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Der nächste Schritt: Amazon und die eBook Flatrate

 
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hexsaa
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Ei 6 Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 30.09.2014 14:02    Titel: Der nächste Schritt: Amazon und die eBook Flatrate eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Thema bleibt schwierig. Hier ist der Link zu einem Artikel über amazons Pläne bezüglich einer eBook Flatrate:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/e-books-amazons-naechster-coup-13177795.html


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Stern
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1167
Wohnort: Im Wald


BeitragVerfasst am: 30.09.2014 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Jaja, Amazon der große verkannte Wohltäter der Autoren, im Gegensatz zu den bösen Velagen. Wer's glaubt...
 Wink
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josephine
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 499



BeitragVerfasst am: 30.09.2014 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Im Prinzip wird Amazon in meinen Augen für "normale" Autoren mit der Zeit sowieso egal werden, denn sie werden schlichtweg verdrängt. Zuerst waren es die Selfpublisher die Amazon überschwemmt haben. Schaut man sich jetzt mal die Top 100 dort an, sind es mittlerweile bestimmt zu 40% als erotischer Liebesroman getarnte Erotikromane, die dort Einzug halten und gekauft werden wir blöde. Ich schätze die Zahl dieser Erotikerscheinungen in den "normalen Rängen" (eigentlich gehören sie da ja überhaupt nicht hin) wird sich in der nächsten Zeit noch um einiges verfielfachen und dann sowieso den Markt auf Amazon beherrschen. Ob sich Amazon damit im Laufe der Zeit selbst eine Grube gräbt, wird sich zeigen, aber die breite Masse verlangt wohl danach. Wahrscheinlicher wird Amazon bald im Büchersegment das sein, was das Privatfernsehen, bei den Zuschauern ist.

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Nucleus
Geschlecht:männlichSchmierfink


Beiträge: 96



BeitragVerfasst am: 30.09.2014 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Amazon hat einen neuen Markt geschaffen für kurze, schnell geschriebene, unglaublich billige Bücher.


Hier liegt das wesentliche Detail, der Markt mag wachsen, differenziert aber eindeutig zwischen den Zielgruppen. Leser die es kurz und schnell mögen finden das Angebot eines guten Verlags sowieso uninteressant.
 
Zitat:

Geht es darum, ob die Verlage überleben? Ob Autoren noch von ihren Büchern leben können?

 
Es ging schon immer darum ob Verlage überleben und möglichst viel Geld machen, in den USA haben sie sich aber etwas zu sehr hinter ihrem Monopol versteckt und auch die neuen Medien verschlafen.

Die größte Dummheit die sie sich erlaubt haben liegt einige Jahre zurück als die 5 größten US Verlage mit apple illegale Preisabsprachen ausgehandelt hatten so das apple die Preise für ebooks erhöhen konnte und zum ipad release wie gerufen kam. Damit wurde auch amazon als günstige Konkurrenz ausgeschaltet, die damals die Bücher noch für 8-10 Dollar angeboten hatten.
 
Die Frage ob Autoren von ihren Büchern leben können dürfte zumindest die Kartell Beteiligten noch nie interessiert haben. Zumal das auch der Verbraucher zu spüren bekam. Dafür gabs zwar Millionen Dollar Strafen gegen Verlage und apple, aber die Frage die ich mir stelle ob es so klug war einem Unternehmen wie amazon mit einer Kartellbindung ans Bein zu pinkeln.

Wer weiß wie sich der Buchmarkt entwickelt hätte wenn die mächtigsten Verlage der USA, apple und amazon fair miteinander umgegangen wären und vorallem die Verbraucher wortwörtlich nicht veräppelt hätten.

