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(ich hoffe, ich werde besser) - The K Saga


 

 
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matze3004
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BeitragVerfasst am: 03.07.2016 22:21    Titel: (ich hoffe, ich werde besser) - The K Saga eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kapitel 1


Die F- Raven näherte sich Cken. Je näher sie dem Planeten kamen, umso hasserfüllter leuchteten Fiews Augen. Augen voll Zorn und Verabscheuung, seines alten Captains und Freundes gegenüber.
Während Captain Mitchum und die Gesuchten auf Cken eben noch mit taktischen Angriffsstrategien beschäftigt waren, so unterbrach Mitchum diese ganz plötzlich, als er spürte, dass sich etwas ihnen näherte.
In diesem Moment trat die F -Raven in die Atmosphäre ein und suchte nach einem Landeplatz. Obwohl die F-Raven zu einem der besten Kleinmanöver Schiffe der Flotte gehörte und schon unzählige Einsätze sowie Start und Landungen in rauen Umgebungen hinter sich hatte, gestaltete sich die schroffe Landschaft Ckens als wahre Herausforderung für Schiff und Pilot. Es schien beinahe, als würde sich dieser Planet, dieser Ort, da gegen wehren, dass die F-Raven auf ihm landete.

Der Pilot überflog weiter die Gegend, hoffend, bald einen geeigneten Landeplatz zu finden. Er erspähte eine freie Stelle. Dicht an den Klippen, aber frei von Steinen und anderem Geröll. Die Raven setzte zur Landung an.
In diesem Moment schlug das Wetter um. Starke Böen erfassten die Raven und brachten das Schiff zum taumeln. Die Tragflächen begannen zu knarzen. Die Raven hielt diesem Druck nicht mehr lange stand. Drohte auseinander zu brechen. Der Pilot musste umkehren, wollte er nicht das Leben der Besatzung riskieren. Fiew drang ins Cockpit vor und befahl die Landung: " Landen sie, hier und jetzt! Sofort! Wir werden nicht kehrt machen."
 " Das ist unmöglich", schrie der Pilot." Ich habe keine Gewalt mehr über das Schiff. Wir werden abstürzen." Fiew trat an den Piloten heran, senkte seine Stimme und legte Hand auf ihn.
 " Landen! Vertrauen sie mir! Landen! Das Schiff hält das aus."

Die Gesuchten waren in ihren Unterschlupf zurück gekehrt, brachten alte Schriftrollen in Sicherheit und verhüllten Zeichen an den Wänden, welche sie bei ihrer Ankunft hier vorgefunden hatten.
 " Drop, du tust genau was ich dir sage. Keine Alleingänge. Du bist nicht vorbereitet auf das, was kommen wird. Und ich selbst weiß nicht mal, ob ich es bin. Ob ich es kann."
 "Was kannst du nicht?",  fragte Drop Mitchum. "Ich weiß nicht, ob ich es kann, ihm noch einmal gegenüber zu treten." " Du meinst ihn? " Ich kann seine Anwesenheit ebenfalls spüren." " Spürst du auch Drop, dass er nicht allein gekommen ist? Nicht nur er ist eingetroffen, sondern auch eine unglaubliche Vergenz des Willens, uns aufzuspüren, ist so eben mit ihm auf diesem Planeten nieder gegangen. Fiews Mannen sind mit ihm gereist."
Drop schwieg. Spüren konnte er dies zwar nicht, aber Mitchums Besorgnis, die spürte er.

