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Wer gendert?, fragt die Federwelt

 
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Bawali
Geschlecht:männlichAutor

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Beiträge: 560
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 11:32    Titel: Wer gendert?, fragt die Federwelt eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo liebe ForenmitgliederInnen,

Wie immer, alle zwei Monate, freute ich mich wieder auf das neuste Heft der Federwelt.
Mit der neusten Nummer wird ein Thema/Begriff diskutiert, der für mich Neuland war. Gendern! Aus meiner früheren beruflichen Tätigkeit, Technik/EDV, war mir der Begriff Gender bekannt. Es handelt sich dabei um Bauteile im Kabelbau. Man kann damit beispielsweise zwei Stecker/Buchsen miteinander verbinden. Also Gleich mit Gleich. Es gibt dann aber noch die Gender-Changer. Die machen aus einem Stecker eine Buchse und/oder umgekehrt.
Hier fand ich dann die Beziehung zum Gendern in der Gesellschaft. Gleichzeitig Männlich/Weiblich ansprechen.

Zu diesem Thema haben sich in der Federwelt die Herausgeberin Sandra Uschtrin (Pro) und der Autor Andreas Eschbach (Kontra) ihre Meinung dargelegt und rufen die LeserInnen zu einer Umfrage auf.

https://www.autorenwelt.de/blog/gendern

Ich tu mich, offen gesagt, etwas schwer mit dem Gendern. Nicht weil ich ein Mann bin, sondern weil ich immer wieder beim Lesen von Artikeln in dieser Zeitschrift ins stolpern komme bei LeserInnen, AutorInnen, LektorInnen usw. Diese Kunstwortkonstrukte reissen mich aus dem Fluss. Das stört mein Lesevergnügen.

Meine Frage an die UserInnen hier im DSFo: Was haltet ihr vom Gendern? Verwendet ihr es, oder nicht?

Gruss Bawali

PS 1: Müssten wir eigentlich Deutsches SchriftstellerInnenforum heissen? (DSIFo)  Embarassed
PS 2: Sehe gerade, dass Gerold gar nichts hält von den Gender-Worten. Aber, aber. Gerold der Macho.


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Kätzchen
Geschlecht:weiblichAutor

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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm, ich halte nichts vom Gendern.
Böse gesagt, genauso wenig wie von den ganzen, aus dem Boden sprießenden Femmi-Nazis (hardcore Feministen) und dem Verbot, sein Schnitzel "Zigeunerschnitzel" zu nennen.
Mich stört es auch nicht, als Leser, Teilnehmer, etc. bezeichnet zu werden. Ich finde es vollkommen okay, Berufsbegriffe etc. im maskulin zu lassen, schließlich macht das Vieles einfacher, vor allem in Sachen Sprache.

Wer so sehr auf gendern steht, kann meiner Meinung nach nicht besonders selbstbewusst sein und drängt sich von vorneherein in eine erdachte, ungerechte Opferrolle, die vorher gar nicht existiert hat.

Gott, in was für einer Zeit wir hier leben müssen.

Sorry.

LG
Katze


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Akiragirl
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Kätzchen hat Folgendes geschrieben:
Ähm, ich halte nichts vom Gendern.
Böse gesagt, genauso wenig wie von den ganzen, aus dem Boden sprießenden Femmi-Nazis (hardcore Feministen)

Ich finds schade, dass so viele Leute den gesamten Feminismus und die vielen guten Denkansätze immer wieder so negativ einschätzen aufgrund von wenigen Hardcore-Forderungen, die in den Medien auch so gern aufgebauscht werden. Ich finde das der Bewegung gegenüber ehrlich gesagt nicht sehr fair. Es gibt auch ein paar spinnerte Hardcore-Veganer, die alle Fleischesser als Mörder bezeichnen, aber deshalb fange ich nicht jede Diskussion über Veganismus/Vegetarismus damit an, erstmal klar zu stellen, wie scheiße ich diese Hardcore-Vertreter finde - denn ich weiß, sie sind nur eine verschwindend kleine Minderheit.
Wenn man jede Bewegung/Denkrichtung nur an ihren Extremisten misst, kommt man einer realistischen Auseinandersetzung jedenfalls nicht näher.

