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Die Blüte des Ordens


 
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matze3004
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 37
Beiträge: 46
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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 17:30    Titel: Die Blüte des Ordens eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hallo, einige dürften mich mittlerweile kennen. Daher feuere ich einfach mal gleich los.

Seit kurzem eine neue Idee/Geschichte im Kopf, Fantasy. Jedoch in der realen Welt spielend.

Einen wirklich kurzen, aber bewusst gewählten Prolog habe ich bereits. Genauso wie die ersten Zeilen des ersten Kapitels. Über genauen Inhalt der Geschichte möchte ich mich noch nicht äußern. Mir geht es jetzt hier in der Werkstatt erstmal nur darum, ob man folgendes als einen guten Einstieg, vor allem aber, als einen gut geschriebenen Text an sich bezeichnen kann oder eher nicht.

Falls nicht, dann bitte immer raus damit.



Die Blüte des Ordens



Prolog:

Und sie streifte durchs Land, auf der Suche nach einem geeigneten Boden,wo sie ihre Saat aussäen konnte, an der sich später alle verzehren sollten, die ihrer würdig waren.




Kapitel 1:


Der Anmut dieser Stadt.. inmitten idylischer Lage, mit einfachem Fachwerkbau, aber für amerikanische Verhältnisse auf äußerst solidem Fundament errichtet, zog schon seit jeher Menschen in ihren Bann. Unter Kennern war die Stadt eine echte Empfehlung, wenn es um Ruhe und Erholung ging.
Das Leben in Cliferich plätscherte gemächlich vor sich hin. Familien liebten sie . Viele kamen....und sie blieben, fanden in Cliferich ihre neue Heimat. Weit ab von Lärm, Chaos und Streß. Die Schnelligkeit der Großstädte geriet in Vergessen. So erzählte man es sich wenn über Cliferich, die Stadt am Wide Forest, gesprochen wurde.

Doch diese Tage waren längst vorbei. Die Stadt litt zunehmends unter dem immer stärker werdenden Zuwachs. Der Geheimtipp von gestern....war keiner mehr. Einwohner, die hier geboren waren, waren sich sicher, dass die Stadtmenschen das Übel mitbrachten, was die Stadt heimsuchte. Die Einheimischen begegneten den Neuen oft mit Argwohn. Das musste auch Desmond, ein Geschichtslehrer aus dem fernen und lauten New York, der mit seiner Frau vor einigen Jahren nach Cliferich zog, am eigenen Leib erfahren. Er erinnerte sich noch gut, wie die Einwohner seine Frau und ihn von oben bis unten musterten, als er in eines der letzten leerstehenden Häuser am Ende der Stadt zog, nahe des Waldes.
Doch statt Egoismus und andere Unhöflichkeiten zu bringen, die Stadt zu beschmutzen und Bräuche mit Füssen zu treten, wahrten Desmond und Alice die Traditionen der Stadt und bauten sich so ein harmonisches Miteinander auf. Aus anfänglichem Mißtrauen und Vorurteilen entstand Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und auch Freundschaft. Hätten sich schon immer alle neu ansässigen so verhalten wie dieses eine Pärchen, wäre so mancher Konflikt wohl niemals entstanden.
 Doch in vielerlei Augen bestand das wahre Übel darin,  dass scheinbar auch das Verbrechen mit nach Cliferich zog: Mysteriöse Unfälle, Vermisstenfälle, ja sogar Morde. All sowas hatte es in Cliferich früher nicht gegeben. Das kleine Police Department, mit ebensolch kleiner Besetzung, war froh, wenn es überhaupt mal etwas zu tun bekam, was über Nachbarschaftsstreitigkeiten und ähnlichem hinaus ging. Erst in den letzten Jahren häuften sich Vorkommnisse, die die Polizei an ihre Grenzen und häufig auch vor ein Rätsel stellten. Das Department von Cliferich holte sich auswärts Unterstützung. Einige male zogen sie sogar das FBI hinzu. Die Ermittlungen verliefen zwar ins leere, die Fälle wurden zu staubigen Akten, die irgendwo einlagerten, aber die Beamten Cliferich's waren froh, dass sich überhaupt jemand ihrer Fälle annahm. Sie untersuchte, mit Kapazitäten, wovon das Department selbst hier nur träumen konnte. Die Cops vor Ort waren für jede Amtshilfe dankbar.
Ein Fall, der erst wenige Wochen zurück lag, gab allen ermittelnden Beamten besonders Rätsel auf. Vier junge Männer wollten in den Wäldern von Wide Forest wandern. Ihre Leichen fand man zwei Tage später im Wald, samt ihrer kompletten Ausrüstung. Weiter nichts. Die Männer lagen einfach nur da, auf dem Rücken am Boden, unverletzt. Schauten lächelnd und mit geöffneten Augen gen Himmelszelt. Auch jegliche Art von Gift konnte man nach der Obduktion ausschließen. Das Ergebnis war: Man wusste nicht, woran die Männer gestorben waren. Eines gab es dann aber doch. Alle vier hielten etwas in Händen. Eine Blume. Eine abgerissene, verwelkte Blume unbekannter Herkunft mit modrigem Geruch.
Keiner wollte es aussprechen, aber die Blumen rochen nach Verwesung. Als würde eine Leiche sich unter sengender Hitze rasch zersetzen. An der Kleidung der Männer war der selbe Geruch zu vernehmen hingegen ihre Körper nach nichts rochen.
Bürgermeister Drake Mitchum geriet immer mehr unter Druck, forderten die Bürger endlich Aufklärung. Nicht nur der jungen Männer wegen,... sondern einfach allem. Strenggläubige glaubten mittlerweile, dass die Stadt verflucht und dem Untergang geweiht war.

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d.frank
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 42
Beiträge: 1113
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 18.02.2017 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sie wink

Nimm schnell diesen Prolog da raus! Er verrät viel zu viel!!
Ansonsten bewegt sich dein Text gerade am Anfang sprachlich im typischen Stil einschlägiger Fantasyromane

Beispiele:
Der Anmut dieser Stadt.. inmitten idylischer Lage, mit einfachem Fachwerkbau, aber für amerikanische Verhältnisse auf äußerst solidem Fundament errichtet, zog schon seit jeher Menschen in ihren Bann. / So erzählte man es sich wenn über Cliferich, die Stadt am Wide Forest, gesprochen wurde.

Die Stadt, die Stadt, die Stadt, auch eine Menge Wiederholungen in deinem text.

Wirklich drin war ich erst beim Fund der drei Leichen. Und in Erinnerung des Prologs war die Spannung sogleich dahin...

Ich finde, du solltest dich für einen Stil entscheiden. Es wirkt so "fantastisch" beschreibt aber zunächst eine Stadt, wie sie überall zu finden ist. Außer über den Stil kann ich nichts Fantastisches daran finden und deshalb wirkt dieser gekünstelt auf mich.