Das Heck der F-Raven öffnete sich. Ein sechsköpfiger Trupp aus perfekt ausgebildeten Soldaten stieg aus. Fiew ihnen voran. Er sah sich um, wusste und spürte sofort, dass sie die Anhöhe im Norden, die vor ihnen lag, nehmen mussten, um zu dem Ort zu gelangen, an den es Fiew drängte. Und, an dem sich die Gesuchten aufhielten. Jeder der sechs trug eine spezial angefertigte Schusswaffe an seinem Leib, unter schwarzen Westen. Zwei von ihnen, trugen noch etwas anderes bei sich. Für den Fall, dass der Feind sich zu schnell ihrer Waffen bemächtigen würde. Denn auch die K Soldiers besaßen Ehrfurcht in ihren Herzen und waren stets auf alles und jeden vorbereitet. Und auch jetzt waren sie sich nicht sicher, was sie an besagtem Orte, dem Tempel, gleich erwarten würde.
Den gesamten Aufstieg über, spürte nicht nur Fiew, sondern auch der Rest der Gruppe, einen heftigen Widerstand. Eine Art unsichtbare Wand, die, je näher sie dem Tempel kamen, massiver und höher wurde. Fiew hielt dem Widerstand stand und motivierte die anderen, diesem ebenfalls zu trotzen. Wenn nicht, würden sie fallen. Sie würden versagen. Und das gemeinsam, als Gruppe. Und die Gesuchten könnten erneut entkommen.

Ihr Weg war zu Ende. Die K Soldiers hatten dem Widerstand getrotzt und erreichten den Tempel.
 " Lasst mich zu erst hinein gehen", befahl Fiew seinen Mannen, " ich werde euch rufen, wenn es Zeit für euch ist oder ich euch brauche."
 Dann setzte er einen Fuß in den Tempel. Fiew betrat einen Ort, an dem Körper und Geist, Raum und Zeit, eins miteinander wurden.

Kapitel 2:

Es war stockfinster........

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matze3004
Geschlecht:männlichSchreiberassi

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BeitragVerfasst am: 04.07.2016 00:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kapitel 2

Es war stockfinster..........

Fiew nahm seine Waffe, die einen Laseraufsatz trug und wollte sich etwas Licht verschaffen. Keine Reaktion. Der Laser löste nicht aus. Er versuchte es wieder und wieder, doch es war vergebens. Fiew konnte sich jetzt nur noch auf seinen Geist und sein Gefühl verlassen. Und auf seinen Willen. Dieser hatte ihn schließlich auch hier her geführt. Hoffend, sein Wille würde ausreichend sein, um der Macht des Tempels zu trotzen.

Fiew wagte sich weiter vor, tief in den Tempel hinein.
Er spürte, dass dieser Ort ihn nicht willkommen hieß. Er durchquerte mehrere Gänge, bis er an einer Treppe halt machte, die er bereits kommen sah. Die Treppe führte noch tiefer hinunter. Sie schien endlos zu sein, als Fiew sie hinabstieg. Seine Augen gewöhnten sich langsam an die Finsternis. Stimmen flüsterten ihm ins Ohr. Zumindest glaubte er, welche zu hören. Längst gefallene Soldaten sprachen zu ihm.
Fiew war verwirrt. Die Stimmen forderten ihn auf, wieder umzukehren. Er fragte sie, " Warum schenkt ihr mir keine Kraft, diesen Ort zu überstehen? An mein Ziel zu gelangen?" Die Stimmen in seinem Kopf antworteten ihm, "weil nur ein Mann Namens del Mar, gewählt ist, diesen Ort zu betreten."
 "Del Mar ist ein Verräter. Es gibt keinen Mitchum del Mar mehr ", stieß Fiew lautstark in die Dunkelheit hinaus.
"Ich werde Mitchum und die anderen Verräter nach Hause bringen und sie ihrer gerechten Strafe zuführen. Und das werden die anderen auch. Sie spüren, wenn ich in Gefahr bin oder mich irgendetwas oder irgendwer aufhalten will, diese Stufen hinab zu den Gesuchten zu nehmen."
 Fiew versuchte die Stimmen zu ignorieren. Schritt um Schritt, Stufe um Stufe, rang er mit ihnen. Bis er schließlich die letzte Stufe erreichte und eine große Halle sich vor ihm offenbarte. Hier war es längst nicht mehr so finster wie weiter oben. An kahlen Steinwänden hingen und brannten einige Fackeln. Dem Feuer und Geruch nach, wurden sie erst kürzlich entzündet. Hier unten, im Herzen des Tempels, schien man Fiew bereits zu erwarten. Aber das wusste er. Fiew war darauf vorbereitet, dass man längst auf ihn wartete.
 Die Halle war verlassen. Weder ihn noch die anderen konnte Fiew erblicken. Aber sie waren in der Nähe. Sehr nah. Das spürte er ganz deutlich. Er sah sich weiter um, trat näher an eine Felswand heran. Ein Teil dieser Wand war augenscheinlich mit so etwas wie Leinentüchern bedeckt, welche sich in Struktur und Farbe aber hervorragend dem Gestein anpassten. Fiew war gespannt, was sich dahinter verbarg,.....als plötzlich, ein gewaltiger Windstoß alle Fackeln zum erloschen brachte.
Fiews Mannen konnten diesen Windstoß ebenfalls spüren und folgten Fiew nun entgegen ihrer Befehle in diesen heiligen Ort hinein und entweihten ihn.

