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tendrils

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Lesezeichenpoesie 03/2015
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5676
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
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BeitragVerfasst am: 08.03.2015 19:00    Titel: tendrils eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

wie ein kreis
der sich befreit hat
wachsen sie in raum und zeit
fort ilililil
kommen weiter
suchen finden geben
halt
wechseln seelenvoll
die richtung
lililili
flexibel stark
und zart wie federn
elastic and green like later
tender young peas

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Lionne
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 44
Beiträge: 455

Ei 8


BeitragVerfasst am: 08.03.2015 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Musste mich erst mal schlaumachen, was "tendrils" sind Laughing Weshalb Englisch?
Die Bilder, die Google mir unaufgefordert anzeigt, gefallen mir äusserst gut. Dein Gedicht passt dazu. Leicht und fein.

Da es aber noch ein paar für mich tiefsinnigere Lesezeichen hat, schafft es dieses hier nicht über mein Mittelfeld hinaus.


_________________
Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.
C.S. Lewis
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 53
Beiträge: 1760
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Das silberne Stundenglas Der goldene Roboter
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BeitragVerfasst am: 09.03.2015 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag dieses Rankenbild sehr, doch es erschließt sich mir nicht, warum sie hier englisch benannt werden müssen und trotz Leistungskurs im Abi, das zugegebener Maßen einige Jahrzehnte her ist, musste ich googeln.

Was für mich als Leser doof ist, weil ich mich dann prompt schon "zu unwissend" fühle, dieses Gedicht von mir aus verstehen zu können.

Das lilili und ililil hat mich erst irritiert, dann aber fand ich es lautmalerisch gelungen. Kindlich verspielt aber nicht kindisch oder kitschig, oder sonst wie daneben.

Insgesamt ein schönes und ansprechendes Gedicht, sowohl von Bild, als auch von seiner Aussage her: verspielt und zart und kraftvoll.

Es verliert durch durch dieses ein wenig mariniert wirkende Englisch im Titel und in den letzten Versen, das es für mein Empfinden nicht nötig gehabt hätte und vielleicht sind es ja auch die prompt und milisekundenschnell von Google servierten Bilder, die mir die Zartheit des Gedichts nahegebracht haben, bevor es das von sich aus konnte.

Von mir gibt's fünf Punkte.
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crim
Geschlecht:männlichsex, crim & rock'n'roll


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Wohnort: Wiesbaden/München
Die lange Johanne in Gold Lezepo 2015
Pokapro und Lezepo 2014 Pokapro VII & Lezepo V



BeitragVerfasst am: 09.03.2015 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ranken. Erbsenranken? Mit dem sehr überraschenden Versatzstück ilililil.
Je öfter ich das lese, desto leichter scheint es mir zu sein. Ich sehe nicht ganz, weshalb das Englische nötig ist. Klanggründe vielleicht. Ich glaube nur, ganz in Deutsch gefiele es mir besser. Ich finde das Teilnehmerfeld ziemlich stark. Dieses Gedicht ordnet sich etwa mittig ein.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5676
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BeitragVerfasst am: 09.03.2015 22:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

tendrils - das deutsche Wort "Ranken" finde ich viel weniger passend - haben mich immer fasziniert. Dies sollte ein leicht humoristisches Dinggedicht sein.
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 64
Beiträge: 803

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 10.03.2015 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich fand das lustig, auch wenn ich die ililis nicht verstanden habe. Was mir abersehr gefiel, das war, dass du es geschafft hast, das Wachsen und Gedeihen der Ranken zu zeigen.
LG Zufall
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holg
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Beiträge: 1406
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ranken
elastisch und grün, wie später
zarte grüne Erbsen.

Ich mag den detaillierten Blick auf eine so kleine Sache wie diese Rankenspiralen.

Die Betrachtung scheint mir aber etwas zu überdreht gesalbt, dass es beinahe in Platitüden endet.

Der Sprachwechsel zeigt - was?


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Froh zu sein bedarf es wenig.
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lilli.vostry
Wortschmiedin


Beiträge: 1148
Wohnort: Dresden


BeitragVerfasst am: 12.03.2015 23:25    Titel: aw:tendrils Antworten mit Zitat

Hallo,

der Einstieg des Gedichts gefällt mir, wenn ich das engl. Wort für Ranken auch erst googeln musste. Ich dachte vorher an Federn oder ähnliches, die ja auch biegsam, flexibel, zart und stark sind...
Insofern ist das Thema "Spirale" erfüllt. Diese bloße Aufzählung von Eigenschaften ist mir in einem Gedicht aber zu wenig, zu direkt und es fehlt an Tiefe.
Sprachlich könnte man auch mehr herausholen als: "....kommen weiter".
Und dieses "ililil" erschließt sich mir auch nicht.

