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"Gelenk der Korruption" von H. F. Grünstich

 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 05/2017
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Oktoberkatze
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 53
Beiträge: 324

Ei 1 Ei 9


BeitragVerfasst am: 21.05.2017 18:00    Titel: "Gelenk der Korruption" von H. F. Grünstich eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat




Gelenk der Korruption

Die Nachricht vom Tod ihres Vaters kümmerte Rosa zunächst herzlich wenig. Ihr Verhältnis war nie besonders eng gewesen und irgendwie endete fast jedes Gespräch mit ihm in einer politischen Diskussion. Umso heftiger traf sie beim Entrümpeln seiner Wohnung die Erkenntnis, ihren Erzeuger offenbar kaum gekannt zu haben. Auf der Trauerfeier wartete bereits die nächste Überraschung auf Rosa und schließlich war es ihr kleiner Sohn, der sie in letzter Sekunde vor einem folgenschweren Fehltritt bewahrte.

Wochen später stößt Rosa beim Aufräumen im Museumsarchiv auf eine seltsame Kiste und begreift: Ihr Vater starb keines natürlichen Todes und er hatte gute Gründe, seine wahre Identität zu verschleiern. Plötzlich ergeben auch die rätselhaften Anweisungen in seinem Testament einen Sinn. Doch kann Rosa die bereits verstrichene Zeit noch aufholen und das begonnene Werk ihres Vaters rechtzeitig vollenden? Sie muss es auf jeden Fall versuchen, denn nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres Sohnes steht auf dem Spiel.

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traumLos
Schreiberling


Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 21.05.2017 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Frau (?)Grünstich, geschätzter Kollege (?)

ein Vater/Tochter Konflikt, mysteriöse Vorgänge, eine Mutter/Sohn Geschichte, wohl auch ein Entwicklungsroman und das alles eingebunden in einen spannenden Rahmen.

Ihr Buch musste ich einfach mitnehmen, obwohl ich fast achtlos an dem Titel vorbeigegangen wäre.

Cordiales salutations

Clothilde Mercier
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Municat
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 51
Beiträge: 288
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 22.05.2017 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber unbekannter Autor,

Mir scheint, das Bild auf dem Cover hat Dich schon bei der Wahl des Pseudonyms inspiriert. Inaltlich interessiert mich Deine Geschichte schon. Ich erwarte hier einen Thriller im Kunst- und Antiquitätenbereich - vielleicht Schiebereien zwischen Museen und privaten Sammlern und / oder Fälschungen im großen Rahmen? Rosa wird in das Wespennest stoßen, das ihr Vater gefunden hat. Welche Rolle ihr Sohn dabei spielt, bleibt offen. Der Text klingt nach Spannung und nach Überraschungen.

Stilistisch stören mich die unterschiedlichen Zeiten. Du hast Dir bestimmt was dabei gedacht, den ersten Absatz in der Vergangenheit zu verfassen, aber mich irritiert dieses Stilmittel. Zudem habe ich den Eindruck, dass in diesem Bereich DInge unnötig wiederholt werden. Der zweite Satz ist meiner Meinung nach unnötig. Über Rosas Verhältsnis zu ihrem Vater ist im ersten Satz alles gesagt und die politischen Diskussionen sind mir zu viel Detail an der Stelle. Auch die Geschichten um das Entrümpeln der Wohnung und die Überraschung auf der Trauerfeier würde ich zusammenfassen. Wichtig ist hier die Aussage, dass sie ihren Erzeuger kaum gekannt hat ... und wahrscheinlich der Twist mit dem Sohn.

Das Cover bringe ich mit dem Museen-Komplex zusammen. Der Titel ... hmmm ... Korruption ist klar, aber das mit dem Gelenk erschließt sich mir durch den Klappentext nicht.

Punkte vergebe ich erst, wenn ich alle Klappentexte kommentiert habe.


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Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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Uwe Helmut Grave
Geschlecht:männlichOpa Schlumpf

Alter: 63
Beiträge: 1029
Wohnort: Wolfenbüttel


BeitragVerfasst am: 22.05.2017 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text erweckt zwar ein bisschen meine Neugier, doch der gewählte Titel schreckt mich gleich wieder ab. Ich kann Korruptionsgeschichten nicht ausstehen, die rangieren bei mir gleich hinter Mafiageschichten. (Ganz übel: Korruption bei der Mafia. Cool ) Beinahe wäre es dem Klappentext gelungen, mich reinzulegen, weil ich mir eigentlich einen guten Roman erhofft hatte ... uneigentlich habe ich meinen Irrtum noch rechtzeitig erkannt. Puuuuh!

