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Männer-roman Prolog

 

 
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Versuchs_Hase
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 37
Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 11.12.2007 06:17    Titel: Männer-roman Prolog eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier sind Prolog und ein kleiner Teil des ersten Kapitels. Hoffe es gefällt. Smile

Alle großen Dinge beginnen mit einem Knall.
Das ist jetzt nichts, was ich mir in volltrunkenem Zustand, vor einer gigantischen Box tanzend ausgedacht habe, sondern vielmehr meine mittlerweile felsenfeste Überzeugung.
Ein Blitzschlag zum Beispiel. Es knallt einmal laut und wo vorher noch ein Mensch stand, ist nur noch Toast zu sehen. Ganz ähnlich hat es sich bei dem Urknall abgespielt. Es knallt einmal laut und schon haben wir Zeit, Mehrdimensionalität, Wurmlöcher und Handys mit eingebauten Navigationsgeräten. ... Ok, das Beispiel ist nicht nur schlecht, sondern lässt auch noch vermuten, dass die restlichen Seiten dieses Buches ausschließlich von meinem persönlichen Knall handeln. Aber das ist ja gar nicht der Fall. Mal davon abgesehen besitze ich viel zu wenig Selbstzweifel, um derartiges zu denken.

Die Person mit dem Knall ist meine Freundin. Nein, meine Exfreundin, muss es jetzt heißen, denn ihr Knall bestand darin mich zu verlassen. Wie ist sie nur auf diese blöde Idee gekommen?

„Ich fände es besser, wenn wir nicht mehr zusammen sind,“, waren die einläutenden Worte, mit denen mein Singleleben in die Comback-show aufbrach und die mir so vor den Kopf knallten, dass ich nicht mal auf die Idee kam auf grammatischen Regeln rum zu reiten. Mit vor Erschrecken offenem Mund musste ich natürlich auch noch den typischen Folgespruch entgegen nehmen: „aber wir können ja gute Freunde bleiben.“ Dieser Spruch ist voll scheiße und gehört wohl zu dem größten Mist, den sich Frauen je ausgedacht haben. Irgendwo da draußen muss es eine mysteriöse Frauenverschwörung geben. Angeführt von Mrs. Moriaty, setzen sich unzählige Frauen im Kreis zusammen, beschwören Lottofeen betreiben Teleshopping und überlegen sich nebenbei noch, was wohl so die blödesten Sprüche sind, mit denen man Männern kommen kann. Der Spruch mit dem „Freunde bleiben“ ist nicht nur der überlegene Spitzenreiter, sondern befindet sich auch weiterhin im Aufwind. Dass Sprüche im Laufe der Zeit abgedroschener und schlechter werden, ist ja normal, aber was diesen Spruch noch abgedroschener und noch schlechter als alle anderen macht, ist die Situation. Da sitzen also diese Frauen in ihren Erobik, Bauch-Beine-Po und Tarot-Karten-Legelehrgängen zusammen und tauschen all die Sprüch aus, mit denen sie schonmal angegraben wurden, damit auch ja kein Mann auf die Idee kommt, das Gespräch mit dem selben Spruch zu eröffnen, mit dem schon jemals auf der Welt zuvor ein Kerl ein Mädel angesprochen hat. Frauen verlangen da extrem viel Krativität, aber das bedeutet ja nicht, dass man derartig geistreiche Sprüche zurückbekommt. Im Gegenteil, beim Schluss machen, ist absoluter Standard, im Sinne der Massenproduktion angesagt.
Ein kleines Beispiel: Als ich mir letzte Woche ein Handy gekauft habe, waren keine SMS-Vorlagen in dem Entwürfeordner, was ich im Übrigen als Apell an meine Kreativität interpretierte. Wenn Frauen sich eines dieser hässlichen pinken Handys kaufen sieht die Sache aber ganz anders aus. Da steht dann „Ich schaff`s nicht ganz, komme etwas später“, oder „Schatz, ich hab Dich lieb“ und nicht zu vergessen „Wir können ja Freunde bleiben“. Dazu gibt’s dann noch Zusatzfunktionen, die mit Zeitversatz programmierbar sind. Einmal am Tag wird dann an drei willkürliche Personen aus dem Adressbuch die „Ich schaff's nicht ganz“-Standard-SMS geschickt. Für alle vom Zufallsgenerator nicht erwählten Personen heißt das natürlich nicht, dass mit pünktlichem Erscheinen gerechnet werden darf, sondern nur, dass sie nicht vorgewarnt werden. Die „Schatz, ich hab Dich lieb“-Standard-SMS wird zweimal täglich an alle Person abgeschickt, die mit „Schatz“ im Telefonbuch eingetragen sind und die „Freunde bleiben“-Standard-SMS kommt auch an „Schatz“, aber der Gnade halber nur alle drei Monate. Ich habe mir schon überlegt, dass ich meiner nächsten Freundin sagen werde, dass das alles Geldverschwendung ist. Ich werde mir einfach in der Wohnung Zettel verteilen, über die ich dann zufällig stolpere. Der „lieb hab“-Zettel kommt dann neben mich ans Bett, damit ich mich nicht so einsam fühle, wenn sie mal wieder keine Lust hatte. Der „schaff's nicht“-Zettel kommt an...