Als Billd schief finde ich die Formulierung "wechseln seelenvoll die Richtung" - Pflanzen haben doch keine Seele?? Oder meinst Du seelenruhig für still, unmerklich... In der Art etwas fände ich treffend.

Und warum der Wechsel am Schluss auf englisch?

Ich kann leider mir wenig vorstellen bei diesem Gedicht, was Du damit aussagen willst.

Daher nur eine Feder von mir.

Viele Grüße,
Lilli


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Wer schreibt, bleibt und lebt intensiver
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HerbertH
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 553
Wohnort: terra sol III


BeitragVerfasst am: 13.03.2015 06:34    Titel: Antworten mit Zitat

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/17/Vine.jpg/170px-Vine.jpg könnte hier gemeint sein - ein starkes Bild, was aber sind "ilililil "?

...  oder die Tendrils http://en.wikipedia.org/wiki/Tendrils - gibt es da ein passendes Lied?
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 696
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 04:39    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir. Zartheit, Zärtliches, feine (Natur-)Beobachtung.
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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


Beiträge: 1627
Wohnort: zwischen Hügeln und Aue...
Das Silberne Pfand Lezepo 2015
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BeitragVerfasst am: 14.03.2015 06:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

für tendrils brauchte ich das Wörterbuch. Mit den Bildern der Ranken dann hattest du mich.
Diesen Such- Greif- Fäden schaue ich immer bewundernd zu. Ihre Eigenschaften hast du anschaulich eingefangen.

Mit ilililil und lililili habe ich Schwierigkeiten. Es hat mit Richtungswechseln der Rankenkringel zu tun, doch die Darstellung bleibt mir zu rätselhaft.

Der Schluss in englisch, mnjah …
Damit die Erbsen nicht gleich ins Auge fallen?

Bei diesem Gedicht habe ich eine Ahnung, wer es verfasst hat. Wink

LG
Zinna


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Wenn alle Stricke reißen, bleibt der Galgen eben leer...
(c) Zinna
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 14.03.2015 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SpiralSchreibfeder,

die Idee der Ranke hat mich begeistert, das Wachsen in Raum und Zeit einen Ansatz zum Nachdenken gewährt.

Und beim Sprachmix denke ich dann, vielleicht geht es hier gar nicht um einen Gedanken, sondern nur um die Melodie und dafür musste es dann englisch enden.

5 Punkte


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 37
Beiträge: 717
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text erinnert mich an jemanden, den ich mal persönlich kannte. Und diese freien Verse mag ich sowieso. Da stürmt etwas in mir auf.
Gern gelesen und bewertet.
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 25
Beiträge: 2042
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 15.03.2015 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Die Spirale als Naturphänomen kommt hier in den Wettbewerbstexten öfter vor. Was ich an deinem Text ganz gut finde: Dass es so flexibel ist, wohin sie sich dreht. Gerade dadurch, dass das Zentrum einer Spirale ja in vielen Texten hier eine besondere Bedeutung einnimmt und durch dieses Zentrum überhaupt das Problem des Kreisens entsteht, finde ich es gut, dass das Zentrum bei dir so beliebig ist.
Trotzdem kann ich mit dem Rest des Textes leider nicht so viel anfangen, deswegen wird er wohl eher auf den unteren Rängen sein.
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 49
Beiträge: 1315
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 16.03.2015 04:14    Titel: Antworten mit Zitat

Platzhalter fürs Punkten
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 16.03.2015 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Man hat anderswo im Forum geschrieben, auch als lyrischer Laie könne man hier mittun. Da mir die Texte, rein laienhaft, gefallen, tue ich das nun und beschränke mich dabei ausschließlich auf die emotionale Wirkung (und den Rhythmus) des Textes auf mich.  

Schön gemaltes Bild einer Ranke, mit nicht nur schön ausgedrückten Aussagen sondern auch im metaphorischen Sinn beispielgebende Aussagen zum Umgang der Kreaturen (Menschen) untereinander.
z.B.:
suchen finden geben halt
und
flexibel stark und zart wie federn
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 59
Beiträge: 1819



BeitragVerfasst am: 17.03.2015 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesezeichen,

hier geht es um links- bzw. rechtswindende Spiralen. Es scheint etwas Philosophisches damit auf sich zu haben. Möglicherweise handelt es sich auch um Milchsäuren, jedenfalls gibt es einen Bezug auf Lebensmittel, denn in den letzten Versen wird Bezug auf Erbsen (peas) genommen. Oder mein Englisch ist sehr schlecht Rolling Eyes .
Mehr kann ich noch nicht sagen.

lg Mardii


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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 336



BeitragVerfasst am: 18.03.2015 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Schöner Einstieg ("wie ein Kreis, der sich befreit hat"), der in diesem Dinggedicht über Erbsenranken aber den Kopf einer abwärtsgeneigten Spirale bildet: mit weiterschreitendem Gedicht gleitet der Text in Klischees ab ("wachsen sie in Raum und Zeit", "wechseln seelenvoll die Richtung", "zart wie Federn"), bringt inkonsequent eingesetzte Stolpersteine ("ilililil" bzw. "lililili") und endet unnachvollziehbar mit zwei englischen Zeilen, deren Fremdsprachlichkeit keinen Mehrwert bringt, sondern eher die Frage aufwirft, wie elastisch junge Erbsen wirklich sind. Weniger pauschale Abstraktion und mehr genaues Beschreiben könnten dem Gedicht die Lebendigkeit verleihen, die vielleicht mit den Stolpersteinen angedeutet werden sollte.

