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Tödliche Spirale

 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 03/2015
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Cheetah Baby
Geschlecht:weiblichForenkätzchen

Alter: 19
Beiträge: 414

Ei 6 Extrem Süßes!
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 19:00    Titel: Tödliche Spirale eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Scarlets Pistolenhand tanzte zitternd zwischen der Frau und Lukas hin und her. Ihr Puls raste. Die Frau starrte ins Leere.
„Überleg dir genau, was du tust“, sagte Lukas, die Hände beschwichtigend in die Höhe gestreckt. Würde sie es nicht besser wissen, würde sie auf seine beruhigende Art hereinfallen. Aber Lukas war berechnend und wollte größtmöglichen Schaden anrichten.
„Tritt zurück!“, warnte Scarlet, darauf bedacht, ihre Stimme ruhig zu halten. Ihre Gedanken rasten. Ein Schuss. Sie musste richtig handeln, ansonsten wäre sie raus.
„Scarlet…“, begann Lukas. Die Hand mit der Pistole richtete sich sofort auf ihn. So sehr hatte sie gelitten, so viele Hindernisse überwunden. Die Spiralen hatten ihre Regeln und sie lernte, wie sie spielen musste. Zahlreiche Spiralen hatte sie überstanden. War dies die letzte? Sie wusste es nicht. In diesem Moment machte Lukas einen Schritt auf sie zu.
„Ich weiß genau, warum du hier bist“, sagte sie, ihre Stimme klang verbittert. Er lächelte.
„Damit wir es zusammen schaffen! Die anderen kommen doch nie durch die Aufgaben…“
„Nein!“, schrie sie. „Du bist hier, um mich reinzulegen!“ Mittlerweile liefen Tränen über ihre Wangen. „Du hast Marie zurückgelassen, der Spirale überlassen“. Sie spuckte ihm die Worte förmlich vor die Füße. „Und jetzt ist sie tot!“ Scarlet versuchte sich zu beruhigen. „Und du bist hier, um zu gewinnen.“
„Du solltest dich auf deine Aufgabe konzentrieren. Und außerdem, woher willst du das wissen?“, fragte Lukas.
Ihre Aufgabe. Eine unschuldige, fremde Frau töten. Einen Moment schweiften ihre Augen zu der Frau, dann wieder zu Lukas.
„Ich weiß es eben.“ Es erschien ihr immer absurd, einen fremden Menschen zu töten. Doch jetzt könnte sie abdrücken – und Lukas töten. Aber was war mit der Spirale? Sie beobachtete Scarlet, hatte sicher schon alles berechnet, alles geplant.
„Dann ist sie eben tot. Was macht das für einen Unterschied?“ Er klang vollkommen unbekümmert.
Scarlet stürzte sich auf ihn und stieß ihn rücklings in den Kies. Mit einem ekelerregenden Geräusch schlug Lukas Kopf auf den Boden. Kurz erstarrte sie, dann sah sie, wie Lukas die Pistole am Griff zu sich heranzog. Scarlet bekam sie am Lauf zu fassen, sprang auf und schoss.

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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 09.03.2015 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SpiralSchreibfeder,

Hier habe ich das Gefühl, als sei irgendetwas mit der logischen Abfolge durcheinandergeraten.

Zitat:
Scarlet stürzte sich auf ihn und stieß ihn rücklings in den Kies. Mit einem ekelerregenden Geräusch schlug Lukas Kopf auf den Boden. Kurz erstarrte sie, dann sah sie, wie Lukas die Pistole am Griff zu sich heranzog. Scarlet bekam sie am Lauf zu fassen, sprang auf und schoss.


Ich weiß auch nicht, was mit den Spiralen gemeint sein soll. Eine außerirdischwe Macht? Dann aber doch einige besiegt? Andererseit beobachten sie. Dann ist wieder von einer Spirale die Rede. Mir will scheinen, wäre die Themenaufgabe Kugel gewesen, hätten die Spiralen in deinem Text nur gegen Kugel ausgetauscht werden müssen und es wäre die selbe Geschichte.


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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Literättin
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 54
Beiträge: 2085
Wohnort: im Diesseits
Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
Lezepo 2015 Lezepo 2016


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich komme nicht dahinter, um was für eine Geschichte sich es hier dreht.

Ich komme nicht dahinter, was die Spiralen bedeuten.

