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Tote weinen nicht


 

 
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Schnarrinator
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 21
Beiträge: 51
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 07.03.2015 23:29    Titel: Tote weinen nicht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen.
Ich weiß nicht ob das hier gut oder schlecht ist, noch weiß ich ob der Text schon abgeschlossen ist oder ob es erst der Anfang (oder eine grobe Richtung) zu etwas Größerem ist. Aber ganz sicher ist er bei euch in den richtigen Händen. Ich freue mich auf eure Kommentare (zerfleischt mich Smile )



Tote weinen nicht

Der Mann trug grüne Latexhandschuhe und einen langen bernsteinfarbenen Mantel. Über den Kopf hatte er sich einen Leinensack gestülpt, in den er zwei Löcher für die Augen und einen breites Loch für den Mund geschnitten hatte. Der Sack war an drei Stellen an seinen Kopf genäht worden, damit er nicht verrutschte.
In der rechten Hand hielt er einen Revolver den er auf den Mann vor sich richtete.  

„Weißt du wer ich bin?“, fragte er sein Gegenüber.

„Ja“, flüsterte der mit zittriger Stimme. „Du bist der Sandmann.“

Schweißperlen benetzten seine Stirn und dicke Schweißflecke zeichneten sich unter seinen Achseln ab.
In gewisser Weiße tat er dem Sandmann fast Leid. Mit den langen Haarsträhnen, die ihm ins Gesicht hingen und den immer größer und trüber werdenden Augen, sah er aus wie ein Yorkshire Terrier vor der Kastration.
Aber Auftrag war Auftrag und die Organisation würde einen Rückfall, wie sie es nannten, nicht billigen.

„Dann weißt du sicherlich auch, wozu ich gekommen bin.“

„Du … Du wirst mich … um, umbrrrr“, der Rest des Satzes ging in Schluchzen und Gestammel über, das den Sandmann in den Wahnsinn trieb. Wenn es eines gab, was er auf den Tod nicht leiden konnte, dann war es undeutliches Gestotter.

„Ich werde dich umbringen, dich in einen tiefen Schlaf versetzen aus dem du nie wieder erwachst“, sagte er, um dem Ganzen ein Ende zu setzen und spannte den Hahn seines Revolvers, der mit einem Klicken einrastete.  

Das Gesicht seines Gegenübers erstarrte und schmolz wie Eis in der Sonne dahin. Es war dieser eine Satz, der seine Vermutungen bestätigt und sein Schicksal besiegelt hatte. Der ihm seine Sterblichkeit vor Augen geführt und schlussendlich jeden Gedanken an Hoffnung in der Luft zerrissen hatte.
Er sackte auf seinem Stuhl zusammen, wie ein Mehlsack, den man auf den Boden wirft.
Wenn die Menschen sich mit ihrem unausweichlichem Ende konfrontiert sehen, zeigen sie ihr wahres Gesicht.
Der Revolver des Sandmanns reißt ihnen die Maske vom Gesicht und von der Seele, pulverisiert sie in tausende Fetzen.
Der hier war ein Feigling, nicht mehr als ein Wurm, der um sein Leben bettelte und alles tun würde, was ihm befohlen wird. Er würde sich den Arm abschneiden, wenn er damit seinen Tod um Sekunden hinauszögern könnte.   

„Ich .. Ich flehe sie an. Ich habe Geld, liegt es am Geld? Ich werde … werde sie bezahlen. Ich werde sie reich machen.“

„Bedaure Kleiner“, sagte der Sandmann lächelnd, „dein Schicksal lag nie in meiner Hand. Nicht ich bin es, der entscheidet, wer lebt oder stirbt. Einer spinnt den Lebensfaden, ein anderer bestimmt seine Länge und ich schneide ihn ab.“

Der Revolver dröhnte, als der Sandmann die erste Kugel abfeuerte und damit das Geschrei seines Gegenübers endgültig beendete.



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Kaja_Fantasy
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 19
Beiträge: 185
Wohnort: Mein literarisches Wohnflugzeug


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 00:09    Titel: Re: Tote weinen nicht Antworten mit Zitat

Ich find´s schon mal cool, da braucht man aber auf jeden Fall noch mehr, so kann man das nicht stehen lassen, ich könnte mir das gut als Prolog vorstellen.
Richtig aufhorchen lassen hat mich nur eine Formulierung und zwar das:
Schnarrinator hat Folgendes geschrieben:
Der Sack war an drei Stellen an seinen Kopf genäht worden, damit er nicht verrutschte.