Langfristig gesehen sind die Leidtragenden die Autoren und den Schaden kann man eigentlich nur noch minimieren indem man versucht den Leser für Qualität zu sensibilisieren und ihnen die Unterschiede deutlich klarmacht um den Markt sinnvoll zu trennen.
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Matzaton
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 38
Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 30.09.2014 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Das Flatrate System für Bücher wird auf Dauer nicht bestehen können. Jedenfalls nicht, wenn auf Qualität Wert gelegt wird. Woher soll die Qualität kommen, wenn nur der Händler den großen Reibach macht und alle anderen in der Wertschöpfungskette nicht viel abbekommen?
Das Flat Modell wird also Langfristig nur zur Wühlkiste für schnell runter geschriebene Texte sein, worauf die "Kunden" bald keine Lust mehr haben werden.

Hoffe ich zumindest!
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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1231



BeitragVerfasst am: 30.09.2014 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

josephine hat Folgendes geschrieben:
. Schaut man sich jetzt mal die Top 100 dort an, sind es mittlerweile bestimmt zu 40% als erotischer Liebesroman getarnte Erotikromane, die dort Einzug halten und gekauft werden wir blöde.


Angeblich boomen diese Bücher bei Amazon, weil man sie da so schön anonym kaufen kann. Wer würde schon zugeben, dass er solchen Schund liest? (Ok, hat sich seit 50 Shades of Grey auch geändert).
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josephine
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 499



BeitragVerfasst am: 01.10.2014 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Stefanie hat Folgendes geschrieben:

Angeblich boomen diese Bücher bei Amazon, weil man sie da so schön anonym kaufen kann. Wer würde schon zugeben, dass er solchen Schund liest? (Ok, hat sich seit 50 Shades of Grey auch geändert).


Ja, leider. Aber diese Bücher gehören eigentlich nicht in die normalen Ränge sondern in die extra Erotiksparte von Amazon. Nun, als erotischer Liebesroman getarnt, überschwemmen sie dort alles. Diese Bücher werden einfach überall reingesetzt, um die Sichtbarkeit zu erhöhen, in Liro, zusätzlich noch in Humor, du findest sie in Dramatik überall. Und das finde ich bedenklich.

Aber zur Flatrate. Der Autor muss wohl zustimmen, ob er in dieses Programm aufgenommen werden will und es ist ausschließlich für Autoren die über Amazon veröffentlichen. Es ist wohl eine Onleihe in der Art wie Skoobe. Für Selfpublisher ein Anreiz, um eine größere Leserschaft zu erreichen, und auf weitere Werke aufmerksam zu machen.


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Matzaton
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

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Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 01.10.2014 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es ist wohl eine Onleihe in der Art wie Skoobe.


Nein das gibt es schon mit Amazon Prime. Das Flatrate-Programm ist, dass du so viele Bücher laden kannst wie du willst. (Beim "Ausleihen" geht immer nur eines bei Amazon).
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Magpie
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BeitragVerfasst am: 01.10.2014 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stehe dem auch kritisch gegenüber.
Die Flatrates führen dazu, dass sich viele Bücher herunterladen, da sie billig sind, diese aber als Dateileiche auf vielleicht ewig vor sich hindümplen und nie gelesen werden. Das verzerrt das Rating (nicht gekauft weil gut, sondern weil billig)

Was möchte der Verbraucher? Fast alle normalen Menschen - die jetzt auch nicht unendlich viel lesen - suchen ein bestimmtes Buch (was sich die Nichte zum Geburtstag wünscht o.ä.) zuerst bei amazon.
Wird es diese speziell gesuchten Bücher irgendwann einmal dort nicht mehr geben, da sie von no-name-Erotik (oder was auch immer)-Romanen verdrängt werden, wird amazon auf Dauer für den Verbraucher uninteressant. Es ist vielleicht die erste Wahl beim online-Kauf, aber es braucht nicht viele Tastenhiebe, um auf Thalia.de etc. umzuschwenken.
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josephine
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 499



BeitragVerfasst am: 01.10.2014 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Matzaton hat Folgendes geschrieben:

Nein das gibt es schon mit Amazon Prime. Das Flatrate-Programm ist, dass du so viele Bücher laden kannst wie du willst. (Beim "Ausleihen" geht immer nur eines bei Amazon).


