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Wahrendschungel


 
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bamba
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 202



BeitragVerfasst am: 17.07.2016 09:37    Titel: Wahrendschungel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wahrendschungel

Ich irre durch ein Labyrinth
aus Gestellen.
Suchen ohne zu finden.
Finden ohne zu suchen.

Arten sterben, aber nicht hier.
Für jede Spezies die ausstirbt,
kommt ein neues Produkt auf den Markt.
Mindestens/ungefähr.

Bleibe kleben vor einem Dings.
Eine Sprühdose. Ist Aktion.
Schlagrahm per Knopfdruck.
Wie genial.

Lese auf dem Etikett:
Hergestellt in Italien ... mit Rahm aus der Schweiz.
Italien ist groß.
Vielleicht in Sizilien?

Sehe durch mein inneres Auge:
Ein Lastwagen transportiert den Rahm in den Süden.
Zwei Lastwagen die Dosen zurück in den Norden.
Dafür wurden Tunnels durch die Alpen gebohrt.

Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?
Viele Arbeitsplätze hängen davon ab.
Und die Banken. Und die Renten. Und die EU.
Monster erwachen, wenn es kein Wachstum mehr gibt.

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Soleatus
Klammeraffe


Beiträge: 808



BeitragVerfasst am: 17.07.2016 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bamba!

Das scheint mir ein durchaus wertiger Inhalt, der aber so, wie du ihn anlegst und entwickelst, in einem Prosa-Text besser aufgehoben wäre. Wie stark die für die Prosa kennzeichnende "Herrschaft der Logik" hier noch wirkt, ist an dem "Wahrendschungel" spürbar, das für mich viel eher ein Rechtschreibfehler zu sein scheint als ein Mittel bewusster sprachlicher Gestaltung.

Hinter "Spezies" solltest du wohl noch ein Komma ergänzen, "durch mein inneres Auge" klingt schräg; "mit" oder "vor" wären weniger auffällig?! Das eben noch ergänzte "ungefähr" hätte es nicht gebraucht.

Gruß,

Soleatus
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 66
Beiträge: 800

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 17.07.2016 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bamba,

Intention gut, auch die Idee, das LI durch einen Supermarkt laufen zu lassen, gefällt mir.
Doch auch mir ging es so, dass ich einerseits den Text noch zu wenig "verdichtet" fand, man könnte einiges streichen, ohne dass das Gedicht an Substanz verliert.

Als Beispiel gleich mal die erste Strophe, da hab ich einfach mal was rausgeschubelt, das Fette könntest du streichen. Vielleicht sogar noch das ein vor Labyrinth.

Ich irre durch ein Labyrinth
aus Gestellen.
Suchen ohne zu finden.
Finden ohne zu suchen.

So streichen und dadurch verdichten, das ginge sicherlich auch noch in anderen Strophen.

Dann gab es Stellen, wo ich erst mal davor stand wie der Ochs vorm Berg. Mich selbst nicht zurechtfand.
Als Beispiel diese hier:
Bleibe kleben vor einem Dings.
Eine Sprühdose. Ist Aktion.
Schlagrahm per Knopfdruck.
Wie genial.
Hab mich gefragt, was denn Bleibe sein soll, weil ich ein Substantiv erwartet hatte.
Klar, es hat sich dann für mich erschlossen, aber naja, so wirklich gefallen tuts mir nicht. Und ich denke, so Inhaltsholperer sind auch nicht gut für ein Gedicht. Kannst es ja mal im Kopf behalten, falls es noch mehr Leuten so geht wie mir.

Den Schluss, also die Fragen, die dem LI bei seinem eventuellen Boykott einfallen, finde ich ganz gut. Die Monster, die da erwachen.

Viele Grüße von Zufall
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purpur
Reißwolf


Beiträge: 1023



BeitragVerfasst am: 17.07.2016 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bamba,

deine Gedanken zu diesem Thema sprechen mich an,
kann mich ganz Soleatus Kommentar anschließen,
sende nur ein Foto einer alten Arbeit -interessanterweise
wähltest auch du die Sprühsahne.
 Kommt noch was?
Viele Grüße
Pia


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Quadratschädel
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 66
Beiträge: 159
Wohnort: Berlin-Ost


BeitragVerfasst am: 17.07.2016 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wahrendschungel

 Ich irre durch ein Labyrinth
 aus Gestellen.
 Suchen ohne zu finden.
 Finden ohne zu suchen.