so, das war's auch schon. Bitte schreibt mir wie es bisher gefallen hat.

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Lore
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Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 11.12.2007 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Witzig.spritzig.

Zitat:
dass die restlichen Seiten dieses Buches ausschließlich von meinem persönlichen Knall handeln.


Der Spruch dann von - wie ich annehme - unfreiwilliger Komik, denn dass der Autor einen Knall hat, hoffen wir doch mal nicht. Very Happy

Ein paar winzige Tippfehler sind drin, aber leicht zu finden.

Ansonsten hoffe ich, es gelingt Dir, das Ganze nicht abstürzen zu lassen, es ist nämlich gar nicht so leicht, tragikomisch über lange Strecken zu bleiben.

Nur weiter so.

Lore


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Blas Dich nicht auf, sonst bringet Dich
zum Platzen schon ein kleiner Stich
(Nietzsche)
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Eireena
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 373



BeitragVerfasst am: 11.12.2007 10:37    Titel: Re: Männer-roman Prolog Antworten mit Zitat

Hallo,

gefällt mir auch gut! An einigen Stellen bricht der Humor etwas ein, vielleicht aber auch nur meine persönl. Meinung, insgesamt schön locker, flockig zu lesen.


Hier z.B. eine Stelle an der der Humor und auch ein wenig die Logik einbricht:
Versuchs_Hase hat Folgendes geschrieben:
Ein Blitzschlag zum Beispiel. Es knallt einmal laut und wo vorher noch ein Mensch stand, ist nur noch Toast zu sehen.

Das Bild mit dem Toast , na ja..
Und vorher schreibst Du, dass alle großen Dinge mit einem Knall beginnen. Ein vekohlter Mensch zählt nicht unbedingt dazu, oder?


Zitat:
Für alle vom Zufallsgenerator nicht erwählten Personen heißt das natürlich nicht, dass mit pünktlichem Erscheinen gerechnet werden darf, sondern nur, dass sie nicht vorgewarnt werden.

 Daumen hoch

Danach finde ich diese Standardbenachrichtigungen etwas übertrieben, mit den alle drei Monaten "Lass uns Freunde bleiben" und so.

Du hast noch relativ viele Rechtschreibfehler drin, ich nehme an, Flüchtigkeitsfehler, so dass ich da jetzt nicht einzeln drauf eingehe.

Aber insgesamt gefällt es mir gut und bin gespannt auf die Fortsetzung!

LG
Eireena


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Wer A sagt, beherrscht noch lange nicht das ganze Alphabet. © Andreas Marti
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Probber
Geschlecht:männlichMr. Probbaventura


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BeitragVerfasst am: 11.12.2007 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Hase, der Text klingt sehr vielversprechend, locker, flockig, lustig.
Aber da kannst du noch mehr rausholen:

Zitat:
Ein Blitzschlag zum Beispiel. Es knallt einmal laut und wo vorher noch ein Mensch stand, ist nur noch Toast zu sehen. Ganz ähnlich hat es sich bei dem Urknall abgespielt. Es knallt einmal laut und schon haben wir Zeit, Mehrdimensionalität, Wurmlöcher und Handys mit eingebauten Navigationsgeräten.


Zwei Dinge. Erstens: Der Blitzschlag hat eine zerstörerische Eigenschaft, der Urknall eine erschaffende. Die einzige Gemiensamkeit ist, daß beide Knall's eine Änderung einleiten.
Zweitens: Bei den Handy's mußte ich unweigerlich an Douglas Adam's Menschen mit Digitaluhren denken, und dieser Eindruck zog sich ein bißchen durch den ganzen Text. Dies soll mehr als Hinweis dienen, denn ich bin ein großer Adams-Fan. wink

Zitat:
Ok, das Beispiel ist nicht nur schlecht, sondern lässt auch noch vermuten, dass die restlichen Seiten dieses Buches ausschließlich von meinem persönlichen Knall handeln.

