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Buchanfang "S.T.A.L.K.E.R - Wunschgönner"


 

 
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sugarcane94
Abc-Schütze


Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 12.11.2017 19:28    Titel: Buchanfang "S.T.A.L.K.E.R - Wunschgönner" eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es geht los:

1. Ein verlockendes Angebot

„If I had to, I would put myself right beside you, So let me ask: Would you like that? Would you like that?“ tönte es laut aus dem Lautsprecher von meinem Huawei Honor X5, wodurch mir somit durch The Diary of Jane von Breaking Benjamin klar gemacht wurde, dass es an der Zeit war, aufzustehen. Natürlich war ich wie jeden Abend wieder einmal nicht rechtzeitig schlafen gegangen und so blickte ich mit tiefen Schatten unter den Augen recht trübe aus meinem Schlafoutfit, welches aus einem schneeweißen T-Shirt und einem langen, schwarzen Boxershort bestand. „Dummer Idiot, dachte ich, warum tust du dir das immer wieder an?". Aber im Grunde wusste ich die Antwort. Einzig und allein schuld waren wie immer die Ereignisse des Vorgängertages. Zum einen war mal wieder in der Schule alles schief gelaufen, sprich es hatte schlechte Zensuren gegeben und meine Mitschüler hatten dafür mal wieder ihre schlechte Laune an mir ausgelassen, obwohl sie kein bisschen intelligenter waren als ich, der angebliche Schwachmat, der einfach überhaupt nichts konnte und am Ende des Schuljahres wieder einmal nicht versetzt wurde. Ich selbst genoss den Anblick dieser dämlichen Kreaturen und wie sie sich dadurch auch noch einbildeten, sie könnten mich ernsthaft damit treffen, und sah es als Aufheiterung da ich Zuhause zum zweiten unter den, um es zurückhaltend zu formulieren, cholerischen Anfällen meines Vaters zu leiden hatte. Meine Mutter war bei einem Autounfall gestorben, als ich neun und mein Bruder sechs Jahre alte waren, und seitdem war es finanziell eng geworden. Ersparnisse hatte es keine gegeben und so entschied mein Vater sich irgendwann, da die Probleme von Tag zu Tag mehr wurden und schließlich der Gerichtsvollzieher einen Besuch abstatten wollte, eine andere Tätigkeit (er wurde wegen Diebstahls rausgeschmissen) als seine Leitposition zu ergreifen, auch wenn man bei Alkoholiker nicht wirklich von einem anerkannten Beruf reden kann. Er wahr bis zum heutigen Tag nicht über diesen schweren Verlust hinweg gekommen und gab sich von Tag zu Tag mehr und mehr auf.  Es war also nur noch eine Frage der Zeit bis die Sucht sein Herz komplett zerschlug. Fremde Hilfe von außen lies er nicht zu und nicht selten endeten meine Annäherungsversuche in einem Faustmassaker seinerseits aus dem ich mit Prellungen und Blutergüssen hervorging. Noch davor hatte es mal einen gebrochenen Arm gegeben, bei dem ich dann selbstständig ins Krankenhaus hatte fahren müssen, weil so gut wie alle Nachbarn gerade im Urlaub waren, da gerade die Sommerferien begonnen hatten. Hätte ich den Notarzt gerufen, wäre es zu einem regelrechten Blutbad gekommen. Ich holte also mit reichlich Mühe und unter schmerzlichen Quallen den Autoschlüssel aus der kleinen schwarzen Dose im Flur, in dem der Briefkasten- und Ersatzschlüssel deponiert waren und machte mich, den gebrochenen Arm runterhängend, auf den Weg ins Erdgeschoss. Obwohl der Aufzug vielleicht schneller gewesen wäre, entschied ich mich für die Treppe, da ich Angst hatte, er könnte genau jetzt stecken bleiben. Für mich verging eine Ewigkeit, bis ich endlich unten im Hof angekommen war und mich vor lauter Schmerzen kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich taumelte zum Auto hin. Draußen hatte es bereits angefangen zu dämmern und die Sonne verschwand auf der französischen Seite hinter den Vogesen. Im Hof war alles still , nur noch ein paar lärmende Kinder auf dem nahegelegenen Spielplatz neben dem Block in dem ich wohnte, traten gerade vergnügt die Heimreise an. Aus der Ferne hörte ich gerade noch gut genug das Rauschen der A5 und sah zunehmend dahinschwindend die Lichter in der Stadt. Ich erreichte so nun mit meiner letzten Kraft das Auto, öffnete es mit meinem gesunden Arm und lies mich erst einmal keuchend in den Fahrersitz fallen bevor ich zu mehr in der Lage war. Anschließend fuhr ich dann, so schnell es mir nur möglich war, in Richtung Innenstadt zum St. Josefs Krankenhaus. Während der Fahrt begann mein Arm immer mehr und mehr zu schmerzen und mit einem Arm weniger hatte ich es nicht gerade leicht den Schalthebel und gleichzeitig das Lenkrad zu betätigen. Es war nur möglich, wenn ich mit Tempo 50 fuhr und dadurch genügend Zeit hatte rechtzeitig zu wechseln und bei Bedarf den passenden Gang einzulegen oder in die richtige Richtung zu lenken. Nach einer zweiten Hälfte der Unendlichkeit erreichte ich aber dann schließlich doch das Krankenhaus und mein Arm hatte bereits begonnen, blau anzulaufen. Es war ein Gefühl, als würden 5 Kampfhunde gleichzeitig ihre Zähne in meinem Arm versenken als ich mich aus dem Auto zwängte, die Fahrertür mit dem Ellbogen schloss und mir natürlich erst gar keine Mühe gab, es abzuschließen.