 Arten sterben, aber nicht hier.
 Für jede Spezies die ausstirbt,
 kommt ein neues Produkt auf den Markt.
 Mindestens/ungefähr.

 Bleibe kleben vor einem Dings.
 Eine Sprühdose. Ist Aktion.
 Schlagrahm per Knopfdruck.
 Wie genial.

 Lese auf dem Etikett:
 Hergestellt in Italien ... mit Rahm aus der Schweiz.
 Italien ist groß.
 Vielleicht in Sizilien?

 Sehe durch mein inneres Auge:
 Ein Lastwagen transportiert den Rahm in den Süden.
 Zwei Lastwagen die Dosen zurück in den Norden.
 Dafür wurden Tunnels durch die Alpen gebohrt.

 Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?
 Viele Arbeitsplätze hängen davon ab.
 Und die Banken. Und die Renten. Und die EU.
 Monster erwachen, wenn es kein Wachstum mehr gibt.

Hallo Bamba

Ein Gang durch einen Supermarkt in einem x-beliebigen Land der EU - denn alle sind gleich, nur in Details und Preisebene verschieden. Die Waren, die dort angeboten werden, sind oftmals EU-genormt, eine Gleichförmigkeit wird auf diese Weise erreicht, die dem Normalkäufer nicht immer verständlich ist. Dein Gedicht drückt das aus, auch die schon nicht mehr zu entwirrende Kooperation zwischen den EU-Ländern, die so ihr "Gesicht" verlieren, zumindest im Supermarkt. Dein Ich überlegt: Soll ich das kaufen? Und dann denkt es an die Arbeitsplätze und die Renten, mit denen jeder Schund heutzutage begründet wird, und entschließt sich wohl doch zuzugreifen.

Im einzelnen:

Ich würde dir vorschlagen, nicht von "Gestellen", sondern von Regalen zu sprechen, dann hat man schon in der 1. Zeile das Gefühl: Das kann mir nur im Supermarkt passieren. Sehr schön der Chiasmus: "Finden ohne zu suchen/Suchen ohne zu finden."

Schön ironisch die 2. Strophe. Streich aber die letzte Zeile, die bringt nichts.

Zur 3. Strophe wäre vielleicht anzumerken, dass eine Schlagrahm-Sprühdose nicht gerade die neueste Erfindung der EU ist. Vielleicht fällt dir da ein anderes Erzeugnis ein, das nicht so bekannt ist?

Die 4. Strophe spricht die Idiotie des Warenautobahnverkehrs an. Denn es wird ja kaum mit der Bahn transportiert, obwohl die EU sich das mit viel beschriftetem Papier vorgenommen hat. Aber was sollen dann die Transportfirmen tun, die von dieser Idiotie des Hin- und Hertransports leben, tun? In Pleite gehen? Da wird also "Wachstum" erzeugt, indem Erzeugnisse mehrerer Länder zu einer einzigen verkaufsfähigen Ware über Hunderte Kilometer quasi zusammengekarrt werden. Könnte ich mir ironischer vorstellen. Sehr treffend: "Dafür wurden Tunnels durch die Alpen gebohrt." Vielleicht aber kannst du die beiden Strophen zu diesem Detailthema zusammenfassen? Statt des "inneren Auges" vielleicht formulieren: Ich stelle mir vor ...?

Die letzte Strophe bringt die Sache auf den Punkt: Wachstum! Wachstum über alles! Tja, das Problem ist dabei, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem ohne Wachstum stagniert, und es muss wachsen, damit es nicht gegenüber China oder anderen Weltmärkten ins Hintertreffen gerät.
Ein Ende des Wachstums ist also nicht vorgesehen, wäre der Tod des Exportweltmeisters BRD.