Lass dich aber von mir nicht verschrecken! Ich lese kein typisches Fantasy. Vielleicht geht es anderen lesern mit deinem Text ja anders! smile

grüße
diana
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Phenolphthalein
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1277

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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 18:59    Titel: Re: Die Blüte des Ordens Antworten mit Zitat

Hallo Maskengesicht,

ich fürchte, wir werden keine Freunde, aber entscheide selbst:

Inkognito hat Folgendes geschrieben:


Prolog:

Und sie streifte durchs Land, auf der Suche nach einem geeigneten Boden,wo sie ihre Saat aussäen konnte, an der sich später alle verzehren sollten, die ihrer würdig waren.




Kapitel 1:


Der Anmut dieser Stadt.. inmitten idylischer Lage, mit einfachem Fachwerkbau, aber für amerikanische Verhältnisse auf äußerst solidem Fundament errichtet, zog schon seit jeher Menschen in ihren Bann. Und was macht diese Lage so idyllisch? Spielt es eine Rolle, dass die Stadt in Amerika liegt? Unter Kennern war die Stadt eine echte Empfehlung, wenn es um Ruhe und Erholung ging.
Das Leben in Cliferich plätscherte gemächlich vor sich hin. Familien liebten sie . Viele kamen....und sie blieben, fanden in Cliferich ihre neue Heimat. Weit ab von Lärm, Chaos und Streß. Die Schnelligkeit der Großstädte geriet in Vergessen. So erzählte man es sich wenn über Cliferich, die Stadt am Wide Forest, gesprochen wurde. Blöder Satz (Sorry). Richtig, aber nicht besser wäre: So erzählte man es sich, wenn über Cliferich, der Stadt am Wide Forest, gesprochen wurde.


Doch diese Tage waren längst vorbei. Die Stadt litt zunehmends unter dem immer stärker werdenden Zuwachs. Der Geheimtipp von gestern....war keiner mehr. Einwohner, die hier geboren waren, waren sich sicher, dass die Stadtmenschen das Übel mitbrachten, was die Stadt heimsuchte. Welches Übel genau? Miese Satzkonstruktion Hilfsverben. Die Einheimischen begegneten den Neuen oft mit Argwohn. Der sich wie äußert? Das musste auch Desmond, ein Geschichtslehrer aus dem fernen und lauten New York, der mit seiner Frau vor einigen Jahren nach Cliferich zog, am eigenen Leib erfahren. Er erinnerte sich noch gut, wie die Einwohner seine Frau und ihn von oben bis unten musterten, als er in eines der letzten leerstehenden Häuser am Ende der Stadt zog, nahe des Waldes.
Doch (Komma) statt Egoismus und andere Unhöflichkeiten zu bringen, die Stadt zu beschmutzen und Bräuche mit Füssen zu treten, wahrten Desmond und Alice die Traditionen der Stadt und bauten sich so ein harmonisches Miteinander auf. Aus anfänglichem Mißtrauen und Vorurteilen entstand Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und auch Freundschaft. Hätten sich schon immer alle neu ansässigen so verhalten wie dieses eine Pärchen, wäre so mancher Konflikt wohl niemals entstanden.
 Doch in vielerlei Augen bestand das wahre Übel darin,  dass scheinbar auch das Verbrechen mit nach Cliferich zog: Mysteriöse Unfälle, Vermisstenfälle, ja sogar Morde. All sowas hatte es in Cliferich früher nicht gegeben. All so was passt höchstens in eine WR oder wenn es eindeutig der handlungstragenden Person zugeschrieben werden kann. Der Erzähler hingegen sollte nicht in legere Sprache verfallen. Das kleine Police Department, mit ebensolch kleiner Besetzung, war froh, wenn es überhaupt mal etwas zu tun bekam, was über Nachbarschaftsstreitigkeiten und ähnlichem hinaus ging. Nö, bestimmt nicht. Smile Das Police Department ist die Einrichtung in der ein Police Officer, Sheriff oder Deputy arbeitet. Die erscheinen mir aber nicht sympathisch, wenn sie nach einem Mordfall lechzen. Sind bestimmt zugezogen.  Erst in den letzten Jahren häuften sich Vorkommnisse, die die Polizei an ihre Grenzen und häufig auch vor ein Rätsel stellten. Das Department von Cliferich holte sich auswärts Unterstützung. Einige male zogen sie sogar das FBI hinzu. Die Ermittlungen verliefen zwar ins leere, die Fälle wurden zu staubigen Akten, die irgendwo einlagerten, aber die Beamten Cliferich's waren froh, dass sich überhaupt jemand ihrer Fälle annahm. Sie untersuchte, mit Kapazitäten, wovon das Department selbst hier nur träumen konnte. Die Cops vor Ort waren für jede Amtshilfe dankbar.
Ein Fall, der erst wenige Wochen zurück lag, gab allen ermittelnden Beamten besonders Rätsel auf. Vier junge Männer wollten in den Wäldern von Wide Forest wandern. Ihre Leichen fand man zwei Tage später im Wald, samt ihrer kompletten Ausrüstung. Weiter nichts. Die Männer lagen einfach nur da, auf dem Rücken am Boden, unverletzt. Schauten lächelnd und mit geöffneten Augen gen Himmelszelt. Auch jegliche Art von Gift konnte man nach der Obduktion ausschließen. Das Ergebnis war: Man wusste nicht, woran die Männer gestorben waren. Eines gab es dann aber doch. Alle vier hielten etwas in Händen. Eine Blume. Eine abgerissene, verwelkte Blume unbekannter Herkunft mit modrigem Geruch. Ob welke Blumen modrig riechen, keine Ahnung.
Zu modrigem Geruch gehört aber für gewöhnlich Feuchtigkeit. Damit wären die Blumen wohl eher verfault.

Keiner wollte es aussprechen, aber die Blumen rochen nach Verwesung. Als würde eine Leiche sich unter sengender Hitze rasch zersetzen. Nee, is klar. Überdenke nochmals die Wortwahl und diesbezüglich, ob modrig zu dem passt, was du ausdrücken willst. An der Kleidung der Männer war der selbe Geruch zu vernehmen hingegen ihre Körper nach nichts rochen. Komma Verbform.
Bürgermeister Drake Mitchum geriet immer mehr unter Druck, forderten die Bürger endlich Aufklärung. Nicht nur der jungen Männer wegen,... sondern einfach allem. Strenggläubige glaubten mittlerweile, dass die Stadt verflucht und dem Untergang geweiht war.


Frage:
Wer ist die handlungstragende Person deiner Geschichte?
Was willst du mit der Geschichte erreichen oder anders: Soll das ein ernst zu nehmendes Projekt werden?

Sprachlich nicht ausgereift und zu wenig Atmo. Rechtschreibung ausbaufähig. Da weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo ich Anfangen soll.

