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to do

 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Lesezeichenpoesie 03/2015
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Autor Nachricht
Babella
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 55
Beiträge: 600

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 19:00    Titel: to do eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

to do

kieselstein im schuh
und schlechter wein
im hirn nur fragezeichen
endloslisten, müdesein.

sie versprechen wunder
- musst sie nur bezahlen -
doch es treibt die wucht
der wiederkehrenden spiralen

den stachel tiefer in dein herz
die täuschung endet nie

wirf den kiesel in den fluss
bleib stehen. lausche dem geplätscher
listen werden länger, fragen enden nie
it‘s not a bug. it is a feature.

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Lionne
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 44
Beiträge: 455

Ei 8


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 22:22    Titel: Re: to do Antworten mit Zitat

Hab mich aus der Prosa in die Lyrik verirrt. Bewerte also rein nach Gefühl Wink

Dein Lesezeichen gewinnt mit jedem weiteren Lesen. Hat eine schöne Melodie. Plätschert locker und leicht dahin. Die erste Strophe gefällt mir am besten.  
Die Aussage dieses Gedichts kommt jedoch nicht an diejenige meiner Favoriten heran. Deshalb also wohl vorderes Mittelfeld.


_________________
Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.
C.S. Lewis
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 53
Beiträge: 1755
Wohnort: im Diesseits
Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
Lezepo 2015 Lezepo 2016


BeitragVerfasst am: 09.03.2015 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hm. Hier passt das Englisch, das mich anderswo gestört hat. Zumindest im Titel.

Der Thematik wegen und weil es sich tatsächlich sehr im Deutschen gebräuchlich locker runterliest. Denglisch halt.

"To do" - sofort habe ich diese Endloslisten vorm geistigen Auge.
Das klingt hier nicht manieriert, sondern: bang - so leben wir heute.

Der Kieselstein im Schuh bringt es dann auf den Boden der Realität.

Der schlechte Wein bringt mich kurz raus, dann bin ich wieder drin in der Gedankenspirale: "im hirn nur fragezeichen, endloslisten, müdesein".

Auch was dann folgt ist schön gemacht. Es schmerzt, die Aussagen treffen ins Schwarze. Diese Spiralen kenne ich, diesen Sog, diese versprochenen Wunder. Da finde ich mich lesend wieder.

Nur mit dem letzten Satz habe ich wieder so meine Schwierigkeiten: einerseits ist er wohl eher kritisch gemeint, andererseits klingt er wie ein Werbeslogan. Und das Feature in diesem Zusammenhang müsste ich dann schon wieder googeln, weil ich es nur mit dem Feature im Radio verknüpfe. Aber diesmal googele ich einfach mal nicht und steige aus dieser Spirale zumindest einmal kurz heraus.

Insgesamt gefällt es mir, vor allem in seiner Kernaussage. Am Ende gäbe es dann ein paar Abzüge. Am Schluss ein kleiner Rempler im Rund sozusagen. Wie der schlechte Wein im zweiten Vers, der mir da irgendwie fehl am Platze scheint, auch wenn ich gar nicht dezidiert sagen kann wieso.

Ergibt: Sieben Punkte.
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crim
Geschlecht:männlichsex, crim & rock'n'roll


Beiträge: 1330
Wohnort: Wiesbaden/München
Die lange Johanne in Gold Lezepo 2015
Pokapro und Lezepo 2014 Pokapro VII & Lezepo V



BeitragVerfasst am: 09.03.2015 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo bei mir drittplatziertes Gedicht. Du sagst nicht alles frei heraus, und doch vermittelst du eine Stimmung in schönem formalen Korsett. Von wem und welche Wunder da versprochen werden, bleibt mir überlassen, und damit kann ich mich anfreunden. Der Stachel ins Herz, und die letzte Zeile, das ist geschmacklich nicht so meins, aber macht dich nicht kaputt. Ich finde dich gut.
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 64
Beiträge: 803

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Dein Gedicht habe ich sehr gemocht. Es beschreibt sehr schön die Liste der to dos und die Umstände, das Nie-enden.
Schöne Bilder, die am Schluss durchbrochen werden.
LG Zufall
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5664
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Sonett?

(Bin froh, dassc auch du Deutsch und Englisch verwurstelst. Werde ich nicht so schnell selber erkannt.)

Ich sehe verschiedene Spiralen angedeutet hier, vor allem echte Spirale und Schraube.

Jemand im Arbeitsstress.

"musst sie nur bezahlen": Diese Zeile ist mir nicht ganz klar. Und wer da Wunder verspricht, auch nicht. Die vorher genannten Fragezeichen, Endloslisten, das Muedesein sind es wohl nicht?