Der Zorn des Tempels war allen nun sicher......................

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Yvo
Schreiberassi

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Beiträge: 65
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BeitragVerfasst am: 04.07.2016 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Matze,

Der Anfang ist solide.
Allerdings musste ich ihn zweimal lesen, bis ich ihn verstanden habe.
Das liegt vor allem daran, dass du zwischen zwei Szenen springst. Das mag dir vielleicht klar sein, aber dem Leser nicht.

Zudem finde ich, dass du ziemlich schnell in der Handlung voran sprintest. Das ist eigentlich gut, aber mir fehlen da dann doch ein paar Informationen. Beispielsweise landen sie auf Cken, aber ich weiß nicht, ob dies ein Wald-, Wüsten- oder Eisplanet ist. Fiew gelangt an einen Tempel, aber ich erfahre nicht, wie dieser aussieht. Ich weiß nicht einmal, ob Fiew, Mitchum und Drop überhaupt Menschen sind.

Inhaltlich finde ich es etwas komisch, dass die Tragflächen eines Raumschiffs knarzen und das Ding bei einem Unwetter scheinbar auseinander brechen kann. Bauen die ihre Raumschiffe aus Holz?

Persönlich mag ich "The K Saga" und "K Soldiers" als Begriffe nicht. Mag an einer Aversion gegen Anglizismen liegen. Wofür steht das K?

Allgemein wären ein paar mehr Informationen zum Romanprojekt hilfreich.

Positiv finde ich, dass der Stil sehr klar und "schnell" ist, du direkt zur Sache kommst und der Einstieg Neugier erweckt. Inhaltlich passt das für ein erstes Kapitel.

Grüße,
Yvo
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matze3004
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 35
Beiträge: 46
Wohnort: Hannover


BeitragVerfasst am: 04.07.2016 01:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Fiew, erneut von Finsternis umhüllt, hörte etwas in der Dunkelheit, wusste aber noch nicht woher es kam.
" Du hättest nicht kommen sollen", ertönte eine Stimme in der Dunkelheit vor Fiew. Diese Stimme war keine Einbildung. Diese Stimme war real. Es war Mitchum, der sich Fiew nun offenbarte.
" Und du, hättest nicht so dumm sein sollen, aus deinem Versteck gekrochen zu kommen - Mitchum, du Verräter. Du weißt, warum ich hier bin. Du bist leichtsinnig, aber ich danke dir. Du tust mir einen Gefallen damit. Hören wir doch endlich mit diesem Versteckspiel auf."

Ein lauter Knall tönte durch die Halle und ließ die Felswände vibrieren. Es war wieder Licht und alle Fackeln brannten.
Captain Mitchum del Mar stand in mitten der Halle.