Du hast das Problem erkannt. Nun wünsch ich mir eigentlich nur noch etwas dickere Ironie. Arbeite mit Ausrufen, mit Fragen, beantworte sie dir nicht selber, lass das den Leser tun. Du musst dir vorstellen, dass du dein Erlebnis einer Freundin erzählst: "Stell dir vor ...!", dann findest du auch den Ton. Noch finde ich ihn nämlich zu nüchtern-sachlich.

Viel Erfolg beim Überarbeiten.

Gruß, Quadratschädel
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Stimmgabel
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Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 17.07.2016 17:47    Titel: Re: Wahrendschungel Antworten mit Zitat

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Wahrendschungel

Ich irre durch ein Labyrinth
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Suchen ohne zu finden.
Finden ohne zu suchen.

Arten sterben, aber nicht hier.
Für jede Spezies die ausstirbt,
kommt ein neues Produkt auf den Markt.
Mindestens/ungefähr.

Bleibe kleben vor einem Dings.
Eine Sprühdose. Ist Aktion.
Schlagrahm per Knopfdruck.
Wie genial.

Lese auf dem Etikett:
Hergestellt in Italien ... mit Rahm aus der Schweiz.
Italien ist groß.
Vielleicht in Sizilien?

Sehe durch mein inneres Auge:
Ein Lastwagen transportiert den Rahm in den Süden.
Zwei Lastwagen die Dosen zurück in den Norden.
Dafür wurden Tunnels durch die Alpen gebohrt.

Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?
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Hallo bamba,


mir persönlich könnte der Text etwas unprätentiöser die LI-Gedanken [ pseudo gewissen_beißend ] backgrounden und damit mMn ironisch beißender die beidseitige Einvernehmlichkeit des beschriebenen Warendschungels von Anbieter und Konsument besagen,

denn diese Einvernehmlichkeit ist ebenso eine Wahrheit zugleich Grund für die Existenz dieses wahren Warendschungels von Verkauf und Kauf / Nachfrage_Bereitschaft und Angebots-Bereitschaft Wink ... inklusive der kollateralen System_konsequenzen für die kleinsten Zahnrädchen;

letztlich geht's dem aprior_Partizipianten [ Ziel / End_Teilnehmer ] einzig um seinen persönlichen realen oder empfundenen Vorteil, den nunmal dieses freie System systemerhaltend nicht nur ermöglicht sondern auch beidseitig einverlangt und befriedigen will/muss ... es tut. Nase_rümpfende Gedanken über reale un_Ethiken und un_Moralen im System sind defakto primär floskelnder, marmeladender seelen_Natur  / z.B. solche, die LI in S4, S5 vortäuschend und fein selbstbenebelnd und gerne jeden Tag führt Wink


Gruß Stimmgabel ...


-


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BlueNote
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BeitragVerfasst am: 17.07.2016 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Warum, frage ich mich, sollte ich mir die (Waren-)Welt von jemandem erklären lassen, der nicht einmal weiß, wie man Waren richtig schreibt, der irgendwelche Themen zusammen zu Sprühsahne mixt und sie einem dann aufs Butterbrot schmiert, wie es ihm gerade in den Sinn kommt? Wäre es nicht möglich, sich (als Autor) wenigstens ein bisschen mit den Zusammenhängen zu befassen und nicht alles irgendwie zu vermengen zu einer pseudopolitischen, populistischen Aussage, die einfach nur politisches Halbwissen dilettantisch zu einem seltsamen Gedicht anrührt? Banken, die Renten, die EU Was haben die Renten mit dem Monster Wachstum zu tun, bzw. was ist es, was du den Renten vorwirfst? Nur als Beispiel. Sind Banken per se böse? Oder die EU?
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Quadratschädel
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BeitragVerfasst am: 18.07.2016 04:47    Titel: Antworten mit Zitat

BlueNote

ein Gedicht hat nicht die Aufgabe, dir vom Katheder die Idee der EU zu erklären, da müsstest du dich anderweitig informieren, am besten in Brüssel.