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U.H.G. - Freude am Lesen
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1863
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 23.05.2017 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

Rosa - ein Geheimnis um den Vater - ihr Leben und das ihres Sohne stehen auf dem Spiel.
Bekannte Zutaten, zu denen Cover B gut gepasst hätte.Vielleicht etwas zu viele offene Fragen, um echtes Interesse an dem Roman zu wecken - und damit die Vorgabe zu erfüllen.
Auch ein Bezug zum Titel gelingt mir nur mit Anstrengung


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
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Gießkanne
Geschlecht:weiblichVolle Kanne ungeduldig

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Beiträge: 705
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BeitragVerfasst am: 23.05.2017 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo fleissige/r Schreiber/in! smile

Das ist ein ganz solider Klappentext, abgerundete Geschichte, durchaus spannend. Ich weiß nicht recht, was ich daran kritisieren soll, ich finde nichts, was mich so richtig stört oder ähnliches. Muss ja auch nicht sein. Laughing

Leider ist es eben mMn kein Klappentext, der aus allen anderen heraussticht, der alles andere übertrifft. Deshalb wird er wohl leider nicht in meinen Top 3 landen, denke ich, aber das weiß ich noch nicht.

Also fazit: Solide, nicht schlecht. smile

Gießkännchen


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Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


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BeitragVerfasst am: 23.05.2017 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Nacherzählung mit Tempusbruch.

Für mich ist der erste Abschnitt weniger ein Klappen- oder Werbetext als eine Nacherzählung der Geschichte, und dann noch im Präteritum, das ich für ein Textzitat als gelungen empfände, aber nicht für eine Kurzzusammenfassung.

Dann, plötzlich, Präsens und viele geheimnisvolle Andeutungen, die mir hier übertrieben scheinen. Ab "verschleiern" wird ein Geheimnis-Popanz aufgebaut. Geheimnis darf mir gern sein, aber auch hier fände ich ein paar konkretere Andeutungen sinnvoller.
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TZH85
Geschlecht:weiblichHobbyautor

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Beiträge: 307
Wohnort: Essen


BeitragVerfasst am: 23.05.2017 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Leider keine Federn von mir. Der Klappentext ist mir zu unkonkret und behauptet, ohne zu zeigen.
Rosa findet nach dem Tod ihres Vaters heraus, dass er ein Geheimnis hatte und schwebt jetzt in Gefahr. Das ist alles, was ich von dem fiktiven Inhalt mitnehme. Man muss natürlich nicht jeden Plotpoint ewähnen, aber mir fehlt hier schon ein konkretes Detail, das die Fantasie ankurbelt. Welche Gefahr droht genau, was ist das unvollendete Werk des Vaters, welche rätselhaften Anweisungen?
Ganz ohne Hinweise kommt mir der Klappentext eher wie eine Fassade vor. Ein paar Brotkrumen hätte man dem potentiellen Leser schon auswerfen können.

Ganz anders wäre die Sache, wenn der Text z.B. neugierig gemacht hätte mit einer Passage wie: "'Verbrenne sämtliche Fotoalben, die du auf dem Dachboden findest. Sieh nicht hinein.' Rosa kommt dem letzten Willen ihres Vaters nur widerwillig nach..."
Ein bisschen konkreter eben.
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shatgloom
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 334
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Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 23.05.2017 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Bei diesem Text bin ich hin und her gerissen. Also erst mal sagt mir der Titel gar nichts. Und der erste Absatz des Klappentextes spricht mich auch nicht an, zu unbeholfen, zu ausführlich beschreibend.

Spannung kommt bei mir auf, wenn ich den zweiten Absatz lese. Das ist für mich ein gelungener Klappentext, hier spüre ich, was in dem Roman vorgehen könnte.
Ich bin noch unentschlossen, was ich mit meinen Punkten mache.