Okay das ist alles, was ich bis jetzt geschrieben habe. Ich freue mich über jede Anregung und Kritik.

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orangelunar
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 89



BeitragVerfasst am: 12.11.2017 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

sorry, wenn meine Kritik harsch ausfällt, aber an dem Text muss du noch kräftig arbeiten.
Da sind sehr viele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler drin. Dann fehlen Absätze, der Leser wird von einem Textblock erschlagen. Beides erschwert das Lesen unnötig. Bitte beim nächsten Mal erst mal den Text diesbezüglich überarbeiten, bevor du ihn jemanden zu lesen gibst.
Du wählst einen Ich-Erzähler, wie es viele Schreibanfänger tun. Ich bin kein Freund von Ich-Erzählern, aber das ist Geschmackssache. Das ist eine herausfordernde Erzählperspektive, die nicht einfach in den Griff zu bekommen ist. Das wird gerne unterschätzt, weil die Ich-Stimme ja das ist, die wir alle im Alltag benutzen.
Ist es beabsichtigt, dass dein Ich-Erzähler arrogant rüberkommt? Wie er von seinen Mitschülern spricht, spricht Bände. Er tut so, als wäre er etwas Besseres.
Normalerweise sollte der Protagonist einer Geschichte Sympathien beim Leser wecken - für den Zauber der Identifikation. Mit einem arroganten Ich-Erzähler wählst du da einen seltsamen Einstieg.
Ferner setzt du dem Leser gleich so früh im Text Info-Dump vor (den Teil mit dem Vater). Das ist nicht sehr glücklich. Besser ist es, Informationen im Laufe der Geschichte stückchenweise einzuflechten. Immer dann, wenn es nötig ist. Darum: so wenig Info-Dump wie möglich, so viel wie nötig.
Was für eine Geschichte wichtig - gerade für den Einstieg: Handlung. Oder Action, wie man heutzutage sagt. Lass den Erzähler etwas machen, etwas erleben. Keine großen Beschreibungen, keine unwichtigen Handlungen. (Wie z. B. den Text damit beginnen, dass der Prota aufsteht. Das ist nur dann erwähnenswert, wenn etwas Besonderes passiert.)
Ich muss zugeben, dass ich über den Info-Dump den Faden verloren habe. Gerade ist der Prota noch in der Schule, dann ist er plötzlich schwer verletzt, weil der Vater ihn verprügelt hat, und muss dringend ins Krankenhaus.
Dein Prota fährt schwer verletzt Auto? Mit einem unbrauchbaren Arm? Womit hält er das Lenkrad, während er schaltet? Mit den Zähnen? (Entschuldige den Sarkasmus.)
Abgesehen davon finde ich es unglücklich (und unverantwortlich), dass er sich in einem solchen Zustand hinter das Steuer setzt. Er gefährdet andere Verkehrsteilnehmer (was den Prota ebenfalls unsympathisch macht). Wenn er gerade noch in der Schule war (wieso geht er mit gebrochenem Arm in die Schule?), warum bittet er da nicht um Hilfe? Oder - wenn er doch gerade woanders ist - warum ruft er nicht mit seinem Handy den Notruf an? Der Prota ist noch Schüler, und die meisten jungen Leute haben doch heutzutage immer ein Handy griffbereit. Oder warum ruft er sich kein Taxi?
Ich hatte mal eine Verletzung an der Schulter, die tierisch wehtat. An Autofahren wäre nicht entfernt zu denken gewesen. Und es war die linke Schulter, also wäre Gänge schalten theoretisch gegangen.
Weiterer Punkt: Vermeide Logikfehler in deinem Text. Die stoßen den meisten Lesern übelst auf.
Eine letzte Frage: Hat dein Text mit der Serie "Stalker" zu tun? Schreibst du eine Fanfiction?