Ganz kurz:

Adjektive zu Atmosphärenaufbau sind unzureichend.
Beschreibe die Umgebung,
Beschreibe die Leute (wenn sie wichtig sind)
Zeig mir, was du dir vorgestellt hast.
Bsp.
Die Menschen liebten sie (die Stadt), weil das Leben langsam vor sich hin plätscherte.
Und nun? Soll das bei mir Bilder auslösen? Sagen wir einfach: Ich bin fantasielos, denn das tut’s nicht. Wie verläuft ein langsames Dahinplätschern. Erkläre mir das mal und du hast Dinge, die du der Geschichte hinzufügen kannst.
HEY: Nicht ICH mache die Arbeit bei (d)einer Geschichte. Das ist DEINE (vorgeschaltete) Aufgabe.

Die Sprache:

Das ist ein schweres Thema, denn die wirst du nicht über Nacht ändern können.
Achte einfach auf das, was für alle gilt.
Achte auf Füllwörter und Adverbien.
Achte auf Hilfsverben
Achte auf Schachtelsätze.
Achte auf benutze Stilmittel
Das mag bei dir insgesamt nicht das Problem sein oder etwas doch?
Schau mal, was du finden kannst, auch danach, ob das gut so ist.
Da das auch subjektiv ist, überlege, was du ändern willst/kannst, ob du mir glaubst oder ob dir der Thread des Forums helfen kann.

Ehrlich gesagt habe ich weder Lust noch Zeit mich deiner anzunehmen. Da muss erst einmal Eigenleistung kommen.

Viele Grüße,

Pheno


_________________
Willst du die Bescheidenheit des Bescheidenen prüfen, so forsche nicht, ob er Beifall verschmäht, sondern ob er den Tadel erträgt.

Franz Grillparzer
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matze3004
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 20:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Also ganz wichtig für mich sind folgende Punkte deiner Kritik, der ich in vielen Punkten zustimme, jedoch nicht in allen.

Es gibt mehrere Hauptcharaktere, wovon ich einen bzw zwei schon bewusst, aber dezent eingeführt habe. Mehr nicht, weil genauso gewollt erstmal.

Dann,
Cops, die vorwiegend vielleicht nur irgendwelche Katzen vom Baum holen dürfen, sind selbstverständlich mal etwas unterfordert bzw sehnen sich mal nach bissel Action/Abwechslung usw. Das heißt nicht, dass sie unsympathisch wären oder sich nach einem Mord sehnen.

Der Part mit den Blumen, alles genau bewusst gewählt von mir. Ob welke Blumen nun wirklich so riechen oder nicht. Dieser Geruch hat schon seine Bedeutung genauso wie die Blumen usw selbst.

Dann ganz am Anfang mit dem amerikanischen. Ist nicht wichtig, sollte lediglich kurz zeigen, dass die Geschichte in den USA angesiedelt ist bzw spielt. Mehr nicht.

Dann weiter, du fragst mich oft, warum das so ist, was ich damit meine usw. Oft kam aber schon eine Erklärung in den darauf folgenden Sätzen bzw eine Andeutung dazu.
Siehe dzbgl das zb mit dem Übel. Was die Einwohner als Übel ansahen.

Generell möchte ich es eigentlich vermeiden, etwas angedeutetes, auch gleich im nächsten Satz schon zu vertiefen oder ganz zu beantworten. Das wäre doch langweilig.
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matze3004
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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 22:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wenn ich es jetzt mir einmal erlauben darf, meinen Text selbst zu kritisieren.

Der Prolog gefällt mir sehr gut und ich weiß, dass er im Grunde nichts verrät oder zu viel. Ich weiß das, weil ich den weiteren Verlauf der Geschichte kenne.

Meinen Anfang finde ich selbst etwas zu Klischeehaft. Jedoch war das auch irgendwie bewusst gewählt, weil ich kurz erstmal so eine schöne, malerische, klischeehafte Atmosphäre schaffen wollte.
Die Geschichte selbst, soll düster und ernst sein.

Desweiteren fand ich meine Rechtschreibfehler/Satzzeichen usw... jetzt nicht zu stark ausgeprägt. Manches, ist auch nur durch die Schnelligkeit des Schreibens entstanden und nicht aus Unwissenheit.

Über viele Passagen bin ich persönlich richtig stolz auf mich bzw gefallen sie mir gut.

Für mich liest sich der Text an den meisten Stellen flüssig und in gutem deutsch. Der aller erste Satz des ersten Kapitels klingt mir aber selbst etwas zu holprig, auch wenn er mir vom Inhalt gut gefällt.

Ich für meinen Teil finde, dass es insgesamt ein recht guter Einstieg ist, der weder zu verwirrend noch zu schwelgerisch/langatmig, zu schnell oder sonst was ist oder gleich alles mögliche offenbart oder Preis gibt an Infos.

Ich persönlich finde, dass ich den Leser auch etwas neugierig gemacht habe, auch, wenn manches noch zu klischeehaft rüber kommen mag.


So sehe ich persönlich meinen Text.

Ich liebe das Schreiben. Will es auch weiterhin tun. Ich habe so viele verrückte oder auch normale Ideen im Kopf, dass ich sie gar nicht alle aufzählen könnte. Usw...

Nur wenn ich eure Kritiken so lese, wofür ich dankbar bin und sie mir ja auch helfen, dann frage ich mich allerdings schon, ob ich nicht doch eher Grundschul Niveau bzgl des Schreibe besitze statt das es wenigstens so viel Potenzial hätte, dass ich auf jeden Fall dran bleiben sollte.

Ps. Ich hoffe hier wirklich noch auf weitere Meinungen/Kritiken!
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Harald
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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:
Ich hoffe hier wirklich noch auf weitere Meinungen/Kritiken!


Nein, das tust Du nicht.

Du wartest auf Zustimmung, Lob, Begeisterung und möchtest diesen Text, so wie er ist, abgenickt bekommen.

Leider ist es aber so, wie von Diana und Pheno beschrieben, dass dem Text einiges Grundlegendes fehlt.

Und das zu ändern ist erst mal die Hauptaufgabe, denn sonst verlieren andere auch die Lust, hilfreich zur Seite zu stehen.

Also schreibe einfach mal das um, was bemängelt wurde - und dann sehen wir weiter …


_________________
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Harald

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matze3004
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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 22:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Aber wie kann ich etwas umschreiben, wenn ich manche Kritiken gar nicht verstehe bzw nachvollziehen kann? Siehe hierzu meinen vorletzten Beitrag an Pheno zb.

Das heißt aber nicht, dass ich sämtliche Kritik nicht verstehen kann! Nur einiges halt nicht.


Ps.

Nein, ich bin über Kritiken dankbar. Sage aber auch meine Meinung, wenn ich manches daran nicht verstehen kann.

Desweiteren war ich so ehrlich und habe meine eigene Meinung zu dem Text geschrieben, wie ich ihn persönlich sehe.

Kurz nochmal, was fehlt dem Text konkret?

Bitte versteht mich nicht falsch, der Text ist auf keinen Fall perfekt. Das weiß ich! Hatte jedoch schon etliche Bücher in der Hand, die für mich gefühlt wesentlich schlechter und einfacher geschrieben waren.
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Harald
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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Schon zu Beginn lässt Du deine Leser rätseln ►

Inkognito hat Folgendes geschrieben:

Prolog:

Und sie streifte durchs Land, auf der Suche nach einem geeigneten Boden,wo sie ihre Saat aussäen konnte, an der sich später alle verzehren sollten, die ihrer würdig waren.


