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Äquinoktium

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 02/2016
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Piratin
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 53
Beiträge: 2378
Wohnort: Mallorca
Ei 2


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 19:00    Titel: Äquinoktium eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Äquinoktium

»Liest du mir noch eine Geschichte vor?«, bettelte Svenja.
Einar nickte. »Na gut, aber dann wird geschlafen.«

An einem Tag wie heute vor langer Zeit trafen sich der Tag und die Nacht.
»Ist es nicht schade, dass immer einer von uns länger den Menschen Gesellschaft leistet als der andere?«, fragte die Nacht.
»Das ist eben der Lauf, dem wir unterworfen sind«, antwortete der Tag.
Die Nacht überlegte einen Moment. »Aber dich mögen die Menschen lieber, denn du gibst ihnen Licht, sie leben, lieben und …«
»Ach was«, unterbrach der Tag, »dafür schauen sie in den Sternenhimmel und erfreuen sich daran - oder am Polarlicht, das sie ohne dich nicht sehen könnten. Du faszinierst sie und ich … ich bin einfach nur da.
»Aber du lässt die Pflanzen wachsen und Mensch und Tier benötigen sie als Nahrung«, tröstete die Nacht.
»Also sind wir doch beide wichtig«, sagte der Tag versöhnlich.
Die Nacht lächelte. »Dich brauchen sie und auch, wenn sie mich vielleicht manchmal mehr mögen, sind wir uns heute ebenbürtig.«
»Ja, zwei Mal im Jahr sind wir uns gleich.«
»Und das überall auf der Welt.«

Svenja schaute aus dem Fenster zum Mond. »So verschieden und doch so gleich.« Lächelnd schloss sie die Augen.

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Oktoberkatze
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 53
Beiträge: 324

Ei 1 Ei 9


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr weise, aber für ein kleines Kind auch wieder etwas altklug, sonst gut geschrieben
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4222
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inka/o,

das ist eine schöne Idee. Gerne gelesen.
Die Geschichte um die Geschichte hätte man weglassen können und der Dialog hätte knackiger werden können. Ein paar kleine Fehlerchen sind drin.
Über Punktevergabe denke ich später nach.

LG NIR

Dieser Kommentar spiegelt meine persönliche Meinung wider und ist aus zeitlichen Gründen kurz und direkt gehalten - wie auch alle anderen Kommentare. Er ist auf jeden Fall nicht böse gemeint.


_________________
"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6695
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 06.03.2016 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist mir dann doch ein bisserl zu naiv. Erinnert mich an die übermethaperisiernden Stories, die von älteren Herrschaften in Kindergottesdiensten vorgelesen werden. Fazit: Nicht so meins!
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2983

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder mal ein neues Wort gelernt (Äquinoktium), danke dafür. Allerdings verstehe ich nicht, warum du gerade dieses verwendest, ist die Geschichte an sich doch eher "einfach", genau wie die Sprache. Wäre Tagundnachtgleiche da nicht passender gewesen?

Die Einfachheit ist auch mein größter Kritikpunkt. Das liest man und weg damit. Obwohl, manche lesen es vielleicht und denken sowas wie: "Ach, so eine schöne Geschichte."
Ich leider nicht. Ich denke mehr sowas wie: "Na ja, ganz nett."

Keine Punkte.
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 53
Beiträge: 1760
Wohnort: im Diesseits
Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
Lezepo 2015 Lezepo 2016


BeitragVerfasst am: 07.03.2016 07:18    Titel: Antworten mit Zitat

Vermutlich wird es mir nicht möglich sein, angesichts der Textfülle dieses Wettbewerbs, allen Texten mit einem angemessenen Kommentar gerecht zu werden und vielleicht gehört dieser Text hier dazu. Das sagt dann aber eher etwas über meinen quantitativen Kommentierungsstress, als etwas über die Qualität dieses Textes.
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HerbertH
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 553
Wohnort: terra sol III


BeitragVerfasst am: 07.03.2016 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

neutraler kommentar, um werten zu können

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Laurids Anders
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 59
Beiträge: 46
Wohnort: In der Nähe von Itzehoe


BeitragVerfasst am: 07.03.2016 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Der Dialog des scheinbar Unbelebten (Tag & Nacht) hat mir gefallen. Ist aber doch eher eine Kindergeschichte (zum Vorlesen). Wie-auch-immer: Haben wir als Kind nicht oftmals Dingen Leben eingehaucht (und mit ihnen gesprochen und gespielt)?

Viele Grüße, Laurids
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Mermaid
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 142

Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Gespräch zwischen Tag und Nacht, eingebettet in eine Vorlese-Rahmenhandlung. Mir ist da zu wenig Reibung darin, Tag und Nacht haben sich viel zu lieb, wo ist der Konflikt? Der Text plätschert so dahin. Das ist mir zu wenig.

