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Anfang einer kurzen Schattenjagd

 

 
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Uenff
Geschlecht:männlichDichter und Denker

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BeitragVerfasst am: 08.11.2007 21:09    Titel: Anfang einer kurzen Schattenjagd eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier der Anfang einer kleinen Geschichte, die ich abseits meines Hauptprojekts geschrieben habe.
Es ist eigentlich mehr der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Kurzgeschichten, und mich würde eure Meinung ehrlich interessieren.
Aber bitte seid gnädig mit mir was Rechtschreibfehler angeht, ich weiß dass ich da noch sehr viel arbeit vor mir habe.



King stand vor der Tür und wunderte sich. Er wunderte sich natürlich nicht über seinen wunderbaren Körper, nein, den hatte er schon oft genug bewundert.
Der ehemalige Industriekaufmann warf noch einen prüfenden Blick auf sein Spiegelbild, das sich auf der Metalltüre brach, und betrat den Raum.  Er ging geradewegs auf den Schreibtisch am Ende des nichts sagenden Büros zu.
Die Tapete war braun, der Schreibtisch war aufgeräumt und die Panoramafenster…

Die Fenster wirkten ... seltsam. Es schien als ob sich Flammen darin spiegelten, doch weder in der Stadtlandschaft dahinter, noch in dem Büro war rote Farbe zu finden.
King sah sich das Fenster noch einige Sekunden irritiert an, dann ging er weiter auf den kleinen, schwarzhaarigen Mann zu der auf einem Bürostuhl hinter dem Schreitisch saß.
Lässig setzte sich King auf den Stuhl der für ihn bereit steht, lies einen Arm über die Lehne baumeln.
Der kleine, schwarzhaarige Mann rückte seine Brille zurecht, wohl um den herablassenden Ausdruck in seinen Augen zu verbergen.

„Sie sind Mister Tyler? Ich bin Pan Cricker.“, sagte der kleine Herr in einer Stimmlage, die für seinen Körperbau überraschend tief war.
King musste grinsen. So ein scheiß Name. „Meine Freunde nennen mich King. Ich gehe davon aus, dass sie mir einen Job verschaffen, also zähle ich sie zu meinen Freunden.“, sagte King und verstärkte seine Worte  durch ein breites Grinsen.
„Ich glaube ich werde sie weiterhin Mr. Tyler nennen. Wollen Sie einen Kaffee?“, leierte Cricker monoton herunter. King antwortete nicht. Er starrte die Fensterscheibe voller Entsetzen an. Plötzlich waren nicht einmal mehr die Häuser zu sehen. Das ganze Glas war erfüllt von einem Flammenmeer, das nirgends einen Ursprung zu haben schien. Zu Kings erstaunen griff das Feuer nicht auf das Büro über.
Es befand sich vielmehr zwischen den Glasscheiben.

King verhielt sich relativ ruhig. Er starrte einfach nur das Feuer an. Cricker musste wohl Kings durchgehendes Starren aufgefallen sein, denn er drehte sich um.
„Ach Verdammt! Das Fenster spinnt schon wieder! Ignorieren sie es einfach.“
„Was zur Hölle ist das?“
„Ignorieren sie es einfach.“
„Aber das Fenster brennt!“
„Bitte reiten sie nicht auch  noch darauf rum. Es ist mir sowieso schon peinlich genug.“

King blickte Cricker ungläubig an. Cricker blickte beschämt zu Boden. Das kleine grüne Männchen blickte zwischen beiden hin und her.
Cricker blickte verärgert diese Karikatur eines Menschen an, die sich auf dem Tisch materialisiert hatte. Es sah aus, als habe man diverse Gliedmaßen vermischt und an einen zehn Zentimeter großen, grünen Körper geklebt. Außerdem erinnerte es King eigentümlicherweise an seinen Großvater.

