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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Fanfiction Geschichte zu Star Wars Episode 6 "Schlacht um Endor - Die Sicht eines Scout Trooper


 

 
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Sparten
Geschlecht:männlichVorschüler

Alter: 24
Beiträge: 1
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 18.03.2017 17:51    Titel: Fanfiction Geschichte zu Star Wars Episode 6 "Schlacht um Endor - Die Sicht eines Scout Trooper eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Leute hier habe ich eine Kurzgeschichte wo ich gerne ein Feedback haben möchte über meinem Schreibstil.

„Endor ? Wieso habe ich mich nur hierher versetzen lassen ? Wo es doch am Anfang noch hieß das es keine Gefährliche  Stationierung wäre. Doch mit einem mal geriet es Außer Kontrolle in diesem Dreckswald !“ dachte sich der Scout Trooper KRV117 von der 501st. Auch Vaders Faust genannt wird.
Noch vor zwei Stunden war er erst mit seinem Kameraden und Freund aus der imperialen Garnison Basis der 501St. Auf eine Aufklärungsmission los geschickt worden und nun befanden sie sich mitten auf einem fremden Waldmond mit riesigen Bäumen die hunderte Meter hoch in den Himmel ragen, einer dichten Vegetation die ihren Feinden Schutz bot und einem skrupellosen Partisanen Hinterhalt durchgeführt von den Rebellen nahe dem Schildgenerator.
Die zwei Scout Trooper kamen auf einer großen Lichtung mit ihren zwei Düsenschlitten zum stehen, wo sich Teile ihres Storm Trooper Bataillons Feuergefechte mit den Rebellen und den Ewoks lieferten wobei sich die Lage ihrer imperialen Kameraden von Minute zu Minute verschlechterte.
Grob in der Mitte lag ein umgekippter AT-ST und kleine vereinzelte Explosionen und Brandherde rings um die Lichtung herum machten die Szenerie fast schon gespenstisch und bedrohlich.
Ihre Storm Trooper Kameraden die dort kämpften wurden regelrecht aufgerieben obwohl sie kampferfahren und solchen Situationen gewöhnt waren, doch das Laser Gewehrfeuer der getarnten und auf Partisanen Kampf trainierten Rebellen als auch die Pfeile und Speere der einheimischen Ewoks  kamen wie aus dem nichts vom Dickicht heraus, einem nach dem anderen dezimierend.
Die Rebellen wurden beim Angriff auf den Schildgenerator von den Einwohnern des Waldmondes, den Kinder großen Teddybär artigen Ewoks tatkräftig unterstützt die ihre primitiven Waffen gegen die Eindringlinge erbittert und ohne Gnade einsetzen.
„KSK9, lass uns eine erhöhte Stelle zum Feuern unserer Scharfschützen Gewehre suchen und unseren Kameraden Rückendeckung geben.“ sagte der Scout KRV117 zu seinem Scout Kameraden.
Der Antwortete nur mit einem Kopfschütteln, sprintet zu einer erhöhten Stelle nicht weit von den geparkten Düsenschlitten entfernt und richtete sein Scharfschützen Gewehr auf das nächst beste Ziel wo er durch das Zielfernrohr erblickte.
„Drei Abschüsse bestätigt KRV117, nur die Ewoks sind schwer zu treffen da sie sehr klein sind. Benötige nach Magazin Wechsel aber noch Munition von meinem Düsenschlitten.“ antwortete KSK9 und sprintete nach seinem letzten Schuss schon zu seinem Schlitten los.
„Geht klar KSK9, habe aber schon fünf Abschüsse und solltest dich ein wenig ran halten.“ gab KRV117 seinem Kameraden zu verstehen.
„Falls  wir die Lichtung nicht halten können und wir überrannt werden sollten habe ich noch einen kleinen Peilsender für eine Staffel TIE-Bomber mit Brandbomben die wir dann Anfordern um den ganzen Rebellen Abschaum im Wald in Asche zu verwandeln und den Bunker vom Schildgenerator freizuhalten. Das Imperium und der Imperator vertrauen uns.“
„Natürlich schaffen wir das KRV117 und danach.......“ ehe noch KSK9 den Satz vollenden konnte, flog ein Thermaldetonator von einem Rebellen geschmissen in die Richtung der zwei Scouts hinüber, prallte am Waldboden ab, kullerte unter die Düsenschlitten und detonierte in einer großen Explosion direkt unter dem Schlitten von KSK9.
Die Druckwelle der Explosion und des Feuerballs schleuderten den Scout Trooper KRV117 zu Boden wonach er sich erst wieder fangen musste.
