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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Drachengedicht


 

 
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Gast







BeitragVerfasst am: 17.06.2017 14:48    Titel: Drachengedicht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Majestätisch lag er da,
leise, ruhig und still es war.

Flocken aus Schnee fielen hinab.
Hüllten ihn ein in ein weißes Bett.
Die Sonne strahlte herab,
gegen die Kälte machte sie nichts wett.

Auf großen Schwingen flog er durch die Lüfte,
bat keinen um Erlaubnis ob er das dürfte,
sein Atem war heiß, sein Gebrüll war laut,
verbreitete pure Gänsehaut.

Nun lag er da, zusammengerollt,
zugedeckt von Schnee und Eis.
Dies hätte er nie gewollt!
Weder laut noch groß – nur leis'.

Was war geschehen, was war passiert?
Ein Zauber belegte ihn und ließ ihn schlafen.
Er wachte nicht auf, schlief konzentiert.
Der Zauber aus Stein um zu bestrafen.

Ein versteinerter Drache,
tat keinem etwas zu Leide!
Friedvoll und gelassen hielt er Wache.
Geduldig wartete er, im steinernen Kleide.

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Soleatus
Autor


Beiträge: 745



BeitragVerfasst am: 18.06.2017 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Draconis!

Hier scheint mir "Gedicht ist's, wenn sich's reimt" als Grundlage gedient zu haben?!

Hm.

Abgesehen davon, dass auch ein Reimgedicht noch ein, zwei andere Dinge leisten muss, glaube ich, dass dieser Grundsatz dir hier mehr Schwierigkeiten eingebracht hat, als er Nutzen gestiftet hat.

- Du hast zuviele  Sachen, die nur drinstehen, weil du einen Reim brauchst - "Gänsehaut" zum Beispiel.

- Die Reime zwingen dich in inhaltliche Ungenauigkeiten, "jemanden in ein Bett hüllen" ist sehr schräg. "In eine Decke" nicht, aber der Reim ... Ähnlich: Das "konzentrierte" Schlafen. Was soll das sein?!

Insgesamt würde ich raten: viel kürzer, dafür aber auch viel nachdrücklicher. Genaue Bilder, keine Scheinwörter wie "majestätisch" oder zu allgemeine / unsinnliche" wie groß", "heiß", "laut". (Gibt es eigentlich auch leises Gebrüll?! Wenn nein, ist das "laut" nicht nur unsinnlich, sondern schlicht überflüssig. Ähnlich: "Atem" / "heiß"). Und wenn du dafür den Reim weglassen musst, weil deine Reimtechnik dafür noch (!) nicht ausreicht: dann eben weg damit!

Nur so als Gedankenspiel: Wende einige Verse auf, um den lebendigen Drachen zu schildern; Leerzeile; ungefähr so viele, aber weniger, für den versteinerten. Den "Zauber" könntest du, entsprechend gestaltet (anziehend), als Überschrift nehmen?!

Gruß,

Soleatus
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