Zum eigentlichen Thema: Ich bin Feministin und ich bin prinzipiell einverstanden damit, die männliche Form als default-Variante zu nehmen. Dann aber bitte konsequent. Dann möchte ich auch, dass von Krankenpflegern, Kindergärtnern und Sekretären gesprochen wird. Was mich anpisst, ist das automatische Verknüpfen bestimmter Berufe/Attribute mit Geschlechtern. Das findet man sogar in vielen Lehrbüchern noch ...
Als ich Spanisch gelernt habe (an der Uni) durfte ich z.B. Berufe mit kleinen Bildchen auch so lernen: Die Frisörin, die Sekretärin, die Stewardess ... Der Chef, der Architekt, der Pilot. Bei sowas kriege ich dann wirklich Anfälle -,-


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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Akiragirl,

ich meinte es tatsächlich wörtlich: Ich mag die Hardcore-Femminazis nicht.
Ich habe nichts gegen gesunden Feminismus und auch deinem Veganer Beispiel stimme ich zu. Ich bin ein offener Mensch und ich höre mir die Geschichte eines jeden Einzelnen an, bevor ich ein urteil fälle, auch wenn die Medien es einem "leicht" machen wollen, alles in einen Topf zu werfen.

Ich würde mich nicht als Feministin bezeichnen, aber ich hatte diesbezüglich noch nie wirklich Probleme, die es wert gewesen wären, über so etwas nachzudenken.

Jedenfalls, ich wollte nicht alle verteufeln, bitte entschuldige, wenn das so rüber kam. Ich meine tatsächlich diese harten Gruppierungen, zu denen ich leider unter anderem die Dame aus dem verlinkten Beitrag zähle, weil ihre Gründe für mich schlichtweg lächerlich sind.

 Wink


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ZatMel
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin voll bei dir, Akiragirl.
Ich finde es in Ordnung, heute immer unter männlichen Benennungen mitzulaufen. Das Problem ist aber: ich bin erwachsen. Ich weiß, dass es auch weibliche Chefs und Piloten gibt.
Kinder allerdings nicht. Die können das auch nicht einordnen. Wenn ein Kind immer zu hören bekommen "DER Chef", "DER Pilot", "DER Astronaut" ist der automtaische (und unverwerfliche richtige) Rückschluss der Kinder: "Aha, das machen Männer und nicht Frauen." Bei der Erziehung (im Kindergarten, in Büchern, zu Hause) auf diese gender-Sache in Benennung von Berufen etc. Rücksicht zu nehmen, ist also wichtig.
Ein zweiter Aspekt ist ein ganz anderer. Was bringt es von "Pilotinnen" und "Astronautinnen" zu reden, wenn alle erwachsenen Frauen im Umfeld etwas ganz anderes vorleben. Viele Mütter sind Hausfrauen. Oder üben Berufe aus, die zumeist nun mal klischeehaft sind und auf Teilzeit funktionieren. Das ist kein Vorwurf, bitte nicht falsch verstehen und wettern. Jemand muss sich schließlich um die Kinder kümmern und das ist im Regelfall die Mutter. Wenn Kinder durch Beobachtung lernen, dann erlernen sie auch Rollenbilder. Die Prägung zwischen 5 und 7 Jahren scheint gerade für diese Gender-Sache wichtig zu sein (zumindest sagen das ein paar Studien).
Gerade dieser Aspekt wirkt sich aber auch widerum auf den ersten aus. Erwachsene leben vor und erziehen. Wissen sie es nicht besser, werden sie immer von "DER Pilot" und "DER Astronaut" reden.


