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Narcissa
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 18
Beiträge: 8
Wohnort: Zuckerwatte-Stadt


BeitragVerfasst am: 26.01.2015 18:50    Titel: nach den sternen greifen oder fallengelassen werden eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

am ende war er sich sicher dass er es schaffen könnte
er stieg hinauf und griff nach den sternen
doch er griff zu fest
sie brachen ab und wurden im fallen zu eis
verzweifelt hat er in den wackligen trümmern seiner träume versucht halt zu finden
aber träume bieten keinen halt
und so ist er mit den übberresten hinabgestürzt
in das schwarz was wir nichts nennen
moral?
greife nie nach den sternen könnte ich sagen
und würde dennoch lügen
es gibt keine-das leben ist hart
er hat zitternd wache gehalten in seinem bett
hinter einem palisadenzaun aus kissen
er hatte angst um die träume-illusionen
er täte gut daran sich neue
verlässlichere  träume zu suchen
die ihn nicht ins dunkel stoßen sonderen auffangen würden
denkt er als er aufprallt
glitzern ist trügerisch
ist sein letzter gedanke
bevor ihn das schwarz verschluckt und seine gedanken verstummen
auch die trümmer aus eis verschlingt es die so schön gefunkelt haben
ironie des schicksals
denn am ende erreicht selbst den allerkleinsten von uns die dunkelheit

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Aranka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3371
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 30.01.2015 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Narcissa,

dieser Text hat mich angesprochen, ich konnte einzelnen Gedanken nachhängen, die Sprache gefällt mir, auch der Textton: ein fast poetisches Erzählen und für mich fast eine umgebrochene Prosa, was dem Text aber keinen Abbruch tut. Ich will auch gar nicht viel dran rütteln, vielleicht ein paar Leerzeilen einschieben, um dem Ganzen und dem Leser etwas Luft zu geben.

Zitat:
am ende war er sich sicher dass er es schaffen könnte


Diese Eingangszeile ist reizvoll und hat mich direkt motiviert zu lesen. Das Wort „moral?“ würde ich gerne rausnehmen, es fällt für mich raus aus dem Ton und Text. Und dann stören mich die zusammengesetzten Zeiten (Perfekt / Plusquamperfekt). Ich denke das ließe sich gut ändern.

Ich streiche einmal ganz vorsichtig ein paar Wörtchen, um dir zu zeigen, was ich vielleicht zu viel oder unnötig finde. Dann kannst du ja selbst überprüfen, wie wichtig dir die Stellen sind. Veränderungen sind blau markiert. Manchmal habe ich nur die Zeit geändert.

Zitat:
am ende war er sich sicher dass er es schaffen könnte
er stieg hinauf und griff nach den sternen
doch er griff zu fest
sie brachen ab und wurden im fallen zu eis

verzweifelt versuchte er in den wackligen trümmern     
seiner träume halt zu finden

aber träume bieten keinen halt
und so stürzte er mit den übberresten hinab
in das schwarz was wir nichts nennen

greife nie nach den sternen könnte ich sagen
und würde dennoch lügen
es gibt keine - das leben ist hart
er hielt zitternd wache in seinem bett
hinter einem palisadenzaun aus kissen
er hatte angst um die träume - illusionen

er täte gut daran sich neue
verlässlichere  träume zu suchen
die ihn nicht ins dunkel stoßen sondern auffangen würden
denkt er als er aufprallt

glitzern ist trügerisch
ist sein letzter gedanke
bevor ihn das schwarz verschluckt und seine gedanken verstummen
auch die trümmer aus eis verschlingt es die so schön gefunkelt haben

ironie des schicksals
denn am ende erreicht selbst den allerkleinsten von uns die dunkelheit


Mich stört diese angehängte "Moral". Sie beschränkt mir den Text, der mir noch ganz andere Gedanken gegeben hat. Und "Ironie des Schicksals", ist ein zu banaler Spruch und schadet dem Text.

Der Nachsatz "die so schön gefunkelt haben" ist redundant. Für mich würde der Text sehr gut mit der Zeile : "auch die trümmer aus eis verschlingt es" enden können.

Dir, ein willkommen im Forum. Ein feiner Einstand. Gerne gelesen. Aranka


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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Sylvia Aljana
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 33
Beiträge: 59
Wohnort: Im schönen Lahntal


BeitragVerfasst am: 28.03.2015 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr düster, und mir noch ein bisschen roh.

Klingt für mich wie ein erster Entwurf, der noch der Überarbeitung bedarf.
Insgesamt fängt das ganze für mich eine Stimmung und ein Gefühl des Scheiterns und in der Dunkelheit Versinkens ein.
Wen du das schaffen wolltest, ist dir das schon sehr gut gelungen. Dennoch holpert es an einigen Ecken und Enden und wirkt sehr gestelzt.


_________________
"Ja, diese Welt der Träume hatten sie wohl gefunden, doch schien Fenia nie bedacht zu haben, dass es neben all den schönen, hoffnungsvollen und guten Träumen auch die Träume gab, die aus den dunklen Teilen der Seele erwuchsen."

Aus "Der Stern von Erui - Heimkehr"
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