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toskana. impressionen


 

 
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jim-knopf
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014 01:12    Titel: toskana. impressionen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

toskana. impressionen

I.


die toskana reibt ihren kupferkessel jeden morgen
mit einem schmutzigen tuch aus mittags

spitzen sich die schatten zu in den gassen
auf den weinbergen knattern die mopeds der
halbstarken (man hat den eltern nicht gesagt

dass die wurzeln ihrer kinder schwach sind
und jeder wind sie herausdreht nach rom oder
mailand nur die schwere der trauben
befüllt sie noch manchmal und sie gehen nicht)


II.

an den stränden liegt das rote
treibgut aus den nördlichen ländern im sommer
schwappt es von den bergen herab in die

altstädte abends in den restaurants
pusten die kellner authentisches pizzamehl in
angebräunte gesichter und zwei ältere männer

auf plastikstühlen im hof betrinken sich maßlos


III.

in volterra winkt die mutter gottes
mit gelben fingern aus jedem fenster


IV.

und wer sein haar vermengt mit
den grauen zweigen der korkeichen der
pult sich die mückenstiche tief

aus dem fleisch dann staunt er

über die nähe der dampfenden mohnblumenfelder und
abfalltonnen zu seinem schwarzbrotherz



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gold
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014 08:20    Titel: Re: toskana. impressionen Antworten mit Zitat

jim-knopf hat Folgendes geschrieben:
toskana. impressionen

I.


die toskana reibt ihren kupferkessel jeden morgen
mit einem schmutzigen tuch aus mittags

spitzen sich die schatten zu in den gassen
auf den weinbergen knattern die mopeds der
halbstarken (man hat den eltern nicht gesagt

dass die wurzeln ihrer kinder schwach sind
und jeder wind sie herausdreht nach rom oder
mailand nur die schwere der trauben
befüllt sie noch manchmal und sie gehen nicht)


II.

an den stränden liegt das rote
treibgut aus den nördlichen ländern im sommer
schwappt es von den bergen herab in die

altstädte abends in den restaurants
pusten die kellner authentisches pizzamehl in
angebräunte gesichter und zwei ältere männer

auf plastikstühlen im hof betrinken sich maßlos


III.

in volterra winkt die mutter gottes
mit gelben fingern aus jedem fenster


IV.

und wer sein haar vermengt mit
den grauen zweigen der korkeichen der
pult sich die mückenstiche tief

aus dem fleisch dann staunt er

über die nähe der dampfenden mohnblumenfelder und
abfalltonnen zu seinem schwarzbrotherz



Hallo Jim,

you´ve just made my day.

dieses Stimmungslyrik gefällt mir sehr.

Die Stellen

Zitat:
in volterra winkt die mutter gottes
mit gelben fingern aus jedem fenster




ich sehe diese Finger so richtig dunkelgelb wächsern (fast wie Ohrenschmalz) leuchten. und

Zitat:
und wer sein haar vermengt mit
den grauen zweigen der korkeichen der



hier sehe ich dein Haar vor mir, wie es eins wird mit den grauen eingepuderten Zweigen der Korkeichen, sodass nur das Gesicht daraus hervorlugt
haben es mir besonders angetan.

Vielen Dank für diese Impressionen.

Liebe Grüße
gold


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Es dauert lange, bis man jung wird. (Pablo Picasso)
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wie soll ich es beschreiben: Da ist ein Fremder in der Toscana. Er erkennt Realitäten dort, doch kann er nicht anders, als sich als Besucher da wohl zu fühlen.  Im Urlaub wahrscheinlich. In dieser Urlaubsstimmung fühlt er sich der Gegend sogar verbunden, trotz seinem Schwarzbrotherzens. (Diese Zeile mag ich besonders).

Ja, warum nicht einmal so sanft?
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finis
Autor


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Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 04.10.2014 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wahnsinn.


Und erwarte bloß nicht, dass da noch irgendwas Qualifiziertes von mir an Eindrücken kommt. Ich bin platt.
finis


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meerenblau
Dichter und Denker


Beiträge: 1158



BeitragVerfasst am: 04.10.2014 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist wirklich gut.

Mir hat es gefallen, und wenn Du jetzt fragst, was man verbessern könnte: Gar nichts. Das wirkt einfach genau so, wie es jetzt da steht.

Ich hätte nicht gedacht, dass man mit Worten "malen" kann.
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BlueNote
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Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 05.10.2014 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir auch!

Nur der Blickwinkel scheint mir manchmal ein allzu touristischer zu sein (siehe Restaurants -- allein schon der Begriff!).