Scheinbar nicht. Scheinbar kannst du beim Flatrate Programm aus einem Pool von 30 000 Büchern auswählen, darfst einmal zehn Bücher ausleihen und dann immer eines, wenn du wieder eins zurückgegeben hast. So habe ich das gehört, aber nagel mich nicht fest. Es ist wohl mehr ein Monats-Abo als eine wirkliche Flatrate.


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Matzaton
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 38
Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 01.10.2014 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

josephine hat Folgendes geschrieben:

Scheinbar nicht. Scheinbar kannst du beim Flatrate Programm aus einem Pool von 30 000 Büchern auswählen, darfst einmal zehn Bücher ausleihen und dann immer eines, wenn du wieder eins zurückgegeben hast. So habe ich das gehört, aber nagel mich nicht fest. Es ist wohl mehr ein Monats-Abo als eine wirkliche Flatrate.


Ich bezog mich auf Dein Wort Onleihe also auf Ausleihen. Das gibt es bereits bei Amazon.
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hexsaa
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BeitragVerfasst am: 01.10.2014 09:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

josephine hat Folgendes geschrieben:
Matzaton hat Folgendes geschrieben:

Nein das gibt es schon mit Amazon Prime. Das Flatrate-Programm ist, dass du so viele Bücher laden kannst wie du willst. (Beim "Ausleihen" geht immer nur eines bei Amazon).


Scheinbar nicht. Scheinbar kannst du beim Flatrate Programm aus einem Pool von 30 000 Büchern auswählen, darfst einmal zehn Bücher ausleihen und dann immer eines, wenn du wieder eins zurückgegeben hast. So habe ich das gehört, aber nagel mich nicht fest. Es ist wohl mehr ein Monats-Abo als eine wirkliche Flatrate.

Bei amazon Prime darfst du 1 Buch pro Monat aus dem Fundus ausleihen.


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Matzaton
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 38
Beiträge: 21



BeitragVerfasst am: 01.10.2014 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ja sag ich doch! Aber ich glaube Josephine und ich haben nur an einander vorbei geredet.
(Weil ich mich auf den Ausdruck Onleihe fixiert habe) und in der Flat wird ja nicht ausgeliehen sondern einfach runtergeladen.

LG
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Adrian Pein
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 55
Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 01.10.2014 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Matzaton hat Folgendes geschrieben:
Das Flatrate System für Bücher wird auf Dauer nicht bestehen können. Jedenfalls nicht, wenn auf Qualität Wert gelegt wird. Woher soll die Qualität kommen, wenn nur der Händler den großen Reibach macht und alle anderen in der Wertschöpfungskette nicht viel abbekommen?
Das Flat Modell wird also Langfristig nur zur Wühlkiste für schnell runter geschriebene Texte sein, worauf die "Kunden" bald keine Lust mehr haben werden.

Hoffe ich zumindest!


Tja, leider bin ich da eher pessimistisch.
Der Anspruch an das geschriebene Wort sinkt eher beständig. Qualität steht nicht mehr an erster Stelle. Für die Kunden eher ein gefundenes Fressen, denn die Geiz-Geilheit der Leute nimmt zu als ab.
Billige Stories/Romane, oft ohne Lektorat sind schon in der Überzahl. Alleine bei den eBooks findet man/frau Schund, der vor 20 Jahren nie möglich gewesen wäre.
Auch große Verlage sind bereit, die "dümmlichsten" Romane zu übersetzen und das Risiko einzugehen, dass sie sich vielleicht nicht lange gut verkaufen.
Daher werden oft Zyklen mitten drunter eingestellt, einfach, weil sie unrentabel sind.
Die Qualität sinkt immer mehr, dafür steigt der Umsatz, kurzfristig und oft auch langfristig.
Man muss nur mal beobachten, wie viele neue Bücher den Markt "erobern".
Und?
Sind darunter noch durchwegs interessante Bücher, wie vor zwanzig oder dreißig Jahren?
Diese machen mittlerweile nur mehr einen Bruchteil aus.
Wenn ich als Vielleser in eine Buchhandlung gehen, fällt es mir schwer, was "Gutes" zu finden. Es gibt einige Themen, die immer wieder zu finden sind, alleine Bücher über Serienmörder, okkulte Themen, Weltuntergang sind so oft zu finden, dass es öde wird...
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Nucleus
Geschlecht:männlichSchmierfink