_________________
Gruß von Karolin
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1152
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 23.05.2017 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte/r Frau/Herr Grünstich,

Titel und Cover Ihres Buches wecken bei mir Interesse – beides fügt sich gut ein und ich werde neugierig auf den Inhalt des Romans. Der Klappentext erscheint mir etwas zu lang und adjektivlastig, eine leichte Kürzung könnte ihm nicht schaden, aber im Großen und Ganzen macht die Inhaltsangabe doch Lust auf mehr. Ich würde gerne in das Buch reinlesen, insofern finde ich es etwas schade, dass sie kein kleines Zitat für mich hinterlassen haben, damit ich in etwa abschätzen kann, welcher Schreibstil mich erwartet und die Neugier noch etwas gesteigert werden könnte. Dennoch werde ich mich auf Ihr Buch einlassen und es lesen (wozu Sie mal in die Puschen kommen müssen, habe ich doch entsetzt erfahren müssen, dass Ihr Werk bisher aus nichts, als diesem Klappentext besteht.)

Mit freundlichen Grüßen
H.


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Meer
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bewegen sich Blätter fliegen

zerstäuben im Wind
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ArtFaulII
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 99
Wohnort: Baumhaus


BeitragVerfasst am: 24.05.2017 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Obwohl dieser Text die Handlung ausreichend detailliert anreißt, dass ich mir tatsächlich einen Roman dahinter vorstellen kann, funktioniert er für mich leider nicht.
Vielleicht hilft dir das:
Zunächst ist der Text im Präteritum geschrieben, was für einen Klappentext eher unüblich ist. Das irritiert und lenkt vom Inhalt ab. Dann befinden sich zu viele Füllwörter darum, die man - gerade in einem Klappentext mit begrenzter Wortzahl - unbedingt vermeiden sollte und die Handlung unnötig relativieren und so Spannung herausnehmen.
war nie besonders eng gewesen und irgendwie endete fast jedes Gespräch
 ihren Erzeuger offenbar kaum gekannt zu haben
Das kann man, indem man es ein wenig umschreibt, noch stärker in der Wirkung formulieren.
Den Sohn hättest auch schon benennen können, finde ich persönlich, das ließe ihn weniger abstrakt und mehr wie einen kennenlernenswerten Charakter wirken.

Dann - Tempuswechsel. Plötzlich sind wir im Präsens. Ab hier wird der Text schon viel besser finde ich. So hätte ich mir auch den Rest gewünscht smile
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 56
Beiträge: 2916
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 25.05.2017 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Der Titel hat schon mal meine Neugierde geweckt, aber leider hat dann der ausführlichere Text diese nicht ganz gefesselt.
Für mich ist es etwas unklar, was Teil 1 mit Teil 2 des Textes verbindet.
Folgendschwerer Fehltritt assoziiert bei mir irgendwas mit kurzer sexueller Vergnügung (eventuell mit dann erworbener Geschlechtskrankheit).
Im zweiten Teil ist dann plötzlich von einem Museumsarchiv die Rede.

Ich denke, die Idee, die hinter dem Text steht ist sehr spannend und könnte ein super Buch abgeben, aber der Klappentext selbst bedarf noch der Überarbeitung, um den Leser zu fesseln und zum Kauf zu bringen.


_________________
Every Woman needs a chainsaw for a Valentine.
original: Lapidar
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If you can't say something nice... don't say anything at all. Anonym.
"Plotpourri - kleiner Krimineller Ratgeber"
"Tod am Hexenwasser"
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Ithanea
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1269

Ei 3


BeitragVerfasst am: 25.05.2017 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Reißt mich leider nicht sehr mit, der Klappentext, obwohl das nachträgliche Zusammensetzen eines Bildes von einem Menschen aus dem Hinterbliebenen ein gewaltiges Thema ist, das mich sehr anspricht.
Es geht dann weiter in eine Thrillerrichtung, denke ich, was ja gar nicht schlecht sein muss, aber hier leider übergeht in "das Übliche": Komplott/Rätsel/"die Bösen" aufdecken, Werk vollenden, Lebensbedrohung abwenden. Schade.

Der erste Absatz im Präteritum hat mich irritiert. Ich würde erwarten, dass die Handlung im Buch dann mit dem Aufräumen des Archivs beginnt und alles vorher bereits zurück liegt?
Finde ich für den Geschichtenaufbau gar nicht so verkehrt, ich stelle mir das gut vor, die Vorgeschichte um den Vater und die Annäherung beim Hausausräumen nach und nach in die jetzige Handlung einzuflechten. Dazu dürfte aber nicht alles schon bekannt sein. Diese Möglichkeit nimmt der Klappentext in seiner jetzigen Form der Geschichte leider.
Wo ist der Grat zwischen Andeutung auf Wichtiges, nach und nach zu Erschließendes und ausrechend Information, um jemanden anzufüttern? Tricky.