 " Du befiehltst mir gar nichts und schon gar nicht an diesem Ort", entgegnete Mitchum mit ernster Stimme Fiew.
 " Och bitte", sprach Fiew, "sei doch nicht so naiv. Glaubst du deine Worte bringen mich jetzt noch dazu, vor dir zu erzürnen. Oder dass deine Worte überhaupt noch eine Macht auf mich hätten. Die Zeiten, in denen du mir etwas befiehlst, sind längst vorbei. Und schau, nicht mal dieser Tempel konnte mich aufhalten. Auch nicht seine Spukgespenster in ihm. Und bevor ich wieder gehe, mit dir und dem anderen Pack von Verrätern, werde ich diesen Ort nieder brennen. Alles was ich wollte, steht nun vor mir und die anderen, die noch fehlen, sind auch ganz in der Nähe. Du brauchst gar nicht erst versuchen, sie vor mir zu verstecken. Sie sind längst auf meinem Schirm. Ich weiß ganz genau, wer dir damals geholfen hat."
 " Fiew, weder meine Vorfahren noch ich selbst noch Drop und die anderen werden zulassen, dass du Hand anlegen wirst, an diesen Ort."

" Mitchum, schau dich um. Dieser Ort ist eine einzige Ruine und ein bisschen Hokus Pokus werden mich nicht aufhalten. Und was dich angeht, sieh dich an. Du bist ein alter, gebrochener Mann und ich sehe nichts weiter vor mir, als einen Versager. Sieh es endlich ein. Du schreist schon so lange nach Erlösung, ohne es zu wissen. Aber diese Erlösung werde ich dir heute ein für alle mal bringen. Du kannst deiner Strafe nicht entrinnen. Und später einmal, danach, mögen dann deine Vorfahren über dich richten."

" Du hast nach wie vor keine Ahnung mein lieber Fiew, wovon du sprichst. Präsident und General Bencimo hat deine Gedanken und dich selbst vergiftet. Auch er wollte damals nicht auf mich hören."
 "Sprich nie wieder diesen Namen aus", fiel Fiew wutentbrannt Mitchum ins Wort.
Der Name Bencimo ließ Fiew noch wütender auf seinen alten Captain werden. Fiew gab bis heute Mitchum die Schuld, an Bencimos Ermordung.

In diesem Moment bebte die Erde. Felsbrocken fielen von allen Seiten herab und begruben die Stufen nach oben unter sich. Das Feuer der Fackeln peitschte nach oben und stieß ein unheimliches jaulen von sich.................


Kapitel 3....

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matze3004
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 35
Beiträge: 46
Wohnort: Hannover


BeitragVerfasst am: 04.07.2016 20:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

An dieser Stelle wird es denke ich Zeit, mal ein wenig über meine neue Buchidee zu berichten, ohne etwas groß zu verraten.

Der Title the K Saga ist erstmal nur ein vorläufiger Title. Ob er es später auch fest wird, bleibt abzuwarten.

Die Protagonisten in der Geschichte sind hauptsächlich Menschen, neben vielen anderen seltsamen Wesen und Kreaturen oder auch anderen bizarren Gestalten.

Das Buch geht in die Richtung SciFi mit allerlei anderen Genres jedoch verknüpft: ein wenig Krimi, Fantasy/Abenteuer, SciFi Thriller usw.

Das Buch soll sehr spannend und recht schnell und vorantreibend geschrieben werden, jedoch an dieser oder jener Stelle auch ausschweifend werden und etwas Tiefgang besitzen.

Die Geschichte spielt in einer fiktiven Welt und ist bereits geschehen. Das Buch wird mehrere Orte/Planeten/Szenerien usw beinhalten.


Kurz was zur Handlung:

Endlich hat Captain Fiew Print, neuer Anführer der Eliteeinheit K Soldiers, seinen alten Captain, Mitchum del Mar, sowie die restlichen Flüchtigen ausfindig gemacht.
Nach langer Suche und Jagd treffen die K Soldiers und die Gesuchten auf dem abgelegenen Planeten Cken aufeinander. Während die Soldaten den Befehl haben, die Gesuchten dingfest zu machen, um sie zurück nach Forkon zu überführen, hat Captain Fiew noch eine ganz persönliche Rechnung zu begleichen.