Hier widerspreche ich Lore: Ich finde diesen Satz durchaus gelungen, gerade weil du andeutest, daß du einen Knall haben könntest. Das war bestimmt schon so gewollt.  Smile

Zitat:
Mit vor Erschrecken offenem Mund musste ich natürlich auch noch den typischen Folgespruch entgegen nehmen:

Das Fettgedruckte liest sich einfach furchtbar und kratzt an dem positiven Gesamteindruck deines Stils.

Zitat:
Dieser Spruch ist voll scheiße und gehört wohl zu dem größten Mist, den sich Frauen je ausgedacht haben.

Auch das würde ich umformulieren.

Zitat:
Da sitzen also diese Frauen in ihren Erobik, Bauch-Beine-Po und Tarot-Karten-Legelehrgängen zusammen ...

Ist das absichtlich so geschrieben oder hast du einfach nur das 'A' vergessen? Wenn es Absicht war, würde ich es in Kursiv setzen.

Eine Rechtschreibprüfung (und Kommasetzung) würde ich dir generell empfehlen. Aber insgesamt sehr gelungen und macht Lust auf mehr.  Daumen hoch
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Versuchs_Hase
Geschlecht:männlichSchreiberassi

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Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 11.12.2007 12:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mensch Leute, ihr werdet gerade meine besten Freunde Smile

Also die Sache mit dem "von meinem persönlichen Knall" ist so beabsichtig und eine Anspielung auf den Rest des Buches, in dem ... -nein, das erzähle ich jetzt nicht.

Erobik ist nicht beabsichtig, sondern nur ein Rechtschreibfehler. ... leider nicht der einzige, denn obwohl ich schon bei über 50.000 Wörtern und damit auch schon fast fertig bin, seid ihr meine ersten Probleser. Wink

... was natürlich nicht heißt, dass ich keine Freunde hätte, die noch zur Fehlersuche gezwungen werden. Hier gibt's noch nen bisschen mehr:





Der „schaff's nicht“-Zettel kommt an Die Tür, damit ich ihn immer lesen kann, BEVOR ich losgehe und der „Freunde bleiben“-Zettel kommt unter das Bett, denn da sehe ich nur alle drei Monate mal nach. Das würde die Sache zwar nicht viel besser, aber zumindest billiger machen und hätte den selben Effekt der im Übrigen genau so unpersönlich wäre. Aber das mit den Zetteln ist ja nicht so und das mit den SMS auch nicht. Keine dieser SMS habe ich je bekommen. Die „lieb hab“-SMS nicht, weil sie mich wohl nie lieb hatte, die „schaff's nicht“-SMS nicht, weil sie es immer vorzog mich überraschend warten zu lassen und die „Freunde bleiben“-SMS gab's nicht, weil es ja zum Glück Sprüche gibt, die noch blöder kommen. Außerdem zählt auch hier wieder der Überraschungseffekt. Ich meine wer erwartet schon sowas ganz beiläufig beim Frühstück? Naja und dann kommt noch der Grund hinzu, dass eine SMS ein bisschen was von  „Ich traue mich nicht es Dir ins Gesicht zu sagen“ hat, oder vielleicht könnte ich auch ein bisschen was von „Ich weiß, dass es Dich verletzt und kann Dir im Moment nicht in die Augen sehen“ hinein interpretieren. Auf jeden Fall würde aber ganz deutlich etwas von „Wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber Du bedeutest mir immer noch mehr, als der Gegenwert dieser SMS“, was sich in der Regel so um die 0,03€ dreht drin stecken. Sie hätte dank ihres tollen Handyvertrages sogar umsonst schreiben können, hat es aber nicht getan. Stattdessen kam nun so ein Spruch.
Tolle Wurst, nun bin ich extra den weiten Weg zu ihr gefahren, habe mit einer rote Rose in der Hand und einem breiten Lächeln auf dem Gesicht freudig an ihrer Tür geklingelt und nicht mal einen Kuss bekommen. Ok, in den Arm genommen hat sie mich, aber war denn die Rose, die zweistündige Zugfahrt und mein Lächeln nur eine flüchtige Umarmung, verbunden mit diesem Spruch wert? Ich musste unbedingt mit der Blumenverkäuferin reden, denn für die Rose habe ich eindeutig zu viel bezahlt.
Aber genug des schlechten Geredes, dieser Spruch hat schließlich auch etwas Gutes, so ist er doch so abgedroschen, dass ausnahmslos jeder die Chance hat, sich darauf vor zu bereiten, um im richtigen Moment einen passenden Kontaspruch entgegen zu halten. Kurze Erklärung:

