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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Two worlds, one family


 

 
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Biehla
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 24
Beiträge: 4



BeitragVerfasst am: 28.08.2016 10:27    Titel: Two worlds, one family eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hier das erste Kapitel meines Buches: Two worlds, one family. Es wird ab Dienstag im Handel zu kaufen sein smile
34 Stunden, 26 Minuten und 41… nun 42 Sekunden habe ich nicht mehr geschlafen. Und doch fühle ich mich so wach wie noch nie zuvor. Ich wusste schon immer, dass das Leben mehr für mich bereit hält. Allerdings dachte ich dabei daran aus Woodhome raus zu kommen und die Welt zu sehen. Und nicht daran, die Liebe meines Lebens zu finden. Und das meine ich wortwörtlich. Denn Damien benötigt mein Leben um seines zu retten. Ich schaue wieder auf die Uhr. 34 Stunden, 28 Minuten und 11 Sekunden. Ich kann es drehen und wenden wie ich will. Für mich gibt es kein Happy End in diesem Leben.

5 Tage zuvor: Zoye

„Sweet home Alabama, where the skys are so blue“. “Oh gib Ruhe”, ich schlage im dunkeln nach meinem Wecker und nach dem dritten Versuch treffe ich ihn endlich. Ich schaue auf mein Handy und natürlich habe ich eine Whats App von Haley: Guten Morgen Sonnenschein. Aufstehen, oder willst du an deinem ersten Tag unseres letzten High School Halbjahres aussehen wie ein Waschbär auf Drogen?! Typisch Haley. Sie sitzt jetzt vermutlich schon fertig und top gestylt am Frühstückstisch  und trinkt ihren fettarmen laktosefreien Latte. Ich schaue auf die Uhr. In einer Stunde muss ich in der Schule sitzen und Kyle wiedersehen. Kyle ist seit dem Kindergarten mein bester Freund. In der siebten Klasse sagte er mir dann, dass er mich liebte und wir kamen zusammen.

Dieses Jahr vor den Sommerferien trennte ich mich von ihm. Es war der Tag an dem meine Mom verschwunden war, der 12.12 und wie jedes Jahr verbrachte ich diesen Tag im Wald. Vor 8 Jahren war ich mit Mom dort spazieren. Mir wurde kalt, doch sie wollte noch weiter laufen, weshalb ich ohne sie nach Hause ging. Unser Haus liegt direkt am Waldrand  und ich bin sozusagen im Wald groß geworden. Bis spät am Abend war meine Mom nicht zurück gekehrt. Die Polizei suchte über ein Jahr nach ihr, doch sie war unauffindbar. Seit diesem Tag wohnt meine Tante Mary bei mir. Sie kümmert sich um mich so gut sie kann, allerdings ist Mary nicht gerade der typisch „Muttertyp“. Aber ich bin Mary unglaublich dankbar, dass sie ihr Leben in New York damals aufgab, um sich um mich zu kümmern. Die Vorstellung aus Woodhome weg zu ziehen, alles zurück zu lassen, auch unser Haus und meine Freunde, ängstigte mich sehr. Mein Dad hat uns, als ich klein war, verlassen, aber mehr weiß ich auch nicht. Mom hat nie über ihn gesprochen, sie meinte es wäre besser für mich.

„Zoye, wenn du nicht auf der Stelle deinen süßen Hintern ins Auto bewegst, kommst du an deinem ersten Schultag zu spät.“ Ich werfe noch einen letzten Blick in    den Spiegel. „ Passt schon“, denk ich mir. Ich meine ich weiß, dass ich nicht hässlich bin.  Allerdings auch nicht Americas next Topmodell. Ich bin 1,64 groß, normal gebaut und habe langes, braunes und leider auch welliges Haar. Ich sollte mich eigentlich nicht beschweren, aber können sie nicht lockig oder glatt sein. „Ich meine es ernst Zoye du kommst zu spät“.  Ich flitze die Treppe herunter und Mary hält mir schon die Autoschlüssel bereit. „ Viel Spaß Schatz, und rede mit Kyle. Er hat den Sommer gefühlte Hundert mal hier angerufen“. „Ja Mary“, rufe ich im vorbei gehen und steige in mein Auto.

Nachdem Mom verschwunden war, musste Marys Geld für uns beide reichen. Daher konnte Mary mir zu meinem Sechzehnten Geburtstag kein Auto kaufen, was auch kein Problem war. Haley nahm mich jeden Morgen mit ihrem Mini mit in die Schule und Woodhome ist auch nicht sonderlich groß, sodass ich immer alles zu Fuß erreichen konnte. Morgens an meinem Sechzehnten Geburtstag klingelte dann allerdings das Telefon. Ein Banker war in der Leitung und erklärte mir, dass ein Sparkonto auf meinen Namen hinterlassen wurde, dass mir an meinem 16. Geburtstag überreicht werden sollte. Ich fuhr mit Mary auf die Bank, da wir erst dachten jemand hätte sich einen blöden Streich erlaubt. Doch es stimmte. Jemand hatte ein Sparbuch für mich errichtet und seit meiner Geburt jeden Monat Tausend Euro darauf überwiesen. Wer dieser jemand war, durften sie mir nicht sagen. Ich weiß bis heute nicht von wem das Geld stammt und nach dem ich Wochenlang hin und her überlegte gab ich irgendwann auf. Mary kaufte mir mit diesem Geld einen schwarzen SUV, so einen wie Mom fuhr. Haley findet den Wagen viel zu unweiblich, aber ich liebe ihn. Jedes mal wenn ich ihn ansehe, muss ich an Mom denken. Sie ist gewiss irgendwo hier und lächelt, wenn sie mich  durch Woodhome fahren sieht.

