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Der Ruf

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Zehntausend 11/2016
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Autor Nachricht
Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1141
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 01.12.2016 19:00    Titel: Der Ruf eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sonntag, 9.09 Uhr

Unten spritzt das Wasser gegen die Bordwand, der Wind trägt den Geruch von Salz in meine Nase und ich denke an Margot, wie sie sich unterhalten lässt, drinnen im Warmen, mit all den anderen. Ich blicke in die Ferne, an manchen Stellen verschwimmt der Horizont, an anderen bildet er eine scharfe Linie. Etwas bricht aus den Wellen hervor und gleitet wieder in die Tiefe. Ich schrecke zurück, sammle mich und schaue erneut in die Weite. Die See bleibt ruhig, das Wasser reflektiert nur vereinzelte Sonnenstrahlen, die durch den bedeckten Himmel fallen. Versunken stehe ich da, bis ich in meinem Inneren einen langgezogenen Laut wahrnehme, der an ein Pfeifen erinnert. Irritiert blicke ich um mich, höre wieder etwas – in mir – , traue meinen Sinnen nicht, suche die Wellen ab, kann jedoch nichts entdecken. Sehnsucht erfasst mich und wieder denke ich an Margot.
„Komm doch mit zum Yoga“, sagte sie vorhin. Ihre Lippen strahlten mich an und die rosa Schicht darauf wirkte, als wäre ihr Mund tot, ebenso wie ihr gepudertes Gesicht.
Noch immer sehe ich sie vor mir und ein grausames Bild entwickelt sich in meinem Kopf: Margot bröckelt, zerfällt in tausend Teile, bis nichts mehr von ihr übrig bleibt. Während ich ins Wasser starre, darum bemüht, ein anderes Bild in mir aufkeimen zu lassen, schreit der junge Mann in mir:
Ich liebe dich Margot. Du bist die Liebe meines Lebens.
Doch sie lässt sich weiterhin unterhalten, drinnen, mit all den anderen. Mein Kopf formt die Reisenden zu  Pinguinen, Bären und Kröten, die ihre Körper verbiegen. Gemeinsam, statt einsam.
Ich verjage den Zoo aus meinen Gedanken, und ebenso das Wissen, hier festzustecken auf diesem Schiff im Nirgendwo. Vielleicht sollte ich über die Reling klettern und mich von der Dunkelheit unter mir verschlucken lassen. Um zu vergessen. Ich könnte Margot weiterhin lieben, die vergangene, die von innen glänzte und nicht von außen.
Sie wolle ein Bild kaufen, verkündete sie gestern Abend. Ein Galerist vertreibe Gemälde von verschiedenen Newcomern.
Ich weiß, sie sind allesamt überteuert, aber ohne Mitbringsel gehen die wenigsten an Land zurück; auch wir werden nicht ohne auskommen. Bald wird es unser Wohnzimmer zieren, wir werden es unseren Gästen präsentieren und uns dafür beglückwünschen lassen. Etwas in mir wehrt sich gegen diesen Gedanken. Ich will nur Margot, das in ihr, was es wert ist zu lieben, doch sie entgleitet mir mit jeder weiteren Animation. Warum können wir nicht gemeinsam hier draußen stehen und in die Wellen schauen, die Ruhe auf uns wirken lassen und einfach nur sein? Warum kauft sie das Bild nicht zu Hause, beim Kunsthändler? Warum besucht sie nicht den Yogakurs in unserer Stadt?
Eine dünne Stimme lässt mich zusammenfahren. Ich drehe mich um.
„Was machst du da?“ Ein Junge von etwa fünf Jahren schaut mich mit neugierigen Augen an. Er hält ein Smartphone in der Hand.
Ich weiß nicht was ich mache, im Grunde weiß ich nicht einmal wer ich bin, wer Margot ist, was unsere Liebe soll, oder nur meine, denn sie liebt die Unterhaltung, den Lippenstift und Bilder von Künstlern, wie sie auf Schiffen verkauft werden. Ich will vergessen und von vorne beginnen.
„Ich schaue ins Wasser“, gebe ich dem Kind zur Antwort.
„Warum?“, folgt die nächste Frage.
Ich wolle ein Mensch sein und Margot lieben, ohne Lippenstift und Puder, erwidere ich.
Wer Margot sei, fragt der Junge weiter.
Ich weiß es nicht, denke ich, behalte die Worte aber für mich und verzweifle, werde wütend, weil der Junge Fragen stellt, deren Antworten ihn nichts angehen, und von denen ich nichts wissen will.
Ich schreie ihn an, er solle verschwinden, mit seinem Smartphone spielen, oder die Kinderanimation über sich ergehen lassen.
Verschwommen sehe ich ihn weglaufen, höre ein Schluchzen, das vom Getöse der Wellen verschluckt wird. Tief in mir drin tut sich ein Loch auf, ich fühle die Traurigkeit des Jungen unmittelbar, als wäre ich es, der zurückgewiesen wurde.