VG
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Lilly_Winter
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 38
Beiträge: 273
Wohnort: Dortmund


BeitragVerfasst am: 12.11.2017 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sugarcane,
erst einmal, willkommen im Forum.^^


Was mir direkt auffällt, ist dieser Block an Text. Du kannst deinem Leser einen Gefallen tun, in dem du Absätze einfügst. Gerade am Bildschirm fällt es einem schwer, die jeweilige Zeile nicht aus den Augen zu verlieren.
In diesem Abschnitt passiert nicht viel. Ich erfahre, dass der Protagonist gerade aufgewacht ist.
Zitat:
so blickte ich mit tiefen Schatten unter den Augen recht trübe aus meinem Schlafoutfit

Hier verlierst du die Perspektive. Als Ich-Erzähler sieht er sich nicht selbst, er kann also nicht wissen, dass er Schatten unter den Augen hat. Das könnte er durch jemand anderen erfahren, oder sich vorstellen, dass es so wäre.
Als Leser interessiert es mich auch nicht sonderlich, was er gerade trägt, es sei denn, es hat eine Bedeutung für die Geschichte.
Als Nächstes erfahre ich etwas über die schulische Leistung des Protagonisten, hier frage ich mich aber, wozu es dient, denn in dieser Szene führt es zu nichts. Es wäre also ein Teil, bei dem ich mich frage, ob diese Information, wenn denn notwendig, hier genannt werden muss, oder, ob sie nicht später auch eingefügt werden kann. Ebenso der Teil mit der Mutter. Wir neigen gerne dazu, dem Leser so viel Info wie möglich am Anfang mitzugeben, weil er doch all die Dinge wissen muss, dabei ist das in den meisten Fällen überflüssig. Dass heißt, diese Informationen haben alle später in der Geschichte noch platz.
Die Rückblende nimmt fast die Hälfte der Geschichte ein, dadurch verliere ich den eigentlichen Anfang aus den Augen, denn am Ende des Textes sitzt dein Protagonist immer noch genauso schlaftrunken da, wie zu Beginn. wink
Mein Tipp: Überlege dir, welche Geschichte du erzählen möchtest und welcher Einstieg der Beste ist.
Welche Informationen sind für den Leser wichtig, welche kann ich nach und nach einfügen. Der Leser (ich zumindest) möchte die Figur mit jeder Seite besser kennenlernen.
Nimm dir dein Lieblingsbuch zur Hand und sieh nach, wie der Autor das gelöst hat.
Wie hat er es angestellt, dass du weiterlesen wolltest?

Liebe Grüße
Lilly
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azareon35
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 203
Wohnort: Hessen


BeitragVerfasst am: 12.11.2017 21:17    Titel: Re: Buchanfang "S.T.A.L.K.E.R - Wunschgönner" Antworten mit Zitat

Heyo sugarcane94,

dann will ich mal etwas Kritik üben. Nimm, was du gebrauchen kannst, den Rest in die Tonne.