Entweder sind meine Hirnwindungen inzwischen so verdreht, dass ich mittendrin eine Realsatire auf diesen Wettbewerb (mit Konkurenten-Ausschalten in fieser Abschieß-Methode) hier heraus lese, oder... ich weiß es auch nicht.

Doch! Es ist dieser Wettbewerb in Wild-West-Parodie. Oder vom Winde verweht? Scarlet?

Nein, ich komme nicht dahinter und die Spiralen sind mir ein Rätsel.

Deswegen bleibe ich gnadenlos hart wie Scarlet und vergebe keine Patronen Punkte, die ich an dieser Stelle ohnehin nicht mehr habe, weil ich sie mit vollen Händen verschossen herausgeworfen habe.
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2831

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour!

Eine wirre Geschichte über eine ominöse, verbrecherische Organisation namens "Spirale", die tödliche Aufgaben als Spiel vergibt, um irgendwas zu gewinnen. Leichte Anklänge vom Film "Wanted" schimmern durch.
Die Protagonisten Lucas und Scarlet sind die Spielteilnehmer und eine dritte Person, eine Frau, soll von Scarlet erschossen werden.
Es wird ein Konflikt über die Aufgabe formuliert.
Die Themenvorgabe ist mMn nur mit der simplen Erwähnung einer Organisation namens "Spirale", die genauso gut auch anders heißen könnte, nicht erfüllt und trägt nichts zum Kernkonflikt der Geschichte bei.

Viele Fragen bleiben am Ende offen, z.B. wer oder was ist diese "Spirale" oder wie Lucas die Pistole am Griff zu sich heranziehen kann, wenn Scarlett sie zuvor in der Hand hatte und wie Scarlett die (gleiche?) Pistole am Lauf haltend abfeuern kann.

Im Vergleich zu den anderen Teilnehmer-Beiträgen muss ich leider mitteilen:
Du bist für mich leider nicht unter den zehn Texten, die Punkte bekommen: zéro point.

Merci beaucoup!

LG,
Constantine
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tronde
Hobbyautor


Beiträge: 403

Das goldene Aufbruchstück Das silberne Niemandsland


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt eine Liste, aus deren Bewertungspunkten ich die wichtigen Sachen herausgreife, völlig subjektiv eingefärbt natürlich. Letztlich waren es Einzelheiten, die die bepunkteten Texte aus den guten herausragen ließen.


Keine Punkte.

Die Spiralen als Prüfungen bleiben mir zu diffus, vielleicht kenne ich auch die dazugehörigen Bücher nicht, wirkt auf mich so, als ob das so eine Art Fan-fiction sein könnte.
Das Ende wirkt auf mich unklar von der Beschreibung her, packt die Pistole am Lauf und schießt dann? Oder tötet sie sich damit selber, weil der Anta den Abzug festhält, während sie schießt? (dann lieber »löste einen Schuss aus«)

Grüße
tronde
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3043
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nettes Szenario, aber es würde genau so funktionieren, wenn du anstatt 'Spiralen' 'Dreiecke' oder' kleine grüne Männchen' schreiben würdest.

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gold
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Alter: 67
Beiträge: 6251
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DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 11.03.2015 17:40    Titel: Re: Tödliche Spirale Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

Zitat:
Scarlets Pistolenhand tanzte zitternd zwischen der Frau und Lukas hin und her.

Was verstehst du bitte unter einer Pistolenhand?

 
Zitat:


Die Spiralen hatten ihre Regeln und sie lernte, wie sie spielen musste. Zahlreiche Spiralen hatte sie überstanden.


Die Bedeutung des Wortes "Spirale" erschließt sich mir nicht in deinem Text. Ich habe den Eindruck, du hast dieses Wort x-beliebig eingesetzt, weil es vorgegeben ist.

Zitat:
„Damit wir es zusammen schaffen! Die anderen kommen doch nie durch die Aufgaben…“


Mir ist nicht klar, welche Aufgaben hier gemeint sind.

Zitat:


Scarlet stürzte sich auf ihn und stieß ihn rücklings in den Kies. Mit einem ekelerregenden Geräusch schlug Lukas Kopf auf den Boden. Kurz erstarrte sie, dann sah sie, wie Lukas die Pistole am Griff zu sich heranzog. Scarlet bekam sie am Lauf zu fassen, sprang auf und schoss
.