Der Planet Cken besitzt ein Geheimnis, nachdem sowohl die Flotte eines herrschenden Reiches, die Spezialeinheit K Soldiers als auch Ex Präsident Bencimo, schon lange gesucht haben.

Was weder Jäger noch Gejagte wissen, ist, dass dieser Planet ganz eigene Pläne schmiedet und sie nicht so ohne weiteres wieder gehen lassen wird.

Doch die eigentliche Hürde wartet in Forkon auf alle, Hauptstadt eines noch von mir auszudenkenden Planeten bzw Reichs. Zumindest für die, die es lebend von Cken schaffen.

In Forkon gilt es einen Krieg zu verhindern. Ein Krieg, der das Schicksal aller, für immer verändern würde.
Zudem gilt es eine Verschwörung aufzudecken und der Mord an Ex Präsident Bencimo muss auch endlich gesühnt werden. Doch wer steckt wirklich dahinter? Es kommen Ungereimtheiten ans Licht, die einige daran zweifeln lassen, dass Ex Captain Mitchum del Mar tatsächlich der Verantwortliche war.

Jeder der Protagonisten hat noch so einige Geheimnisse zu verbergen. Und jeder der Protagonisten, trägt einen erheblichen Anteil daran, teils ohne es zu wissen, ob die Hauptstadt Forkon und das restliche Reich fallen wird oder nicht.


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kioto
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 66
Beiträge: 324
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 09.07.2016 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Matze3004
Auch ich bin Anfänger und versuche mich an SciFi Geschichten.

Deine Story finde ich sehr spannend und interessant. Allerdings finde ich, dass etwas Farbe fehlt, um den Leser ein besseres Bild zu vermitteln.
Ich habe mir erlaubt, den ersten Absatz etwas zu überarbeiten, so wie ich die Geschichte gerne lesen würde. Aber natürlich hat jeder seinen eigenen Stil.
Da ich auch noch neu bin, weiß ich nicht, wie man die Änderungen kennzeichnen kann. Die Kennzeichnung der Änderungen, die ich versuchsweise in Word gemacht habe, wurde leider nicht in den Forumstext übertragen.
Gruß Werner

Der kleine silberne Pfeil raste mit hoher Geschwindigkeit auf den Planeten Cken zu, der wie ein vielfarbig bunter Edelstein vor der samtenen Schwärze des Alls schwebte. Es war die F- Raven, ein schneller und wendiger Jäger, der durch seine aerodynamische Form für Einsätze in der Atmosphäre geeignet war. Fiews, der Kommandant, sah angespannt auf die Frontschirme. Je näher sie dem Planeten kamen, umso mehr verkrampften sich seine Hände um die Lehnen seines Sessels, bis die Sehnen hervortraten. Die Augen in seinem scharf gezeichneten Gesicht leuchteten hasserfüllt. Augen, die den gewaltigen Zorn und Hass zeigten, der sich gegen seinen alten Captain und ehemaligen Freund angesammelt hatte. Doch diese Freundschaft war lange vorbei, nun war nur noch Abscheu für diesen Verräter übrig.
Während Captain Mitchum und die Gesuchten auf Cken eben noch mit taktischen Angriffsstrategien beschäftigt waren, so unterbrach Mitchum diese ganz plötzlich, als er spürte, dass sich etwas ihnen näherte.
In diesem Moment trat die F -Raven in die Atmosphäre ein und suchte nach einem Landeplatz. Obwohl die F-Raven zu einem der besten Kleinmanöver Schiffe der Flotte gehörte und schon unzählige Einsätze sowie Start und Landungen in rauen Umgebungen hinter sich hatte, gestaltete sich die schroffe Landschaft Ckens als wahre Herausforderung für Schiff und Pilot. Es schien beinahe, als würde sich dieser Planet, dieser Ort, da gegen wehren, dass die F-Raven auf ihm landete.

