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Das Erwachen


 

 
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JeyFox
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 2
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 14.01.2016 21:33    Titel: Das Erwachen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

So, ich dachte als Einstand, würde sich ein Text Lohnen, den ich vor ungefähr zwei Jahren schrieb. Ich habe diesen schon ein wenig überarbeitet und überlege nun, ob es sich Lohnen würde, diesen Text weiter zu schreiben.

Ihr braucht auch nicht an Kritik zu sparen, haut alles raus! Twisted Evil

Die Prüfung

Es war Andreas letzter Tag. Unglaublich, dachte sie. Morgen, ist sie die erste Frau, die ein Dampf und Zahnrad betriebenes Luftschiff steuern darf. Dennoch lag ihr ein schwerer Tag bevor. Sie bestritt ihre letzte Prüfung. Es würde das Erste mal sein, dass sie echte Passagiere transportieren soll. Zuvor ist sie einzig und allein mit ihrem Lehrer geflogen.

Sie zog sich an und ging in die Küche, um einen Kaffee zu zubereiten. Andrea schüttete die Kaffeebohnen zuerst in ein dafür vorgesehenen Behälter. Sie entzündete ein wenig Holz unter dem Gerät. Nach kurzer Zeit fing das Wasser an zu kochen. Der Druck des Wasserdampfes, versetzte ein Zahnrad nach dem anderen in Bewegung. Das Letzte öffnete eine Klappe, durch welche die Bohnen einzeln herunterfielen. Nun, durchliefen sie sehr feine Zahnräder. Diese mahlten die Bohnen zu einem Pulver. Sie gab dieses in ihre Messing Tasse und benutzte das kochende Wasser, der Apparatur, um ihren Kaffee aufzubrühen.

In Ruhe rauchte sie noch ihren Tabak und trank genüsslich den Kaffee. Währenddessen , dachte sie nochmal an ihre 7 Jahre Ausbildung zurück. Ja, so ein gewaltigen Riesen zu steuern ist nicht einfach! Schließlich muss man einiges beachten, bei den vielen Zahnrädern und dem ganzen Dampf. Da darf kein Fehler passieren, sonst würden alle am lebendigen Leibe verbrühen, wenn der Dampf austritt. Gedanklich ging Andrea nochmal die Liste durch, was sie alles zu prüfen hatte. Sie war nicht nur aufgeregt, wegen ihrer anstehenden Prüfung. Nein, seid einigen Wochen, spitzte sich die Lage mit den Rebellen zu.

Daher wird Andrea heute mit Begleitschutz der F.A.O fliegen. Die F.A.O ist die Federal Army Organisation.
In Gedanken versunken, merkte Andrea nicht, dass die Zeit schon reichlich vorangeschritten war. Ihr Mentor betrat den Raum und fragte sie, ob Andrea bereit wäre, für ihren letzten Schritt in Richtung Dampfluftschiff Führerin. Mit zunehmender Nervosität schritt Andrea in Richtung der Boarding Brücke. Dort angekommen, wünschte ihr der Mentor noch einmal viel Erfolg. Heute würde sie ohne seine Begleitung fliegen. Anstatt seiner kommt ein Prüfer mit. Wenn sich Andrea nicht irrte, hatte sie auf den Formularen den Namen Franz gelesen. Sie bestieg das Cockpit des Luftschiffs. »Ah, da bist du ja. Ich bin der Franz, dein heutiger Prüfer«, sagte ein aus ihrer Sicht, recht gut aussehender junger Mann. Andrea fragte sich kurz, wie ein so junger Mann Prüfer werden konnte. Er schien ungefähr ihr Alter zu haben. Anfang 20 also, dachte sie sich. »Hallo, Franz, ich bin die Andrea.«, sie merkte, wie sie errötete. Andrea konnte nur nicht unterscheiden, ob es von der Nervosität kam, oder durch das Antlitz des hübschen Mannes. Franz entging dies natürlich nicht. »Keine Panik, du brauchst nicht nervös sein. Es ist auch meine, aller erste durchgeführte Prüfung. Wir sollten uns gegenseitig unter die Arme greifen«, er versuchte, Andrea ein wenig zu beruhigen. »Deine erste Prüfung? Entschuldige bitte, aber dürfte ich erfahren, wie alt du bist?«, fragte sie noch etwas Aufgeregter. Franz, dem nicht entgangen war, dass sie ihn attraktiv findet, antwortet ihr nur trocken, »22. Komm, lass uns anfangen. Die Passagiere warten«. Andrea wunderte sich über diesen plötzlichen Stimmungswechsel, beachtete es aber nicht weiter. Sie und Franz gingen nun die Kontrollrunde. Es gab nichts zu beanstanden. Nach guten 10 Minuten sind sie wieder im Cockpit angelangt.

