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Laila, die Chef-Bauchtänzerin der Tierklinik


 
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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 22.08.2014 13:09    Titel: Laila, die Chef-Bauchtänzerin der Tierklinik eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Laila, die Chef-Bauchtänzerin der Tierklinik


Ein herzliches Hallo +++ Schlagsahne und Schlabberhosen +++  Die Vision des Plans


Nennt mich Laila. Vor einiger Zeit, ich weiß nicht mehr wie lange, als keine Münzen mehr in meinem Louis-Vuitton-Täschchen klimperten und ich immer weniger Lust auf all die verrückten Dinge in dieser Welt verspürte, trug mir das Schicksal zu, wie ich etwas Kapital aus meinem Bäuchlein schlagen und die körperliche Seite des Lebens kennenlernen konnte. So war es auch schon immer meine Art gewesen, alte Gewohnheiten und Mini-Jobs fallen zu lassen und meinen Geist beständig mit Neuem zu füttern. Tat ich das nicht, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich anfangen würde, Schlägereien im Supermarkt anzuzetteln, indem ich die Kunden mit Schlagsahnebechern bewarf oder ich mich dazu veranlasst sah, in der Straßenbahn auf dem Weg in die Heia Hiphoppern die Schlabberhosen herunterzuziehen. 

Gerade die Schlagsahne, zusammen mit ihren schurkischsten Verbündeten, den Erdbeeren, hatte in jener Zeit damit zu tun, dass unverhofft das Schicksal anklopfte. Der Strunk einer dicken Erdbeere schaute aus meinem Mund heraus, ich betrachtete nachdenklich meinen Bauch, als von draußen ein mittäglicher Sonnenstrahl ins Zimmer fiel. Er fiel auf das Glaskätzchen, das auf meiner Lieblings-BluRay Kill, Pussycat, Kill! stand und das Kätzchen lenkte den Strahl direkt auf meinen Nabel, so wie im ersten Teil von Indiana Jones ein Sonnenstrahl durch einen Edelstein fällt und den Standort eines Schatzes verrät. Genau in dieser Sekunde drehte der Student aus der Wohnung über mir Punjabi MCs Knight Rider Bhangra** auf volle Lautstärke auf und, wie soll ich sagen, ich tauchte durch meinen Nabel in eine fremde und dennoch vertraute Welt und wusste plötzlich, was ich tun werde und was ich schon immer tun wollte. Da war er: der Plan. Es schien, als sei dieser Plan schon lange ohne meine aktive Beteiligung in mir gewachsen und gereift und nun zeigte er sich mir zum ersten Mal in einem prophetischen Bilderreigen. Erst neulich erfuhr ich durch Doktor Drusel, dass man solch einen Moment eine Epiphanie nennt. Ein seltsames Wort, aber ich finde, es passt sehr gut zu diesen seltsamen Sekunden, die ich für immer in meinem Herzen tragen werde.



Knäckebrot macht Wangen rot +++ Wie mich die Tierklinik fand +++ Ein weites Feld

Gut, nun hatte ich also einen Plan und der erste Schritt lautete: Bauchtanz lernen und dadurch der Menschheit helfen. Das hörte sich schon deutlich besser an, als an der Supermarktkasse zu sitzen und zu gucken, ob auch alle Eier im Karton sind. Dort wollte man ja sowieso nichts mehr von mir und meinen Schlagsahneschlachten wissen. Also konnte ich mich ganz auf den Bauchtanz-Kurs an der Volkshochschule konzentrieren und ich las mich nebenbei ein in die indische Kosmogenie und die Kunst, Mahnungen nicht am Ego knabbern zu lassen.

Schon einige Monate darauf hatte ich meinen ersten öffentlichen Auftritt auf dem Benefizessen zugunsten der Tiramisugeschädigten***. Beim Tanz, selbstverständlich zu Knight Rider Bhangra, fiel hin und wieder mein Blick auf einen attraktiven Herren mit grauen Schläfen, der mit der üblichen Kleinstadtprominenz an einem Tisch saß. Nach seinem ich-weiß-nicht-wievielten Apfelkorn nahm er anscheinend all seinen Mut zusammen, ließ seinen Ehering dezent in die Anzugtasche gleiten und gesellte sich zum Kreis um mich herum. Kaum hatte ich meine Darbietung beendet, waren wir auch schon in ein wundervoll abstruses Gespräch über Orientalismus, zwanghaftes Erröten und Knäckebrot vertieft. Ich glaube, er hatte auch so eine Art Epiphanie als er erfuhr, dass er schon der dritte Mann war, der mir gestand, spannende Gefühle zu haben, wenn er, etwa frühmorgens auf dem Weg zur Kaffeemaschine, barfuß über Knäckebrot lief. Kierkegaard habe mal was über Knäckebrot und spannende Gefühle geschrieben, sagte ich und das notierte er sich gleich mit seinem Barmer-Kuli auf den Wulst unter dem Daumen. »Ich bin übrigens arbeitslos«, flötete ich Doktor Drusel währenddessen zu. Und seitdem bin ich Chef-Bauchtänzerin der Tierklinik Drusel.