Leicht benommen mit einem Dröhnen im Kopf sah der Scout sich erst um und musterte danach sich selbst, wobei seine weiße Rüstung ein paar Blessuren abbekommen hatte, er selber ansonsten aber durch die Distanz zur Explosion noch in Ordnung war.
Nachdem er einigermaßen wieder klar im Kopf war und der dichte Rauch sich leicht lichtete, sah er sofort um sich auf der Suche nach seinem Kameraden und erblickte da wo noch die Düsenschlitten standen, nur noch einen kleinen Krater mit brennendem Schrott darin wobei sein Kamerad fünf Meter weiter entfernt daneben lag.
Unter feindlichem Laser Gewehrfeuer sprintete er zu dem anscheinend leblosen Körper seines Scout Kameraden hin was ihm mit Mühe und Not gelang und sah das ein Metallstück vom Schlitten direkt in dem Brustkorb von KSK9 eingedrungen war dessen Spitze aus seiner Brust herausschaute, worauf hin seine Lebenserwartungen drastisch sanken.
Röchelnd und nach Luft ringend wollte der Scout seinen Helm abnehmen doch da war KRV117 schon da und half ihm dabei, zwar unter Schmerzen doch endlich frische Luft bekommend als unter dem stickigen Helm.
„Sieht es arg schlimm aus Bruder Hust, Hust ?“ fragte KSK9 seinen Kameraden während langsam aber sicher immer mehr Blut aus seinem Mund und der Wunde quoll, die langsam aber sicher seinen Lebensgeist raubten.
Den Tränen nahe die sein Helm verbargen sagte er nur das die Sanitäter ihn wieder mit Bacta hinbekommen werden und er es schaffen wird, damit sie wieder gemeinsam auf auf Patrouille gehen können.
„Danke dir Bruder, du warst ein guter Kamerad.....“ dass war das letzte was er noch raus brachte aus seinem geschundenen Körper und verstarb letztendlich in den Armen seines Freundes und Kameraden, der vergeblich versuchte die Situation zu realisieren.
„IHR REBELLEN ABSCHAUM !!!“ Das werdet ihr bereuen !!! Euch hol ich mir jeden einzelnen von Euch !!!“ schrie und brüllte der blutverschmierte Scout Trooper mit seinem toten Freund in den Armen völlig außer sich vor Hass und Zorn.
Er legte den toten Körper mit geschlossenen Augen beiseite und zog während er Aufstand seine Laserpistole aus dem Halfter, bereit in einem fast rauschartigen Zustand alle zu töten die das Massaker an seinen Kameraden und Freunden hier veranstalteten.
Er erschoss gleich zwei bis drei Rebellen Soldaten auf die er traf ehe er von einem großen Stein auf dem Kopf getroffen wurde, was ihm in seinem Kampfrausch stoppte.
Seinem Bewusstsein kurzzeitig beraubt fiel der Scout Trooper zu Boden und verlor auch noch seine Laserpistole auf dem bewachsenen Waldboden.
Nachdem er wieder zu sich kam hörte er leichte Fuß Tapse und merkwürdige Laute die einem Bellen glichen um sich herum, dabei immer noch leicht benommen.
Mit einem Male stand um ihm herum eine kleine Gruppe von Ewoks die von einem Rebellen Soldaten angeführt wurde, die den am Boden liegenden Scout Trooper untersuchten ob er womöglich noch am Leben sei, sofort bereit ihn bei einer falschen Bewegung zu töten.
„Der hier Lebt noch ! Befragen wir ihn nach den Einlass Codes für den Bunker. Wenn er sich weigert oder wehrt, beseitigt ihn !“ gab der Rebellen Soldat seinem Trupp weiter.
„Weißt du die Einlass Codes für den Bunker Imperialer ?“ schrie der Rebellen Soldat mit gezogener Waffe den am Boden liegenden Scout mitten im Kampf Lärm an.
Der wiederum sagte nur das er einen Chip mit den Codes hinten am Rücken habe und er ihm den geben werde, im Gegenzug sollen sie ihn verschonen.
Das erfreute den Rebellen und willigte ein doch mit dem was auf ihm zukam war er nicht darauf vorbereitet und starr vor Schreck.
Was er in den Händen des Scout Troopers sah schockte ihn mit einem Male, da er in der linken Hand einen scharfen Thermaldetonator hielt der aktiviert war und in der rechten Hand war ein Peilsender für eine TIE-Bomber Flächenbombardierung.
„Hier sind eure Einlass Codes für euren Untergang; Rebellen Abschaum !“ sprach in ruhiger Stimme KRV117 zu dem Rebellen Soldaten und der letzte Piep Ton der Granate verstummte.

