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Slinky oder Das Ende des Regenbogens

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 03/2015
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Amaryllis
Geschlecht:weiblichForenschmetterling

Alter: 33
Beiträge: 2001

Das goldene Stundenglas Das Silberne Pfand


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 19:00    Titel: Slinky oder Das Ende des Regenbogens eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Auf Zehenspitzen schleicht er am Badezimmer vorbei. Das Surren der elektrischen Zahnbürste wiegt ihn in Sicherheit.  Als seine Finger das Slinky umfassen, lächelt er. Behutsam setzt er die wippende auf Spirale den Boden.

Ein Regenbogen, der die Treppe herunter steigt.

Jede einzelne Farbe eine Facette seines Lebens.
Ihm war das Blaue vom Himmel versprochen worden, doch es ist einfach dort geblieben.
Schon so manches Veilchen hat sei Auge geziert, doch hat er sich davon aufhalten lassen?
Nein, er hofft immer wieder auf rosige Aussichten.
Als würde sein Leben an einem seidenen, roten Faden hängen.
Bittersüß wie die Orangen, die in Spanien niemand essen will, und die zu englischer Marmelade gemacht werden.
Aber das ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Nichts ist im grünen Bereich.

Ein Regenbogen, der die Treppe herunter steigt. Eine Spirale, die es nach unten zieht. Pflichtschuldig nimmt sie jede Stufe und zieht ihren irisierenden Schweif hinter sich her.

Farbe bringt Freude ins Leben. Warum sieht er dann alles schwarz? Wo ist der Silberstreif am Horizont? Die Landkarte seines Lebens besteht doch nur aus weißen Flecken!

Der Regenbogen kommt am Ende der Treppe an. Still und starr steht er da, verhöhnt ihn mit seiner bunten Freundlichkeit. Kein harter Aufschlag, ein weiches Ankommen, aber trotzdem kein Weg zurück. Die Gesetze der Physik kann auch ein Regenbogen nicht überwinden.
Er seufzt. Es ist zu früh für diese düsteren Gedanken und gleichzeitig zu spät.

Erst jetzt fällt ihm auf, dass er die elektrische Zahnbürste nicht mehr hört. Dafür schlurfende Schritte am Flur.
„Papa!“ Der Mund seines Sohnes verzieht sich schmollend. „Hast du dir schon wieder mein Slinky genommen?“
Er seufzt erneut. „Ich hole es dir schon!“ Besser nachgeben, als einen Wutanfall riskieren. Dabei hat sich sein Sohn nie für das Spielzeug interessiert, bis ihm aufgefallen ist, wie gern Papa es die Treppe herunterlaufen lässt.

Stufe für Stufe steigt er dem Regenbogen entgegen, der am Ende der Treppe auf ihn wartet. Fixiert ihn mit seinem Blick. Bemerkt nicht, dass es wieder einmal durch das undichte Dach getropft hat. Und auf einmal sieht er keinen Regenbogen mehr, sondern Sterne.

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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3727

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 09.03.2015 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt das Bild der treppab fallenden Slinky-Spirale und der Farben, die der Protagonist sieht aber so gar nicht spürt. Wie er aus seiner negativen Lebenseinstellung flieht in einen Moment kindlicher Freude über ein stiebitztes Spielzeug.

Nicht so gut gefällt mir die Floskeldichte. Die hat natürlich ihren Platz in diesem misslungenen Versuch, Farbe ins Leben zu holen - aber eigene Bilder hätten mir doch besser gefallen.

Du erzählst eine Geschichte über diese Szene hinaus, das schon. Ob es für Punkte reicht, weiß ich noch nicht.

Ein immer noch etwas unentschlossener Punkt ist es nun geworden. Dafür, dass mir der Text doch beim ersten Lesen ziemlich gut gefallen hat.
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 09.03.2015 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SpiralSchreibfeder,

eine hübsche Idee. Wer hatte nicht so ein Slinky (sagt man so?)
Zu Beginn mit  ein paar Flüchtigkeitsfehlern.

Zitat:
Behutsam setzt er die wippende auf Spirale den Boden.


Zitat:
Schon so manches Veilchen hat sei Auge geziert


Den Schluss habe ich offen gesagt überhaupt nicht verstanden. Bin gespannt, ob die anderen Kommentare mir auf die Sprünge helfen.


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 64
Beiträge: 803

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
schöne, charmante Geschichte über einen verspielten Vater, der trotz Sorgen noch in der Lage ist, die Sterne zu sehen.
Mir gefiel gut, wie du die Farben von diesem Slinkyding umgesetzt hast. Da spielst du sehr mit den Stereotypen zu den Farmetaphern. Fand ich eine sehr schöne Idee.