In Ansätzen ist ja schon alles vorhanden, das muss nur ausgebaut werden. Was aber den Titel angeht: Ich finde ihn nicht verkehrt geschrieben, es handelt sich bei den EU-weit vereinheitlichten Supermärkten tatsächlich um einen "wahren Dschungel". Nicht erkannt? Das müsste höchstens noch in der Doppelbedeutung besser klargemacht werden.

Im übrigen, falls dir das entgangen sein sollte: Wir sind hier in der Werkstatt, hier wird gearbeitet und nicht geschwatzt. Komm raus mit deinen Vorschlägen, sie werden gebraucht.

Quadratschädel
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bamba
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BeitragVerfasst am: 18.07.2016 07:22    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die zahlreichen und hilfreichen Kommentare. Daumen hoch²
Die Wahrheit der Waren, die Idee hinter dem Titel.
Meine Inspiration war eine wahre und banale Begebenheit in einem Supermarkt.
Ich kannte bis dahin den Schlagrahm aus der Sprühdose nicht.
Das Verhältnis von Aufwand/Material zum tatsächlichen Produkt, dem Rahm darin, bot sich hier an, darüber hinaus zu fantasieren.
Ironischerweise ist nun meine Wortschöpfung diesem Produkt etwas ähnlich geworden,.... Inhalt verstellt durch zuviel Hülle.

Bin positiv überrascht, dass sich hier einige Kommentare konstruktiv ergänzen, in die gleiche Richtung deuten: Die Verdichtung der Ironie.

Dabei das (mein) Dilemma, dass ich keine Antworten habe. Wachstum ist fast ein religiöser Begriff geworden, da die Alternative, Schrumpftum, einen Kollaps des Systems (auch des Sozialstaates und der Rentensysteme) nach sich ziehen würde/könnte.
Wir leben in einer alternden und überschuldeten Welt, die durch noch mehr Schulden versucht sich aus dem Sumpf zu ziehen, so mein Gedankenansatz.
Populismus jeder Farbe vernebelt (auch mir) die Sicht und es ist nicht einfach ihm auszuweichen, wenn man sich kritisch gegenüber dem Status quo äussert. Zwischen Ironie und Zynismus will ich unterscheiden.
 
Konsumboykott ist nicht der/mein Inhalt, denn wie Stimmgabel treffend formuliert, ... "pseudo gewissen_beißend". Angebot richtet sich nach der Nachfrage (aber auch umgekehrt).

Ich verspreche eine überarbeitete Version, doch brauche ich etwas Zeit dafür.
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Quadratschädel
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BeitragVerfasst am: 18.07.2016 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bamba

nur etwas zum Überlegen: Das Angebot richtet sich eben nicht nach der Nachfrage, sondern umgekehrt: Es wird eine Fülle von überflüssigen Dingen angeboten, dann wird eine überirdische Werbung dafür gemacht, und plötzlich entdeckt der Verbraucher, dass er das so Gepriesene eigentlich braucht. Da hat etwas "funktioniert" in ihm, und darauf setzt der Neoliberalismus. Es geht also nicht um Nachfrage, sondern der Neoliberalismus "bietet an", um seinen Profit zu sichern, er schert sich einen Dreck darum, ob die Menschen seine Waren brauchen, wichtig ist allein der Profit. Und dieses im Grunde logisch Umgekehrte der heutigen Warenwelt muss man erst mal verstehen. Deshalb sind die Supermärkte so unübersichtlich bis zum Platzen gefüllt. Kleiner Ausflug in die Ökonomie.

Gruß, Quadratschädel
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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 18.07.2016 13:32    Titel: Re: Wahrendschungel Antworten mit Zitat

Hallo Bamba,

ich weiß natürlich nicht, ob du dies mit der Zielsetzung "Gedicht" geschrieben hast oder ob die Kategorisierung der Not geschuldet war. Ich kann mir das durchaus vorgelesen denken, allerdings hätte ich bei diesem Hören nicht den Eindruck von Lyrik. Das liegt vor allem an diesem Hang zum vollständigen Satz, was einer (erkennbaren) Metrik hinderlich ist und der Verdichtung schadet, beides szs der korrekten Grammatik zuliebe.
Die Mischform stört mich an sich nicht, nur scheint sie mir ziemlich inkonsistent bzw. willkürlich.