Ich frage mich, was Du meinst. Wenn wir von den Blumen ausgehen sollen, die die vier Toten in den Händen halten, dann sollte dieser Satz eher lauten:


Und sie streifte durchs Land, auf der Suche nach einem geeigneten Boden, auf dem sie ihre Saat aussäen konnte, nach deren Trieben sich später alle verzehren sollten, die ihrer würdig waren.

Ich hoffe, dass das, was ich schrieb dem entspricht, was Du ausdrücken wolltest. Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass sie die Seelen der Verstorbenen braucht.
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matze3004
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BeitragVerfasst am: 18.02.2017 23:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich möchte dazu nur eines sagen,

Der Prolog ist absolut nichts sagend, aber absolut bewusst gewählt. Dass der Leser schon beim Prolog Fragen hat, finde ich persönlich gut.

Der Prolog hat zudem nichts mit den Blumen zu tun. Die Blumen sind lediglich so etwas wie ein Ritual, eine Vorwarnung könnte man auch sagen.

Ich sage nur eins und genau solch einen Satz, wird ein Protagonist im Verlauf der Geschichte auch sagen. Nur sind wir von dieser Stelle und auch diesem Protagonisten noch sehr, sehr weit entfernt.

Zitat des besagten Protagonisten mit Namen - Nargan san Valem:


> Zu erst wird die Pflanzenwelt eingehen. Dann wird die Tierwelt vor aller Aug verenden. Und zum Schluss seit ihr dran. Die Menschen!
Sie nahm sich schon einmal eine Stadt. Sie als unsichtbares Schutzschild zu benutzen und die Seelen in ihr für ihre Zwecke zu missbrauchen, um ihr fortan zu dienen, war schon immer ihre perfide Masche, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen.

Ihr habt ja keine Ahnung, welch unheilvolle Bedrohung nicht nur eurer Stadt, sondern der ganzen Welt droht, wenn sie diesmal ihr Ziel erreicht. Ihren Plan vollendet!

Und genau deswegen bin ich hier, zusammen mit meinem Bruder. Wir müssen sie aufhalten, koste es, was es wolle. Euch drei brauchen wir. Allein schaffen wir es nicht, waren wir schon immer fünf. Gemeinsam kann der Orden wieder auferstehen. Und auch nur gemeinsam, können wir ihr und ihrer Brut entgegentreten.
Wenn nicht, dann wird die Menschheit endgültig ihrer erliegen. Ihren Schwestern und ihrer schwarzen Magie. Einer Magie, der niemand sonst etwas entgegen zu setzen hätte.

Wir müssen die Eine wieder zum erblühen kriegen. Nur so schwächen wir ihre Kraft.<
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scopie
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Beiträge: 153



BeitragVerfasst am: 19.02.2017 03:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

hier ein paar Anmerkungen:

- Die Auslassungspunkte würde ich weglassen, das kann ich aber nur mit einer persönlichen Abneigung begründen. Sie wirken meist so gewollt geheimnisvoll oder nachdenklich. Dein Text scheint sie auch gar nicht zu benötigen. Beispiel: "Der Geheimtipp von gestern war keiner mehr." Funktioniert auch so, als nüchterne Feststellung.

- Es ist nicht zu viel verlangt, den Text wenigstens von einem Programm auf Rechtschreib- und Grammatikfehler überprüfen zu lassen.

- Dass "einfacher Fachwerkbau" etwas "Anmutiges" ausstrahlt, kann ich nicht nachvollziehen. Anmut assoziiere ich mit etwas Feinem, vielleicht sogar Fragilem, jedenfalls nicht mit einem rustikalen Haus auf solidem Fundament. Ein Fachwerkhaus wirkt eher urig, heimelig, robust.

- "wenn es um Ruhe und Erholung ging" klingt zu umgangssprachlich, im Zusammenhang mit "Kenner" auch unpassend.

- "Das Leben in Cliferich plätscherte gemächlich vor sich hin." Klar, man versteht was darunter, aber es ist gleichzeitig auch nichtssagend, sorgt nicht für Atmosphäre. Im Einstieg muss nicht gleich die Post abgehen, jedoch ein idyllisches Städtchen ohne Charakter, so allgemein beschrieben, dass es mit jedem anderen Fachwerkdorf + Dorfmentalität ausgetauscht werden könnte, ist für mich als Leser so langweilig, wie ich mir das Leben in dieser Stadt vorstelle.

- "Die Stadt litt zunehmends unter dem immer stärker werdenden Zuwachs. Der Geheimtipp von gestern war keiner mehr." / "Weit ab von Lärm, Chaos und Stress. Die Schnelligkeit der Großstädte geriet in Vergessen." / "die Beamten Cliferich's waren froh, dass sich überhaupt jemand ihrer Fälle annahm. [...] Die Cops vor Ort waren für jede Amtshilfe dankbar." Solche Sätze könnte man auch in einem zusammenfassen, weil sie das Gleiche aussagen.

- Die Vorstellung des Lehrers und seiner Frau wirkt an der Stelle fehl am Platz; Infos über Infos, aber es passiert nichts und direkt danach sind sie auch schon wieder unwichtig. Anstatt auf so kleinem Raum schonmal alles kurz anzuschneiden, würde ich die wichtigen Elemente eher nach und nach einbringen, auch dezenter. Bestenfalls sind sie handlungsrelevant oder tragen zur Atmosphäre bei, ohne dabei überflüssig zu wirken.

- "Doch statt Egoismus und andere Unhöflichkeiten zu bringen (zu umgangssprachlich), die Stadt zu beschmutzen und Bräuche mit Füssen zu treten, (zu krass, der Erzähler scheint wie die Dorfbewohner von Hass erfüllt) wahrten Desmond und Alice die Traditionen der Stadt und bauten sich so ein harmonisches Miteinander auf." (klingt unrund)

- "Nachbarschaftsstreitigkeiten und ähnlichem" Schreib hier doch statt "und ähnlichem" von Katzen auf Bäumen, das wäre anschaulicher.

- Den Kontrast zwischen der ursprünglichen Situation der Polizei und der jetzigen könnte noch klarer hervorgehoben werden. Erst freuten sie sich über die zusätzliche, spannende Arbeit, nun ertranken sie in Arbeit und brauchten Hilfe von außen. Die Anordnung der Sätze in diesem Teil ist noch etwas chaotisch, könnte sinnvoller gestaltet werden.

- "Die Männer lagen einfach nur da, auf dem Rücken am Boden, unverletzt. Schauten lächelnd und mit geöffneten Augen gen Himmelszelt. Auch jegliche Art von Gift konnte man nach der Obduktion ausschließen. Das Ergebnis war: Man wusste nicht, woran die Männer gestorben waren." Dass sie unverletzt sind, kann man bei einem einfachen Blick nicht unbedingt erkennen, möglich wären z.B. innere Verletzungen oder welche am Rücken. Deshalb würde ich das in einem Rutsch mit der Obduktion erwähnen. In etwa: "Niemand konnte feststellen, woran die Männer gestorben waren. Bei der Obduktion fand man keine Verletzungen, kein Gift" usw.