Was ist Liebe? Schreit es in mir.
Ich hasse dieses Schiff, ich hasse mich, der ich mich dazu habe breitschlagen lassen, eine Kreuzfahrt zu unternehmen.

I
ch
ha
sse
m
ich

Ich will nur eines: vergessen.
Und mit einem Mal sehe ich mich selbst von oben. Die Wellen erheben sich aus der Schwärze, verschlingen mich, begraben mich unter sich.
Ich bin verloren. Margot ist verloren. Wir haben uns verloren.
vergessen / neu / vergessen / neu / neu / vergessen / neu / neu / neu / neu / neu

Sonntag, zeitlos

Es schwebt. Körperlos erspürt es den Raum, der sich vor ihm ausbreitet, dunkler als die Nacht. Es erkennt eine Kugel. Blau, weiß, ocker, grün. Sie pulsiert. Angezogen von der Erscheinung dehnt es sich aus, versucht sie zu erreichen. Die Bläue verdrängt die restlichen Farben und verdichtet sich zu schäumenden Wellen. Es hat keine Augen und doch strahlt die Weite des Meeres in sein Wesen, wie Musik. Freude. Sturmböen peitschen das Wasser empor und lassen es kraftvoll klingen. In all der Lebendigkeit fühlt es mit einem Mal die Kühle eines Stoffes - ein Gebirge aus Metall und Plastik, das Leben beherbergt: Menschen.
Es spürt den Herzschlag eines Einzelnen, erkennt sein Verzweifeln. Die Fröhlichkeit versiegt, Schmerz lässt es erzittern, das Wissen nichts tun zu können. Es dehnt sich, berührt den Kern dieses Lebenden und wird gewahr: Das bin ich.

Sonntag, 9.47 Uhr

Benommen stehe ich da, an die Reling gelehnt, blicke in die Ferne - die See ist stürmisch geworden, - und will nicht begreifen, kann nicht begreifen. Was war das? Was habe ich gerade erlebt? Es gibt mir Halt, erfüllt mich mit Hoffnung. Im selben Moment denke ich an Margot, an das Schiff, an Bilder, an Puder und fühle mich ohnmächtig.
Verloren, höre ich es in meinem Kopf widerhallen: Vergessen.
Das Rauschen des Meeres zieht mich an, ich will hinein, mich aufnehmen lassen von der Unendlichkeit in der Endlichkeit.
Ich schließe die Augen und stelle mir vor, wie ich mich ins Nirgendwo stürze. In meinen Gedanken öffnen sich die Wellen, säuseln mir zu, wie gut es in ihrem Inneren ist.
neu / Tod / neu / neu / neu / Tod / neu / Tod / neu
Ich schmecke salzdurchwirktes Wasser.
ja / nein / ja / nein / ja / ja / ja / nein / ja / nein / ja / nein / nein / ja
nein / nein / nein / nein / nein / nein / nein / nein / nein / nein
ja / ja / ja / ja / ja / ja / ja / ja / ja / ja / ja / ja / ja
nein / ja / nein!
Ich höre Margots Stimme:
„Schatz, wie findest du dieses Bild. Die Farben werden perfekt zu unserem Sofa passen. Ich sehe schon Brigittes Gesicht vor Neid erblassen.“
Realität. Nein. Ich sehne. Realität. Sehne mich. Realität. Sehnsucht. Sehne mich. Ich. Ja.
Wirklichkeit.

