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Die Trommel


 

 
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Christof Lais Sperl
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 60
Beiträge: 575
Wohnort: Hangover
Der silberne Roboter


BeitragVerfasst am: 27.10.2016 11:56    Titel: Die Trommel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die Trommel
Manchmal ziehe ich den falschen Vorgang. Ein kleiner Fehler bei der letzten Ziffer, und ein anderes Schicksal tut sich auf. Wir sitzen im Kreis. Ein runder Tisch. Darüber hängt, an der Decke befestigt, eine riesige Trommel. An ihrer Außenseite sind, in drei übereinanderliegenden Schichten, Vorgänge eingesteckt. Links neben mir Rael, mit kurz geschorenem, schwarzem Haar. Noch neu. Zwischen zwei Gesprächen fragt er mich. Ich erkläre ihm alles, so gut ich weiß. Rechts sitzt Placide. Der redet nicht viel mit Kollegen. Wirkt immer ruhig und besonnen. Weiter vorn die Traumfrau Stine. Sie trägt Lederjacke, Jeans, raucht filterlos und fährt schrottreife, alte, aber große Autos mit viel PS. Sie ist sehr attraktiv. Nicht, daß sie eine Schönheit wäre, ihre Anziehungskraft liegt im männlichen, kumpelhaften Auftreten. Sie reißt Witze wie ein Kerl. Hat einen festen Handschlag. Oder Give me five. Ich stelle mir vor, daß vor ihr nichts verschwiegen werden müsste. Man könnte über alles reden. Wie unter Männern. Aber noch viel mehr gemeinsam tun. Etwas, das stark und kämpferisch sein müsste. In das man hineinspringen könnte. Etwas Rauschhaftes.  Mir hat sie mal zu verstehen gegeben, daß ich ihr gefallen hätte. Hätte. Stine ist in festen Händen. Ihr Typ ist ein richtiger Bringer. Ein Hausbauer. Ein Kinderversorger, Kohleverdiener und Autoreparierer. Aber OK. Egal. Muss man mit klarkommen.

Vor der Zeit mit den Headsets konnte man öfter mal aufs Klo latschen. Oder eine rauchen. Nun aber muss man sich ausstöpseln, sich abmelden, eine gelbes Feld leuchtet auf, ein Sekundenzähler beginnt seine Arbeit, schnell auf den Pott, und eine Kippe so schnell durchziehen , daß der Filter heiß und weich wird. Schließlich hat Imbach im Büro alle Mitarbeiterdaten auf dem Schirm. Manchmal ruft er durch die Lautsprecheranlage: "Anmelden!", oder "Michelle ins Büro!". Wir tragen nur Vornamen. Offiziell gilt die Anrede als Zeichen besonderer Coolness dieser Firma. In Wirklichkeit macht sie uns verletzlich. Was ist schon eine Michelle gegen eine Frau Elspaß, Goldfuß oder wie sie sonst auch heißen mag.
 
Anrufe sind also Schicksale. Bekannt, wenn in der Trommel schon ein Vorgang steckt. Aufzunehmen, wenn noch keiner angelegt ist. Protokollieren, was gesagt wird. Klare, einfache Syntax. Kürzelsprache. KND, komme nicht durch. OQP, besetzt. Ansprechpartner gibt es nicht. Nur Vorgangsnummern und Namen. Imbach hat alles im Blick. Protokolle, Wartezeiten, Gespräche. Alles kann mitgehört werden. Das haben die Kunden im Kleingedruckten unterschrieben. Gespräche wirken steril. Man könnte ja was Falsches sagen. Oder der angeschlagene Ton ist unangebracht. Wenn was eskaliert, übernimmmt Imbach auch mal, aber selten. Meist leitet er an die Lotsen weiter. Für den Kunden lohnt es nicht, sich Michelles oder Stines Namen zu merken: Jeder, der den Anruf entgegennimmt, zieht aus der Trommel. Durchstellen ist nicht vorgesehen. Das stört die Kunden, die sich an immer neue Stimmen gewöhnen müssen. Doch wir beruhigen, ziehen Vorgänge, überfliegen, antworten.