Ist das jeztt wirklich so gemeint? Da so dran? Dann könnte man de Sack ja gar nicht mehr abnehmen und weh tun würde das auch, ich vermute mal, du meinst, das der Sack durch Nahten der Kopfform des Mannes angepasst wurde, oder?
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Schnarrinator
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 21
Beiträge: 51
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 00:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo kaja,
Danke für deine schnelle Antwort.
Das mit der Maske ist wirklich so gemeint. Ich wollte den Sandmann dadurch von den typischen Killern unterscheiden. In der Überarbeitung werde ich genauer drauf eingehen müssen.


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Kaja_Fantasy
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 19
Beiträge: 185
Wohnort: Mein literarisches Wohnflugzeug


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Schnarrinator hat Folgendes geschrieben:
Hallo kaja,
Danke für deine schnelle Antwort.
Das mit der Maske ist wirklich so gemeint. Ich wollte den Sandmann dadurch von den typischen Killern unterscheiden. In der Überarbeitung werde ich genauer drauf eingehen müssen.

Uh, gruselig... Mist, es gibt hier keinen Smiley, der unheimlich grinst. Na ja, ich bin dann mal gespannt, wie es weitergeht.
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Papa Schlumpf
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 59
Beiträge: 375
Wohnort: Friedersdorf


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Schnarrinator,
noch vor der ersten Zeile musste ich an Chandler denken, The Big Sleep, verfilmt mit Bogart in der Hauptrolle, deutscher Titel: Tote schlafen fest. Unter dieser Perspektive ist der Titel vielleicht noch einmal zu überdenken.
Der angenähte Sack - gesteppt oder Saumsctich? - ist wirklich gewöhnungsbedürftig und mag als Versuch durchgehen, besonderen Thrill zu erzeugen, aber der Schrecken findet im Kopf des Rezipienten statt, und dort macht sich ob dieses Bildes vielleicht eher Ekel breit.
Eigentlich wollte ich nur zwei Dinge zu bedenken geben, die Deinem Stil nicht gut zu Gesicht stehen.
Zitat:
der seine Vermutungen bestätigt und sein Schicksal besiegelt hatte. Der ihm seine Sterblichkeit vor Augen geführt und schlussendlich jeden Gedanken an Hoffnung in der Luft zerrissen hatte.

Hilfsverben sind ja nicht verboten, aber so eng aufeinander klingt nicht gut. Zumindest ein "hatte" lässt sich eliminieren. Oder auch zwei, wozu das PQP?
Zitat:
Der hier war ein Feigling, nicht mehr als ein Wurm, der um sein Leben bettelte und alles tun würde, was ihm befohlen wird. Er würde sich den Arm abschneiden,

Wenige Zeilen weiter das Gleiche mit "sein". Die Konjunktivbildung ohne Hilfsverb ist eine wunderschöne, aber im Alltagsgebrauch oft ignorierte Möglichkeit unserer Sprache. Der Gebrauch aber macht solchen Text interessant.
Sonst fand ich das Stück wohl etwas aus dem Kontext gerissen, aber flüssig geschrieben.
Viele Grüße
P. S.


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fancy
Geschlecht:weiblichSchmuddelkind

Alter: 60
Beiträge: 3510
Wohnort: Im sonnigen Süden


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 17:04    Titel: Re: Tote weinen nicht Antworten mit Zitat

Schnarrinator hat Folgendes geschrieben:
Hallo zusammen.
Ich weiß nicht ob das hier gut oder schlecht ist, noch weiß ich ob der Text schon abgeschlossen ist oder ob es erst der Anfang (oder eine grobe Richtung) zu etwas Größerem ist. Aber ganz sicher ist er bei euch in den richtigen Händen. Ich freue mich auf eure Kommentare (zerfleischt mich Smile )

O.K., du hast es so gewollt: Wink

Tote weinen nicht

Der Mann trug grüne Latexhandschuhe und einen langen bernsteinfarbenen Mantel. Über den Kopf hatte er sich einen Leinensack gestülpt, in den er zwei Löcher für die Augen und einen breites Loch für den Mund geschnitten hatte. Der Sack war an drei Stellen an seinen Kopf genäht worden, damit er nicht verrutschte.

