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News. Irgendwoher. Irgendwie.

 

 
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4375
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 13.09.2015 18:00    Titel: News. Irgendwoher. Irgendwie. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

.



News. Irgendwoher. Irgendwie.

Noch ...
hörst du unglaubwürdig über die Zeilen drüber, hinweg. Die ersten Sekunden.
Ist sie wieder da, die Stimme
im gewohnten Gleichschritt
aus dem Kasten.
Unerträglich, diese angezogene Blässe in ihrer Farblosigkeit.  Sie ist tot. Hast es doch behauptet.

Keine Nuance ...
aus deinem Mund; es geht doch um Bella. Was bist du?
Ein Automat?
... schalte dich ab, du Monster – jetzt.

Was sagte sie? kam doch

aus dem Kasten.
Weiß es, verdammt nochmal ja. Bist nur Blech, Plastik und tote Technik
gaukelst uns Leben vor / jeden Tag
und Bella
soll nun tot sein.
Hast du es nicht verstanden?
... schalte dich ein, du Monster, jetzt.

Deine Chance
 – mit anderer Stimme.
Es ist ein Missverständnis,
sag es, klär’s auf. Verdammt nochmal. Bist du selbst schon tot?  du
ichloses Ding aus Indirektheiten
...

trägst auch du Verantwortung und
schmeist sie unberührt
einfach

aus deinem Maul.

Die Entschuldigung? weil ...
aus dem Kasten.

Wer bist du? tatsächlich ein Mensch.
Versteckst dich dahinter. Okay, es geht um Infos für Jedermann –frau; kommen nunmal
aus dem Kasten.
Bist per Defintionem dafür da.
aprior. Kommen Illusionen ... raus; gute, fürchterliche / irgendwoher
von dieser Welt  – sind so angenehm weit weg. / Und nun!
  Es ist Bella.
Behauptest,
bestehst nur aus Schallwellen,
seist ein Formalismus. Aber da spricht doch ein Mensch. Hat der keine Seele? Begreifst du es
nicht?
tote Stimme

aus dem Kasten.
 Es ist Bella.

Hast es doch auch gehört?

  Bella läge tot da. Sei tot ...
gestern,
gefunden

neben der Bushaltestelle  / Bella,
deine unbekannte B. soll nun nie mehr dort sitzen und warten. Auf ihren Bus ...
werde sie nun nie mehr dort antreffen,
mit ihren Plänen;
wollte doch
morgen
ins ...


-

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crim
Geschlecht:männlichsex, crim & rock'n'roll


Beiträge: 1330
Wohnort: Wiesbaden/München
Die lange Johanne in Gold Lezepo 2015
Pokapro und Lezepo 2014 Pokapro VII & Lezepo V



BeitragVerfasst am: 15.09.2015 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Inkogabel,

wieder mal ein fordernder Text, der ein paar Gedanken zur Wirklich-Unwirklichkeit aufklappt. Das Medium als Übermittler und auch Entfremder. Der Mensch im Automat spricht wie ein Automat über den Tod und der Mensch vor dem Automat wehrt sich vielleicht, auf seine Art?

LG Crim
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4375
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 15.09.2015 12:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Da ist der Kasten, aus dem uns medial Leben vorgekaukelt wird;

und da ist Bella. Wer ist sie? ... eine Frau, Bekannte, jemand, nur von der Bushaltestelle mit dem man immer mal wieder, ab und an Worte/Gedanken wechselt,
 oder was

ist sie [ eine Figuration für ... ]?

... und: sie sei nun tot.


-


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 15.09.2015 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bella ist verschwunden, dann ist Bella tot und sogar eine öffentliche Nachricht wert. Das LI versucht sich mehr schlecht als recht zu sammeln, vergleicht sich selbst mit dem Fernsehgerät – Automat, „Blech, Plastik und tote Technik“, Monster – in der scheinbaren Gleichgültigkeit, mit der er Neuigkeiten ausspuckt oder aufnimmt.

So gut ich auch nachvollziehen kann, dass man sich selbst dafür hasst, im Moment des Schocks die Leere nicht fühlen zu wollen, weil sie einem unmenschlich erscheint, so fehlen mir trotzdem die Hintergründe hier, um wirklich eine emotionale oder intellektuelle Verbindung zu dem Text zu bekommen. Für das LI ist Bella „unbekannt“, die Nachricht ihres Todes hat er aus den Nachrichten erfahren; seine Bella mit der Toten zu identifizieren dürfte wohl nicht einfach, wenn auch nicht unmöglich sein. Trotzdem treibt ihn, ich identifiziere ihn jetzt als gruseligen Stalker oder gar als Slenderman, eine schwer nachvollziehbare Trauer um, die keine Grundlage zu haben scheint. Außer einer psychischen Störung. Die wiederum wäre mir hier zu wenig ausgearbeitet. Man bleibt immer außen vor, der Text lässt einen nicht „rein“, ich bekomme keine Verbindung zu ihm.