Der Sohn ist super in seiner Nervigkeit und seiner Egozentrik. Fieser kleiner Sack.
Ja, ich hab mich gefreut, dass der Vater nicht mehr das kaputte Dach sieht, sondern die Sterne.
Ich hab das Ende mal ganz frei so interpretiert, dass er durch das Dach hindurch die Sterne sieht. Man könnte es natrülich auch so sehen, dass er auf die Schnauze fällt. Aus meiner Sicht solltest du die optimistischere Version verdeutlichen, damit dieses anmutige kleine Slinkygeschichtchen so recht gewürdigt werden kann.
LG
Zufall
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 53
Beiträge: 1755
Wohnort: im Diesseits
Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
Lezepo 2015 Lezepo 2016


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Charmante Geschichte mit einer schönen Spirale, dem Slinky, den ich glücklicher Weise nicht googeln muss, weil er mir in einem einzigen weiteren kurzen Satz die "Treppensteig-Spirale" vor das innere Auge holt, die ich aus eigener Kinderzeit kenne.

Ein wenig stolpere ich über das heimliche, kindliche Spiel und die folgenden Erwachsenen-Sätze über die spanisch-englische Orangenmarmelade. Es ist zwar nun deutlich, dass hier ein Erwachsener heimlich spielt, aber die Kombination mit den schweren Gedanken ist für mich dann doch nicht ganz "eins". Beinahe erwarte ich, dass er sich, dem Slinky hinterher, die Treppe hinunter stürzt, alles schwarz sehend, da nichts im Grünen Bereich und kein Silberstreif am Horizont ist.

Dass es dann ein Ausrutscher wird und er Sternchen sieht, erscheint mir hier nicht wirklich tragikomisch, sondern eher etwas "hingebastelt".

Ein paar kleinere Stolperer in einer an sich guten Geschichte. Besonders gefällt mir diese Spirale, auf die ich selbst nie gekommen wäre.
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2605

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour!

Eigentlich stecken in deiner Geschichte schöne Ideen mit dem Spiel von Redensarten (und den daraus generierten Bildern), aber für mich liest sich dein Text ziemlich abgehackt, anstelle flüssig.

Ein Slinky, welches durch die Farben zum Resümé des Protagonisten über sein Leben führt, kommt mir arg bermüht vor und von der Logik der Geschichte fragwürdig daher: Der Vater schleicht auf Zehenspitzen und lässt dann den Slinky seines Sohnes auf die Treppe los. Die surrende elektrische Zahnbürste macht von sich aus "in Sicherheit wiegende" Geräusche, aber das Slinky? Wo ist da die Vorsicht geblieben, keinen Lärm zu veranstalten?
Dein Protagonist hätte seine Aktion genauso gut machen können, wenn der Sohn in der Schule ist oder mit der Mutter beim Einkauf oder sonstiges. Klar, im Text wird auch zu Beginn mit der Identität des Protagonsiten gespielt, wodurch als kleine Pointe am Ende herauskommt, dass es sich um den Vater handelt. Dennoch, denke ich, wäre dies sinnvoller im Gesamtkontext zu lösen gewesen.

Mit dem Farben kommen die Assoziationen über das eigene Leben. Passt für mich in dieser Form leider nicht.

Im Text sind noch einige Rechtschreibfehler drin, z.B.
Zitat:
Behutsam setzt er die wippende auf Spirale den Boden.

Zitat:
Schon so manches Veilchen hat sei Auge geziert, doch hat er sich davon aufhalten lassen?

und Redundanzen oder inhaltlicher Gleichbedeutung, z.B.
Zitat:
Ein Regenbogen, der die Treppe herunter steigt.

Zitat:
Ein Regenbogen, der die Treppe herunter steigt.Eine Spirale, die es nach unten zieht. Pflichtschuldig nimmt sie jede Stufe und zieht ihren irisierenden Schweif hinter sich her.

Zitat:
Der Regenbogen kommt am Ende der Treppe an.

Zitat:
Kein harter Aufschlag, ein weiches Ankommen, aber trotzdem kein Weg zurück.

Zitat:
Stufe für Stufe steigt er dem Regenbogen entgegen, der am Ende der Treppe auf ihn wartet.

,die den Lesefluss gestört haben.

Im Vergleich zu den anderen Teilnehmer-Beiträgen muss ich leider mitteilen:
Du bist für mich leider nicht unter den zehn Texten, die Punkte bekommen: zéro point.

Merci beaucoup!