Beiträge: 96



BeitragVerfasst am: 01.10.2014 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Da braucht man nicht pessimistisch sein, denn Leser die darauf wertlegen würden sich für das Angebot eines guten Verlags sowieso nicht interessieren.

Der "Wühltisch" deckt also weiterhin nur den Bedarf der kurzen, schnellen Romane.

Es gibt keinen guten Autor der unter seinem Wert schreibt, und wenn er von seiner Kunst nicht mehr leben kann wird er ganz sicher keine Bücher mehr schreiben nur um sie zu verschenken.

Es wird immer einen Markt für gehobene oder sagen wir Literatur mit einer besseren Qualität geben, für den ein Urheber fair bezahlt wird.
Es liegt aber an den Verlagen den Verbrauchern und Autoren das zu beweisen, dann erfüllen sie auch endlich ihre Rolle als Dienstleister.
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Fjodor
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1451



BeitragVerfasst am: 02.10.2014 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

amazon ist, ob man die Firma mag oder nicht, ein cleveres, flexibles Unternehmen, das sich sicher etwas einfallen läßt, um nicht zur Plattform von Schmuddelliteratur zu verkommen.

amazon kocht allerdings auch nur mit Wasser und Entwicklungenskosten/Preiskampf usw. macht dem Unternehmen wie jedem anderen Händler zu schaffen, d.h. sie erwirtschaften nicht automatisch in jedem Quartal fette Gewinne und setzen sicher wie jedes Unternehmen auch mal zwischendurch aufs falsche Pferd.

Mit anderen Worten: Keiner kann sagen, ob sich nicht sowohl die Regeln fürs Selfpublishing als auch für die Flatrate in den nächsten Jahren nicht verändern werden, wenn sich zeigt dass Angebote nicht wirklich marktkompatibel sind (und völlig ohne "Pflege" der Lieferanten geht es auch bei amazon nicht).

Ich stimme Nucleus darin zu, dass man nicht pessimistisch sein muss. Als anspruchsvoller Leser nicht, nicht als Massenkonsument und auch nicht als Autor. Für letzteren wird das Problem letztlich immer die große Konkurrenz sein und damit die Schwierigkeit, für ein Projekt eine angemessene Beachtung zu finden.

Eine jahrzehntelange Omnipräsenz wie bei der Generation Grass, Böll, Simmel wird es nie mehr geben, da es viel mehr Informationskanäle, Medienkonkurrenz etc. gibt. Vielleicht führt es dazu, dass selbst hochkarätige Autoren deshalb schneller (oder zeitweise) die Produktion einstellen, aber wenn man die Bibliografien mancher Größen betrachtet, wäre es kein Kulturverlust, wenn sie nur ihre Meisterwerke veröffentlicht hätten.  Selbst unsere überragenden Klassiker hatten zu ihrer Zeit ihre "Brotjobs" - der Qualität ihrer Werke hat es nicht geschadet.

Um nicht falsch verstanden zu werden: ich denke, dass die Möglichkeit der Professionalisierung der Qualitätssicherung förderlich ist, aber sie ist keine Sache von Gedeih oder Verderb.