Dem Titel entnehme ich, dass es es im Universum der Spielereihe spielt?

sugarcane94 hat Folgendes geschrieben:
Es geht los:

1. Ein verlockendes Angebot

„If I had to, I would put myself right beside you, So let me ask: Would you like that? Would you like that?“, Komma tönte es laut aus dem Lautsprecher von meinem Huawei Honor X5, wodurch mir somit durch The Diary of Jane Kursiv von Breaking Benjamin klar gemacht wurde, dass es an der Zeit war, aufzustehen. Zwei Sachen.
1. Absätze! Das ist ein ellenlanger Textblock. Kopier den Text mal in eine Normseite, wie sie im Verlagswesen verwendet wird. Das sind fast drei Buchseiten ohne Unterbrechungen. Möchtest du sowas lesen?
2. Aus dem ersten Satz (dazu zählt auch der Songtext) kann man locker drei machen, wodurch es sich einfacher liest.

Natürlich war ich wie jeden Abend wieder einmal nicht rechtzeitig schlafen gegangen und so blickte ich mit tiefen Schatten unter den Augen recht trübe aus meinem Schlafoutfit, welches aus einem schneeweißen T-Shirt und einem langen, schwarzen Boxershort Boxershorts, dieses Kleidungsstück wird immer im Plural gesagt. bestand. „Dummer Idiot, dachte ich, warum tust du dir das immer wieder an?". Der Protagonist redet also mit sich selber und erzählt auch seine eigenen Handlungen laut mit. Aber im Grunde wusste ich die Antwort. Absatz.
Einzig und allein schuld waren wie immer die Ereignisse des Vorgängertages. Zum einen war mal wieder in der Schule alles schief gelaufen, sprich, Komma es hatte schlechte Zensuren gegeben und meine Mitschüler hatten dafür mal wieder ihre schlechte Laune an mir ausgelassen. Punkt. obwohl Dabei waren sie kein bisschen intelligenter waren als ich, der angebliche Schwachmat, der einfach überhaupt nichts konnte und am Ende des Schuljahres wieder einmal nicht versetzt wurde. Absatz.
Ich selbst genoss den Anblick dieser dämlichen Kreaturen und wie sie sich dadurch auch noch einbildeten, sie könnten mich ernsthaft damit treffen,  und sah es als Aufheiterung, Komma da ich Zuhause zum zweiten unter den, um es zurückhaltend zu formulieren, cholerischen Anfällen meines Vaters zu leiden hatte. litt. Meine Mutter war bei einem Autounfall gestorben, als ich neun und mein Bruder sechs Jahre alte waren, und. Punkt. Und Absatz.
Seitdem war es finanziell eng geworden. Ersparnisse hatte es keine gegeben und so entschied mein Vater sich irgendwann, da die Probleme von Tag zu Tag mehr wurden und schließlich der Gerichtsvollzieher einen Besuch abstatten wollte, eine andere Tätigkeit (er wurde wegen Diebstahls rausgeschmissen) als seine Leitposition zu ergreifen, auch wenn man bei Alkoholiker nicht wirklich von einem anerkannten Beruf reden kann. Das ist beinah witzig. Ohne die anderen, ellenlangen Sätze käme der Witz auch rüber. Er war bis zum heutigen Tag nicht über diesen schweren Verlust hinweg gekommen und gab sich von Tag zu Tag mehr und mehr auf.  Absatz.
Es war also nur noch eine Frage der Zeit bis die Sucht sein Herz komplett zerschlug. Fremde Hilfe von außen lies er nicht zu und nicht selten endeten meine Annäherungsversuche in einem Faustmassaker In einem was? Nach einem Massaker wäre der Prota ja tot. Denk dir einen neuen Begriff aus. seinerseits, Komma aus dem ich mit Prellungen und Blutergüssen hervorging. Noch davor hatte es mal einen gebrochenen Arm gegeben, bei dem ich dann selbstständig ins Krankenhaus hatte fahren müssen fahren musste, weil so gut wie alle Nachbarn gerade im Urlaub waren, da gerade die Sommerferien begonnen hatten Unwichtig!. Hätte ich den Notarzt gerufen, wäre es zu einem regelrechten Blutbad gekommen. Ich holte also mit reichlich Mühe und unter schmerzlichen Quallen den Autoschlüssel aus der kleinen schwarzen Dose im Flur, in dem der Briefkasten- und Ersatzschlüssel deponiert waren und machte mich, den gebrochenen Arm runterhängend, auf den Weg ins Erdgeschoss. Obwohl der Aufzug vielleicht schneller gewesen wäre, entschied ich mich für die Treppe, da ich Angst hatte, er könnte genau jetzt stecken bleiben. Für mich verging eine Ewigkeit, bis ich endlich unten im Hof angekommen war und mich vor lauter Schmerzen kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich taumelte zum Auto hin. Draußen hatte es bereits angefangen zu dämmern und die Sonne verschwand auf der französischen Seite hinter den Vogesen. Im Hof war alles still , nur noch ein paar lärmende Kinder auf dem nahegelegenen Spielplatz neben dem Block in dem ich wohnte, traten gerade vergnügt die Heimreise an. Aus der Ferne hörte ich gerade noch gut genug das Rauschen der A5 und sah zunehmend dahinschwindend die Lichter in der Stadt. Ich erreichte so nun mit meiner letzten Kraft das Auto, öffnete es mit meinem gesunden Arm und lies mich erst einmal keuchend in den Fahrersitz fallen bevor ich zu mehr in der Lage war. Anschließend fuhr ich dann, so schnell es mir nur möglich war, in Richtung Innenstadt zum St. Josefs Krankenhaus. Während der Fahrt begann mein Arm immer mehr und mehr zu schmerzen und mit einem Arm weniger hatte ich es nicht gerade leicht den Schalthebel und gleichzeitig das Lenkrad zu betätigen. Es war nur möglich, wenn ich mit Tempo 50 fuhr und dadurch genügend Zeit hatte rechtzeitig zu wechseln und bei Bedarf den passenden Gang einzulegen oder in die richtige Richtung zu lenken. Nach einer zweiten Hälfte der Unendlichkeit erreichte ich aber dann schließlich doch das Krankenhaus und mein Arm hatte bereits begonnen, blau anzulaufen. Es war ein Gefühl, als würden 5 Kampfhunde gleichzeitig ihre Zähne in meinem Arm versenken als ich mich aus dem Auto zwängte, die Fahrertür mit dem Ellbogen schloss und mir natürlich erst gar keine Mühe gab, es abzuschließen. Das ist zwar eine sehr interessante Beschreibung (mit einigen Schönheitsfehlern)... aber die kannst du dir sparen, weil sie hier nicht hinpasst! Warum erzählst du das jetzt? Erinnert sich der Prota gerade daran? Dann mach das deutlich. Oder gib dieser Stelle ein eigenes Kapitel.