»Meine Damen und Herren, in wenigen Minuten beginnt das Boarding des Flugschiffes«, erschallte eine weibliche Stimme aus den Lautsprechern. Mit Lautem, metallischächzenden Lärm, fuhr sich langsam aber stetig die Brücke zum Einlass des Luftschiffes aus. Stück für Stück kamen die öligen Zahnräder zum Vorschein, die an der Seite des Steges angebracht waren. Das schlecht polierte Metall, reflektierte stetig die Sonne, so dass Andrea immer wieder geblendet wurde, während sie in die angespannten Gesichter der Passagiere sah.

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sickx
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 24
Beiträge: 23
Wohnort: Österreich


BeitragVerfasst am: 15.01.2016 02:11    Titel: Re: Das Erwachen Antworten mit Zitat

JeyFox hat Folgendes geschrieben:
So, ich dachte als Einstand, würde sich ein Text Lohnen, den ich vor ungefähr zwei Jahren schrieb. Ich habe diesen schon ein wenig überarbeitet und überlege nun, ob es sich Lohnen würde, diesen Text weiter zu schreiben.

Ihr braucht auch nicht an Kritik zu sparen, haut alles raus! Twisted Evil

Die Prüfung

Es war Andreas letzter Tag. Unglaublich, dachte sie. Morgen, ist wird sie die erste Frau sein, die ein dampf- und zahnradbetriebenes Luftschiff steuern darf. Dennoch lag ihr ein schwerer Tag bevor. Sie bestritt ihre letzte Prüfung Es gab eine letzte Prüfung zu bestreiten. Es würde das erste Mal sein, dass sie echte Passagiere transportieren soll. Zuvor Bis dahin ist sie einzig und allein mit ihrem Lehrer Ausbilder geflogen.

Sie zog sich an und ging in die Küche, um einen Kaffee zu zubereiten kochen. Andrea schüttete die Kaffeebohnen zuerst in einen dafür vorgesehenen Behälter. Sie entzündete ein wenig Holz unter dem Gerät brachte ein wenig Holz unter dem Gerät zum Brennen. Nach kurzer Zeit fing das Wasser an zu kochen. Der Druck des dabei entstandene Wasserdampfes, versetzte ein Zahnrad nach dem anderen in Bewegung. Das letzte öffnete eine Klappe, durch welche die Bohnen einzeln herunterfielen. Nun, durchliefen sie sehr feine Zahnräder. Diese zermahlten die Bohnen zu einem Pulver. Sie gab dieses in ihre Messingtasse und benutzte das kochende Wasser, der Apparatur, um ihren Kaffee aufzubrühen.

In Ruhe rauchte sie noch ihren Tabak und trank genüsslich den Kaffee. Währenddessen, dachte sie nochmal an ihre 7 sieben Jahre Ausbildung zurück. Ja, so einen gewaltigen Riesen zu steuern ist nicht einfach! Schließlich muss man einiges beachten, bei den vielen Zahnrädern und dem ganzen Dampf. Da darf kein Fehler passieren, sonst würden alle am lebendigen Leibe verbrühen, wenn der Dampf austritt der Gefahr einer Verbrühung ausgesetzt werden. Gedanklich ging Andrea nochmal die Liste durch, was sie alles zu prüfen hatte der zu prüfenden Geräte/Anlagen/Funktionen durch. Sie war nicht nur aufgeregt, wegen ihrer anstehenden Prüfung. Nein, seit einigen Wochen, spitzte sich die Lage mit den Rebellen zu.