LG, F.
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JMVolckmann
Geschlecht:männlichSchneckenpost

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Beiträge: 9
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BeitragVerfasst am: 02.10.2014 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich betrachte die Entwicklung auch mit gemischten Gefühlen, bin zeitgleich neugierig und pessimistisch. Ein Besuch im Kindle-Store bringt es tatsächlich mit sich, dass man von einer Flut von Covern überschwemmt wird, die (halb)nackte ineinander verschlungene Leiber zeigen. Wie viel Qualität dahinter steckt, möchte ich eigentlich gar nicht erst ausprobieren, so wenig einladend wirkt das.
Auf der anderen Seite wird ja aber gerade auch die Möglichkeit geboten, sich als Self-Publisher auszuprobieren, ohne große Risiken in Kauf nehmen zu müssen. Ob die Nachfrage nach Schmuddelliteratur allerdings so hoch ist, wie das Angebot vermuten lässt, wird die Zeit zeigen. Wohin die Qualität gehen wird, und mit ihr der Preis (als daraus abgeleitete wirtschaftliche Größe) bleibt auch abzuwarten.
Ich darf aber auch nicht unerwähnt lassen, dass ich selber von Amazon profitiere (wenn auch nicht im finanzielle Sinne). Schließlich habe ich über das Kindle-Singles-Programm eine Kurzgeschichte veröffentlichen können. Amazon hat dafür einen professionellen Rahmen geboten: Professionelles Lektorat durch Laurenz Bolliger, abschließendes Korrektorat, Cover-Gestaltung über eine Grafik-Agentur und eine eigene Werbefläche für die Kindle-Singles. Als vorher unveröffentlichter Autor habe ich dadurch extrem viel gelernt, und ich denke nicht, dass das mit einer Kurzgeschichte auf dem traditionellen Wege möglich gewesen wäre. Und ich bin mir außerdem recht sicher, dass Amazon an meiner Kurzgeschichte kaum etwas verdienen wird (ich ja auch nicht, obwohl ich 70% Tantiemen einstreiche und keine Kosten hatte).
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Timmytoby
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 39
Beiträge: 41



BeitragVerfasst am: 03.10.2014 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Bevor hier jetzt wieder der Untergang des Abendlandes beschworen wird mal einige Fakten:

Das «Kindle Unlimited« Angebot gibt es in den Vereinigten Staaten schon einige Zeit und ist Bestandteil des «KDP Select« Service für Autoren. Der Service hat erstmal nicht direkt etwas zu tun mit dem bisher auch schon in Deutschland verfügbaren «Amazon Prime« Service (wie oben schon erwähnt), der wohl so eine Art Testlauf dargestellt hat.
Für $9,99 kann ein Kunde sich bis zu zehn ebooks gleichzeitig auf unbeschränkte Zeit aus der Kindle Leihbücherei ausleihen.
Aber nur eBooks die der Käufer bewusst bei »KDP Select« anmeldet stehen zur Verfügung.
Im Unterschied zum normalen KDP (bei dem der Verkäufer mehr oder weniger machen kann was er will, was Preise/Rabattaktionen und Ähnliches angeht und seine Werke auch bei allen anderen Shops im Internet anbieten darf), verpflichtet KDP Select den Verkäufer für 90 Tage ausschließlich über den Kindle Shop zu verkaufen und setzt strikte Regeln für Rabattaktionen. Nach Ablauf der Frist kann dieser Vertrag natürlich freiwillig erneut um 90 Tage verlängert werden.

Das heißt, das KDP Select ohnehin bei weitem nicht von allen Verkäufern genutzt wird. Vermutlich nicht einmal von den meisten.
Von dem was ich in englischen Autorenforen gelesen habe, schließe ich dass KDP Select (und damit auch die Leihbücherei) von den meisten Nutzern als reines Marketinginstrument wahrgenommen wird.

Wie sieht es bei der Vergütung aus?
Wird ein geliehenes Buch zu mehr als 10% vom Kunden gelesen, erhält der Verkäufer einen Anteil am monatlichen KDP Select Global Fund.