_________________
Verschrieben. Verzettelt.
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Eulenbaum
Autor


Beiträge: 848



BeitragVerfasst am: 25.05.2017 16:47    Titel: Re: "Gelenk der Korruption" von H. F. Grünstich Antworten mit Zitat

Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:


Gelenk der Korruption

Die Nachricht vom Tod ihres Vaters kümmerte Rosa zunächst herzlich wenig. Ihr Verhältnis war nie besonders eng gewesen und irgendwie endete fast jedes Gespräch mit ihm in einer politischen Diskussion. Umso heftiger traf sie beim Entrümpeln seiner Wohnung die Erkenntnis, ihren Erzeuger offenbar kaum gekannt zu haben. Auf der Trauerfeier wartete bereits die nächste Überraschung auf Rosa und schließlich war es ihr kleiner Sohn, der sie in letzter Sekunde vor einem folgenschweren Fehltritt bewahrte.

Wochen später stößt Rosa beim Aufräumen im Museumsarchiv auf eine seltsame Kiste und begreift: Ihr Vater starb keines natürlichen Todes und er hatte gute Gründe, seine wahre Identität zu verschleiern. Plötzlich ergeben auch die rätselhaften Anweisungen in seinem Testament einen Sinn. Doch kann Rosa die bereits verstrichene Zeit noch aufholen und das begonnene Werk ihres Vaters rechtzeitig vollenden? Sie muss es auf jeden Fall versuchen, denn nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres Sohnes steht auf dem Spiel.



Auszug aus dem Zitat oben:
Zitat:
Die Nachricht vom Tod ihres Vaters kümmerte Rosa zunächst herzlich wenig. Ihr Verhältnis war nie besonders eng gewesen und irgendwie endete fast jedes Gespräch mit ihm in einer politischen Diskussion. Umso heftiger traf sie beim Entrümpeln seiner Wohnung die Erkenntnis, ihren Erzeuger offenbar kaum gekannt zu haben.
Wochen später stößt Rosa beim Aufräumen im Museumsarchiv auf eine seltsame Kiste und begreift: Ihr Vater starb keines natürlichen Todes und er hatte gute Gründe, seine wahre Identität zu verschleiern. Plötzlich ergeben auch die rätselhaften Anweisungen in seinem Testament einen Sinn. Doch kann Rosa die bereits verstrichene Zeit noch aufholen und das begonnene Werk ihres Vaters rechtzeitig vollenden?


So etwa würde sich bei mir Appetit entwickeln auf das Buch.

Das Andere ist mir zu viel erzählt, es nimmt die Spannung, die aus dem Anfang heraus entsteht, wieder weg.

Trotzdem gibt es für meine Suche nach Spannung Anknüpfungspunkte ...
(siehe oben!)

Gruß,
Eulenbaum
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 26.05.2017 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Klappentext finde ich okay.
Aber der Titel?
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menetekel
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BeitragVerfasst am: 29.05.2017 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Frau Grünstich,

das drückt mir zu sehr auf die Tränendrüsen.
Andererseits gibt es auch für Arzt- und Adelsromanzen einen Markt ... insofern liegst du vielleicht goldrichtig. Apropos Gold: Von eben dem Frauenmagazin (Goldenes Blatt) hätte ich das Werk besprechen lassen ...

Dein Titel ist jedoch sehr amüsant.

m.


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Piratin
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Alter: 53
Beiträge: 2378
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Ei 2


BeitragVerfasst am: 29.05.2017 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

Dieser Klappentext beginnt meines Erachtens ein wenig zu beliebig, weshalb ich die ersten beiden Sätze als eine Hürde sehe, danach den Rest des durchaus gelungenen Textes weiterzulesen. Die Spannung, auf die dort neugierig gemacht wird, würde mich zum Buch greifen lassen. Titel ist ein wenig ungelenk und der Autorenname passt auch nicht ganz - aber es reicht für Punkte.
Viele Grüße
Piratin


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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

