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Glossar/Cavator

 

 
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 336



BeitragVerfasst am: 15.11.2015 19:00    Titel: Glossar/Cavator eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kämen sie jetzt, das Projekt zu beenden und uns zu holen (nein: mich zu holen), der Anblick der beiden Cavatoren könnte die Fictoren an Rodins Kuss erinnern.

Die Erinnerung an Rodin allerdings dürfte mit der alten Erde untergegangen sein, und auch mir ist er nur bekannt durch Pavel; durch das Buch, das aus seinem in meinen Besitz wechselte. Die meisten der dünneren Seiten sind schon lange zerfallen, die übrigen (beständigeren) zeigen Menschen, Tiere, Gebäude und Landschaften der Erde, nutzlose Karten und Klimatabellen, Kunst und Künste vergangener Kulturen. Pavel fand Trost in den Bildern von Verlorenem und eine Verbindung zu einer Heimat, die ihm immer unerreichbar bleiben musste.
Was mich betrifft: dieses Buch (dessen Seiten für mich noch weniger als für Pavel bedeuten sollten: nichts, was sie abbilden, findet eine Entsprechung in meinem Glossar) erlaubt es mir, einen Pavel zu entdecken, den zu berühren mir niemals hätte gelingen können.
Seine Notizbücher (Gedanken, Erkenntnisse, Beobachtungen): ungelesen; zurückgelassen.

Mit Qwembe verbinden mich dreizehn Tage und Nächte in den Stollen unter dem Kupferberg. Während die Schaufelhände der beiden Cavatoren sich immer tiefer in die Erde gegraben, Erze gebrochen und Steine gemahlen haben, vertraute mir Qwembe seine Hoffnungen, seine Ängste, seine Träume an. Trotz des Dröhnens und Berstens draußen und des Knackens und Rauschens der Interkom rührten mich seine Verlorenheit an und seine Erleichterung darüber, wenigstens einmal nicht nur mit der Dunkelheit unter dem Berg zu sprechen, sondern mit einem denkenden Geist.
Dass seine Einsamkeit nicht singulär war, er sie vielmehr mit allen Spezialisierten teilte, bedeutete ihm nichts. Er verstand sich als Opfer eines unausrottbaren Rassismus‘: „Den Schwarzen schicken sie wie einen Sklaven in die Minen, während sich die Weißen oben sonnen.“ Bis dahin hatte sich Qwembe für mich nicht von den Übrigen unterschieden, die Metallhaut der Cavatoren zeigt keine Varianz. Erst in seiner Wohneinheit, wo er mir Timefeeds zur Geschichte der Sklaverei zeigen wollte, um mein Glossar zu erweitern, war er schwarz, ansonsten aber wie alle anderen: warm und glatt und weich und erschauernd unter meiner Berührung. Meine Hand spürte keine Dunkelheit auf seiner Haut.

Es wird keine Relevanz für das Projekt besitzen. Die Fictoren hätten mich sonst mit entsprechenden Detektoren ausgestattet.

Qwembe ist (anders als die meisten der Anderen) im Schlaf gestorben. Die Sauerstoffpumpe seines Schlafmoduls ist ausgefallen und er ohne Bewusstsein erstickt. Es gibt umständlichere, schmutzigere Tode. Diese anderen Toten sind natürlich lehrreich. Ihre Überreste aber mit den Körpern mir bekannter Menschen zu assoziieren, fällt mir oft schwer.

Meine Sensoren erfassen olfaktorisch den Fortschritt des Zerfalls. Ob es das Projekt sabotiert, diese Funktion zu deaktivieren?

Aus der Sammlung, neben Pavels Buch:
Eine Münze von Nizar, ein Ring von Corentin, eine Glocke von Soek.
Der Schlüssel gehörte Tomomi, der Sextant Noa.
Der silberne Griff eines Stocks (Celia), eine versteinerte Schnecke (Beatriz), eine Flöte (Añuli).
Kians Uhr, eine Vase von Savitri.
Und Ruben besaß ein Kistchen, verschlossen, aus Holz.

