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Mensch sein


 

 
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Taugenichts
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 35
Beiträge: 1286



BeitragVerfasst am: 21.05.2016 20:22    Titel: Mensch sein eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mensch sein


Ein Mensch sein
heißt sehr viel,
und das ganz besonders,
wenn man fühlt.

Da steht man da
und ruft es laut und klar:
"Ich bin ein Mensch,
nehmt mich doch wahr!"

Doch überall,
wohin man sieht,
da steht ein weiterer
und singt das selbe Lied.

Und man grämt sich,
windet sich
und wird fast irr vor Wut,
dass einen keiner hören tut.



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Berni
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 60
Beiträge: 2260
Wohnort: Südhessen (aus NRW zugelaufen)


BeitragVerfasst am: 26.05.2016 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

Mit einer Prise Humor die Einsamkeit des Individuums eingefangen. Mir gefällts!

LG
Berni
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purpur
Dichter und Denker


Beiträge: 1023



BeitragVerfasst am: 26.05.2016 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Very Happy Taugenichts,

Mir gefällts auch. Ich hab mir vorhin auf der Straße die
Situation vorgestellt... ein jeder stand da und hat gerufen,
Hier bin ich, ein Mensch.
Einen angenehmen Freitag
 Kommt noch was?
PpGrüße,
Pia


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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1438
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 26.05.2016 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Taugenichts!

Inhaltlich gefällt mir das Gedicht sehr gut.
Allerdings komme ich mit dem Rhythmus überhaupt nicht zurecht, der ändert sich ja ständig!

Auch das Reimschema ändert sich ständig (abcd / eefe / ghih / jjkk oder jkll).

Es kann ein gutes Stilmittel sein, Reimschema und/oder Rhythmus gewollt zu durchbrechen. Aber nur, wenn es die Ausnahme ist.

Also: Ist das Absicht oder ...?

LG, MoL
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Gast







BeitragVerfasst am: 26.05.2016 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Mensch sein
heißt sehr viel,
und das ganz besonders,
wenn man fühlt.

Da steht man da und
ruft es laut und klar:
"Ich bin ein Mensch,
nehmt mich doch wahr!"

Doch überall,
wohin man sieht,
da steht der nächste
und singt das selbe Lied.

Und man grämt sich,
windet sich
und wird fast irr vor Wut,
dass einen keiner hören tut.


(Was ist eigentlich mit Chören?)

Ciao,
Monochrom
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ReinhardStaupe
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 51
Beiträge: 66
Wohnort: Bremen


BeitragVerfasst am: 26.05.2016 09:48    Titel: Re: Mensch sein Antworten mit Zitat

Taugenichts hat Folgendes geschrieben:

und wird fast irr vor Wut,
dass einen keiner hören tut.



Gedanken eines Freundes

Grad frag ich mich, wie’s Dir wohl geht
Was Dich bewegt – aus Deiner Sicht
Ein jedes Leben wankt und dreht
Bloß: von außen sieht man vieles nicht

Wie läuft sich’s wohl mit Deinem Schritt?
Was bangt und schmerzt in Deinem Blut?
Und welche Freuden nimmst Du mit
Wenn träumend nachts Dein Alltag ruht?

Was heißt es wirklich, Du zu sein?
Atmend, fühlend, innerlich
Kennst Deine Welt im Ganzen nur allein
Ich ahn sie halb und denk an Dich
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purpur
Dichter und Denker


Beiträge: 1023



BeitragVerfasst am: 26.05.2016 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt noch was?
Bin gerührt,
beeindruckt
mich sehr,
PpP


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Taugenichts
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 35
Beiträge: 1286



BeitragVerfasst am: 26.05.2016 22:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Habe schon nicht mehr mit Antworten gerechnet und dann gleich so viele.
Erst mal allgemein, ich hatte es gar nicht so negativ gedacht. Was ich ausdrücken wollte war viel eher ein Portrait davon, dass die meisten Menschen sich im tiefsten Wesenskern nur danach sehnen, von anderen gemocht, geliebt oder beachtet zu werden. Und das fatale daran ist, dass alle in ihrem sehnsüchtigen Wahn danach beachtet zu werden, übersehen, dass es allen so geht, bzw. dass man damit anfangen sollte, den anderen wahrzunehmen und nicht nur sich selbst und seine Sehnsucht.
Also ein Appell nach sokratischer Methode: Wenn du einsam bist, dann brich aus deiner Ichbezogenheit aus und frag doch einfach einmal mit ehrlichem Interesse einen der anderen Schreier: Wie geht es dir?

@Purpur
Vielen Dank, das war das Hauptanliegen

@ReinhardStaupe
Danke für deine dichterische Antwort, die meinem Gedicht in Nichts nachsteht, aber wie gesagt, sollte kein Stück so negativ sein, als es verstanden wurde!

@MoL
Ja, Formelles benutze ich höchstens als Spielerei oder ironisch. Ich verstehe deine Kritik und möchte dir keine Diskussion um Gedicht und nicht Gedicht ans Bein binden. Hoffe du verstehst mich smile

@Berni
Geplant war eher die unnötige Tragik. Aber schön deinen Namen einmal wieder zu lesen


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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6133
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
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BeitragVerfasst am: 27.05.2016 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Monochroms Vorschlag finde ich gut.

Würde "fast irr" auch noch streichen.
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