Der alte Herr Tyler war Zeit seines Lebens ein eher eigenartiger Zeitgenosse gewesen. Als er jedoch senil wurde war jegliche Hoffnung verloren. Wenn er schon vorher ein Exzentriker gewesen war, der nur selten sein Haus verließ, so wurde er nach seinem fünfundachtzigstem Geburtstag unausstehlich. Er verließ zwar öfter das Haus als zuvor, jedoch nur um jeden zu beschimpfen der ihm über den Weg lief, worin er es zur Meisterschaft brachte. Die letzten Worte die er an seinen Enkel richtete bezogen sich in negativer Weise auf Kings Statur, seine Mutter, seinen Vater, seine damalige Freundin und vor allem auf seine Frisur. Kings Frisur war immer etwas gewesen was seinen Großvater zur Weißglut brachte. King trug nicht etwa einen adretten Militärhaarschnitt, die einzige Frisur die Tyler Senior nicht als „Ausgeburt der Hippiehölle“ bezeichnete, sondern etwas was man mit viel Fantasie als eine zu kurz geratene Elvistolle bezeichnen konnte.

Auf jeden Fall hatte dieses kleine grüne Koboldartige Wesen irgendetwas an sich das King an seinen Großvater erinnerte.



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--No offense--

Molon labe

Become the madness you want to see in the world.

After enlightenment, the laundry.

Freiheit liegt in der Zerstörung des Ichs. Hat halt Karl gesagt.
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Mana
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Apollon
BeitragVerfasst am: 08.11.2007 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Oh wow ich bin begeistert das du ein Buch über mich schreibst.

Zitat:

King stand vor der Tür und wunderte sich. Er wunderte sich natürlich nicht über seinen wunderbaren Körper, nein, den hatte er schon oft genug bewundert.

Das bin eindeutig ich^^

Zitat:
Der kleine, schwarzhaarige Mann rückte seine Brille zurecht,

na so klein binisch net -.,-

Ne jetzt mal spass beiseite......

Geschrieben hast du schon mal ganz gut. Dein Stil, so finde ich ist sehr ausbaufähig und birgt viel talent für dein Alter.

Aber mir gefällt der Name King nicht, er klingt mir zu englisch. Das hat mich persönlich ein wenig vom verfolgen der Handlung abgehalten. Ich hab extra betont des dies aber lediglich meine persönliche meinung ist.
Zitat:

Er wunderte sich natürlich nicht über seinen wunderbaren Körper,


Diese selbstreflektion deines Hauptcharakters macht ihn oberflächlig und für mich unsymphatisch.

Zitat:
Der ehemalige Industriekaufmann warf

Ich weiss nicht wo du versuchst hinzugehen mit deiner geschichte, aber falls du versuchst spannung aufzubauen, find ich des etwas zu unspannend.
Zitat:

Es schien als ob sich Flammen darin spiegelten, doch weder in der Stadtlandschaft dahinter, noch in dem Büro war rote Farbe zu finden.


Des find ich doof formuliert. Beschreib es in etwa so:

Es schien als würden die Fenster lodern und sich winden wie die Flammen eines Feuers.

desweiteren scheint mir dein Charakter zu gelassen mit seinen Haluzinationen umzugehen, wieso?

Zitat:
„Sie sind Mister Tyler? Ich bin Pan Cricker.“,


Mit den Namen kann ich gerade noch leben.

Ich hab jetzt nicht alle Kritikpunkte aufgelistet, aber ich hoffe dir behilflich zu sein^^

Gruss ralf[/quote]


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Der Verstand schreibt mit Tinte, das Herz mit Leidenschaft...

Wissenschaft ist ein stahlharter Metalldildo zum umschnallen.- Vince Masuka

Mein Lieblingsepigramm:
"Ich selbst bin Ewigkeit, wenn ich die Zeit verlasse
Und mich in gott und gott in mich zusammenfasse." von Johannes Scheffler
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Uenff
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007 14:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die kritik Very Happy !


Den Namen king habe ich gewählt, weil seine Frisur so etwas ähnliches wie eine Elvistolle ist. Und mir ist nun mal kein besserer Spitzname ( denn das ist es, sein wirklicher Name ist weitaus einfaltsloser )eingefallen.Außerdem war er natürlich als eine Lobpreisung für dich gedacht  Rolling Eyes  Rolling Eyes  Confused

Zitat:
Diese selbstreflektion deines Hauptcharakters macht ihn oberflächlig und für mich unsymphatisch.