Die "knatternden Mopeds der Halbstarken" sind gut beobachtet. Das ist für mich Italien (u.a.)!
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crim
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BeitragVerfasst am: 06.10.2014 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hi jimknopf,
Die 1 beginnt sehr stark, sehr bildhaft. Die Eindrücke wirken authentisch. Und eigentlich gefällt mir auch sehr gut, wie LI einen Einblick zu haben scheint in die dörfliche Sozialstruktur. Das in die Städte geweht werden der nicht mehr verwurzelten Halbstarken im Erwachsenwerden, außer die Schwere des Weins hält sie dort. Das sind griffige Gedanken. Ich frage mich allerdings auch ein wenig, weshalb das LI diesen wissenden Sprachgestus einnehmen kann.
Die Plastikstühle aus 2 sind für mich auch ein Detail, das sehr gut nach Italien passt, wahrscheinlich auch in dieses Ambiente des Touristenrestaurants, allerdings noch mehr vor die kleinen Häuser an den Straßen ländlicher Gegenden, wo sich Einheimische einfinden. Die zwei älteren Männer bei dir werden nicht näher gekennzeichnet als Touristen oder Italiener. Ich weiß auch nicht, ob es wichtig ist.
3 kurz und gut eingefangen. Öffnet sich.
4 Vielleicht ist mir der Blickwinkel hier problematisch, wer beobachtet hier wen. Ein LI einen anderen, ein LI sich selbst? Letzteres käme mir einleuchtender vor, aber hier macht es eher diesen Eindruck, als sei da ein jemand, dem das Schwarzbortherz (sehr gut!) eingepflanzt wird von einer Art Erzählerstimme, die sich ein wenig über diesen anderen erhebt. Das ist ein klein wenig problematisch für mich. Aber insgesamt gefallen mir die Impressionen hier sehr.
LG Crim
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jim-knopf
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BeitragVerfasst am: 06.10.2014 11:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

guten tag allerseits,

vielen dank für die zahlreichen antworten.
ich freu mich, dass die texte hier anzukommen scheinen.

was den blickwinkel angeht:

Zitat:
Das in die Städte geweht werden der nicht mehr verwurzelten Halbstarken im Erwachsenwerden, außer die Schwere des Weins hält sie dort. Das sind griffige Gedanken. Ich frage mich allerdings auch ein wenig, weshalb das LI diesen wissenden Sprachgestus einnehmen kann.


Zitat:
Vielleicht ist mir der Blickwinkel hier problematisch, wer beobachtet hier wen. Ein LI einen anderen, ein LI sich selbst? Letzteres käme mir einleuchtender vor, aber hier macht es eher diesen Eindruck, als sei da ein jemand, dem das Schwarzbortherz (sehr gut!) eingepflanzt wird von einer Art Erzählerstimme, die sich ein wenig über diesen anderen erhebt. Das ist ein klein wenig problematisch für mich. Aber insgesamt gefallen mir die Impressionen hier sehr.


Ich hatte hier eigentlich zunächst vor, zu widersprechen. Ich hätte gern gesagt, man könne von einem lyrischen Ich im eigentlichen Sinne nicht sprechen, denn prinzipiell gäbe es kein Ich im Text und daher müsse die Idee von einem einheitlichen Beobachter auch spekulativ bleiben. und man könne daher auch nicht von einem einheitlichen Blickwinkel sprechen. dann ist mir aufgefallen, dass das wort "impressionen" diese deutung durchaus nahelegt. ihr habt also völlig recht. ich werde "impressionen" daher in der überarbeiteten fassung weglassen.

prinzipiell ist es, glaube ich, eine ziemlich moderne vorstellung, dass lyrik immer aus einer sicht oder von einem einheitlichen blickwinkel aus deutbar wird. ich habe hier versucht, nicht aus subjektiver sicht zu schreiben und den text als text ohne beobachtenden vermittler zu konzipieren. zumindest als beobachter in dem sinn, dass dieser eine individuelle person ist. daher kein lyrisches ich unter anderem. ohne die "impressionen" liegt dem text diese deutung - glaube ich - auch nicht so fern.

grüße
roman


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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 06.10.2014 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hhm, das finde ich jetzt interessant. Ich glaube nicht, dass es nur an dem Wort 'impressionen' liegt, dass man ein lyrisches Ich annimmt.

Ich habe mal versucht, das ohne ein solches zu lesen. Da fallen mir nur Zeitungsartikel im Reiseteil ein. Die zwar oft so tun, als wären sie nicht subjektiv. Denen ich das aber nie abnehmen kann.

Und gerade das schwarzbrotherz wies für mich auf ein LI hin.

Fragend und etwas verunsichert.
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jim-knopf
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BeitragVerfasst am: 07.10.2014 13:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

guten tag nochmal,

ganz prinzipiell würde ich nur von einem LI sprechen, wenn ein "ich" im text ganz explizit auftaucht. taucht nämlich ein "ich" im text auf, dann greift es (mehr oder weniger aktiv) in den text ein. ist dies nicht der fall, gibt es zunächst gar kein "ich". es ist nicht vorhanden. genau, wie du beim lesen eines auktorialen romans auch zunächst nicht nach dem "ich" der erzählers fragst. oder beim betrachten eines fotos nicht nach dem "ich" des fotografen. natürlich lässt sich eine gewisse sprecherinstanz nie vermeiden. diese ist aber kein LI. und in dieser hinsicht reden wir aneinander vorbei, glaube ich. wenn ich sprecherinstanz sage und du LI, dann meinen wir im prinzip das selbe. es lässt sich nicht vermeiden, einen text aus einer bestimmten perspektive zu schreiben. und das lässt immer rückschlüsse auf einen sprecher zu. ein sprecher ist aber zunächst kein "ich". das kommt dann auf deine interpretation an. rein formal aber ist der sprecher zunächst auktorial, d.h. außerhalb des geschehens verortet und darum kein "ich" innerhalb des textes. es steht dir natürlich frei, ein "ich" in den text zu interpretieren, hier aber...