Zum Inhalt:
Die Rahmsprühdose finde ich als Symbol für den wahren Warenwahnsinn sehr gut gewählt!
Die Gedanken deines LI werden mir jedoch an dieser Stelle suspekt:
Zitat:
Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?

Gibt es das wirklich: Da untersucht ein kritischer Konsument zunächst ein Produkt und das dahinterstehende System, befindet es für schwachsinnig, hat dann aber ein schlechtes Gewissen, weil er nicht zugreifen mag? Das ist hoffentlich Dystopie, gerade mit diesem hirngewaschenen Rundumschlag hintendran (Arbeitsplätze, Banken, Renten, EU) - und was oder wer sollen diese Monster sein, die da erwachen? Der Mob der Straße? Firmenübernahmen durch Chinesen? Bricht ein Krieg aus? Weil LI die falsche Schlagsahne gekauft hat? Und wenn ja, welche Haltung hat dein LI dazu, welche Alternativen bieten sich an? Darüber erzählt mir der Text nichts.
Falls die letzte Strophe zum Nachdenken anregen soll, hast du das bei mir leider nicht geschafft.


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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 18.07.2016 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

-


Text hat Folgendes geschrieben:

Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?
.



Hallo bamba,


ja so ist wunderbar die Lyrik, dass manche Empfindungen derart 180° entgegen wirken Smile

Für mich inszeniert gerade dieser tückische LI-Gedankengang das Text-Schanier, in die konterkarrierende Denke von Li überzugehen, sich selbst den Einkauf [ trotz, trotz ... ] zu legetimieren.


Gruß Stimmgabel ...


-


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 18.07.2016 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die Aussage so gerichtet ist, wie Stimmgabel interpretiert, würde ich aber das finale Zugreifen stärker suggerieren.

Zitat:
Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?
Ich bin schlecht, wenn ich nicht zugreife.

So würde es auch auf mich wie eine fadenscheinige Legitimation für den gefühlten Kaufzwang wirken und nicht wie ein LI, das nach Antworten sucht.

EDIT:
Alternativ die Frage andersrum stellen:
Zitat:
Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?
Bin ich gut, wenn ich nicht zugreife?

Das würde erst an das Vorhergehende anschließen, dann den Twist im Entscheidungsprozess verdeutlichen.


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bamba
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BeitragVerfasst am: 19.07.2016 07:30    Titel: Re: Wahrendschungel pdf-Datei Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:

Die Gedanken deines LI werden mir jedoch an dieser Stelle suspekt:
Zitat:
Bin ich schlecht, wenn ich nicht zugreife?


Gibt es das wirklich: Da untersucht ein kritischer Konsument zunächst ein Produkt und das dahinterstehende System, befindet es für schwachsinnig, hat dann aber ein schlechtes Gewissen, weil er nicht zugreifen mag? Das ist hoffentlich Dystopie, gerade mit diesem hirngewaschenen Rundumschlag hintendran (Arbeitsplätze, Banken, Renten, EU) - und was oder wer sollen diese Monster sein, die da erwachen? Der Mob der Straße? Firmenübernahmen durch Chinesen? Bricht ein Krieg aus? Weil LI die falsche Schlagsahne gekauft hat? Und wenn ja, welche Haltung hat dein LI dazu, welche Alternativen bieten sich an? Darüber erzählt mir der Text nichts.

Falls die letzte Strophe zum Nachdenken anregen soll, hast du das bei mir leider nicht geschafft.


Hi nebenfluss,
deine Gedanken, zu denen dich mein Gedicht zwar leider nicht angeregt hat , aber die du trotzdem formulierst, find ich recht treffend, indem sie die Widersprüchlichkeit spiegeln, welche ich selbst empfand und ausdrücken wollte.
Ich fühl mich verstanden..... Mr. Green Sorry, das war ja kaum die beabsichtigte Aussage deines Kommentars.