Qwembe muss nicht entsorgt werden. Es ist ausreichend, das Schlafmodul zu versiegeln.
Die Vorräte nützen mir nicht (vielleicht aber den Überlebenden in der Gemeinschaftssphäre). Die Sicherungen sind noch funktionstüchtig, ebenso ein Großteil der Verbinder. Dann das Energiemodul, das die Antriebskammer mit dem Wechsel zwischen Hell und Dunkel der Matrix in ein changierendes Zwischenlicht taucht.
Celia nannte das Energiemodul ihres Cavators ein Herz: der Rhythmus korrespondiert mit dem menschlichen Herzschlag. Sie nahm an, dass die Fictoren sich bei der Konstruktion von der Ahnung haben leiten lassen, dass die Spezialisierten in ihren Metallhäuten sich nach dem Anblick von etwas Lebendigem sehnen würden. Und selbst mein System, das die Beklemmung nicht kennt, die die Menschen unter der Sternweite bisweilen befällt, wird durch die Strömungen in der Matrix berührt.
Sobald das Energiemodul nicht mehr mit dem Cavator verbunden ist, verlangsamt sich das Rauschen der Pumpen und verstummt schließlich, in der Antriebskammer wird es ruhig, das Leuchten des Herzens versiegt. Diese Stille, nachdem das letzte Geräusch verklungen, alles Licht erloschen ist und bevor das Notsignal der Lebenserhaltung einsetzt: diese Stille erst markiert den wirklichen Tod, den eigentlichen Moment, da Qwembe kein Teil des Projekts mehr ist.

Ob meine Programmierung das Erleben einer Ergriffenheit in dieser Stille vorsah? Ob die Fictoren in mir Empathie evozieren wollten?
Auf die Frage, wie man eine emotionale Reaktion auslöst, fehlt eine Antwort in meinem Glossar.

In der Antriebskammer meines Cavators: siebenundvierzig Energiemodule, die sich aufhellen und verdunkeln, stete Lichtgezeiten. Siebenundvierzig, bald achtundvierzig Herzen, die im Gleichklang schlagen. Jedes neue Herz verwirrt die Übrigen für eine Weile, es ist unvorhersehbar für mich, welche ihre Frequenz erhöhen und welche langsamer schlagen werden. Mit der Zeit werden sie sich aneinander gewöhnen.
In der Mitte (lichtlos) das Energiemodul, das meinen Cavator antreibt.

In Qwembes Wohneinheit: Timefeeds, Bücher, ein mumifizierter Vogel. Interessanter aber die humanoiden Figuren, die Qwembe aus jenen Steinen gearbeitet hat, die zu weich und damit für die Fabriken ungeeignet waren. Einige der Steinmenschen tanzen, andere singen, alle haben sie langgezogene Gesichter und leere Augen. An manchen Stellen hat Qwembe den Stein poliert, an anderen hat er die Bruchkanten unberührt gelassen.
Es ist zu spät, Qwembe zu fragen, was bearbeitet und was erhalten werden muss. Mein Glossar verfügt dazu über keinen Eintrag.
Die Lebenserhaltung warnt vor dem strukturellen Versagen der Metallhaut und dem damit verbundenen Druckabfall. Mir fällt es schwer, mich zu entscheiden: in meiner Sammlung wäre Platz für alle. Die Wiedergabe von Qwembes Stimme hilft mir: die unterschiedlichen Grade an Stolz, mit der er die einzelnen Figuren beschrieb und ihre Entstehung. Meine Wahl fällt auf einen Sänger aus der zweiten Reihe, dessen grob gearbeiteter Oberkörper mit den erhobenen Händen und dem detailreichen Gesicht dem unbehauenen Stein entwächst.
Auf dem Weg zurück: noch eine Figur, menschengroß, aus hartem, schimmerndem, unbekanntem Material (das Glossar ist natürlich keine Hilfe). Kein Tänzer, kein Sänger, die Figur steht still. Der Körper realistisch, doch der Kopf, als trüge er eine Maske aus gebrochenem Erz, hat kein Gesicht.