Ich fahre auf den Platz der Woodhome High School. Haley steht neben ihrem Mini und winkt aufgeregt hin und her, als sie mich kommen sieht. Als ich aussteige kommt sie auch schon auf mich zugerannt. „ Omg, Zoey ich muss dir unbedingt etwas erzählen. Ich wollte es dir unbedingt persönlich sagen, also halt dich besser fest. Angeblich hatte Kyle gestern ein Date mit Sarah“. Sie schaut mich erwartungsvoll an. „Aha?“. „ Sag mal , hast du noch keinen Kaffe getrunken? Ich meine die Sarah unseren Cheerleadercaptain/ größte Zicke aus Woodhome. Igitt?“. „ Haley das ist wirklich süß, aber ich habe mich nicht ohne Grund von Kyle getrennt. Ich liebe ihn, aber eben als Freund und ich möchte, das er glücklich ist. Und wenn Sarah ihn glücklich macht, dann ist das eben so“. Haley schnaubt und hakt sich bei mir unter. „ Red dir das nur selbst ein Zoey, und wenn du bereit für die Wahrheit bist, kommst du zu deiner besten Freundin und Hobbypsychologin Haley“. Wir steigen die Treppe hoch und betreten den Flur. Ich krame in meiner Tasche und hole meinen Stundenplan heraus. „ Ich habe jetzt Geschichte und du?“ Haley schaut angewidert auf ihren Plan. „ Igitt. Ich habe jetzt Mathe. Sehen wir uns in der Mensa?“ fragt sie. Ich nicke und Haley macht sich auf den Weg. Als ich mich umdrehe laufe ich mitten in jemanden hinein und falle rückwärts um. Oh man wie peinlich. „ Oh entschuldige, hast du dir weh getan?“ In dem Moment als die Person anfängt zu reden, bekomme ich eine Gänsehaut. Seite Stimme ist kalt. Ich schaue auf und blicke in Eis blaue Augen. Ich schwöre bei Gott, solche Augen habe ich noch nie zuvor gesehen. Das Gesicht des Fremden ist sehr markant. Er hat volle Lippen und lange braune Haare. Der Typ starrt mich weiterhin an und ich bemerke, dass ich zurück starre. Schnell schaue ich weg. „Warte ich helfe dir hoch“, sagt der Fremde und hält mir seine Hand hin. Ich ergreife sie und er zieht mich so schnell nach oben, als wäre ich ein Taschentuch.  „Ich bin Damien“ sagt der Fremde.  „Hallo“, stammle ich. „Ich bin Zoey. Tut mir leid das ich dich umgerannt habe, war keine Absicht.“ Und zu allem Überfluss fange ich auch noch an zu kichern. Oh man, blöder geht’s nicht. „Kein Problem“, sagt Damien und schaut mich fragend an. Ich habe das Gefühl, als wolle er mich etwas fragen, doch er sagt nichts. „Ich gehe dann mal in meinen Kurs“, sage ich. Habe ich jetzt Lust auf Geschichte. „ Warte ich komme mit dir“, sagt Damien und läuft neben mir her. „Weißt du denn wo ich hingehe?“, frage ich ihn. „Wird schon stimmen“ sagt er und wir gehen gemeinsam in den Geschichtskurs.

Die kompletten zwei Stunden spüre ich Damiens Blick in meinem Rücken.Während der Stunde bekomme ich dreizehn Whats App Nachrichten von Haley und alle sind ähnlich: OMG hab gehört du hast dem neuen heißen Boy geredet. Und??? Als es zur Pause klingelt habe ich nichts vom Unterricht mitbekommen. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren, da ich die ganze Zeit Damiens Blicke spürte. Das ist doch verrückt, sage ich zu mir selbst. Er ist einfach nur ein neuer Mitschüler mit schönen blauen Augen der mich ab und zu ansieht. Vielleicht bilde ich mir das ganze auch einfach nur ein. Ich stehe auf, nehme  meine Tasche und verlasse den Klassenraum. Als ich um die Ecke gehe kommt Kyle mir mit Sarah entgegen. Ich schwöre, wenn Blicke töten könnten, hätte Sarah mich soeben umgebracht. Kyle sieht mir nicht in die Augen, sondern blickt wütend an mir vorbei. Ich schaue hinter mich und sehe Damien. „Wäre es okay wenn ich dich in die Mensa begleite?“ Wieso nicht, denke ich mir. Er kennt schließlich noch niemanden. Kyle läuft mit Sarah im Arm an uns vorbei und funkelt Damien wütend an. „Dann komm“, sagt Damien und wir machen uns auf den Weg in die Mensa.

Haley sitzt schon an unsrem Tisch und als sie Damien sieht klappt ihr Kinn kurz runter. Haley ist wie ein kleines Kind. Wenn es ein neues Spielzeug gibt, muss sie es haben und mit ihm spielen. Doch dafür liebe ich sie, für ihre unbeschwerte und offene Art gegenüber der Welt. Nach dem Tod meiner Mom habe ich mich nur in meinem Zimmer verkrochen. Haley kam vierundfünfzig Tage in Folge bei mir vorbei und ging mit mir im Wald spazieren. Sie erzählte mir von allem und jedem und versuchte mich abzulenken. Sie war einfach für mich da und das war alles was ich zu der Zeit wollte. Ich hatte viel Zeit benötigt um aufzuhören darüber nachzudenken was mit Mom passiert sein könnte. Ich werde es vermutlich nie erfahren.

