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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Die Acht Lande


 

 
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Bianca Mortensen
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 24
Beiträge: 14
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 31.08.2017 13:12    Titel: Die Acht Lande eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dieser Text ist die Legende, die man sich in der eigentlichen Geschichte erzählt bzw. die wirklich so passiert ist. Sie hat noch nichts mit meinem eigentlichen Schreibstil zu tun, sondern ist nur eine einfache Erzählung. Mir geht es mehr um euer Feedback zur Idee und ob irgendwas ohne die Hintergrundinfos aus meinem Kopf komisch oder unlogisch anmutet.


Die acht Götter:
Hesinas: Gott über das Feuer ; Zeichen: flammendes Pferd
Alamart: Gott über die Tierwelt ; Zeichen: schwarzer Löwenkopf
Thel: Gott über die Erde; Zeichen: goldener Berg
Cesem: Gott über die Pflanzenwelt ; Zeichen: weißer Blütenstrauß
Merdon: Gott über das Wasser; Zeichen: Fisch mit fünf Schwanzflossen
Kontarus: Gott über den Erdkern; Zeichen: rot-schwarz gestreifte Kugel
Leter: Gott über die Luft; Zeichen: blaue Wolke mit Krone
Sischta: Gott über Licht und Dunkelheit; Zeichen: schwarz-weiße Maske
Wartosch: Gott über die vier Jahreszeiten; Zeichen: vier silberne Vögel
Vertam: Gott über die Menschen; Zeichen: schwarze Hand mit acht Ringen