- "Himmelszelt" wirkt zu altbacken (vor allem nach "Cops"), "gen Himmel" würde reichen.

- "Eines gab es dann aber doch." Vielleicht: "Ungewöhnlich [wie die fehlende Todesursache] war auch ..."

- "Blume unbekannter Herkunft" Zu distanziert. Man könnte z.B. kurz, in einem Teilsatz, das Aussehen der Blume anreißen, und anmerken, dass sie fremd ist.

- "Keiner wollte es aussprechen, aber die Blumen rochen nach Verwesung." Warum will das keiner aussprechen? Wer ist "keiner"?

- "An der Kleidung der Männer war der selbe Geruch zu vernehmen hingegen ihre Körper nach nichts rochen." Hier geht die Verwirrung weiter (und der Satz muss dringend korrigiert werden). Wer bemerkt, dass die Blumen nach Verwesung riechen, und riecht separat an der Kleidung und an den nackten Körpern? Eben waren wir noch so halb in einer konkreten Situation, in der "keiner" eine Bemerkung über den Geruch machen wollte, jetzt kommt wieder eine Reihe von Feststellungen.

- "Bürgermeister Drake Mitchum geriet immer mehr unter Druck, forderten die Bürger endlich Aufklärung." Das reißt einen wieder zu sehr auf die allgemeine Ebene, auch zu plötzlich. Unabhängig davon, dass der Abschnitt über die Polizei und die mysteriösen Fälle noch ein Durcheinander ist, war er der spannendste im ganzen Text. Da würde ich lieber bleiben als jetzt plötzlich zum Bürgermeister zu springen.

- "Nicht nur der jungen Männer wegen,... sondern einfach allem." Streichen.

- "Strenggläubige glaubten mittlerweile, dass die Stadt verflucht und dem Untergang geweiht war." Wieder ein Sprung ohne Zusammenhang. "Strenggläubige glaubten" klingt auch nicht schön.

Inhaltlich könnte es vielleicht was werden, aber das lässt sich anhand des kurzen Textes nur schwer sagen. Der Kontrast zwischen idyllischem Dorf und mysteriösen Morden könnte jedenfalls, wenn auch etwas ausgelutscht, interessant sein, wenn das Ganze anschaulicher gestaltet würde, mehr Leben eingehaucht bekäme. Als Leser möchte ich mich in die Szenerie hineinversetzt fühlen, aber mit allgemeinen Beschreibungen und vielen Sprüngen von einem Thema zum anderen, um schonmal möglichst viele Infos unterzubringen, geht das nur schwer. Da würde ich dir raten, dich mehr auf eine Sache zu konzentrieren und alles andere dann einfließen zu lassen, sobald es relevant ist.

Der Stil ist nicht einheitlich, mal umgangssprachlich, mal geschwollen, mal neutral-distanziert. Das pathetische Zitat deines Protagonisten (im letzten Kommentar) klingt auch wieder ganz anders. Da solltest du noch etwas mehr nach deiner eigenen Stimme suchen. Ansonsten ließe sich vielleicht noch einiges verbessern, wenn auf "die Schnelligkeit des Schreibens" noch eine langsamere Überarbeitungsphase folgen würde. Wenn man sich Zeit nimmt, kann man viele Fehler auch schon selbst entdecken.
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Harald
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BeitragVerfasst am: 19.02.2017 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:


Bitte versteht mich nicht falsch, der Text ist auf keinen Fall perfekt. Das weiß ich! Hatte jedoch schon etliche Bücher in der Hand, die für mich gefühlt wesentlich schlechter und einfacher geschrieben waren.


Es gibt Schrifsteller, die mit einem "einfachen Satz" mehr ausdrücken können, als andere mit einer halbseitigen schwülstigen Umschreibung.

Man gewinnt den Eindruck, dass Du losschreibst und erst während des Schreibens realisierst, was noch alles "einfließen" müsste - und es dann so hintereinander "herunter schreibst".


Schau mal:

Inkognito hat Folgendes geschrieben:



> Zu erst wird die Pflanzenwelt eingehen. Dann wird die Tierwelt vor aller Aug verenden. Und zum Schluss seit ihr dran. Die Menschen!
Sie nahm sich schon einmal eine Stadt. Sie als unsichtbares Schutzschild zu benutzen und die Seelen in ihr für ihre Zwecke zu missbrauchen, um ihr fortan zu dienen, war schon immer ihre perfide Masche, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen.

Ihr habt ja keine Ahnung, welch unheilvolle Bedrohung nicht nur eurer Stadt, sondern der ganzen Welt droht, wenn sie diesmal ihr Ziel erreicht. Ihren Plan vollendet!

Und genau deswegen bin ich hier, zusammen mit meinem Bruder. Wir müssen sie aufhalten, koste es, was es wolle. Euch drei brauchen wir. Allein schaffen wir es nicht, waren wir schon immer fünf. Gemeinsam kann der Orden wieder auferstehen. Und auch nur gemeinsam, können wir ihr und ihrer Brut entgegentreten.
Wenn nicht, dann wird die Menschheit endgültig ihrer erliegen. Ihren Schwestern und ihrer schwarzen Magie. Einer Magie, der niemand sonst etwas entgegen zu setzen hätte.

Wir müssen die Eine wieder zum erblühen kriegen. Nur so schwächen wir ihre Kraft.<


Sie braucht eure Stadt, die Seelen der Einwohner, um aus diesem unangreifbaren Schutzschild heraus Ihren Plan zu verwirklichen!
Pflanzen, Tiere, Menschen, alles wird verschwinden. Die Welt, wie Ihr sie kennt, wird nicht mehr existieren.

Mein Bruder und ich werden sie aufhalten. Dazu benötigen wir noch drei Mitstreiter, um den Orden wieder auferstehen zu lassen. Schlagt ein und lasst uns der schwarzen Magie entgegentreten. Wir werden die Eine zum Erblühen bringen und so die Macht der schwarzen Magie brechen!


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BeitragVerfasst am: 19.02.2017 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

auf den Prolog werde ich jetzt nicht eingehen, da man später immer noch entscheiden kann, ob die Geschichte ihn wirklich braucht.

Zu deinem Einstieg:
Ich finde, du erzählst mir zu viel. In diesem kurzen Stück stecken Szenen drin, die mir deine Geschichte näher bringen würden, doch anstatt sie zu nutzen, werden sie nur kurz angesprochen.