Wir setzen uns zu Haley an den Tisch. „ Hey du. Ich bin Haley, Zoyes beste Freundin und die Coolste an der Schule“. Damien streckt Haley die Hand aus. „Hallo Haley. Sehr erfreut dich kennen zu lernen“. Jetzt, wo Damien vor mir steht, schaue ich ihn mir genauer an. Er trägt eine schwarze Jeans, ein schwarzes Shirt und eine schwarze Lederjacke. Mit den braunen  Haaren und den blauen Augen sieht er wirklich verdammt gut aus, dass muss ich zugeben. Haley kneift mich in die Seite und ich merke, dass ich Damien schon wieder anstarre. Oh man wie peinlich. Ich stehe auf um mir etwas zu essen zu holen. „Ich komme mit dir“, sagt Damien. „Wohin?“ Ich schaue ihn fragend an. „Etwas zu Essen holen? Das wolltest du doch gerade tun, oder?“ „Stimmt“, sage ich. Was frage ich so blöd. Er kann sich wohl denken, was ich machen will.  

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Corydoras
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 35
Beiträge: 715
Wohnort: Niederösterreich


BeitragVerfasst am: 28.08.2016 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Servus,

War da denn vor der Veröffentlichung kein Lektor drüber? Shocked  Der Text strotzt leider nur so vor Fehlern in der Zeichensetzung. Dann sind da Wortwiederholungen, Tippfehler, Fehler in Groß/Kleinschreibung, etc... Füllwörter hätte ich dir auch noch jede Menge gestrichen.

Warum hat eigentlich ein auf deutsch geschriebenes Buch einen englischen Titel?

Den Einstieg finde ich ehrlich gesagt unglaublich öde. Was interessiert mich die Rückblende einer Person, die ich noch gar nicht kenne? Lass sie zuerst irgendetwas erleben, sodass ich näher an der Person dran bin und mit ihr mitfühlen kann. Dann möchte ich auch wissen, was ihr in der Vergangenheit passiert ist. So hab ich nur weitergescrollt und geschaut, wann endlich was passiert.
Dann erscheint eine detailierte, optische Beschreibung der Protagonistin. Wozu? Sind ihre Größe oder die Beschaffenheit ihrere Haare später für die Handlung noch von Bedeutung? Wenn nicht, bitte weglassen.
So gesehen ist das ganze erste Kapitel nur ein einziger Infodump. Von sowas wird nicht umsonst in Schreibratgebern dringendst abgeraten, es ist nämlich fad zu lesen.

Inhaltlich:
Nach Erwachsenen sucht die Polizei sicher nicht ein Jahr lang intensiv. Bei Erwachsenen gibt es immer auch die Möglichkeit, dass sie sich einfach abgesetzt, ein neues Leben begonnen haben, das ist als Volljähriger auch ihr gutes Recht. Demnach geht da die Suche niemals so intensiv wie bei einem Kind.

Das spielt in den USA, aber es wird mit Euro gezahlt?

Mädchen, die Mathe total igitt finden. Ganz tief in der Klischeekiste drin. hmm

Irgendwann habe ich dann aufgehört, das ist mir zu schmalztriefend, zu Mary-Sue-mäßig, zu sehr auf Äußerlichkeiten fixiert.

Ich wünschte, ich könnte irgendetwas Nettes drüber sagen. Leider liest es sich eher wie eine Fanfiction, die es im Internet zuhauf zu finden gibt und nicht wie ein veröffentlichter Text.
Was bei mir jetzt aufgrund deines Alters alle Alarmglocken schrillen lässt: ich hoffe inständig, du (oder deine Eltern) hast für die Veröffentlichung nichts zahlen müssen. Das wäre nämlich schade. :/

Tip für die Zukunft: Üben, üben, üben! Schreiben, lesen, noch mehr schreiben, noch mehr lesen. Und besorge dir kritische und schonungslose Testleser. Die sind uns allen glaube ich am meisten Gold wert. Jemand, der alles mit Herzchen in den Augen bedingungslos gut findet ist KEIN guter Testleser. Die sind zwar nett fürs Ego, bringen uns aber leider nicht weiter.
Und vor allem: Bitte nicht unterkriegen lassen! Kein einziger Schreibender ist als Meister vom Himmel gefallen!


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I'm not a king. I am just a bard.
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Ruby Smith
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1097
Wohnort: Königsdorf


BeitragVerfasst am: 28.08.2016 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Corydoras hat Folgendes geschrieben:
Servus,

War da denn vor der Veröffentlichung kein Lektor drüber? Shocked  Der Text strotzt leider nur so vor Fehlern in der Zeichensetzung. Dann sind da Wortwiederholungen, Tippfehler, Fehler in Groß/Kleinschreibung, etc... Füllwörter hätte ich dir auch noch jede Menge gestrichen.

Warum hat eigentlich ein auf deutsch geschriebenes Buch einen englischen Titel?

Den Einstieg finde ich ehrlich gesagt unglaublich öde. Was interessiert mich die Rückblende einer Person, die ich noch gar nicht kenne? Lass sie zuerst irgendetwas erleben, sodass ich näher an der Person dran bin und mit ihr mitfühlen kann. Dann möchte ich auch wissen, was ihr in der Vergangenheit passiert ist. So hab ich nur weitergescrollt und geschaut, wann endlich was passiert.
Dann erscheint eine detailierte, optische Beschreibung der Protagonistin. Wozu? Sind ihre Größe oder die Beschaffenheit ihrere Haare später für die Handlung noch von Bedeutung? Wenn nicht, bitte weglassen.
So gesehen ist das ganze erste Kapitel nur ein einziger Infodump. Von sowas wird nicht umsonst in Schreibratgebern dringendst abgeraten, es ist nämlich fad zu lesen.

Inhaltlich:
Nach Erwachsenen sucht die Polizei sicher nicht ein Jahr lang intensiv. Bei Erwachsenen gibt es immer auch die Möglichkeit, dass sie sich einfach abgesetzt, ein neues Leben begonnen haben, das ist als Volljähriger auch ihr gutes Recht. Demnach geht da die Suche niemals so intensiv wie bei einem Kind.