Vor langer Zeit gab es einen Fleck auf der Erde, der voller Schönheit und Reichtum war. Selbst an den
neun Göttern nagte ein wenig der Neid, weil sie nur ab und an für sehr kurze Zeit auf der Erde
wandeln und dort leben konnten. Sie schützen ihr geliebtes Land, in dem sie Seuchen davon fern
hielten und gaben ihm den Namen Götterbaum, da seine Form einem Baum glich. Sie schenkten
jedem Mensch aus diesem Land mehr als er zum Leben brauchte und alle waren dankbar dafür und
schätzten ihr Geschenk. Einigen wenigen, welche sie besonders liebten, verteilten sie eine Gabe:
Magie. Die Fähigkeit mit harter Arbeit und Mühe Herr über ein Element der Götter zu werden, es zu
beherrschen und daraus unendlich viel Kraft zu ziehen. Die Menschen, welchen diese Möglichkeit
gegeben war, konnten wundersame unglaubliche Dinge bewirken und setzten sie nur für das Gute
und das Wohl aller ein. Wenn sie ein Kind zeugten, bestand die Chance, dass die Gabe vererbt wurde.
Doch oft schlummerte sie auch nur in den Nachfahren bis sich einer von ihnen als rein genug erwies
und mit Magie geboren wurde. Einige Jahre lebten alle im Einklang, doch bald entsprang ein Streit
unter den Göttern. Vertam, welcher Herr über die Menschen war, hatte einen Mann auserwählt, sein
Geschenk zu erhalten. Jedoch sahen seine Brüder, dass dieser Mensch in seinem tiefsten Inneren
böse und selbstsüchtig war, ebenso wie sein Gott. Sie waren nicht einverstanden. Sie wollten die
Gabe nur an Erdenwandler vergeben, die würdig waren sie zu tragen. Doch Vertam ließ sich nicht
beirren. Er erschien dem Erdenbewohner in einer Nacht und belegte ihn mit der Gabe. Daraufhin
begann die dunkelste Zeit des Landes. Der Mensch hieß Koban und fand schnell heraus zu welchen
Dingen er nun fähig war. Es dauerte nicht lang, da begann er seine Mitmenschen zu unterwerfen. Er
wurde gierig und lechzte nach immer größerer Macht. Bald schon war er König. Er tötete den
damaligen Herrscher und befahl dessen Frau ihn als neuen Regenten anzuerkennen, sonst würde er
ihre Tochter foltern und sterben lassen. Er regierte mit Gewalt und Ungerechtigkeit. Die Götter
waren traurig und wütend. Sie versuchten immer wieder einzugreifen, doch Koban war durch das
Böse in ihm stark genug geworden um auch Vertam mit einem Zauber zu belegen, als dieser auf die
Erde stieg um ihn zur Vernunft zu bringen. Mit dem Zauber hielt er ihn auf der Erde fest und Vertam
litt unendliche Qualen, da die Götter nicht dafür gemacht waren auf der Erde zu leben. Von da an
musste Vertam seine Macht mit der Koban’s bündeln um ihn zu beschützen und so geschah es auch,
dass seine Brüder einen Entschluss fassten. Sie stellten Vertam zur Rede und versuchten den Zauber
zu brechen, doch es gelang ihnen nicht. Die bösartige Magie Koban’s war zu stark. Also lockten sie
Vertam in eine Falle und ermordeten ihn, als er es nicht erwartete. Unter Tränen bestatteten sie
ihren jüngsten Bruder wie es einem Gott gebührte. Danach schmiedeten sie einen Plan, wie man
Koban’s Macht zerschlagen konnte. Gegen seine schwarze Magie kamen sie nicht an, also bündelten
sie ihre Kräfte und ließen den Götterbaum in acht Teile zerbersten. Viele Lebewesen starben dabei
und große Teile des Landes wurden zerstört, doch dies war die einzige Möglichkeit um Koban zu
stürzen. Als das große Beben auf der Erde begann, erkannte Koban was im Begriff war zu geschehen.
Also versuchte er mit aller Macht die Teilung des Landes zu verhindern. Er brauchte all seine Magie
um die Erdplatten zusammen zuhalten. Alamart und Cesem stiegen auf die Erde herab, während ihre
Brüder gegen Koban ankämpften, und entführten den geschwächten Herrscher und entzogen ihm
seine letzten Reste an Magie. Sie verbannten ihn in einen Abgrund, der sich im Meer aufgetan hatte,
als die Erdplatten auseinander rissen und versiegelten diesen. Dort sollte er bis in alle Ewigkeit
bleiben. Sie sprachen einen Fluch, der ihn Hunger und Durst leiden ließ, ihn aber gewaltsam am
Leben hielt. Er würde für all seine Untaten büßen. Daraufhin teilten die Brüder die neu entstandenen
Acht Lande unter sich auf. Sie benannten sie nach sich selbst und zogen sich zurück. Sie griffen nicht
mehr in die Menschheitsgeschichte ein und schenkten auch keinem mehr Magie. Sie wussten, dass
es immer noch reine Menschen geben würde, die mit Magie zur Welt kommen würden. Diese Kinder, die die Gabe ihrer Vorfahren
in sich trugen, würden sie zu nutzen wissen. Nach vielen vielen Jahren, in denen sich die Magie auf der Erde ausgebreitet hatte,
entdeckte ein Magier die Methode, die es jedem Menschen erlaubte, Magie zu beherrschen.
Die mit Magie geborenen wussten von Anfang an instinktiv welche
Kraft sie beherrschen konnten. Die Wenigen, die es auch ohne angeborene Magie schafften,
mussten hart dafür arbeiten. Die Welt lebte wieder im Einklang.
Nach vielen Jahren, begann das innere der Erde erneut zu
beben. Die acht Götter waren verwundert. Keiner konnte sich erklären was dort unten geschah. Die
Menschen hatten Angst, doch sie konnten nichts tun. Kontarus beschwörte seine Mächte und blickte
hinab in die Abgründe seines Elements und entdeckte schreckliches. Koban war entkommen. Er hatte
sich aus seinem ewigen Gefängnis befreit und war geflohen. Keiner der Brüder wusste wie und wohin. Sie
wussten nur, dass bald eine Katastrophe geschehen würde, wenn sie ihn nicht fanden und
unschädlich machten. Sie beobachteten alle Winkel und Ecken der Erde. Besonders die Acht Lande.
Aber sie fanden ihn nicht. Verzweifelt stiegen sie sogar solange sie konnten auf die Erde herab und
suchten getarnt als Menschen nach ihm. Sie blieben erfolglos. Doch er würde sich rächen und
versuchen erneut die Herrschaft an sich zu reißen. Darum erschufen die Brüder einen Zauber. Er war
so mächtig, dass Sischta bei seiner Erschaffung beinahe den Tod gefunden hätte. Er raubte den
Göttern ihre letzten Kräfte. Leter behielt einen Teil seiner Kraft um damit auf die Erde zu steigen. Er
nahm den Zauber mit sich. Sie wussten, dass dieser Zauber in der Schlacht, die ihnen zweifellos bevor
stand, ihre letzte Hoffnung sein würde. Und so beschlossen sie, den Zauber auf der Erde zu verstecken. Leter fand den sichersten Ort. Er fand
einen Säugling. In seinem Herzen durch und durch rein. Der kleine Junge würde sich zu einem starken
und gütigen Mann entwickeln und wenn es soweit war, würd er sich opfern müssen. Den Göttern
blieb keine Wahl, wenn sie die Acht Lande retten wollten. Der Zauber brauchte ein schlagendes Herz
um zu überdauern. Leter belegte das Kind mit dem Zauber. Er kehrte in das Götterreich zurück. Seine
Brüder und er mussten sich erholen. Ihre Kräfte schlummerten nun in dem kleinen Wesen auf der
Erde. Von nun an konnten die Götter nichts weiter tun, als zu warten...


pppjjuuuhhhh... Was haltet ihr von der Idee?