Für den Monat August lag die Höhe dieses Fonds bei $2 Millionen. Der Auszahlungsbetrag pro (mehr als 10%) gelesenem Buch war $1,54.
Zum Vergleich: Für ein für $0,99 verkauftes eBook erhält ein normaler KDP Verkäufer im Regelfall etwa $0,70, kann dafür aber auf mehr als einer Plattform verkaufen und seine Preise und Aktionen selbst festlegen.

Wie sich das nun alles weiterentwickeln wird in Zukunft ist natürlich ungewiss. Aber ich sehe momentan wenig Anlass für Drama. Das ganze ist eine absolut freiwillige Vertriebsquelle die nur für eine sehr spezifische Kategorie Verkäufer attraktiv ist, und darüber hinaus auch noch strikt zeitlich begrenzt.
Offen gesagt sind die Verlage selbst schuld an der Misere.
Vor 15 Jahren hat sich die Musikindustrie mit Treten und Schreien gegen das Internet gewehrt.
Vor 10 Jahren waren die Film- und Computerspieleindustrie dran ihren Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen Breitband würde bald wieder abgeschafft.
Vor 5 Jahren hat es die Fernsehindustrie getroffen und wieder konnte man die Tränen aus weiter Ferne hören.
Und nun sitzt die Bücherbranche in der gleichen Patsche und hält sich an die gleichen sinnlosen Strategien wie ihre Vorgänger: Leugnen der Realität, Verteufeln der neuen Technik und absoluter Unwillen ihr Geschäftsmodell auch nur minimal der Realität anzupassen.

Mein Mitleid hält sich stark in Grenzen.
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Nayeli Irkalla
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Niemand liest sie, aber sie liegen in jedem Kiosk und Bahnhof und werden wöchentlich durch neuere Erscheinungen ersetzt ... Die Handlungen sind platt und vorhersehbar und bestechen nicht durch Originalität, sondern durch vertraute Muster, bei denen die Leser genau wissen, was sie erwartet ... Der Schreibstil rangiert irgendwo zwischen grottig und Adjektiven ... Und mit ihnen werden Millionen gemacht und die Autoren können davon leben, wenn sie es hauptberuflich machen.

Wisst ihr, von welchen Erzeugnissen des Buchmarktes ich rede - die ihren Verfassern meist viel mehr einbringen als seriöse Kleinverlagstitel?

Erotische E-Books mit viel Gefühl sind die neuen Heftromane. Schnell geschrieben, schnell konsumiert, schnell vergessen. Sie werden sicher nicht den alten Buchmarkt verdrängen, genausowenig wie Heftromane das getan haben, aber sie werden Leser binden, die sich vor zwanzig Jahren vielleicht den Heftromanen zugewendet hatten.

Heftromane gibt es seit vielen Jahrzehnten, und der "normale" Buchmarkt ist daneben nicht zusammengebrochen. Ich bin eigentlich recht zuversichtlich, dass auch diese neuen erotischen Liebesromane das nicht bewirken werden. Und bis dahin bieten sie mir als Autorin eine recht zuverlässige Einnahmequelle, die mir gleichzeitig ermöglicht, mein Handwerk weiter zu verfeinern und Schreibroutinen zu entwickeln. Dabei habe ich mehr Freiheiten, als wenn ich Heftromane schreiben würde, denn mit Heimat in den Bergen oder Adel kann ich deutlich weniger anfangen als mit SM-Elementen und Thrill.

Ob ich mein Leben lang nur so was schreiben will? Wahrscheinlich nicht - aber niemand bestraft einen da, wenn man (im Rahmen der Genrekonventionen) handwerklich schön schreibt und originelle Ideen einbringt. Im Gegenteil. Ich finde da eine Spielwiese für alle möglichen spannenden Themen, die ich abhandeln darf und die mir vom Verlag abgekauft werden, wenn ich nur den Rahmen "Sie trifft ihn, es gibt Missverständnisse, die Missverständnisse werden überwunden" einhalte und ein bis zwei Sexszenen einarbeite (die ebenfalls kreativ gehandhabt werden dürfen).