Kontaspruch – Eine gut eingeübte Wortfolge, die in etwa so beiläufig wie eine Floskel ausgesprochen wird, aber bei weitem mehr Wirkung hat. Die Wirkung des Kontaspruchs sollte möglichst viel Schuldzuweisung auf die Partnerin beinhalten, cool und locker ausgesprochen werden und nach Möglichkeit das Gespräch für alle Zeiten beenden. Sollte der Kontaspruch aufgrund von Nervosität, stätig steigender Umgebungstemperatur, oder Schüchternheit nicht die erwartete Wirkung erzielen, so sollte der Spruch doch zumindest genügend Wirkung haben um das Gesicht des Kontaspruchsprechers zu wahren.

Irgendwann mal bin ich mit ein paar Freunden bei einem Bier dazu gekommen Kontersprüche auszutauschen, weshalb ich nicht nur ein eigenes schlagkräftiges Reservoir beherberge, sondern auch auf die eleganten (und deutlich friedfertigeren) Sprüche meiner Freunde zurück greifen kann. Die Zeit, dass ich sie habe reden lassen und einfach so eingesteckt habe, ist nun vorbei. Es wird Zeit endlich in die Offensive zu gehen. Also: Mund wieder schließen, Fassungslosigkeit aus dem Gesicht verbannen, eine einigermaßen gerade Körperhaltung einnehmen und
... hmmm... nehme ich jetzt den Spruch von Oli, oder doch lieber Stefans? Oh, es geht weiter. Sie legt nach: „Ich fände es gut, wenn wir Freunde bleiben. Ich brauche nämlich in meinem Freundeskreis jemanden, der Psychologie studiert“.
Super, damit war ich nun also seit drei Sätzen Single. Sie kamen alle von ihr und und fingen alle mit „Ich“ an. Gut, der zweite hat einen Nebensatz, der mit „aber“ beginnt, aber dafür fängt der dritte mit „Ich brauche“ an, was ja mal genau so bescheuert ist. Was mache ich nun? Um sie zurück zu erobern scheint es bereits viel zu spät und ich glaube, wenn ich die Situation in ein paar Monaten nochmal durchdenken würde (- was ich ganz sicher nicht vor habe), würde ich mich einzig und allein darüber ärgern, dass ICH nicht Schluss gemacht habe. Trotzdem überfällt mich eine unschöne Leere und die Frage: „Was tun?“ streifte zum wiederholten Male mein Bewusstsein.
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Probber
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hier hätte ich mir gewünscht, daß du die Kontersprüche ein bißchen mehr umreißt, ein paar Beispiele nennst, damit ich als Leser später auch zuordnen kann, was Stefan und was Oli dir geraten hat.
Du führst fast alles aus, gibst für alles Beispiele an, aber für diese Sprüche nicht. Oder kommen die später im Laufe des Buches?

Ansonsten erkennt man, daß du da schon im 'Fluß' warst. Ist dir dieser Text leichter auf's Papier/Bildschirm gekommen als der erste Teil?
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rezna
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

find ich gut und witzig. vor allem das verpöhnen der "zusammensitzenden frauen" aber selber nach "zusammensitzenden männern" in den "krieg" ziehen...

die konterstrategien haben mich auch sehr neugierig gemacht. da erwarte ich mir mindestens einen solche bringer wie "freunde bleiben".... bitte bitte...

und bitte bitte mehr davon. das sind romane die ich gerne lese.
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Locard
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007 22:58    Titel: Re: Männer-roman Prolog Antworten mit Zitat

Versuchs_Hase hat Folgendes geschrieben:
Alle großen Dinge beginnen mit einem Knall


Diesen Spruch habe ich vor kurzem irgendwo gelesen. Es kam mir sofort in den Sinn, als ich ihn las. Aber mir fiel partout nicht ein wo. Ich glaube, es war im Physikhörsal oder in der Chemievorlesung. Da meinte jemand in etwas von "Alles beginnt mit einem Knall - frag mal die Physiker". Ach ich weiß nicht mehr.

Was deinen Text angeht, bin ich ganz angetan. Ich finde es gut, wie den Knall so schön zweideutig machst - Knall im Sinne von Knallen und einen Knall haben. Sehr schön wink


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Versuchs_Hase
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007 23:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hach Leute, Ich macht mich Glücklich! Endlich Leute, die mein Buch lesen, ohne dass ich es ihnen aufgezwungen, oder mit Freundschaftsentzug gedroht habe.

Ich wurde sogar schon mit Douglas Adam's verglichen (wer ist das überhaupt?).