Hier widersprichst du dir: Entweder stüplt er sich den Sack mal eben über den Kopf, oder er ist angenäht. Beides geht nicht. Entscheide dich. (Ich denke allerdings, dass ein Mann, der ständig mit so einem angenähten Sack durch die Gegen läuft, sich irgendwie nicht gerade unverdächtig verhält. Oder löst er die Nähe nach jedem Mord um sie beim nächsten zu erneuern? Dann ist er aber sehr narbig.)
Aus wessen Perspektive berichtest du? Hier habe ich nicht den Eindruck, dass es die Sicht des Sandmannes ist, oder? In solch einem kurzen Ausschnitt würde ich in einer Perspektive bleiben.

In der rechten Hand hielt er einen Revolver (Komma) den er auf den Mann vor sich richtete.  

„Weißt du wer ich bin?“, fragte er sein Gegenüber.

„Ja“, flüsterte der mit zittriger Stimme. „Du bist der Sandmann.“

Woher weiß er das?

Schweißperlen benetzten seine Stirn und dicke Schweißflecke zeichneten sich unter seinen Achseln ab.
Hier ist nicht ganz klar, wer gemeint ist. (Vermutlich das Opfer, aber das könnte man deutlicher fassen.)


In gewisser Weiße tat er dem Sandmann fast Leid.
Aha?! Warum?

Mit den langen Haarsträhnen, die ihm ins Gesicht hingen und den immer größer und trüber werdenden Augen, sah er aus wie ein Yorkshire Terrier vor der Kastration.
(Das ist mal ein anderer Vergleich. Der gefällt mir, auch wenn ich da noch nie gesehen habe.)
Aber Auftrag war Auftrag und die Organisation würde einen Rückfall, wie sie es nannten, nicht billigen.
Das finde ich auch gut, denn es macht neugierig.

„Dann weißt du sicherlich auch, wozu ich gekommen bin.“

Das 'wozu' gefällt mir hier nicht so gut. Sicher findest du ein besseres Wort oder stellst den Satz um.

„Du … Du wirst mich … um, umbrrrr“, der Rest des Satzes ging in Schluchzen und Gestammel über, das den Sandmann in den Wahnsinn trieb. Wenn es eines gab, was er auf den Tod nicht leiden konnte, dann war es undeutliches Gestotter.

Wenn der Satz abbricht, würde ich das mit ... deutlich machen. Wenn am Ende der wörtlichen Rede nicht ", sagte, fragte, meinte er"  kommt, geht es groß mit einem neuen Satz weiter.  Wenn du aus Sicht des Sandmanns berichtest, dann zeig uns, wie ihn das in den Wahnsinn treibt. So wie du es schreibst, hört es sich nach dem allwissenden Erzähler an.   

„Ich werde dich umbringen, dich in einen tiefen Schlaf versetzen aus dem du nie wieder erwachst“, sagte er, um dem Ganzen ein Ende zu setzen und spannte den Hahn seines Revolvers, der mit einem Klicken einrastete.  

Das Gesicht seines Gegenübers erstarrte und schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Wattenu? Erstarrt es oder schmilzt es? Beides zusammen ist unmöglich.

 Es war dieser eine Satz, der seine Vermutungen bestätigt und sein Schicksal besiegelt hatte. Shocked Doch nicht Auftrag ist Auftrag? Er hätte es verhindern können?  

Der ihm seine Sterblichkeit vor Augen geführt und schlussendlich jeden Gedanken an Hoffnung in der Luft zerrissen hatte.
Er sackte auf seinem Stuhl zusammen, wie ein Mehlsack, den man auf den Boden wirft.
Wenn die Menschen sich mit ihrem unausweichlichem Ende konfrontiert sehen, zeigen sie ihr wahres Gesicht. Achte auf deine Zeiten. Entscheide dich für eine und bleib dabei.
Der Revolver des Sandmanns reißt ihnen die Maske vom Gesicht und von der Seele, pulverisiert sie in tausende Fetzen.
Der hier war ein Feigling, nicht mehr als ein Wurm, der um sein Leben bettelte und alles tun würde, was ihm befohlen wird. Er würde sich den Arm abschneiden, wenn er damit seinen Tod um Sekunden hinauszögern könnte.  Nein, das glaube ich nicht! Nicht für ein paar Sekunden.