Das war auch mein Ziel. Ich wollte einen oberflächlichen, ungehobelten, unsymphatischen, eingebildeten Dilletanten als Hauptfigur, der in dieser Welt nur durch seine Ignoranz übelebt.

Zitat:
desweiteren scheint mir dein Charakter zu gelassen mit seinen Haluzinationen umzugehen, wieso?


Vielleicht ist er so etwas wie Drogenhalluzinationen gewohnt?  Rolling Eyes
Er ist geschockt, und außerdem die meiste Zeit betrunken. Von daher....
Zitat:


Ich weiss nicht wo du versuchst hinzugehen mit deiner geschichte, aber falls du versuchst spannung aufzubauen, find ich des etwas zu unspannend


Ich habe nun einmal die Angewohnheit, meine Geschichten eher ruhig anzufangen. Vielleicht sollte ich üben, bereits in kurzen Texten Spannung zu erzeugen. Nehme ich mir für den Nächsten Text vor.
Tatsächlich habe ich ungefähr 20 Kurzgeschichten á la 3 Seiten mit der Hauptfigur King geschrieben. Ich sehe das als Übung.



Zitat:
Des find ich doof formuliert. Beschreib es in etwa so:

Es schien als würden die Fenster lodern und sich winden wie die Flammen eines Feuers.


Stimmt. Hört sich besser an. Wird übernommen  Very Happy


Zitat:
Ich hab jetzt nicht alle Kritikpunkte aufgelistet, aber ich hoffe dir behilflich zu sein^^


Und ob. Danke ^^

Mvd Uenff


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Mana
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Alter: 34
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Apollon
BeitragVerfasst am: 09.11.2007 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Eine gewisse form der symphatie brauch der Leser aber für den hauptcharakter, sonst liest man net weiter.....

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woertchen
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Beiträge: 142



BeitragVerfasst am: 11.11.2007 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde gerne weiterlesen smile Dann kann man sich auch noch ein besseres Bild machen smile
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Uenff
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BeitragVerfasst am: 11.11.2007 20:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich werde morgen teil 10 reinstellen.
Danke fürs lesen!


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Gabi
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BeitragVerfasst am: 13.11.2007 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo uenff!

Erlaube mir, dich in einigen Sachen zu kritisieren.

King stand vor der Tür und wunderte sich. Er wunderte sich natürlich nicht über seinen wunderbaren Körper, nein, den hatte er schon oft genug bewundert.

Hier kommt ein bisschen oft das Wort Wunder vor.

Der ehemalige Industriekaufmann warf noch einen prüfenden Blick auf sein Spiegelbild, dass sich auf der Metalltüre brach und betrat den Raum.

King sah sich das Fenster noch einige Sekunden irritiert an, dann ging er weiter auf den kleinen, schwarzhaarigen Mann zu der auf einem Bürostuhl hinter dem Schreitisch saß.
Lässig setzte sich King auf den Stuhl der für ihn bereit steht, lies einen Arm über die Lehne baumeln.


Dieser Teil hört sich nicht so toll an. Vielleicht würdest du ihn besser umschreiben:
King betrachtete noch einige Sekunden irritiert das Fenster, bevor er zu dem kleinen, schwarzhaarigen Mann hinter dem Schreibtisch ging.
Lässig lümmelte er sich auf den Stuhl, der für ihn bereitstand und ließ einen Arm über die Lehne baumeln.

Der kleine, schwarzhaarige Mann rückte seine Brille zurecht, wohl um den herablassenden Ausdruck in seinen Augen zu verbergen.

Hier reicht es wenn du nur "der Mann" oder "der Angestellte" ( ich weiß ja noch nicht genau was es mit ihm auf sich hat) nennst.
Warum will er den herablassenden Blick denn verbergen, meistens schaut man doch extra so. Cool

Das ganze Glas war erfüllt von einem Flammenmeer, dass nirgends einen Ursprung zu haben schien.