ENDE

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Poolshark
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Beiträge: 865
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BeitragVerfasst am: 19.03.2017 01:28    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Sparten,

es tut mir echt leid, dir das zu sagen, aber dein Text funktioniert auf keiner Ebene. Rechtschreibung, Grammatik, Ausdruck, Zeichensetzung, Sprachfluss, Zeitformen – überall hinkt's.

Beim Handwerk deines Erzählens sieht es leider nicht besser aus. Du gibst keinen guten Einblick in deinen Protagonisten. Seine internen Monologe sind hölzern und die Art, wie du durch Szenerie und Geschehen führst, ebenso. Ganz abgesehen davon, dass viele Sätze schlichtweg keinen Sinn ergeben:

Zitat:
Röchelnd und nach Luft ringend wollte der Scout seinen Helm abnehmen doch da war KRV117 schon da und half ihm dabei, zwar unter Schmerzen doch endlich frische Luft bekommend als unter dem stickigen Helm.


Wenn du ernsthaft am Schreiben interessiert bist, solltest du erst mal damit anfangen, Bücher zu lesen.


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Corydoras
Geschlecht:weiblichAutor

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Beiträge: 715
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BeitragVerfasst am: 19.03.2017 11:11    Titel: Re: Fanfiction Geschichte zu Star Wars Episode 6 "Schlacht um Endor - Die Sicht eines Scout Tro Antworten mit Zitat

Ich bin über diesen "Satz" (?) nicht hinweggekommen, weil ich partout nicht verstehe, was das bedeuten soll. Shocked

Sparten hat Folgendes geschrieben:
Auf eine Aufklärungsmission los geschickt worden und nun befanden sie sich mitten auf einem fremden Waldmond mit riesigen Bäumen die hunderte Meter hoch in den Himmel ragen, einer dichten Vegetation die ihren Feinden Schutz bot und einem skrupellosen Partisanen Hinterhalt durchgeführt von den Rebellen nahe dem Schildgenerator.


Ich mag ja Orthographie- und Grammatikfehler schon überhaupt nicht, wenn man versteht, was eigentlich gemeint war. Aber wenn selbst das Verständnis nicht gegeben ist, dann wirds witzlos.

Wie meine Vorrednerin schon vorschlug: Bitte lies auch mal ein Buch.


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Slaavik
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 517



BeitragVerfasst am: 19.03.2017 20:47    Titel: Re: Fanfiction Geschichte zu Star Wars Episode 6 "Schlacht um Endor - Die Sicht eines Scout Tro Antworten mit Zitat

Sparten hat Folgendes geschrieben:

„IHR REBELLEN ABSCHAUM !!!“ Das werdet ihr bereuen !!! Euch hol ich mir jeden einzelnen von Euch !!!“


Neun Ausrufezeichen in nur drei Sätzen. Ohne Worte.


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Suscst
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Alter: 19
Beiträge: 18
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BeitragVerfasst am: 21.03.2017 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir leid, dass noch jemand kommt der seinen Senf beisteuert, obwohl schon praktisch alles geklärt ist. Ich möchte wohl einfach meine 15 Beiträge erreichen. ^^

Ich hatte grosse Probleme deine Sätze zu verstehen. Mach sie doch einfach ein wenig kürzer. Wahrscheinlich verstehst du sie dann selbst besser.
Falls es dir Spass gemacht hat zu schreiben, empfehle ich dir mehr zu lesen. In Büchern werden Situationen anders beschrieben als in Filmscenen...

Jedenfalls wünsche ich dir guten Mut für deinen nächsten Text. Das kommt mit der Zeit. Das habe ich jedenfalls so gehört. Wink [/s]


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Footy
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 26
Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 21.03.2017 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend Sparten!

Da hast du aber ordentliche Kritik abbekommen. Sicherlich ein blödes Gefühl. Du stellst einen Text ins Forum, eine Geschichte, in der vielleicht viel Herzblut und Zeit drinnen steckt. Nimm die Anmerkungen nicht als Angriff wahr, sondern als sachliche Tipps, die sich NUR auf deinen Text beziehen. Hoffe du schaust noch ein paar Mal ins Forum vorbei. Nur ehrliche Kritik ist hilfreich. Popopuderei bringt niemanden was - vor allem dir als Schreiber nichts. Ich mach das immer so: Ich lese mir die Kritiken durch, schlafe eine Nacht darüber, lese am nächsten Tag noch einmal alles durch. Meistens hat man nach ein, zwei Tagen einen etwas distanzierteren Blick - gilt nicht nur für den eigenen Text, sondern auch für fremde Texte.