@ Probber: Wenn ich schwul wäre, würdest Du jetzt einen Heiratsantrag bekommen ... und ich ärger mit meiner Freundin

@ rezna: Willst Du mich heiraten?

Nun aber zu den Kontersprüchen. Ja, wenn Euch das so interessiert, werde ich Oli un Steffan mal anrufen und fragen, was sie denn so auf Lager haben Wink

Bevor ich hier aber den Rest veröffentliche, möchte ich noch einen kleinen Hinweiß machen: Dass es in diesem Text nur so von Rechtschreibfehlern wimmelt, ist mir völlig klar. Ich meine, ich bin Legasteniker. Dass es ein paar Stellen gibt, die sich noch nicht so ganz rund lesen, ist mir auch klar (- über solche Hinweise wäre ich sehr dankbar!).

Hauptsächlich geht es mir aber eher darum, heraus zu finden, ob es etwas Grundsätzliches gibt, was meinen Schreibstil unrund macht, oder was sonst irgendwie meinem geplanten Welterfolg im Wege steht.

Hoffe der Rest vom Kapitel gefällt Euch genau so gut. ... und morgen sprechen wir über Kontersprüche Wink


Trotzdem überfällt mich eine unschöne Leere und die Frage: „Was tun?“ streifte zum wiederholten Male mein Bewusstsein.
Was tun? ... Achja! Der Spruch: „Ja, ich fände es auch schön, wenn wir Freunde blieben, ich brauche nämlich eine Sexualpartnerin mit geilem Arsch in meinem Freundeskreis“. Der Spruch war zwar rein spontaner Natur, aber zeigt Wirkung. Mit freudigem Lächeln blickte ich nun in ihr leicht verwirrtes Gesicht. Schnell nachsetzten: „Mal ehrlich, dass ist doch völliger Schwachsinn, den Du hier verzapfst! Du machst mit mir Schluss und während ich versuchen muss über Dich hinweg zu kommen willst Du noch weiter die Vorzüge unserer Beziehung auskosten?“ Zur Erklärung: Unsere Beziehung war vorher schon ziemlich einseitig. Immer wieder habe ich blödes Angezicke über mich ergehen lassen um des Friedens willen, in der Hoffnung alles würde nochmal wieder gut. Pure Zeitverschwendung! Eins ist mal klar, wenn das nächste mal eine Frau meint mich anzicken zu müssen, werde ich nicht da sitzen und zuhören, wie einer dieser Anfänger, sondern mir wie wohl alle Männer mit funktionierenden Beziehungen eine Tüte Chips schnappen und sie mit viel Bier vor'm Fernseher in mich rein würgen. Das wäre jetzt übrigens auch keine schlechte Idee, um mich ab zu regen, denn wie sie da saß, mit ihrer ruhigen Art, den chaotischen Haaren, dem dicken Schal und dem Morgenmantel, trug sie nicht gerade positiv dazu bei, dass ich die Fassung bewahrte. Daran konnte auch das Ei, was sie mir anbot nichts ändern. Scheiß auf das blöde Ei, ich will ne Freundin verdammt! Eine mit der ich nachts Arm in Arm schlafen kann, bevor sie mich, oder ich sie wach küsse und wir gemeinsam Orangensaft mit Fruchtstückchen, biologisch wertvolles Dinkelbrot und Eier von freilaufenden und mit Sicherheit überglücklichen Hühnern frühstücken. Hmmm... „Ich hab's mir überlegt, ich will doch ein Ei“ Tja, das sollte es nun also gewesen sein? Das hier ist nun das letzte gemeinsame Frühstück? Das habe ich mir alles anders vorgestellt. Passend zum letzten gemeinsamen Frühstück wäre es doch, nun noch einmal Getränke per Zungenkuss zu mischen, uns aus zu ziehen, Honig von ihrem Busen zu lecken und Schokoladeneis aus ihrem Bauchnabel zu schlecken und anschließend auf dem Küchentisch ...
Aber nein, sie zu küssen würde bedeuten, dass ich genau so krank werde wie sie, Naturtrüben Apfelsaft mit fruchtstückbehaftetem Orangensaft im Mund zu mischen, ist nicht wirklich der Gipfel der Gefühle, die Sache mit dem Honig würde sie sowieso für Verschwendung halten, Schokoladeneis hat sie garantiert nicht da (- ist schließlich nicht von glücklichen Tieren) und zu der letzten unausgesprochenen Sache,  hat sie sich schon seit Wochen nicht mehr überreden lassen. Hmm... blöde Sache, diesen wundervollen Hintern, den sie genau in diesem Moment in die Küche bewegte, habe ich also schon zum letzten Mal nackt gesehen. Hätte sie das nicht ankündigen können? Dann hätte ich ihn mir besser eingeprägt, oder wenigstens Fotos gemacht. Auch von ihrem Migräneanfall hätte ich mich dann nicht um meine letzte gemeinsame Nacht bringen lassen. Wie war das doch noch, als wir uns kennen gelernt haben? Haben wir da nicht über sexuelle Vorlieben gesprochen? Davon, dass Sex im Bett doof ist, wir im Wald, in Maisfeldern, am Strand, auf Kaufhaustoiletten, im Planetarium und durch ein weites Kleid verdeckt, im Park aktiv werden wollten? Und was ist daraus geworden? Abgesehen von einem kleinen Ausflug auf