Zu Kings Erstaunen griff das Feuer nicht auf das Büro über.

King blickte Cricker ungläubig an. Cricker blickte beschämt zu Boden. Das kleine grüne Männchen blickte zwischen beiden hin und her.

2x Cricker und 3x blickte.

King trug nicht etwa einen adretten Militärhaarschnitt, die einzige Frisur die Tyler Senior nicht als „Ausgeburt der Hippiehölle“ bezeichnete, sondern etwas, das man mit viel Fantasie als eine zu kurz geratene Elvistolle bezeichnen konnte.


Auf jeden Fall hatte dieses kleine grüne Koboldartige Wesen irgendetwas an sich, dass King an seinen Großvater erinnerte.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen und jetzt rein mit Teil 10, denn schließlich will ich doch wissen, was es mit dem Büro auf sich hat.
Ansonsten hast du die Szene mit dem Fenster sehr bildhaft beschrieben.
Du könntest allerdings King noch besser darstellen. Ich stelle mir vor, dass er ein Typ mit Lederjacke ist, der beim Eintreten die Sonnenbrille abnimmt. Er erinnert mich stark an Patrick Swayzy aus Dirty Dancing, falls dir das etwas sagt.
Auf jeden Fall hat es mir Spaß gemacht deinen Text zu lesen.

Gruß Gabi
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Uenff
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BeitragVerfasst am: 13.11.2007 18:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich bedanke mich bei dir fürs lesen, und fürs kritisieren! Very Happy

Zitat:





Warum will er den herablassenden Blick denn verbergen, meistens schaut man doch extra so.  


Ein Blick kann sich auch ungewollt in die Augen schleichen. Genauso wie man seine Gedanken nicht kontrollieren kann, genauso wenig kann man seinen Blick kontrollieren. (ist zumindest bei mir so^^)
Und extrem höflichen Personen könnte es unangenehm sein, seine Gedanken zu einer Person zu zeigen.

Zitat:
Du könntest allerdings King noch besser darstellen. Ich stelle mir vor, dass er ein Typ mit Lederjacke ist, der beim Eintreten die Sonnenbrille abnimmt. Er erinnert mich stark an Patrick Swayzy aus Dirty Dancing, falls dir das etwas sagt.


der sagt mir tatsächlich etwas. Und tatsächlich hat King gewisse Ähnlichkeiten ^^


Mfg, Uenff

P.S: Teil 10 kommt, sobald ich ihn auf Rechtschreibfehler untersucht habe.


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Gabi
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BeitragVerfasst am: 13.11.2007 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, dann wird es Zeit, dass du lernst deinen Blick zu kontrollieren. Schließlich kann man ihn nicht immer hinter einer Brille verstecken. Cool
*Gut gemeinter Tip*
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Uenff
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BeitragVerfasst am: 14.11.2007 15:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich glaube, dann wird es Zeit, dass du lernst deinen Blick zu kontrollieren. Schließlich kann man ihn nicht immer hinter einer Brille verstecken.  
*Gut gemeinter Tip*
 

 
Doch kann ich! Ich habe selbst im Schlaf eine Sonnenbrille auf. Cool
Im Übrigen, hier das weiterführende Textfragment, wie immer frei zur Kritik freigegeben.

