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Randnotizen #31


 

 
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Taugenichts
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 34
Beiträge: 1286



BeitragVerfasst am: 11.06.2016 19:39    Titel: Randnotizen #31 eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Randnotizen #31


Du weckst etwas auf in mir.
Bist Terra Incognita, altbekannt,
ein fremder Planet, mit Sonnenstürmen
und gefrorenen Wüsten
und Oasen und

ein kleiner Vogel,
so hübsch gefiedert,
mit verheilten Flügelchen
und kleinen Knötchen
auf der Seele,
mit metaphysischen Narben,
schöner als
ein Sonnenstrahl unter Seewasser.

Gefährlich, zerbrechlich,
Winzige Blume aus Metall,
Koloss aus Glas
und immer mehr. Mehr.

Du sagtest, deine Augen
hätten die Farbe von Schlamm.
Für mich
haben sie eher
etwas von Treibsand
und ich wünschte
ich könnte darin ersticken.



_________________
Hellseherei existiert nicht. Die Leute glauben mir mein Geschwätz nur, weil ich einen schwarzen Smoking trage.
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Quadratschädel
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 65
Beiträge: 159
Wohnort: Berlin-Ost


BeitragVerfasst am: 12.06.2016 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Taugenichts

ein Gedicht an die Geliebte, noch ist er verliebt, noch sieht er in ihr, was er nur in seiner Vorstellung sieht, die Vergleiche sind weithergeholt, aus der Wüste, aus dem Seewasser, und am Ende ist die Geliebte ein kleiner Vogel mit Knötchen auf der Seele. Wem es gefällt, wird sich an ähnliche Vergleiche erinnern können, solange die Zweisamkeit in den Wolken der Harmonie schwebte, Fehler jedenfalls hat die Geliebte (noch) nicht.

Leider sagt das Gedicht nicht mehr aus über das angebetete Du. So bewegt sich das Gedicht fast schon im Ätherischen, hat etwas Rührendes, etwas zu Herze Gehendes. Der Alltag hat noch nicht begonnen, und so verkneife ich mir den Begriff "süßlich". An lyrischer Substanz ist wenig vorhanden, mir gefallen aber die Knötchen auf der Seele, egal, woher sie dir zugeflogen sind.

Sprachlich hätte ich ein paar Anmerkungen:

- "Du weckst etwas (auf) in mir" - hier würde ich das "auf" weglassen.
- "incognita" schreib klein
- die "metaphysischen Narben" erscheinen mir eher pseudointellektuell

Übrigens, mir hätte die letzte Strophe allein mehr zugesagt als das ganze verliebte Vorher. Hier bist du "irdisch", und diese Zeilen nehme ich dir unbesehen ab.

Gruß, Quadratschädel
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4399
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 12.06.2016 08:37    Titel: Re: Randnotizen #31 Antworten mit Zitat

-

Randnotizen #31


Du weckst etwas auf in mir.
Bist Terra Incognita, altbekannt,
ein fremder Planet, mit Sonnenstürmen
und gefrorenen Wüsten
und Oasen und

ein kleiner Vogel,
so hübsch gefiedert,
mit verheilten Flügelchen
und kleinen Knötchen
auf der Seele,
mit metaphysischen Narben,
schöner als
ein Sonnenstrahl unter Seewasser.

Gefährlich, zerbrechlich,
Winzige Blume aus Metall,
Koloss aus Glas
und immer mehr. Mehr.

Du sagtest, deine Augen
hätten die Farbe von Schlamm.
Für mich
haben sie eher
etwas von Treibsand
und ich wünschte
ich könnte darin ersticken.


--------------------------------------------

Hallo Taugenichts,


mMn hackt sich der pseupo_intellektuell aufgeplusterte Text selbst das lyrische Bein komplett ab  / warum mischt sich das Auktor-LI hier so Mann_armselig selbstgefällig ein? irgendwie der arme irritierte einsam_Dichter hi hi   ... geht's doch angeblich um eine eigenwillige LDu Wüstenblüte.

Gerade die letzte Strophe ist hier exemplarisch für ein gruslig LI_ inszeniertes Weh -und Ach Klagen; pointisch kläglichst scheiternd, LI's allerwelts_Emotion intellektuel zu kaschieren;

 soll heißen, mMn technisch und inhaltlich einfach nur schlecht bedacht,

als hätte LI das Stück gerade frisch rausgeheult aus der selbstbetroffenen_Kiste vom tagebuchenden Bierdeckel abgekratzt !

Malmeine Entschlackungskur Wink



Randnotizen #31


Du weckst etwas auf in mir.
Bist [ Terra Incognita ], altbekannt      <-- Terra Incognita: einfach nur gruselig geschwülstig ... z.B. eine Distel
ein fremder Planet, mit Sonnenstürmen
und gefrorenen Wüsten
und Oasen und

ein kleiner Vogel,
so [ hübsch ] gefiedert,            <-- warum nicht z.B. prachtvoll ???
mit verheilten Flügelchen         <-- warum diese lächerlichen Verrniedlichungen ???
und kleinen Knötchen
auf der [ Seele ??? ],                       <-- grott_schwammig /  nimm z.B. konktet ein Beinchen oder ...
mit metaphysischen Narben,     <-- einfach nur sinnleeres Dumping, eine Beleidigung an die Lyrik
schöner als
ein Sonnenstrahl [ unter Seewasser ].    <-- unter Seewasser ??? / warum nicht konkret: zwischen den Korallen, z.B. ?

