12 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Übersteuern

 
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> 11. FFF
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
holg
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1406
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 01.10.2017 18:00    Titel: Übersteuern eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Übersteuern

Bettina stach mit dem kleinen Messer, dem mit der spitzen Klinge, mit dem sie so gerne Äpfel schälte und die Augen aus den Kartoffeln pulte, in die Suppe. Erst beim dritten Anlauf gelang es ihr, ein Kartoffelviertel anzupieksen. Es fiel noch etwas schwer wieder zurück in den Topf. Ein paar Minuten noch. Sie hatte, wie immer, Suppe auf Vorrat gekocht.
»Pitter«, rief sie. »Hast du den Tisch schon gedeckt?«
Der Achtjährige stapfte hörbar durch die Stube. Er lehnte sich in den Rahmen der Küchentür. »Aber Papa ist noch nicht da.«
»Hat ne WhatsApp geschickt. Wir sollen nicht warten.«
»Muss er etwa wieder los?« Jörn-Peter klapperte im Geschirrschrank herum.
»Suppenteller! Und ja. Muss er wohl.«
»Wegen dieser doofen Dorothea!«

Das Notebook war so auf dem Tisch aufgebaut, dass beide den Bildschirm betrachten konnten. Dorothea ruckelte als lila Fleck im Browser hin und her. Bettina löffelte mit Bedacht, kaute schnell, schluckte.
»950 Hektopascal! Meine Güte!«
»Ist das ein Schnellläufer?« Ein feiner Faden Brühe lief an Jörn-Peters Kinn herab. Er sammelte Brokkolistücke am Rand des Tellers.
»Sieht so aus.«
»Wo sind wir auf der Karte?«
Bettina deutete auf den Bildschirm. »Da ungefähr.«
»Dann kriegen wir voll was ab.«
»So sieht‘s aus.« Sie schabte ein paar letzte Lauch- und Karottenstücke vom Teller, griff zum Handy.
»He, kein Smartphone am Tisch.«
»Hast Recht. Aber heute ist es ernst.«

Sie tippte: Soll ich dir und den Männern noch was Suppe vorbei bringen?

»Wenn Papa noch mit der Nis Randers raus muss, Leute vom Wasser holen, hören wir dann den Funk mit?«
»Lieber nicht.«

Das Handy vibrierte: Das wäre lieb. Bring Pitter mit. Ihr bleibt über Nacht in der Station. Die Kollegen aus Wilhelmshaven berichten schlimmes.

»Pitter, iss auf! Wir bringen Papa Suppe vorbei.«
»Au ja.« Er begann schneller zu löffeln. Mehr Brühe lief am Löffel vorbei und von seinen Mundwinkeln aus Richtung Kinn. Bettina füllte die Suppe in den Dampfkochtopf und schraubte den Deckel fest.
»Weiteressen!«, befahl sie. Dann eilte sie nach oben, eine Übernachtungstasche packen. Als sie wieder herunter kam, wartete eine neue Nachricht:
Mach alle Fenster zu. Lass die Rollläden runter. Schalt den Strom aus. Beeil dich.

Regen prasselte auf Bettinas Rücken, als sie Jörn-Peter auf seiner Sitzerhöhung anschnallte. Der Suppentopf stand im Fußraum hinter dem Fahrersitz. Die Übernachtungstasche lag so vor Pitters Sitz, dass er die Füße darauf abstellen konnte. Der Wind pfiff hörbar um die Hausecken.

Es herrschte nur wenig Verkehr. In einer Viertelstunde würden sie an der DGzRS-Station Maasholm an der Schleimündung ankommen, wo die Nis Randers stationiert war. Im Radio sprach der Moderator von Dorothea. Bettina verstand nur Bruchstücke. Der Regen trommelte laut auf das Blech, die Scheibenwischer pockerten, Wasser stob in die Radkästen.
»... stärkstes Sturmtief seit ... Windgeschwindigkeiten von bis zu 180km/h ... in weiten Teilen Norddeutschlands und der friesischen Inseln Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt ... wegen Überschwemmungen im Küstengebiet und entlang Elbe und Weser Notstand ausgerufen ... entlang der Schlei in Sicherheit bringen ...«
Eine Bö erfasste den Wagen. Bettina hielt gegen, übersteuerte. Das Auto schleuderte, kam an der Leitplanke zum stehen.
»Gibt das ne Beule?« Jörn-Peter klang ganz kleinlaut.