Daher wird würde Andrea heute an diesem Tag mit Begleitschutz der F.A.O. fliegen. Die F.A.O. ist die Federal Army Organisation.
In Gedanken versunken, merkte Andrea nicht, dass die Zeit schon reichlich vorangeschritten war. Ihr Mentor betrat den Raum und fragte sie, ob Andrea bereit wäre, für ihren letzten Schritt in Richtung Dampfluftschiffführerin bereit sei. Mit zunehmender Nervosität schritt Andrea in Richtung der Boarding Brücke. Dort angekommen, wünschte ihr der Mentor noch einmal viel Erfolg. Heute würde sie ohne seine Begleitung fliegen. Anstatt seiner Statt ihm kommt kam ein Prüfer mit. Wenn sich Andrea nicht irrte, hatte sie auf den Formularen den Namen Franz gelesen. Sie bestieg betrat das Cockpit des Luftschiffs. »Ah, da bist du ja. Ich bin der Franz, dein heutiger Prüfer«, sagte ein aus ihrer Sicht, recht gut aussehender junger Mann. Andrea fragte sich kurz, wie ein so junger Mann Prüfer werden konnte. Er schien ungefähr in ihrem Alter zu sein. Anfang 20 also, dachte sie sich. »Hallo, Franz, ich bin die Andrea.«, sie merkte, wie sie errötete. Andrea konnte nur nicht unterscheiden, ob es von der Nervosität kam, oder durch das Antlitz des hübschen Mannes. Kitsch. Franz entging dies natürlich nicht. »Keine Panik, du brauchst nicht nervös zu sein. Es ist auch meine, allererster durchgeführte Prüfung Flug als Prüfer. Wir sollten uns gegenseitig unter die Arme greifen«, er versuchte, Andrea ein wenig zu beruhigen. »Deine erste Prüfung? Entschuldige bitte, aber dürfte ich erfahren, wie alt du bist?«, fragte sie noch etwas aufgeregter. Franz, dem nicht entgangen war, dass sie ihn attraktiv fand, antwortete ihr nur trocken, »22. Komm, lass uns anfangen. Die Passagiere warten.«. Andrea wunderte sich über diesen plötzlichen Stimmungswechsel, beachtete es aber nicht weiter. Sie und Franz gingen nun die Kontrollrunde. Es gab nichts zu beanstanden. Nach guten 10 zehn Minuten nahmen sind sie wieder im Cockpit angelangt Platz.

»Meine Damen und Herren, in wenigen Minuten beginnt das Boarding des Flugschiffes«, erschallte eine weibliche Stimme aus den Lautsprechern. Mit lautem, metallischächzenden (Was soll das heißen?) Lärm, fuhr sich langsam aber stetig die Brücke zum Einlass des ins Luftschiffes aus. Stück für Stück kamen die öligen Zahnräder zum Vorschein, die an der Seite des Steges angebracht waren. Das schlecht polierte Metall, reflektierte stetig das grelle Licht der die Sonne, sodass Andrea immer wieder geblendet wurde, während sie in die angespannten Gesichter der Passagiere sah.




Das ist meine erste Bewertung bzw. Analyse eines Textes hier im Forum. Ich hoffe ich habe keine Fehler gemacht.

1. Wortwiederholungen:

Ich habe davon abgesehen, solche farblich hervorzuheben, da du dann wahrscheinlich völlig die Übersicht verloren hättest. Allein der Vorname der Protagonistin kommt in diesem kurzen Text vierzehn Mal vor. Bei den Wörtern: sie, Dampf, Zahnrad dürfte es sich ähnlich verhalten.