Stell dir vor, deine Geschichte wäre ein Film. Wie würde dieser beginnen?
Würde ich eine Erzählerstimme hören, die mir die Begebenheiten erklärt? Müsste ich einen Text lesen, der mich informiert?
Oder begleite ich vielleicht den Geschichtslehrer auf dem Weg zur Arbeit?
Sehe ich den Polizisten über die Schulter?
Bin ich vielleicht beim Leichenfund dabei?
Viele der Informationen über die Stadt könntest du so unauffällig einfließen lassen.
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Seraiya
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Beiträge: 908



BeitragVerfasst am: 19.02.2017 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,


Ich habe versucht, mich auf die Schreibweise und den Text als Ganzes einzulassen, was mir leider nur schwerlich gelungen ist.
Für mich liest es sich insgesamt ein wenig durcheinander und nicht sehr harmonisch.

Den Prolog bestehend aus einem Satz finde ich supi - würde nur eine Kleinigkeit umformulieren, weil ich nicht deutlich genug finde, ob man nun der Saat oder der erwähnten Person würdig sein muss.

Einzelheiten im 1. Kapitel anzukreiden spare ich mir. Ich frage mich, warum zuerst die vermeintliche Idylle beschrieben und dann sofort gebrochen wird. Mich würde eher treffen, wenn der Einstieg mir den Kontrast in einem Stück vor Augen führen würde. Zum Beispiel mit diesem Satz als ersten des ganzen Kapitels: Der Geheimtip von gestern war keiner mehr.
Es wäre eine Überlegung wert.

Was mich auch stutzig macht, ist dieser Teil:
Zitat:
  Doch in vielerlei Augen bestand das wahre Übel darin,  dass scheinbar auch das Verbrechen mit nach Cliferich zog:    

Hier wird eine Vermutung ausgesprochen, die auf einer Tatsache basiert. Gleich darauf beschreibst du schließlich diese Verbrechen. Das Verbrechen direkt zu Beginn brauche ich nicht - ich mag langsame und schnelle Einstiege - wenn man es kann, doch hier empfinde ich alles etwas aufgebauscht aufgrund der Reihenfolge, in der erzählt wird: Die schöne idyllische Stadt, der Bruch damit, die zugezogenen Bewohner, der Leherer, der sich anpasst, das erahnten Verbrechen, das tatsächliche Verbrechen.
Der Bürgermeister mit Namen Drake.

So wie er jetzt ist, kann ich dem Text nur wenig abgewinnen. Ich habe das Gefühl, die zunächst wichtigsten Punkte werden rasch runtergerattert, um dem Leser die nötigen Infos zu geben, das greift bei mir nicht und mir fehlen ein paar anregende Bilder. Der Geschichtslehrer, sollte er eine weitere Rolle spielen, wäre eine Idee dem Einstieg - wenn gewünscht - eine persönlichere Note zu geben, indem man die Dinge aus seiner Sicht erfährt.

Ich habe mittlerweile auch die anderen und deine eigenen Kommentare überflogen.
Zitat:
Nur wenn ich eure Kritiken so lese, wofür ich dankbar bin und sie mir ja auch helfen, dann frage ich mich allerdings schon, ob ich nicht doch eher Grundschul Niveau bzgl des Schreibe besitze statt das es wenigstens so viel Potenzial hätte, dass ich auf jeden Fall dran bleiben sollte.     

Du musst selbst wissen, was du willst. Und nicht jeder, der dich kritisiert, ist automatisch im Recht, nur weil er seinen Senf abgibt oder mehr Schreiberfahrung hat als du. Niemand erwartet von dir, dass du Vorschläge ohne sie zu hinterfragen umsetzt. Alles andere wäre ziemlich anmaßend. Du bekommst hier sehr viele Anregungen von verschiedenen Personen, die in unterschiedlichen Berufsfeldern tätig sind und unterschiedlich lesen und schreiben. Such dir davon aus, was du gebrauchen kannst, aber frag dich auch, ob du dich vielleicht nicht selbst überschätzt. Grundschuldniveau sieht anders aus, definitiv, ein gelungener Einstieg in meinen Augen jedoch ebenfalls.

Ich halte es für wichtig, dass man weiß, was man geschrieben hat und wohin man möchte. Wenn du für dich eine Basis gefunden hast, sind Verbesserungen leicht zu bewältigen. So wie ich dich lese, hast du diese Basis für dich entdeckt, dann kannst du darauf weiterhin aufbauen. Was mir hier allerdings noch auffällt, sind unnötige Rechtschreibfehler, das muss nicht sein und nervt beim Lesen. Zu einer Basis gehört für mich gewissenhaftes Arbeiten, lesen, Fehler ausmerzen. Wenn du gewissenhaft arbeitest und dem Leser durch Bilder mehr vermitteln kannst als durch eine Aneinanderreihung von Infos, bist du für mich ein gutes Stück weiter und das wird was.


LG,
Seraiya
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Corydoras
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

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Beiträge: 773
Wohnort: Niederösterreich


BeitragVerfasst am: 19.02.2017 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich liest sich das nach einer klassischen Erklärbär-Infodump-erste Seite, sorry... Benutze die Information aus diesem Text als dein Hintergrundwissen über die Welt/die Story, aber wähle bitte einen spannenderen Einstieg...

Die Reihenfolge des Verschwindens (Pflanzen - Tiere) ist biologisch nicht möglich, umgekehrt genauso nicht. Außer natürlich wir reden von einem extrem kurzen Zeitpunkt (was du nicht tust, denke ich)

Warum?
Pflanzen sind Nahrung für Tiere und stellen den für die Atmung unerlässlichen Sauerstoff her. Hörten alle Pflanzen auf zu existieren, hätten die Tiere nicht lang zu überleben.
Umgekehrt ist der Großteil der Pflanzenwelt in ihrer Fortpflanzung auf Tiere angewiesen, sei es bei Bestäubung oder Samenverbreitung oder bei Kulturpflanzen wie Weizen, Bananen, etc... die nur mithilfe des Menschen weitervermehrt werden können. Hinzu kommt, dass zwar auch Pflanzen atmen, aber in der Rechnung wird es nicht reichen, genug CO2 herzustellen, sprich irgendwann könnten Pflanzen keine Photosynthese mehr betreiben und sich demnach nicht ernähren. Also auch diese Richtung wird nicht lang hinhauen. (wenngleich wesentlich länger als obige)

Das mag jetzt nach Erbsenklauberei aussehen, aber über solche Dinge musst du dir Gedanken machen.
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matze3004
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

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BeitragVerfasst am: 19.02.2017 22:58    Titel: Neuer, überarbeiteter Anfang von die Blüte des Ordens pdf-Datei Antworten mit Zitat

Prolog

Und sie streifte durchs Land, auf der Suche nach einem geeigneten Boden, wo sie ihre Saat aussäen konnte, an der sich später alle verzehren sollten, die ihrer würdig waren.

Überlieferung aus den Schriften des Ordens der Fünf.



