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Im Griff des Todes


 

 
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Satara Holmes
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 20
Beiträge: 29
Wohnort: irgendwo im Nebel


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 22:04    Titel: Im Griff des Todes eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Der Eiskalte Winterregen fällt auf Venedig herab, als ein Kopf aus den Wasserstraßen auftaucht und in schlaffen Bewegungen, ans Ufer schwimmt und sich auf den Steg zieht.
Ein Schuss halt durch die Straßen, du rappelst dich auf und weißt, das du keine Kraft mehr hast aber der Wunsch zu überleben beflügelt dich, sodass du losrennst obwohl du weißt das du auf verlorenem Posten kämpfst, gibst du nicht auf , weil du dir noch immer wünschst zu überleben also reist du dich zusammen und rennst weiter, immer weiter obwohl du das Blut schon in deinem Mund schmecken kannst jeder kann dich hören doch niemand wird dir helfen denn sie alle haben Angst vor deinen Verfolgern.
Sackgasse.
Du bist verloren und du weißt es.
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
Mit der Hoffnung das unser aller Herr gnädig ist und dich zu ihm holt.
Er wird aber nicht kommen. Niemals.
Weil du gesündigt hast, schlimm, oft.
Aber der Glaube an ihn, unser aller Herr ist da.
Er ist da, als dich deine Verfolger einholen.
Er ist da, als sie auf dich schießen.
Er ist da, als du getroffen zu Boden gehst.
Er ist da, als deine Verfolger deinen geschundenen Körper auf den Rücken drehen.
Durch deinen Glauben an ihn hast du keine Angst vor dem was jetzt kommt, denn Gottes Sohn wurde gekreuzigt, Er passt jetzt auf dich auf und nimmt dir deine Angst, weil du an ihn glaubst es dein Leben lang schon getan hast und es ist egal was du in deinem Leben getan hast, denn jetzt wird er dich nicht mehr allein lassen. Nicht hier, nicht jetzt und nie wieder, denn durch deinen Unsterblichen glauben an ihn, bist du niemals allein, denn jetzt ist Er bei dir und wird dich nie mehr allein lassen, dich niemals fallen lassen, niemals denn dein Glaube ist der Stärkste von allen. Jetzt aber brauchst du ihn nicht mehr, weil du ihn jetzt verlierst du hast ihm alles gegeben und ihn nie gespürt nicht in guten und auch nicht in schlechten Zeiten.
Jetzt brauchst du ihn nicht mehr, jetzt ist es zu spät, du hättest ihn
damals gebraucht nicht jetzt wo du schon langsam das Bewusstsein verlierst.
Du spürst irgendetwas was du noch nie gespürt hast.
 Vielleicht Akzeptanz.
Du bist dein ganzes Leben lang allein und jetzt wo du vom Leben scheidest bist du immer noch allein.
Er hat dich zu spät bemerkt, denn du hast aufgegeben.
Nein du willst dich einfach nicht weiter quälen lassen und lässt los.
Das letzte was du merkst sind die Kalten Griffe des Todes die nach dir Greifen.



_________________
"Eigentlich dürfte ja sowieso nichts existieren", meinte der Selbstmörder, "also stelle ich ganz einfach den normalen Zustand wieder her.
Wolfgang J. Reus
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 23:04    Titel: Re: Im Griff des Todes Antworten mit Zitat

Hallo Satara,

du hast hier etwas sehr Schönes und Kluges in deinem Text versteckt.
Akzeptanz.
Das Menschen das So-Sein anderer Menschen annehmen und sie ihr So-Sein leben lassen.

Das sie sie allein sein lassen können, aber immer auch Platz in ihrer Mitte lassen, wenn dieser Platz gebraucht wird.

Einfach Akzeptanz.


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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Gießkanne
Geschlecht:weiblichVolle Kanne ungeduldig

Alter: 17
Beiträge: 709
Wohnort: Nicht mehr in deiner Welt


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Ms Holmes,
Schön, dass du einen Text in den Einstand gepostet hast.
Ich fange mal an, und sage dir, was mir aufgefallen ist.
Pick dir heraus, was dir richtig erscheint.
LG Gießkanne

Zu Anfang erst einmal: Im Text sind viele Groß-Klein-Schreibung-Fehler sowie sämtliche Kommatafehler enthalten. Die, die ich bemerke, markiere ich.

Zitat:

