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Meine Sommerferien


 

 
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Autor Nachricht
Satara Holmes
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 20
Beiträge: 29
Wohnort: irgendwo im Nebel


BeitragVerfasst am: 18.12.2016 23:10    Titel: Meine Sommerferien eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Meine Ferien, ganz gleich ob kurz oder lang laufen eigentlich immer gleich ab. Ich lasse die Rollläden in meiner Wohnung herab und ziehe die Vorhänge zu um auch den letzten Sonnenstrahl erfolgreich auszuschließen, danach verriegle ich noch die Haustür und schlucke den Schlüssel.
Hmmm schmeckt irgendwie nach Curry, wo der wohl vorher war?
Jetzt sammle ich noch alle Kissen und Decken zusammen und baue mir im Wohnzimmer eine Kissenburg, als Ritter ankommen und auf der Suche nach einem Drachen sind oder zumindest einer Jungfrau in Nöten die sie Retten oder Bezwingen können, je nach dem was ich denn gesehen hätte. Mit einem Hauch von schlechtem Gewissen verneine ich und als sie abziehen muss ich an die Nachbarstochter denken die immer mit einer Leiter aus ihrem Zimmer flieht um sich mit ihrem Freund zu treffen. Schon einige Parallelen zwischen Drache und Jungfrau, naja ob Jungfrau bei ihr noch zutreffend ist bezweifle ich ja doch das ist nun wirklich nicht mein Problem.
Bewaffnet mit meinem Laptop und umgeben von Sauerstoffarmer Luft gebe ich einer meinen Geheimen Gelüsten nach die jedes Weibliche Wesen besitzt; dem Shoppen  durch Männlichen Einfluss handelt es sich bei mir jedoch um Internetshopping. Ich bestelle mir so gut wie alles von Schrauben bis zu einem Bagger. Von Meerrettich bis zu einem Känguru.
Ein paar Tage später geht es dann mit den Paketen los, doch als der Postbote nach einer Woche dahinter kommt, dass er sich das Krafttraining im Fitnessstudio sich wohl sparen kann da er wohl noch öfters bei mir zu Besuch kommen wir, wir sind sogar schon auf Vornamen Basis,  kommt er auf die, für ihn Geniale Idee bei mir auch die Pakete der anderen Bewohner abzugeben und so geht bei mir ab 16 Uhr wirklich die Post ab.
Erst kommt die Asiatin von nebenan die ihr Päckchen abholt das verdächtig nach Faulen Fisch riecht, eine halbe Stunde später der Russe dessen Packet Blut durchtränkt ist nicht zu vergessen ist natürlich auch der Physiker dessen Uranium genauso hübsch leuchtet wie meins nur das ich keinen Alufolienhut trage wie er, aber was nicht ist kann ja noch werden jedoch werde ich wohl kaum seine Vorliebe für die Paranoia eines 3. Weltkrieges teilen noch seine Alien Obsession übernehmen. Zuletzt kommt dann noch der Polizist der mit seiner Oma zusammenwohnt, die gerne mal nackt durch unsere Straßen läuft da kommt richtig Stimmung auf und jeder steht mit seinem Handy am Fenster, doch auch das ist längst nicht mehr so interessant wie am Anfang, doch der Maserati der unser lieber Herr Kommissar fährt ist eine ganz andere Geschichte…..
Aber jedem das seine. War sicher nur eine Erbschaft.
Nach einer Woche Postamt spielen hab ich jedoch die Nase voll ich hab jetzt alle Nachbarn kennengelernt genau wie ihre „Vorlieben“. Ein Plan muss her und ich entschließe mich das Problem an der Wurzel zu bekämpfen. Der Postbote. So stehe ich nun vorm Spiegel und kleistere mir eine Schokomaske ins Gesicht, ich hoffe nur das ganze geht schnell vorbei denn die sieht echt lecker aus. Als nächstes Schmiere ich großzügig Ketchup auf mein Fleischmesser und lasse Scream in Dauerschleife laufen, dass ich seit einer Weile nicht mehr Geduscht habe tut das restliche als ich den Postboten kurz darauf zum Essen einlade.
Naja jetzt klingelt der Postbote bei der nackten Omi und da hol ich mir dann meine Post ab und nebenbei bringt sie mir auch noch bei ordentlich zu kochen, denn das ist gar nicht so einfach wie immer alle denken.



_________________
"Eigentlich dürfte ja sowieso nichts existieren", meinte der Selbstmörder, "also stelle ich ganz einfach den normalen Zustand wieder her.
Wolfgang J. Reus
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Selanna
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 542
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 19.12.2016 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Satara,

Deine Satire ist eigenwillig und manche Ideen darin sind wirklich nett - aber ich kann die eigentliche Kernaussage, das Ziel nicht ganz nachvollziehen. Worauf willst Du hinaus? Dass man sich als Schüler in den Sommerferien nur hinter dem Laptop verschanzt, sich im Internet zu Tode shoppt und Paketannahmestelle wird? Also nie zur Ruhe kommt und Berge von Lieferkartons provoziert? Wenn ja, ist mir die Aussage nicht klar genug herausgearbeitet. Wenn nein, habe ichs nicht verstanden.

Noch ein paar andere Fragen: Wenn Deine Prota den Schlüssel verschluckt, wie kann sie dann dem Postboten die Tür öffnen? Oder wirft er die Päckchen durchs Fenster rein? Oder ist das Schlüsselverschlucken rein metaphorisch gemeint? Dann dürfte er aber nicht nach Curry schmecken, finde ich.
Wer sind die Ritter? Da das meiste andere real ist, durch das Curry mE auch das Schlüsselschlucken, sind die Ritter dann ihre kleinen Geschwister, die Ritter spielen?
Dass das sittsame Verhalten der Nachbarstochter anzweifelbar ist, schön und gut, aber warum ähnelt sie einem Drachen? Das ist doch eher ein Schimpfwort für etwas ältere Damen?
Warum den Postboten der Körpergeruch und das Ketchup-verschmierte Messer abschreckt, verstehe ich, aber warum eine Schokoladengesichtsmaske? Da weiß er doch, dass das nur ein momentaner, schnell revidierbarer Zustand ist.
Und dann noch: Die Groß- und Kleinschreibung ist nicht ganz korrekt.

Wie Du siehst, ich wurde aus der Erzählung/Satire nicht ganz schlau. Vielleicht erklärst Du mehr, dann wäre es als Erzählung schlüssiger - oder Du überspitzt mehr und zeigst auch klar, auf welchen Aspekt der Text abzielt, dann wäre es als Satire gelungener.

Liebe Grüße
Selanna


_________________
Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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