Diese Szene, würde mir gefallen, weil hier etwas Konkretes geschieht, aber sie hat zwei Logikfehler:
Der Prota schlägt mit dem Kopf auf dem Boden auf- dadurch müsste er benommen, wenn nicht bewusstlos werden und nicht mehr in der Lage, die Pistole zu sich zu ziehen-  außerdem hat ja die Prota diese in der Hand, da kann der Prota diese nicht einfach zu sich ziehen.

LG gold


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Amaryllis
Geschlecht:weiblichForenschmetterling

Alter: 34
Beiträge: 2000

Das goldene Stundenglas Das Silberne Pfand


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Inko,

deine Geschichte hat es bei mir leider nicht in die Punkteränge geschafft.

Selbst bei mehrmaligem Lesen ist für mich noch zu viel unklar. Deine Protas sind anscheinend in einem System gefangen (das aus Spiralen besteht oder das von Spiralen überwacht wird) und müssen dort Aufgaben erledigen. Gleichzeitig wird das als Spiel bezeichnet, ich weiß aber nicht, ob die Charaktere dort freiwillig sind oder dazu gezwungen wurden. Ich weiß nicht, wie die Beziehung zwischen Scarlet und Lukas aussieht (wieso überhaupt genau diese Namen, die passen für mich auch nicht zusammen, Scarlet als eher englische geprägter Name & Lukas und Marie deutsch), oder wie die zwischen Scarlet und Marie ausgesehen hat.

Zudem befinden sich diese Spieler zwar anscheinend in einer Spirale, aber das könnte in einem SciFi-Setting zum Beispiel auch einen ganz anderen Namen haben und die Geschichte würde immer noch "funktionieren". Das Thema Spirale ist für mich also eher über die Geschichte gestülpt, als dass es wirklich mit der Geschichte verschmilzt.

Es tut mir leid, dass ich kein besseres Feedback für dich habe, aber ich würde mich freuen, wenn du vielleicht später noch ein bisschen mehr zu den Hintergründen deiner Geschichte erzählst. An und für sich fände ich das Setting nämlich schon recht spannend.

Alles Liebe,
Ama


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Jenni
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Beiträge: 3936

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ein tödlliches Spiel à la Cube, Labyrinth der Spiegel etc. pp., doch hier geht es um das Überwinden tödlicher Spiralen. Klar, war ja auch das Thema. Was für Spiralen sind das aber, was hat es mit denen auf sich? Vielleicht hättest du etwas eigenes daraus machen können, wenn du dich darauf konzentriert hättest. Stattdessen geht es darum, ob die Frau in der Lage ist, in diesem vage bleibenden Spiel jemanden zu töten oder nicht. Aber auch darum geht es nicht wirklich, denn sonst müsste ich nun wissen, worin überhaupt die Motivation, der Zwang für sie besteht zu töten ...
Worum also geht es?
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Kateli
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Das goldene Gleis


BeitragVerfasst am: 13.03.2015 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text hat Stärken und Schwächen, um es mal so zu sagen. Du zeichnest ganz fix die Situation, brauchst nicht viele Worte, um dem Leser zu zeigen, wo er ist und was da in etwa vor sich geht, das ist schon mal prima Wink

Nur: Was genau ist die Spirale? Ich hab nichts dagegen, wenn Teile davon kryptisch bleiben, aber es irritiert mich, wenn die Infos sich zu widersprechen scheinen (wie immer alles vorbehaltlich eines Nichtschnallens meinerseits):

"Die Spiralen hatten ihre Regeln und sie lernte, wie sie spielen musste. Zahlreiche Spiralen hatte sie überstanden."

Hier denke ich, aha, die Spiralen sind quasi Etappen, Aufgaben, die man erfüllen muss. Warum hier die Spirale mehr sein soll als ein bloßer, ziemlich beliebiger Name, das erschließt sich mir leider nicht - gibt es eine Steigerung, werden die Aufgaben schwieriger, der Einsatz höher?

"Aber was war mit der Spirale? Sie beobachtete Scarlet, hatte sicher schon alles berechnet, alles geplant."

Dann kommt diese Passage, und hier klingt es, als wäre die Spirale die übergeordnete Macht über dem Ganzen?
Wie gesagt, es darf gerne für meinen Geschmack einiges im Dunkeln bleiben, das hat durchaus seinen Reiz, aber hier fühle ich mich in die Irre geführt.

Dazu kommen ein paar kleine Zeichenfehlerchen, und sprachlich könnte man auch noch feilen, vor allem was Wiederholungen und den ausufernden Gebrauch von Adjektiven angeht (das alte Lied: zeigen, nicht beschreiben). Beispiele aus dem Text:

"Ihr Puls raste."
Drei Zeilen weiter: "Ihre Gedanken rasten."