Der Eeiskalte Winterregen fällt auf Venedig herab, als ein Kopf aus den Wasserstraßen auftaucht und in schlaffen Bewegungen, ans Ufer schwimmt und sich auf den Steg zieht.
Ein Schuss hallt durch die Straßen, du rappelst dich auf und weißt, dass du keine Kraft mehr hast KOMMA aber der Wunsch zu überleben beflügelt dich, sodass du losrennstKOMMA obwohl du weißtKOMMA dass du auf verlorenem Posten kämpfst, gibst du nicht auf , weil du dir noch immer wünschst zu überlebenKOMMA also reisßt du dich zusammen und rennst weiter, immer weiterKOMMA obwohl du das Blut schon in deinem Mund schmecken kannstKOMMA jeder kann dich hörenKOMMAdoch niemand wird dir helfenKOMMA denn sie alle haben Angst vor deinen Verfolgern. Warum so ein langer Satz? Mach kurze Sätze, da komm ich besser mit. Wer weiß was, mit wem von wem weglaufen? Einfacher geht's so: "Ein Schuss hallt durch die Straßen, du rappelst dich auf und weißt, dass du keine Kraft mehr hast, aber der Wunsch zu überleben beflügelt dich. Du rennst los, obwohl du weißt, dass du auf verlorenem Posten kämpfst, gibst nicht auf. Immernoch Sehnsucht danach, zu Leben, reißt du dich zusammen und rennst weiter, immer weiter. Jeder kann dich hören, doch niemand wird dir helfen, weil sie Angst haben vor deinen Verfolgern."
Sackgasse.
Du bist verloren und du weißt es.
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Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
Mit der HoffnungKOMMA dassunser aller Herr gnädig ist und dich zu ihm holt.
Er wird aber nicht kommen. Niemals.
Weil du gesündigt hast, schlimm, oft.
Aber der Glaube an ihn, unser aller Herr ist da.
Er ist da, als dich deine Verfolger einholen.
Er ist da, als sie auf dich schießen.
Er ist da, als du getroffen zu Boden gehst.
Er ist da, als deine Verfolger deinen geschundenen Körper auf den Rücken drehen.
Durch deinen Glauben an ihn hast du keine Angst vor demKOMMA was jetzt kommt, denn Gottes Sohn wurde gekreuzigt, Eer passt jetzt auf dich auf und nimmt dir deine Angst, weil du an ihn glaubstKOMMA es dein Leben lang schon getan hast und es ist egal was du in deinem Leben getan hast, denn jetzt wird er dich nicht mehr allein lassen. Auch hier würde ich den Satz kürzen. Nicht hier, nicht jetzt und nie wieder, denn durch deinen Uunsterblichen gGlauben an ihn, bist du niemals allein, denn jetzt ist Eer bei dir und wird dich nie mehr allein lassen, dich niemals fallen lassen, niemalsKOMMA denn dein Glaube ist der Stärkste von allen.Satz kürzen! Jetzt aber brauchst du ihn nicht mehr, weil du ihn jetzt verlierstKOMMA du hast ihm alles gegeben und ihn nie gespürtKOMMA nicht in guten und auch nicht in schlechten Zeiten.
Jetzt brauchst du ihn nicht mehr, jetzt ist es zu spät, du hättest ihn
damals gebrauchtKOMMA nicht jetztKOMMAwo du schon langsam das Bewusstsein verlierst.
Du spürst irgendetwasKOMMA was du noch nie gespürt hast.
Vielleicht Akzeptanz.
Du bist dein ganzes Leben lang allein und jetzt wo du vom Leben scheidest bist du immer noch allein.
Er hat dich zu spät bemerkt, denn du hast aufgegeben.
NeinKOMMA du willst dich einfach nicht weiter quälen lassen und lässt los.
Das lLetzte was du merkstKOMMA sind die Kkalten Griffe des Todes die nach dir Ggreifen.


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Mark Twain

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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2710

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 16.03.2015 21:08    Titel: Re: Im Griff des Todes Antworten mit Zitat

Hallo Satara Holmes!

Willkommen im Forum und danke für deinen Einstandstext. Du schaffst es eine bedrückende Atmosphäre zu schaffen, welche die Straßen Venedigs beherrscht, in denen Individuen wie bei einer Treibjagd gestellt und ermordet werden.
Gießkanne hat dir schon einiges hilfreich aufgezeigt, worauf du achten könntest.

Du wiederholst dich mMn zu oft in deinen Sätzen. Z.B.:
Satara Holmes hat Folgendes geschrieben:
Ein Schuss halt durch die Straßen, du rappelst dich auf und weißt, das du keine Kraft mehr hast aber der Wunsch zu überleben beflügelt dich, sodass du losrennst obwohl du weißt das du auf verlorenem Posten kämpfst, gibst du nicht auf , weil du dir noch immer wünschst zu überleben also reist du dich zusammen und rennst weiter, immer weiter obwohl du das Blut schon in deinem Mund schmecken kannst jeder kann dich hören doch niemand wird dir helfen denn sie alle haben Angst vor deinen Verfolgern.

Hier habe ich farbig markiert, was sich mMn entweder direkt oder inhaltlich entsprechend wiederholt. Dahingehend könntest du z.B. diesen Satz überdenken, ob es dieser Dopplungen bedarf.

Satara Holmes hat Folgendes geschrieben:
Das Letzte(Komma) was du merkst(Komma) sind die kalten Griffe des Todes(Komma) die nach dir Greifen greifen.

Einige Rechtschreibfehler.
Wortwiederholung: Griffe, die greifen. Das ließe sich vermeiden und der Satz überdenken.
Z.B.: "Das Letzte, was du merkst, sind die kalten Krallen des Todes, die nach dir greifen."

