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katriina
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 24
Beiträge: 43
Wohnort: Heidelberg


BeitragVerfasst am: 10.10.2014 22:44    Titel: Gotteslüstern eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Halloj (:  
Ich wage zu später Stunde nun auch im Bereich der Lyrik meinen ersten Einstand. Im Gegenzug zu meinem Erstlingspost im Prosaeinstand gibt es hierzu allerdings nicht viel zu sagen.
Dennoch hoffe ich, euch ein kurzes Lesevergnügen bieten zu können.
___________________________________________________

  Noch während ich
  den mordete
  der meinen Gott verschlang
  verstand ich
  dass auch mein Schatten
  niemals bedeutend war
  unwissend darüber
  was ich geworden
  war
  wer ich gewesen bin
  wende ich mich ab.
  Das Lächeln trotz der
  Verzweiflung
  die mich seit jeher so
  zeichnete
  festgefroren
  denn ich wurde gezüchtigt
  daran zu glauben
  dass das Weinen mich
  entstellt
  Immer vorgebend
  nicht ich zu sein
  krieche ich vorwärts
  immer nur vorwärts
  ständig suchend, verlangend
  nach einem neuen Gott
  den ich bedingungslos lieben könnte
  während er mich
  mit Abscheu
  begattet

Weitere Werke von katriina:


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☆*✲゚*。☆*✲゚*。 jos ei ois ketään kenen puolesta kuolla en tahtoisi elää enää☆*✲゚*。☆*✲゚*。
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Gast







BeitragVerfasst am: 11.10.2014 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

hi,

würdest du freundlicherweise deinen eintrag von deinem unnötigen statement befreien, damit man sich dem text widmen kann?

herzlich willkommen, danke und

lg w.
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katriina
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 24
Beiträge: 43
Wohnort: Heidelberg


BeitragVerfasst am: 11.10.2014 17:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
hi,

würdest du freundlicherweise deinen eintrag von deinem unnötigen statement befreien, damit man sich dem text widmen kann?

herzlich willkommen, danke und

lg w.


Das möchte das Forum nicht. Zitat: Hey! Play fair. Andere Mitglieder haben sich schon die Mühe gemacht und auf Deinen Beitrag eine Antwort verfasst. Deshalb kannst Du Deinen Beitrag im Moment nicht mehr ändern.

Darüber hinaus ist dein Kommentar wahrscheinlich mindestens genauso unnötig wie mein Statement.

Dennoch beste Grüße,
Katriina


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Gast







BeitragVerfasst am: 11.10.2014 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

nö, isser nich. wir alle wissen, daß das dein erster eintrag ist. du brauchst uns nicht positiv darauf einzustimmen. einfach kein guter stil, das.

und du kannst das ändern. einfach eine neue version deines eintrags einstellen. das funktioniert, wenn man den eintrag ohne den überflüssigen und ärgerlichen vorspann als antwort neu einstellt und diese als "neue version" markiert.
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Belzustra
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 33
Beiträge: 342
Wohnort: Belgien


BeitragVerfasst am: 11.10.2014 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katriina,

mir gefällt dein Lyrikeinstand, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das tatsächlich Lyrik ist. Aber was weiß ich schon? Ich bin nun wirklich kein Spezialist in diesem Bereich.
Thematisch habe ich dein Stückchen wahrlich genossen wink

Zitat:
Noch während ich
  den mordete
  der meinen Gott verschlang

Toller Einstieg, starkes Bild, mir gefällt vor allem dieses "einen Gott verschlingen"

Das gleiche "Hochgefühl" hat das Ende deines Textes in mir ausgelöst

Zitat:
ständig suchend, verlangend
  nach einem neuen Gott
  den ich bedingungslos lieben könnte
  während er mich
  mit Abscheu
  begattet


Klasse Wortwahl.

Fazit: Sehr inspirierend. Gerne gelesen.

LG
Belzustra


_________________
Vivre est une chanson dont mourir est le refrain. Victor Hugo
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katriina
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 24
Beiträge: 43
Wohnort: Heidelberg


BeitragVerfasst am: 11.10.2014 18:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

  Noch während ich
  den mordete
  der meinen Gott verschlang
  verstand ich
  dass auch mein Schatten
  niemals bedeutend war
  unwissend darüber
  was ich geworden
  war
  wer ich gewesen bin
  wende ich mich ab.
  Das Lächeln trotz der
  Verzweiflung
  die mich seit jeher so
  zeichnete
  festgefroren
  denn ich wurde gezüchtigt
  daran zu glauben
  dass das Weinen mich
  entstellt
  Immer vorgebend
  nicht ich zu sein
  krieche ich vorwärts
  immer nur vorwärts
  ständig suchend, verlangend
  nach einem neuen Gott
  den ich bedingungslos lieben könnte
  während er mich
  mit Abscheu
  begattet


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katriina
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 24
Beiträge: 43
Wohnort: Heidelberg


BeitragVerfasst am: 11.10.2014 18:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
nö, isser nich. wir alle wissen, daß das dein erster eintrag ist. du brauchst uns nicht positiv darauf einzustimmen. einfach kein guter stil, das.

und du kannst das ändern. einfach eine neue version deines eintrags einstellen. das funktioniert, wenn man den eintrag ohne den überflüssigen und ärgerlichen vorspann als antwort neu einstellt und diese als "neue version" markiert.