Zitat:
und wer sein haar vermengt mit
den grauen zweigen der korkeichen der
pult sich die mückenstiche tief

aus dem fleisch dann staunt er

über die nähe der dampfenden mohnblumenfelder und
abfalltonnen zu seinem schwarzbrotherz


ist in erster linie von einem "man" die rede und von einem "er".

viele grüße
roman


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Ralf Langer
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BeitragVerfasst am: 07.10.2014 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
das ist eine interessante Diskussion, die sich um dieses gut konstruierte Stück Lyrik gebildet hat.

Stilistisch ist es sicher impressionistisch. Es gleicht auf einer gewissen Weise
einer Art Stilleben. Einem modernen sicherlich, einer Art Kamerafahrt, und das - Achtung - Objektiv der Kamera gewährt nur zeitweise Ein und Ausblicke.

Doch nun zum lyrischen Ich:

Zumindest an zwei prägnanten Stellen wird interpretiert, wird das Gesehene, hm, ich würde sagen ausgelegt:

"die toskana reibt ihren kupferkessel jeden morgen
mit einem schmutzigen tuch aus mittags..."

und hier

"in volterra winkt die mutter gottes
mit gelben fingern aus jedem fenster..."

Zum einen lyrische Höhepunkte des Textes, und zum anderen legen diese Worte dem Leser nahe das ein lyrisches Ich anwesend ist.

Diese Zeilen sind in ihrer Webart ganz anders als zum Beispiel:

"spitzen sich die schatten zu in den gassen
auf den weinbergen knattern die mopeds der
halbstarken (man hat den eltern nicht gesagt

dass die wurzeln ihrer kinder schwach sind
und jeder wind sie herausdreht nach rom oder
mailand nur die schwere der trauben
befüllt sie noch manchmal und sie gehen nicht..."

Hier könnte ich von der Abwesenheit eines "ichs" sprechen, aber in den
anderen von mir aufgezeigten Abschnitten nicht.

Nichtsdestotrotz:

das Stück ist gelungen

Lg
Ralf
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BeitragVerfasst am: 07.10.2014 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist wirklich interessant.

Jim Knopf meint, ein LI gibt es nur in der Ich-Perspektive, d.h. wenn auf sie durch 'ich' referiert wird. Wenn nicht, können wir verschiedene andere Erzaehlperspektiven oder 'Sprecherinstanzen' in Gedichten haben.

Vielleicht fällt mir das schwer, so zu sehen, weil Gedichte ja nicht so eindeutig immer Erzählgedichte sind. Oft suggeriert die Wahl der Sprache eine Wertung, ein Empfinden
Z.B. geht mir das bei dem Teil in der Klammer so. Und dahinter vermutete ich bisher so etwas wie ein LI.
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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 07.10.2014 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

das "lyrische ich" ist sowieso ein total verknautschter begriff. niemand weiß so genau, was das sein soll. die einen sagen, es ist gleichzusetzen mit einem narrativen ich-erzähler, die anderen sagen, jedes gedicht wird durch ein lyrisches ich ausgedrückt. die begrifflichkeit ist auch total irreführend, weil sie dieses "ich" beinhaltet.
würde schon sagen, dass du hier ein lyrisches ich hast, roman. es beobachtet nur aus der distanz und hält sich selbst verborgen. ich sag das nur deshalb, weil es keinen anderen mir bekannten begriff für verschiedene perspektiven in der lyrik gibt.

Zitat:
und wer sein haar vermengt mit
den grauen zweigen der korkeichen der
pult sich die mückenstiche tief

aus dem fleisch dann staunt er

über die nähe der dampfenden mohnblumenfelder und
abfalltonnen zu seinem schwarzbrotherz



habe probleme mit diesem teil hier. das drängt mir zu stark auf eine klimax hin, auf irgendeine. finde das auch sehr assoziativ, abstrakt im gegensatz zu I - III
aber am wenigsten gefällt mir das schwarzbrotherz, das ist mir an dieser stelle viel zu kitschig.
würde das noch mal überarbeiten oder klarer darstellen, dass es sich bei teil IV stilistisch anders verhält. ansonsten fällt das für mich aus der reihe.

I-III hingegen gefallen mir sehr gut.

lg dennis


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"vielleicht ist der mensch das was man in den/ ersten sekunden in ihm sieht/ die umwege könnte man sich sparen/ auch bei sich selbst"
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jim-knopf
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Goldene Feder Lyrik


BeitragVerfasst am: 14.10.2014 13:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

guten tag,

vielen dank nochmal für die kommentare.
was den letzten teil betrifft, bin ich selbst noch zwigespalten.
ich werde mir was überlegen!

gruß
roman


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