Zum Ende hin bin ich verwirrt:
Satara Holmes hat Folgendes geschrieben:
Durch deinen Glauben an ihn hast du keine Angst vor dem was jetzt kommt, denn Gottes Sohn wurde gekreuzigt, Er passt jetzt auf dich auf und nimmt dir deine Angst, weil du an ihn glaubst es dein Leben lang schon getan hast und es ist egal was du in deinem Leben getan hast, denn jetzt wird er dich nicht mehr allein lassen. Nicht hier, nicht jetzt und nie wieder, denn durch deinen Unsterblichen glauben an ihn, bist du niemals allein, denn jetzt ist Er bei dir und wird dich nie mehr allein lassen, dich niemals fallen lassen, niemals denn dein Glaube ist der Stärkste von allen. Jetzt aber brauchst du ihn nicht mehr, weil du ihn jetzt verlierst du hast ihm alles gegeben und ihn nie gespürt nicht in guten und auch nicht in schlechten Zeiten.
Jetzt brauchst du ihn nicht mehr, jetzt ist es zu spät, du hättest ihn damals gebraucht nicht jetzt wo du schon langsam das Bewusstsein verlierst.
Du spürst irgendetwas was du noch nie gespürt hast. Vielleicht Akzeptanz.
Du bist dein ganzes Leben lang allein und jetzt wo du vom Leben scheidest bist du immer noch allein. Er hat dich zu spät bemerkt, denn du hast aufgegeben.
Nein du willst dich einfach nicht weiter quälen lassen und lässt los.

Für mich widerspricht sich da einiges. Dein Protagonist glaubt an Gott, tat es sein Leben lang und spürt aufgrund des Glaubens jetzt keine Angst. Gott/Gottes Sohn passt auf deinen Protagonisten auf, nimmt ihm die Angst. So wie ich das interpretiere, war dein Protagonist nicht allein, denn sein Glaube an Gott und dessen Beistand in der Angst waren stets da und gaben ihm Kraft.
Ich verstehe dann nicht, warum im Gegenzug geschrieben wird, dass dein Prota Gott nie in guten wie schlechten Zeiten gespürt hat, sein ganzes Leben lang allein war und ihn auch jetzt nicht mehr braucht.
Für mich passt da einiges nicht.

LG,
Constantine
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Dorka
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 65
Beiträge: 287
Wohnort: Allertal


BeitragVerfasst am: 18.03.2015 11:38    Titel: Re: Im Griff des Todes Antworten mit Zitat

Hallo Satara Holmes,

zu Stil, Rechtschreibung und Grammatik haben Dir meine Vorredner schon einiges gesagt, was ich unterschreiben kann.

Ich hab's - wie Dein Namensgeber - mit der Logik. Und die ergibt sich oft aus den Bezügen. Daher müssen die Bezüge stimmen.

Satara Holmes hat Folgendes geschrieben:
Der Eiskalte Winterregen fällt auf Venedig herab, als ein Kopf aus den Wasserstraßen auftaucht und in schlaffen Bewegungen, ans Ufer schwimmt und sich auf den Steg zieht.

Es taucht ein Kopf auf (aus den Wasserstraßen - gleich aus mehreren? - Nicht eher: aus dem Wasser?), der in Bewegungen schwimmt. Wie denn? wackelt er mit den Ohren, um voran zu kommen? Gewiss meintest Du, dass der Mensch, zu dem der Kopf gehört, ans Ufer schwimmt? Das musst Du anders formulieren.

Zitat:
Ein Schuss halt durch die Straßen, du rappelst dich auf und weißt, das du keine Kraft mehr hast aber der Wunsch zu überleben beflügelt dich, sodass du losrennst obwohl du weißt das du auf verlorenem Posten kämpfst, gibst du nicht auf , weil du dir noch immer wünschst zu überleben also reist du dich zusammen und rennst weiter, immer weiter obwohl du das Blut schon in deinem Mund schmecken kannst


Wer ist das Du? Etwa der Kopf, der gerade ans Ufer geschwommen ist? Ich vermute das, aber der Text gibt es nicht her. Es könnte auch sein, dass der Beobachter des schwimmenden Kopfes das Du ist. Dann wäre das Aufrappeln eher ein Aufwachen aus dem Zusehen, wie der Schwimmer sich an Ufer zieht.

Zitat:

jeder kann dich hören doch niemand wird dir helfen denn sie alle haben Angst vor deinen Verfolgern.

Die Leute  - "sie alle" - also mehrere tauchen bisher nicht auf. Haben die auch dem Schwimmer zugeschaut? Auch die Verfolger (mehrere, trotzdem nur ein Schuss?) kommen ganz plötzlich. Das kann man so machen, Du willst ja die Spannung aufbauen.

Nun kommen einige widersprüchliche Aussagen:
Zitat:

Er wird aber nicht kommen. Niemals.
Weil du gesündigt hast, schlimm, oft.

Zitat:

 ... denn Er passt jetzt auf dich auf und nimmt dir deine Angst,

Also ist er doch da?
Zitat:

Jetzt brauchst du ihn nicht mehr, jetzt ist es zu spät, du hättest ihn
damals gebraucht nicht jetzt wo du schon langsam das Bewusstsein verlierst.

Trotz des Glaubens?
Zitat:

Er hat dich zu spät bemerkt, denn du hast aufgegeben.

Wer ist hier das Er? Auch der Gott?
Das passt nicht: erst ist er nicht da, dann passt er auf, wird aber nicht gebraucht, dann hat er den Protagonisten zu spät bemerkt?

Insgesamt eine schöne, dichte Erzählung, die nach kräftiger Überarbeitung richtig gut werden kann.