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Ithanea
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Beiträge: 1271

Ei 3


BeitragVerfasst am: 12.04.2017 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Schließe mich Akiragirl an.
Ich halte Gendern für die falsche Maßnahme für ein tatsächlich existierendes Phänomen. Das grammatikalische Geschlecht eines Wortes muss überhaupt nicht mit dem biologischen Geschlechts der gemeinten Person oder des gemeinten Tieres übereinstimmen.
Wir sagen Katze als Oberbegriff und jeder Depp weiß, dass das sowohl ein männliches oder weibliches Tier meinen kann, genauso wie der der Pfau auch  eine Pfauhenne sein kann und das Huhn im Normalfall auch nicht neutralen biologischen Geschlechts ist, sondern ein Hahn oder eine Henne.
Insofern sollte m.E. völlig klar sein, dass ein Architekt, ein Pfleger, ein Schriftsteller und ein Sachbearbeiter eine männliche oder weibliche Person sein kann.
Ich finde vieles in der deutschen Sprache unpraktisch, dazu gehören die Artikel und wie Genus und Kongruenz funktionieren. Im Englischen ist das unkomplizierter.
Mia's a writer. She wrote a story about an architect who cheats on her bf with a nurse.
Diese ganze Vermischung/Übertragung des grammatikalischen Geschlechts aufs biologische ist einem weniger sexistischem Sprachgebrauch eigentlich eher abträglich.


Worte wie Zigeuner, Neger etc. sind ne ganz andere Nummer. Die Argumente der Zigeunerschnitzel- und Negerkuss-Verwender sind oft: Das ist nicht schlimm gemeint, für mich ist Zigeuner/Neger kein Schimpfwort, das heißt halt so, das hat mit dem Wort als Menschenbezeichnung nichts zu tun.
Ich weiß, wenn meine 80 Jahre alte Oma "Neger" sagt, meint sie es wirklich nicht abwertend, hat nichts gegen Leute mit anderer Hautfarbe als der eigenen, hat es halt so gelernt. Aber: Sprache verändert sich. Man kann nicht mehr "Neger" sagen, ohne dass das zumindest Fragen aufwirft, ob man entweder a) ein rassistischer Depp ist oder b) die letzten 10 Jahre hinterm Mond gewohnt hat. Weil diese Bezeichnung aufgrund ihrer Geschichte nicht mehr gesellschaftlich akzeptiert ist. Dass auch die Ausweitungen auf Lebensmittel, Produkte usw. nachziehen ist in diesem Sinne nur logisch.
Beim Zigeunerschnitzel ist die Entwicklung ähnlich, glaube ich, aber hinterher. Für mich ist Zigeunerschnitzel "gefühlt" nicht schlimm. Ich habe das Wort als Kind nur in der einen möglichen Bedeutung gelernt, als Bezeichnung für jemanden mit einem Lebensstil des Herumreisens ohne festen Wohnort, ohne gesellschaftliche Wertung. Irgendwann später hab ich begriffen, dass das Wort als Bezeichnung für Sinti und Roma benutzt wird und durchaus auch mit abwertender Konnotation. In dieser Form benutze ich das Wort nicht und hab auch nichts gegen eine Umbenennung des Zigeunerschnitzels in Paprikaschnitzel, denn mir kann der Name einer Schnitzelzubereitung egal sein, im Vergleich zu jemandem vielleicht, der sich seit Ewigkeiten mit dem Wort Zigeuner als Schimpfwort hat rumschlagen müssen.


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HSB
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin gegen das "Gendern", weil ich es für sexistisch halte - aber anders als erwartet.

Steht da z.B. irgendwo "AutorInnen" oder "Autor-innen", dann liest man - ob man will oder nicht, denn es steht eben da -: Autorinnen. Nicht Autoren. D.h aus dem gut gemeinten Ansatz, mit dem Suffix "-innen" den weiblichen Anteil dem vermeintlich nur männlichen hinzuzufügen, wird eine rein weibliche Form.

Ich finde, wenn man explizit beide Geschlechter ansprechen will, dann sollte man das auch in der expliziten Form tun. "Autoren und Autorinnen", "Autorinnen und Autoren". Das macht den Text natürlich länger und unschöner, ist meiner Meinung nach aber der einzig wirklich faire Ansatz. Alle werden eingegliedert. Niemand wird ausgeschlossen.