Gefährlich, zerbrechlich,
Winzige Blume aus Metall,          <__ eine tolle Strophe, gibt sie dem LDu eine eigenwill_Kontur Smile                  
Koloss aus Glas                              obwohl ja von LI kontradiktiv gefärbt gemeint ...  
und immer mehr. Mehr.                     und deswegen gerade top!!!

Du sagtest, deine Augen
hätten die Farbe von Schlamm.     <-- hier ist der Text längst zu Ende
                                                   [ mMn würde hier Schlick kontextal noch mehr besagen ]
Für mich
haben sie eher
etwas von Treibsand
und ich wünschte
ich könnte darin ersticken.



----------------------------


... mMn, eröffnet gerade der Schlamm als Abschlussbild [ und wichtig, von LDu ur_geäußert ] nun Konturen, LDu und LI betreffend, einzeln und bzgl des ahnenden zweisam_Zerbruchs ... und zwar nun eine Sache des Lesers, Rezipienten, und sicher nicht die des plappernden LI-Auktors [ diese Flachheiten interessieren doch keinen lese_Menschen, der ebbes schon vom Leben gelebt hat Wink ].

 ... möglicherweise ist dir [ jetzt der Autor ] das lebendige Real 'Schlamm' ja nur retortisch bekannt ? ... vielleicht ja auch das Thema Verlassensein ansich und in seinerselbst Lebendigkeit, im Sinne des Wortes ??? ... vielleicht deswegen hier so viel sprach_Retortisches einbahnstraßig papiert?



... denn ansich und wegen der tollen Plot_möglichkeit dieser text_Idee lohnte sich mMn eine Überarbeitung  / dann als Reduktion hin zum Eigentlichen ... eben LDu als eigenwillige Persönlichkeit zu bedeuten,

und LI erklärt ja seine Problematik schon indirekt zu genüge, also einiges vom LI_gekreine weg Wink


Gruß Stimmgabel ...


-


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1849
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 12.06.2016 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Taugenichts,

dem Klingen der Stimmgabel enstprechend, verzichtete auch ich unbedingt auf die Verniedlichungen.

Die letzte Treibsand-Versgruppe hingegen könntest/solltest du m. E. erhalten, aber umstellen, denn sie wären ein wunderbarer Anfang - ganz ohne terra incognita:

Zitat:
Du weckst etwas in mir -

ein fremder Planet
mit Sonnenstürmen,
Oasen und Treibsand,
in dem ich zu ersticken wünsche.

Ein kleiner Vogel,
prachtvoll gefiedert.
mit gebrochenen Flügeln
und Knoten auf der Seele,
mit Narben, schöner als
ein Sonnenstrahl.

Gefährlich, zerbrechlich.

Winzige Blume aus Metall,
Koloss aus Glas
und immer mehr. Mehr.

Du sagst, deine Augen
hätten die Farbe von Schlamm.




Was meinste?

m.

Ausgesprochen schön:

Zitat:
Winzige Blume aus Metall,
Koloss aus Glas
und immer mehr. Mehr.


 Daumen hoch
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4399
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 13.06.2016 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

-


Hallo Taugenichts,
hallo menetekel,


möchte nochmal auf die letzte Strophe des Textes eingehen.

Du sagtest, deine Augen
hätten die Farbe von Schlamm.
Für mich
haben sie eher
etwas von Treibsand
und ich wünschte
ich könnte darin ersticken.


Ich persönlich strich ja den letzten Teil komplett

Für mich
haben sie eher
etwas von Treibsand
und ich wünschte
ich könnte darin ersticken
.


weil er für mich zu sehr einen reinen pointisch inszenierten Charakter hat, der einzig LI's Leid suggerieren will und doch dem Leser letztlich nur Spekulatius in die Hand gibt  / LI's achterbahn_fahrender Grundkonflickt mit LD, schwammig schon permanent im davor_Text angedeutet, als hätte sich / wollte sich LI auf LD einlassen, weiß zugleich, in dieser Bindung mit LD irgendwie unterzugehen, davon (von LD) aufgefressen zu werden  / wäre meine Spekulatius_deutung aus dem mMn durchgängigen ziehharmonika_Duktus des Textes.

Hier wird ja LD [ in LI's Sicht ] quasi irreal  / spannbreit faszinierend monströs /  dargestellt, von kleiner (gefährlicher) zerbrechlicher Vogel bis hin zu einem Koloss, der mehr und mehr will ... denkt zumindest LI über LD, als wäre LD bewusst dieser tückische, verführ_fressende Typus  / was ich doch sehr bezweifeln möchte deswegen,

da sich LD selbst [ also figuriert über die Augenfarbe ] als Schlamm sieht. Gemäß der Einstiegsbilder [ S1 ] ist es für mich ein schlick_Schlamm am Strand, ein Meer_getränkter Sand, der sich bewegt zugleich festen Boden immer wieder findet ].