Gruß
Dorka
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Paula Grimm
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 53
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Wohnort: Kerken (NRW)


BeitragVerfasst am: 18.03.2015 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Satara,

zu Rechtschreibung, Wiederholungen und Satzzeichen äußere ich mich nicht. Das kannst Du mit Hilfe der ersten Kommentare schnell und einfach ausbessern.

Auch mich verwirren die Personen und das Verhältnis, dass das erwähnte Du zu Gott hatte und wie es sich im Angesicht des Todes verändert.

In diesem Zusammenhang frage ich mich auch, warum im Text das gesamte Vaterunser steht. Hat es eine Wirkung auf das Du, sein Verhältnis zu Gott? Klammert das Du sich vergeblich an die Worte des weltbekannten Gebetes?

Im Grunde ist es gut, wenn sich Leser Fragen stellen können, und wenn nicht alles eindeutig ist. Aber mir persönlich kommt es gerade bezogen auf das Gebet vor, als ob Dir selbst nicht klar ist, wozu es dienen soll.  

Wie Dorka frage ich mich zu wem der Kopf gehört, der sich da aus dem Wasser hoch arbeitet. Meiner Meinung nach kann es nicht das Du sein, von dem dann wenig später im Text so eindringlich die Rede ist. Und wenn es doch so sein sollte, müsste erwähnt werden, dass er oder sie von mehreren Personen angegriffen wird, nachdem er oder sie sich aus dem Wasser geschleppt hat. Außerdem müsste dann gleich von Anfang an vom Du die Rede sein. Übrigens, ist die zweite Person Singular eigentlich eine gute Idee. Denn auf diese Weise ist diese Person ein Gegenüber wie ein Spiegel. Und damit rückt die Person direkt ins Blickfeld des Lesers. Ich finde auch, dass Du die Grundstimmung am Anfang direkt und gut zur Geltung bringst.

Alles erdenklich Gute!

Liebe Grüße

Paula
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Satara Holmes
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 20
Beiträge: 29
Wohnort: irgendwo im Nebel


BeitragVerfasst am: 19.03.2015 01:37    Titel: Rückmeldung zu: Im Griff des Todes pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rückmeldung zu: Im Griff des Todes

Zuallererst will ich allen Leser/-innen dafür danken, dass sie sich die Mühe gemacht haben Rückmeldungen zu hinterlassen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Außerdem möchte ich mich sowohl für das Lob, als auch für die Kritik bedanken.
Ich habe meinen Text jetzt überarbeitet und hoffentlich alles berücksichtigt, schließlich will ich mich ja verbessern.
Ich hoffe, dass es für Gießkanne in Ordnung war, dass ich folgendes Zitat übernommen habe:
"Ein Schuss hallt durch die Straßen, du rappelst dich auf und weißt, dass du keine Kraft mehr hast, aber der Wunsch zu überleben beflügelt dich. Du rennst los, obwohl du, weißt dass du auf verlorenem Posten kämpfst, nicht aufgibst. Immer noch Sehnsucht danach, zu leben, reißt du dich zusammen und rennst weiter, immer weiter. Jeder kann dich hören, doch niemand wird dir helfen, weil sie Angst haben vor deinen Verfolgern."

Jetzt zu euren Fragen:
-Constantine,
Da du etwas verwirrt scheinst, will ich das Ganze für dich so gut wie entwirren und hoffe so etwas Klarheit schaffen zu können.
Es ist so mein, Identitätsloser, Protagonist hat sein ganzes Leben an Gott geglaubt, weil ihn dieser Glaube stark gemacht hat und er so auch erzogen wurde. Allerdings hat er nie seine Nähe und seinen Beistand in schwierigen Lebenslagen gefühlt. Dies aber Ignoriert er, da er sonst hätte akzeptieren müssen allein zu sein und allein sein will ja niemand gerne. So zieht er es lieber vor, sich an einer Illusion festzuhalten die ihn schon so lange begleitet und Kraft gibt. Jetzt aber, wo er dem Tod in Auge blickt gerät sein Glauben ins Wanken.

-Dorka
  -wer ist Du?  
   Hier liegst du richtig mit deiner Vermutung bezüglich des auftauchenden Kopfes. Ich hoffe in meiner verbesserten Version wird das etwas klarer.
  -Also ist er doch da? Trotz des Glaubens?
 Das ist die Frage die sich der Protagonist stellt. Er ist am Sterben und hat Angst. Durch seine Ängste und Unsicherheiten zweifelt er an seinem Glauben und an Gott, kann aber doch nicht davon ablassen an Gott zu glauben.
  
-Paula
Das komplette Vater unser steht in dem Text, weil es den starken glauben des Protagonisten wiederspiegeln soll und somit hoffentlich auch beweist das der Glaube, egal ob einen Gott oder an eine persönlich wichtige Person Berge versetzten kann, denn durch diesen Glauben stärkst du dich und die Person an die du glaubst.

So. Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht in das Dunkel bringen und meinen Text durch eure Hilfe verbessern. Eine Frage. Ist es in Ordnung wenn ich meinen Überarbeiteten Text einfach hier noch einmal veröffentliche oder muss ich das irgendwie anders machen?  
Ich hoffe der Text war nicht zu Religiös, denn Im Griff des Todes ist im Religionsunterricht entstanden.
Somit will ich mich mit den weisen Worten Konfuzius verabschieden:
Wird man gebraucht, erfüllt man seine Pflicht. Wird man nicht mehr gebraucht, so zieht man sich zurück.