Ich gehe mal näher auf deine Geschichte ein. Ich kenne mich mit Star Wars nicht aus, kann daher auch nicht viel zu Handlung sagen. Mir sagen die ganzen Namen nichts.

Vorab: Ich bin auch nicht gerade der "Rechtschreib- und Grammatikprofi". Viele Fehler lassen sich aber im vornherein vermeiden. Word, Open Office Writer, diverse andere Schreibprogramme oder auch die Duden Onlineüberprüfung - http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online/ - eliminieren die meisten Fehler zuverlässig. Zum Beispiel:

Zitat:
„Endor ? Wieso habe ich mich nur hierher versetzen lassen ? Wo es doch am Anfang noch hieß das es keine Gefährliche  Stationierung wäre. Doch mit einem mal geriet es Außer Kontrolle in diesem Dreckswald !“

Kannst es ja gleich mal ausprobieren und die Textstelle durch die Duden Rechtschreibprüfung schicken. Die Zeitformen sind eine andere Geschichte. Da hilft nur üben, üben und bewusst lesen! Also nicht hastig ein Buch durchlesen, sondern wirklich bewusst auf die Sätze, Zeitform, den Ausdruck usw. achten.

Zitat:
Nachdem er einigermaßen wieder klar im Kopf war und der dichte Rauch sich leicht lichtete, sah er sofort um sich auf der Suche nach seinem Kameraden und erblickte da wo noch die Düsenschlitten standen, nur noch einen kleinen Krater mit brennendem Schrott darin wobei sein Kamerad fünf Meter weiter entfernt daneben lag.

Teilweise schreibst du sehr umgangssprachlich, benutzt viele "Füllwörter", außerdem erzählst du größtenteils nur. Dadurch wirken auch viele Stellen nicht so spannend/emotional wie sie eigentlich sollten. Wortwiederholungen, Inhaltswiederholungen und ein nicht ausgereifter Ausdruck senken den Lesespaß zusätzlich.
Nachdem er einigermaßen wieder klar im Kopf war - liest sich nicht schön. So erzähle ich meinem Kumpel eine Geschichte. "Nachdem ich wieder einigermaßen klar im Kopf war,  habe ich gleich zur nächsten Flasche gegriffen. Weißt. Party ist Party. Da musste durch." Ein Leser hingegen ist jedoch etwas anspruchsvoller und möchte durch deinen Schreibstil "angenehm" durch die Geschichte getragen werden.
der dichte Rauch sich leicht lichtete, - Rauch ist immer dicht. Also doppeltgemoppelt. Du kannst das "dichte" streichen. Leicht lichtete liest sich auch nicht schön. Lichtete ist in Ordnung, auch ein starkes Wort. Da hat der Leser sofort ein Bild im Kopf. Aber unter "leicht lichtet" kann ich mir nur schwer was vorstellen. Ich weiß was du meinst, aber du musst nicht jede Stelle detailliert beschreiben/in Worte fassen. Du willst nur das Kopfkino anspringen lassen und da reicht "lichtete" vollkommen aus. Jeder kann sich vorstellen, wie sich der Rauch lichtet. Obwohl ... Für lichtet findest du bestimmt auch ein stärkeres, treffenderes Verb. Aber das ist dein Erbsenzählerei.
Das doppelte "sich" liest sich auch nicht so toll. Lässt sich (hehe) nicht immer vermeiden, aber der Satz ist generell sehr lang. Du könntest den Satz teilen und die jeweiligen Stücke umschreiben.
Du schreibst auch sehr distanziert. Gefühlslos, kalt. Nenne es wie du möchtest. Mir fehlen die Emotionen. Der Protagonist hat gerade einen Anschlag überlebt und irgendwie lesen sich die ganzen Sätze sehr sachlich, distanziert. Du als Schreiber fieberst natürlich vollkommen mit, spürst wahrscheinlich all die Gefühle deiner Figur, siehst die Szene direkt vor dir. Aber ich als Leser kann leider nicht mitfühlen.
kleinen Krater - bin kein Fan von schwachen Adjektiven. Kleiner Mann. Blauer Himmel. Großes Dach. Meistens kann man diese Adjektive weglassen, den jeweiligen Abschnitt umschreiben, damit er sich schöner liest oder eben ein besseres Wort finden. Aber bevor das neue Wort wie ein Fremdkörper wirkt, solltest du es sein lassen.
wobei sein Kamerad fünf Meter weiter entfernt daneben lag. - Natürlich liegt er daneben. Wobei sein Kamerad fünf Meter enfernt [...] beschreibt bereits alles. Achte darauf nicht zu viele Informationen in einen Satz zu packen und zu viel zu beschreiben. Dadurch wirken dann Stellen, wo eine atmosphärische Beschreibung angebracht ist, auch viel stärker. Aber durch deine Sätze wird der Leser eher müde, weil es doch ziemlich anstrengt. Vor allem wenn dein Text länger ist.