Und von Verballhornungen wie "Menscheninnen" (aus "Menschen" + "-innen") sollte man unbedingt absehen. Sonst muss man konsequenterweise auch den männlichen Plural von "die Person" formen. Was wäre das? "Die Personener"? Viel Spaß damit.


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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

An die Menschin und den Personer dachte ich auch schon - ich meine, wenn, dann richtig, oder?
 Rolling Eyes
Ich schließe mich dem an, dass das literarische Geschlecht rein gar nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun haben muss. Seltsamerweise findet man diese neue Form wie "AutorInnen" nur bei angenehmen Berufen. Nie kann man als Beispiel die KanalarbeiterInnen oder die TiefbauerInnen finden, wieso auch; das sind schließlich Jobs, aus denen Frauen sich gerne raushalten, ist ja "Männersache", diese harte Arbeit. Aber ManagerInnen darf es dann gerne geben, ist ja auch ein hübscher Job.
/Sarkasmus Ende.
Kurz: Mich nervt daran so einiges, nicht nur, dass es Sprache verunstaltet und kompliziert gestaltet, sondern, weil es größtenteils auf die schönen und einfachen Dinge abzielt. Ich habe noch nie eine Frau für die Tiefbau-Frauenquote demonstrieren sehen, aber für die Führungsquote natürlich.
Aber das ist ein anderes Thema und ärgert mich nur.

@Ithanea

Natürlich entwickelt sich Sprache. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch vollkommen legitim und notwendig. Aber wenn ich jede Kleinigkeit beachten wollte, die irgendjemanden negativ belegt, dürfte man wohl nichts bis kaum mehr etwas sagen.
Blondine ist gewissermaßen genauso ein Schimpfwort wie eine Bezeichnung, trotzdem habe ich mich persönlich nie daran gestört, "Blondi" zu sein, oder auch "die Polin", "der Polacke".
Über manche Dinge kann man einfach drüber stehen, denn Idioten gibt es überall.

Vielleicht bin ich auch einfach zu tolerant, mit etwas zu viel "LMMA" Würze.
Jedenfalls sollte nicht unsere schöne Sprache an so einem Quatsch leiden und verunstaltet werden.
Das ist für mich wichtig Embarassed

Ausdrücke wie Zigeuner, etc. mögen für Leute wirklich belastend sein, das verstehe ich. Wenn ich im gleichen Atemzug allerdings einen Artikel darüber lesen muss, dass es mittlerweile rassistisch ist, jemanden nach seiner Herkunft zu fragen, weil man damit Andersartigkeit impliziert, seh ich nur noch rot.
Und schwarz für uns und die Sprache, sowie jegliche Vielfalt. In erster Linie sind wir doch Menschen, vollkommen egal woher oder welchen Geschlechts.

LG
Katze


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Taranisa
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Engländer handhaben es in der Hinsicht einfacher.
Ich habe kein Problem damit, in einer gemischten Gruppe den allgemein bekannten und üblichen Oberbegriff zu verwenden. Bei rein weiblichen Gruppen sollte dies aber rüberkommen (z.B. statt Tänzer Tänzerinnen oder statt Handwerker Handwerkerinnen, wovon es nicht gerade wenige gibt, auch als Meisterinnen mit eigenem Betrieb).

Viel wichtiger als das Gendern halte ich jedoch den Umgang miteinander. In den letzten Jahrzehnten ist war viel passiert, jedoch werden noch immer Unterschiede aufgrund des Geschlechts gemacht, und das Gehalt ist nur ein Beispiel. In den Köpfen muss noch einiges passieren, damit auch das Verhalten untereinander nicht von "Rollenbildern" geprägt ist. Was nutzen mir die schönsten Benennungen, wenn mein Gegenüber mich in eine bestimmte Schublade steckt und mich entsprechend behandelt?