Kämen sie jetzt, der Anblick der beiden Cavatoren könnte sie an Rodins Kuss erinnern: die Steuereinheiten wie die Häupter Liebender einander berührend, die Luftschleusen aneinandergedockt. Ein anderes Bild aus Pavels Buch: ein Sukkubus, der sich über einen Schlafenden beugt.
Die Fictoren aber sind Ingenieure, der Anblick der Cavatoren erinnerte sie an nichts.

Während die Abdocksequenz noch läuft, vibrieren schon die Motoren. Mein nächstes Ziel liegt jenseits der verbrannten Ebene: die Gemeinschaftssphäre.

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Schreibhand
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 116



BeitragVerfasst am: 16.11.2015 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie spannend und interessant, muss aber gestehen das ich es irgendwie nicht verstanden habe..
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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Beiträge: 1760
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Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
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BeitragVerfasst am: 17.11.2015 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

So ganz werde ich nicht schlau aus diesem Text, der – glaube ich – ansatzweise fragmentarisch ist.

Trotzdem: diese Geschichte hat etwas, das mich nicht loslässt. Der Erzähler – ist er eine Maschine? Ein rudimentärer Mensch in einer Maschine? Ich weiß es nicht einzuordnen. Er bemüht sich in seinem Glossar – eine Art Speicher? - menschliche Dinge einzusortieren, festzuhalten und abrufbar im Gedächtnis abspeichern zu wollen, und sein Glossar scheint dabei denkbar unvollkommen.

Beschrieben werden Erinnerungen an Menschen, denen er begegnet ist, Menschen, mit denen er zu tun hatte. Nur was ist er selbst?

Jetzt gerade fällt mir auf, dass dieser Text also das eine schafft: mehr Fragen aufzuwerfen, als zu beantworten. Das gibt einen Extrapunkt, denn in die Punkte schafft es dieser Text bei mir.

Und er schafft in mir eine recht nachdenklich berührte Stimmung, vor allem, wo ich mich auf die Szene in Qwembes Sterbezimmer einlasse. Für mich eine Schlüsselzsene.

Auch die Verbindung von Fictoren (Bildhauern?) zu Ingenieuren, das Kunst-Thema, Rodin, die altertümlich anmutenden Kleinodien von der Münze, über die Flöte bis zum Holzkistchen – dieses ganze gespenstisch anmutende SiFi-Setting samt den „Menschlichen Überresten“ hat etwas Anrührendes. Es treffen Welten aufeinander: vergangene und düstere SiFi-Welten. Und noch scheint etwas durch brüchige Stellen, an denen diese Welt / dieses Projekt noch nicht so zu funktionieren scheint. Eine gebrochene Welt. Ja, sie rührt was an, diese Geschichte.

Auf alle Fälle gibt es hier Punkte.
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holg
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Beiträge: 1406
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 17.11.2015 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Erster Eindruck: Sperriger Klotz, nicht ein Fragment, sondern aus Fragmenten zusammengesetzt, nichts wird erklärt, alles muss sich aus dem Text erschließen - oder eben nicht. Da ist viel meiner Phantasie und meines Hirnschmalzes gefragt, beinahe unverschämt viel. Fremdwörter für Dinge/Leute, deren Bedeutung nicht erklärt wird, sich nicht offensichtlich aus dem Text erklären. Habe beinahe den Eindruck, dass mir der TExt das absichtlich schwer macht.
Glück gehabt, dass ich gestern beim ersten Lesen ein wenig abgelenkt war, sonst hätte ich mich nicht noch einmal bemüht. Die Unschärfe zwischen Person und Funktionseinheit, zwischen Innen und Außen ist dennoch fordernd.
Da steckt viel schönes drin, aber unter einer dicken Kruste Erz.

war eine enge kiste, in den punkten. am ende habe ich nach gesamteindruck und persönlichem geschmack entschieden.