Das spielt in den USA, aber es wird mit Euro gezahlt?

Mädchen, die Mathe total igitt finden. Ganz tief in der Klischeekiste drin. hmm

Irgendwann habe ich dann aufgehört, das ist mir zu schmalztriefend, zu Mary-Sue-mäßig, zu sehr auf Äußerlichkeiten fixiert.

Ich wünschte, ich könnte irgendetwas Nettes drüber sagen. Leider liest es sich eher wie eine Fanfiction, die es im Internet zuhauf zu finden gibt und nicht wie ein veröffentlichter Text.


Ich muss Corydoras leider zustimmen.
Dein Auszug hat viele sichtliche Mängel.

Du springst ständig in den zeitlichen Ebenen hin und her, wirfst mit Informationen um dich, die wahrscheinlich wichtig für den Verlauf der weiteren Geschichte sind, aber in dieser simplen Aufzählung ihre Wirkung komplett verfehlen und der Geschichte nicht wie gewollt Tiefgang verleihen, sondern sie flach und fade wirken lassen.

Gleiches gilt für Zeichensetzung, Tippfehler, Rechtschreibfehler, usw., die Corydoras bereits erwähnt hat.

Und dann wären da einfach viele logische Ungereimtheiten. Beispielsweise würde ein "Banker" niemals einfach so bei einer Privatperson anrufen und ihr mitteilen, dass sie ein Sparkonto besitzt, was ihr an ihrem 16. Geburtstag überreicht werden soll. Ich kenne mich zwar nicht sonderlich mit den amerikanischen Banken aus, aber ich schätze, dass sie ähnlich wie die deutschen aufgebaut sind und auch dort ein Angestellter für einen Kunden verantwortlich ist. Wenn überhaupt würde dieser anrufen, aber auch nicht am 16. Geburtstag und das aus heiterem Himmel. Na ja und dass in Amerika nicht mit Euro sondern mit Dollar gezahlt wird, hat Corydoras ja bereits angemerkt.

Dann schreibst du den Namen der Hauptprotagonistin unterschiedlich: Erst heißt sie Zoye (übrigens keine der bekannten Schreibweisen des Namens Zoe/Zoey/Zoé/Zoë) und dann plötzlich Zoey. Lege dich auf eine Schreibweise fest.

Abgesehen davon wirken Zoye/Zoeys Gefühle für Kyle abgestumpft und gewollt erwachsen. Keine 16/17 Jährige würde so über Gefühle schreiben. Ich selbst musste das lernen, denn ich habe am Anfang genauso geschrieben wie du.

Der Ort "Woodhome" ist fiktiv, das liest man auf den ersten Blick, was schade ist. Es ist sofort offensichtlich, dass du lediglich "Holzheim" übersetzt hast. Leider klingt das im Englischen grausig. Und außerdem könntest mit der Benutzung des Namens Ärger bekommen, da er ein Eigenname der Firma Woodhome Blockhausssystem ist.

Was mir noch aufgefallen ist: Es gibt nichts an deinem Charakter, was mich mit ihr mitfühlen lässt und sie mir in irgendeiner Form sympathisch macht, was schade ist.


So, das war erstmal sehr viel negative Kritik. Ich weiß, du wirst jetzt wahrscheinlich erst einmal schlucken müssen und dann wütend sein. Das kann ich nachvollziehen. So habe ich auch reagiert, als ich die erste berechtigte Kritik hier bekommen habe. Aber im Endeffekt konnte ich mir eingestehen, dass die anderen recht mit ihrer Kritik hatten und mir lediglich helfen wollten.
Du hast definitiv Potenzial und ich schließe mich hier auch wieder Corydoras an und bitte dich, am Ball zu bleiben, zu üben und dich zu verbessern. wink

Zuletzt möchte ich noch etwas zu deiner Website sagen, die ich über Google gefunden habe. Da musst du dringend einiges ändern.

Erstmal fehlt dir ein Impressum, was für dich wirklich problematisch werden kann, wenn diese Seite kontrolliert wird. Schau dir mal das Impressum verschiedener Seiten an, auf denen du so unterwegs bist und erstell dann eins für deine Seite.
Des weiteren solltest du dringen den Aufbau ändern. Die wirklich wichtigen Informationen findet man nur durchs Scrollen und was noch viel schlimmer ist, man weiß erstmal überhaupt nicht, was das für eine Seite sein soll. Das was man sieht, ist "Two Worlds, One Family" und mehr nicht und zwei Bilder (bei denen nicht einmal angegeben ist, von wem sie sind und ich vermute, dass du sie nicht selbst gemacht hast und du damit auch noch das Copyright eines Künstlers verletzt).
Füge am besten Oben direkt eine Leiste ein, auf der die wichtigsten Dinge zu finden sind ("About", "Das Buch", "Kontakt", usw.) und gestalte die Seite komplett neu. Dafür empfehle ich dir "Wordpress", denn das ist nicht nur sehr selbsterklärend, sondern auch noch wesentlich professioneller.

Das alles soll nur ein lieb gemeinter Rat sein, damit du und dein Werk gut präsentiert werden können.


Liebe Grüße
Ruby


_________________
I'd like to add some beauty to life. I don't exactly want to make people know more... though I know that is the noblest ambition, but I'd love to make them have a pleasanter time because of me... to have some little joy or happy thought that would never have existed if I hadn't been born.