Sonntag, zeitlos

Finsternis erwartet mich, die bald von Farben verdrängt wird. Bunte Strudel umwirbeln mich, erwecken in mir den Wunsch zu tanzen. Alles klingt; fremde Musik dringt in meine Ohren, beruhigt mich, lässt mich wissen, dass ich hier richtig bin. Ein Narwal umkreist mich und mein Blick bleibt an seinem Stoßzahn haften, der mich an das Horn eines Fabelwesens erinnert. Seine Augen schauen in meine und ich fühle mich mit ihm vertraut, als würden wir uns seit tausenden von Jahren kennen. Behutsam gleitet er näher an mich heran und berührt mich mit seinem Horn. Wärme erfüllt mich, der Gesang wird lauter und ich drehe mich im Wasser, lache, denn ich weiß, was der Wal mir sagen will.  
Sei ohne Sorge. Spiele. Mit mir.
Und ich tue es, in der Hoffnung, dass unser Tanz nie ein Ende nimmt.

Sonntag, 10.21 Uhr

Eine Erinnerung dringt in mein Bewusstsein: Es gibt noch eine andere Welt. Eine Frau. Margot, die innerlich glänzt; selbst dann noch, wenn sie sich dem Äußeren hingibt.

Die Welt ist tot.
Hinter der Welt ist Leben.

Margot ist tot.
Hinter Margot ist Leben.

Ich bin tot.
Hinter mir ist Leben.

Der Wal gleitet wieder an mir vorüber, ich strecke die Hand nach ihm aus, will ihn nicht verlieren. Doch das Bild verblasst; ich spüre Wind, rieche Salz. Es gibt kein Entrinnen.

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Uwe Helmut Grave
Geschlecht:männlichOpa Schlumpf

Alter: 63
Beiträge: 1029
Wohnort: Wolfenbüttel


BeitragVerfasst am: 02.12.2016 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich halte mich für einen gradlinigen Menschen, der gradlinige Texte mag - den man hier nur am Anfang zu lesen bekam; doch Gradlinigkeit war ja auch gar nicht Sinn und Zweck der Wettbewerbsaufgabe. Am Schluss war ich mir nicht sicher, ob der der Mann nun wirklich über die Reling gesprungen ist oder sich nur in Gedanken im Meer schwimmen sieht, auf Tuchfühlung mit dem Wal. Diese Geschichte hat meiner Meinung nach einen guten Mittelfeldplatz verdient, wozu ich mit einer mittleren Punktzahl beitragen möchte.

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U.H.G. - Freude am Lesen
"Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich!" - "Aber er hat ja gar nichts an!" (Hans Christian Andersen) - Die Welt ist anders(en) als sie es dir erzählen.
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1439
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 02.12.2016 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
woha, starke Geschichte, bisher einer meiner Favoriten! Die einst große Liebe, unter der Schminke und den Masken des Alltags verborgen (verdorben?) und nicht mehr erreichbar, nur die Erinnerung bleibt, und der Wunsch, von neuem beginnen zu können. Doch es gibt nur ein Leben, das Alter, die Träume verheißen Größeres doch bleiben Hirngespinste, der Banalität des Alltags (hier schön gezeigt durch die Frau, die ihre Freundinnen mit dem blöden Bild eifersüchtig machen / beeindrucken will, als ob es nichts Wichtigeres im Leben gäbe) kann man nicht entkommen.