Das liegt auch an Form und Sprache, die so unentschieden und dabei doch betulich wirken. Der Titel „News.“ mit dem Zusatz „Irgendwoher. Irgendwie.“ spricht symptomatisch für sich. Nicht nur konkretisierst du das erste Adverb nur wenige Verse später, die Nachrichten kommen aus dem Fernseher, sondern du beschreibst damit auch ein völlig anderes Gedicht. Der Titel würde eher eine Suche nach Informationen, Tagesgeschehen und Wissen suggerieren, vielleicht in einer Welt oder Umgebung, wo an dergleichen schwer heranzukommen ist. Aber wie es sich jetzt darstellt, klingt für mich ein weinerlicher, vor allem auch unechter Leidenston mit, der sich durch das Gedicht zieht. „Irgendwie konnte ich diese News wahrnehmen ...“

Dazu ist keine Entwicklung erkennbar. Der Inhalt tritt auf der Stelle und wiederholt das gleiche mit anderen Worten. Von übermäßigen Formatierungen, die keinen Mehrwert bringen, weil sie an sich nichts aussagen, würde ich dir abraten ( Querstriche /, Dreierpunkte ..., Kursiv + Fettkursiv). Damit sieht die „Textoberfläche“ möglicherweise interessanter aus, aber wenn sich herausstellt, dass man genau so gut darauf hätte verzichten können, wirken diese formalen Stilmittel schnell aufgesetzt.

Leider konntest du mich mit deinem Beitrag nicht besonders überzeugen. Die Themenvorgabe ist aber zweifelsfrei und sehr deutlich erkennbar umgesetzt. News gesehen -> Schock -> Schreiben & fünfmal „Kasten“.
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2605

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 20.09.2015 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour!

In den Nachrichten wird über den Tod von Bella berichtet. LI kennt das Mädchen nur vom Sehen an der Bushaltestelle her, ist dennoch außer sich, wie distanziert und kalt ihr Tod vermittelt wird und man sich aus dem Kasten mehr Wärme und Anteilnahme über den Tod eines Menschen wünschen würde.
Ich muss z.B. an den Tod von Tugce denken und auch wenn die Nachrichten sachlich bleiben (müssen), so hat mich ihr Tod tief getroffen und die Anteilnahme in der Bevölkerung positiv überrascht. Ohne den Medien (z.B. Fernsehen, Zeitungen, Internet) würden diese Vorfälle meist nur lokal bekannt bleiben.

Dein Gedicht erfüllt die Aufgabenstellung, du hast nicht nur das Zitat und die fünfmalige Verwendung eines gegenständlichen Begriffs verarbeitet, sondern auch den Titel des Bukowski-Gedichts "Das Mädchen von der Bushaltestelle" berücksichtigt. Prima.

Eine Passage, die mMn völlig raus kann (für das "aus dem Kasten" wäre du aufgrund der fünfmal-Vorgabe eine andere Möglichkeit zu überlegen):
Zitat:
Wer bist du? tatsächlich ein Mensch.
Versteckst dich dahinter. Okay, es geht um Infos für Jedermann –frau; kommen nunmal
aus dem Kasten.
Bist per Defintionem dafür da.
aprior. Kommen Illusionen ... raus; gute, fürchterliche / irgendwoher
von dieser Welt  – sind so angenehm weit weg. / Und nun!

Hier wird mir zu viel vorgekaut und eigentlich nichts wirklich Neues geschrieben,was ich mir als Leser nicht denken könnte oder bereits weiß.



Mit dem Kasten in ein Fernseher gemeint und in den Passagen zuvor
Zitat:
aus dem Kasten.
Weiß es, verdammt nochmal ja. Bist nur Blech, Plastik und tote Technik
gaukelst uns Leben vor / jeden Tag
und Bella
soll nun tot sein.
Hast du es nicht verstanden?
... schalte dich ein, du Monster,
jetzt.

Deine Chance
 – mit anderer Stimme.
Es ist ein Missverständnis,
sag es, klär’s auf. Verdammt nochmal. Bist du selbst schon tot?  du
ichloses Ding aus Indirektheiten .
..

trägst auch du Verantwortung und
schmeist schmeißt sie unberührt
einfach

aus deinem Maul.

verdeutlicht mir in ausreichender Weise die Distanz des Nachrichtensprechers bezüglich der Nachrichten, die er in die Welt hinaus verbreitet.