Der Pilot überflog weiter die gewundene Uferlinie des Meers ab, hoffend, bald einen geeigneten Landeplatz zu finden. Er erspähte eine freie Stelle. Dicht an den Klippen, aber frei von Steinen und anderem Geröll. Die Raven setzte zur Landung an.
In diesem Moment schlug das Wetter um. Starke Böen erfassten die Raven und brachten das Schiff zum taumeln. Die Tragflächen begannen zu knarzen. Die Raven hielt diesem Druck nicht mehr lange stand. Drohte auseinander zu brechen. Der Pilot musste umkehren, wollte er nicht das Leben der Besatzung riskieren. Fiew drang ins Cockpit vor und befahl die Landung: " Landen sie, hier und jetzt! Sofort! Wir werden nicht kehrt machen."
 " Das ist unmöglich", schrie der Pilot." Ich habe keine Gewalt mehr über das Schiff. Wir werden abstürzen." Fiew trat an den Piloten heran, senkte seine Stimme und legte Hand auf ihn.
 " Landen! Vertrauen sie mir! Landen! Das Schiff hält das aus."


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Stanislav Lem: Literatur versucht, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich zu beschreiben, man erfährt fast alles über fast nichts.
Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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jon
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 52
Beiträge: 240
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 02.08.2016 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das Buch geht in die Richtung SciFi mit allerlei anderen Genres jedoch verknüpft: ein wenig Krimi, Fantasy/Abenteuer, SciFi Thriller usw.

… also die eierlegende Wollmilchsau der Literatur? Sowas klappt selten.
Wie: Richtung SF? Also ist es SF oder nicht? Und was denn nun: SF (*) oder Fantasy (**)? Beides geht nicht.

* SF = Phantastik ohne Magie und Übernatürliches
** Fantasy = Phantastik mit Magie und/oder Übernatürlichem
---------------

Ich hatte die Rubrik „Feedback“ so verstanden, dass hier Texte stehen, die nach bestem Wissen und Gewissen des Autors fertig sind.

In diesem Sinne merke ich hier mal an, dass die Rechtschreibung noch hakt, die Zeichensetzung mangelhaft ist und die Absätze bei den Dialogen nicht stimmen; dazu kommen noch semantische Probleme und weitere Absatz-Unsinnigkeiten. All dies hatte mich beim ersten Reinschauen hier davon abgehalten, weiterzulesen.

Dann las ich doch. Und …

(Kapitel 1)
… die Handlung springt auf eine Weise, der ich nur mit Mühe folgen kann. Tipp: Gerade am Anfang wäre es hilfreich, dem Leser ein bisschen Raum zum „sich eingrooven“ zu geben.
… der Text klingt zum Teil recht verschwurbelt. Tipp: Nicht darauf konzentrieren, die „schönsten“ Worte und Sätze zu bauen, sondern darauf, die richtigen (also treffendsten) Worte und Konstruktionen zu finden.
… es ist unlogisch: Mitchum & Co. sind im Unterschlupf, der später als ein Tempel bezeichnet wird. Sie bewegen sich ganz normal dort. Als Fiew diesen Tempel betritt, findet er dort alles nicht-normal vor. Wobei sich das offenbar auf ihn oder die Umgebung nicht im Geringsten auswirkt. Woher weiß er dann, dass an einem “Ort, an dem Körper und Geist, Raum und Zeit, eins miteinander wurden“, ist?