Na ja, soll jetzt keine Lobhudelei meines eigenen Scheiterns sein.
Ich versuche das Gedicht neu zu schreiben... anhand einiger Kommentare.

Diese Frage gefällt mir sehr gut:

Bricht ein Krieg aus, weil LI die falsche Schlagsahne gekauft hat?

Ich beantworte sie: Vielleicht.

......Nicht ganz frei von Ironie.
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bamba
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BeitragVerfasst am: 19.07.2016 07:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Quadratschädel hat Folgendes geschrieben:
Hallo Bamba

nur etwas zum Überlegen: Das Angebot richtet sich eben nicht nach der Nachfrage, sondern umgekehrt: Es wird eine Fülle von überflüssigen Dingen angeboten, dann wird eine überirdische Werbung dafür gemacht, und plötzlich entdeckt der Verbraucher, dass er das so Gepriesene eigentlich braucht. Da hat etwas "funktioniert" in ihm, und darauf setzt der Neoliberalismus. Es geht also nicht um Nachfrage, sondern der Neoliberalismus "bietet an", um seinen Profit zu sichern, er schert sich einen Dreck darum, ob die Menschen seine Waren brauchen, wichtig ist allein der Profit. Und dieses im Grunde logisch Umgekehrte der heutigen Warenwelt muss man erst mal verstehen. Deshalb sind die Supermärkte so unübersichtlich bis zum Platzen gefüllt. Kleiner Ausflug in die Ökonomie.

Gruß, Quadratschädel


Ja, genau so erging es mir ( LI ) ja mit dieser Schlagsahne, die ich nie im Leben herbeigesehnt habe, aber plötzlich stehe ich vor ihr.
Auf der anderen Seite besteht die Abhängigkeit von Jobs.
Auch in der Werbung.
Klar könnt ich das ganze System verurteilen und behaupten ich sei nicht Teil davon. Aber das würde nicht stimmen. Ich bin Teil davon. So bleibt ev. nur die Ironie.

Wie weiter oben geschrieben, politische Antworten habe ich keine.
Einerseits find ich vieles unverständlich, ungerecht, dumm, zum Kotzen usw... in dieser Welt, anderseits lebe ich der besten Welt, die es je gab (historisch), für mich als Individuum. Solche individuelle Freiheit und solchen materiellen Überfluss gab es wohl noch zu keiner Zeit, wie es sie in Mitteleuropa gerade jetzt gibt. Vielleicht wird man in Zukunft uns beneiden und in der Gegenwart beneidet ein grosser Teil der Weltbevölkerung die Bewohner Mitteleuropas. (Behauptung) Doch die sind am jammern. Wie lehrte es mich der Bauer einst: Lerne zu klagen ohne zu leiden. Dozey

Höchstens "spirituelle" Antworten kommen mir in den Sinn (im weitesten Sinne).
Aber das würde zu weit führen.
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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 19.07.2016 08:56    Titel: Re: Wahrendschungel Antworten mit Zitat

Hi bamba,

ich mag Ironie!
... und fühle mich doch bemüßigt, mich hierzu noch zu erklären:
bamba hat Folgendes geschrieben:

deine Gedanken, zu denen dich mein Gedicht zwar leider nicht angeregt hat , aber die du trotzdem formulierst

Für mich besteht schon ein feiner Unterschied, ob ich meine Leseeindrücke wiedergebe (hier im Forum / um den Autor mit einer Rückmeldung zu bedenken) oder ob mich ein Gedicht aus sich selbst heraus zum Nachdenken anregt - genauer gesagt: zur Nachdenklichkeit, zur vertieften Suche nach meiner eigenen Wahrheit zum Gesagten bzw. Geschriebenen. Nicht dass Lyrik das unbedingt leisten müsste (mMn), aber dein Gedicht suggeriert mir dieses Ziel eben bis zu einem gewissen Punkt.
Ich könnte das jetzt noch an der Text- bzw. LI-Wirkung eingehender zu begründen versuchen, will dich aber nicht vollplappern - wer weiß, welchen Geistesblitz ich damit bei der Überarbeitung zum Absturz bringe Wink Dass man bei einem solchen Gedanken-U-Turn dem Wendemanöver noch mal besondere Aufmerksamkeit widmen könnte, dürfte ja angekommen sein.
Ich wäre jedenfalls interessiert, einen Remix zu lesen. Damit wäre auch das Scheitern (das hast du jetzt gesagt) passé - oder wenigstens vertagt Laughing
In diesem Sinne: Frohes Schaffen ...