Damit die anderen wissen, was Sachstand ist, kleben wir Wiedervorlagezettel. Da steht das Wichtgste in Kürzelsprache. WAA, INF, REL 10/12. Warten auf. Informieren über. 10.12 relancieren. Rael kann schon alle Kürzel. War keine große Sache. Jetzt fragt er nach den Feinheiten.
Je Schicht eine halbe Stunde Pause. 11:30, 14:30, 17:30 oder irgendwann nachts. Kantinenschlabbersalat schaufeln. Paar Pommes. Mit viel Glück in Begeitung Stines. Im Fenster tags Himmelgrau und Balkonbirken. Nachts ein paar orangefarbene Lichter oder ein Flugzeug. Nachtschicht zieht schon übel an der Substanz. Da geht morgens nicht mehr viel. Vielleicht noch ein Schnellkaffee mit Croissant in der Bäckereifiliale. Dann Kiste, aber Einschlafen ist trotz Müdigkeit schwierig. Zumal vielleicht die nächste Spätschicht vom Küchenkalender droht. Am Tag sauf ich nichts. Auch nichts als Schlafmedizin.
Ruft einer an, habe ich die volle Erinnerung. Ich muss mich anstrengen, zu filtern. Normalerweise ist es ja so: Man sieht einen Unfall, und je nach dem, wer nach dem Hergang fragt, bekommt eine ganz eigene Zusammenfassung. Schließlich bekommen alle Elemente der Geschichte bei der Erinnerung Merkmale zugeteilt: Wichtig, nicht so wichtig, gefühlsmäßig, detailliert, sonstwas. Ich passe die Zusammenfassung an. Dem Polizisten erzähle ich, daß ein Fahrzeug mit Fahrer plus drei Insassen die Kurve mit überhöhter Geschwindigkeit genommen hat. Dass der Personenwagen von der Fahrbahn abgekommen ist. Sich überschlagen hat. Meinem Freund würde ich erzähletn, daß ein paar Idioten in einer Schrottkarre die Kurve nicht gekriegt haben. Einem Kind könnte ich erzählen: Dein Papa hat euer Auto kaputtgemacht.

Ich aber habe immer die volle Erinnerungsdröhnung. Sehe und höre alles zugleich, spüre allem nach, muss Unpassendes verwerfen und mich hochkonzentriert zurückhalten. Das Wie und Was kostet alle meine Kraft und jede Erzählung eines Schicksals läßt mich daran teilnehmen, als wäre ich selbst betroffen. Jeder Vorgang ein Schicksal. Will sich jemand umbringen, stehe ich mit auf der Brücke und spüre den Abgrund im Magen, spüre die Beschleunigung nach dem Sprung, bei dem jeder denken soll: Hätte ich nur nicht getan. Denke ich an Jesus, hänge ich selbst am Kreuz und spüre das Reißen der Nägel in Handflächen und Füßen. Wird einer orangefarben gekleideten Person die Kahle durchgeschnitten, spüre ich das Angstkotzen, die warme Scheiße in der Hose und den Todesschnitt. Bringt sich Amanda Todd wegen Mobbing um, sitze heulend ich mit im Kinderzimmer. Amanda, warum kannten wir uns nicht?

Das gilt genau so für meinen eigenen Kram. Noch jetzt sitze ich mit meiner Mutter im Zimmer des Direktors. Noch jetzt spüre ich den Schuder, der mich erfasste, als ich aus Spaß, als Kind, vor herannahenden Schienenbussen im letzen Moment zwischen den geheimnisvollen Bahngebäuden auf dem Gleis hin- und herlief oder über Winkel in Hochhausdächern sprang. Noch jetzt sitzt der empathische Schmerz des Schlussmachspruches Freundebleiben, ein brutaler und zugleich wohliger Schmerz, der die Frage aufwirft, ob ich nicht bisweilen das Auseinandergehen allein des mitfühlenden, süßen Schmerzes wegen ins Werk gesetzt habe.  

Die anderen an der Trommel kennen all das nicht. Gut, wenn mal ein Kind betroffen ist, sprechen sie wohl darüber. Doch ist all das schnell vergessen. In mir aber rumort es weiter, wie der eines freiliegenden, löchrigen Zahnes bohrt sich der Schmerz des Vergangenen seinen sirrenden Weg ins Hier und Jetzt, wie ein Geflecht feiner Obertöne legt sich ein Netz barock ausschmückender Pein auf diesen stumpfen Klotz, der Raum in meiner Seele fordert. Geht auch das Gegenteil? Das Gute hat es schwerer. Und doch können ein Klang, eine Musik, eine Erzählung Wunder wirken.
Rael steht auf. Er muss einen Vorgang aus der obersten Reihe ziehen. Begleitet seine Rede mit ausschweifendes Gesten. Placide sitzt mit verschränkten Armen, die Ellbogen auf dem Tisch. Der rhythmische Nachdruck seiner Stimme wirkt kraftvoll und überzeugend. Imbach leitet oft an Placide weiter, wenn etwas zu entgleisen droht.  Wie lange soll ich hier noch sitzen? Wo doch das Leben noch jung ist, vielleicht nicht mehr lang?

Die Wohnung liegt am Mittleren Ring. Ich rauche gern und viel. Im Sommer muss ich die Balkontür öffnen. Das permanende Brummen schweren Verkehrs, das Heulen der LKW-Räder, das ewige Rauschen des Dorthin und Von-Da-Zurück legen sich wie eine Masse unsichtbarer, aber schwerster Gewichte um mich herum, das Heulen und Klagen der Reifen singt ein trauriges Lied, das wie eine Mischung aus Christian Morgenstern, Bombenalarm und Taifun klingt. Im Winter ertrage ich den dichten Rauch, der sich in Schwaden ins Zimmer legt. Es läuft Genesis. Kerzen sollen die Luft reinigen, sagt man. Doch die Hitze der Flammen  stößt nur eine Fontäne rußiger Luft in die untersten Schwaden. Mal denke ich an Stine. Mal an irgendwelchen Schmerz aus der Vergangenheit.

