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Flammenfreundin


 
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Flammenfreundin
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

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BeitragVerfasst am: 18.04.2015 16:51    Titel: Flammenfreundin eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Mein Gott: dieses Forum: on-again-off-again-romance. Besser ich wäre öfter hier. Wink Für mich zumindest... (Username neu: ehemals Sandmadame)

Hier der neuste Erguss. Fortsetzungsgedanken vorhanden.

I

Gebrauchsfertig seit ihrer Geburt
ungetauft, aber benannt,
stiehlt sich Flammenfreundin aus allen Lebenslagen davon.

Kein Traum bleibt.
So leer wie Verpackungen, entsorgungswürdig,
trägt sie die  marginale Seele umher.

Versenkte, zundererfahrene Lippen und Brüste.
Augen, Referenz an Blüten industrieller Feuer.
Hände.
Hände und Finger, fiebrig und rußig wie Kohle und Glut.
Füße, irgendwie. Oder das Haar.
Ein lieblicher Rest von Körper.

Ascheflocken im Wind.

Und ihr?
Geht im Sommer Grillanzünder kaufen und Steaks!
Ladet die besseren Freunde ein, lacht bei Bier und plumpem Flirts!
Streift selig nach hause durch eure schattigen Gassen,
hinterlasst auf dem Grillplatz Verpackungen,
Müll.  Erinnerungen. Irgendwas.
Und

vergesst Flammenfreundin.

weil schon Zigarettenstummel genügen
euer Haus in Brand zu setzen.

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Flammenfreundin
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 01:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nun denn, eine Fortsetzung offenbar...
Mag einer was sagen? (Es wäre so eine Hilfe bei dem nahezu heroischen Kampf gegen Schreibangst rotwerd Bzw. muss ich nun einfach einmal sehen, wie ich weiter fortfahre, so technisch gesehen. )
Gedankt sei es euch schon jetzt!



II

Lider stauen die Tränen.

Im Schlaf brechen Ängste den Träumen die Glieder,
schlimmer als Sorgen,
die tags der Hoffnung schon lange den Hals umdrehen.

Kinderknautschgesicht,
so faltig die Anmut des Grauens. Versiert die Pose des kleinen Gräuel.
Keine Tränchen, Schluchzen - ohne Hall,
ohne Befund oder Grund, ohne Gewähr oder Datingchance, oh Flammenfreundin!

Deine graue Miniatur begräbst du unter den Laken.
Dein einziger Raum, ein Bett ohne Ufer. Wie selten
scheinst  du Inhalt von Männergesprächen.
Selten,

dein Pendant.

Fehlerfrei schwirrt er, einem Kolibri gleich in den Röhren früherer Jahre.

Spiegelverrückt
zwitscherst du ein eigenes Lied.
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gold
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 06:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mag einer was sagen? (Es wäre so eine Hilfe bei dem nahezu heroischen Kampf gegen Schreibangst rotwerd Bzw. muss ich nun einfach einmal sehen, wie ich weiter fortfahre, so technisch gesehen. )
 Gedankt sei es euch schon jetzt!



Ja, ich: Ich finde dein Gedicht große Klasse!!! Eigentlich wollte ich "saugeil" schreiben, aber ich glaube, da kriege ich Probleme, die aus Kopfschütteln und Augendrehen mancher Leser bestehen könnten.

Das sage ich auf die Schnelle, ehe ich in die Arbeit gehe. Und mache dir hoffentlich Mut.

Ich habe mich auf den ersten Teil bezogen, den zweiten muss ich mir heute Abend noch vornehmen.

Liebe Grüße
sehr gern gelesen
gold


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Make Tofu Not War (Goshka Macuga)
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Flammenfreundin
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 09:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Gold,

jetzt zauberst du mir eine lächelnde Motivation ins Gesicht für den heutigen Tag! Hab auch du einen schönen Tag und schaffe froh! Smile

freundlichste Grüße

S.
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gold
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 18:48    Titel: Re: Flammenfreundin Antworten mit Zitat

Flammenfreundin hat Folgendes geschrieben:
Mein Gott: dieses Forum: on-again-off-again-romance. Besser ich wäre öfter hier. Wink Für mich zumindest... (Username neu: ehemals Sandmadame)

Hier der neuste Erguss. Fortsetzungsgedanken vorhanden.