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Beiträge: 1443
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 30.05.2017 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Vorweg: Meine Bewertungskategorien sind Idee, Durchführung (also Schreibstil), literarischer Mehrwert (Das muss ich erklären: Wurde das Medium Buchrückseite literarisch genutzt, so dass mehr als nur ein Klappentext für ein fiktionales Buch entsteht? Paradebeispiel wäre: Autorenbiographie und Inhaltsangabe des Buches spielen so zusammen, dass man erkennen kann, wie der fiktionale Autor mit dem Buch Problemstellen seiner Biographie aufzuarbeiten versucht und dann "nebenbei" ein stimmiges Psychogramm der eigentlichen Hauptfigur (nämlich des "Autors") entsteht. Aber dafür müsste man wohl schon so genial wie Hemmingway sein, der eine Geschichte in fünf Worten auf einem Bierdeckel erzählen konnte), und Reviewer's Tilt (Abzüge für viele Fehler, Unstimmigkeiten oder Bonuspunkte für was auch immer). Die Punkte dieser Kategorien addiere ich und ordne danach die Liste, die ersten zehn kriegen dann die Punkte in Reihenfolge meiner Liste.

Ach ja: Ob ich ein Buch jetzt spontan kaufen wollen würde, ist für mich KEIN Kriterium (es sei denn, der Klappentext ist schon so schlecht geschrieben, dass ich vom Buch selbst auch nichts gutes mehr erwarten würde) denn das ist für mich immer noch ein Literatur- und kein Marketingwettbewerb hier.


Hallo Inko,
erstmal vorweg: das alles klingt schon interessant. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, wo das hinführen soll. Die Erwähnung des Fehltritts z.B. bleibt für mich eine Andeutung ohne Sinn, da entstehen irgendwie keine Spekulationen. Weil es zu vage ist und alles sein kann.

Der Rest ist ein bisschen klischeebehaftet, das unbekannte verstorbene Familienmitglied, das man nie wirklich gekannt hat, das ein Doppelleben führte, etc. Und eine Bedrohung die daraus erwächst, sobald jemand anfängt, in ein Hornissennest zu stechen.

Der Klappentext ist aber auf jeden fall solide geschrieben, nur den letzten Satz finde ich irgendwie zu schwach formuliert. "Sie muss es auf jeden Fall versuchen" und dann steht das Leben der Familie auf dem Spiel?

Warum der Tempuswechsel am Ende des ersten Absatzes? Der wirft mich etwas raus.

Punkte vergebe ich erst, wenn ich alles gelesen habe.


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(Phil Orani)
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rieka
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Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 31.05.2017 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich am Wettbewerb nicht teilgenommen habe, kann ich mir jetzt den Luxus erlauben, einfach nur meine Gedanken schweifen zu lassen ohne zu punkten.
Also Inco, hier meine Überlegungen:
Das klingt interessant. Du verstehst es, eine Menge Fragen aufkommen zu lassen, also neugierig zu machen.
Doch, da wüsste ich schon gern, was dahinter steckt. Ein bisschen Thriller kommt rüber, ein wenig Familiendrama. Und die Kiste schmückt sicher das aufwühlende Gesicht auf dem Cover.
Der Titel macht mich neugierig, was ist gemeint mit >Gelenk<. Den Namen Grünstich empfinde ich eher als unernst. Dass du hier im Wettbewerb nicht nach Pressestimmen greifst gefällt mir.
Obwohl du es verstehst, in der Inhaltsangabe Interesse und Neugierde zu wecken, wünschte ich mir ein wenig mehr Lebendigkeit, eine Auflockerung, die mich emotional erreicht. Ein Bild, eine Bemerkung, ein mit unruhigem Rhythmus eingeworfener Satz. Irgendwas halt, das verspricht, dass nicht nur der Inhalt interessant ist, sondern auch der Schreibstil mitnimmt.
Vielleicht ist das allerdings auch für einen Klappentext zu viel? Ich merke, dass ich bei diesem Wettbewerb zunehmend kritischer und anspruchsvoller werde.
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Oktoberkatze
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Beiträge: 324

Ei 1 Ei 9


BeitragVerfasst am: 05.06.2017 15:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Herzlichen Dank für eure Kommentare und natürlich besonders für die Punkte.

Von der Vergabe eines Titels sollte ich vielleicht zukünftig besser die Finger lassen, der kam ja bei der Mehrzahl von euch eher nicht so gut an. Im Vergleich zu den anderen Titeln kann ich das inzwischen auch sehr gut nachvollziehen, keine Ahnung, was mich da mal wieder geritten hat. Das Gelenk sollte sich jedenfalls einerseits auf das Scharnier dieser ominösen Kiste und andererseits auf die Rolle von Rosas Vater beziehen. Bringt nur natürlich nichts, wenn sich das dem potentiellen Leser nicht von allein erschließt Laughing


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