Abgesehen von den Problemen, die ich schon im Text selbst angemerkt habe, gibt es bei dir diese Baustellen:
    Show, don't tell. Du verwendest es genau verkehrt herum, soll heißen, du zeigst dem Leser, was du ihm auch nur sagen kannst, sagst dafür aber dem Leser, was du ihm zeigen solltest. Zeig dem Leser, wie der Prota in der Schule gehänselt wird, wie der Vater des Prota diesen verdrischt. Die ganze Beschreibung, wie der Prota alleine ins Krankenhaus fährt, passt nicht ins erste Kapitel und kann mit einem Satz abgehandelt werden.

    Der Prota und seine Situation. Der Teenie aus einer schlagenden Familie. Das Klischee hat man so oft gesehen, das schockiert niemanden mehr. Es wäre eher überraschend, wenn der Vater trotz Alkohol und Diebstahl nicht aggressiv wäre.

    Und damit es nicht verloren geht, sage ich es gleich nochmal: Absätze!


Azareon


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sugarcane94
Abc-Schütze


Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 12.11.2017 21:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

danke für die Kritik. Gar kein Problem, werde ich umgehend verbessern, je härter die Kritik ausfällt, umso besser. Da kann ich ja nur draus lernen.
Allerdings will ich unbedingt noch ein paar Sachen klar stellen die du (glaube ich zumindest) ein bisschen falsch verstanden bzw nicht mitbekommen hast:

1.) Ich schreibe ja das der Ich-Erzähler von seinen Mitschülern wegen seiner schlechten Noten gemobbt wird, ob das jetzt realistisch ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. Daher hat der doch eigentlich allen Grund so zu sein und sich für was besseres zu halten. Im echten Leben also zu anderen Leuten ist er nicht ganz so. Wie du dir wahrscheinlich selber denken kannst, hat er einfach keine wirkliche Perspektive im Leben und soll deswegen auch schon das ein oder andere Delikt auf dem Kerbholz haben. Ein bisschen von der Unsympathie muss schon sein.