I

Gebrauchsfertig seit ihrer Geburt
ungetauft, aber benannt,
stiehlt sich Flammenfreundin aus allen Lebenslagen davon. Kein Traum bleibt.
So leer wie Verpackungen, entsorgungswürdig,
trägt sie die  marginale Seele umher. Versenkte, zundererfahrene Lippen und Brüste. Augen, Referenz an Blüten industrieller Feuer. Das versteh ich leider nicht
Hände.
Hände und Finger, fiebrig und rußig wie Kohle und Glut.
Füße, irgendwie. Oder das Haar.
Ein lieblicher Rest von Körper.

Ascheflocken im Wind.

Und ihr?
Geht im Sommer Grillanzünder kaufen und Steaks!
Ladet die besseren Freunde ein, lacht bei Bier und plumpem plumpen Flirts!
Streift selig nach hause durch eure schattigen Gassen,
hinterlasst auf dem Grillplatz Verpackungen,
Müll.  Erinnerungen. Irgendwas.
Und

vergesst Flammenfreundin.

weil schon Zigarettenstummel genügen euer Haus in Brand zu setzen.


Im Prinzip erklärt sich das Gedicht von selbst. Es beschreibt die Leere des LI, das einmal vor Leidenschaft gebrannt hat, sich jetzt aber nicht mehr gebraucht fühlt.


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gold
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Flammenfreundin hat Folgendes geschrieben:


II

Lider stauen die Tränen.

Im Schlaf brechen Ängste den Träumen die Glieder,
schlimmer als Sorgen,
die tags der Hoffnung schon lange den Hals umdrehen.

Kinderknautschgesicht,
so faltig die Anmut des Grauens. Versiert die Pose des kleinen Gräuel.
Keine Tränchen, Schluchzen - ohne Hall,
ohne Befund oder Grund, ohne Gewähr oder Datingchance
, oh Flammenfreundin!

Deine graue Miniatur begräbst du unter den Laken.
Dein einziger Raum, ein Bett ohne Ufer. Wie selten
scheinst  du Inhalt von Männergesprächen.
Selten,

dein Pendant.

Fehlerfrei schwirrt er, einem Kolibri gleich in den Röhren früherer Jahre.
Verstehe ich leider nicht
Spiegelverrückt
zwitscherst du ein eigenes Lied.


Mir gefällt der zweite Teil deines Gedichts noch besser als der erste. Ich habe die Ausdrücke blau markiert, die ich besonders gut finde.
Ich frage mich, ob man dieses Gedicht dem Expressionismus zuordnen kann. Vielleicht meldet sich hier ja dazu ein Lyrikexperte.

Liebe Grüße
gold


Zitat:
Hey Gold,

jetzt zauberst du mir eine lächelnde Motivation ins Gesicht für den heutigen Tag! Hab auch du einen schönen Tag und schaffe froh! Smile

freundlichste Grüße

S


Danke für deine guten Wünsche. Mein Tag verlief tatsächlich angenehmer als von mir zunächst erwartet. Wink


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Flammenfreundin
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 22:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Also Gold,

danke vielmals für deine Rückmeldung. Den ersten Text habe ich etwas abgeändert. Der vergleich müsste nun verständlicher daher kommen.

Was den zweiten Text angeht, denke ich noch über die von dir gekennzeichnete Stelle nach.


Zitat:
Fehlerfrei schwirrt er, einem Kolibri gleich in den Röhren früherer Jahre.


Es müsste wohl, wenn überhaupt "es" heißen, bezogen auf das Pendant. Der Kolibri in den Röhren früherer Jahre sollte eine Assoziation von Naturfilmen in den 90ern wecken. Aber, ja, ich gebe dir recht, das ist bearbeitungswürdig.

Was Expressionismus angeht, nun, kA, ich bin da auch kein Experte. Ich kann dir nur sagen, dass eines meiner größten Vorbilder Sylvia Plath ist. Insbesondere liebe ich die Gedichte, die expressionistisch daherkommen. Smile

Das dein tag besser war ist doch exorbitant ausgezeichnet! Also ich liebe besser verlaufende Tage. Very Happy

Alles Liebe

S.

I

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So leer wie Verpackungen, entsorgunswürdig,
trägt sie die  marginale Seele umher.

Versenkte, zundererfahrene Lippen und Brüste.
Augen, wie Flammenblüten industrieller Feuer.
Hände.
Hände und Finger, fiebrig und rußig wie Kohle und Glut.
Füße, irgendwie. Oder das Haar.
Ein lieblicher Rest von Körper.