Ich bin übrigens strenggläubige Vegetarierin (fast Veganerin), lasse andere jedoch essen, was sie wollen, ohne Vorhaltungen zu machen. Wenn mich jemand nach dem Grund fragt, antworte ich gerne, und zwar ruhig und sachlich, ohne missionieren zu wollen. Very Happy
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Akiragirl
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Kätzchen hat Folgendes geschrieben:

. Ich habe noch nie eine Frau für die Tiefbau-Frauenquote demonstrieren sehen, aber für die Führungsquote natürlich.
Aber das ist ein anderes Thema und ärgert mich nur.

Oh Mann ... hmm Sorry, aber wie oft ich diese Argumentation nun schon gehört habe, allmählich ist es nur noch ermüdend.
Es ist doch wohl völlig logisch, dass man sich nur um Quoten in Bereichen bemüht, die attraktiv sind. Das ist bei sämtlichen "Minderheiten" der Fall. Schwarze kommen in den USA auch über Quoten an angesehende Universitäten, aber niemand - oh Wunder - kämpft für Quoten für mehr Schwarze in der Kanalreinigung. Wie kann man sich darüber ernsthaft aufregen oder wundern? Quoten sollen ja genau zwei Zwecken dienen: Gesellschaftlich schlechter gestellten Gruppen mehr Teilhabe zu ermöglichen (u.a. durch mehr Einflussmöglichkeiten, besseren Verdienst) ODER die Diversität in dem Beruf zu erhöhen, weil sie nachgewiesenermaßen wichtig für den Erfolg ist (z.B. mehr männliche Identifikationsfiguren im Kindergarten tun Kindern nachgewiesenermaßen gut, mehr weibliche Vorstandmitglieder verbessern nachgewiesenermaßen die Entscheidungen). Beide Argumente treffen wohl nicht auf "mehr Frauen als Dachdecker" zu und deshalb ist es völlig vernünftig, dort keine Quoten einzuführen.


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Mina Minus
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin fürs Gendern und schließe mich vollumfänglich Akiragirl an.

Und gleichzeitig erschüttert es mich, dass die immer gleichen Sprüche zum Thema Zigeunerschnitzel und Frauenquote wohl noch immer wiederholt werden.
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Ithanea
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

@Kätzchen
Danke fürs ausführlicher werden. Ja, gibt immer ein "drüber" an Maßnahmen und Problematisierungen, genauso wie ein "zu wenig" an Reflexion manchmal. Man sollte halt ab und zu seine Standpunkte und Horizonte überprüfen, und das besser zu oft als zu wenig, m.E.

@Mina
Wen meinst du mit "Sprüche zum Thema Zigeunerschnitzel"? Ich glaube nur Kätzchen und ich haben drüber geredet, wobei Kätzchen sagte, sie findet ein Namensverbot albern und ich lang und breit erzählte, wieso ich Sensibilisierung für Sprachveränderung wichtig finde und dass mir eine Entscheidung darüber, wie beleidigend das ist, nicht zusteht?
Welche Sprüche meinst du?


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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

@Akira und Mina

Ich denke, da kommen wir auf keinen grünen Zweig.
Denn genau diese Argumente höre ich ebenfalls zu häufig und ich mag sie einfach nicht annehmen, weil sie mir zu einfach sind. Euch geht es umgekehrt wahrscheinlich genau so und bisher habe ich mit sogenannten/selbsternannten Feministen (...innen...) mehr schlechte Erfahrungen gemacht und genau das gegenteilige Gefühl: Vielen geht es nicht darum, Frauen gleich zu stellen, sondern Männer schlecht zu machen.

Ich sage nicht, dass alle so sind. Trotzdem gehen mir mittlerweile nahezu alle davon auf den Keks. Wenn man Gleichheit anstrebt, sollte das nämlich in allen Bereichen sein und nicht in auserkorenen, angenehmen, pädagogisch wichtigen Bereichen.
Hier kann ich meine Meinung nicht ändern, es sei denn, es kommt mal (eine) jemand(in), der/die es richtig macht.