den Rückenschonungssessel ist nichts von alle dem passiert. Gerade mal einen Meter haben wir es von dem Bett weg geschafft und das nur ein einziges Mal. Das ist jetzt übrigens nicht meine Schuld. Ich habe immer andere Ort, als das Bett vorgezogen. ... Naja, mal abgesehen von dem Sessel, aber von dem habe ich ja auch tierische Rückenschmerzen bekommen. Das Problem an der Sache ist ja auch, dass ich einfach zu geduldig war. Hätte ich gewusst, dass wir nur drei Monate zusammen bleiben würden, hätte ich mich mit Sicherheit nicht zu irgendeinem späteren Zeitpunkt überreden lassen. Blöd wie ich war, bin ich immer fest davon ausgegangen, sie dazu noch überreden zu können, sobald ihre Migränewelle abgeebbt ist. ... wozu es aber seltsamerweise nie gekommen ist. Tja, nun ist das alles vorbei und es wäre Zeitverschwendung sie noch zu einer dieser Tätigkeiten überreden zu wollen. Alles, was mir noch von ihr bleibt ist dieses Frühstück. Ok, falls ich blöd genug sein sollte mit ihr Kontakt zu halten, weil Psychologe und so, habe ich zusätzlich zu diesem Frühstück, auch noch ein bisschen Geheule am Telefon. Aber nur weil das, was ich studiere im entfernten Sinne mit Problembewältigung zu tun hat, bin ich doch nicht gleich prädestiniert mir anzuhören, dass die böse Schwester ihr nen Lolli geklaut hat, oder dass ihre Kolleginnen ihr Reiszecken auf den Stuhl gelegt haben. ... Auch dann nicht, wenn letzteres unter Umständen doch noch ganz lustig werden könnte. Aber auf Geheule habe ich keine Lust und außerdem wird es Zeit von ihr los zu kommen. Was ich natürlich auch mache, sobald ich dieses Frühstück in vollen Zügen genossen habe. Endlich schlurfte sie wieder in das Esszimmer zurück. In der Hand hielt sie einen übergroßen Eierbecher, den sie vor meinem Teller abstellt. Ich schmierte mir unterdessen ein Brot und bestrich es mit so viel Honig, wie ich unter normalen Umständen gebraucht hätte um ihre Brust ein zu schmieren. „Du machst Dir aber viel Honig auf's Brot. Ich hab mal gehört, dass Honig viel Kohlenhydrate enthält und dass soll gut sein für's Denken“ kommentierte sie meine Streichtechnik, mit der es mir gelang den Honig auf dem Brot zu türmen. Na toll, wenn Honig beim denken hilft, wäre es wohl besser wenn sie den ißt. „Ja, das stimmt, willst Du mal beißen?“ - „Ne, mir ist das viel zu süß“. Pah, na mir ist das ganz sicher nicht zu süß, mir wäre auch beim Ablecken von ihrer Brust nicht schlecht geworden. Genüsslich beiße ich in das Brot und versuche mir vorzustellen, wie es wohl wäre, wenn der Honig nicht auf dem Brot wäre. Aber das gelingt mir nicht, was wohl daran liegt, dass ich mir gerade mehr Honig, als Brot in den Mund geschoben habe und ein dem völlig übersüßtem Geschmack folgender, kalter Schauer über den Rücken zieht. „Uah!“ - „Siehst Du, das ist schon wieder so eine Sache, die ich nicht an Dir verstehe. Du machst Dir so viel Honig drauf, dass man es nicht mehr essen kann und dann wunderst Du Dich, dass es nicht schmeckt. Warum machst Du das?“. Den Grund, verrate ich ihr natürlich nicht. Stattdessen beschließe ich ihn mir ein letztes mal vorzustellen, während ich mir eine zweite Scheibe Brot nehme und sie auf die Honigseite meiner ersten Scheibe lebe. Dann beiße ich wieder ab. Komisch, dass die süßesten Momente im Leben mit den sauersten Umständen verbunden sein können. Mit diesem Brot endete dann auch unser gemeinsames Frühstück. Nicht, weil ich keine Lust hatte ihr den kompletten Kühlschrank leer zu essen, sonder weil mir schlecht war. Blöder Honig!
Sie musste nun sowieso auch wieder ins Bett, weil irgendwie Kopfschmerzen oder sowas. Ich hätte nachfragen können, was der Grund ist, aber wenn ich das wirklich hätte wissen wollte, hätte ich ihr genau so gut zuhören können und das habe ich ja schließlich nicht ohne Grund unterlassen. Ich sah ihr ein letztes Mal nach, wie sie die Schlafzimmertür hinter sich schloss, anschließend füllte ich so viel Orangensaft in meinen Magen, dass es mich bis heute wundert, wie man dabei nüchtern bleiben kann. In den Kühlschrank räumte ich natürlich nichts, die Lebensmittel ließ ich alle auf dem Tisch stehen, aber die Rose nahm ich wieder mit, vielleicht kriege ich ja mein Geld zurück. Die zugeschlagene Tür hinterließ einen lauten Knall, der nicht nur meiner Exfreundin, verbunden mit einem Aufwachen, klar machte, dass ich gegangen bin, sondern auch der Welt sagen soll, dass mein Leben jetzt erst beginnt.