Und parallel dazu arbeite ich unter einem anderen Pseudo weiter an den Dingen, die mich interessieren, wobei ich auch da merke, dass die Texte nicht schlechter werden, wenn ich die Eckpfeiler einer Liebesgeschichte mit drin habe. Liebe und Überleben sind einfach zwei sehr, sehr starke menschliche Kernbedürfnisse, die emotionale Ebenen in Lesern ansprechen, die viel tiefer gehen als das Bedürfnis gebildeter Menschen nach schöner Sprache.

Ich sehe hier kein entweder - oder, sondern eine weitere Möglichkeit, als Autor mit dem Schreiben Geld zu verdienen.

***

Bei diesen ganzen Diskussionen über Qualität frage ich mich immer, warum dabei so wenig bedacht wird, dass wir Autoren letztlich auch Dienstleister sind. Wir erzählen Geschichten - und die sind immer nur so gut, wie sie von den Lesern wahrgenommen werden. Als Musikhörerin höre ich auch nur selten anspruchsvolle, gute Opern, und recht oft einfach Musik, die mich emotional berührt. Klar, das sind meist auch relativ fähige Musiker - aber sie werden in den seltensten Fällen in den Feuilletons erwähnt.


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Nucleus
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man Geld verdienen will, kann man natürlich auch Heftchenromane schreiben, oder einen anderen Beruf wählen.
Was einem wichtiger ist, muß jeder für sich entscheiden.

Nayeli Irkalla hat Folgendes geschrieben:


Bei diesen ganzen Diskussionen über Qualität frage ich mich immer, warum dabei so wenig bedacht wird, dass wir Autoren letztlich auch Dienstleister sind. Wir erzählen Geschichten - und die sind immer nur so gut, wie sie von den Lesern wahrgenommen werden.


Ein Dienstleister ist man erst wenn man im Auftrag anderer schreibt.Ghostwriter für Autobiografien sind zum Beispiel Dienstleister.
Davon mal abgesehen kann man für einen Euro kaum noch eine akzeptable Leistung erwarten.

Eine Frage die ich viel wichtiger finde, weshalb es immer weniger um die Kunst beim schreiben geht. Da wären wir auch wieder bei der Musik, denn welcher Künstler kann schon groß von seinem Beruf leben ...

Kunst ist für mich das Ergebnis einer sehr kreativen Arbeit und großer Teil der Selbstgestaltung. In der Literatur sollte man erstmal wieder den kulturellen Wert zu schätzen wissen, aber scheinbar wird das von einem Teil der Gesellschaft mit Discounterkultur verwechselt. Wink

Leichte Kost und plattgeklopfte Literaturschnitzel, die man der Masse zum Fraß vorwerfen kann, machen den modernen Zeitgeist satt.
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Nayeli Irkalla
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn man Geld verdienen will, kann man natürlich auch Heftchenromane schreiben


Und wenn einem das Schreiben und das Erzählen von Geschichten so unwichtig ist, dass es einem reicht, hin und wieder als Hobby ein paar Stunden damit zu verbringen, muss man damit auch kein Geld verdienen wink, weil man dann ja völlig zufrieden damit ist, die meiste Zeit nicht zu schreiben, sondern im Büro unter den Neonröhren zu sitzen und Kundentelefonate zu führen.

Für mich ist es eine Grundsatzfrage, die wohl jeder anders beantwortet, so von wegen Henne und Ei. Sind die Zuschauer dafür da, sich dem Künstler anzupassen, um durch seine Kunst belehrt und gebildet zu werden und den Künstler zu bewundern? Oder ist der Künstler dafür da, bei seiner Kunst gut genug zu werden, um seinen Zuschauern das zu geben, wonach sie sich sehnen?

