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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Geschichte der dunklen Magie in Europa


 

 
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realTJL
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 20
Beiträge: 18



BeitragVerfasst am: 08.01.2017 01:13    Titel: Geschichte der dunklen Magie in Europa eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,
das sind die ersten Kapitel meiner Geschichte, die ich in dem Universum von J.K. Rowling angesiedelt habe. Ich bitte euch dennoch, nicht voreingenommen zu sein; ich weiß, dass die Fanfiktion-Szene nicht den besten Ruf hat Rolling Eyes

Es ist zu erwähnen, dass mir keine Rechte für das von J.K. Rowling geschaffene Universum gehören. Ich verdiene kein Geld an der Geschichte.

------

Kapitel 1

»Zug hat fünf Minuten Verspätung. Bist du schon da?« leuchtete auf dem kleinen Handybildschirm auf, während Jesse an einer Ampel in einer dieser Gegenden stand, durch die er gewöhnlich nur durch fuhr und keine Zeit daran verschwendete, sich die Umgebung genauer anzuschauen. Tankstellen reihten sich neben Nachtkiosken und Bars für Sportwetten. Über ihnen erstrahlten einige Fenster in leuchtendem Weihnachtsschmuck, manche Rollläden waren bereits unten.
     Nach einer kurzen Antwort (»Ok, bin gleich da«) hob Jesse seinen Blick und sah, dass die Ampel bereits Grün zeigte. Einige Sekunden vergingen, bis er langsam die Kupplung kommen ließ und der Wagen, ein wenig abgeranzt, aber immer noch fahrtüchtig, losrollte. Gerade fuhr Jesse in den verschlissenen Parkplatz auf der Rückseite des Bahnhofs ein, als sein Handy klingelte.
     »Wo bleibst du denn? Mir ist kalt!«, dröhnte die liebliche, dennoch entschlossene und schnelle Stimme seiner Schwester in sein Ohr.
     »Ich sehe dich, kom-«, bevor Jesse sein viertes Wort zu Ende sprechen konnte, ertönte das kalte Geräusch, welches einem zu Verstehen gibt, dass der Gesprächspartner aufgelegt hat. Jesse war sich bewusst, dass sie es nicht böse meinte, aber doch wisse sie, wie leicht und schnell er sich durch so etwas erniedrigt fühlen würde. Vor Jesses Auge blitzen plötzlich alle alten Phrasen auf, die er nur zu Hauf aushalten musste: ‹Jesse, sei nicht so empfindlich!›, ‹Du bist ein Sensibelchen, wie es die Welt noch nie gesehen hat, Jesse.›, ‹Reiß dich zusammen!›
     Bevor Jesse versuchen konnte, seine Gedanken mit den in Mrs. Fjoras' Unterricht erlernten Methoden zu ordnen, öffnete sich die hintere Tür und Mary, Jesses Schwester, warf ihre schwarze Reisetasche mit grauen Henkeln auf die Sitzbank. Einen kurzen Moment später setzte sich Mary auf den Beifahrersitz, zog ihre dicke Winterjacke aus und öffnete ihre Haare. All das tat sie, während sie mit einer unbeschreiblichen Geschwindigkeit von ihren Erlebnissen und Geschehnissen der letzten Wochen erzählte. Jesse musste sich anstrengend, jedes Wort zu verstehen.
     »Ich hätte keine bessere Entscheidung treffen können! Auch wenn ich jetzt schon in meinem dritten Semester bin, erlebe ich immer noch alles wie am ersten Tag! Du musst mich unbedingt mal besuchen kommen!«. Mary sprach so schnell, dass man meinen könnte, ihre Wörter würden sich noch in ihrem Mund überschlagen. Bevor Jesse die Möglichkeit hatte, eine Antwort zu geben, erzählte sie bereits von ihren neuen Dozenten und Professoren. Mary studierte Literaturgeschichte an der namenhaften Universität St Boswells in Nordengland, nachdem sie völlig überraschend ein Stipendium erhalten hatte.