- der Info-Dump ist leider nötig weil das nebenbei einer der Gründe sein soll, warum er von Zuhause abhaut und nach Tschernobyl geht. Um das Warum zu verstehen müsstest du dich jetzt mit der Videospielreihe einigermaßen auskennen aber das zu erklären tue ich mir heute Abend nicht mehr an.

2.) Er war gar nicht in der Schule, er steht ja jetzt erst auf und ist auf dem Weg dahin. Er lässt ja nur die Sache mit den schlechten Noten, dem Vater und dem gebrochenen Arm Revue passieren, danach wollte ich dann wieder auf die eigentliche Handlung eingehen und sagen, das das mit dem Vater und dem gebrochenen Arm nun schon 6 Wochen her ist bzw kurz nach den Sommerferien und die Schule gerade erst wieder begonnen hat.

3.) In der Schule zu fragen wäre wohl der letzte was er machen würde wenn doch alle Welt dort gegen ihn ist oder? Sein Vater ist nicht in der Lage dazu (zugegeben an dieser Stelle: der Bruder sollte da eigentlich nicht da sein, das habe ich vergessen mit hinzuschreiben), da bleibt ihm ja wohl nichts anderes übrig als auf eigene Faust loszuziehen.

Aber ansonsten hat mich deine harsche Kritik sehr gefreut. Natürlich warum nimmt er sich kein Taxi, das wäre es gewesen, was ich gesucht habe Rolling Eyes

LG

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Canyon
Schreiber-Lehrling

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Beiträge: 129
Wohnort: Nimmerland


BeitragVerfasst am: 12.11.2017 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sugarcane94 smile

Du bist jung, du bist kreativ, du hast eine Idee für eine Geschichte - und du glaubst, man kann sie einfach niederschreiben, wie sie einem gerade in den Sinn kommt. Diesen Fehler haben sicher viele in ihrer Anfangszeit gemacht (ich auch). Leider ist es nicht ganz so einfach. Es heißt nicht umsonst "Schreibhandwerk", denn wie auch bei anderen handwerklichen Tätigkeiten braucht man ein paar Grundkenntnisse, um etwas Gutes auf die Beine stellen zu können. Diese Kenntnisse kann man sich aber aneignen wenn man den Willen dazu hat, und ich nehme mal an, dass dieser Wille einer der Gründe ist, warum du hier bist. Das ist schonmal gut. smile
Allerdings braucht man dazu auch eine gewisse Kritikfähigkeit. Kritikfähigkeit heißt natürlich nicht, dass man blind jeden Hinweis umsetzen muss, den man hier im Forum bekommt. Das ist auch gar nicht immer möglich, weil manches auch auf subjektivem Empfinden einzelner Leser beruht. Aber - es gibt so ein paar grundsätzliche Dinge, die eine Geschichte lesbar machen und genauso gibt es welche, die eine Geschichte unlesbar machen.
In deinem Text finde ich leider im Moment mehr Punkte aus der zweiten Kategorie.

Einiges wurde ja schon von meinem Vorpostern angemerkt, und ich muss mich da leider anschließen.
Es fängt damit an, dass die Geschichte mit einem viel zu langen, verworrenen Satz beginnt. Der erste Satz ist ernorm wichtig, weil er den Leser packen muss. Dazu muss nicht zwingend die Action-Keule geschwungen werden, aber er sollte zumindest gut lesbar sein und er sollte neugierig auf das machen, was noch kommen soll.

Du beginnst mit einer Zeile aus einem Song, den vermutlich nur wenige kennen, das heißt du sprichst damit schonmal direkt eine eher kleine Gruppe von möglichen Lesern an. Nach dem Liedtext folgt der Name eines ... ja, was? Ich musste erstmal googlen was das ist. Ich dachte es handelt sich um einen Marken-Radiowecker. Nein, es ist ein Handy. Aha ... Dann kommt der Songtitel und der Name des Interprets oder der Band, die mir wieder nichts sagen, und die Information, dass es Zeit ist aufzustehen ... aber ohne genaue Zeitangabe. Ich erfahre also mit dem Lesen des ersten Satzen nichts Greifbares, nicht mal welche Tageszeit gerade ist. Hätte ich diesen Satz in einem Buch in Buchladen gelesen, hätte ich das Buch sofort zurück ins Regal gestellt.
Warum? Weil da nichts bei rum kommt, das mein Interesse weckt.
Orangelunar hat es ja auch schon geschrieben: Eine Aufwachszene ist nicht wirklich brauchbar als Einstieg in eine Geschichte, solange dabei nichts Konkretes passiert.

