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A Oé


 

 
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Sun Wukong
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 38
Beiträge: 464

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BeitragVerfasst am: 19.11.2014 23:16    Titel: A Oé eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dies ist ein etwas ruhigeres Stück, in dem wieder verschiedene kleine Versatzteile aufeinandertreffen: unter anderem tahitianischer Gesang aufgenommen in den 1930ern, "Kitsch" der 1960er, unterlegt mit Synthie-Sound.
"Es bleibt recht minimalistisch und vermischt die Samplequellen zu einem geruhsamen Easy Listening - einer letztlich doch sehr westlich geprägten Phantasie von Exotik, wenn man so will, bei der die melancholische Jazz-Gitarre natürlich nicht fehlen darf", würde ich anmerken, wenn ich Musikkritiker wäre Wink

Aber trotz obiger Kritik denke ich, das ist eines meiner Stücke, das auch bei anderen das Kopfkino zum laufen bringen könnte (deshalb der Tag 'Erzählung'). Ursprünglich wollte ich damit so etwas in Richtung des Sounds der "Thievery Corporation" machen. Falls die hier jemand kennt, freue ich mich natürlich über Rückmeldung, ob das herauszuhören ist.

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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2612

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 20.11.2014 00:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sun Wukong,

ich bin zwar auch kein (gelernter) Musikkritiker und wie es auch oft mit vielen Dingen ist, so ist Musik Geschmackssache, dennoch lasse ich dir gerne meine Eindrücke da:

Du wolltest in Richtung "Thievery Corporation" gehen. Ich denke, die Richtung stimmt, auch wenn mir T.C. einen Ticken grooviger, souliger in Erinnerung geblieben sind. Trotz ihrer elektronischen Art empfand ich ihre Musik dennoch stets "warm", wenn du verstehst, was ich meine. Dieses Gefühl bekomme ich bei dir leider nicht.

Ich denke, dein Stück ist definitiv zu kurz mit seinen 2:50 min, als dass es bei mir ein Kopfkino auslöst. Mindestens vier, wenn nicht sogar eher in Richtung fünf Minuten, würde ich deinem Track als Laufzeit gönnen, damit sich seine Wirkung entfalten kann. Für mich ist einiges leider etwas zu übereilt und so komme ich nicht in einen geruhsamen Easy Listing-Kopfkino-Ambient-Chill Out-Modus. Sorry.
Ich finde, du kommst zu schnell zu deinem eigentlichen Hauptteil und setzt für mich viel zu früh das tahitianischen "A Oé"-Sample ein. Damit nimmst du mMn dem Track bereits die "Dramatik" vorweg, auf die du eher aufbauen könntest. So könnte ich mir das "A Oé"-Sample eher nach einer Bridge in einem folgenden Hauptpart vorstellen, um sozusagen darin eine weitere Station auf der Reise (Kopfkino) zu erfahren.

Nichtsdestotrotz finde ich die Elemente fein ausgewählt und zu einigen schönen Loops kombiniert.

LG,
Constantine
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Sun Wukong
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 38
Beiträge: 464

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BeitragVerfasst am: 20.11.2014 10:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey, danke für die flotte Rückmeldung und deine Gedanken, Constantine. Stimmt, TC ist üblicherweise mit mehr Wumms in den Trommeln. Und genau, mir gefällt an denen, dass es im Grunde elektronisch gemachte Musik ist, die trotzdem organisch/warm wirkt. Vielleicht sind es hier die Synths, die kühl wirken?

Weiß leider gar nicht, aus welcher Region das titelgebende "A Oé"(?) stammt, ist von einer alten CD mit freien Samples. Das Tahitianische sind die Schnipsel der singenden Frau. Die Länge: für mich bräuchte das Stück eine komplexere Melodie und dürfte sich nicht allzuviel wiederholen für 4,5 Minuten. Dazu bräuchte ich dann wohl doch mehr Einsicht in die Harmonielehre, habe ich das Gefühl (wobei ich die Synths hier mit der Freeware "Cantabile" selbst zusammengeklimpert habe). Oder speziell für das Stück eingespielte Dinge, einen eigenständigen Gesang oder ein Gitarrensolo zB.

Grüße
Christian
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2612

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 20.11.2014 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Christian,

was den Aspekt der Wärme angeht, so genau den Finger nur auf die Synths-Wunde legen, würde ich nicht. Was mir z.B. etwas zu viel erscheint, ist der Gebrauch des titelgebenden "A Oé"-Samples, der mehr nach dem 4/4-Charakter Einsatz erfährt, als dass es mMn einer Dramaturgie folgt.
Was mir gut gefällt, ist der Frauengesang, aber der kommt mir leider etwas zu selten, um sozusagen eher als Gesangspassage im Track zu wirken, denn als ein wiederkehrender Loop.
Ich bin mir nicht sicher. Da müsste man einiges ausprobieren, wie es anders wirken könnte, wenn man z.B. die Tonlagen hier und da etwas variiert, wodurch es vielleicht einen Mehrstimmen-Charakter bekommen könnte, oder das Tempo der Stimme leicht reduziert, wodurch sie "länger" wird und vielleicht dadurch einen interessanten Charakter erhält.

Wie gesagt, ist nur meine Meinung und vielleicht meldet sich ja noch jemand zu deinem Track.

LG,
Constantine
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Sun Wukong
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 38
Beiträge: 464

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BeitragVerfasst am: 21.11.2014 11:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ok, danke. Ja, ich finde auch, die Einsprengsel des Gesangs machen das Stück und hauchen den etwas melancholischen Synths "Lebenskraft" ein. Ich hätte auch gern mehr verwendet aber die ursprüngliche Aufnahme war sehr kurz und nicht alle Passagen ließen sich verwenden. Deine Vorschläge bieten sich da natürlich an, aber ich wollte den Gesang auch nicht verfremden, sondern ganz so wie in der Aufnahme belassen.  

In einigen angefangenen Stücken, die mehr in Richtung Dubstep/Hiphop gehen möchte ich aber verfremdete, verzerrte Sprache benutzen, weil sich die Stücke eben auch künstlicher anhören sollen. Mit Mehrstimmigkeit habe ich es noch gar nicht probiert, fällt mir auf, werde mich mal nach einem neuen Plugin für Audacity umschauen.
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