In einer kurzen Denkpause, in der sich Marys Gehirn wahrscheinlich von dem konstanten Gesprächsfluss erholen musste, ergriff Jesse seine Chance und fing an, etwas von sich zu erzählen.
     »Ich hab dir auch etwas zu erzählen, Schwesterherz«, sagte Jesse mit glänzenden Augen und fester Stimme, während sein Blick weiter auf die Straße gerichtet war. »Ich habe gestern eine Eule von Mrs. Fjoras, du weißt schon, meiner Hauslehrerin, erhalten.« Mary blickte erwartungsvoll hoch. »Rate mal, wer nächstes Jahr noch weitere zwei Jahre nach Schwarzthal gehen darf!«, sagte Jesse mit einem breiten Grinsen. Mary war überglücklich und erleichtert, dass Jesse etwas gefunden hatte, was er nach dem Abschluss der Schule machen würde.
     »Ich werde Professor Zrinkroh dabei helfen, die Geschichte dunkler Magie in Europa zu erkunden. Schwarzthal wurde vom Zaubereiministerium dazu verordnet, dieses Feld aufgrund von vielen Lücken und Ungereimtheiten neu aufzuarbeiten. Wir werden Bathilda Bagshot, der Autorin von den Lehrbüchern Geschichte der Zauberei unter die Arme greifen und einen neuen Band herausbringen. Ist das nicht aufregend?«

Folgekapitel wurden auf Wunsch des Autors gelöscht.
MosesBob

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Lady Joana
Schreiberassi

Alter: 58
Beiträge: 78
Wohnort: Bad Waldsee


BeitragVerfasst am: 08.01.2017 07:13    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber realTJL,

das erste Kapitel hat mir überhaupt nicht gefallen, es ist schlicht langweilig. Die Geschichte beginnt eigentlich erst im zweiten Kapitel mit "Jesses Familie war bemerkenswert ..." Vielleicht solltest du hiermit beginnen.

Hat der Name Jesse irgendeine Bedeutung? Ehrlich gesagt, gefällt er mir nicht.

Vielleicht solltest du auch ein Kapitel nach dem anderen einstellen.

Überarbeite doch erst einmal das erste Kapitel. Laughing


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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 56
Beiträge: 2924
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 08.01.2017 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallole,

ich hab angefangen zu lesen und wollt auch kommentieren, aber dann sah ich, dass es elends lang ist und somit wurde mir ein bisschen die Lust vergällt.

Ich schau später, ob ich Zeit hab. Aber was ich sagen wollte: vielleicht in Zukunft, die Kapitel einzeln einstellen, das macht die Textarbeit etwas leichter.
Lg
Lapidar Laughing


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Holländer
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber


Beiträge: 16



BeitragVerfasst am: 08.01.2017 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo realTJL,

ich habe vorerst ebenfalls nur das erste Kapitel gelesen. Als inhaltliche
Essenz ist bei mir hängen geblieben, dass dein Protagonist Jesse nach
Schwarzthal (was das genau ist, erschließt sich wahrscheinlich nur Kennern des
Harry-Potter-Universums) beordert wird, was ihn offensichtlich sehr freut.

Für diese Erkenntnis ist der lange Vorlauf aber irrelevant. Natürlich möchtest du
damit zuerst eine Kulisse aufbauen, in dem der Leser deinen Charakteren das
erste Mal begegnet. Es wäre aber schön, wenn du dabei für deine spätere
Geschichte (bzw. für das Kapitel) bereits relevante Dinge einfließen lässt, die
noch dazu Spannung/Neugierde beim Leser wecken.

Wir lernen hier, dass Mary ungeduldig ist und Jesse zartbesaitet, dass Jesse
einen heruntergekommenen Wagen besitzt und dass Mary studiert.
Aber nichts davon hat mit der "inhaltlichen Hauptaussage" am Ende des ersten
Kapitels zu tun. Und ist deshalb zunächst erstmal langweilig, denn es scheint
den Leser nicht weiterzubringen.