Desweiteren bin auch ich der Ansicht, dass sich da viele Logikfehler eingeschlichen haben.
Zum Beispiel - um bei der Aufwachszene zu bleiben, denn sie ist ja nunmal da - erscheint es mir total unnatürlich, dass jemand sofort nach dem Aufwachen (und betont schlaftrunken) erstmal in Gedanken seine komplette Lebensgeschichte durchgeht. Also ich mache das für gewöhnlich nicht. Zu  behaupten, es ginge nicht anders, weil die Geschichte sonst nicht funktionieren würde, ist reine Faulheit. wink Es geht definitiv anders, aber dazu muss man sich natürlich Gedanken machen und die Alternativen ausarbeiten. Das ein Teil der Arbeit, die mit dem Schreiben verbunden ist.

Wenn sich die Handlung darum dreht, dass dein Prota von zu Hause wegläuft, weil da alles in die Hose geht, dann hätte ich als Leser überhaupt kein Problen damit, wenn er bereits mit seinem Rucksack am Bahnhof (oder wo auch immer) steht und sich bereits auf der "Flucht" vor seinem Dasein befindet. Ich muss da noch gar nicht wissen warum - das nicht zu wissen, würde mich sogar neugierig machen, um die Geschichte weiter zu lesen. Auf seiner Reise (Tschernobyl ist ja nicht gerade ums Eck) hättest du noch genug Zeit für einige Rückblenden, Träume, was auch immer, die seine Beweggründe erklären.

Dass "ein bisschen Unsympathie sein muss" halte ich übrigens auch für einen Trugschluss, denn wer interessiert sich für das Leid eines unsympathischen Menschen? Mitleiden oder Miterleben möchte man doch eher mit einem Freund, jemandem, dem man am Ende auch ein Happy End gönnen würde, oder?
Er muss ja kein glorreicher Held sein, klar kann er ein kleiner Nachwuchsverbrecher sein, schließlich muss er sich auf seiner Reise ja auch irgendwie durchschlagen. Aber auch das kann man auf sympathische Weise rüber bringen, so dass der Leser ihm sogar ein bisschen Arroganz hier und da verzeihen würde. Und ganz wichtig, was aber auch schon mehrmals genannt wurde - zeigen, nicht bloß erzählen.

Mir fällt es auch ein bisschen schwer ein Gesamtbild deines Protagonisten bis hierhin zu zeichnen. Er hat schlechte Noten, weshalb er gemobbt wird ( - werden für gewöhnlich nicht eher die Streber gemobbt?), er fährt aber schon Auto, müsste also mindestens 18 sein, was bedeuten würde, er geht aufs Gymnasium und ist so ziemlich am Ende seiner Schulzeit ... wäre er mit derart schlechten Noten überhaupt noch im Gymnasialzweig? Wenn er Volljährig ist, und ihm die Schule ja scheinbar eh egal ist, warum bricht er nicht ab und macht eine Lehre, um zu Hause ausziehen zu können?
Das sind so Fragen, die sich mir beim Lesen spontan stellen. Was ich damit sagen will - der Charakter bräuchte insgesamt eventuell noch ein bisschen stimmige Feinzeichnung.

Das alles sind nun meine ganz persönlichen Gedanken und Anregungen. Ich will dir nix Böses! Wie gesagt, ich habe in meiner Anfangszeit die gleichen Fehler gemacht - heute wünschte ich, ich wäre damals schon offener gewesen für derartige Kritik, das hätte mir ne Menge unnützer Arbeit erspart.
Letztendlich bist Du aber der Autor, es ist deine Geschichte und es liegt bei dir, was du draus machst.