Ascheflocken im Wind.

Und ihr?
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Streift selig nach hause durch eure schattigen Gassen,
hinterlasst auf dem Grillplatz Verpackungen,
Müll.  Erinnerungen. Irgendwas.
Und

vergesst Flammenfreundin.

weil schon Zigarettenstummel genügen
euer Haus in Brand zu setzen.
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gold
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Augen, Referenz an Blüten industrieller Feuer.


das versteh ich leider immer noch nicht. Rolling Eyes

LG gold


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Flammenfreundin
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BeitragVerfasst am: 20.04.2015 23:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Augen, wie Flammenblüten industrieller Feuer.


So isses nun. Hmm, nicht so verständlich?

lg


Edit:

Oder geht es um die "Industriellen Feuer"? Dachte da an sowas wie nen Hochofen oder zumindest nen Bunsenbrenner. *ggg*
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gold
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BeitragVerfasst am: 21.04.2015 06:08    Titel: Antworten mit Zitat

Flammenfreundin hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Augen, wie Flammenblüten industrieller Feuer.


So isses nun. Hmm, nicht so verständlich?

lg


Edit:

Oder geht es um die "Industriellen Feuer"? Dachte da an sowas wie nen Hochofen oder zumindest nen Bunsenbrenner. *ggg*



zu nah an den Bunsenbrenner oder in den Hochofen geraten ? (Bist du ne Kollegin von Constantine??? gg*)

Das kapier ich immer noch nicht. Rolling Eyes


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Flammenfreundin
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BeitragVerfasst am: 21.04.2015 09:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dann werde ich heute noch mal an der Metapher/dem Vergleich arbeiten. Smile

Wer ist Constantine? Das kapier ich nicht...
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Gast







BeitragVerfasst am: 21.04.2015 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Flammenfreundin!

Schreibangst also .... Ach was. Du hast etwas zu sagen; und du hast die Mittel und Möglichkeiten dazu, das zeigen diese beiden guten Texte (wieder einmal) sehr deutlich. Also schreib!


Kleinkram I, neue Fassung:

So leer wie Verpackungen, entsorgunswürdig,

- "entsorgungswürdig"

trägt sie die  marginale Seele umher.

- Hast du da ein Leerzeichen zu viel vor "marginale"?!

Versenkte, zundererfahrene Lippen und Brüste.

"zundererfahrene" ist beim Lesen ein Irrgarten und beim Vortrag eine Stolperfalle?!

Streift selig nach hause durch eure schattigen Gassen,

Normdeutsch ist "nach Hause" oder "nachhause".


Zu II:

so faltig die Anmut des Grauens. Versiert die Pose des kleinen Gräuel.

"Gräuels"?!

Keine Tränchen, Schluchzen - ohne Hall,

Etwas unklar - "keine Tränchen, kein Schluchzen" oder "Keine Tränchen, stattdessen aber Schluchzen"?! Wenn die Unbestimmtheit nicht gewollt ist, vielleicht anpassen ...

Deine graue Miniatur begräbst du unter den Laken.
Dein einziger Raum, ein Bett ohne Ufer. Wie selten
scheinst du Inhalt von Männergesprächen.
Selten,

dein Pendant.


Hier kann ich mich nicht recht anfreunden mit den Zeilenumbrüchen / Leerzeilen.

Fehlerfrei schwirrt er, einem Kolibri gleich in den Röhren früherer Jahre.


Wieder ein wenig unklar. "Er schwirrt fehlerfrei und gleicht dabei einem Kolibri, der sich in den Röhren früherer Jahre befindet" oder "Er schwirrt fehlerfrei in den Röhren früherer Jahre und gleicht dabei einem Kolibri"? Die zweite Aussage benötigte ein Komma hinter "gleich", aber da du sonst auch etwas freier mit der Zeichensetzung bist, ist das hier kein sicheres Unterscheidungsmerkmal?!


Schöne Gedichte, jedenfalls.

Gruß,

Ferdi
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Gast







BeitragVerfasst am: 21.04.2015 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, dies noch:

Da nagte gerade etwas hinten im Kopf und suchte Anschluss hieran ...

Im Schlaf brechen Ängste den Träumen die Glieder,
schlimmer als Sorgen,
die tags der Hoffnung schon lange den Hals umdrehen.