Ich war mal Lehrerin und muss ehrlich gestehen, dass ich die Nase voll davon habe, Leuten beizubringen, wie sie angeblich denken sollen. Klappt eh nicht. Die Menschen sind viel zu bunt, und genau das liebe ich so an ihnen - und am Schreiben. Mein Verständnis von Kunst ist also tatsächlich, etwas zu erschaffen, was den Lesern gefällt, was sie berührt und in ihnen nachklingt. Nicht, ihnen beizubringen, was ihnen gefälligst zu gefallen hat.

Und so kann man am Buchmarkt eben auch ablesen, was den Leuten in der Realität gefällt - und nicht nur, was ihnen gefälligst zu gefallen hat. Und das spiegelt sich in den Verkaufsrängen und Bestsellerlisten.


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Timmytoby
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BeitragVerfasst am: 03.10.2014 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

So falsch ist das mit dem Dienstleister nicht.
Nicht jeder Maler/Illustrator/Graphic Designer schafft unsterbliche Kunst, da ist auch schlicht die Nachfrage nicht da.
Es wird keiner gezwungen sich als kundenorientierter Schreiber zu verstehen, aber umgekehrt ist es auch eine zutiefst deutsche Einstellung zur Literatur, dass diese angeblich immer den Anspruch Kunst zu sein haben müsse.
Dank unseres sehr speziellen Kult des Genies ergeben sich auch so Merkwürdigkeiten, wie die Tatsache, dass an deutschen Hochschulen Kurse fürs Erlernen des Schreibens eine absolute Rarität sind. Da müssen sich Interessierte verschämt in die Volkshochschulen drücken oder Fernkurse belegen, wenn sie hoffen das grundlegende Handwerk des Schreibens vermittelt zu bekommen.
Im angelsächsischen Raum findet sich umgekehrt kaum ein College oder eine Universität, die nicht mindestens einen ‚Creative Writing‘ Kurs anbietet, oder sogar ganze Studienabschlüsse.

Wie Nayeli Irkalla bereits angesprochen hat: Die Groschenromane gibt es seit langer Zeit und sie waren bereits ein kommerzieller Erfolg im 19. Jahrhundert. Mein Vater sammelt seit Jahrzehnten Perry Rhodan, und ist als rüstiger Rentner letztes Jahr umgestiegen auf einen eBook-reader. Da kann er sich seine geliebten Heftchen für einen knappen Euro kaufen und die Schrift so groß stellen, wie er mag.
Und auch den erotischen Liebesroman gibt es schon bei weitem länger als nur ein paar Jahre. Der Boom jetzt hat sicher auch zu tun mit der großen Anonymität beim Lesen und Kaufen, aber neu sind sie nicht.

Die herablassende Art wie über die Erfolge anderer selbstveröffentlichender Autoren immer in allen deutschen Schriftstellerforen gesprochen wird, finde ich tatsächlich derartig widerlich, dass ich es nicht auszudrücken vermag.
Was ich dann aber bei Weitem schlimmer finde, ist die Tendenz auch in gleicher Art über die Leser und Kunden zu sprechen.
Die Einstellung findet sich in keinem anderen Beruf wieder, und ist schlicht inakzeptabel.
Ich würde persönlich keine erotischen Romane lesen, die sind einfach nicht mein Genre. Deswegen missgönne ich weder Lesern noch Autoren ihre Bücher.
Umgekehrt kann ich auch mit 99% der Bücher, über die sich das deutsche Feuilleton jedes Jahr hechelnd in inzestuöser Art und Weise begeistert, nichts anfangen. Missgönne ich den Autoren oder Lesern ihren Spaß? Sicher nicht. Wer prätentiös, mag soll prätentiös bekommen.
Das ist das Grundprinzip eines Dienstleistungsberufs.
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