Verdammt, warum kenne ich diese Gefühle, wenn der Alltag und die Banalität uns frisst, Äußerlichkeiten dominieren, Schein das Sein ersetzt weil eben zum Sein keine Zeit mehr bleibt. Das bittere jeder Beziehung, sei es zu Freunden oder zur großen Liebe. Die Zeit frisst uns auf, und das Chaos, wie Seneca sagte. War also auch schon zu seinen Zeiten so. Was ist die Zeit des Seins gemessen an der Unendlichkeit des Nicht-Seins? Verdammt, ich werd depressiv, sollte mich lieber vor die Playstation hocken und das Opium imaginärer Welten und des alternativen Seins genießen, statt weiter darüber nachzudenken. Unsinn beiseite, brauch ich gar nicht, habe mich längst damit abgefunden. Verdammt, deine Geschichte holt jetzt wirklich komplett den Zyniker in mir hervor. Wobei ich eigentlich gar nicht so schlimm bin. Oder ist das Oberfläche, Seem statt Is um mit Cummings zu sprechen?

Deine Geschichte regt zum Nachdenken und zur Selbstreflektion an,  außerdem ist sie schön gestaltet durch die / un / is / un /is Stilmittel, die den Fließtext aufbrechen wie die Dekonstruktion des Lebens ihren Stachel in die ungeschützten Weichteile der Oberflächlichkeit bohrt. Das Nichts ruft, und niemand antwortet. Wir fliehen weiter in die Banalität des Selbstverständlichen, haben ein neues Bild über das Sofa zu hängen.

Das gibt ganz klar Punkte!

Nach langer Überlegung, ewigen Vergleichen, alles vergessen und immer wieder von vorne beginnen wie neu, meine endgültige Wertung: 12 Punkte. Für mich zweifellos der beste Text des Wettbewerbs. Chapeau!


_________________
»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
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ErnestH
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 20
Beiträge: 35



BeitragVerfasst am: 03.12.2016 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zuallererst: eine wirklich wunderbare Sprache! Die Beschreibungen des Meers, der Kreuzfahrt sind wirklich eindringlich und sehr bildlich.
Die Geschichte auf einem Kreuzfahrtschiff spielen zu lassen ist eine sehr gute Idee, v.a. weil der Text es schafft uns und unserer eigenen Lächerlichkeit auf herrliche Art und Weise den Spiegel vorzuhalten. Diese Episode mit dem Gemälde, das einmal im Wohnzimmer hängen wird beispielsweise...

Zitat:
Es gibt kein Entrinnen.

Ein passender Schlussatz eines düsteren Textes. V.a. überführt der Ich-Erzähler sich selbst: auch er ist gefangen in sich. Warum lässt er sich nicht auf die Banalität seiner Umgebung ein? Warum geht er nicht zum Yoga mit der einst (oder immernoch) geliebten Margot? Warum bricht er nicht aus, wenn er das Spießertum verdammt?
Die Zerissenheit des Mannes wird klar. Für ihn gibt es tatsächlich kein Entrinnen.

Also:
Ein Text mit Tiefgang, der nachwirkt. Einzig das Wttbewerbsthema sehe ich nur teilweise erfüllt. Zwar beschäft sich der Protagonist kurz mit dem Vergessen, aber vergisst er, gibt es einen Neubeginn, Neuanfang?
Leider nicht wirklich.
Abgesehen davon ein runder Text!
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2605

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 04.12.2016 01:11    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour,

ich mache es kurz:
Manche Stellen des Textes, die das Innenleben des Protas behandeln, wirken auf mich ungelenk. Da ließe sich noch feilen.
Ansonsten hat mir dein Text sehr gut gefallen: Ich mag das Spielerische und die Themenvorgabe hast du prima umgesetzt.

Du hast es in meine Top Ten geschafft: six points.

Merci beaucoup,
Constantine
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Seraiya
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 914



BeitragVerfasst am: 04.12.2016 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,


Leider kann ich die Texte augrund von Zeitmangel nicht so kommentieren, wie ich gerne würde und wie sie es verdienen.
Einer der Texte, die mich gefesselt und über sein Ende hinaus beschäftigt haben. Sehr schöne Umsetzung, schöne Wortwahrl.