»Kein Problem. Hauptsache, ihr seid gut angekommen.« Papa trug wie die anderen Männer die rote Kluft der Rettungskreuzerbesatzung. Wie die anderen Männer löffelte er Bettinas Gemüsesuppe. Pitter schmiegte sich an seine Seite. Es wurde nicht groß gesprochen. Heute würde keiner mehr nach Hause fahren.

Der Anruf aus der Leitstelle. Festgekommenes Fahrgastschiff. Von einer Bö aus dem Fahrwasser gedrückt.

»Bis später«, sagte Papa. Küsste Pitter auf den Scheitel, drückte Bettina. Dann trabte er mit den Männern zum Schiff.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1439
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
erstmal ist das ganz nett geschrieben, die Stimmung kommt gut rüber, besonders durch die 2.Textnachricht wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut. Dann fehlt leider was. Hier ist kein Konflikt, keine Wendung, kein nichts. Das wirkt wie ein Anfang, nicht wie eine ganze Geschichte. Ich nehme an, du hattest dir mehr vorgenommen und dann hat die Zeit nicht gereicht?

Da mir das leider für eine Geschichte zu wenig ist und auch die Vorgaben nicht wirklich eingehalten wurden (es sollte nur um ein Abendessen gehen, doch das findet bei dir nebenbei statt und dann fahren sie auch noch weg) leider keine Punkte von mir.


_________________
»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Herr N.
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 317
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin zwiegespalten - zum einen gefällt mir der raue, grau-reale dialogstil, dem ich die szene abnehme die er mir verkaufen möchte und zum anderen stößt mir das klischeehafte der ganzen situation irgendwie bitter auf: frau sitzt mit kindern am tisch, voll im hektik modus, kochen, organisieren, nachrichten schreiben, kinder controllen, und dann den herren aufopferungsvoll die suppe bringen, bevor (während) der sturm kommt. und am ende liegen sich alle gemütlich im arm - aber nur kurz, weil papa schon sofort wieder 'auffe arbeit muss'. stilistisch ist das alles gut umgesetzt, aber inhaltlich dann mir doch zu einfach. Confused

_________________
Das Herrliche:
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 958
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Eine solide Geschichte, lieber Inco, der allerdings ein wenig mehr Spannung im offenen Ausgang gut getan hätte. Mehr Emotionen, mehr Zittern und Bangen von Seiten der Frau, mehr Erleichterung von Seiten des Mannes.
Doch auch so gefällt mir diese Geschichte über die ganz normalen Helden und den Menschen, die dahinter stehen. 3 Punkte! Smile


_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Gühernder Hass", acabus Verlag, Frühjahr 2019.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2979

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Warum auch immer falllen mir in diesem Wettbewerb besonders die Titel auf. Diesen hier finde ich rätselhaft. Nichts besseres eingefallen? Verstehe ich was nicht, bezieht sich das Übersteuern doch noch auf etwas anderes als nur auf das Auto? Nur auf das Auto würde ich nämlich ziemlich lahm finden. Aber gut, beim FFF hat man nun mal keine zwei Stunden, um über Titel nachzudenken.

Ansonsten: Joah.
Heißt: Ganz ordentliche Geschichte, reißt mich aber leider nicht vom Hocker.

Außerdem sind da noch so ein paar Sachen drin, die nicht unbedingt so hineingehört hätten. Gleich der Anfang zum Beispiel.
Zitat:
Bettina stach mit dem kleinen Messer, dem mit der spitzen Klinge, mit dem sie so gerne Äpfel schälte und die Augen aus den Kartoffeln pulte, in die Suppe.

 Shocked Uah, die Bettina und ihr Messer. Führt einen völlig auf die falsche Fährte, die spitze Klinge, das Stechen, die Augen. Hätte sie mit dem Messer auf irgendjemanden eingestochen, mich hätte es nicht gewundert.

Die Sprache des Achtjährigen scheint mir auch nicht recht zu passen, daher hakt es dann auch ein wenig mit den Dialogen.

Und sowas hier:
Zitat:
Der Suppentopf stand im Fußraum hinter dem Fahrersitz. Die Übernachtungstasche lag so vor Pitters Sitz, dass er die Füße darauf abstellen konnte.