S.H


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"Eigentlich dürfte ja sowieso nichts existieren", meinte der Selbstmörder, "also stelle ich ganz einfach den normalen Zustand wieder her.
Wolfgang J. Reus
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Satara Holmes
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BeitragVerfasst am: 19.03.2015 01:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der eiskalte Winterregen fällt auf Venedig herab, als eine schlanke Gestalt aus einer der zahlreichen  Wasserstraßen auftaucht und in schlaffen Bewegungen, ans Ufer schwimmt um sich dann auf den Steg zu ziehen.
Schüsse hallen durch die menschenleeren Straßen, du rappelst dich auf und weißt, dass du auf verlorenem Posten kämpfst, aber der Wunsch zu überleben beflügelt dich. Du rennst los, nicht kapitulieren wollend. Immer noch Sehnsucht danach, zu leben, reißt du dich zusammen und rennst weiter, immer weiter. Du blickst dich suchend nach deinen Verfolgern um, siehst aber nur die Schatten derer, die das Spektakel hinter zugezogenen Gardinen mitverfolgen.
Jeder kann dich hören, doch niemand wird dir helfen, weil sie Angst haben vor deinen Verfolgern.
Du bist verloren und du weißt es.
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Mit der Hoffnung, dass unser aller Herr gnädig ist und dich zu ihm holt.
Er wird aber nicht kommen. Niemals.
Weil du gesündigt hast, schlimm, oft.
Aber der Glaube an ihn, unser aller Herr ist da.
Er ist da, als dich deine Verfolger einholen.
Er ist da, als sie auf dich schießen.
Er ist da, als du getroffen zu Boden gehst.
Er ist da, als deine Verfolger deinen geschundenen Körper auf den Rücken drehen.
Durch deinen Glauben an ihn hast du keine Angst vor dem, was jetzt kommt, denn Gottes Sohn wurde gekreuzigt, Er passt jetzt auf dich auf und nimmt dir deine Angst, weil du an ihn glaubst, es dein Leben lang schon getan hast und es ist egal was du in deinem Leben getan hast, denn jetzt wird er dich nicht mehr allein lassen, er kann es nicht mehr. Nicht hier, nicht jetzt und nie wieder, denn durch deinen unsterblichen Glauben an ihn, bist du niemals allein, denn jetzt ist Er bei dir und wird dich nie mehr allein lassen, dich niemals fallen lassen, niemals. Denn dein Glaube ist der Stärkste von allen. Jetzt aber brauchst du ihn nicht mehr, weil du ihn jetzt verlierst, du hast ihm alles gegeben und ihn nie gespürt, nicht in guten und auch nicht in schlechten Zeiten.
Jetzt brauchst du ihn nicht mehr, jetzt ist es zu spät, du hättest ihn
damals gebraucht, nicht jetzt, wo du schon langsam das Bewusstsein verlierst.
Du spürst irgendetwas, was du noch nie gespürt hast.
 Vielleicht Akzeptanz.
Du bist dein ganzes Leben lang allein und jetzt wo du vom Leben scheidest bist du immer noch allein.
Er hat dich zu spät bemerkt, denn du hast aufgegeben.
Nein, du willst dich einfach nicht weiter quälen lassen und lässt los.
Das letzte was du merkst, sind die kalten Griffe des Todes die nach dir greifen.


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Satara Holmes
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BeitragVerfasst am: 23.03.2015 05:28    Titel: Im Griff des Todes 2 pdf-Datei Antworten mit Zitat

Du hustest Blut, dein Gesicht ist geschwollen und jeder deiner Knochen schmerzt aufs Erbärmliche. Deine Hände und Füße sind eingeschlafen und Taub, da du dich fast zwei Wochen nicht mehr bewegt hast. Du atmest tief durch als der Mann, der von allen nur „Der Vollstrecker“ genannt wird, den Raum betritt. Sekunden später zieht sich dein Körper schmerzhaft zusammen und du spürst das brennen deiner Haut das durch den Peitschen-Hieb ausgelöst wurde. „Der Vollstrecker“ hat in deiner Anwesenheit noch nie ein Wort gesagt und lässt lieber seine Taten für sich sprechen, was aber vollkommen ausreicht. Der Mann den du auf Ende 30 schätzt grinst gehässig, als er ein Feuer entfacht und das Metall des fast 10cm langen Dolchs erhitzt. Du hast keine Ahnung wie viel Zeit vergangen ist als er den Dolch aus den Flammen zieht. Und dir das brennende Metall zwischen die Schulterblätter stießt du Schreist auf, windest dich solange bis deine Gelenke blutig sind und sich deine Fesseln tief in die Haut schneiden. Du sinkst zusammen und weißt, dass es erst der Anfang des Ganzen ist. Du riechst dein Verbranntes Fleisch. Die Folter macht ihm offensichtlich Spaß.
Da er hinter dir steht kannst du nicht wissen was er als nächstes mit dir Vorhat was nicht unbedingt beruhigend ist, was du allerdings nicht weißt.
Das Wasser das in den Eimer läuft durchbricht die Stille, du zuckst zusammen.
 