Kapitel 1



Die Stadt Cliferich war nicht mehr wieder zu erkennen. Einst ein Ort von Ruhe und Erholung mit einer Verbrechensrate gen null. Heute, eine Stadt in Furcht.
Alles begann mit seltsamen Unfällen. Verschwinden von Menschen und einem Serienkiller der anscheinend sein Unwesen trieb.
Desmond reichte es. Der Geschichtslehrer aus dem fernen und lauten New York wollte seine Zelte wieder abbrechen und mit seiner Frau Alice zurück nach New York. Er sah keinen Grund länger zu bleiben. Mord und Totschlag bekam er zu Hause und das, wonach er suchte, fand er nicht.
Einen Tag vor Abreise rasten erneut Streifenwagen durch die Straßen. Gefolgt von zivilen Fahrzeugen. FBI oder andere Behörden. Diese kamen nicht zum ersten mal. Das kleine Police Department mit eben solch kleiner Besetzung holte sich in letzter Zeit häufig Amtshilfe von auswärts.
Desmond stand am Fenster und sah, wie die Kolonne abbog, hinein in den Wide Forest, dem größten Waldgebiet der Gegend.
Alice kam dazu, sichtlich beunruhigt. > Nicht schon wieder, oder?! <, fragte sie ihren Mann. > Wir werden sehen <, antwortete er.

Die Polizei fuhr einen schmalen Waldweg bis ganz hinauf zu einer Lichtung. Angekommen, ging es noch ein wenig zu Fuß weiter. Der Sheriff-Coroner sprach in die Runde, > Wir haben alles so gelassen. Nichts verändert. Vielleicht können Sie sich ja einen Reim draus machen. <  
Der Vorfall stellte alle ermittelnden Beamten vor ein Rätsel. Vier junge Männerleichen fand man. Sie lagen einfach nur da, auf dem Rücken am Boden. Schauten lächelnd mit geöffneten Augen gen Himmel. Jeder der Toten hielt etwas in Händen. Man betrachtete es näher und es roch furchtbar. Nach Verwesung! An den Toten selbst war dieser Geruch nicht zu vernehmen. Bei späterer Obduktion konnte man weder Verletzungen ausmachen noch eine Todesursache feststellen. Auch die toxikologische Untersuchung brachte kein Ergebnis.

Fortsetzung Kapitel 1 folgt .....
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Mogmeier
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Moderator
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Wohnort: Reutlingen


BeitragVerfasst am: 20.02.2017 01:00    Titel: Antworten mit Zitat

Inko hat Folgendes geschrieben:
Mir geht es jetzt hier in der Werkstatt erstmal nur darum, ob man folgendes als einen guten Einstieg, vor allem aber, als einen gut geschriebenen Text an sich bezeichnen kann oder eher nicht.

Falls nicht, dann bitte immer raus damit.


Hallo Inko,

vom Schreibtechnischen her – den Inhalt lassen wir jetzt mal außen vor – hat mich dein Text (beide Versionen) nicht ganz so überzeugt. Darin fehlt, wie soll ich sagen, die Liebe zum Detail. Okay, ich für meinen Teil habe mir im Laufe der Jahre einen recht jugendlichen Schreibstil angewöhnt, der grobfahrlässig gegen so ziemlich alle aktuellen Schreibrichtlinien verstößt und dazu noch mit einer gewissen Schlaksigkeit oder mehr so flapsig überbetont ist, aber dennoch lege ich dabei (überwiegend bei langwierigeren Projekten) großen Wert auf die Liebe zum Detail. Und damit meine ich nicht das, was die erzählerische Kamerafahrt aufschnappt, noch weiter auszuschmücken, sondern eben nur das eine kleine Detail herauszupicken, das Pate für die ganze Situation stehen könnte und das es dann auszubauen gilt. Oder anders gesagt: Um die Gesamtstimmung z.B. eines Raums (so als Handlungsort) rüberzubringen, ist man besser beraten, nicht jeden einzelnen Gegenstand, der sich im Raum befindet, aufzuzählen, sondern sich den einen oder anderen Gegenstand (weniger ist oft mehr) heraussucht, in dem sich die ganze Stimmung [indirekt] widerspiegelt. – Bei meinem aktuellen Projekt z.B. habe ich das folgendermaßen gelöst: Ich machte mich daran, ein heruntergekommenes und schäbiges Kämmerlein eines Museums zu beschreiben, ohne aber so Begriffe wie zum Beispiel, heruntergekommen und schäbig zu verwenden und auch ohne das ganze Zimmer samt Inventar auch nur ansatzweise zu beschreiben. Ich erwähnte dabei nur eine billige Schraube ausm Baumarkt (sie dient dort als Fixierung einer Schriftplatte), an deren Schraubenkopf sich Schmutz und Rost ansetzte usw.
Die Liebe zum Detail ist das schriftstellerische Alpha & Omega. Das ist wie ein Roter Teppich, der für den Leser ausgerollt wird, damit dieser, der Leser, voll und ganz der Geschichte verfallen möge. Ist das gegeben, ist es erstmal zweitrangig, ob nun der Schreibstil unbeholfen, oder schlaksig und flapsig, oder professionell oder sonst was ist.

In deiner neuen Version(?) wie auch in der Vorgängerversion des ersten Kapitels hast du das Ganze viel zu schnell heruntererzählt. Aus dem Inhalt könnte man gut und gerne (wenn richtig ausgebaut) fünf spannende Seiten machen, wenn nicht sogar zwanzig oder dreißig.

Was ich an deinem Text sonst noch so vermisste: Jeder Charakter benötigt innerhalb einer Story seinen Platz, der eine mehr der andere weniger. Schließlich geht es ja in einer Story um die ganzen darin agierenden Personen. Ein bisschen mehr Nahaufnahme eines jeden einzelnen Charakters käme dabei also ganz gut.

Beste Grüße,
Mog

EDIT: Den Prolog würde ich weglassen, weil das in erster Linie irgendwie kein Prolog ist. Das ist mehr nur so eine Art – wie nennt man das doch gleich – ähm. Wie nennt man denn nun diese kurzen Zwei-, Drei- oder Vierzeiler, die über dem eigentlichen Text am Anfang eines bzw. des ersten Kapitels stehen?
Ich bezeichne diese Dinger immer als Scharfmacher. Und damit so etwas den Leser auch scharf auf die Story macht, gehört da mehr so ein bisschen verheißungsvolle Mystik rein … gerne auch in Form einer rätselhaften Prophezeiung, die nie ein Sterblicher deuten werde und so, die aber dann gegen Ende des Kapitels oder der Story, wenn man noch mal an diese Stelle zurückblättert, Sinn ergibt.
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matze3004
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

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BeitragVerfasst am: 20.02.2017 12:31    Titel: grobe Rahmenhandlung pdf-Datei Antworten mit Zitat

Erstmal vielen Dank für das weitere Feedback! Meine ich ernst. Manches hilft mir wirklich.

Ich möchte euch jetzt nur mal ganz kurz einen Teil der groben Handlung meiner Geschichte präsentieren, damit auf euch nicht mehr alles so bizarr wirkt.



Ich möchte eine Hexenjäger Geschichte erzählen, welche schon lange bei mir im Kopf umher spuckt.