Die alleinstehende Putzfrau unter mir holt sich nach der Arbeit jeden Tag die BILD und eine Flasche Kirschlikör. Sie trinkt die ganze Flasche Likör. Und liest die BILD von vorn bis hinten. Ich höre sie lachen und weinen. Immer im Wechsel. Auch bei mir schreit es nach Betäubung, es gehen anderthalb Schachteln, eine Flasche Wein und ein paar Bier, oder eine Flasche Martini drauf. Ich krieche ins Bett, dass sich so schnell dreht, wie ein Kirmeskarussell. Die rechte Hand an der Wand, ein Fuß am Boden, nur so kann ich die Drehung bremsen und in ein Auf- und Abschweben verwandeln. Wenn ich mir noch einen Joint draufgelegt habe, liegt eine Schnur Freude über allem, die läßt mich dann einschlafen.  Einen gestoßen habe ich mir schon lange nicht mehr. Morgens spüre ich nur den Kater, das geht gar nichts, abends saufe ich. Ich saufe so viel, wenn du das trinken würdest, du könntest morgens nicht mehr aufstehen. Schon zeichnet sich die Wulst ab, die sich über den Augen der Trinker bildet. Aufhören, Rauchen aufhören, schreit die Angst in mir, die Angst vorm Krepieren.

Stine ahnt von dem nichts.  Sie sagt nur manchmal, ich sähe ein wenig schlecht aus. Und ich bräuchte mal eine Freundin.



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Lais
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Rainer Prem
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Alter: 64
Beiträge: 1273
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BeitragVerfasst am: 27.10.2016 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin enttäuscht. In den ersten beiden Sätzen versprichst du eine Geschichte. Was wird denn wohl passieren, wenn "ich" einen falschen Vorgang ziehe?

Danach schwankst du ständig zwischen Gedanken, Personenbeschreibungen und Ereignissen hin und her, die alle nichts mit diesen ersten beiden Sätzen zu tun haben.

Im zweiten Abschnitt dachte ich, die Geschichte würde anfangen, doch "früher einmal ..." leitet nur wieder ein unzusammenhängendes Ereignis ein.

Im fünften(!) Abschnitt steht die Bemerkung vom Unfall, die mir endlich sagt, dass es sich hier wohl um Versicherungssachbearbeiter handelt. Mir ist das viel zu spät.

Ist der Text Teil eines großen Ganzen? Ich konnte leider keine Geschichte finden.

Grüße
Rainer
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Christof Lais Sperl
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 60
Beiträge: 575
Wohnort: Hangover
Der silberne Roboter


BeitragVerfasst am: 27.10.2016 12:57    Titel: @Rainer P. pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ist es nicht doch eine Geschichte, wenn die ersten zwei Sätze nur einleiten? Die Geschichte von einem, der ist, wie beschrieben?

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Lais
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 983



BeitragVerfasst am: 27.10.2016 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht mir anders als Rainer Prem
Ich dachte, es ist eine Geschichte.
Eine Geschichte von einem Menschen im Hamsterrad - in einem emotional und geistig ausfüllenden Hamsterrad. Von einem Menschen, der in seiner Arbeit auf- und gleichzeitig untergeht, mitlebt und vertrocknet, sich auslebt und einengt. Einem Menschen, der in einem begrenzeten Bereich lebt und sich vergisst.
Eine Geschichte von einem ganz 'normalen', profanen Innenleben eines Menschen im beruflichen und privaten Alltag. Er hat es mit einer Trommel zu tun und er ist im übertragenen Sinn in einer Trommel.
Hier spielt sich das Drama nicht im spektakulären Außen ab, sondern im Inneren und es kommt gleichzeitig nicht dramatisch daher, sondern leise, fast gelähmt.
So habe ich die Geschichte gelesen.
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Stagepilot
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 53
Beiträge: 37
Wohnort: Melmak


BeitragVerfasst am: 15.11.2016 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ein genialer Einstiegssatz, der leider nicht weiter gefüttert wird bzw. im falschen Kontext steht.
Ich hätte erwartet, dass jemand, der an der falschen Vorhangleine zieht, etwas zu verbergen hat.
 Steht da jemand dahinter der Blank gezogen hat? Oder jemand der hässlich oder zu gut aussieht, jemand mit kulturellem Hintergrund (die sonst verschleiert ist)?
Da hätte man was draus machen können.

 Vielleicht kann man den Satz für die Schriftstellerbörse versteigern, gut ist er schon.


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Rodge
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 773
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 15.11.2016 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Moin, moin,

mir gefiel es gut, schöne Beschreibung der Stimmung, es gibt noch ein paar Rechtschreibfehler, aber das ist kaum der Rede wert. Einzig der Anfang hat mich irritiert, man zieht etwas aus einer Trommel. Häh? Erst später wird einem klar, dass es ein Call-Center ist, aber was diese Trommel ist, bleibt unklar.

Am Besten fand ich die ausdruckstarken Wortkreationen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es die alle wirklich gibt. Was sind Balkonbirken?

Alles in allem: Gerne gelesen!

Grüße
Rodge
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