Daher klinke ich mir hier aus, denn ich respektiere eure Meinungen, auch wenn ich eine andere habe. Und weil ich mich gut kenne, möchte ich lieber keine solche Diskussion beginnen, ich kann da so schwer an mich halten Embarassed

LG
Katze


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Murmel
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Schaut doch einfach mal über den Tellerrand.

Wie halten das Länder, in denen es keine Gender gibt? Gibt es totale Gleichheit im englischen Sprachraum? Müsste doch, nach der Theorie.
Gibt es extreme Ungleichheit in Ländern, die nicht gendern?  Also keine Pilotin in Italien oder in Frankreich? Glaubt ihr wirklich, dass spanische Frauen in technischen Berufen weniger Chancen haben, weil dort nicht gegendert wird?

Da in diesen Ländern die Frauen dieselben Chancenungleichheit haben wie in Deutschland, lässt es den Schluss zu, dass Gendern ein hilfloser Aktionismus ist und eventuell sogar typisch deutsch, denn in Deutschland muss alles durch ein Regelwerk reguliert werden.

Meine Meinung.


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*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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Mina Minus
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ithanea hat Folgendes geschrieben:
@Kätzchen
Danke fürs ausführlicher werden. Ja, gibt immer ein "drüber" an Maßnahmen und Problematisierungen, genauso wie ein "zu wenig" an Reflexion manchmal. Man sollte halt ab und zu seine Standpunkte und Horizonte überprüfen, und das besser zu oft als zu wenig, m.E.

@Mina
Wen meinst du mit "Sprüche zum Thema Zigeunerschnitzel"? Ich glaube nur Kätzchen und ich haben drüber geredet, wobei Kätzchen sagte, sie findet ein Namensverbot albern und ich lang und breit erzählte, wieso ich Sensibilisierung für Sprachveränderung wichtig finde und dass mir eine Entscheidung darüber, wie beleidigend das ist, nicht zusteht?
Welche Sprüche meinst du?


Ich meinte, dass ich wirklich erstaunt bin, dass es Leute gibt, denen noch immer nicht bewusst ist, warum eine solche Sensibilisierung wichtig ist.

@Kätzchen:
Ich mag da jetzt gar nicht groß ins Thema einsteigen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Argumente, wie du sie gebracht hast, meist von Personen kamen, die sich noch nicht großartig mit Feminismus (im akademischen/kulturtheoretischen Sinne) auseinandergesetzt haben, sondern Feminismus eben als schnöden Männerhass diskreditieren.

Und ich muss sagen, dass es mir zunehmend schwer fällt, solche Meinungen zu respektieren, weil sie ideologisches Denken unterstellt, wo keines herrscht, Hass unterstellt, wo keiner herrscht und Ungleichbehandlung unnötigerweise zementiert.
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HSB
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Mina Minus hat Folgendes geschrieben:
@Kätzchen:
Ich mag da jetzt gar nicht groß ins Thema einsteigen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Argumente, wie du sie gebracht hast, meist von Personen kamen, die sich noch nicht großartig mit Feminismus (im akademischen/kulturtheoretischen Sinne) auseinandergesetzt haben, sondern Feminismus eben als schnöden Männerhass diskreditieren.

Die meisten Diskussionen enden damit, dass eine Partei der anderen vorwirft "es" nicht zu verstehen (gefolgt von "Studien, die belegen" oder "Fakt ist, ...").

Der Feminismus muss damit leben, dass er pluralistisch ist und einige Facetten eben abgelehnt werden.


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Corydoras
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man bedenkt, welchen Rückschritt wir seit den 70er/80ern bezüglich der Gleichberechtigung bzw. dem Respekt gegenüber Frauen gemacht haben, ist es eigentlich erschreckend, dass wir überhaupt über so etwas Sinnloses wie Worte diskutieren. Confused

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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie ist es schon komisch - gemäß Gendertheorie ist das Geschlecht nur eine soziale Konstruktion und damit frei wählbar, dennoch ist offenbar besonders das weibliche Geschlecht dermaßen wichtig, dass es oft doppelt erwähnt wird ("Wählerinnen und Wähler").
Der Unterschied zwischen genus und sexus sollte seit dem Deutschunterricht bekannt sein, besonders Schriftstellern.
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Akiragirl
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

HSB hat Folgendes geschrieben:

Der Feminismus muss damit leben, dass er pluralistisch ist und einige Facetten eben abgelehnt werden.