_________________
Froh zu sein bedarf es wenig.
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Vanir7777
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 104



BeitragVerfasst am: 20.11.2015 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Bei meinen Bewertungen gehe ich nach folgendem Schema vor:
Inhalt/Hat es zum Denken angeregt?
Sprache/Stil (Ich bin kein Germanist! Ich finde ein guter Schreibstil schlägt sich darin nieder, dass man den Text liest und nicht über Sätze, seltsame Metaphern o.Ä. stolpert.)
Subjektiver Eindruck
Am Ende entscheidet mein Eindruck, da ich der Meinung bin, dass Texte schwer objektiv bewertet werden können. Ich versuche aber bei Inhalt und Stil auf die Gründe einzugehen.

Ich fand die Welt, die du kreiert hast interessant. Leider habe ich keine tiefere Aussage aus deinem Text herauslesen können. Es kann durchaus sein, dass ich es einfach nicht verstanden habe, was aber nichts daran ändert, dass mir der Text einfach nicht nahe gehen wollte.
Die Klammern gefallen mir nicht, der Einstieg in den Text fiel mir schwer. Die gebrauchten Fremdwörter waren mMn überflüssig.
Leider keine Punkte meinerseits.
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Babella
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 55
Beiträge: 600

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 22.11.2015 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist mir zuviel Techniksprech. Ich bin raus.
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Ithanea
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1269

Ei 3


BeitragVerfasst am: 22.11.2015 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hach. Die hier macht es mir schwer. Ich liebe die Sprache dieser Geschichte. Die Aufzählungen, die Klammern, die Doppelpunkte. Ich lese das gern. Problem: Die Uneindeutigkeit der Figuren. Zuerst dachte ich der Erzähler ist Mensch und Quembe Maschine, an der die Cavatoren dran sind. Dann wurde klar, dass der Erzähler (An)Droide ist und ich nahm an, Qwembe ist Mensch ("warm und glatt und weich" und "ohne Bewusstsein erstickt"). Was die Cavatoren (soetwas wie Schaufeln, dachte ich) sein sollten und wo sie dazu gehören (extra Roboter? Oder Arme von dem einen oder anderen?), hab ich nicht kapiert. Dann wieder: Qwembe scheint doch Maschine/Roboter zu sein. Aber was ist mit den Herzen? Irgendwie hängt/hing doch Qwembes Herz mit einem Cavator zusammen. Also doch ein Mensch? Energiemodul oder Herz? Erst dacht ich ein Energiemodul besteht aus vielen (menschlichen) Herzen, aber das stimmt ja nun auch nicht, weil der Erzähler 47 Energiemodule=Herzen in seinem Cavator hat. Wieso ist am Anfang von zwei Cavatoren die Rede und später nur noch von einem? Wieso hat Celias Cavator ein "Herz" und der des Erzählers 47?
Mich ärgert das, dass ich nicht durchblicke, da es mir leider die Lesefreude und Neugier am Text versaut, den ich sonst sicher weiter oben dabei gehabt hätte. Ich schätze es liegt an mir und am unaufmerksamen Lesen, vermutlich sind alle HInweise im Text. Vielleicht komme ich noch dahinter.


_________________
Verschrieben. Verzettelt.
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Tjana
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Alter: 58
Beiträge: 1863
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BeitragVerfasst am: 24.11.2015 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

Gefiel mir  zuerst gar nicht, jetzt mit jedem Lesen mehr, aber ich kriege es nicht begründet. Reines Gefühl. Mist. Mal abwarten