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bamba
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BeitragVerfasst am: 21.07.2016 07:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Irre zwischen endlosen Regalen.
Das Angebot ist gigantisch.
Bunte Packungen wetteifern.
Bald schon sind sie Abfall.

Der Kunde ist König.
In der Herde, auch ich.
Mein Thron,
die Brieftasche in der Gesäßtasche.

Auf diesem Schlachtfeld der Konzerne,
liegt mir die Welt zu Füssen.
Finde, was ich nicht suchte.
Aktion, steht auf rotem Grund.

Schlagrahm aus der Sprühdose.
Hergestellt in Italien,
mit Rahm aus der Schweiz.
Zweimal die Alpen durchquert.

Viel Verpackung, wenig Inhalt.
Wie dekadent, wie genial.
Das Dings landet in meinem Korb.
Luxus schafft schließlich Jobs.
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Soleatus
Klammeraffe


Beiträge: 808



BeitragVerfasst am: 21.07.2016 08:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bamba!

Mir scheint deine neue Fassung deutlich schlechter als deine erste. Das ist auch diesmal kein Gedicht, sondern ein "Statement"; und da schreibst du besser einen Prosatext mit all den Möglichkeiten, die dir ein solcher bietet.

Ausgehend von deinem Ausgangstext - was hältst du davon?!


Ein Angebot

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Der ich nicht zugreife, der ich zugreife:

Wenn's an Wachstum fehlt,
erwachen die Monster.


Ich habe versucht, das ganze geschlossener zu gestalten, wodurch vieles schlicht rausgeflogen ist; aber ich glaube, dadurch hat der Text eher an Überzeugungskraft gewonnen. Außerdem lässt er dem Leser auch etwas Luft zum Atmen - in deinen beiden Fassungen zwingst du ihm deine eigene Ansicht auf. Das ist aber, siehe oben: Nicht die eigentliche Aufgabe eines Gedichts.

Nun muss dein Text nicht so aussehen wie hier, aber in die Richtung sollte es gehen: Geschlossenheit in der Darstellung, demgegenüber zumindest eine gewisse Offenheit in der Aussage, die dem Leser erlaubt, "mitzumachen" beim Gedicht.

Vielleicht nimmst du dir den Ausgangstext unter diesen Gesichtspunkten noch einmal vor? Deine zweite Fassung dagegen, hm, ganz ehrlich: ich würde sie entsorgen.

(Von dem "Rausgeschmissenen" ist übrigens einiges an sich sehr schön - der Satz "Arten sterben, aber nicht hier." gefällt mir sehr! Aber in deinem Text ist er nur eine Ablenkung, und da muss man streng sein ... Ich nehme die Gelegenheit wahr, dich ein wenig in Richtung "Verdichtung" zu schubsen - nicht:

Arten sterben, aber nicht hier.
Für jede Spezies die ausstirbt,
kommt ein neues Produkt auf den Markt.
Mindestens/ungefähr.


sondern:

Arten sterben, aber nicht hier;
Für jede kommt, mindestens!
ein Produkt auf den Markt.


Gedichtleser sind aufmerksam, weil sie kurze und bezugsreiche Texte gewohnt sind - trau dich, knapp zu sein, zu verkürzen, sie werden dir folgen können! Nicht immer, manchmal verschätzt man sich; aber das gehört auf dem "Weg zum guten Gedicht" dazu.)