Mir ist zudem aufgefallen, dass du die Namen deiner Charaktere für meinen
Geschmack etwas zu häufig wiederholst.

Lass dich aber bloß nicht entmutigen (!), weil ich nur negative Dinge aufgelistet
habe; deine Geschichte hat viel Potenzial. Außerdem habe ich mich
ausschließlich auf das erste Kapitel bezogen, es ist also nichts verloren.

Ich hoffe, dass ich weiterhelfen konnte. Ist wie immer nur mein persönlicher
Eindruck, also ebenfalls kein Grund zur Panik.

Grüße vom Holländer.


_________________
"Zwischen Vergnügungen und Vergnügung besteht ein großer Unterschied.
Ich jedenfalls habe selten Vergnügen an sogenannten Vergnügungen gehabt."
- Gustav Mahler
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realTJL
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 20
Beiträge: 18



BeitragVerfasst am: 08.01.2017 11:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für die Antworten smile

Ich muss zugeben, dass ich die Geschichte etwas voreilig angefangen habe, und ich im ersten Kapitel noch nicht ganz wusste, wo ich damit hinwollte. Rolling Eyes
Ich werde mich aber jetzt dran setzen, die ersten Kapitel zu überarbeiten und in einem neuen Thread jedes Kapitel für sich zu veröffentlichen. Im Nachhinein war es nicht die beste Entscheidung, alle vier Kapitel auf einmal in ein Thread zu packen.

Liebe Grüße,
Tobias
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Ithanea
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1271

Ei 3


BeitragVerfasst am: 08.01.2017 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

realTJL hat Folgendes geschrieben:

Ich werde mich aber jetzt dran setzen, die ersten Kapitel zu überarbeiten und in einem neuen Thread jedes Kapitel für sich zu veröffentlichen. Im Nachhinein war es nicht die beste Entscheidung, alle vier Kapitel auf einmal in ein Thread zu packen.


Hey,
nur kurz ne Info dazu: Regeln


_________________
Verschrieben. Verzettelt.
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realTJL
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 20
Beiträge: 18



BeitragVerfasst am: 01.09.2017 16:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ist schon wirklich eine Weile her, seitdem ich diesen Text hier reingestellt habe, mich würde es trotzalledem interessieren, wie ihr generell meinen Schreibstil beschreiben bzw bewerten würdet - abgesehen von dem langatmigen Inhalt.

Liebe Grüße!
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kioto
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 66
Beiträge: 320
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 01.09.2017 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo realTJL,
Deinen Schreibstil finde ich gut, besonders die Dialoge wirken echt und frisch.

An manchen Stellen könntest du Nebensätze sparen.

Zitat:
Mary studierte Literaturgeschichte an der namenhaften Universität St Boswells in Nordengland, nachdem sie völlig überraschend ein Stipendium erhalten hatte
  Sie ist schon im dritten Semester, die Überraschung liegt also weit zurück und der Leser erfährt nicht, wieso sie überrascht war.

Zitat:
Mary sprach so schnell, dass man meinen könnte, ihre Wörter würden sich noch in ihrem Mund überschlagen.


"das man meinen könnte" Wer meint, vermutet?  der Erzähler? Konjunktiv ist schwierig. Wichtig ist doch die Empfindung des Zuhörers.

Dasselbe in

Zitat:
In einer kurzen Denkpause, in der sich Marys Gehirn wahrscheinlich von dem konstanten Gesprächsfluss erholen musste


Der allwissender Erzähler sollte nicht vermuten.

Weiterhin viel Spass am Schreiben.

Gruß Werner


_________________
Stanislav Lem: Literatur versucht, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich zu beschreiben, man erfährt fast alles über fast nichts.
Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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