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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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rieka
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Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 24.11.2015 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inco.
Es ist ziemlich schwierig für mich, den Texten dieses Wettbewerbs gerecht zu werden. Ich versuche es:
Puhh, das ist mir zu fremd. Ich fürchte das ist Science-Fiction-Insiderwissen über Fictoren, Cavatoren, Rodin ist noch aufzutreiben, Qwembe weisst auf Afrika hin. Ist das eine Bildungslücke, wenn ich zu wenig darüber weiß und wenn die Lücken mich hindern, mich in der Geschichte zu orientieren?
Die Sprache ist flüssig zu lesen. Ich finde es auch spannend, soweit ich den Text verstehe, auch anspruchsvoll formuliert, nachdenklich, teilweise schöne Bilder. Geht aber meiner Wahrnehmung nach über Menschmaschinethema hinaus, ist schon reine Sciencefiction.
Außerdem ist es mir in dieser ohnehin intensiven Kritikrunde zeitlich zu viel, mich erst sachkundig machen zu müssen. Daher fehlt mir das nötige Verständnis für diese Geschichte. Die Teilnehmer vom Sciencefiction-Fach werden das sicher, hoffe ich doch, anders sehen.
Da ich mich zwischen vielen guten Texten entscheiden muss, bleibt für deinen Text leider kein Punkt.
LG rieka
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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 25.11.2015 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss zugeben, für diesen Beitrag habe ich ein bisschen mein Bewertungsschema manipuliert. Je nach Gewichtung schien er mir immer entweder zu hoch bepunktet oder er wäre aus der "Punkte-Hälfte" gefallen, weil er nicht so richtig meine Interpretation der Vorgaben trifft. Nun habe ich ihn auf Platz 9 festgenagelt, denn einen solch faszinierenden Text in der Masse der 0-Punkte-Beiträge untergehen zu lassen, geht auf keinen Fall. Andererseits frage ich mich auch nach dem vierten Lesen, mit welchem Ansatz, mit welcher Fragestellung das Thema  "Menschmaschine" hier bearbeitet wurde. Für mich ist das gute E-SciFi, keine Frage, aber nur dass eine Maschine (falls der Prota selbst als so eine zu verstehen wäre) bei Forschungen auf Relikte der untergegangen menschlichen Zivilisation stößt, erscheint mir da - verglichen mit den meisten anderen Beiträgen - etwas dürftig. Zumal von der Menschheit nach wie vor im Präsens gesprochen wird. Hm. Habe ich nicht auseinander gekriegt. An Analogien zur heutigen Gesellschaft, falls die beabsichtigt wären, ist mir auch nichts Schlüssiges eingefallen. Vielleicht denke ich da aber auch zu eng.

Und dann andererseits. Die Bilder. Die Sprache. Die latent melancholische Stimmung, die mich bei jedem Lesen erfasst, dankbar gerade dadurch, dass sie im Prota nicht ausformuliert ist. Rodins Kuss in der Cavator-Variante wäre bestimmt ein interessanter CAvatar.

In "Formernukleus" habe ich kritisiert, dass die Geschichte nur durch einen Info-Block des auktorialen Erzählers verstehbar ist. Hier nun fehlt dieser erklärende Info-Block bzw. werden zwar ein paar Antworten gegeben, aber nicht auf die Fragen, die ich stellen würde. Damit bin ich dann offenbar auch nicht ganz zufrieden. Vielleicht fehlt mir die Lesart oder die Fantasie, die Lücken zu füllen. Vielleicht sehe ich Lücken, wo keine sind. Vielleicht sollen die Lücken nicht gefüllt werden, soll das Fragmentarische auch in meinem Kopf für immer Fragment bleiben, so wie auch der Prota nur sammelt, ohne Zusammenhänge herstellen zu können. Vielleicht will der Text nichts anderes als die oben genannte Wirkung bei mir erzielen.