 Alles läuft in Zeitlupe ab.
Das Wasser hört auf zu fließen.
Du hörst die Schritte des „Vollstreckers“.
Dein Herz setzt aus.
Eiskaltes Wasser fließt über deinen Körper.
Du zuckst zusammen.
 
Für Sekunden verlierst du die Kontrolle über deinen Körper.
500.000 Volt schießen durch deinen Körper. Der Stuhl auf deinem du sitzt kippt um. Du entleerst deine Blase und deinen Darm. Du übergibst dich.
„Der Vollstrecker“ stellt deinen Stuhl wieder auf . Und drückt deinen Kopf in einen Trog mit Wasser. Dein Mund öffnet sich Luftbläschen steigen auf. Er zieht deinen Kopf aus dem Wasser und du schnappst nach Luft.
Du atmest tief ein und wirst wieder unter Wasser gedrückt.
Du siehst ein weißes Licht und möchtest hineingehen wo du dir erhoffst von deinem Schmerz erlöst zu werden. Frei zu sein. Du wirst brutal aus diesen Flausen gerissen als er deinen Kopf aus dem Wasser zerrt und du um Atem ringst. Deine Atemwege sind Rau wie Schleifpapier und jeden einzelnen Atemzug spürst du in deinem ganzen Körper.
„Der Vollstrecker“ grinst hämisch und wieder einmal hast du das Gefühl das er ein Spross des Teufels ist. Kaum hast du den Gedanken zu Ende gedacht wirst du auch schon wieder unter Wasser gedrückt, wieder willst du in das Licht gehen und wieder wirst du daran gehindert. Dieses Spiel spielt ihr solange bis du in Ohnmacht fällst und dieses Mal kann er dich nicht daran hindern in das Licht zu gehen wo du Frieden mit dir und der Welt schließt.


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Wolfgang J. Reus
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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 39
Beiträge: 20118

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BeitragVerfasst am: 23.03.2015 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen! smile

Bitte nicht wundern: Ich habe beide Teile zu einem Thread zusammengeführt. *klick* (unter Punkt 3)

Viele Grüße,

Martin


_________________
Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)

Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse)
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Papa Schlumpf
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 59
Beiträge: 364
Wohnort: Friedersdorf


BeitragVerfasst am: 24.03.2015 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Miss Holmes,
mein erster Eindruck ging in Richtung religiös verbrämte Gewaltphantasie, muss das Mädel eine furchterregende Umwelt haben! Aber vielleicht sind es ja nur die Lehrer. Am Schlimmsten fiel mir die fehlende Motivation für die Exzesse auf, gefolgt von der überbordenden Gewalt. Der Thrill sollte nicht zwischen den Buchseiten stattfinden, besser im Kopf des Lesers, leider aber sind wir durch mediale Unart soweit abgestumpft, dass das vielleicht nicht mehr funktioniert? Das Dritte ist die etwas grottige Interpunktion, die das Lesen behindert, wiederum gefolgt von logischen Unklarheiten. Die Torturen des "Vollstreckers" überlebt ein menschlicher Körper nicht zur Hälfte, aber vielleicht handelt es sich bei diesem Ausschnitt um einen Albtraum, denn mit diesen Verletzungen schwimmt niemand mehr durch die (nicht sehr leckeren) Kanäle Venedigs und lässt sich dann erschießen. Erschossen wiederum ist er für die Tortur ungeeignet. Sei es drum.
Völlig unklar ist der Schwimmer am Anfang. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass er identisch ist mit dem "Du". Wenn Du Dich auf diese Weise gewissermaßen langsam dem "Du" nähern willst, so ist das gründlich schief gegangen. Es fehlt mindestens ein Zwischenschritt. Der erste Satz steht irgendwie ganz allein da, ohne Bezug zum Rest.
Die Sinnhaftigkeit, das komplette Vaterunser zu zitieren, erschließt sich mir nicht, auch mit Erklärung. Auf mich wirkt es eher wie Zeilenschinderei, allgemein Bekanntes so exponiert zu erwähnen. Selbst mir, der ich mich Heide nennen darf, ist der Wortlaut geläufig.
Wiederholungen besitzen manchmal einen subtilen Zweck, manchmal wirken sie nicht gut.
Zitat:
denn jetzt wird er dich nicht mehr allein lassen, er kann es nicht mehr. Nicht hier, nicht jetzt und nie wieder, denn durch deinen unsterblichen Glauben an ihn, bist du niemals allein, denn jetzt ist Er bei dir und wird dich nie mehr allein lassen

Anfang und Ende des Zitats sind nahezu identisch. Die Berechtigung der Wiederholung ist mir nicht klar, ich striche das Ende.
Nachdem Du Deinen Protagonisten als nahezu beängstigend frommen Menschen aufgebaut hast, knallst Du ein " Jetzt aber brauchst du ihn nicht mehr, " hinterdrein, Das ist schon etwas verwirrend. Es fehlt eine Möglichkeit, dem Leser den Übergang zwischen diesen Gedanken nahe zu bringen.
Akzeptanz. Vielleicht das wichtigste Wort in dem Text. Und doch steht es allein, nur für sich. Einen deutlicheren Bezug wünschte ich mir. Aber das mag eine Frage des Geschmacks sein.
Die zweite Hälfte.  
Zitat:
schmerzt aufs Erbärmliche.
ungebräuchlich, Erbärmlichste.
Zitat:
Hände und Füße sind eingeschlafen und Taub,
taub, Adjektiv, Kleinschreibung
 
Zitat:
Du atmest tief durch als der Mann, der von allen
Komma nach "durch", trennt vollständige Sätze.
Zitat:
du spürst das brennen deiner Haut
Brennen, substantiviertes Verb, Großschreibung; Komma nach "Haut"
Der folgende Satz sollte sinnvollerweise in zwei geteilt werden.
 