Deshalb gibt es von mir leider keine Punkte.
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 56
Beiträge: 2916
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

zauberhafte Idee. Ich behaupte, du hättest die Einleitung mit dem Geschichtenerzählen und den Schluss eigentlich gar nicht gebraucht.
Gern gelesen.


_________________
Every Woman needs a chainsaw for a Valentine.
original: Lapidar
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Seraiya
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 914



BeitragVerfasst am: 08.03.2016 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

Ein schöner Text, der es leider nicht in meine Top Ten geschafft hat. Trotzdem gerne gelesen.

LG,
Seraiya


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Einen Dummkopf erkennt man daran, dass er alles abtut, was er anhand eigener Erfahrungen nicht erklären kann.
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tronde
Hobbyautor


Beiträge: 405

Das goldene Aufbruchstück Das silberne Niemandsland


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Eine kleine Parabel, aber wirkt auf mich zu lehrerhaft. Wenig Platz für eigene Gedanken.
Grüße
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1863
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Eine schöne, leichtfüßig daher kommende Geschichte über die Tagundnachtgleiche.
Vielleicht ein wenig zu leicht.
Bei nur 10 Möglichen könnte es schwierig werden.


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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Lilly_Winter
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 38
Beiträge: 275
Wohnort: Dortmund


BeitragVerfasst am: 09.03.2016 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Inko,
ein Gespräch zwischen Tag und Nacht, wer nun wichtiger sei, verpackt in einer Geschichte. Auf der einen Seite niedlich, auf der anderen Seite, wenn ich mir die anderen Texte durchlese, etwas zu simpel gelöst. Den Teil mit Svenja und Einar finde ich überflüssig.
Von mir leider keine Punkte.

lg Lilly
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shatgloom
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 334
NaNoWriMo: 27985
Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 09.03.2016 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ein schönes kleines Märchen über den Tag und die Nacht.
Wird aber wahrscheinlich knapp nicht in die Punkteränge bei mir kommen. Mir fehlt hier ein bisschen der Pep an der Geschichte, obwohl ich sonst nichts zu meckern habe.


_________________
Gruß von Karolin
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 09.03.2016 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Geschichte von der Gleichheit der Verschiedenheit. Von der Wichtigkeit. Vom einfach Lächeln. Eine kleine Geschichte, die auch als kleine Geschichte daherkommt, gar nichts anderes sein will und genau so funktioniert.

Also eine Geschichte, die mit dem Lächeln endet und Lächeln macht.

6 Punkte


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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Jack Burns
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 48
Beiträge: 1559



BeitragVerfasst am: 09.03.2016 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Nette Geschichte. Habe ich aber schon einige Male gelesen - in abweichenden Versionen.
Deshalb leider keine Punkte.


_________________
Monster.
How should I feel?
Creatures lie here, looking through the windows.
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drusilla
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 36
Beiträge: 235
Wohnort: Schweiz
Ei 7


BeitragVerfasst am: 10.03.2016 07:54    Titel: Antworten mit Zitat

Eine süsse Ausgangslage: treffen sich Herr Tag und Frau Nacht... Leider habe ich das Gefühl, die Moral mit dem Vorschlaghammer serviert zu bekommen. Erinnert mich an die Diskussion um ein gewisses gepunktetes Ei...?

Lg, drusilla
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Mic000
Schreiberling


Beiträge: 158



BeitragVerfasst am: 10.03.2016 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.

Ganz ehrlich, in diesem langweiligen Text lese ich nur eine Aneinanderreihung von Banalitäten. Es könnte ein Text für Kleinkinder sein, aber schon für den Anspruch von Jugendlichen wird es nicht reichen. Da ich den Text aber nicht als Kinderbuch bewerte, ist es für mich einer der schlechtesten Texte, die ich bisher gelesen habe.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5676
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 10.03.2016 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Die Umrahmung, ich frage mich, warum?

Sonst hätte das Zwischendrin vielleicht etwas lebendiger werden können?

Idee gefällt mir, nicht so die Verwirklichung.
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1152
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 11.03.2016 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Die Geschichte vor und nach der Geschichte (mit Svenja und Einar) wirkt etwas fehl am Platz, da es sich um einen so kurzen Text handelt.
Der Mittelteil kommt mir seltsam bekannt vor. Ich grüble schon die ganze Zeit, woher ich diese Geschichte kenne, aber es fällt mir nicht ein. Zwar handelt es sich um eine nette Idee, aber dadurch, dass ich irgendwo in meinem Hirn gespeichert habe: kommt mir bekannt vor, wirkt es abgedroschen. Vielleicht geht es anderen Kommentatoren anders.

Ich habe die Texte, unabhängig von den ersten zehn, grob unterteilt.
Dein Text hat es leider nicht unter die ersten zwanzig geschafft.
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lunapinki
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 31



BeitragVerfasst am: 12.03.2016 00:50    Titel: Antworten mit Zitat

Neutrale Bewertung zur Punktevergabe.
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