Die Schattenjagd geht weiter  Rolling Eyes







„Chef, das verdammte Fenster spinnt schon wieder!“, sagte das kleine Ding. Cricker räusperte sich, und deutete mit einem subtilen Kopfnicken auf King.
„Hallo, Keule! Ich bin Smuddel!“ Das grüne Teil hielt ihm seine Fingernagelgroße Hand entgegen. King wurde schwindlig. Er war sich beinahe sicher gewesen, dass dort wo jetzt eine Hand war, sich vor zwei Sekunden noch ein Fuß befunden hatte. King zupfte an seiner Elvistolle herum. Eine brennende Wand konnte er noch als ein Hologramm abtun, aber das da?
„Was ist das für ein Ding?“, fragte er, wobei seine Stimme zusehends lauter wurde.
Cricker nuschelte etwas unverständliches.
„Wie bitte?“
„Ich sagte: Ariel“
„Was?“
„Ein Luftgeist.“
„Sind sie verrückt?“
Den letzten Satz schrie King beinahe. Er wollte Cricker beim Kragen packen, als er von einer grünen Hand eine Ohrfeige bekam.
„Man ergreift eigentlich eine angebotene Hand! So viel Höflichkeit sollte selbst ein Affenhirn wie du besitzen!“, meldete sich die hohe, leicht kratzige Stimme der Halluzination.
King strich sich langsam über sein dunkelbraunes Ledersakko.
Er war so wütend, dass ihm mittlerweile egal war, mit was er es hier zu tun hatte.Und wenn es ein Luftgeist war.
Dieses kleine Vieh hatte tatsächlich gewagt ihn zu schlagen! Er hob die Hand, wie um eine Fliege zu zerquetschen.
Ein jäher Windstoß fuhr in seinen Rücken und hob ihn in die Luft.
Er krachte gegen das Fenster. Eine tiefe Stimme schrie verärgert auf.

Alles schmerzte. Eine kalte Hand umschmeichelte Kings Gesicht, linderte seinen Schmerz.
„Komm zu mir!“
Eine weibliche, sanfte Stimme. Sie erinnerte ihn an seine Schwester. Er vermisste seine Schwester.
Er drehte seinen Kopf zur Seite. Ein wunderschönes Gesicht blickte ihn an, jung genug um seine Tochter zu sein. Ihr Körper war in der Wand. Es war King egal.
„Wie?“
„Du musst kommen. Denke an mich. Du kannst es schaffen.“
Sie ist hübsch. Vielleicht bauen wir uns ein Haus? Wir könnten viele Kinder haben. Er wollte schon immer Vater sein.

Der Teil von King der noch nicht abgeglitten war, nahm die Umgebung immer noch wahr. Smuddel und Cricker suchten etwas. Sie rannten hysterisch im Zimmer herum. Einer der beiden rief etwas, doch es war nicht wichtig.

Das einzig wichtige war die Hand des Mädchens, die seinen Hals streichelte. Er betrachtete wieder ihr Gesicht. Etwas daran war…..falsch.
Ihre Haut war eine Spur zu blass und auch ihre Haare wirkten unecht, fast so, als wäre sie ein Geist. Schwachsinn! Wie konnte er an ihr zweifeln? Selbst wenn sie eine Tote wäre, Kings Liebe king über das Grab hinaus.

Er wendete seinen Blick wieder auf das Büro. Cricker rannte auf das Fenster zu, einen alten Besen in der Luft schwingend.
Jäh drückte etwas Kings Hals zusammen.
Ein schriller Schrei durchbrach Kings Apathie. Die Hand die King würgte war keine zierliche Kinderhand mehr, sondern die kalte Hand eines Toten. Sein Kopf wurde unsanft zur Seite gedrückt.

Er blickte in einen Schlund, der den ganzen, leichenhaften Schädel ausfüllte. Das Zahnlose Maul öffnete sich und auf der anderen Seite konnte King die Feuer der Hölle sehen.
Der Druck auf seine Kehle wurde stärker.
„Lass nicht zu dass er mir wehtut!“, hallte eine angenehme Mädchenstimme aus der Verdammnis.
Die Spitze eines Reisigbesens fuhr zwischen die beiden Gesichter.
Plötzlich war sämtliche Belastung von Kings Hals gefallen. Noch während er einen erlösenden Atemzug nach dem anderen tat, kroch er mehrere Meter von dem Fenster weg. Er drehte sich um, und beobachtete wie Cricker mit dem Besen auf die Wand einschlug.
Nachdem er noch ein paar Mal auf die Wand eingedroschen hatte, drehte er sich um, und ging auf King zu.
„Entschuldigen sie diese Störung unseres Gesprächs! Smuddle holt ihnen gerade einen Kaffee!“


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Gabi
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BeitragVerfasst am: 14.11.2007 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uenff!
So, hab mir jetzt den nächsten Teil durchgelesen und ich muss sagen er ist sehr unterhaltsam, wenn auch ein bisschen verworren. Ich musste ihn mir zweimal durchlesen, um den schnellen Ablauf nach zu vollziehen.