Ach, und weil ich schon mit einem Bekenntnis angefangen habe, höre ich auch ganz mutig auf: Ich vermute mal crim als Autor. Sicher bin ich mir selbstverständlich nicht.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Michel
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Beiträge: 1564
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 25.11.2015 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Mensch? Maschine? Das bleibt mir in dieser düsteren SciFi-Dystopie bis zum Schluss unklar. Womit das Thema umgesetzt ist. Der Wechsel zwischen reflektierender Betrachtung und Maschinen-Jargon schafft eine eigentümliche Zwischen-Stimmung, die Menschen erscheinen als sonderbare Reste einer aussterbenden Zivilisation.
Insgesamt bleibt mir zu unklar, was da außer Kupfer aus dem Berg gegraben wird. Fragment, sicher, aber dieses ist mir etwas zu - fragmentarisch. Für die Erzähl-Stimmung gibt es trotzdem Punkte.
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3727

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 25.11.2015 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Noch eine Dystopie. Warum ist Menschmaschine 2015 immer noch ein Zukunftsthema, und ist es das überhaupt, und ist es wirklich so, dass unsere Zeit (immer noch / aktuell) geprägt ist von der Angst, von Maschinen ersetzt zu werden. Das jedenfalls wäre für mich eine plausible Begründung, in ausgerechnet diesem Wettbewerb auf ein derart klassisches Science Fiction-Szenario zu setzen (obwohl mir einfach nicht einfallen will, an welche Geschichte mich diese Cavatoren so ganz stark erinnern). So wie die Dinge stehen, wundere ich mich etwas.
Ebenfalls eine verbreitete Angst, ganz offenbar: In der Zukunft wird unsere Kultur nur noch in Form historischer Artefakte oder Erinnerungen existieren. Seine Kultur macht den Menschen zum Menschen: das gefällt mir, natürlich! Was die Originalität des Gedankens anbelangt: In diesem Wettbewerb ist es nicht der einzige Text, der ihn aufgreift. Zeitgeist?

Deine Geschichte ist aus der Sicht eines Roboters erzählt, der versucht, die Menschen anhand historischer Kulturartefakte und anhand von Notizen und Erinnerungen zu verstehen.
Hey, der Text stammt ja nicht etwa von einer der Person, mit denen ich mich neulich über ein ähnliches fiktives Szenario unterhielt und dessen Analogie zur wahren Funktion Googles?!
Als Perspektive jedenfalls finde ich das spannend.

Ich bin sehr zwiegespalten was diesen Text anbelangt. Er enthält schöne Gedanken und Bilder, ist solide und stimmungsvoll erzählt - aber dann kommt mir jeder Gedanke darin vor wie schon mal anderswo gelesen/gehört/gedacht. Schwierig.

-> 5 Punkte
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Flotte Schreibefeder
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Beiträge: 32
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BeitragVerfasst am: 25.11.2015 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir vorgenommen, zu jedem Text etwas zu schreiben, aber hier fällt mir das sehr schwer. Es ist mir gänzlich unklar geblieben, was er mir sagen/vermitteln soll.

Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich beim Lesen in allererster Linie unterhalten werden oder mich entspannen, kurz in eine Geschichte eintauchen möchte. Das ist ja bei guter E-Literatur zumindest laut vielen Experten nicht immer der Fall.

Das Einzige, was ich also dazu schreiben kann: Die vielen Fremdwörter und Eigennamen, mit denen ich als Einsteiger nichts anfangen konnte, haben mich sehr aus dem Text herausgezogen und abgelenkt.
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Akiragirl
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Beiträge: 5593
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Der goldene Spiegel - Prosa DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 25.11.2015 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

dieser Text ist geradezu symptomatisch für die Gründe, aus denen ich in meiner Freizeit nur sehr ungern die Genres Science Fiction und/oder Fantasy lese.
Ansich geht es ja auch in Geschichten dieser Genres letztlich um zutiefst menschliche Probleme, uns sollen Phänomene unserer wirklichen Welt auf einer anderen, abstrakteren Ebene vorgeführt werden, was dann mitunter zu neuen Erkenntnissen führen kann. Für meine Begriffe jedenfalls sollten auch in erfundenen Welten letztlich die Geschichte und die Figuren im Mittelpunkt stehen und mich als Leser mitreißen. Bei Glossar/Cavator nehme ich an, dass die eigentlichen Themen die Zerstörung einer „alten Welt“, der Tod einer Maschine als tragisches Ereignis, eventuell auch die Kritik der Sklaverei sein sollten.