(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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Seraiya
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 891



BeitragVerfasst am: 28.08.2016 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Biehla,

Wo fang ich an ...?
Zeichensetzung und Rechtschreibfehler hat meine Vorgängerin bereits angemerkt. Sind einige vorhanden, die schlicht nicht sein müssen. (Und die ich jetzt nicht alle markiere)
Und Absätze bei den Dialogen wären angebracht.
Hier mal meine Gedanken zum Text:


Zitat:
  34 Stunden, 26 Minuten und 41… nun 42 Sekunden habe ich nicht mehr geschlafen. Und doch fühle ich mich so wach wie noch nie zuvor. Ich wusste schon immer, dass das Leben mehr für mich bereit hält. Allerdings dachte ich dabei daran aus Woodhome raus zu kommen und die Welt zu sehen. Und nicht daran, die Liebe meines Lebens zu finden. Und das meine ich wortwörtlich. Denn Damien <- das ist für mich so ein ausgelutschter Name, das ich nur die Augen rollen kann. Aber ok, Geschmackssache benötigt mein Leben um seines zu retten. Ich schaue wieder auf die Uhr. 34 Stunden, 28 Minuten und 11 Sekunden. Ich kann es drehen und wenden wie ich will. Für mich gibt es kein Happy End in diesem Leben.
Du verwendest hier oft gleiche Satzanfänge, das muss nicht sein und kannst du sicher besser.

5 Tage zuvor: Zoye

„Sweet home Alabama, where the skys are so blue“. “Oh gib Ruhe”, ich schlage im dunkeln nach meinem Wecker und nach dem dritten Versuch treffe ich ihn endlich. Ich schaue <- steht 1. oben schon und 2. musst du das nicht dazusagen. Da du die Dinge aus ihrer Sicht erzählst, kannst du auch direkt von dem Handy sprechen. Handy und natürlich habe ich eine Whats App von Haley: Guten Morgen Sonnenschein. Aufstehen, oder willst du an deinem ersten Tag unseres letzten High School Halbjahres aussehen wie ein Waschbär auf Drogen?! <- den Part von haley würde ich wenigstens kursiv setzen. Typisch Haley. Sie sitzt jetzt vermutlich schon fertig und top gestylt am Frühstückstisch  und trinkt ihren fettarmen laktosefreien Latte. Ich schaue <- bis hierhin hat sie drei Mal "geschaut". Nicht sehr kreativ auf die Uhr. In einer Stunde muss ich in der Schule sitzen und Kyle wiedersehen. Kyle ist seit dem Kindergarten mein bester Freund. In der siebten Klasse sagte er mir dann, dass er mich liebte und wir kamen zusammen.

Dieses Jahr vor den Sommerferien trennte ich mich von ihm.
<- Unnötige Info an dieser Stelle. Sowas lässt man besser in die Handlung miteinfließen, z.B. wenn sie Kyle in der Schule gegenübersteht. Es war der Tag Komma an dem meine Mom verschwunden war, der 12.12 und wie jedes Jahr verbrachte ich diesen Tag im Wald. Vor 8 <- besser ausschreiben Jahren war ich mit Mom dort spazieren. Mir wurde kalt, doch sie wollte noch weiter laufen, weshalb ich ohne sie nach Hause ging. Unser Haus liegt direkt am Waldrand  und ich bin sozusagen im Wald groß geworden. Bis spät am Abend war meine Mom nicht zurück gekehrt. Die Polizei suchte über ein Jahr nach ihr, doch sie war unauffindbar. Seit diesem Tag wohnt meine Tante Mary bei mir. Sie kümmert sich um mich so gut sie kann, allerdings ist Mary nicht gerade der typisch „Muttertyp“. Aber ich bin Mary unglaublich dankbar, dass sie ihr Leben in New York damals aufgab, um sich um mich zu kümmern. Die Vorstellung aus Woodhome weg zu ziehen, alles zurück zu lassen, auch unser Haus und meine Freunde, ängstigte mich sehr. Mein Dad hat uns, als ich klein war, verlassen, aber mehr weiß ich auch nicht. Mom hat nie über ihn gesprochen, sie meinte es wäre besser für mich. <- das ist alles Gerede, das den Leser an dieser Stelle nicht interessiert. Wenn ich ein Buch lese, will ich nicht die bisherige Lebensgeschichte erfahren, sondern das, was jetzt kommt. Solche Infos lässt man in die Handlung einfließen. Zoye kommt in die Küche und quatscht mit ihrer Tante oder jemand fragt sie danach, aber nicht so als Gedankenmenge, die Zoye sicher nicht jeden Morgen beim Aufwachen hat.

„Zoye, wenn du nicht auf der Stelle deinen süßen Hintern ins Auto bewegst, kommst du an deinem ersten Schultag zu spät.“ Ich werfe noch einen letzten Blick in den Spiegel. „Passt schon“, denk ich mir. Ich meine ich weiß, dass ich nicht hässlich bin.  Allerdings auch nicht Americas next Topmodell. Ich bin 1,64 groß, normal gebaut und habe langes, braunes und leider auch welliges Haar. Ich sollte mich eigentlich nicht beschweren, aber können sie nicht lockig oder glatt sein. <- Der Spiegel ... Shocked Todsünde! Wink „Ich meine es ernst Komma Zoye Punkt du kommst zu spät“.  Ich flitze die Treppe herunter und Mary hält mir schon die Autoschlüssel bereit. „ Viel Spaß Schatz, und rede mit Kyle. Er hat den Sommer gefühlte Hundert mal hier angerufen“. „Ja Mary“, rufe ich im vorbei gehen und steige in mein Auto.
 