Die Stadt Cliferich sieht sich mit jeder Menge mysteriöser Vorkommnisse konfrontiert.
Die Hauptcharaktere, neben einigen Nebencharakteren, werden insgesamt 5 Männer und eine Frau sein. 3 der Männer und die Frau werden schon im ersten Part ihre Rolle zu tun bekommen. Die anderen 2 werden zum Mittelteil hin eingeführt bzw dazu kommen, weil sie dann auch erst von Bedeutung sein werden.

Der erste Part der Geschichte dreht sich hauptsächlich um die Stadt Cliferich, deren Bewohner und deren Angst und Furcht, die stetig wächst und viele Einwohner, besonders strenggläubige, dazu bringen wird, schreckliche Dinge zu tun, die im ersten Part der Geschichte die Bedrohung darstellt.

Natürlich werden wir im ersten Part auch schon ausführlich etwas über die ersten Drei dort mitspielenden Hauptcharaktere erfahren.

Zb, warum Desmond überhaupt von New York nach Cliferich zog bzw zumindest da für eine gewisse Zeit leben wollte.
Desmond möchte dort recherchieren. Besser gesagt, ist er einer Legende auf der Spur, die besagt,....

Dass es vor vielen Jahrhunderten hier in der Gegend um Cliferich noch eine Stadt/ein Dorf gab - welche aber von ein auf den anderen Moment verschwand.
Nicht nur die Menschen in dem Dorf, sondern das gesamte Dorf an sich....ist mit allem drum herum komplett von der Bildfläche verschwunden, als hätte dort niemals auch nur irgendwas gestanden. Nicht mal ein Backstein oder so.

Desweiteren wird Desmond im ersten Part erfahren, aber mehr zum Schluss des ersten Parts hin, dass er und die zwei anderen Männer (noch Namenlos) die Nachkommen eines uralten Ordens sind und Desmond seine Frau nur retten kann/retten wird, wenn er sich zu diesem Orden bekennt und ihn zusammen mit den anderen wieder auferstehen lässt.
Aber wichtig, der Orden kann nur wieder auferstehen, wenn er aus Fünf besteht. Ebenso wird man fünf Blumen (blühende!) brauchen dafür.

Und ganz zum Schluss wird eine ganz besondere Blume noch, eine sehr wichtige Rolle spielen.

Aber das ist nun schon auch Mittelteil, zumindest etwas. Mache aber erstmal ne Pause.
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Muskat
Eselsohr


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BeitragVerfasst am: 20.02.2017 14:01    Titel: ... Antworten mit Zitat

Hallo Inko, (ich fürchte, dich erkannt zu haben.)

ich habe bloß die Überarbeitung gelesen und sie klingt, wie eine atemlose Zusammenfassung dessen, was du erzählen möchtest. Um ehrlich zu sein, verstehe ich kaum, worum es geht. Schreib das Ganze in kleinen Stücken und in Ruhe noch einmal. Stelle es dann auch in kleinen Happen hier ein, damit dir geholfen werden kann.

Beginne doch damit, wie der Geschichtslehrer durch die Stadt schlendert, beschreibe seinen Weg, wie er die Beschaulichkeit genießt oder eben nach etwas sucht, beschreibe, was er dabei sieht, hört, riecht, fühlt und wie er vorgeht und so weiter. Steig in deinen Protagonisten und erlebe alles mit ihm, aber schrittweise.

Das soll nur als Beispiel dienen, wie du ruhiger vorgehen kannst.

Grüße von Muskat
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matze3004
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

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BeitragVerfasst am: 20.02.2017 14:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich glaube, ich weiß, was du meinst.

Ich sollte die Geschichte direkt mit Desmond zb beginnen und dann dezent die Stadt und das Flair einbringen statt umgekehrt, richtig?

Ich sollte wenn, die Stadt aus Desmonds Augen beschreiben und nicht aus meinen. Und wenn er dann zb wie du sagst, spazieren geht, rasen die Fahrzeuge an ihm vorbei usw....

Also was mein neuer/überarbeiteter und nun viel kürzerer Anfang angeht, so dachte ich mir, mache ich es ganz simpel.
Ich wollte nicht gleich zu schwelgerisch wieder werden. Einen Charakter und seine Frau schon mal kurz und knackig einführen.

Desweiteren ein wenig Szenerie rein bringen, ohne aber gleich jeden einzelnen Baum oder sonst was zu beschreiben.

Dann wollte ich natürlich wenigstens einen von bereits vielen Vorfällen etwas näher mit einbringen schon, damit der Leser ein klein wenig Lust bekommt auch weiter lesen zu wollen.

Na gut, ich glaube dir, dass mir das selbst in der neuen Fassung nicht gelungen ist. Wobei ich nochmal sagen muss, dass es lediglich der Anfang des ersten Kapitels ist und nicht das gesamte erste Kapitel an sich darstellt.

Das wäre mir dann selbst zu kurz.
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Muskat
Eselsohr


Beiträge: 348



BeitragVerfasst am: 20.02.2017 14:55    Titel: ... Antworten mit Zitat

Es wäre eine Möglichkeit mit Desmond zu beginnen und alles durch seine Sinne zu zeigen, ohne natürlich jeden Baum zu beschreiben, vielmehr zeige das, was für ihn die Stadt ausmacht. Gehe alles gemächlicher an. Das, was du in der zweiten Überarbeitung erzählst, zeige noch einmal Schritt für Schritt. Zeige, wie die Stadt vorher für Desmond war, wie er etwas sucht oder eben mit seiner Frau etwas entdeckt. Nach und nach, wie das erste Verbrechen geschieht, was das für Desmond bedeutet usw.
Gemächlich halt, nicht alles herunterleiern, damit es der Leser verfolgen kann, denn er kennt die Geschichte nicht so wie du.
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matze3004
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BeitragVerfasst am: 20.02.2017 15:25    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Auch dir Danke ich erstmal!

Heut Abend werde ich mich an einen dritten Versuch bzgl eines guten (hoffentlich) Anfangs wagen. Ich glaube, auch schon zu wissen, wo ich da ansetzen werde.
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Michel
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Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 20.02.2017 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mich Muskat nur anschließen. Zu viel in die erste halbe Seite gepackt. Das erinnert mich an frühere GraphicNovel-Versuche, wo ich nach fünf,sechs Seiten verblüfft feststellte, dass ich nichts mehr zu erzählen hatte.
Der Stoff des Auszugs reicht u.U. für mehrere Kapitel. Momentan behauptest Du eher, dass etwas passiert, anstatt es szenisch zu zeigen. Und eine Szene wäre für den Anfang schon ganz gut. Schlendert Desmond durch die Stadt? Sieht er "Gesucht"-Plakate der Polizei? Unterhält er sich an der Tankstelle über die letzten Morde? (Achtung: Infodump-Gefahr bei Dialogen) Bildet sich so allmählich das Bild einer Stadt in Angst?

Ich persönlich habe übrigens eher schlechte Erfahrungen damit gemacht, in hoher Geschwindigkeit immer neue Versionen einzustellen. Manches muss sich erst eine Weile setzen, für manche Überarbeitungen braucht es einen Ausdruck, um die Fehler zu sehen.
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