... es war ein Distichon von Friedrich Hebbel, in dem er über den Schlaf sagt:

Sei es der dunkle der Nacht, der alle Menschen bewältigt,
Sei es der helle des Tags, der nur den Dichter befällt


Steht in "Traum und Poesie" und hat jetzt nicht wirklich etwas mit deinem Gedicht zu tun, aber vielleicht magst du ja wissen, wohin deine Zeilen deine Leser so führen ...

 -F.
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finis
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Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 21.04.2015 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Flammenfreundin, verzage nicht!

Ich finde beide Gedichte sehr stark. Schreibangst. Warum? Oder wovor? (Wenn ich fragen darf. Ansonsten ignorier das einfach.)

Ich erlaube mir mal ein paar Blicke hinein zu werfen.

Zitat:

Flammenfreundin


Der Titel für eine Porträtzeichnung, denke ich ohne die Texte gelesen zu haben. Nach dem Lesen der Texte sehe ich: einerseits der Blick von außen auf Flammenfreundin und das "ihr" - eine großaufnahme. dann in II wird "sie" zum "du", ein zoom in sie hinein und der direkte dialog, versöhnlicher als I. Der Titel ist in seiner Schlichtheit sehr passend, eröffnet mir aber auch keinen zweiten Blick auf das Gedicht. Er ist nicht schlecht, aber auch nicht optimal.

Zu I:
Zitat:

Gebrauchsfertig seit ihrer Geburt
ungetauft, aber benannt,
stiehlt sich Flammenfreundin aus allen Lebenslagen davon.

Gleich am Anfang eine sehr schöne Spannung: Gebrauchsfertigkeit und das Davonstehlen. Für mich schwingt da ein gebraucht und verbraucht werden mit und ein, hm, "leises" Leben: da nimmt sich jemand zurück und gibt sich keinen Raum, lässt die Lebenslagen vorbeiziehen, es hat etwas ängstliches und andererseits auch etwas von einem bewussten Verzicht.

Zitat:
Kein Traum bleibt.
So leer wie Verpackungen, entsorgunswürdig,
trägt sie die marginale Seele umher.

Mir gefällt das trockene, schlichte: Kein Traum bleibt. Durch seine Einfachheit umso eindringlicher.  Der zweite Vers wirkt daraufhin etwas unbeholfener, für mich liegt das an dem "wie", das den Vers etwas phrasenhaft wirken lässt.
Die marginale Seele gefällt mir dann auch sehr. Starkes Bild.

Zitat:
Versenkte, zundererfahrene Lippen und Brüste.
Augen, wie Flammenblüten industrieller Feuer.
Hände.
Hände und Finger, fiebrig und rußig wie Kohle und Glut.
Füße, irgendwie. Oder das Haar.
Ein lieblicher Rest von Körper.

Ich stelle jetzt erst fest, dass da "versenkte" steht, aus irgendeinem Grund wurde da immer ein "versengte" daraus, vielleicht durch den Zunder und die industriellen Feuer. Der zweite Vers ist in der Tat etwas sperrig, aber das macht für mich seinen Reiz aus. Insgesamt ist diese Körperbeschreibung sehr gelungen, sehr stark.

Zitat:
Ascheflocken im Wind.
Gelungene Überleitung vom Feuerkörper zum Grillszenario: Wir wandern rüber zu den "Anderen".

Zitat:
Und ihr?
Geht im Sommer Grillanzünder kaufen und Steaks!
Ladet die besseren Freunde ein, lacht bei Bier und plumpen Flirts!
Streift selig nach hause durch eure schattigen Gassen,
hinterlasst auf dem Grillplatz Verpackungen,
Müll. Erinnerungen. Irgendwas.
Und

Mir sind die "!" zu dominant, der Ton wird mir einen Tick zu anklagend dadurch - durch einen einfachen Punkt könnte es Anklage und Feststellung zugleich sein, so wirkt es wie ein trotziges Kind, das mit dem Fuß stampft und passt für mich nicht in den feinen Ton des Gedichtes. Die Anklage wird so schon deutlich.

Zitat:
vergesst Flammenfreundin.

 ich frage mich, ob es eine Überlegung wert wäre entweder "Flammen freundin" zu schreiben oder "sie". Ist aber nur Gedankenspielerei.