Wer will das wissen?

Ist schon klar, Zeitdruck und so. Ist ja auch eine ganz ordentliche Geschichte, allein mich packt sie nicht, was vielleicht auch ein wenig dem Thema oder der Umgebung geschuldet ist.

Irgendwas wollte ich noch fragen, ach ja: Wie stellt man den Strom ab? Sicherungen raus? Oder was meint er damit?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1564
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wunderbar. Die Geschichte beginnt langsam mit Kartoffeln und steigert sich bis zu Gischt und Schleudern. Dazwischen zwei mir sympathische Gestalten, mit ein paar verbalen Strichen gezeichnet. Punktabzug gibt's für den (mir) zu früh einsetzenden Sturm, der bereits das Auto schleudern lässt.
Kann ich auch noch was Suppe haben?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 506



BeitragVerfasst am: 02.10.2017 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Toller Text, einer meiner Favoriten. Knapp und klar auf den Punkt - und Punkte bekommt er auch von mir, versprochen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
traumLos
Schreiberling


Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 02.10.2017 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Schon der erste Satz hat mich gewonnen. Oder genauer, die Präzisierung des kleinen Messers zum Apfelschälen und Augen aus den Kartoffeln pulen. Dir ist eine stimmige Geschichte mit schönen Beiläufigkeiten gelungen.

Die 7 schwappen über die Reling der Nis Randers.


_________________
Meine Beiträge geben nur meine Meinung wieder. Jede Einbeziehung realer oder fiktiver Personen wäre nur ein Angebot. Zwinkersmiley
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
Schlomo
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 62
Beiträge: 156
Wohnort: Waldperlach


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Kurz, aber durchdacht.

_________________
Mathematik bringt dich besser durch Zeiten ohne Ruhe als Ruhe durch Zeiten ohne Mathematik. (Frei nach Freewheelin' Franklin )
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe Helmut Grave
Geschlecht:männlichOpa Schlumpf

Alter: 63
Beiträge: 1029
Wohnort: Wolfenbüttel


BeitragVerfasst am: 03.10.2017 02:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wat Norddeutsches! Stimmung gut eingefangen. Ein bisschen handlungsarm vielleicht ...

_________________
U.H.G. - Freude am Lesen
"Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich!" - "Aber er hat ja gar nichts an!" (Hans Christian Andersen) - Die Welt ist anders(en) als sie es dir erzählen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 25
Beiträge: 2042
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 03.10.2017 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Was ich mich gefragt habe: Wenn man Suppe für drei Leute macht, wie kommt es, dass man dann später plötzlich so viel macht, dass die ganze Schiffsmannschaft davon mitessen kann? Ich meine, selbst wenn ich koche für uns, mit dem Vorsatz, zwei Tage davon zu essen, wird das nicht so viel...

Irgendwie mag ich die Stimmung in dem Text, mal sehen, ob es für die Top 10 reicht.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1863
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 03.10.2017 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Eine schöne Geschichte. Das Happy End kommt allerdings ein wenig zu unvermittelt. Vielleicht war die Zeit zu knapp.

_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2605

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 04.10.2017 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour

Schöne Geschichte.
Mir wurde etwas zu oft "Suppe" im Text wiederholt. Der Sturm ist auch nicht am Vorabend, sondern wütet aktuell. Schwamm drüber.
cinq points

Merci beaucoup
Constantine
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5661
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 04.10.2017 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Mal eine etwas andere Perspektive auf Stürme.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
TZH85
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 33
Beiträge: 307
Wohnort: Essen


BeitragVerfasst am: 05.10.2017 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Was mir an diesem Beitrag gefällt ist, dass er trotz der Kürze der Bearbeitungszeit gut recherchiert scheint. Die Figuren sind gut eingefangen und charakterisiert. Und es ist einer der wenigen Texte, die ein Happy End haben bzw. nicht auf irgendeine Art und Weise tragisch enden. ("Vor dem Sturm" hat aber auch dazu verleitet die eigene apokalyptische Ader zu entdecken Wink )
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1141
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 06.10.2017 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Der Stil sitzt soweit und du baust Spannung auf. Wird nicht langweilig beim Lesen. Auch wird bei deiner Geschichte "Vor dem Sturm" als Thema deutlich. Allerdings wirkt der Text wie ein Fragment. Es fehlt etwas.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 56
Beiträge: 2914
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 06.10.2017 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt mir gut. (nach dem Sturm gestern, hat die Story auch noch irgendwie eine besondere Relevanz)