Und nun taucht am text_Ende auf:

Für mich
haben sie eher
etwas von Treibsand
und ich wünschte
ich könnte darin ersticken.


Nun taucht das Merkmal Treibsand auf, sieht LI in LD. Doch genau das Gegenteil von LD's mindestens ein_Bein Bedürfnis [ als Schlamm ], immer wieder festen Boden in einer Umgebung unter seiner Existenz zu bedürfen  / fernab von LI's Sicht, sei LD ein durch die Finger rieselnder Treibsand, der nicht zu halten ist, der eigenwillig seinen Weg geht  / also LI keinerlei Halt gibt im Zweisam gehalten zu werden.

MMn genau LI's Grundproblem mit LD [ letztlich LI's Grundproblem mit sich selbst,
da mMn LD deutlich weiß was es will und es auch laut besagt ].

Steigert sich nun LI in dieses schon heroisch anmutige Absurd, wünscht sich LI in diesem Treibsand zu ersticken ... da sage ich nur puuuhhh !!!  Das ist für mich nicht mehr pro_real [ selbst unter lyrischer Abstraktion ]. Der Wunsch nach "ersticken" hat deutlich die Tendenz, sich einem Abschluss, einem Ende nähern zu wollen, also etwas zu beenden.

Und das ist nun genau mein text_Problem, solch einen riesiegen gedanken_Klops [ mit den paar Wörtern: Treibsand / wünschen / ersticken / einfach mal pointisch an das text_Ende anzunähen. Hierzu fehlt mir eine sich aufblätternde Einbindung in den Kontext. Und, wie ich es schon vorig sagte, brauchte der Text zugleich eine deutliche Entschlackungskur bzgl zu vieler nebulöser Verästelungen, also mehr Kontur in einem Weniger.

----------------------------------

Nun deine interessante Idee  menetekel , diese Sequenz:  (LD ist) Treibsand ... wünscht sich LI darin zu ersticken ... an den text_Beginn zu setzen. Aber ja   doch ohne weitere Aufblätterung?

und dann zusätzlich zu den mMn sowieso schon zu vielen aufaddierten  Attributen (in S1) die Li in LD sieht wie:  Terra Incognita, ein fremder Planet, mit Sonnenstürmen und gefrorenen Wüsten und Oasen ...

Ehrlich, das ist mir versatzstückend einfach eine Nummer des zuviel zu Guten Wink ; selbst in deiner ausgetauschten S1-Version:

Du weckst etwas in mir -

ein fremder Planet
mit Sonnenstürmen,
Oasen und Treibsand,
in dem ich zu ersticken wünsche.


Mir gefällt deine natürlichere Sprachumsetzung besser  / aber inhaltlich wird mMn S1 nun zu einem über_Monster, da ja kontextal dbzgl nix mehr kommt.

D.h. für mich resümeend:  sicherlich ein höchst interessantes Bild  "der Wunsch, im Treibsand zu ersticken"   doch ohne weitere Erkennung im Kontext ist das einfach nur ein fettes Spekulatiusplätzchen, zu dem Gott und die Welt eben denken kann was jeder will Wink

zugleich damit die Textrichtung eindeutig färbt und bestimmt  / und das als Spekulatius [ mMn egal, ob am Anfang oder am Ende stehend ],

zumindest kollidiert das mit meinem Verständnis von Lyrik generell, egal wie versteckt manche Bilder sein mögen ... müssen sie mMn aber dennoch irgendwie vom Text an die Hand genommen werden.


Gruß Stimmgabel ...


-


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Gast







BeitragVerfasst am: 15.06.2016 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Randnotizen #31


Du weckst etwas auf in mir.
Bist Terra Incognita, altbekannt,
ein fremder Planet, mit Sonnenstürmen
und gefrorenen Wüsten
und Oasen und

ein kleiner Vogel,
so hübsch gefiedert,
mit verheilten Flügelchen
und kleinen Knötchen
auf der Seele,
mit metaphysischen Narben,
schöner als
ein Sonnenstrahl unter Seewasser.

Gefährlich, zerbrechlich,
Winzige Blume aus Metall,
Koloss aus Glas
und immer mehr. Mehr.

Du sagtest, deine Augen
hätten die Farbe von Schlamm.
Für mich
haben sie eher
etwas von Treibsand
und ich wünschte
ich könnte darin ersticken.

 

Die eine Strophe würde ich streichen. Das Bild am Ende hat mich gestört. Die beiden ersten STrophen finde ich äußerst schön und gelungen. Da fließt sowohl Wortwahl als auch die Bildersprache durch gut gesetzte Enjambements.

Klasse. Leider ist das Ende des TExtes nicht so meins.

Tschüss,
Monochrom
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