Ich höre hier auf. Ganz ehrlich, ich würde das so nicht kaufen und nach dem Anlesen sofort wieder weglegen. Nicht nur wegen der Grammatik, sondern wegen dem Aufbau der Geschichte, die mMn viele Fehler beinhaltet.
Ständige Wiederholungen, öde Erinnerungen zu Beginn, der Spiegel.
Der Spiegel geht gar nicht, lies mal etwas dazu. Du verpackst die Persönlichkeit, das Aussehen und die Geschichte nicht in die Handlung, sondern schmierst sie einem aufs Brot. Die Welt deiner Protagonistin, ihr Leben, ist für sie selbstverständlich und sollte es auch für den Leser sein. Lass mich als Leser einfach in ihre Welt eintauchen und sie kennenlernen. Wie viele Menschen denken erstmal über ihr Leben nach, wenn sie aufwachen? Die Geschichte ist keine Biografie, sondern soll mitreißen. Zeig mir den Charakter der Prota durch ihre Worte, Gedanken, Handlungen, aber nicht gebündelt, sondern nach und nach.
Dass sie mit der Tante zusammenlebt ist spannend - erkläre das nicht sofort. Lass ein kurzes Weilchen offen, wieso das so ist und dann von jemandem aufklären.
Das mit Kyle tropft nur so vor Klischee. Der Freund aus Kindertagen, der heimlich in die beste Freundin verliebt ist. Uff. Und auch wenn du es so haben willst, mach es interessanter. Die Protagonistin ist eher flach und langweilig.

Dazu, dass die Geschichte bereits verlegt wird, kann ich nichts sagen.
Allein aufgrund der Grammatikfehler würde ich das nicht machen. Du verbrennst damit Potenzial.
Meiner Meinung nach bräuchte das Ganze eine ordentliche Überarbeitung in vielen Hinsichten.



LG,
Seraiya


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MoL
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Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 28.08.2016 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Biehla! Smile

Ich habe auch zu loben, aber erst einmal die schlechten Nachrichten: Mein Vorredner hat leider Recht, dein Text strotzt nur so vor lauter Rechtschreibfehlern! Sad
Fehlende Anführungszeichen und fehlende Zeilenumbrüche bei wörtlicher Rede erschweren das Lesen zusätzlich.
Hinzu kommen ein paar inhaltliche Sachen:
- Ist die Mutter nun tot oder lediglich verschwunden?
- 1.000 Euro (zu Euro: s.O.) mal 12 Monate mal 16 Jahre ... das sind 192.000 Euro. Wahnsinn. Soll das wirklich so viel sein?
- Am 12.12. beginnen die Sommerferien?
- Die WhatsApp-Nachrichten erscheinen mir teilweise unrealistisch. Vor Allem der Satz "Guten Morgen Sonnenschein. Aufstehen, oder willst du an deinem ersten Tag unseres letzten High School Halbjahres aussehen wie ein Waschbär auf Drogen?!" ist reinstes Infodumping, siehe mein Vorredner, so schreibt doch kein (fast?) Mensch.

Nun zum Lob: Mir ist der Einstieg nicht öde und auch das mit dem Infodumping ist für mich im Rahmen. Ich glaube, die Frage ist eher, welche Zielgruppe du mit deinem Roman ansprechen willst. Kennst du diese Heftromane? Für 3.50 Euro am Kiosk? Es gibt die als Liebesromane oder auch als Mystery-Heftchen. Die habe ich Früher sehr gerne gelesen, mache ich heute noch zwischendurch. Dein Stil erinnert mich an diese Heftchen. Die beginnen nämlich immer mit solch einer Flut an Rückblenden, Erinnerungen und Informationen. Protagonist ist in 99% aller Fälle ein 15-16jähriges Mädchen, das in 50% aller Fälle entweder neu in der Stadt ist, weil es seine  Eltern verloren hat und bei Verwandten wohnt, oder das seine Eltern schon vor einiger Zeit verloren hat.
Und ja, diese Protagonistinnen haben selbstredend eine Menge Mary-Sue-Touch und haben - obschon sie eher schüchtern sind und sich selbst langweilig finden - irgendwie immer gleich 3 "heiße Boys" an der Angel. (Falls du den Begriff "Mary Sue" nicht kennst, einfach bei Wiki nachschauen, da ist das wunderbar erklärt Smile )

Soll heißen: Als "ernsthaften" Roman würde ich dir das sicher nicht abkaufen, aber als locker-flockige Geschichte, quasi als Zwischendurch-Häppchen zum Ausruhen mag ich es. Dein Titel "Two worlds, one familiy" ist daher vielleicht ungeeignet, da er meiner Meinung nach nicht die richtige Zielgruppe anspricht, da hätte ich jetzt etwas ganz anders erwartet.

Ich mag deinen Schreibstil, der etwas unglaublich Leichtes an sich hat. Du hast einen guten Wortschatz und Phantasie, sehr gut, und die Melodramatik passt zum Alter der Protagonistin!

Also: DRINGEND (!) lektorieren lassen. Und du solltest dich mit den Regeln bezüglich wörtlicher Rede beschäftigen. Und aufpassen, dass du die richtige Zielgruppe ansprichst!

Wo und wie veröffentlichst du denn?

LG, MoL
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Stefanie
Dichter und Denker


Beiträge: 1077



BeitragVerfasst am: 28.08.2016 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Alles, was Corydoras sagt.

Außerdem: Wie alt ist Haley? Den Führerschein gibt es in den USA erst ab 16. Wenn sie schon einen hatte, bevor Zoye 16 wurde, muss sie ein paar Jahre älter sein. Aber sie wirkt eher jünger vom Verhalten her.

Damian bittet sie um Entschuldigung, aber seine Stimme klingt kalt. Das passt nicht zusammen. Und würde ein Junge, der irgendwo neu ist, direkt Anschluss an ein Mädchen suchen und nicht an die anderen Jungs?

Wieso Sarah und Kyle wütend auf Zoye sind, erschließt sich mir auch nicht.

Ich würde vermuten, dass Damien ein übernatürliches Wesen ist (nicht zwangsläufig ein Vampir) und dass eine Verbindung zwischen ihm und dem Verschwinden ihrer Mutter besteht.