Zitat:
Der Mann den du auf Ende 30 schätzt grinst gehässig,

"den du auf Ende 30 schätzt" adverbialer NS, in Kommata einschließen
Da von dem Dolch bisher nicht die Rede war müsste es heißen: eines zehn Zentimeter langen Dolches (Zahl und Maßeinheit werden ausgeschrieben)
Zitat:
wie viel Zeit vergangen ist als er den Dolch aus den Flammen zieht.
Das Komma vor "wie" darf man jetzt wohl einsparen, aber nach "ist" nicht.
Zitat:
brennende Metall zwischen die Schulterblätter stießt du Schreist auf, windest dich solange bis

Das Metall wird nicht brennen (svw. Oxydieren!), vielleicht weißglühend? stößt. an dieser Stelle begänne ich einen neuen Satz, dann wird "Du" groß, "schreist" aber in jedem Fall klein geschrieben. Nach dem Dolchstoß bleiben dem Delinquenten nur noch Minuten, Verletzung von Herz, Lunge und Nervenbahnen am Rückenmark. Mit etwas Glück entgeht er dem Ertrinken im eigenen Blut.
Zitat:
Anfang des Ganzen
das Ganze ist mir irgendwie zu lasch. Tortur, Qualen, Misshandlungen, Marter, Folter, such Dir was aus.
Zitat:
Da er hinter dir steht kannst du nicht wissen was er als nächstes mit dir Vorhat was nicht unbedingt beruhigend ist, was du allerdings nicht weißt.
Kommata nach: steht, wissen, vor hat. "vor hat" klein und auseinander geschrieben. drei mal "was" ??? Mindestens in zwei Sätze aufteilen und dabei zwei "was" eliminieren.
Zitat:
Das Wasser das in den Eimer läuft durchbricht die Stille, du zuckst zusammen.
Gib dem Komma die Chance, ein Punkt zu werden. Dafür solltest Du "das in den Eimer läuft" in Kommata einschließen. Hier ist wieder ein Mangel im Bezug, von einem Eimer war noch nicht die Rede. Unbestimmter Artikel empfohlen.
Zitat:
Dein Herz setzt aus.
Ganz schön krass. Wenn er das überlebt. "stolpert", "setzt kurz aus" oder "scheint auszusetzen" scheint mir angemessener.
Zitat:
Für Sekunden verlierst du die Kontrolle über deinen Körper.
500.000 Volt schießen durch deinen Körper.

"deinen Körper". Vorschlag: "...schießen Dir durch den Leib." Aber damit habe ich auch ein Problem. Der Mann ist nass wie frisch gebadet, seine Klamotten auch. Entsprechend gut geerdet ist er. Da reichen schon 230 Volt für den Weg in die ewigen Jagdgründe. Die fünfhunderttausend entsprechen vielleicht dem subjektiven Eindruck des Delinquenten. In Folterkellern werden meist nicht mehr als achtzig Volt verabreicht, das Opfer soll ja irgendwelche Angaben machen, ehe es stirbt.
 
Zitat:
Und drückt deinen Kopf in einen Trog mit Wasser.

An dieser Stelle gibt es zwei Möglichkeiten: Und drinlassen, dafür mit vorhergehendem Satz vereinen, oder "Und" raus. Der Satz hat kein Subjekt.
Zitat:
Du siehst ein weißes Licht und möchtest hineingehen wo du dir erhoffst von deinem Schmerz erlöst zu werden.

"wo du dir erhoffst" ist ein vollständiger Satz. In Kommata einschließen. Mit: "möchtest dort hineingehen" könnte der Bezug zum Licht gestärkt werden.
Zitat:
Du wirst brutal aus diesen Flausen gerissen als er

Ganze Sätze. Komma nach "gerissen".
Zitat:
Deine Atemwege sind Rau
rau -Adjektiv - klein geschrieben
 
Zitat:
und wieder einmal hast du das Gefühl das er ein Spross des Teufels ist.
Gib dem "und" die Chance, ein Punkt zu werden. Komma nach "Gefühl", nach dem Komma dass mit Doppel-s
Zitat:
Kaum hast du den Gedanken zu Ende gedacht wirst du auch schon
Komma nach "gedacht" Dieser Absatz zeichnet sich durch exzessive Präsenz von "wollen" und "sein" aus. Da solltest Du mal was dran drehen.
Zitat:
Dieses Spiel spielt ihr solange bis du in Ohnmacht fällst und

Komma nach "solange", aus dem "und" mach einen Punkt.
Zitat:
dieses Mal kann er dich nicht daran hindern in das Licht zu gehen wo du Frieden mit dir und der Welt

"in das Licht zu gehen" ist zwar ein Infinitiv mit zu, der nicht in jedem Fall in Kommata gehört, dieser aber schon.
Liebe Satara, ich wollte eigentlich nur helfen. Es ist etwas mehr geworden, was Dir nicht einleuchtet, drück in die Tonne. Was nicht deutlich genug ist, frag nach. Vielleicht bleibt ja etwas übrig, das verwendbar ist.
Ja, und herzlich Willkommen. Man liest sich.
P. S.