LG,
Seraiya
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Babella
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 55
Beiträge: 600

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 05.12.2016 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ein schlimmer Finger, diese Margot. Pudert sich die Wangen und schminkt sich die Lippen, die dann zugleich strahlen und tot wirken. Überredet den Erzähler zu einer Kreuzfahrt und nutzt dann auch noch die auf dem Schiff vorhandenen Angebote.

Da muss er raus, eine Stimme ruft, ein Pfeifen, ein Narwal will tanzen, ein kleiner Junge fragt aufdringlich, statt mit seinem Handy zu spielen, wie sich das gehört.

Erzähler befindet sich im Niemandsland zwischen zwei Leben, eines mit, eines ohne Margot, und nun stellt sich die Frage, werden sie getrennt von Bord gehen?

Spontan solidarisiere ich mich mit der lebenslustigen Margot und stimme dem Erzähler zu, wenn er sich hasst: Hättest doch gleich nein sagen können, und überhaupt, Liebe deines Lebens, hallo: Soll sie im goldenen Käfig hausen?

Das sind meine Eindrücke, und ob es was mit Vergessen, Zerschlagen, Neuanfang zu tun hat: Ja, sicher, aber in anderer Weise, als ich es erwartet hätte. Und wenn ich so wie beschrieben in doch irgendwie engagierter Weise reagiert habe, muss von dem Text wohl etwas ausgehen, obwohl mich das ja/ja/ja etc. schon gestört hat.


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- auch ich glaube, dass die Literatur das Beste ist, was gegen das Unglück erfunden wurde -

M. V. Llosa
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Lapidar
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Beiträge: 2914
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 05.12.2016 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

einige der Dinge sind mir - vom logischen her- etwas aufgestoßen.
Ein fünfjähriges Kind sollte nicht unbegleitet auf einem Schiff herumlaufen ... sorry manchmal hänge ich mich an Kleinigkeiten auf.

das sich wiederholende, die Überlegung an der Reling finde ich interessant in der Umsetzung.
Auch dass sich letztendlich nichts ändert.


_________________
Every Woman needs a chainsaw for a Valentine.
original: Lapidar
Great minds discuss ideas. Average minds discuss events. Small minds discuss people. Anonym.
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"Plotpourri - kleiner Krimineller Ratgeber"
"Tod am Hexenwasser"
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Oktoberkatze
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 53
Beiträge: 324

Ei 1 Ei 9


BeitragVerfasst am: 05.12.2016 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Thema: für mich klar erkennbar
Motto: sehe ich in anderen Texten deutlicher umgesetzt
Inhalt: nachdenklich stimmender Text in teils unkonventioneller Aufmachung
Fazit: der Text hat mich ohne Frage berührt, auch wenn es für eine Punktvergabe leider nicht gereicht hat


_________________
Die meisten Denkmäler sind innen hohl
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tronde
Hobbyautor


Beiträge: 405

Das goldene Aufbruchstück Das silberne Niemandsland


BeitragVerfasst am: 05.12.2016 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Niemandsland: auf der weiten See, oder in der Transzendenz? mmh.
Motto ist als Wollen drin, so wirklich danach handeln oder erleben? Mmmh. Gut geschrieben ist er. Das Transzendentale lässt sich nachfühlen.
Am Ende knapp an den Punkten vorbei.

Liebe Grüße
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Lilly_Winter
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 37
Beiträge: 275
Wohnort: Dortmund


BeitragVerfasst am: 06.12.2016 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Inko,
Entfremdung in der Ehe. Aber wer entfremdet sich, ist es die Ehefrau, oder der Ehemann? Er beklagt die Veränderung seiner Frau, möchte die Frau zurück, in die er sich verliebt hat.
Eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe.
Ich bin mir nicht sicher, ob mir diese Einschübe "Ja/Nein", gefallen.

Zitat:
Ich hasse dieses Schiff, ich hasse mich, der ich mich dazu habe breitschlagen lassen, eine Kreuzfahrt zu unternehmen.


Dieses breitschlagen gefällt mir nicht. Ich finde diesen Satz zu erklärend. Hier würde mir weniger, mehr gefallen.