"„Überleg dir genau, was du tust“, sagte Lukas, die Hände beschwichtigend in die Höhe gestreckt. Würde sie es nicht besser wissen, würde sie auf seine beruhigende Art hereinfallen. Aber Lukas war berechnend"

Fazit: Setting gut rübergebracht, aber die Spirale lässt mich ratlos zurück, und der Text braucht noch ein Lifting. Ich werte erst, wenn ich alle Texte kommentiert habe.


_________________
Zombies just want hugs
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 981



BeitragVerfasst am: 13.03.2015 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Aus Mangel an Erfahrung werde ich mich beim Kommentieren auf wenige Punkte beschränken:
Das Thema ‚Spirale‘ ist integriert, wirkt auf mich aber etwas konstruiert.
Unverständlich bleibt mir, wer oder was ‚die Spirale‘ ist, unter deren Macht so erbarmungslos gekämpft wird.
Flüssige und verständliche Formulierungen, lebendige Schilderungen, keine Fehler.
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Mermaid
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 142

Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 18:07    Titel: Re: Tödliche Spirale Antworten mit Zitat

Ich füge meine Anmerkungen in den Text ein.

Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:
Scarlets Pistolenhand tanzte zitternd zwischen der Frau und Lukas hin und her. Ihr Puls raste. Die Frau starrte ins Leere. [Tut man das im Angesicht des Todes?]
„Überleg dir genau, was du tust“, sagte Lukas, die Hände beschwichtigend in die Höhe gestreckt. Würde sie es nicht besser wissen, würde sie auf seine beruhigende Art hereinfallen. [2x "würde", das kann man besser formulieren.]Aber Lukas war berechnend und wollte größtmöglichen Schaden anrichten.
„Tritt zurück!“, warnte Scarlet, darauf bedacht, ihre Stimme ruhig zu halten. Ihre Gedanken rasten. Ein Schuss. Sie musste richtig handeln, ansonsten wäre sie raus.
„Scarlet…“, begann Lukas. Die Hand mit der Pistole richtete sich sofort auf ihn. So sehr hatte sie gelitten, so viele Hindernisse überwunden. Die Spiralen hatten ihre Regeln und sie lernte, wie sie spielen musste. Zahlreiche Spiralen hatte sie überstanden. [Das ist mir alles zu ungenau.]War dies die letzte? Sie wusste es nicht. In diesem Moment machte Lukas einen Schritt auf sie zu.
„Ich weiß genau, warum du hier bist“, sagte sie, ihre Stimme klang verbittert. Er lächelte.
„Damit wir es zusammen schaffen! Die anderen kommen doch nie durch die Aufgaben…“
„Nein!“, schrie sie. „Du bist hier, um mich reinzulegen!“ Mittlerweile liefen Tränen über ihre Wangen. „Du hast Marie zurückgelassen, der Spirale überlassen“. Sie spuckte ihm die Worte förmlich vor die Füße. „Und jetzt ist sie tot!“ Scarlet versuchte sich zu beruhigen.[Unlogisch an der Stelle.]  „Und du bist hier, um zu gewinnen.“
„Du solltest dich auf deine Aufgabe konzentrieren. Und außerdem, woher willst du das wissen?“, fragte Lukas.
Ihre Aufgabe. Eine unschuldige, fremde Frau töten. Einen Moment schweiften ihre Augen zu der Frau, dann wieder zu Lukas.
„Ich weiß es eben.“ Es erschien ihr immer [?]absurd, einen fremden Menschen zu töten. [Wie oft hat sie das schon getan?]Doch jetzt könnte sie abdrücken – und Lukas töten. Aber was war mit der Spirale? Sie beobachtete Scarlet, hatte sicher schon alles berechnet, alles geplant.
„Dann ist sie eben tot. [Hat für mich keinen Bezug zum vorherigen Dialog]Was macht das für einen Unterschied?“ Er klang vollkommen unbekümmert.
Scarlet stürzte sich auf ihn und stieß ihn rücklings in den Kies. Mit einem ekelerregenden Geräusch schlug Lukas Kopf auf den Boden. Kurz erstarrte sie [Ist sie mit hingefallen?], dann sah sie, wie Lukas die Pistole am Griff zu sich heranzog. Scarlet bekam sie am Lauf zu fassen [Sie muss die Pistole erst umdrehen ... Hat sie sie ihm aus der Hand gewunden?], sprang auf und schoss.
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 14.03.2015 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ich kriege doch noch fast alles kommentiert.