(Kapitel 2 und 3)
… es gibt sachliche Fragwürdigkeiten: Was denkt er denn, wie viel Licht zum Sehen er mit dem Laseraufsatz erzeugen kann?? Oder später: „Dem Feuer und Geruch nach, wurden sie erst kürzlich entzündet.“ – wie kann man am Feuer erkennen, seit wann eine Fackel brennt? Oder: Warum betonst du, dass Mitchums Stimme keine Einbildung ist – wann gab es denn bisher Stimmen, die Einbildung waren? Oder: Was Felswände zum Vibrieren bringt, sollte auch erhebliche Auswirkungen auf menschliche Wesen haben
… es gibt Stilblüten: Er sah die Treppe kommen? Ich dachte, ER bewegt sich.
… es wird jetzt auch inhaltlich schwurbelig. Der ganze Stimmen-Kram wirkt aufgesetzt und angesagt. Zum Beispiel die Ansage „Schritt um Schritt, Stufe um Stufe, rang er mit ihnen.“ ist alles andere als spannungsfördernd. Oder: Wieso entweihen Fiews Leute den Tempel, Fiew aber hatte es nicht getan – was machen die anders? Und was heißt hier „entweihen“? Wieso ist der Tempel (ein Gebäude!!) zornig? Und woran merken die Charaktere das?
… der Stil wird immer unausgegorener, um nicht zu sagen schlechter. Semantikfehler, Grammatikfehler (z. B. Zeiten), Redundanzen und Schwurbeligkeiten – das alles wirkt zunehmend wie ein Werk in Arbeit und nicht wie ein nach bestem Wissen und Gewissen des Autors fertiger Text.


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Leveret Pale
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BeitragVerfasst am: 02.08.2016 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Richtung SF? Also ist es SF oder nicht? Und was denn nun: SF (*) oder Fantasy (**)? Beides geht nicht.

Natürlich geht beides und die Grenzen sind oft fließend. Scheiß auf Genregrenzen und Bezeichnungen. Wenn die Geschichte nunmal nicht ins Schema passt, dann ist das auch in Ordnung. Eine genau Klassifizierung macht, wenn überhaupt, erst Sinn, wenn das komplette Manuskript fertig ist.

Zitat:
Ich hatte die Rubrik „Feedback“ so verstanden, dass hier Texte stehen, die nach bestem Wissen und Gewissen des Autors fertig sind.

Ich auch. In den Feedbackbereich gehören nur absolut fertige Texte. Das hier ist noch lange nicht fertig und brauch noch viel Bearbeitung, also ab in die Werkstatt damit. Ist aber kein Beinbruch.
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jon
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 52
Beiträge: 240
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 03.08.2016 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Leveret Pale hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Richtung SF? Also ist es SF oder nicht? Und was denn nun: SF (*) oder Fantasy (**)? Beides geht nicht.

Natürlich geht beides und die Grenzen sind oft fließend. Scheiß auf Genregrenzen und Bezeichnungen. Wenn die Geschichte nunmal nicht ins Schema passt, dann ist das auch in Ordnung. Eine genau Klassifizierung macht, wenn überhaupt, erst Sinn, wenn das komplette Manuskript fertig ist.


Jain. Es geht nicht beides - entweder es gibt Magie im Set oder es gibt keine Magie im Set. Es geht allerdings „Fantasy, die wie SF klingt“ und umgekehrt – Tonfall, Set- und Plotmuster spielen eine Rolle; auch der Umstand, dass hinreichend fremde Umstände bzw. hinreichend hoch entwickelte Technologier wie Magie wirken kann.
Es ist sicher richtig, dass erst bei der Vermarktung das effektivste Label gefunden werden muss, es ist aber nicht ganz dumm, schon beim Schreiben zu wissen, was man eigentlich erzählen will. In dem Fall wäre es zum Beispiel sinnvoll, wenn matze3004 beim Schreiben weiß, ob die „Magie“ des Tempels und die Geister (Stimmen) SF- oder Fantasy sind. Bei SF bräuchte er (zumindest für sich im Background, aus dem sich dann weitere Details im Text ergeben) eine schlüssige Erklärung, wieso ein Tempel „zornig“ sein kann (z. B. weil er eigentlich keiner ist), bei Fantasy kann man das einfach so hingestellt sein lassen. Bei SF gibt es eine andere Erklärung für die Geistern (z. B. Zugriff auf Gehirn) als bei Fantasy (da sind es eben einfach Geister).


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