2. Zahlen:

Ich finde, dass nicht ausgeschriebene Zahlen, sofern diese nicht jenseits des zweistelligen Bereichs liegen, den Lesefluss enorm behindern. Hier beziehe ich mich nur auf meinen persönlichen Geschmack - anmerken wollte ich es trotzdem.

3. Unnötig:

Den zweiten Absatz kannst du als solchen komplett streichen. Ich glaube, dass hier jeder schon 'mal einen Kaffee gemacht hat. Zwar beschreibst du hier nicht die üblichste Art und Weise der Zubereitung, jedoch bleibt sie mMn überflüssig.


Farben: Rot markierte Satzzeichen sollten gestrichen werden.
Alle Textstellen in Blau wurden durch mich ergänzt oder, wenn Wörter bzw. Wortgruppen Fehler aufwiesen, verbessert.


Zum Inhalt: Ich fand es schlichtweg langweilig, leider. Die Informationen, die die Geschichte hergibt, halten sich in Grenzen. Weiters waren die Dialoge nicht wirklich überzeugend.

____________________

Daniel


_________________
“Life's as kind as you let it be.” - Charles Bukowski
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Seraiya
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 891



BeitragVerfasst am: 15.01.2016 05:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo JeyFox,

Orange sind deine Sätze auf die sich meine Anmerkungen in blau beziehen.


Zitat:
  Es war Andreas letzter Tag. Unglaublich, dachte sie. Morgen, ist sie die erste Frau, die ein Dampf und Zahnrad betriebenes Luftschiff steuern darf. <- "Ab morgen/vom morgigen Tage an wäre sie die erste Frau, die ein Dampf und Zahnrad betriebenes Luftschiff steuern durfte." - klingt besser Dennoch lag ihr ein schwerer Tag bevor. <- IdR steht ein Tag bevor, er liegt nicht bevor. Man kann sagen "Es lag ein schwerer Tag vor ihr." oder "Ihr stand ein schwerer Tag bevor." Sie bestritt ihre letzte Prüfung. <- Sie würde ihre letzte Prüfung bestreiten/hinter sich bringen/absolvieren Es würde das Erste mal sein, dass sie echte Passagiere transportieren soll. <- "Es wäre das erste Mal, dass sie Passagiere transportieren sollte/würde." oder "Sie würde das erste Mal Passagiere transportieren."/"Sie sollte zum ersten Mal Passagiere transportieren." Zuvor ist sie einzig und allein mit ihrem Lehrer geflogen. <- "Zuvor war sie einzig mit ihrem Ausbilder geflogen."

Sie zog sich an und ging in die Küche, um einen Kaffee zu zubereiten. <- zuzubereiten Andrea schüttete die Kaffeebohnen zuerst in ein <- einen/den dafür vorgesehenen Behälter. Sie entzündete ein wenig Holz unter dem Gerät. Nach kurzer Zeit fing das Wasser an zu kochen. Der Druck des Wasserdampfes, versetzte ein Zahnrad nach dem anderen in Bewegung. Das Letzte öffnete eine Klappe, durch welche die Bohnen einzeln herunterfielen. Nun, durchliefen sie sehr feine Zahnräder. Diese mahlten die Bohnen zu einem Pulver. Sie gab dieses in ihre Messing Tasse und benutzte das kochende Wasser, der Apparatur, um ihren Kaffee aufzubrühen. <- Hm ... also wie wichtig diese detaillierte "Ich mach mir Kaffee-Beschreibung" ist, ist fragwürdig. Ich halte sie für völlih sinnlos.