Die Geschichte ist in einer Twilight-Fanfiction Sammlung sicher willkommen, aber dass Leute dafür Geld bezahlen wollen, halte ich für sehr optimistisch, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Das ist ein erster Entwurf, in den du noch ein paar Wochen Arbeit bei der Überarbeitung stecken musst.
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Corydoras
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 35
Beiträge: 715
Wohnort: Niederösterreich


BeitragVerfasst am: 28.08.2016 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Den Führerschein gibt es in den USA erst ab 16.


Da muss ich einhaken. Das stimmt nämlich so als Pauschalaussage nicht.
Es gibt tatsächlich einzelne Bundesstaaten, in denen man schon mit 14 ( Shocked) den Führerschein machen darf, allerdings darf man damit bis zum 16. Geburtstag auch nur innerhalb der Grenzen dieses Bundesstaates ein Fahrzeug lenken.

Edit:
Ich sehe gerade, das ist noch wesentlich vielschichtiger:
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerschein_(Vereinigte_Staaten)
(ich bin mir grad nicht sicher, ob ich hier auf Wikipedia verlinken darf. Wenn nicht, bitte rausnehmen.)

Nochwas fällt mir auf, Biehla, ich weiß nicht ob du schon einmal in den USA warst. Ja, die sind tatsächlich sehr schräg drauf, aber so überdrüber glamourös wie in diversen Filmen und Serien geht es da auf den High Schools auch nicht zu. Vor allem nicht in denen im Kuhkaff.
Ich bin selber ein Jahr in eine amerikanische High School irgendwo in der Pampa gegangen. Nein, es ist dort alles andere als Filme es gerne suggerieren wollen. Ich hielt es sogar für wesentlich eingeschlafener und fader als bei mir in Österreich fernab der großen Städte.


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Stefanie
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BeitragVerfasst am: 28.08.2016 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, ok, wieder was gelernt. smile extra
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Biehla
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BeitragVerfasst am: 28.08.2016 14:02    Titel: Vielen Dank! pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo an euch alle smile
Erstmal danke für eure Kritik, eure Ideen und eure Anregungen. Ich habe angefangen dieses Buch zu schreiben, als ich krank wurde. Das schreiben hat mir ein Stück weit geholfen zu vergessen und mich einfach darin zu verlieren. Als das Buch fertig war, war ich unglaublich stolz und wollte das gerne mit der Welt teilen. Habe es an mehrer Verlage geschickt und auch überall positive Rückmeldung erhalten, jedoch wollten sie Geld von mir, was ich einfach nicht hatte. Also habe ich mich entschieden es selbst zu veröffentlichen. Nun ging es daran einen Lektor zu finden, jedoch wollte dieser auch hunderte von Euros. Meine Eltern hätten das natürlich bezahlt, jedoch wollte ich endlich mal was alleine schaffen. Etwas eigenes, was mich immer an die schwerer Zeit zurück erinnert. So entschied ich mich dazu es alleine zu versuchen. Ich und mehrere Freundinnen haben das Buch Korrektur gelesen und hatten eig. gehofft alle Fehler gefunden zu haben ... Anscheinend ja nicht :/
Ich danke euch für alle eure tollen Ratschläge und versuche sie wirklich in Zukunft umzusetzen.
Eure Marie smile
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nothingisreal
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Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 28.08.2016 14:56    Titel: Re: Vielen Dank! Antworten mit Zitat

Biehla hat Folgendes geschrieben:
Hallo an euch alle smile
Erstmal danke für eure Kritik, eure Ideen und eure Anregungen. Ich habe angefangen dieses Buch zu schreiben, als ich krank wurde. Das schreiben hat mir ein Stück weit geholfen zu vergessen und mich einfach darin zu verlieren. Als das Buch fertig war, war ich unglaublich stolz und wollte das gerne mit der Welt teilen. Habe es an mehrer Verlage geschickt und auch überall positive Rückmeldung erhalten, jedoch wollten sie Geld von mir, was ich einfach nicht hatte.

Das sind sogenannte Druckkostenzuschussverlag, kurz DKZV. Du kannst ihnen jede Scheiße schicken und sie werden es vergöttlichen (Das bezieht sich NICHT auf deinen Text, ich habe ihn nicht gelesen)


DSFopedia hat Folgendes geschrieben:
Im Gegensatz zu den normalen Dienstleistern stehen die so genannten Druckkostenzuschussverlage, kurz DKZV. Im Englischen werden diese Pseudoverlage nicht ohne Grund vanity press (Eitelkeitsdrucker) genannt. Sie gehören zur Gruppe der Dienstleister, allerdings verkaufen sie ihre Dienste nicht zu einem fairen Preis. Stattdessen verlangen DKZV von einem Autor, sich übermäßig an den Kosten zu beteiligen. Es kann sogar vorkommen, dass Gelder einkassiert werden für Bücher, die nie gedruckt worden sind. Teilweise wird ein Lektorat berechnet, ohne dass der Autor es verlangt hat oder es hat nie eines stattgefunden. DKVZ bietet ebenfalls keinerlei Hilfestellung beim Verkauf an. Ein weiteres Problem stellen Knebelverträge dar, die dem Autor untersagen, seine Werke woanders drucken zu lassen oder zu verkaufen. Dem Autor wird vorgespiegelt, dass er bei einem Verlag veröffentlicht wird, in Wahrheit aber ist der Autor der Veröffentlicher.
DKZV ist die ungünstigste Möglichkeit, sein Buch zu verlegen.
DKZV lebt von der Unwissenheit der Autoren, nicht vom Verlegen der Titel
.
Mehr Infos hier: http://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Verlag
Gut, dass du die Finger davon gelassen hast.