Den Schluss finde ich stark.
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Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1564
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 07.12.2016 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Margot gelesen und hatte "maggot" im Kopf; Made. Irgendwie passend zu diesen Bildern von Totem, Vergangenem. Die Maden, die Margot zerbröseln lassen.
Himmel, der Text macht depressiv, und das auf so gekonnte Weise, dass ich ihn nicht weglegen kann. Nur weglesen. Warum sind gute Geschichten so oft so depressiv?
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Municat
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 51
Beiträge: 288
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 08.12.2016 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannter Autor smile

Die Bilder, die Du entstehen lässt, sind sehr intensiv und erzeugen Gänsehaut. Die Verzweiflung des Erzählers, der kurz davor ist, an den Entwicklungen zu verzweifeln, die Sein in Schein verwandeln und Trophäen wichtiger machen als Erlebnisse, ist sehr plastisch dargestellt. Von innen oder von außen glänzen ... das trifft es wirklich.

Sehr emptional finde ich auch die Stelle, an der er vor lauter Bitterkeit den Jungen vor den Kopf stößt, der doch eigentlich genau diese innere Wärme und Menschlichkeit verkörpert, nach der er sich sehnt. Die Fragen des Kindes sind ehrlich. Der Junge lässt sich eben nicht berieseln, sondern interessiert sich für das, was der große Mensch vor ihm tut ... und warum er es tut. Der Erzähler ist aber in dem Moment so sehr in seinen düsteren Gedanken und dem Wunsch, die von Äußerlichkeiten geprägte Welt zu vergessen, gefangen, dass er das nicht erkennt.

Die zeitlosen Abschnitte gewähren ihm eine Sicht von außen auf sich selbst und geben ihm die Möglichkeit, zu sehen, was passieren könnte, wenn der der Versuchung nachgibt, sich von den Wellen verschlucken zu lassen. Dabei wird ihm bewusst, dass es hinter der verhassten Fassage noch immer das Leben gibt, nach dem er sich sehnt. Dabei ist mir nicht klar, ob er diese Einsicht rechtzeitig erhält (also sich nur vorstellt, wie es wäre, mit dem Narwal zu tauchen und in seiner körperlichen Gestalt noch immer an der Reeling steht) oder ob er tatsächlich gesprungen ist und die Erkenntnis im Moment des Todes in seinen Geist dringt. Obwohl ... der vorletzte Satz deutet doch deutlich mehr in die erste Richtung. Den Wind würde er unter Wasser nicht spüren.

Umsetzung der Vorgaben

Alles deutet daraufhin, dass sich die Geschichte in interantionalen Gewässern abspielt ... also einem Niemandsland im eindeutigsten Sinne. Dazu kommt die emotionale Leere, die der Erzähler in den Animationen der Kreuzfahrt sieht. Passt also doppelt.

Das Vergessen und ein möglicher Neuanfang wird immer wieder thematisiert. Der Erzähler fragt sich, ob ein Neuanfang wirklich nur dann möglich ist, wenn man vorher alles ... also auch das eigene Leben ... hinter sich lässt. (da ist es: das alles zu Brei schlagen für den Neuanfang) Im Verlauf der Geschichte vergisst er bestimmte Dinge und erinnerst sich an andere. Dazu kommt die zeitlose Ebene, die ihm eine komplett neue Sicht auf sich, auf Margot und den Rest der Welt ermöglicht ... passt also

Der Text ist definitiv vielschichtig und ungeöhnlich. Sowohl inhaltlich, als auch strukturell fällt er aus der Rolle üblicher Unterhaltungsliteratur ... passt smile

Die Punkte vergebe ich erst, wenn ich alle Texte kommentiert habe.


_________________
Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2979

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 09.12.2016 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mache es mir jetzt mal ein bisschen einfach und schreibe daher nur, dass das nicht meins ist.
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 53
Beiträge: 1754
Wohnort: im Diesseits
Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
Lezepo 2015 Lezepo 2016


BeitragVerfasst am: 10.12.2016 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Kreuzfahrt, eine nicht mehr ganz Taufrische Beziehung, die zur inneren Diskussion steht und ein "virtuelles" Walgeschehen.