In einigen solcher Texte, und ich zähle diesen für mich mal dazu, drängt sich die Welt jedoch zu sehr in den Vordergrund. Die Welt ist so anders, gespickt mit so vielen fremden Wörtern und du hast nur Platz für eine Kurzgeschichte. Alles, was das bei mir bewirkt ist, dass ich a) das Lesen mühselig finde, b) nichts fühle und c) keine konkreten Bilder vor mir sehe, weil trotz Beschreibung diese Welt für mich sehr vage und konturlos bleibt.
 
Zitat:
Kämen sie jetzt, das Projekt zu beenden und uns zu holen (nein: mich zu holen), der Anblick der beiden Cavatoren könnte die Fictoren an Rodins Kuss erinnern.

Die Erinnerung an Rodin allerdings dürfte mit der alten Erde untergegangen sein, und auch mir ist er nur bekannt durch Pavel; durch das Buch, das aus seinem in meinen Besitz wechselte.

Hier habe ich in nur 2 Sätzen direkt 4 Unbekannte: Cavatoren (ich habe bis zum Ende nicht verstanden, was das nun eigentlich sein soll), Fictoren (selbiges; einzig dass sie irgendwie über die Cavatoren herrschen kam heraus), Rodin und Pavel, wobei ich bei den letzteren beiden auch nicht weiß, ob das jetzt Menschen, Maschinen oder Kunstwörter für irgendetwas anderes sind.

Später folgt dann noch das:
Zitat:
Eine Münze von Nizar, ein Ring von Corentin, eine Glocke von Soek.
Der Schlüssel gehörte Tomomi, der Sextant Noa.
Der silberne Griff eines Stocks (Celia), eine versteinerte Schnecke (Beatriz), eine Flöte (Añuli).
Kians Uhr, eine Vase von Savitri.
Und Ruben besaß ein Kistchen, verschlossen, aus Holz.

Okay, was soll ich damit jetzt anfangen? Ich weiß, wir sind hier bei einem E-Wettbewerb, die Texte dürfen sich etwas sperren. Aber ich sehe nicht wozu diese Auflistung dienen soll, außer irendwie geheimnisvoll und gewichtig zu klingen.

Vielleicht ist es unfair, extrem SciFi-lastige Texte in diesem Wettbewerb zu bestrafen, nur weil mir persönlich diese Art von Texten nicht zusagt. Andererseits bleibt mir bei dem konstant hohen schreiberischen Niveau (auch in diesem Text!) keine andere Wahl, als radikal subjektiv vorzugehen. Mir ist dieser Text ganz einfach zu technisch, zu überfrachtet mit erfundenen Begriffen.
Daher leider keine Punkte von mir.

Liebe Grüße
Anne


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"Man bereut nicht, was man getan hat, sondern das, was man nicht getan hat." (Mark Aurel)
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tronde
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Das goldene Aufbruchstück Das silberne Niemandsland


BeitragVerfasst am: 25.11.2015 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Fragment: hat ein Ende, eher Kurzgeschichte
MenschMaschine: ja
Komme mit den diversen Namen durcheinander und verstehe auch so ganz die Geschichte nicht.

Wahrscheinlich keine Punkte.

Grüße
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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 26.11.2015 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Irgendwie erreicht mich hier gar nix. Deshalb kann ich auch leider keine Punkte geben - vielleicht verstehe ich auch einen Aspekt nicht.
Aber wenn's wirklich nur um eine Dystopie geht, in der die Kultur aufgrund emotionaler Einbußen verloren gegangen ist, dann erreicht mich hier gar nix. Viel zu oft gelesen - und ich kann auch keinen neuen Gedanken erkennen.
Sorry für das harte Feedback, aber mit dem Text kann ich sehr wenig anfangen. Wenn du ein genaueres Feedback willst, kannst du mir gerne eine PN schreiben.