So, das war's!
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rezna
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

rotwerd  werd mal rüberlaufen und meinen freund fragen ob er was dagegen hat.  

da ich auch legasthenikerin bin, könnten etwaige kinder zu rechtschreibsupermutanten werden... minus und minus... quasi... oder zu echt akkuraten deutsch-professoren... ich weiß nicht... grr
so gesehen sollten wir es bei einer wilden ehe belassen Dozey ob mein  "ich will mehr von dir" Buch dich befriedigen könnte?
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Probber
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BeitragVerfasst am: 12.12.2007 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich schwul wäre, würde ich dir sagen, ich müßte dich erst besser kennen lernen. lol

Zunächst einmal empfehle ich dir, mehr Absätze einzuführen. Im Laufe des Lesens mußte ich scrollen und kam dadurch total raus, weil ich auf die Schnelle keine Anhaltspunkte hatte, wo ich dran war.

Dann ist mir aufgefallen, daß so langsam die Bitternis und die Nostalgie die Waagschale beeinflussen, der Humor dafür etwas kürzer kommt. Aber das finde ich eigentlich auch sehr gut gelöst. Das mit dem Honig ist vielleicht etwas übertrieben, aber in solchen Momenten können so seltsame Gedanken kommen ...

Und dann noch das hier:
Zitat:
Achja! Der Spruch: „Ja, ich fände es auch schön, wenn wir Freunde blieben, ich brauche nämlich eine Sexualpartnerin mit geilem Arsch in meinem Freundeskreis“. Der Spruch war zwar rein spontaner Natur, aber zeigt Wirkung. Mit freudigem Lächeln blickte ich nun in ihr leicht verwirrtes Gesicht. Schnell nachsetzten: „Mal ehrlich, dass ist doch völliger Schwachsinn, den Du hier verzapfst! Du machst mit mir Schluss und während ich versuchen muss über Dich hinweg zu kommen willst Du noch weiter die Vorzüge unserer Beziehung auskosten?“


Der Spruch ist ja schon ziemlich krass. Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob du provozieren möchtest, denn die Sätze danach sind ja schon in Richtung Versöhnung. Denn nach so einem Spruch ist entweder tatsächlich Ende oder es geht ins Bett. Empfinde ich so, muß aber nicht so sein. Was weiß ich schon? lol

Zur Rechtschreibschwäche: Hier im Forum tummeln sich einige Legastheniker. Anscheinend soll schon die Word-Rechtschreibhilfe sehr gut helfen. Einfach mal über den Text jagen, das merzt schon die gröbsten Fehler aus.
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 12.12.2007 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

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Versuchs_Hase
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BeitragVerfasst am: 13.12.2007 00:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für Eure Kritik, besonders gut hat mir übrigens gefallen, dass gerade die Leute, die selbst sehr gut schreiben können meine Zeilen so sehr gelobt haben.