Zitat:
weil schon Zigarettenstummel genügen
euer Haus in Brand zu setzen.
Sehr schöner Bogen. Sehr schönes "Ausklingen" bzw. "Ausbrennen" des Gedichtes.

Und II.

Zitat:
Lider stauen die Tränen.
Guter Anfang.

Zitat:
Im Schlaf brechen Ängste den Träumen die Glieder,
schlimmer als Sorgen,
die tags der Hoffnung schon lange den Hals umdrehen.
Das ist ganz groß.

Zitat:
Kinderknautschgesicht,
so faltig die Anmut des Grauens. Versiert die Pose des kleinen Gräuel.
Keine Tränchen, Schluchzen - ohne Hall,
ohne Befund oder Grund, ohne Gewähr oder Datingchance, oh Flammenfreundin!

Ich mag das "Kinderknautschgesicht" sehr. Der zweite Vers erscheint mir etwas gekünstelt, auch wenn ich die Bilder an sich eigentlich gut finde. Die "Datingchance" steht fremd da und kommt für mich überraschend und in der nächsten Strophe nimmt das Gedicht dann direkt eine Wendung, die ich nicht erwartet hätte und ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll, ob ich den überraschenden Umschwung zu "ich will unbedingt ein date" gelungen finde. Vielleicht ist es die Emphasis, die darauf liegt, vielleicht liegt es daran, wie sensibel das mittlerweile "du" eingeführt wurde, und plötzlich der Ton fast etwas wehleidiges hat. Auch diese Auzählung: ohne Befund oder Grund ohne Gewähr - das sind so existenzielle Fragen, denen sich das lyrische Du da stellt und dann kommt die Datingchance, mit der der Ton kippt. Datingchance, dieses Wort: als ginge es einfach nur um ein Date, egal mit wem. Das passt für mich nicht zur sensiblen Figur, die mir vorgestellt wurde. Vermutlich ging es in Deiner Intention eher darum, dass jemand meint, nicht geliebt zu werden oder nicht geliebt werden zu können. Dafür bräuchte ich ein anderes Wort.

Zitat:
Deine graue Miniatur begräbst du unter den Laken.
Dein einziger Raum, ein Bett ohne Ufer. Wie selten
scheinst du Inhalt von Männergesprächen.
Selten,

Auch hier sind die ersten zwei Bilder sehr schön gezeichnet. Ich würde das "wie" vor dem "selten" streichen um sicher zu gehen, dass der Ton nicht bricht. Du arbeitest hier generell mit eher schlicht gezeichneten Bildern, was mir persönlich sehr gefällt, dann fällt die plötzliche Emphase, dieses "wie selten" sehr auf.

Zitat:
dein Pendant.

Mir gefällt die Gegenüberstellung von "selten" und "dein Pendant". Gleichzeitig der Partner, das Pendant des "du" der selten sein könnte und das Wort selten als Pendant. Hier wieder eine Abgrenzung von den "Anderen", aber eine versöhnlichere.

Zitat:
Fehlerfrei schwirrt er, einem Kolibri gleich in den Röhren früherer Jahre.
Wenn wir jetzt bei der Partnersuche bleiben, macht das für mich Sinn. Der Partner, der rückblickend idealisiert wird und dem Du abhanden gekommen ist. Für mich sticht diese Stelle unangenehm aus dem Gedicht heraus. Es ist das einzige Mal, das wir anfangen uns mit der Vergangenheit des "Du" auseinanderzusetzen und dann liegt das so lapidar in einem Nebensatz und wird auch gleich wieder fallengelassen. Ich habe hier aber vor allem den Eindruck, dass mehrere Bilder etwas notdürftig zusammengeklebt werden und sich deshalb mir Leser nicht öffnen können. Dafür ist auch die Metaphorik, die hier plötzlich auftaucht, innerhalb der Gedichte zu fremd. Ich mag den Kolibri und ich mag die Röhren früherer Jahre, das sind super Bilder, aber sie werden hier nicht entfaltet, bzw. ihr Potenzial wird nicht ausgeschöpft und als Leser steht man etwas ratlos davor. Ist verständlich, was ich meine?

Zitat:
Spiegelverrückt
zwitscherst du ein eigenes Lied.
Das gefällt mir wieder richtig gut! Das lyrische Du findet hier seinen eigenen Ton und tritt selbstbewusst auf; das ist eine schöne Linie, die sich da zieht und ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich weiterziehen lässt. "Spiegelverrückt" finde ich auch sehr gelungen.