In Ruhe rauchte sie noch ihren Tabak und trank genüsslich den Kaffee. <- würde ich von ausgehen ... Währenddessen , dachte sie nochmal an ihre 7 Jahre Ausbildung <- sieben Jahre lange Ausbildung zurück. Ja, so ein <- einen  gewaltigen Riesen zu steuern ist nicht einfach! Schließlich muss <- musste man einiges beachten, bei den vielen Zahnrädern und dem ganzen Dampf. Da darf<- durfte  kein Fehler passieren, sonst würden alle am <- bei lebendigen Leibe verbrühen, wenn der Dampf austritt. <- zu angehängt Gedanklich ging Andrea nochmal die Liste durch, was sie alles zu prüfen hatte. <- klingt unschön Sie war nicht nur aufgeregt, wegen ihrer anstehenden Prüfung. Nein, seid <- bei Zeitangaben immer mit t am Ende - seit einigen Wochen, spitzte sich die Lage mit den Rebellen zu.

Daher wird Andrea <- Daher/Deswegen/Aufgrunddessen sollte/würde Andera ... usw. ... heute mit Begleitschutz der F.A.O fliegen. Die F.A.O ist die Federal Army Organisation.
In Gedanken versunken, merkte Andrea nicht, dass die Zeit schon reichlich vorangeschritten war. Ihr Mentor betrat den Raum und fragte sie, ob Andrea <- kann weg bereit wäre, für ihren letzten Schritt in Richtung Dampfluftschiff Führerin. Mit zunehmender Nervosität schritt Andrea <- Andera/Sie schritt nervös ..." tuts auch. in Richtung der Boarding Brücke. Dort angekommen, wünschte ihr der Mentor noch einmal viel Erfolg. Heute würde sie ohne seine Begleitung fliegen. Anstatt seiner kommt ein Prüfer mit. <- "An seiner Stelle ... " und anstelle von "kommt mit" sowas wie begleiten oder beobachten oder prüfen ... Wenn sich Andrea nicht irrte, hatte sie auf den Formularen den Namen Franz gelesen. Sie bestieg das Cockpit des Luftschiffs. »Ah, da bist du ja. Ich bin der Franz, dein heutiger Prüfer«, sagte ein aus ihrer Sicht, <- kann auch raus recht gut aussehender junger Mann. Andrea fragte sich kurz, wie ein so junger Mann Prüfer werden konnte. Er schien ungefähr ihr Alter zu haben. Anfang 20 also, <- denkt sie genau das hier? dachte sie sich. »Hallo, Franz, ich bin die Andrea.«, sie merkte, wie sie errötete. Andrea konnte nur nicht unterscheiden, ob es von der Nervosität kam, oder durch das Antlitz <- die Sprache passt hier nicht des hübschen Mannes. Franz entging dies natürlich nicht. »Keine Panik, du brauchst nicht nervös sein. Es ist auch meine, aller erste <-erste durchgeführte Prüfung. Wir sollten uns gegenseitig unter die Arme greifen«, er versuchte, Andrea ein wenig zu beruhigen. <- ist klar, hat er ja gerade. »Deine erste Prüfung? Entschuldige bitte, aber dürfte ich erfahren, wie alt du bist?«, fragte sie noch etwas Aufgeregter. <- "Aufgeregter" klein schreiben und es ist deutlich, dass sie nervös ist. Du übertreibst es. Franz, dem nicht entgangen war, dass sie ihn attraktiv findet, antwortet ihr nur trocken, <- das weiß der Leser mittlerweile. Und auch hier ist die Grammatik falsch. Außerdem ist Andrea nur rot geworden. Ziemlich eingebildeter Gockel, wenn er daraus direkt schließ, dass sie auf ihn steht. . »22. Komm, lass uns anfangen. Die Passagiere warten«. Andrea wunderte sich über diesen plötzlichen Stimmungswechsel, beachtete es aber nicht weiter. Sie und Franz <- "Die beiden ..." "Sie folgte ihm ..." "Sie gingen gemeinsam ..." gingen nun <- machten die Kontrollrunde. Es gab nichts zu beanstanden. Nach guten 10 Minuten sind sie wieder im Cockpit angelangt. <- wieder Zeitfehler