Gruß,

Soleatus
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Rainer Zufall
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Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 21.07.2016 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bamba,
in aller Kürze mag ich mich Soleatus anschließen.
Man merkt, du hast tüchtig gearbeitet an der zweiten Fassung, die ist jetzt viel viel klarer und eindeutiger als die erste, viel gradliniger auf deine Intention hin zugeschnitten. Der moralische Zeigefinger ist damit aber auch wesentlich größer geworden und bohrt sich dem Leser fast in die Nase. Die letzte Strophe finde ich, das muss ich aber jetzt auch noch sagen, total witzig. Nur halt auch nicht so ganz ernst zu nehmen. Li kauft Zeugs wegen der Arbeitsplätze, da muss es aber viel Geld haben. Klar, es ist als Übertreibung und Zuspitzung gemeint.
So insgesamt aber ist der Tonfall des Gedichtes nun schwer, agitatorisch, ohne eine Richtung zu benennen, in die es hinüberzeugen will.  
Und: Da ist jetzt so viel verloren gegangen. In der ersten Fassung spürte ich viel Suchendes, viel Charme.

Aber das ist sicherlich auch Geschmackssache. Trotzdem wollte ich dir sagen, wie ich die zweite Fassung empfinde, vielleicht interessiert es dich ja in der Summe der Rückmeldungen.

Ach noch eines, in der Erstfassung mochte ich die Gegenüberstellung sehr: suchen ohne zu finden, finden ohne zu suchen, weil es das ist, was einem als Phänomen in einem Supermarkt sofort auffällt, es charakterisiert ihn und damit auch das Verlorensein des Konsumenten. Ich fand schad, dass sie nun weiter hinten kommt, auch die Gegenüberstellung ist jetzt so nicht mehr da.

Viele Grüße an dich.
Zufall
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bamba
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Beiträge: 202



BeitragVerfasst am: 22.07.2016 09:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Soleatus hat Folgendes geschrieben:

Ein Angebot

Ich irre zwischen Gestellen umher
und suche, ohne zu finden,
und finde, ohne zu suchen:

Schlagrahm per Knopfdruck.
Wie genial!

Hergestellt in Italien, sagt das Ettiket;
mit Rahm aus der Schweiz.

Italien ist groß - Sizilien vielleicht?!

Vor meinem inneren Auge bringt ein LKW
Den Rahm nach Süden,
Zwei die Dosen zurück in den Norden,
Zu mir,

Der ich nicht zugreife, der ich zugreife:

Wenn's an Wachstum fehlt,
erwachen die Monster.


Danke für deine Version und den Kommentar.
Du schaffst es ganz gut, mir ungeschminkt deine Meinung zu schreiben aber dabei nicht herablassend/destruktiv/besserwisserisch  zu wirken.
Deine Version ist mir nun etwas zu reduziert, vor allem der Schluss.
Weiss jetzt noch nicht, ob ich mich nochmals an diesem Gedicht versuche oder ein anderes schreibe.
Ich bin da in mehrere Widersprüche geraten. Lyrik/Prosa aber auch inhaltlich.
Entsorgen werde ich keine Version. Sie stehen da, mehr nicht.
Vielleicht lasse ich Gras über sie wachsen und greife sie später, mit Abstand, wieder auf.
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bamba
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BeitragVerfasst am: 22.07.2016 09:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rainer Zufall hat Folgendes geschrieben:

So insgesamt aber ist der Tonfall des Gedichtes nun schwer, agitatorisch, ohne eine Richtung zu benennen, in die es hinüberzeugen will.  
Und: Da ist jetzt so viel verloren gegangen. In der ersten Fassung spürte ich viel Suchendes, viel Charme.

Die erste Fassung ist relativ spontan entstanden.
Die Zweite, daran habe ich in Etappen geschrieben.
(Setzte mich unter Druck, als müsste ich etwas liefern.... Mr. Green)
Übrigens, LI kauft die Sahne nicht wegen Wachstum, sondern benutzt dies als Argument, seine Bedenken beiseite zu schieben.
Danke für deine Eindrücke.
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bamba
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 202



BeitragVerfasst am: 22.07.2016 10:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich lecke Schlagsahne von deiner Haut.
Was für ein Fest.
Sie kam fertig aus einer Sprühdose.
Was für eine Dekadenz.
Das werde ich nie vergessen.
Du auch nicht.
Ökologische Schweine.
Aber glücklich grunzend.


......
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