In diesem Text kommt mir das Wort "Spirale" etwas beliebig eingefügt vor. Ich finde, er wird nicht vom geforderten Thema getragen.
Ein wenig erinnert er mich an Action Filme, die ich auch nicht so mag.
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Piratin
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Ei 2


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
eine Auseinandersetzung, bei der das Töten einer Person von einer Spirale bestimmt wird. Eigentlich könnte man das Töten, das auf Töten folgt schon einer Spiralfigur zuordnen, so aber gibt es eine ominöse übergeordnete Befehlsinstanz, die Spirale genannt wird. Das bringt mich nicht in die Geschichte hinein, um sie zu verstehen. Gefallen hat mir das offene Ende. Leider im Vergleich knapp nicht in meinen Punkten.
Sorry,
Viele Grüße
Piratin


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Dienstwerk
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BeitragVerfasst am: 16.03.2015 03:41    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Autorin/lieber Autor,

Dein Text hat es leider nicht in meine persönlichen Top10 geschafft.

Ehrlich gesagt verstehe ich das beschriebene Szenario nicht. Pubertierende Auftragsmörder unter sich? Was hat das alles mit einer Spirale zu tun? Außerdem denke ich bei dem Namen Scarlett an "Vom Winde verweht", aber dafür kannst Du ja nix. wink

LG, Claudia
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Nihil
{ }

Moderator
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Beiträge: 7484



BeitragVerfasst am: 16.03.2015 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannt,
leider hab ich trotz mehrfachen Lesens nicht verstanden, welche Geschichte du erzählen und was du mir sagen als Autor sagen willst. Es scheint ein Setting wie bei den Hunger Games zu sein, wo die Menschen tatsächlich solche Aufgaben bekommen, wie eine unschuldige, fremde Frau zu töten. Die Spiralen scheinen innerhalb der Erzählwelt eine Instanz zu sein, die man überwinden muss, die einen töten kann? Aber so vieles bleibt unklar und schwammig beschrieben, dass man sich die halbe Geschichte schon selbst erzählen muss. Hier bleiben zu viele Fragen ungeklärt. Der Text funktioniert für mich nicht.
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fancy
Geschlecht:weiblichSchmuddelkind

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Beiträge: 3510
Wohnort: Im sonnigen Süden


BeitragVerfasst am: 19.03.2015 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

die Frau, die ermordet werden soll, tritt die ganze Zeit über nicht in Aktion. Ich halte das nicht für sehr realistisch.

Zitat:
Würde sie es nicht besser wissen, würde sie auf seine beruhigende Art hereinfallen.


Zitat:
„Du hast Marie zurückgelassen, der Spirale überlassen“.


Zitat:
Scarlet bekam sie am Lauf zu fassen, sprang auf und schoss.


Ohne sie vorher umzudrehen?

Liebe Grüße

fancy


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Gießkanne
Geschlecht:weiblichVolle Kanne ungeduldig

Alter: 17
Beiträge: 709
Wohnort: Nicht mehr in deiner Welt


BeitragVerfasst am: 20.03.2015 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Moin lieber Mensch, dort (hoffentlich ganz ruhig) vor dem Compuer, der nur darauf wartet, dass der Countdown endlich vorbei ist!

Ich finde deinen Text nicht so gut, weil ich die Story dahinter nicht verstanden habe. Meinen Geschmack hat deine grausame, düstere Geschichte einfach nicht getroffen. Was mir gefallen hat ist, dass du Spannung aufgebaut hast.
Was ich mir noch gewünscht hätte ist nichts. Deine Geschichte mag eine gute sein, hat mich aber einfach nicht berührt.
Besondere Beobachtungen:/

Ganz liebe Grüße
Deine Gießkanne


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Mogmeier
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Ithanea
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 29
Beiträge: 1271

Ei 3


BeitragVerfasst am: 20.03.2015 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hm. Es geht um ein tödliches Spiel, eine Aufgabe und irgendwie haben die Spiralen das Sagen. Scarlet ist am Ende mit ihren Nerven und Lukas ein gerissener Draufgänger. Kann leider nicht soviel mit der Handlung anfangen, ich weiß nicht wirklich, worum es geht, daher ist deine Geschichte nicht bei meinen Favoriten dabei.

_________________
Verschrieben. Verzettelt.
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