Kiesel im Schuh. Besser, man wirft sie spielerisch in den Fluss? Wo sie spiralige Wirbel erzeugen?

Dann endet das Gedicht doch wieder mit den nicht enden wollenden to do Listen.

Die letzte Zeile gefällt mir.

Nur insgesamt kann ich im Gedicht keine Spirale entdecken, die sich nachvollziehbar durch den Text windet.
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holg
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1406
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag den Flow. Und die Stimmung, die in diesen einfachen Versen transportiert wird.
Ich mag das sanfte Kippen des Textes in der letzten Strophe.
Ich hoffe feature soll kein Reim auf Geplätscher sein. Sonst nehm ich dir nachträglich die Punkte wieder weg und geb sie *deleted*.


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lilli.vostry
Wortschmiedin


Beiträge: 1147
Wohnort: Dresden


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 19:57    Titel: aw:todo Antworten mit Zitat

Hallo,

gefällt mir gut von der Idee, ein Gedicht über die Dinge im Leben, die man (gern) tut oder besser lässt und warum es (un)sinnig ist, sich darüber endlos Gedanken zu machen. So lese ich auch den Titel "To do", der auf selbige Listen anspielt, um vermeintlich wichtige Dinge abzuarbeiten...

Insofern passt die Symbolik der Spirale ganz gut und müsste nicht unbedingt wörtlich erwähnt werden. Es erschließt sich auch so.
Schön wie sich der Blick öffnet und verändert von V1 zum letzten hin.

Die formale und sprachliche Umsetzung leuchtet mir nicht ganz ein.
Beginnend bei den wie zufällig wirkenden, nicht fortgesetzten Reimen und den alleinstehenden zwei Zeilen im Mittelteil - der sich mir inhaltlich nicht erschließt und überflüssig erscheint. So steht er ziemlich zusammenhangslos da. Es sieht aus als wollte der Autor nur das vorgebene Wortmaß erfüllen und wusste nicht weiter.

Wer ist "sie" in V2? Bezieht es sich auf die vorher aufgezählten Dinge? Das wird nicht deutlich und dann noch mal "sie" auf die Wunder bezogen.

Das "und" in Zeile 2 würde ich weglassen, es klingt sonst als hätte LI einen Kieselstein und schlechten Wein im Schuh, was aber wohl nicht gemeint ist.

Warum st die letzte Zeile auf englisch, wegen dem Titel "To do"?
Würde ich entweder weglassen, da ich den Sinn nicht sehe/verstehe oder anders formulieren.

5 Federn von mir.

Viele Grüße,
Lilli


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Wer schreibt, bleibt und lebt intensiver
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HerbertH
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 553
Wohnort: terra sol III


BeitragVerfasst am: 13.03.2015 06:37    Titel: Antworten mit Zitat

Selbstbezüglich zum Schaffensprozess die erste Strophe?

to do or not to do - that is the question
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 696
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 04:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wozu es die Mehrzahl der "Sprialen" braucht, erschliesst sich mir nicht, überhaupt käme ohne die explizite Erwähnung derselben erstmal nur ein Endlos-Listen-Gefühl auf. Trotzdem noch eins der besseren Gedichte.
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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


Beiträge: 1627
Wohnort: zwischen Hügeln und Aue...
Das Silberne Pfand Lezepo 2015
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 06:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

der Beginn liest sich fast beschwingt, der schlechte Wein wiegt noch nicht wirklich schwer.
In Str. 2 sind die Reime unreiner gesetzt, sie führen zum Aufmerken.

Da kreist jemand in Arbeits- Aufgaben- Möglichkeiten- Spiralen.
Alles ist scheinbar ein Muss, ein must have, man dreht sich mit, auch wenn der Schuh drückt und nicht nur der.

Letzte Strophe ist ein Ausbrechen aus den spiralen Bahnen.

Wie ich es erlese, spricht es mich sehr an.
Gern gelesen.

LG
Zinna


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Wenn alle Stricke reißen, bleibt der Galgen eben leer...
(c) Zinna
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SpiralSchreibfeder,

den Kiesel aus dem Schuh in den Fluss werfen und dem Geplätscher lauschen.

Diese Geschichte in deinem Gedicht hat mir gefallen. Über dieses Bild hätte ich gerne den Fokus in deinem Gedicht gesehen. Die Spirale ist mir mit diesem Blick eher Fremdkörper.

Na ja, die Vorgabe verlangte es so.