Zwei Punkte.
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 18.03.2015 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Kommentar zum Bewerten, der hoffentlich schon editiert ist, wenn du ihn liest.
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Kateli
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Das goldene Gleis


BeitragVerfasst am: 20.03.2015 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kommentiere die Lyrik als völliger Laie, nur auf der Grundlage meines persönlichen Leseempfindens.

Geht es hier tatsächlich um Erbsenpflanzen? Die spiralig um etwas herum der Sonne entgegenranken, und die diese hübschen, grün-kringeligen Tentakelchen haben? Oder ist das ein Sinnbild für etwas anderes?
Wahrscheinlich beides, egal wie. Schöne, ganz andere Spiralidee. Die lilililis verstehe ich nicht, und auch nicht, warum der Schluss auf englisch da steht, aber es stört mich nicht wirklich.
Der Text hat was Locker-Luftig-Zartes, was ich als angenehm empfinde, und behandelt mal wirklich eine originelle Spirale.

Gefällt mir sehr.


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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 20.03.2015 23:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kateli:
"Der Text hat was Locker-Luftig-Zartes, was ich als angenehm empfinde, und behandelt mal wirklich eine originelle Spirale."

Das hat mich gefreut.

Zum öfters monierten Mix aus Englisch und Deutsch: Es sieht so aus, dass ich das in Zukunft öfters machen werde. Weil ich mich in beiden Sprachen bewege, und manchmal, wie hier, ist es für mich  treffender und naheliegender, mich in einem Text in beiden herumzuwinden, weil ich mal die eine, mal die andere lautlich und inhaltlich passender finde in Relation zum Inhalt des jeweiligen Textes. Ich denke, das ist auch durchaus zeitgemaess akzeptabel.

Nehme mal diesen Kommentar von anderswolf, um auf Weiteres einzugehen

Zitat:
Schöner Einstieg ("wie ein Kreis, der sich befreit hat"), der in diesem Dinggedicht über Erbsenranken aber den Kopf einer abwärtsgeneigten Spirale bildet: mit weiterschreitendem Gedicht gleitet der Text in Klischees ab ("wachsen sie in Raum und Zeit", "wechseln seelenvoll die Richtung", "zart wie Federn"), bringt inkonsequent eingesetzte Stolpersteine ("ilililil" bzw. "lililili") und endet unnachvollziehbar mit zwei englischen Zeilen, deren Fremdsprachlichkeit keinen Mehrwert bringt, sondern eher die Frage aufwirft, wie elastisch junge Erbsen wirklich sind. Weniger pauschale Abstraktion und mehr genaues Beschreiben könnten dem Gedicht die Lebendigkeit verleihen, die vielleicht mit den Stolpersteinen angedeutet werden sollte.



Ich habe die Klischees nicht gesehen. Für mich war das einfach Beschreibung von Fakten. Manche Spiralen haben Seelen, wie manche Korkenzieher. Wohinein man dann z.B. eine Nadel schieben kann. Die Federn sind mehrdeutig.

Dass ilililil und lililili als Stolpersteine angesehen wurden, verblüfft mich total. Echt. Gedacht war das als sprachliches und lautliches Bild der Spiralen von tendrilililils und der Umkehrung ihrer  Drehrichtung. Lautmalerei nennt man es, glaube ich.

Weiß natürlich nicht, wer von euch schon mal junge Erbsen aus ihren Schoten gepult hat.
Zitat:
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 21.03.2015 00:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

HerbertH hat Folgendes geschrieben:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/17/Vine.jpg/170px-Vine.jpg könnte hier gemeint sein - ein starkes Bild, was aber sind "ilililil "?

...  oder die Tendrils http://en.wikipedia.org/wiki/Tendrils - gibt es da ein passendes Lied?


Was ich gelesen habe, nachdem ich deinen zweiten link clickte, fand ich nicht unpassend:

Tendrils is an irregular collaboration between noted Australian guitarists, Joel Silbersher and Charlie Owen. A difficult sound to describe, Tendrils features two seemingly chaotic but strangely melodic and complementary, guitar parts and occasionally stripped back percussion.
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