„Ich .. Ich flehe sie an. Ich habe Geld, liegt es am Geld? Ich werde … werde sie bezahlen. Ich werde sie reich machen.“

„Bedaure Kleiner“, sagte der Sandmann lächelnd, „dein Schicksal lag nie in meiner Hand. Nicht ich bin es, der entscheidet, wer lebt oder stirbt. Einer spinnt den Lebensfaden, ein anderer bestimmt seine Länge und ich schneide ihn ab.“
Also lügt er sich selbst an, wenn er sagt, der eine Satz war entscheidend?

Der Revolver dröhnte, als der Sandmann die erste Kugel abfeuerte und damit das Geschrei seines Gegenübers endgültig beendete.
Er schreit? Warum habe ich das nicht bemerkt?


Dein Titel hat mich Neugierig gemacht, ich finde ihn gut gewählt. Ich glaube, du könntest mehr aus dem Text rausholen, wenn du ihn überarbeitest.

Nimm, was du brauchen kannst.

Liebe Grüße

fancy


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Sembi
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Alter: 35
Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 15.04.2015 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schnarrinator,

Der Einstieg ist auf jeden Fall interessant, der angenähte Leinensack etwas "gewöhnungsbedürftig", um Papa Schlumpf zu zitieren. Eine fest implantierte Maske (meinetwegen mit dem Sandmanngesicht) wäre einfacher zu akzeptieren, vor allem, wenn es dafür einen Grund wie z.B. völlig verbrannte Gesichtshaut o.ä. gibt (den Grund muß der Leser nicht zwingend erfahren, könnte man aber im späteren Verlauf andeuten durch Erinnerung an Schmerz/Operation/Erwähnen eines alten Gesichts etc. pp.).

Die willkürlichen Perspektivwechsel zwischen Sicht des Sandmannes und Sicht des Opfers stören den Lesefluß, da dadurch bei manchem "er" erst in den Folgezeilen klar wird, wer gemeint ist. Außerdem resultieren die häufigen Perspektivwechsel in Retundanzen: Erst erfährt man vom Sandmann, daß das Opfer zu der Sorte gehört, die um sein Leben bettelt, anschließend bettelt das Opfer um sein Leben - ich denke, diese Stellen sind es, die dem Ganzen etwas Spannung rauben. (Man könnte sie langweilig nennen.)

Zitat:
Aber Auftrag war Auftrag und die Organisation würde einen Rückfall, wie sie es nannten, nicht billigen.
Wenn "Rückfall" das Wort Deiner Wahl ist, dann solltest Du das im späteren Verlauf vielleicht erklären. Hat der Sandmann schonmal einen Auftrag vergeigt? Ein Opfer verschont? Dann finde ich Rückfall passend.

Zitat:
und spannte den Hahn seines Revolvers, der mit einem Klicken einrastete.
Das genügt (bei mir), um das Klicken des einrastenden Hahns zu hören. Manchmal ist weniger mehr und und ich erwarte von einem Unterhaltungstext, daß er meine Phantasie anregt oder sogar nutzt, nicht daß er sie damit erschlägt, Dinge auszusprechen (auszuschreiben), die ich mir anhand des Textes selber denken kann. Aber das ist meine ganz persönliche Macke.

Die Äußerung des Sandmannes
Zitat:
Der hier war ein Feigling, nicht mehr als ein Wurm, der um sein Leben bettelte
wäre konsistenter, wenn das Opfer tatsächlich von Anfang an um sein Leben betteln würde. Dann könnte man allerdings auf den letzten Satzteil verzichten.

Zitat:
„Bedaure Kleiner“
In Gedanken nennt der Sandmann sein Opfer "Wurm" - warum nicht auch hier? Ist das Opfer besonders klein? Dann sollte das zuvor erwähnt werden.

Zitat:
Der Revolver dröhnte, als der Sandmann die erste Kugel abfeuerte und damit das Geschrei seines Gegenübers endgültig beendete.
Der Leser erfährt hier erst davon, daß das Opfer zu schreien begonnen hat, als er schon wieder verstummt. Das ist ungünstig. Man "hört" den Schrei dadurch nicht.

Ein interessanter Einstieg, der Lust auf Mehr macht. Ich bin ja ein absoluter Fan von Anti-Helden.
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