»Meine Damen und Herren, in wenigen Minuten beginnt das Boarding des Flugschiffes«, erschallte <- schallte eine weibliche Stimme aus den Lautsprechern. Mit Lautem, metallischächzenden <- bitte was? Lärm, fuhr sich langsam <- die Brücke fährt sich selbst sicher nicht aus ... die wird von jemandem ausgefahren, oder? aber stetig die Brücke zum Einlass des Luftschiffes aus. Stück für Stück kamen die öligen Zahnräder zum Vorschein, die an der Seite des Steges angebracht waren. Das schlecht polierte Metall, reflektierte stetig die Sonne, so dass Andrea immer wieder geblendet wurde, während sie in die angespannten Gesichter der Passagiere sah.    



Die Grammatik und die Zeiten sind echt nicht gut. Das klingt sehr, sehr unschön. Weiß gar nicht, was ich für konkrete Verbesserungsvorschläge machen kann, weil der Text, so wie er hier steht, für mich vorne und hinten nicht funktioniert.
Ich kann dir nur raten dich mit Grammatik und Zeiten auseinanderzusetzen, Satzstellungen zu üben, besseren Ausdruck und Stil zu finden.
Die Personen gehen für mich in dem Wirrwarr der Sätze unter und sind davon abgesehen ziemlich öde. Kann dem Text nichts abgewinnen.


LG,
Seraiya


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Einen Dummkopf erkennt man daran, dass er alles abtut, was er anhand seiner eigenen Erfahrungen nicht erklären kann.
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Rainer Prem
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 62
Beiträge: 1149
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 15.01.2016 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

was die anderen noch nicht so deutlich gesagt haben:

Die Zeiten: Es ist tödlich für den Lesefluss, zwischen Präteritum und anderen Zeiten hin- und herzuspringen. Statt Präsens immer Präteritum, statt Futur Konditional 2.

Der Kaffee: Ich verstehe deine Intention, eine Steampunk-Welt einführen zu wollen, aber das sind zu viele Details. Vor allem sind Zahnräder immer nur ein Mittel zum Zweck. Besser du belässt es bei der Hauptgeschichte und führst Unterschiede zu unserer Welt beiläufig ein.

Grüße
Rainer
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JeyFox
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 2
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 17.01.2016 22:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke an alle, für die konstruktive Kritik.

Dann werde ich das alles mal überarbeiten.
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4430
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 18.01.2016 22:16    Titel: Re: Das Erwachen Antworten mit Zitat

JeyFox hat Folgendes geschrieben:

In Ruhe rauchte sie noch ihren Tabak und trank genüsslich den Kaffee. Währenddessen , dachte sie nochmal an ihre 7 Jahre Ausbildung zurück. Ja, so ein gewaltigen Riesen zu steuern ist nicht einfach! Schließlich muss man einiges beachten, bei den vielen Zahnrädern und dem ganzen Dampf. Da darf kein Fehler passieren, sonst würden alle am lebendigen Leibe verbrühen, wenn der Dampf austritt. Gedanklich ging Andrea nochmal die Liste durch, was sie alles zu prüfen hatte. Sie war nicht nur aufgeregt, wegen ihrer anstehenden Prüfung. Nein, seid einigen Wochen, spitzte sich die Lage mit den Rebellen zu.


Eigentlich reicht dieser Absatz, um zu verstehen, dass es sich hierbei um eine Steampunk-Welt handel. Tabak, Dampf ...Eigentlich, eigentlich, wusste ich, dass hier von Steampunk gesprochen wird, als du von einem Luftschiff gesprochen hast.

Schauen wir uns mal, wie du schreibst, nur den ersten Absatz, weil ich gleich weg muss:


Zitat:
Es war Andreas letzter Tag.