Meine Lieblingsstelle ist die mit dem kleinen Jungen, der den Protagonisten kalt und auf dem falschen Fuß erwischt. Ich finde diese Stelle sehr gelungen (bis auf das Hin und Her der Zeichenverwendung in Sachen wörtlicher Rede). Schön gemacht, wie der Gedankenverlorene sich zur ehrlichen Antwort hinreißen lässt und wie er sich ertappt dabei und die barsche Kehrtwende einlegt. Das ist die lebendigste Stelle für mich, im Text.

Der Weckruf des Wals erfolgt vermutlich eher im Unbewussten - eine Art hypnagoges Bild, ausgelöst durch den innerlich versunkenen Blick auf das Wasser und aufgegriffen in einer Art meditativem Zwischenzustand der Schwebe in den "zeitlos" Abschnitten. Kein Traum aber ein "Zugriff" auf eine andere als alltägliche Bewusstseinsstufe.

Der Protagonist kämpft mit seiner alltäglichen Lebenswirklichkeit und der Frage, ob er Margot in ihrem gepudert-maskierten Zustand noch weiter erträgt. Er sieht die Fassaden der Menschen um sich herum, das bemühte Schauspiel vermeintlichen Glücks, die Unechtheit, das ganze fade Ersatzleben, das ihm nicht genügt.

Was mir weniger gelungen erscheint, das sind die optisch herausgehobenen Zeilen. Das untereinander Gesetzte und die unterbrochenen Wiederholungssequenzen. Das gibt dem Text etwas Künstliches, das mir da nicht hin zu passen scheint. Und nach meinem Geschmack muss der Wal auch gegen Ende nicht zum Narwal werden. Mir ist das zu viel. Eine Beschränkung auf die verschiedenen Bewusstseinsebenen und einen schlichten, nicht den märchenhaften Wal, wäre für mich in sich stimmiger.

Ob ihm der Neuanfang gelingt, das bleibt glücklicher Weise offen. Die Sache mit dem Tod, der vor dem Leben Dahinter steht, ist mir wiederum ein bisschen zu dick aufgetragen (zu dramatisch). Am stimmigsten, wie gesagt, erscheint mir die Szene mit dem Jungen. Für die hätte es Punkte geben können, allein schon für die gelungene ironische Distanz zum Ganzen.
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Tjana
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Beiträge: 1863
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BeitragVerfasst am: 11.12.2016 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Wow!

Ein Text, der die Vorgaben auch sprachlich gekonnt umsetzt, der noch lange zum Nachdenken anregt.
Das Ende so düster ... Es zeigt mir, dass die Aufgabe nicht nur so positiv aufzufassen ist, wie ich es zunächst sah. Alles vergessen, neu beginnen, geht auch anders.
Danke, gerne gelesen.


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
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weltensegler
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Beiträge: 89
Wohnort: Nürnberg