Zu dem lange erwarteten Konterspruch: War natürlich nicht sehr geschickt von mir, die Geschichte genau vor dem Konterspruch zu unterbrechen, das hat alle einen Spruch vermissen lassen. Also der Spruch jetzt wirkt ziemlich hart und das mit dem Honig auch. ... hmmm... wieder so eine Sache, die ich nicht erklären kann, ohne auf das weitere Buch ein zu gehen, was ihr natürlich nicht kennen könnt. Mein lieber Protagonist ist leider nicht richtig in der Lage zu lieben und muss daher auf's Extreme ausweichen. Genau genommen handelt das Buch vom lieben lernen. ... Das klingt jetzt sehr kitschig, ist aber größtenteils kitschfrei rüber gebracht.

So, nun will ich aber endlich auf die Sache mit dem Knall eingehen. Locard hat ja schon ganz richtig erkannt, dass es sich um zwei Ebenen handelt. Genau genommen sind es sogar vier Ebenen. Die dritte, ist das knallen der Tür am ende des Kapitels, worauf hin das Singleleben und das Buch erst beginnt und bei der vierten Ebene geht es darum, dass mein Held einer Person eine scheuert (/knallt). Als diese ihn nach dem Grund dafür fragt, sagt er „Alle großen Dinge beginnen mit einem Knall“ und das Buch endet. (- ist nicht ganz so plump, wie hier geschildert, will aber nicht das Ende verraten)

Somit soll der letzte Satz des Buches auch gleichzeitig der erste und das ganze Buch in dem Knall eingebettet sein.

Die Sache mit dem Blitzschlag ist absichtlich so gewählt, weil mein Protagonist das Schlussmachen der Freundin wie einen Blitzschlag empfindet und sich anschließend fühlt wie menschlicher Toast. Er begreift das ganze aber an der Stelle noch nicht und rettet sich in die Illusion, dass es sich bei dem Knall um einen tollen Neuanfang handelt. Im späteren Verlauf des Buches wird aber klar, dass er selbst einen Knall hat (- weshalb er auch nicht richtig lieben kann). Wieder eine Sache, bei der er sich in die Illusion gerettet hat, seine Freundin habe den Knall.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Sache mit dem Knall und dem Blitzschlag zwischen den Zeilen ersichtlich ist. Aber dass das keiner Erkannt hat, kann natürlich auch daran liegen, dass einfach zu viele Rechtschreibfehler drin sind und der Text eher einfach geschrieben erscheint und deshalb keiner so recht Verstecktes und Tiefgründiges erwartet hat. Werde mein zweites Kapitel mal auf Rechtschreibfehler prüfen lassen und dann wieder hier rein stellen.

Nun will ich noch eine allgemeine Frage beantworten: Ja richtig, ich studiere Psychologie Wink Deshalb ist das kein Roman über eine verworrene Situation, sondern eher über einen verworrenen Menschen.

@ rezna: Nochmal schönen Dank für Deine Kritik. Besonders glücklich bin ich darüber, dass Du das lesesmile nicht mehr mit in die Anführungszeichen gesetzt hast. Mit einem „Ich will mehr von Dir“ bin ich auch schon fast zufrieden, immer vorausgesetzt, dass auf Worte auch Taten folgen Wink

Stelle Dir das mal vor, unsere Kinder werden frei sein von Legastenie, Dein wundervolles schriftstellerisches Talent haben und natürlich meine ganzen positiven Eigenschaften (- von denen mir leider gerade keine einfallen).

Aber was mein Buch angeht, sollst Du natürlich auch mehr von mir bekommen. Schick mir einfach ne PN mit Deiner Mailadresse und Du bekommst das zweite Kapitel. Wenn Du mir noch Deine Telefonnummer und ein Foto von Dir mitschickst, bekommst Du auch das dritte Kapitel. Für das vierte Kapitel ... - ach ist das schön 16 Kapitel zu haben Wink

btw. zu Deiner Katzengeschichte schreibe ich nachher noch was.

So, jetzt ist aber genug geschrieben Smile
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Probber
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BeitragVerfasst am: 13.12.2007 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den verschiedenen Ebenen des Knall's sieht man sehr gut, aber bei meiner ersten Rezension hatte ich nicht in Ebenen gedacht. Das sind so Dinge, die sich erst im Laufe des Lesen's erschließen.

Ich erkenne übrigens noch mehr Ebenen. Wenn du's drauf anlegst, kannst du da noch viel mehr rausholen.  Rolling Eyes

Ich mag es sehr gerne, wenn viele Sachen miteinandeer verwoben sind, so daß man auch schon mal zurück blättern muß, um die Zusammenhänge zu begreifen. Dabei wird das Belohnungsystem im lymbischen System angesprochen. lol
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