Biehla hat Folgendes geschrieben:
Also habe ich mich entschieden es selbst zu veröffentlichen.

Das kann man machen, aber:

Biehla hat Folgendes geschrieben:
Nun ging es daran einen Lektor zu finden, jedoch wollte dieser auch hunderte von Euros.

Ein Lektor kostet Geld. Den braucht man beinah immer.
Biehla hat Folgendes geschrieben:
Meine Eltern hätten das natürlich bezahlt, jedoch wollte ich endlich mal was alleine schaffen. Etwas eigenes, was mich immer an die schwerer Zeit zurück erinnert. So entschied ich mich dazu es alleine zu versuchen. Ich und mehrere Freundinnen haben das Buch Korrektur gelesen und hatten eig. gehofft alle Fehler gefunden zu haben ... Anscheinend ja nicht :/

Wenn es dir nur darum geht, eine Geschichte zu erzählen, die dich an die schwere Zeit erinnert, dann ist das absolut in Ordnung. Aber dennoch solltest du sie nicht in dieser Form veröffentlichen. Es bringt niemanden etwas, wenn du zehn 1-Sterne-Rezensionen erhälst, in denen steht: Warum gab es keinen Lektor?

Am Dienstag wird veröffentlicht, hast du gesagt. Ich vermute mal in amazon. Lässt sich das noch rückgängig machen?
Bewirb dich bei (Klein-)verlagen. Sie machen das Lektorat kostenlos für dich und kümmern sich auch um den Rest.
Das geht jedoch nur, solange das Buch noch nicht veröffentlicht wurde.
Überlegs dir.


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Corydoras
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BeitragVerfasst am: 28.08.2016 22:02    Titel: Re: Vielen Dank! Antworten mit Zitat

Da möchte ich einmal einhaken:

Biehla hat Folgendes geschrieben:
jedoch wollte ich endlich mal was alleine schaffen.


Einen Lektor den Text lektorieren/korrigieren zu lassen ist absolut KEIN Zugeständnis an etwaige eigene Unfähigkeiten!
Es gibt keinen.... KEINEN Autor, der keinen Lektor brauchen würde. Stephen King, J.K.Rowling, Andreas Eschbach... sie alle brauchten einen Lektor auf dem Weg zur Veröffentlichung. Es ist wirklich keine Schande, diese Dienste anzunehmen.

Allerdings denke ich auch, dass es besser wäre, das Lektorat über einen Kleinverlag zu machen, wie nothingisreal vorschlägt.
Von daher drücke ich dir die Daumen, dass das noch machbar ist.

Mit der richtigen Vorgehensweise wird dir sicher das Forum tatkräftig unter die Arme greifen!


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MoL
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BeitragVerfasst am: 29.08.2016 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

@Corydoras
Unterschreibe ich voll und ganz! Mich grauselt es jetzt noch, wenn ich meine Uniabschlussarbeit durchlese - und da haben inkl. mir 3 Leute "drübergeschaut", Very Happy

@N.I.R.
nothingisreal hat Folgendes geschrieben:
Am Dienstag wird veröffentlicht, hast du gesagt. Ich vermute mal in amazon. Lässt sich das noch rückgängig machen?
Bewirb dich bei (Klein-)verlagen. Sie machen das Lektorat kostenlos für dich und kümmern sich auch um den Rest.
Das geht jedoch nur, solange das Buch noch nicht veröffentlicht wurde.
Überlegs dir.


 Guter Vorschlag! Daumen hoch

@Biehla
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Biehla
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BeitragVerfasst am: 31.08.2016 08:01    Titel: Two worlds, one family pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben smile
Habe die Veröffentlichung stoppen können, und einen Lektor gefunden, der sich meinem Buch annimmt. Sowohl grammatikalisch, wie auch inhaltlich. Bin nochmal in mich gegangen und habe gemerkt, dass das der einzig richtige Weg ist, wie ihr auch gesagt habt. Danke für eure Anmerkungen und Kritiken, sie haben mir sehr geholfen!
Lieben Gruß
Biehla
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Corydoras
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BeitragVerfasst am: 31.08.2016 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das ganz großartig, Biehla! Halte uns bitte unbedingt auf dem Laufenden.

Woher hast du denn jetzt diesen Lektor?


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scura
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BeitragVerfasst am: 01.09.2016 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hut ab! Ich finde es toll, dass du alles gestoppt hast und noch einmal einen Schritt zurückgehst.
Es ist trotzdem deine Arbeit. Ich finde jede/r halbwegs vernünftige Autor/In sollte eine/n Lektor/In haben. Es tut den Bücher gut!

Bin schon gespannt von dem neuen Ergebnis.


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in dem mein ganzes Hoffen in die Zukunft liegt.
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Ruby Smith
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BeitragVerfasst am: 03.09.2016 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hab gerade gesehen, dass du das Buch ja doch rausgebracht hast... Mhm...

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(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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Biehla
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BeitragVerfasst am: 05.09.2016 19:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo smile
Hab einige Tage nichts von mir hören lassen, aber jetzt eine Antwort smile
Habe mein Buch von einem Lektor lektorieren lassen. Hoffe natürlich, er hat seine Arbeit gut gemacht, ich konnte zumindestens keine Fehler mehr erkennen smile
Das Buch gibt es jetzt bei Amazon, Thalia, Buchhandel usw. zu kaufen und in zwei Wochen auch als EBook smile
Auf meiner Homepage teile ich momentan einige Videos zu meinem Buch, also falls ihr Interesse habt: [edit]
Liebe Grüße Marie smile



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Corydoras
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BeitragVerfasst am: 05.09.2016 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Biehla hat Folgendes geschrieben:

Habe mein Buch von einem Lektor lektorieren lassen.


In zwei Tagen? Blink


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