LG,
Constantine
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 56
Beiträge: 2915
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag die Slinkys auch sehr gerne. smile

_________________
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tronde
Hobbyautor


Beiträge: 405

Das goldene Aufbruchstück Das silberne Niemandsland


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt eine Liste, aus deren Bewertungspunkten ich die wichtigen Sachen herausgreife, völlig subjektiv eingefärbt natürlich. Letztlich waren es Einzelheiten, die die bepunkteten Texte aus den guten herausragen ließen.


Keine Punkte.

Gute Pointe mit dem Vater und dem Spielzeug. Das Ausrutschen? des Vaters am Ende wirkt auf mich forciert, ein nicht repariertes Loch im Dach? Mmh.

Grüße
tronde
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Nordhesse
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 32



BeitragVerfasst am: 10.03.2015 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Der Twist (Es ist der Vater) kam wirklich überraschend und hat mich schmunzeln lassen, danke dafür. Very Happy

Für die weit schweifenden Gedankengänge bin ich allerdings leider das falsche Publikum.
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_narrative
Schreiberling


Beiträge: 268
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 11.03.2015 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich ist dieser Text schwach. Er kann mit vielen der anderen Texte nicht mithalten, vor allem aufgrund der schlaffen Sprache.
Beispielsweise sind die Farbmotive in Bezug auf das bunte Spielzeug eine guter Leitfaden, in deiner Ausführung aber wirken sie klischeehaft und tot gehört.

Was mir daran gefallen hat, war der Hintergrund. Die kleine Freude an den Farben, die Nachgiebigkeit gegenüber dem Sohn und die Idee, die mir im Kopf geblieben ist.
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MShadow
Geschlecht:weiblichWeißer Schatten

Alter: 17
Beiträge: 322



BeitragVerfasst am: 11.03.2015 13:58    Titel: 4 von mir Antworten mit Zitat

Interessant. Es ist ein lustiges Ende, jedoch wirkt der Rest eher poetischer, da passt das Ende mMn nicht so gut und wirkt eher unglücklich.
Den Prota hätte ich aufgrund seines kindlichen Auftretens jünger geschätzt.
Trotzdem fand ich den Text schon ganz gut.
Deswegen gibt es 4 Punkte.


_________________
WARNUNG! Diese Person ändert ihre Signatur, ihren Schlüsselanhänger und ihr Nummernschild für ihren zukünftigen Wagen sehr oft.

Wer nichts weiß, aber weiß, dass er nichts weiß, der weiß mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß.
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gold
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

Alter: 65
Beiträge: 5412
Wohnort: ebenda
DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

ein ganz netter Text. Leider ist das Bewertungssystem begrenzt.


LG gold


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Amaryllis
Geschlecht:weiblichForenschmetterling

Alter: 33
Beiträge: 2001

Das goldene Stundenglas Das Silberne Pfand


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 14:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ja liebe Ama,

was soll man dazu noch sagen? Ein bisserl wenig Handlung für eine Kurzgeschichte, da hilfts auch nicht, dass du die drei Sätze am Anfang da noch reingeschoben hast. Außerdem weiß man ja so gleich, um was für einen Regenbogen es sich handelt. Hmpf.

Außerdem hast du einen Buchstaben vergessen, ich biete 5 Euro für ein "n". Dafür hast du eine Wortwiederholung mit "zieht". Hättest ihn wohl doch noch einmal durchlesen sollen.

Aber die Idee mit den Farben gefällt mir Mr. Green

Alles Liebe,
Ama


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Kateli
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 42
Beiträge: 258
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Das goldene Gleis


BeitragVerfasst am: 13.03.2015 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Die Spirale gegenständlich und metaphorisch umgesetzt, im Slinky und in der Regenbogen-Lebensspirale. Das Ganze eingebettet in den Rahmen mit dem Sohn ...
Facettenreich ist die Geschichte Wink
Was die Verwendung der Farben angeht, finde ich es fast irgendwann zu viel des Guten, spätestens, als schwarz und weiß und Silberstreif noch dazukommen.
Auch den Schluss mit dem Treppensturz hätte die Geschichte nicht gebraucht für mein Empfinden, mir hätte ein stilles, nachdenkliches "der Sohn versteht die Symbolik der Lebensspirale noch nicht" (sinngemäß) oder so völlig genügt.

Fazit: Nette Idee, der Slinky, sprachlich auch nichts auszusetzen. Sehr vielschichter Text, sehr viele Gedanken angerissen, im Endeffekt aber leider fast zu viele, für meinen Geschmack. Ich werte erst, wenn ich alle Texte kommentiert habe.