Dein Titel: "News. Irgendwoher. Irgendwie." gefällt mir nicht wirklich, da du im Text auf eine konkrete Nachricht (den Tod Bellas) eingehst. Die Nachricht kommt nicht von irgendwoher und sie wird nicht irgendwie vermittelt, sondern objektiv und eher auf die reine Information und Meldung reduziert. Insgesamt empfinde ich deine Wahl des Titels irreführend und unpassend und gibt mMn nicht die Sicht/Perspektive und emotionale Verfassung des LI wider. Deine Titelwahl wäre zu überdenken.

Von mir bekommst du meine zweithöchst-mögliche Punktevergabe: trois points.

Merci beaucoup.

Constantine
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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


Beiträge: 1627
Wohnort: zwischen Hügeln und Aue...
Das Silberne Pfand Lezepo 2015
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 22.09.2015 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

.

Hallo Verfasser des Gedichtes!

Wenn ich mich nicht völlig täusche, hast dich diesmal zurückgehalten bei der Aufmachung deines Gedichtes.
Es wirkt fast etwas ... dezent. Wink

Nun zum Titel, der knüpft unmittelbar an das Zitat aus der Aufgabenstellung an, setzt den Leser direkt vor das Nachrichtenübertragungsgerät.
Die News kommen irgendwie von irgendwoher. Dieses nicht lokalisierte erzeugt schon vorm eigentlichen Beginn ein gewisses Unbehagen.

Der Text deutet mir, dass sich bei dem Nachrichtenempfangsgerät um ein Radio handelt, denn die Nachrichten sind akustisch übermittelt.
Sie künden vom Tod einer gewissen Bella und erzeugen Fassungslosigkeit beim Handelnden des Textes sowie irrationale Gedanken, Sätze, Forderungen (an das Gerät).
Typische Handlungsweisen, wenn man schlimme Mitteilungen erhält, die man nicht wahr haben möchte, die man wegschieben will, als Selbstschutz..
Die fünfmal wiederholte Passage aus dem Kasten ist mir eigentlich zu ... präsent (nenne ich es) Anfangs fand ich es optisch und stimmlich nervend, aber im Nachhinein passt es zu Inhalt und ausgedrückter Stimmung.
An manchen Stellen kann ich die Worte nicht ganz zuordnen, es sind zwei Personen am Ort?

Zunächst schien mir, es hört bzw. -fühlt sich an, dass diese Bella der handelnden Person in einer Weise nahe steht. Sie müsste dann einen gewissen (allgemeinen) Bekanntheitsgrad haben?
Sonst würde sie nicht im Radio, in den Nachrichten ausdrücklich benannt werden / erkennbar sein?
Doch heißt es dann "unbekannte B". Sie ist stellvertretend eingesetzt für alle anonymen Bellas (Schönen)?
Er kannte sie nur vom Sehen, am Bus? Sie hatte solchen Eindruck in ihm hinterlassen?
So wäre nur eine Meldung "an der ... Bushaltestelle wurde eine weibliche Person leblos aufgefunden ..." einleuchtend.
Das ist für mich noch ein Fragezeichen.

Sehr gut ist dieses fassungslose, irrationale Verhalten dargestellt, das nicht glauben können, der Ton ist glaubhaft.

Lieber Gruß
Zinna


_________________
Wenn alle Stricke reißen, bleibt der Galgen eben leer...
(c) Zinna
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Jack Burns
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 48
Beiträge: 1559



BeitragVerfasst am: 23.09.2015 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich meine Bewertung nicht fachlich unterlegen kann, lass ich es sein.
Viel Glück!


_________________
Monster.
How should I feel?
Creatures lie here, looking through the windows.
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Drakenheim
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Alter: 38
Beiträge: 268
NaNoWriMo: 50166
Wohnort: Daheim


BeitragVerfasst am: 23.09.2015 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Der Name Bella... meine erste Assoziation war eine weniger gut gelungene Liebesgeschichte mit glitzernden... ach vergessen wir das.

Von diesem falschen ersten Eindruck befreit lese ich hier im Inneren eines Menschen, der die Nachrichten regelmäßig verfolgt und eigentlich gehofft hat, dass das Mädchen doch lebendig wieder auftaucht.
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firstoffertio
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Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 23.09.2015 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses Gedicht erzählt eine Geschichte?

Der Titel hilft mir nicht viel.

Erst dachte ich, Bella stünde vielleicht für Schönheit oder so, eine Idee.

Aber zum Schluss wird deutlich: Es geht um eine Person dieses Namens. Oder irre ich mich?