Ich habe schon die Gedichte von Sandmadame sehr gerne gelesen und auch das hier gefällt mir sehr gut, das ist stark, das hat einen eigenen Ton, das will etwas sagen. Für mich verlierst Du Dich an manchen Stellen etwas; aber das ändert nichts daran, dass es mir eine immense Freude bereitet hat, es zu lesen und zu kommentieren und dass es einfach starke Gedichte sind.

Liebe Grüße
finis


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BeitragVerfasst am: 21.04.2015 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Flammenfreundin hat Folgendes geschrieben:
Dann werde ich heute noch mal an der Metapher/dem Vergleich arbeiten. Smile

Wer ist Constantine? Das kapier ich nicht...


Guckst du:

http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=51472&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight= ;  Smile

Liebe Grüße
gold


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BeitragVerfasst am: 22.04.2015 10:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jetzt bin ich ein bisschen aufgeregt, oh je. Ich schreibe schon mal, um deutlich zu machen, dass ich eure Kommentare wirklich wertschätze.

Ferdi, finis: Ich danke euch sehr (!), dass ihr euch meine Texte zu Brust genommen habt. Im Laufe des Tages gehe ich auf eure beiden Posts ein und setze mich an die Überarbeitung. Material und Anreiz dafür habe ich ja nun. Smile

Und Gold: o.k., kommt auf die Lektüreliste. Wink
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BeitragVerfasst am: 22.04.2015 11:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

I

Gebrauchsfertig seit ihrer Geburt
ungetauft, aber benannt,
stiehlt sich Flammenfreundin aus allen Lebenslagen davon.

Kein Traum bleibt.
Leere Verpackungen, entsorgungswürdig,
trägt sie die marginale Seele umher.

Versengte, zündelnde Lippen und Brüste.
Augen, die Flammenblüten industrieller Feuer.
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hinterlasst auf dem Grillplatz Verpackungen,
Müll. Erinnerungen. Irgendwas.
Und

vergesst sie.

Weil schon Zigarettenstummel genügen
euer Haus in Brand zu setzen




@ferdi:

Deine Kritikpunkte zu Text I habe ich nun beherzigt. Im übrigen danke ich dir für deinen pragmatischen, freundlichen Hinweis zum Thema "Schreibangst". Ja, aufbauende Worte helfen momentan. Smile
Auch danke ich dir für das Hebbelzitat. In der Tat interessant, welche Assoziationsketten da in Gang geraten. Nun habe ich auch das komplette Gedicht gegooglet und lasse es etwas auf mich wirken.

@finis

Schreibangst. Oh je... vielleicht ist Schreibangst nicht das zutreffende Wort. Nur so viel: ich wage mich stets hinaus mit meinen Versuchen, da ist etwas in mir, das danach drängt eine Form zu finden. Dann bricht das damit einhergehende Selbstbewusstsein ein, ich ziehe mich zurück. Schäme mich regelrecht für meine Texte. Bekomme nichts aufs Papier. Manchmal umgibt mich sprachliche Leere. Aber ich arbeite dran!
All das hängt natürlich auch mit anderen, lebensrelevanten Schwierigkeiten zusammen. Smile
Vielen Dank für deine Nachfrage.


Zitat:
Flammenfreundin


Deine Anmerkung zum Titel erscheint hilfreich. Vielleicht behalte ich ihn vorerst als Arbeitstitel, der noch abgewandelt werden kann. Es soll eventuell noch einen dritten Teil geben. Hier an dieser Stelle fließt gerade alles und ich möchte herumprobieren. "Flammenfreundin" habe ich gewählt aufgrund eines merkwürdigen Interneterlebnisses, bei dem ich auf einer anderen Plattform diesen Nick gewählt hatte. Jetzt geht es aber um ein Gedicht, ja. Nicht (nur) um subjektive Erhöhung. *g*

Es sollte im Übrigen tatsächlich "versenkt" heißen...  

Zitat:
Der zweite Vers ist in der Tat etwas sperrig


Nach einigem Überlegen meine ich, dass ich den Vers so lassen sollte. Auch wenn es noch nicht so herauskommt (vielleicht folgt das bei einem oder weiteren Teilen, die folgen sollen), in meiner Vorstellung soll das LI ein ambivalentes Verhältnis zu seinem realen Körper hegen, der aber auch für einen seelischen Körper steht. Von daher erscheint die Form passend.  