LG

Weitere Werke von Bianca Mortensen:


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Stefanie
Dichter und Denker


Beiträge: 1063



BeitragVerfasst am: 31.08.2017 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Vom Ansatz her schonmal interessant, allerdings listest du nicht acht, sondern zehn Götter auf und auch, was die Vergabe der Magie angeht, sind ein paar Ecken und Kanten drin.
Es muss klare Regeln geben, wie die Magie vergeben und genutzt werden kann, sonst wird die Grundlage der Geschichte unlogisch.
Entweder nur die, die Magie verliehen bekommen und deren Nachfahren können Magie benutzen oder alle, die hart genug daran arbeiten.
Wie kann ein Mensch mächtiger werden als ein Gott? Wird er damit zum Gott?

Solche Fragen müssen vorher geklärt sein, damit du eine feste Basis hast, mit der du arbeiten kannst.
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Bianca Mortensen
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 24
Beiträge: 14
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 01.09.2017 06:40    Titel: Feedback pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Stefanie,

danke für deine Einschätzung.

Ich habe mir schon gedacht, dass das mit den Magieregeln und der Mächtigkeit des einen bösen Menschen ein Verständnisproblem gibt. Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich das lösen soll, daher hilft es mir sehr, wenn mir jemand genau sagt, was er daran nicht versteht/unlogisch findet.

Das ich mich grundsätzlich bei der Anzahl der Götter verzählt habe, ist mir noch gar nicht aufgefallen Sich kaputt lachen *peinlich*

Also nochmal DANKE, dass du dir die Zeit genommen hast, den Text zu lesen und dir Gedanken dazu zu machen. smile

LG


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TZH85
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 33
Beiträge: 307
Wohnort: Essen


BeitragVerfasst am: 01.09.2017 07:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schließe mich Stefanie an, was das Magiepotential der begabten Menschen betrifft. Es wäre ein mächtiger Schnitt ins eigene Fleisch, wenn die Götter den Menschen Gaben schenken würden, mit denen sie potentiell mächtiger werden können als Götter selbst. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, wie dein Antagonist die Götter überlisten kann und mehr Magie sammelt, als ihm zusteht? Kann er z. B. Magie von anderen Begabten stehlen oder ähnliches?


Grundlegend würde ich dazu raten, dass du dir ganz genau überlegst, wie die Gabe in deiner Geschichte überhaupt wirkt. Bzw. was Menschen mit Magietalent anrichten können: gibt es Grenzen für ihre Kräfte, müssen sie etwas "opfern", um sie zu wirken (werden z.B. schwächer oder verkürzen ihr Leben oder müssen irgendwo anders Magie hernehmen. Z.B. könnte jemand Pflanzenmagie wirken, muss dafür aber das Leben aus anderen Pflanzen saugen und somit verdorren lassen, etc.). Wenn das Englisch keine Hürde ist, würde ich die Kurse von Brandon Sanderson zu dem Thema empfehlen. Es gibt einige davon auf YouTube , z. B. hier:

https://www.youtube.com/watch?v=jXAcA_y3l6M&t=2843s

Das System für Magie ist in Fantasygeschichten praktisch deine wichtigste Grundlage. Wenn da Logik-Lücken auftreten, fällt die ganze Geschichte in sich zusammen. Deshalb lohnt es sich, im Vorfeld sehr genau zu sein und detailliert zu schildern, wie dein System funktioniert.
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Bianca Mortensen
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 24
Beiträge: 14
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 01.09.2017 12:42    Titel: Feedback pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo TZH58,

auch dir vielen Dank für die Anregungen. Ich werde sie mir alle zu Herzen nehmen und weiter an meinem Grundgerüst arbeiten.
Da ich jemand bin, der nicht von vorn nach hinten eine Geschichte schreibt, sondern immer wieder Szenen, die mir gerade einfallen, die ich dann zusammen füge (bzw. es versuche), fällt es mir recht schwer mal eine ordentliche Basis zu kreieren, auf der ich dann aufbaue. Das muss ich noch üben.

Vielen Dank

LG


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