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azareon35
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Wohnort: Hessen


BeitragVerfasst am: 13.11.2017 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

sugarcane94 hat Folgendes geschrieben:


- der Info-Dump ist leider nötig weil das nebenbei einer der Gründe sein soll, warum er von Zuhause abhaut und nach Tschernobyl geht. Um das Warum zu verstehen müsstest du dich jetzt mit der Videospielreihe einigermaßen auskennen aber das zu erklären tue ich mir heute Abend nicht mehr an.


Weil er denkt, er könne sich mit dem Monolithen dort in eine bessere Welt wünschen. Was allerdings nicht geht, da der Monolith, ohne spoilern zu wollen, ein Arschloch-Djinn ist.
Selbst das geht aber eleganter, als ein seitenlanger Infodump. Führ uns langsam in die Welt ein und enthülle diese Informationen.


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Lilly_Winter
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Wohnort: Dortmund


BeitragVerfasst am: 13.11.2017 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sugarcane,
sugarcane94 hat Folgendes geschrieben:

- der Info-Dump ist leider nötig weil das nebenbei einer der Gründe sein soll, warum er von Zuhause abhaut und nach Tschernobyl geht. Um das Warum zu verstehen müsstest du dich jetzt mit der Videospielreihe einigermaßen auskennen aber das zu erklären tue ich mir heute Abend nicht mehr an.

Normalerweise kenne ich eine Geschichte nicht, bevor ich sie lese. Aber irgendetwas hat mich zum Kauf animiert. Als erstes das Cover, spricht es mich nicht an, greife ich nicht zu. Dann kommt der Klappentext, interessiert der mich, dann schlage ich die erste Seite auf. Dann überfliege ich die ersten Zeilen und gucke, ob mich der Schreibstil packt. Es sind also nur wenige Sekunden, die darüber entscheiden, ob ich die Geschichte lesen möchte oder nicht!
Du schreibst, dass du diese ganzen Informationen am Anfang nennen musst, weil sie erklären sollen, warum er später abhaut.
Hier stimme ich Canyon zu, lass ihn schon auf dem Weg nach Tschernobyl sein, meinetwegen schon kurz davor sein, der Grund, warum er dort ist, kann sich nach und nach entpuppen.

Liebe Grüße
Lilly
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Austrobass
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 51
Beiträge: 105
Wohnort: Weinviertel/Austria


BeitragVerfasst am: 13.11.2017 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hi sugarcane94,

Du solltest Dir überlegen was für Deine Geschichte wichtig ist. Ich behaupte frech dass der Typ des Mobiltelefones ziemlich irrelevant sein dürfte, genauso die lange Textzeile, der Songtitel und die Band. Das stört den Lesefluss gewaltig (wobei, mich interessiert Musik und ich hab mir den Titel angehört. coole Musik, nicht meines, aber interessant. Aber das bin halt nur ich. Wink ).

Also straffen wo geht und auf das wichtige konzentrieren. Und weitermachen!

liebe Grüße

Martin


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Due to Budget cuts the light on the end of the tunnel will be turned off.
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Kampi74
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 14.11.2017 12:58    Titel: Gib der Geschichte Zeit Antworten mit Zitat

Hallo sugarcan94,

auch ich habe, wie du, vor Kurzem meine erste Geschichte hier im Forum eingereicht. Es gibt viel zu lernen, denn die Idee ist das Eine, aber das Erzählen eine andere Sache. Smile
 
Dein Text wirkt ein wenig überhastet, als Leser habe ich das Gefühl, als sei es ein Klappentext. Viele Informationen, die mich erschlagen. Da es ein Roman werden soll, hast du doch die Zeit, in Ruhe die Story aufzubauen. Ich musste auch lernen, das zu viele Informationen (wie am Anfang die Modellbezeichnung) für den Leser unnützes Wissen ist.
 
Lass dir Zeit beim Schreiben. Plane eventuell die Kapitel (falls du in Kapitel schreiben möchtest) Welche Informationen gebe ich dem Leser in dem Kapitel mit.

Was meinst du mit "Um die Geschichte zu verstehen muss man den Sinn des Games  kennen"? Rolling Eyes Ist die Geschichte nur für Fans? Es gibt sehr viele Leser, die keine Shooter spielen. Wird der Zusammenhang zwischen dem Game und deiner Story auch für Unwissende noch erklärt?

Gib nicht auf. Das wichtigstes hast du bereits. Eine Idee und die Lust zu Schreiben.

Gruß Kampi74 Wink
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