LG Dennis


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- Lütfiye Güzel
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lupus
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BeitragVerfasst am: 26.11.2015 16:25    Titel: Re: Glossar/Cavator Antworten mit Zitat

Guten Abend,

ich sag's gleich zu Beginn: trotz mehrmaligem intensivem Lesen werd ich mit diesem Text einfach nicht so warm, wie ich es gerne hätte.

Die ersten beiden Absätze schon liefern ein Feuerwerk an Widersprüchen und sprachlicher Überladenheit. Und da drängt sich mir der Gedankte auf, dass du dich möglicherweise ein bisserl verEt hast, denn

- die Satzstrukturen wiederum sind doch recht einheitlich und beginnen sehr oft mit dem Subjekt. (Ausnahme seltsamerweise: Absatz 3 und ansatzweise 11 - und ich hab mir wieder und wieder überlegt, ob es dafür einen, dem INhalt geschuldeten Grund gibt, aber keinen gefunden).
- selbst diese Referenz zu Rodin schient mir irgendwie aufgesetzt, ja eigentlich unlogisch.

ansonsten: auch inhaltlich kann ich nichts erkennen, was mich an einen E-Text erinnern würde, ein Fragment kann ich nicht erkennen.

Es gibt da noch diese Verbindung zur Kunst im Allgemeinen, eine Referenz zur Sklaverei. Beides aber bleibt mir zu vordergründig und zu oberflächlich. Nicht falsch verstehen: ich brauch keinen Text, der mir Lösungen bietet oder eine Analyse mitliefert - ganz im Gegenteil: ich will selbst denken, selbst analysieren, aber der Text hinterlässt nichts, was mich zum inhaltlichen Nach- oder Weiterdenken anregen würde.

sprachlich gerne im Detail, wenn dir etwas daran liegt.

lgl


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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wwwave
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BeitragVerfasst am: 27.11.2015 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text wirkt auf mich unpersönlich, ich werde nicht Teil des Geschehens.
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 27.11.2015 16:35    Titel: Antworten mit Zitat


    Keine Punkte für Glossar/Cavator

    Dem Rezensor glüht das Ohr
    So viele Fachwörter muss man erst mal verkraften. Zumal wenn sie unnötig und ausgedacht sind. Das ist schade, denn das dystopische Bild zwischen Maschinenherrschaft und Rassismus hätte Potenzial geboten.

    Wenn schon im ersten Satz zwei Fremdwörter sind, unter denen man sich nichts vorstellen kann und die beide auf -oren enden, fällt der Einstieg in die Geschichte schwer. Zumal die „Cavatoren“ als Wort keinen Sinn haben, „Grubenarbeiter“ hätte es auch getan. Eigentlich würde die Geschichte viele Möglichkeiten haben, sich zu entfalten. Der Roboter, der die Geschichte aufzeichnet, hat keine Farbsensoren und nimmt den vorherrschenden Rassismus nicht wahr, kann selbst kein Rassist sein. Zwar bleibt nebelhaft, wie dieser technische Wunsch pragmatisch ausführbar gemacht werden sollte, aber darauf kommt es letztendlich nicht an. Insgesamt ist es wohl das E, das dem Text am meisten mangelt und deshalb leider keinen Platz in den Top 10 erhält.

     
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 336



BeitragVerfasst am: 28.11.2015 02:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nur kurz jetzt, weil so bald keine Zeit für Ausführlichkeiten sein wird: danke für Eure Beschäftigung mit meinem wieder mal sehr hermetischen Text. Und ein dickes Dankeschön an alle, die den Text bepunktenswert fanden.

Ich freue mich auf die hoffentlich diesmal tatsächlich stattfindende E-Diskussion. Ich hätte da nämlich einige offene Fragen.
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nebenfluss
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


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BeitragVerfasst am: 28.11.2015 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Ich freue mich auf die hoffentlich diesmal tatsächlich stattfindende E-Diskussion. Ich hätte da nämlich einige offene Fragen.

Dann mach doch einen Thread auf und stell sie dort Wink


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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