6 Punkte


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

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Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

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Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 37
Beiträge: 717
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Das hat mich berührt. Ich dachte schon, es will gar keiner sonettieren.
Astrein im alten Stil wäre es sowieso nicht gegangen, daher sei dir die freiere Form gegönnt. Ich mag es.
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 25
Beiträge: 2042
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht, was ich mit diesem Text machen soll. Es gibt Zeilen, die finde ich gut. Auch das Ende mit dem "it's not a bug, it is a feature" hat einen guten Drive. Aber dann gibt es da diese zwei Verse, die für mich alles kaputt machen:

"den stachel tiefer in dein herz
die täuschung endet nie."

Der Stachel im Herz, der ist so ausgelutscht, die Täuschung so direkt angesprochen, dass sie eben gar nicht mehr täuschen kann. Das finde ich so schade! Der Rest des Textes hat so einen Sog auf mich, dass ich ihn mag, aber die Direktheit dieser beiden Verse zerstört so vieles. Deswegen werden es leider eher die unteren Ränge.
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 49
Beiträge: 1315
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 16.03.2015 04:14    Titel: Antworten mit Zitat

Platzhalter fürs Punkten
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 16.03.2015 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Man hat anderswo im Forum geschrieben, auch als lyrischer Laie könne man hier mittun. Da mir die Texte, rein laienhaft, gefallen, tue ich das nun und beschränke mich dabei ausschließlich auf die emotionale Wirkung (und den Rhythmus) des Textes auf mich.  

Ja, der Wirbel des Alltags, der Strudel, die Hetze, des täglichen Lebens, das Hinterherhetzen, das kann einem sehr wohl in die Irre führen.
Innehalten, sich dem Moment hingeben, am intensivsten in der Natur – das ist das eigentliche Leben, das ist keine Täuschung. Sich ausklinken, das ist kein Fehler, es ist eine Funktion.
Wenn ich das so richtig verstanden habe, dann sind auch das sehr schöne Zeilen.
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 59
Beiträge: 1819



BeitragVerfasst am: 17.03.2015 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesezeichen,

ich nehme an das ist ein Liebesgedicht. Der Tonfall kommt mir sehr drängend vor. Es ist wie die to-do-Liste geschrieben, ein wenig heruntergerasselt, mit einigen Brüchen, die das Lesen angenehmer machen.
Die letzte Zeile kann ich kaum aufschlüsseln: Ist mit "bug" ein Programmfehler gemeint und dem "feature", ein Entwurf für eine Zukunft?
Bin mir noch nicht schlüssig.

lg Mardii


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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 336



BeitragVerfasst am: 18.03.2015 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Durch die Bedienung einer feststehenden Phrase gerechtfertigte Fremdsprachlichkeit am Schluss der letzten Strophe, die zudem infrage stellt, was geschehen ist. Gefällt. Der Text davor allerdings klingt genau wie in der zweiten Zeile angedeutet: im Restdusel angesetztes Lamento über schlechte Tage, die man halt ertragen oder als willkommene Unterbrechung des Alltags sehen kann. Die zweite und dritte Strophe sind rätselhaft in Sinnhaftigkeit und Wortwahl ("Wucht der wiederkehrenden Spiralen") und wirken teilweise wie geformt um eines Reimes willen, so dass bspw. aus Fragezeichen plötzlich Spiralen werden. Zudem ergeben sie keinen sich akut erschließenden Mehrwert (welchen Stachel genau treibt die Wucht der wiederkehrenden Spiralen tiefer ins Herz? Den der grundlegenden Täuschung hinsichtlich der Beherrschbarkeit der Welt?), insofern sind sie aufblähend statt verdichtend.

Drei Punkte.
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 18.03.2015 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Kommentar zum Bewerten, der hoffentlich schon editiert ist, wenn du ihn liest.
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Kateli
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 42
Beiträge: 258
Wohnort: D-Süd
Das goldene Gleis


BeitragVerfasst am: 20.03.2015 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kommentiere als völliger Lyrik-Laie, also nur auf der Grundlage meines persönlichen Leseempfindens.

Auch hier denke ich an eine Lebensspirale, an Getriebensein. Ein Hinterherrennen, ohne das Ziele näherkämen, bzw. nicht sofort durch neue ersetzt würden. Auch hier, wie bei dem anderen Text mit englischem Schluss, weiß ich nicht, wozu er dient, aber auch hier stört es mich nicht.

Leider berührt mich der Text emotional nicht so sehr. Ich kann nicht sagen, warum, irgendwie liegt so eine Gleichförmigkeit, ein Weiterströmen über den Zeilen - was ja durchaus so gewollt sein kann. Dann sind die Gefühle, die transportiert werden, vielleicht auch einfach nicht stark genug, um mich mitzunehmen.


_________________
Zombies just want hugs
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