Zitat:
Unter feindlichem Laser Gewehrfeuer sprintete er zu dem anscheinend leblosen Körper seines Scout Kameraden hin was ihm mit Mühe und Not gelang und sah das ein Metallstück vom Schlitten direkt in dem Brustkorb von KSK9 eingedrungen war dessen Spitze aus seiner Brust herausschaute, worauf hin seine Lebenserwartungen drastisch sanken.
Aus dem Kontext heraus kann es sich nur um feindliche Laser handeln. Heißt: Kannste streichen.
Die zweite, fett markierte Stelle kann man so schreiben, aber wirkt wieder so gefühlslos. Wird nur noch vom Ende getoppt: seine Lebenserwartungen drastisch sanken. Wo sind hier die Gefühle des Protagonisten? Gedanken, Ängste, Wut, Sorgen. Sein Kamerad ist tot/liegt im Sterben und es liest sich wie ein Einkaufszettel. Lange Sätze können schön sein. Aber wenn die Sätze mit Füllwörtern überladen sind, zu viele Informationen vorhanden sind, wirkt es so, als würde der Autor einfach nur schnell seine Gedanken niederschreiben.

Zitat:
dass war das letzte was er noch raus brachte aus seinem geschundenen Körper und verstarb letztendlich in den Armen seines Freundes und Kameraden, der vergeblich versuchte die Situation zu realisieren.

Lies dir die Stelle noch einmal durch. Dann verstehst du was ich meine. Lass dir Zeit beim Schreiben. Spiel mit den Satzlängen. Bring Abwechslung in den Satzbau.

Zitat:
„IHR REBELLEN ABSCHAUM !!!“ Das werdet ihr bereuen !!! Euch hol ich mir jeden einzelnen von Euch !!!“ schrie und brüllte der blutverschmierte Scout Trooper mit seinem toten Freund in den Armen völlig außer sich vor Hass und Zorn.

Hier zeigst du Emotionen lol2 Aber so macht man das in Comics/Mangas. Aber nicht in einer geschriebenen Geschichte. Ich kann mir denken, dass du die Szene direkt vor Augen hast. Der leblose Körper, das wutverzerrte Gesicht, die Drohung. Aber viele Ausrufezeichen und Großschreibung erzeugen keine Gefühle. Im Gegenteil. Wirke eher abschreckend. Vor allem Ausrufezeichen. Ein so starkes Satzzeichen! Du solltest es sparsam einsetzen.
Dann gibt es halt an der Stelle auch wieder viele Wiederholungen.
Schrie - brüllte // Hass - Zorn // völlig außer sich (Bemerkt der Leser ja bereits durch die ausgesprochne Drohung).
Vor allem solche ... Ich weiß nicht ob es ein Perspektivbruch ist, aber mich reißt so etwas jedes Mal aus einer Geschichte.
", schrie der schwarzhaarige Junge
", schluchzte das rothaarige Mädchen
", brüllte der blutverschmierte Scout.
Jetzt fragst du dich sicherlich was mich daran stört. Wenn der schwarzhaarige Junge der Protagonist ist, zoomst du in diesen Moment aus dem Charakter und beschreibst von außen die Situation. Somit werde ich, kann auch nur subjektiv sein, aus der Perspektive geworfen und wundere mich über die Formulierung. Wieso nicht einfach er? ", schrie er. Wir wissen, dass der Scout blutverschmiert ist. Hast ja vorhin beschrieben.
In vielen Büchern wird es so gehanhabt. Aber letztendlich ist es nur Ballast, im schlimmsten Fall stolpert der Leser.

So. Ist ja nur der Einstand und ich habe eh schon viele Sachen angesprochen. Lass dir beim Schreiben Zeit und versuch nicht so viele Informationen wie möglich in einen Satz zu packen. Wenn du die jeweiligen Stellen direkt vor Augen hast, dann denk dran, dassd er Leser nicht in deinem Kopf ist. Er spürt nicht deine Emotionen, sieht nicht die Bilder.

Wünsche dir noch viel Spaß und einen schönen Abend

MfG Hubi

Edit; Wenn dich das Thema "Zeigen, nicht erzählen" interessiert, dann schau dir mal folgende Links an.
http://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Zeigen,_nicht_beschreiben
Generell ist das Dsfopedia immer eine Reise wert.
http://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Spezial:Alle_Seiten
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