_________________
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 13.03.2015 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Aus Mangel an Erfahrung werde ich mich beim Kommentieren auf wenige Punkte beschränken:
Das Motiv ‚Spirale‘ ist das Slinky, das mit seiner Bewegung und seinen Farben ein Symbol für das Leben des Protas zu sein scheint.
Die formulierten Farb-Assoziationen finde ich hübsch.  Die Reflexionen zu seinem Leben machen mich nachdenklich.
Die Aussage des Textes verstehe ich nicht ganz. Was ist zwischen dem Vater und dem doch augenscheinlich noch kindlichen Sohn?
Die Sprache ist flüssig.   
Fehler: Ein kleiner Verdreher ist reingerutscht. Behutsam setzt er die wippende auf Spirale den Boden.
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Lorraine
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Beiträge: 696
Wohnort: France
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Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 05:41    Titel: Antworten mit Zitat

Statthalter.
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fancy
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BeitragVerfasst am: 14.03.2015 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

sehr nette Idee, den Vater spielen zu lassen. Gefällt mir und landet sicher in der Wertung.

Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen:
Zitat:

 Behutsam setzt er die wippende auf Spirale den Boden.

Behutsam setzt er die wippende Spirale auf den Boden?

Er fällt in Ohnmacht, oder stirbt? Oder überlässt du das dem Leser?

Auch wenn mir der letzte Absatz nicht klar ist, gibt es 7 Punkte.

Liebe Grüße

fancy


_________________
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Mermaid
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Beiträge: 142

Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Der innere Monolog, das Aufzählen der Farben wirkt für mich künstlich. Der Erzähler bleibt blass, ich erfahre nicht, was ihn deprimiert, warum die Landkarte seines Lebens aus weißen Flecken besteht oder wie sich das äußert.

Zitat:
Still und starr steht er da
- er schwingt doch sicher noch eine Weile nach?

Zitat:
steigt er dem Regenbogen entgegen
Das klingt, als ob er hinauf steigt. Ich dachte, das Slinky ist hat sich die Treppe hinunter bewegt? Müsste er dann nicht hinabsteigen?

Den letzten Satz verstehe ich nicht.
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firstoffertio
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Beiträge: 5664
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BeitragVerfasst am: 14.03.2015 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Musste erst mal googeln, was ein Slinky ist.

Gefallen hat mir gleich der Regenbogen, der die Treppe hinunter steigt, den es dort nach unten zieht. Insgesamt ist das einfach schön skurril und verspielt,und doch so einfach, und ich mag, dass es der Vater ist, der spielt. Und ich mag die Sterne am Schluss. Ich mag das Ganze einfach gerne.
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Piratin
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Ei 2


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
richtig fein – sehr fein. Da ich selbst auch über eine Slinky-Geschichte nachgedacht habe, freut es mich umso mehr, eine zu lesen und die Assoziation mit den Farben des Regenbogens und den physikalischen Gesetzen … Keine langen Worte mehr, das ist in den Punkten dabei.
Viele Grüße
Piratin


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Das größte Hobby des Autors ist, neben dem Schreiben, das Lesen.
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Dienstwerk
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Alter: 49
Beiträge: 1315
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 16.03.2015 03:32    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Autorin/lieber Autor,

Dein Text hat es leider nicht in meine persönlichen Top10 geschafft, das liegt nicht nur daran, dass ich nicht weiß, was ein Slinky ist. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Dein Text besser in den Lyrikbereich passen würde. Aber vielleicht irre ich mich auch und er hätte eigentlich ganz viele Punkte verdient. wink

LG, Claudia
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 18.03.2015 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannt,
da werden die Neunziger wieder wach – wollte ich sagen, bis ich das Ding tatsächlich doch noch gegooglet und festgestellt habe, dass es das schon seit siebzig Jahren gibt. Shocked Zu deinem Text: Du hast sicher eins der interessantesten Objekte gewählt, denn mir wäre das Ding, geschweige denn sein Name, nicht eingefallen. Andererseits lässt sich daraus auch nicht wirklich viel machen. Wir haben hier einen depressiven Vater, der melancholisch-larmoyant die Farben des Regenbogens auf sein Leben überträgt, wobei keiner der Vergleiche überzeugen kann. Beim seidenen roten Faden vermischst du sogar zwei feststehende Ausdrücke miteinander, nur damit es irgendwie in das Konzept passt. Das ist leider alles sehr klischeehaft und in seiner Einfachheit fast schon, tut mir Leid, das so zu sagen, faul. Insgesamt konnte mich dein Beitrag deshalb nicht begeistern.
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