Vielleicht bin ich schlichtweg, aber für mich wird das nicht als neue Version angezeigt. Da steht lediglich ein Verweis auf die neue Version, die aber als seperater Post weiter unten angezeigt wird. Ob's das so bringt... Rolling Eyes


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katriina
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 24
Beiträge: 43
Wohnort: Heidelberg


BeitragVerfasst am: 11.10.2014 18:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Belzustra hat Folgendes geschrieben:
Hallo Katriina,

mir gefällt dein Lyrikeinstand, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das tatsächlich Lyrik ist. Aber was weiß ich schon? Ich bin nun wirklich kein Spezialist in diesem Bereich.
Thematisch habe ich dein Stückchen wahrlich genossen wink

Zitat:
Noch während ich
  den mordete
  der meinen Gott verschlang

Toller Einstieg, starkes Bild, mir gefällt vor allem dieses "einen Gott verschlingen"

Das gleiche "Hochgefühl" hat das Ende deines Textes in mir ausgelöst

Zitat:
ständig suchend, verlangend
  nach einem neuen Gott
  den ich bedingungslos lieben könnte
  während er mich
  mit Abscheu
  begattet


Klasse Wortwahl.

Fazit: Sehr inspirierend. Gerne gelesen.

LG
Belzustra



Hallo Belzustra (:
Ich bin jetzt auch kein Meister auf dem Gebiet, aber meine Deutschlehrerin sagt immer, dass alles, was irgendwie gedichtähnlich ist, auch Lyrik ist. Ich vertrau ihr da mal Embarassed

Aber vielen, vielen Dank für deinen Kommentar, ich fühle mich geschmeichelt Embarassed

Liebe Grüße,
katri


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Paco Cienfuegos
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 56
Beiträge: 18
Wohnort: Offenbach am Main


BeitragVerfasst am: 05.02.2015 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katriina,
ich finde dein "Erstlingswerk" sehr schön. Ausdrucksstark, durchdringend, anregend. Würde mich freuen, mehr von dir zu lesen. Finde, du hast es sehr gut gemacht.


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Jeder Gedanke über die Welt ist eine Metapher - Cuando arde la palabra (wenn das Wort brennt).
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JamesLarkinWhite
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 70



BeitragVerfasst am: 21.03.2015 17:38    Titel: Re: Gotteslüstern Antworten mit Zitat

Ich bin ja eigentlich schon länger nicht mehr aktiv in diesem Forum, lese nur gelegentlich mal rein, aber bei diesem Text dachte ich mir, mich doch mal wieder melden zu müssen...

katriina hat Folgendes geschrieben:

  Noch während ich
  den mordete
  der meinen Gott verschlang
  verstand ich
  dass auch mein Schatten
  niemals bedeutend war
  unwissend darüber
  was ich geworden
  war
  wer ich gewesen bin
  wende ich mich ab.


Rasanter Einstieg, der zumindest mich durch die Vielzahl starker Worte sofort vereinnahmt hat. Gibt bestimmt Leute, die vorschlagen würden, den Pathos etwas zu mindern, aber wie ich das sehe ist das halt gerade die Stoßrichtung des Textes und es geht auch auf. Nur in den letzten drei Zeilen würde ich "war" und "bin" streichen; das hält das Tempo meines Erachtens nach besser.

katriina hat Folgendes geschrieben:

  Das Lächeln trotz der
  Verzweiflung
  die mich seit jeher so
  zeichnete
  festgefroren


Das "Lächeln trotz der Verzweiflung" finde ich vielleicht etwas klischeehaft, da könntest Du (und gerade Du!) mehr rausholen.

katriina hat Folgendes geschrieben:

  denn ich wurde gezüchtigt
  daran zu glauben
  dass das Weinen mich
  entstellt


Absolut klasse!

katriina hat Folgendes geschrieben:

  Immer vorgebend
  nicht ich zu sein
  krieche ich vorwärts
  immer nur vorwärts
  ständig suchend, verlangend
  nach einem neuen Gott
  den ich bedingungslos lieben könnte
  während er mich
  mit Abscheu
  begattet


"bedingungslos lieben" ist leider so eine Phrase, aber ansonsten finde ich den Schluss wirklich gelungen, gerade die letzten zwei Zeilen mit dem etwas antiquierteren "begattet" - toll!

Vielen Dank für das Lesevergnügen! smile


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Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schreiben.
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