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Satara Holmes
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Wohnort: irgendwo im Nebel


BeitragVerfasst am: 03.05.2015 16:09    Titel: Rückmeldung und überarbeitung pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,
Danke Papa Schlumpf für die Mühe den Text auseinander zunehmen und zu korrigieren.
Was ich noch sagen will ist, dass es sich bei diesen Texten einfach nur um Gewaltphantasien und Alpträume handelt.
Ich habe aber noch eine Frage zum drittletzten Punkt. Du schreibst:

Komma nach "gedacht" Dieser Absatz zeichnet sich durch exzessive Präsenz von "wollen" und "sein" aus. Da solltest Du mal was dran drehen.

Da komme ich nicht ganz hinterher und würde mich über eine nähere Erklärung freuen.

S.H

PS: Das folgende ist die Überarbeitung von Teil 2

Du hustest Blut, dein Gesicht ist geschwollen und jeder deiner Knochen schmerzt aufs jämmerlichste. Deine Hände und Füße sind eingeschlafen und taub, da du dich fast zwei Wochen nicht mehr bewegt hast. Du atmest tief durch, als der Mann, der von allen nur
„Der Vollstrecker“ genannt wird, den Raum betritt. Sekunden später zieht sich dein Körper schmerzhaft zusammen und du spürst das Brennen deiner Haut, das durch den Peitschen-Hieb ausgelöst wurde. „Der Vollstrecker“ hat in deiner Anwesenheit noch nie ein Wort gesagt und lässt lieber seine Taten für sich sprechen, was aber vollkommen ausreicht. Der Mann, den du auf Ende 30 schätzt grinst gehässig, als er ein Feuer entfacht und das Metall des fast zehn Zentimeter  langen Dolchs erhitzt. Du hast keine Ahnung wie viel Zeit vergangen ist, als er den Dolch aus den Flammen zieht. Und dir das weiß glühende Metall zwischen die Schulterblätter stießt. Du schreist auf, windest dich solange bis deine Gelenke blutig sind und sich deine Fesseln tief in die Haut schneiden. Du sinkst zusammen und weißt, dass es erst der Anfang der Tortur ist. Du riechst dein Verbranntes Fleisch. Die Folter macht ihm offensichtlich Spaß.
Da er hinter dir steht, kannst du nicht wissen, was er als nächstes mit dir vorhat. Diese Unwissenheit lässt dich innerlich erbeben Panik gesellt sich zu deiner Angst.
Du hörst wie Wasser in einen Metallenen Gegenstand gefüllt wir und zuckst zusammen.
 
 Alles läuft in Zeitlupe ab.
Das Wasser hört auf zu fließen.
Du hörst die Schritte des „Vollstreckers“.
Dein Herz scheint auszusetzen.
Eiskaltes Wasser fließt über deinen Körper.
Du zuckst zusammen.
 
Für Sekunden verlierst du die Kontrolle über deinen Leib.
50 Volt schießen durch deinen Körper. Doch in deinem momentanen Zustand fühlt es sich nach viel mehr an und du beginnst unkontrolliert zu zucken, bis der Stuhl auf dem du Sitzt umkippt. Du entleerst deine Blase und deinen Darm. Du übergibst dich.
„Der Vollstrecker“ stellt deinen Stuhl wieder auf  und dein Kopf wird in einen

Behälter mit Wasser gedrückt. Dein Mund öffnet sich Luftbläschen steigen auf. Er zieht deinen Kopf aus dem Wasser und du schnappst nach Luft.
Du atmest tief ein und wirst wieder unter Wasser gedrückt.
Du siehst ein weißes Licht und möchtest hineingehen wo du dir erhoffst von deinem Schmerz erlöst zu werden. Frei zu sein, doch diesen Wunsch gewährt er dir nicht, denn er reist dich brutal aus diesen Flausen, indem er deinen Kopf aus dem Wasser zerrt und du um Atem ringst. Deine Atemwege sind rau wie Schleifpapier und jeden einzelnen Atemzug spürst du in deinem ganzen Körper.
„Der Vollstrecker“ grinst hämisch und wieder einmal hast du das Gefühl, dass er ein Spross des Teufels ist. Kaum hast du den Gedanken zu Ende gedacht, wirst du auch schon wieder unter Wasser gedrückt, wieder willst du in das Licht gehen und wieder wirst du daran gehindert. Dieses Spiel spielt ihr solange bis du in Ohnmacht fällst und dieses Mal kann er dich nicht daran hindern in das Licht zu gehen wo du Frieden mit dir und der Welt schließt.


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"Eigentlich dürfte ja sowieso nichts existieren", meinte der Selbstmörder, "also stelle ich ganz einfach den normalen Zustand wieder her.
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