_________________
Every Woman needs a chainsaw for a Valentine.
original: Lapidar
Great minds discuss ideas. Average minds discuss events. Small minds discuss people. Anonym.
If you can't say something nice... don't say anything at all. Anonym.
"Plotpourri - kleiner Krimineller Ratgeber"
"Tod am Hexenwasser"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
shatgloom
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 334
NaNoWriMo: 27985
Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 07.10.2017 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt die Geschichte und sie kommt mir ziemlich realistisch vor.
Gut und nachvollziehbar geschrieben.
Essen und Sturm gibt es auch. Für mich in den Punkterängen.


_________________
Gruß von Karolin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
gold
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

Alter: 65
Beiträge: 5412
Wohnort: ebenda
DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 08.10.2017 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inco,

Inhalt:

Nachvollziehbar geschrieben. Haut mich allerdings nicht vom Hocker. Etwas banal.
Es ist mir nicht klar, ob Pitter mit Björn-Peter gleichzusetzen ist.

Thema:

 Getroffen.
Sprachlich:

Okay.


Federn: Eine

LG gold


_________________
es sind die Krähen
die zetern
in wogenden Zedern

Make Tofu Not War (Goshka Macuga)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 11.10.2017 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko
Diese Geschichte kommt sehr leise daher. Das Bewegende, die vertraute Gefahr ist in Routinehandlungen und in der Essenszene, verpackt, die anschaulich geschildert  werden. Dadurch wirkt es für mich absolut real. Fast könnte man die Sorge, die Angst darin, übersehen, so alltäglich wirkt es. Überfliegt man den Text, könnte dies so geschehen, lässt man sich aber Zeit dafür, beginnt das Ungeschriebene zwischen den Zeilen zu wirken.
Ein Text, der mir gefällt, weil er gerade nicht dramatisiert und doch im Hintergrund zeichnet. Genau dadurch zeigt er den Alltag der Rettungskräfte und ihren Familien auf.
Mit dem Titel hadere ich. Es gibt zwar die Szene des Übersteuerns, in der die immense Gefährlichkeit des Sturms angedeutet ist, die Szene, in der Bettina einen Unfall macht, ich mich kurz erschrecke und frage, wie das wohl endet. Den Schwerpunkt der Geschichte erkenne ich darin und in dem Begriff >übersteuern< jedoch nicht.  Der Text kommt ja eher nicht übersteuert, eher unterkühlt daher, was mir, wie schon beschrieben,  gefällt. Etwas verwirrt hatte mich diese Szene beim ersten Mal Lesen, weil ich nicht sofort verstand, dass Bettina weiterfahren konnte. Eine Weile dachte ich, man habe sie retten müssen.
Dann gibt es die Szene: „Bettina löffelte mit Bedacht, kaute schnell, schluckte.“ Hierbei bekomme ich ein Stolpern in meiner Vorstellung. Sie löffelt mit Bedacht, dann wird’s flott und danach vermutlich wieder bedächtig. Schwierig. Trotzdem hilft mir die Beschreibung, ein Bild von Bettinas Besonnenheit zu bekommen.
Punkte
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
holg
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1406
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 11.10.2017 19:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sieht aus, als hätte da einer erst ein Gerüst gebaut und dann nicht genug Zeit gehabt, es mit Fleisch zu füllen. Schade. Das Setting mag ich immer noch, das wandernde Abendessen, wie das Conrad-Zitat anklingt.
Aber insgesamt ein wenig karg.


_________________
Froh zu sein bedarf es wenig.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Terhoven
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 329



BeitragVerfasst am: 12.10.2017 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Geschichte von der See, sehr schön. Nur der Name Jörn-Peter und vor allem sein Spitzname Pitter haben mich irritiert. Aber Namen sind ja Schall und Rauch.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> 11. FFF Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen


EmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlung

von czil

von Mana

von anuphti

von Dichternarzisse

von Mogmeier

von silvie111

von EdgarAllanPoe

von EdgarAllanPoe

von Lapidar

von MShadow

Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!