Zitat:
Mir sind die "!" zu dominant


Sehe ich ein. Also: geändert.
Zitat:

 ich frage mich, ob es eine Überlegung wert wäre entweder "Flammen freundin" zu schreiben oder "sie".


Probehalber habe ich nun ein "sie" eingesetzt.
Zitat:

Sehr schöner Bogen. Sehr schönes "Ausklingen" bzw. "Ausbrennen" des Gedichtes.


Die Rückmeldung kommt gut. Hatte die ganze Zeit über die Wirkung des Endes nachgedacht.

Deine Assoziationen, finis, habe ich gern gelesen (wirklich gern). Irgendwie bin ich gerade zu flatterhaft um da drauf einzugehen. Aber sie helfen, ja. Gerade was diesen Schreibangstkonflikt anbelangt. Es hilft manchmal einfach, wenn man in Beziehung zu anderen Menschenwesen tritt. Danke! Smile


Ihr seid Zucker!

Und Streich II folgt sogleich. Very Happy
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Gefühlsgier
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BeitragVerfasst am: 22.04.2015 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich bin echt sehr beeindruckt von der Stimmung, die du aufgebaut hast und freue mich schondarauf  weiter - und noch mehr von dir zu lesen!

Da ist es schwer, etwas zu beanstanden, da die Stimmung so...groß ist Shocked

glg


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"Exhaustion pays no mind to age or beauty. Like rain and earthquakes and hail and floods."
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Many bastards succeed
But I, I've learned nothing
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BeitragVerfasst am: 22.04.2015 14:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Gefühlsgier,

danke Liebes! Danke, danke...
Ich schreibe dir auch noch mal eben ne PM. Meine Faulheit *seufz*

S.
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Wegbegleiter
Schreiberassi


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BeitragVerfasst am: 22.04.2015 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wäre

"Traumverbrannte
Leere Verpackung....
...trägt sie Reste der Seele umher"

"rußig und fiebrig"...damit es zu Kohle und Glut in der Reihenfolge passt?

LG Wegbegleiter


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Wir befinden uns alle auf einem Weg. Nur. Manche bleiben stehen.
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Flammenfreundin
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 30
Beiträge: 102
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 22.04.2015 15:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Wegbegleiter!

Traumverbrannt... hmm Nun, den Begriff finde ich nicht so passend. Irgendwie nicht. "Kein Traum bleibt." Ist schön konkret und einfach. Nicht so bedeutungsschwer.

Ansonsten hast du mich aber auf etwas aufmerksam gemacht, worüber ich nachdenken möchte.

Zitat:
Kein Traum bleibt.
Leere Verpackungen, entsorgungswürdig,
trägt sie die marginale Seele umher.


An sich finde ich persönlich es passend. Die "leeren Verpackungen" beziehen sich einerseits auf die Träume, die nicht bleiben. Aber auch auf die "marginale Seele". Ich muss schauen, ob ich etwas ändern will. Ob es zB eine sinnvollere Interpunktion gäbe. Bzw. ob ich aus den Verpackungen eine Einzahl mache.

"Reste der Seele"

Das wiederum würde die Bedeutung komplett ändern. In meinem Empfinden passt das ironische, lakonische "marginale Seele". Es geht mir da auch eher um eine Seele zweiter Klasse, eine Seele als Randnotiz. Und es ist ironisch gemeint. Manche Dinge sind nur mit Zynismus erträglich. Reste der Seele, da wäre mir ein Moment zu viel Pathos.

"rußig und fiebrig"

Nun... da geht es mir eher immer um eine lautmalerische Komponente. Zugegeben: die Zeile wirkt vielleicht etwas dissonant mit ihren Vokalen. Aber ich denke, dass geht klar, in Anbetracht des Themas. Außerdem haben wir einen hohen Gipfel bei den "i's", der dann abfällt. Bis zu dem sehr dunklen "u" in Glut. Ein kurzer Anstieg, ein Fallen. Das passt doch...

Ich danke aber auch dir! Überdenken und Prüfen sind das A und O.
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Nina
Bestseller-Autor


Beiträge: 4164



BeitragVerfasst am: 23.04.2015 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich fasse mich kurz: Mir gefällt Dein Gedicht sehr.
Ich mag es, wie Du die Worte setzt.

LG
Nina
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