Damit habe ich gar kein Problem, ehrlich gesagt. Ich lehne auch einige Facetten des Feminismus ab. Was mich nervt, ist diese generelle "bääh Feminismus"-Haltung, die, wenn man mal näher nachfragt, eben meistens nur auf der Ablehnung der Extremisten beruht. Das ist dasselbe wie Linke scheiße zu finden, weil es ja auch Linksextremisten gibt, die Autos anzünden oder Christen scheiße zu finden, weil es ja auch extrem homophobe christliche Gruppierungen gibt. Das ist eine sehr einfache Weltsicht, die ich als Grundlage eines Austauschs für nicht zielführend halte.


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Slaavik
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BeitragVerfasst am: 12.04.2017 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ithanea hat Folgendes geschrieben:

Wir sagen Katze als Oberbegriff und jeder Depp weiß, dass das sowohl ein männliches oder weibliches Tier meinen kann,


Also das ist ja nun keine Kunst Katze als Oberbegriff zu verwenden, wenn er dies ja auch tatsächlich ist. Die weibliche Katze wird schließlich Kätzin genannt.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Kaetzin

Akiragirl hat Folgendes geschrieben:
Was mich nervt, ist diese generelle "bääh Feminismus"-Haltung, die, wenn man mal näher nachfragt, eben meistens nur auf der Ablehnung der Extremisten beruht.


Also das sollte dich aber nicht wirklich überraschen. Extremisten sind immer lauter als der Rest und damit genau der Teil, der eben die größte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das gilt für den Feminismus ebenso wie für den Eisverkäufer, nur dass man bei Femisten eher seltener leckeres Eis bekommt.


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Ithanea
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BeitragVerfasst am: 13.04.2017 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Slaavik hat Folgendes geschrieben:

Also das ist ja nun keine Kunst Katze als Oberbegriff zu verwenden, wenn er dies ja auch tatsächlich ist. Die weibliche Katze wird schließlich Kätzin genannt.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Kaetzin

Widerspricht mir das?
Katze ist ein Oberbegriff wie Huhn und Pfau. Schlange auch, obwohl das weibliche Tier nicht Schlängin heißt.* Ich würde mir wünschen, Journalist und Filialleitung würden auch als Oberberiff für weibliche und männliche Mitarbeiter in diesem Beruf gebraucht werden. Das war, was ich damit sagen wollte.
Solange das übrigens nicht so ist, gender ich auch, da, wo es mir nötig erscheint. Eine Veränderung der Sprache in Richtung mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht man so aber gerade nicht, ist meine Befürchtung.  

*falls ein weibliches Reptil oder eine Schlange jetzt eine Extrabezeichnung hat, die ich nicht kenne (oder gar doch Schlängin heißt Shocked ), was auch relativ wahrscheinlich ist, da ich mich in der Biologie null auskenne, kann man die gern suchen und posten. Allerdings geht es diesem Beispiel nicht um die biologische Systematik, sondern um die, wie das Wort verwendet wird.


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HSB
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BeitragVerfasst am: 13.04.2017 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ithanea hat Folgendes geschrieben:
Solange das übrigens nicht so ist, gender ich auch, da, wo es mir nötig erscheint.

Ich finde pragmatische Ansätze auch gut. Besser als durch dogmatisches Gendern den Text unlesbar zu machen oder den von mir oben genannten Sexismus zu fördern. Wenn es nötig erscheint, kann man es machen. Es darf aber kein Zwang werden.

In Deutschland gibt es aber leider diese "Ganz oder gar nicht"-Mentalität, die dazu führt, dass, wenn man gendert, dann auch alles gendern muss. Damit kann ich nichts anfangen.


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