Hier machst du vollkommen falsche Erwartungen. Ich dachte, sie wird hingerichtet. Außerdem ist der Name Andrea problematisch. Denn so, wie du ihn einführst, lautet er Andreas, also männlich. Das verwirrte mich sehr.
Zitat:
Unglaublich, dachte sie. Morgen, ist sie die erste Frau,  

Die Zeit wurde ja schon angesprochen. Ich würde schreiben: Morgen wäre/würde sie die erste ...
Zitat:
die ein Dampf und Zahnrad betriebenes Luftschiff steuern darf.

Hallo Leser, das hier ist Steampunk.
Frag dich mal folgendes: Würdest du sagen, morgen fahre ich ein mit Diesel betriebenes Auto? Wohl kaum. Warum nicht? a) Weil du den Fakt, das er mit Diesel betrieben wird, weißt und nicht extra erwähnst. Und b) weil du nie auf die Idee kommen würdest, so eine Satzkonstruktion zu machen. Nein, das hier ist keine wörtliche Rede, dennoch muss die Sprache deiner Prota entsprechen. Ich lese gerade ein Buch, in dem der Autor gerne das Wort "Kids" verwendet - egal aus welcher Perspektive er gerade schreibt. Und obendrein sind alle Protas Jugendliche, was die ganze Sache gänzlich unglaubwürdig macht. Sowas verzeiht der Leser nur selten.

Zitat:
Dennoch lag ihr ein schwerer Tag bevor.

Hm ... Wie Seraiya richtig bemerkte, das sagt man nicht. Ich behaupte sogar, selbst so, wie sie es sagt, klingt es nicht schön. Warum? Du schreibst zwei Mal Tag hintereinander, obwohl das sich sehr leicht vermeiden lassen würde, und das ist zu distanziert. Da kann man viel mehr rausholen.
Zum Beispiel: Wie gerne hätte sie sich mit einer Tasse Kaffee aufs Fensterbrett gesetzt und die letzten ruhigen Momente genoßen. Aber das konnte sie nicht.
Weißt du, was ich meine?
Zitat:
  Sie bestritt ihre letzte Prüfung.

Wann? Jetzt gerade, während sie sich den Kaffee kocht? Oder morgen? Oder heute abend? Die Zeit macht es nicht klar.

Zitat:
Es würde das Erste mal sein, dass sie echte Passagiere transportieren soll. Zuvor ist sie einzig und allein mit ihrem Lehrer geflogen.

"Transportieren" kann man meines Erachtens ein Gepäckstück. Passagiere sind Lebewesen. Da gibt es bestimmt ein besseres Wort.
"Einzig und allein" ist abgedroschen.

Ich versuche es mal, als Variante. Ist schnell runtergeschrieben, daher keine Gewehr auf Fehlerlosigkeit.  

Andrea zwang sich, zu atmen. Sie durfte jetzt nicht durchdrehen, nicht jetzt. Ihr Blick zuckte zur Wanduhr. Noch neunzehn Stunden. Sie spürte, wie ihr Herz noch wilder klopfte. Ruhig! Sie musste ruhig bleiben.
Noch neunzehn Stunden. Ein zufriedenes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht und im gleichen Moment fühlte sie die Tränen aufsteigen. Nicht durchdrehen. Sie atmete tief ein und genauso tief wieder aus. Noch neunzehn Stunden bis zur entscheidenden Prüfung. Ich vermassele sie. Sie kniff die Augen zusammen. Warum sollte sie? Sie hatte sieben Jahre lang gelernt, Tag und Nacht, am Steuer und hinter Schreibtisch. Sie kannte den Zweck jedes Zahnrädchens, jeder Klappe, jeden Dampfstrahls.
Der große Zeiger bewegte sich nicht weiter. Noch immer neunzehn Stunden. Verdammt!
Sie sprang auf und eilte in die Küche. Mit zittrigen Fingern schnappte sie nach einer Tüte mit Kaffeebohnen, die sie in die Maschine schüttelte. Mechanisch betätigte sie die Tasten und Zahnrädchen. Mit genauso einer Leichtigkeit würde sie morgen das Luftschiff steuern. Sie musste es einfach.

etc.

LG NIR


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"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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