„Hallo, Keule! Ich bin Smuddel!“
„Ich sagte: Ariel


Heißt das kleine grüne Ding nun Smuddel oder Ariel?

King strich sich langsam über sein dunkelbraunes Ledersakko.

Wäre es nicht besser, wenn er sich erst über die Wange rieb, die von der Ohrfeige brannte?

Eine tiefe Stimme schrie verärgert auf.

Wessen?

Das einzig wichtige war die Hand des Mädchens, die seinen Hals streichelte.

Das Mädchen ist doch in der Wand eingebaut, kommt denn ihre Hand da heraus?

Smuddel und Cricker suchten etwas. Sie rannten hysterisch im Zimmer herum. Einer der beiden rief etwas, doch es war nicht wichtig.

Jetzt wundere ich mich, denn ich dachte, Smuddel war der Geist und hätte sich in das Mädchen verwandelt.

Das sind so die Stellen, die ich nicht so richtig verstanden habe.
Mit ein wenig mehr Hintergrundinformation wäre der Text vielleicht besser zu verstehen. Aber daran kannst du ja noch arbeiten.

Gruß
Gabi
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Uenff
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BeitragVerfasst am: 15.11.2007 14:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für die Kritik!
Das mit der Hintergrundinformation ist ein bisschen kompliziert.
Ich habe bereits einige kurze, actionreiche  geschichten mit king als hauptperson geschrieben. Nach ungefähr 10 solcher Geschichten hat sich die Notwendigkeit einer Vorgeschichte ergeben.

Zitat:
Heißt das kleine grüne Ding nun Smuddel oder Ariel?


Es heißt Smuddel, und ist ein Ariel (ein Wassergeist aus dem Mittelalter).

Zitat:
Eine tiefe Stimme schrie verärgert auf.

Wessen?


Das bleibt unklar, King ist zusehr mit anderen Dingen beschäftigt.
Ich "vermute" jedoch dass es Cricker war.

Zitat:
So, hab mir jetzt den nächsten Teil durchgelesen und ich muss sagen er ist sehr unterhaltsam, wenn auch ein bisschen verworren. Ich musste ihn mir zweimal durchlesen, um den schnellen Ablauf nach zu vollziehen.


Du hast mir sehr geholfen!
Ich denke ich werde den Text so umschreiben, dass er (hoffentlich^^) leichter zu verstehen ist!

Vielleicht noch was zur Wand: In ihm ist ein Geist, der an Gegenstände gefesselt ist. Er wird erlöst, wenn er jemand anderen in die Wand zieht.
In den vorherigen Bänden wohnt dieser Geist in Kings Auto.

Vielen Dank,
Uenff


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Gabi
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BeitragVerfasst am: 15.11.2007 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Na gut, dann bin ich jetzt schon wieder ein Stück schlauer. Wink
Kannte Ariel bis jetzt nur als Waschmittel. Jetzt erklärt sich auch der Name. lol

Gabi
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 15.11.2007 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

@Uenff, wenn du wirklich erst 14 bist, ziehe ich meinen Hut. Die Geschichte ist nett, und die Idee mit dem flammenden Fenster ist irre.  Daumen hoch



Weitermachen.  Laughing
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Uenff
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BeitragVerfasst am: 15.11.2007 17:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
@Uenff, wenn du wirklich erst 14 bist, ziehe ich meinen Hut. Die Geschichte ist nett, und die Idee mit dem flammenden Fenster ist irre.  Daumen hoch

Weitermachen.  Laughing


Danke für das Lob!
Und ich bin nicht 14, sondern ein uralter (47 Jahre Rolling Eyes ) Einsiedler namens Günter, der gerne wieder jünger wäre.


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