BeitragVerfasst am: 12.12.2016 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Berührender Text, die Bilder sind manchmal etwas blumig, aber nicht kitschig. Habe ihn sehr gern gelesen. Das Thema ist für mich gut umgesetzt.
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 12.12.2016 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inco.
An deinem Text gefällt mir schon die Szenenbeschreibung  gleich am Anfang. Auch der Rhythmus der sich ineinanderschiebenden Sätze nimmt mich sofort ein.  Es hat fast etwas Elegisches, wie der Protagonist beobachtend mit sich spricht. Hast, Autor, mich gut damit in das Bild ziehen können. Dann hast du den Rhythmus gewechselt, bevor es mir zu gleichförmig wurde, auch Schönes kann schließlich penetrant werden.
Ein eifersüchtiger, eher anspruchsvoller, ?junger? Mann kommt nicht mit der Expressivität, den Eigenheiten und Abhängigkeiten/Normierungen seiner Freundin/Ehefrau klar, empfindet zunehmende Entfremdung, gerät in Zersplitterung, kämpft mit dem Wunsch, sich auszulöschen, um nicht mehr zu spüren.
Ich finde die einzelnen Schritte im Inneren, den Kampf des schwer Fassbaren gelungen gezeigt. Manchmal sind mir die Bilder von und um Margot etwas zu extrem gezeichnet, aber es beschreibt eben schon den Realitätsverlust des Protagonist, bei noch gleichzeitig klarem Verstand, den Wechsel zwischen den Wahrnehmungen. Er gerät, wenn ich es richtig verstehe, in Wellen, stückweise,  ins Niemandsland .
Trotz des Versteckten, es spielt sich ja teilweise im nicht bewusst Wahrgenommenen des Prota ab, ist  der angedeutete Auslöser seines Zustands erkennbar:   Eigentlich reagiert der Protagonist auf EIGENE Trennungsimpulse mit Zerfleddern.  
Irgendetwas muss es ja auslösen, das Sich-Auflösen.
Nichts anfangen kann ich mit der Einteilung des untereinander geschichteten Satzes:  Ich hasse mich. Mit dem du vermutlich die Wucht, mit der er empfindet, sichtbar machen möchtest.  Ich meine, es müsste heißen: Ich-ha-sse-mich. Oder habe ich hier irgendetwas nicht verstanden? Dann freut mich deine Erklärung anschließend.
Der Kampf mit sich, dieses Ja/Nein, fällt mir durch diese Formgebung etwas zu offensichtlich aus. Allerdings wüsste ich nicht, wie dieser Prozess anders/besser dargestellt werden könnte und dieses Ja/Nein trifft  den Kern.
8 Punkte
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bamba
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 203



BeitragVerfasst am: 13.12.2016 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Auf einem Kreuzfahrtschiff.
Ausgangslage wäre gegeben für “satirischen“ Monolog, der mich interessieren würde und in Ansätzen vorhanden ist. Gut gewählt mMn das Beispiel des erworbenen Bildes.
Margot tot, ich tot, die Welt tot, ja, nein, Tod, neu .... uä., sind Null-Alles-Bilder, die mir den Text versalzen haben. Sorry, keine Punkte.
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3727

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 14.12.2016 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Der Erzähler liebt Margot, aber ist von ihrer Oberflächlichkeit abgestoßen, von der Oberflächlichkeit aller Menschen oder der Existenz an sich. Einen kurzen Moment glaubt er die Sinnlosigkeit im Leben und allem Sein zu erkennen, aber dann kommt er wieder zu sich und seiner Realität. Auf einem Kreuzfahrtschiff. "Es gibt kein Entrinnen", das hätte ich weggelassen, das macht das Ende ein wenig melodramatisch. Aber sonst: eine nachvollziehbare Situation, die du gut eingefangen hast. Ich mag den Wal.
Was mir fehlt ist eine eigene Erkenntnis beim Lesen. Es sind so oft gedachte Gedanken, da müsste ein Bruch sein, etwas verstörendes.
Punktevergabe sehe ich dann im Vergleich aller Texte.
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Lionne
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 44
Beiträge: 455

Ei 8


BeitragVerfasst am: 15.12.2016 11:15    Titel: Re: Der Ruf Antworten mit Zitat

Eigentlich bevorzuge ich Geschichten mit positivem Ende. Aber diese hier fasziniert mich trotz der Tragik. Sie ist sehr poetisch geschrieben. Die Gedanken des Protagonisten fühlen sich für mich an wie ein Tanz... Das unberechenbare Meer passt zu der Hin- und Hergerissenheit auf der Suche nach sich selbst und einem Platz im Leben.  
Berührt mich. Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich diesen Schluss als Neuanfang gelten lassen soll Wink


_________________
Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.
C.S. Lewis
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Ithanea
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
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Ei 3


BeitragVerfasst am: 16.12.2016 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Mag ich. Gibt Punkte.

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Verschrieben. Verzettelt.
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