Es geht darum, dass Nachrichten auch etwas sein können, was einen direkt betrifft? Wenn man die Personen, um die es geht, kennt?

Diese Idee finde ich spannend. Bin aber unsicher, ob sie hier gut umgesetzt ist.
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Lorraine
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Beiträge: 696
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 25.09.2015 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.

Da hat einer was aus dem Kasten angel  ... nee, Scherz beseitigt, ja, man kann mit deinen Gedichten, wenn man gerade so gestimmt ist, sehr viel Zeit verbringen. Beim letzten Wettbewerb ging mir das zum Beispiel so, ich habe aber - denn das ist die Kehrseite - darauf verzichtet, noch jemand ausser einem Gesprächspartner mit meinem Lesen oder meinem Verständnis zu beglückern.

Nun aber zu diesem hier. Da bringt eine Stimme ein LI aus der Fassung. Nicht so sehr die Nachricht von einem Tod, eher die Art, wie sie überbracht wird.

Zitat:
Noch ... 
hörst du unglaubwürdig über die Zeilen drüber, hinweg. Die ersten Sekunden. 

Mir gefällt, wie hier sofort die inhaltliche Brücke von einem hörenden zu einem schreibenden Ich geschlagen wird, auch mag ich deine Adverbialverformung, die mich natürlich dem Wort „unglaubwürdig“ besondere Aufmerksamkeit widmen lässt, und allem, was es enthält.
Im Folgenden wird deine Interpretation der Vorgaben sehr klar, was du aus ihr herausholst, widersteht einer Interpetation mit der bei dir üblichen Borstigkeit.
Jedenfalls ringt da einer um Fassung, ist wütend, auch traurig … aber es geht nicht so sehr um „Bella“, die oder das Schöne, sondern um LI selbst, das zwar uneindeutig oder gespalten bleibt, dennoch ein Ich, das vorwurfsvoll, angriffslustig hervortritt und am Ende etwas bedauert, ein Versäumnis.

Gut gelöst finde ich, dass „der Kasten“, aus dem eine Stimme dringt, nicht näher definiert ist, Schallwellen sind ja nicht einem Radio vorbehalten, vielleicht sehe ich das auch nur so, weil ich es ähnlich versucht habe, auch im Zitat ist das Ein- und Abschalten gar nicht präzisiert, was den dazugehörigen Apparat betrifft.

Was mir weniger gefällt, ich auch unnötig, vielleicht gar aufgesetzt finde, ist die Erwähnung der Bushaltestelle, die wiederum deiner Interpretation der Vorgaben geschuldet zu sein scheint, für mich hätte es die nicht gebraucht, mir nimmt das die Assoziationsfreiheit ein wenig, was „Bella“ oder B. Betrifft. Aber gut, vielleicht passte es ja genau, für dich und du hattest eine ganz bestimmte Schöne vor Augen, von deren Ableben und der Art, wie LI davon erfahren hat, es sich hier (auch) handelt.
(Nur als Beispiel: Zu der (Medien-)Epoche, in der M. Monroe tot aufgefunden wurde, passt ja eine Nachrichtenmeldung aus dem Radio, und sie hatte in einem Film namens 'Bus Stop' gespielt; dahin könnte ein Assoziieren führen und die Abscheu gegen die Gleichgültigkeit, mit der solche und andere Dinge an LI heran getragen werden würde hier konkretisiert.)

Soweit erstmal … du bekommst von mir die Höchstpunktzahl, Konkurrenz sehe ich diesmal nicht wirklich, und klar, das Routinierte ist deutlich, kommt dir zugute. Der Tippfehler oder was ich dafür halte, sieht unschön aus, jedenfalls konnte ich ihm keine wortspielerische Berechtigung finden.

Grüße,
Lorraine
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Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 37
Beiträge: 717
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 25.09.2015 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannte/r

ein sehr vielschichtiger Text, mit schnellen Bildwechseln, passend zur
Verwirrtheit des LI. Schön finde ich den offenen Schluss.

LG
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Rübenach
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2291



BeitragVerfasst am: 25.09.2015 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

drei

_________________
"Von Literatur verstehen Autoren so viel wie Vögel von Ornithologie." (Marceel Reich-Ranicki)

„Ist es nicht idiotisch, sieben oder gar acht Monate an einem Roman zu schreiben, wenn man in jedem Buchladen für zwei Dollar einen kaufen kann?“ (Mark Twain)
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1863
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 26.09.2015 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nachvollziehbar. Ich spüre die Verzweiflung, das Nicht-Wahrhaben-Wollen.
Gefällt mir.
Aber den Jedermann zu gendern, stört den Fluss


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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