Oft werde ich gefragt, welche Aufgaben denn überhaupt die Chef-Bauchtänzerin einer Tierklinik übernimmt. Nun, das ist ein weites Feld. Bäuche, so weiß die Wissenschaft, wirken beruhigend auf Mensch und Tier. Ich tanze zu therapeutischen Zwecken vor Kindern, während man ihr Kackerle operiert; ich tanze vor traumatisierten Kleintieren, um ihre Angst zu lindern; ich tanze während Kaffeepausen vor der Belegschaft oder auch mal, wenn Karl, also Herr Drusel, Überstunden schiebt. Denn mein Bauch wärmt wie die Sonne und leuchtet kühl wie der Mond. Tag und Nacht werden eins, wenn man sich auf das Pochen im Solarplexus einlässt. Ja, dieses Pochen rührt nicht immer von zu viel Koffein oder Bauchspeicheldrüsenkomplikationen, erkläre ich gerne, wenn man mich darauf anspricht. Manchmal schlägt es auch Alarm wie Spidermans außergewöhnlicher Gefahrensinn und ein solcher Alarm sollte mich zum nächsten Schritt meines Plans führen.


_______

* Dieser erste Absatz orientiert sich an der Eröffnung des Romans Moby Dick

** https://www.youtube.com/watch?v=mhxRBa7zaOI

*** Die Formulierung "Benefizessen zugunsten der Tiramisugeschädigten" ist dem Werk von Gerhard Polt entnommen   

Zum Text selbst: ich wollte mal wieder etwas Trash im dsfo beisteuern, diesmal mit dem Ziel/der Frage, ob ich es schaffe, aus der absurden Prämisse einen unterhaltsamen Text zu schustern. Grüße!


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Papa Schlumpf
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BeitragVerfasst am: 24.08.2014 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, also, unterhaltsam ist er auf jeden Fall für jemanden, der mit abstrusen Geschichten etwas anzufangen weiß und vielleicht Douglas Adams mag. Der Anfang holpert leider etwas.
Zitat:
Vor einiger Zeit, ich weiß nicht mehr wie lange

Der Nebensatz ist leider keiner, weil unvollständig. "... es her ist" könnte dem abhelfen oder (etwas trashiger) "... viel" statt "lange".
Die Logik in längeren Sätzen ist manchmal schwer nachzuvollziehen, man muss sich eingelesen haben, dann gehts.
Also, in summa, hübsch. Geht es noch weiter? Wäre interessiert.
Viele Grüße
Papa Schlumpf


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holg
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BeitragVerfasst am: 25.08.2014 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sun.
Gefällt mir, dein kleines Trash-Stückchen. Da sind viele schöne Anspielungen drin (obwohl Punjabi MC für mich eher Brechmittel ist), die Geschichte ist herrlich absurd-zwangsläufig, der Sprachstil der Geschichte (und meiner Verehrung) würdig.
Ein bisschen erinnert es mich (wohlig) an die Clown-Frau-Geschichte vom letzten Jahr.

Bitte fortsetzen!

holg


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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 25.08.2014 12:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Beiden! Vielen Dank für eure Rückmeldungen.

Ah, Papa Schlumpf, dieser Schnitzer am Anfang ärgert mich jetzt ein bisschen, danke für den Hinweis. Ist wohl meiner Umgangssprache geschuldet, diese missverständliche Auslassung.
Die anderen Sätze sind tatsächlich auch etwas vollgestopft mit allerlei Popkultur-Referenzen aber das, finde ich, passt auch ganz gut zur Hauptfigur, die sich ja auch querbeet für vieles, für kurze Zeit, interessiert.

Und ja, Douglas Adams' "Standardwerk" habe ich auch im Schrank. Es sind seit längerem vor allem die Humoristen und Satiriker, die sich in eine Rolle begeben und in "fremden Zungen" reden, die mir besonders gefallen, z.B. Sacha Baron Cohen mit seinem "Borat" und "Brüno" oder eben Gerhard Polt mit seinen raffinierten Monologen. Oder erst kürzlich entdeckt: "Portnoys Beschwerden" von Philip Roth - sehr komische, aber auch vielschichtige Rollenprosa in Romanform. Es wirkt durch die lebendige Sprache beim Lesen tatsächlich wie eine, teilweise haarsträubende Performance und genau das war wohl auch Roths Absicht.

Genau, holg, es bewegt sich in ähnlichen Gewässern wie die Clown-Geschichte und 2,3 andere Stücke hier von mir. Bloß: gegen Ende war diese Story zu "durchkonstruiert" und der Ich-Erzähler etwas zu farblos. Hier möchte ich versuchen, wieder freier zu spielen und mehr Frische in die Sprache reinzubringen.
Eine Konstante zu anderen Texten, die mir erst im Nachhinein aufgefallen ist: es geht eigentlich auch wieder um eine im positiven Sinne naive Person, die einem individuellen Glauben folgt, hm, das behalte ich mal im Auge.

Dsfo'ler, die hier reinschauen und mit Tierkliniken, Bauchtanz oder Kierkegaard zu tun haben, mögen es mir übrigens bitte nachsehen, wenn nicht alles der Realität entspricht Smile

Grüße
Christian
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 26.08.2014 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das ist ein schön verspielter, abstruser Text.

Den Song hatte ich mir aufgrund des Textes nicht so hektisch klingend vorgestellt.
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MartinD
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BeitragVerfasst am: 27.08.2014 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

Echt netter Text, freue mich auf die Fortsetzung!

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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 27.08.2014 17:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Und hallo nochmal! Euch beiden auch vielen Dank, dann scheine ich mich ja in die richtige Richtung mit diesem Stückchen voranzutasten. Hoffe, die Ideen zu den restlichen Teilen finden bald in eine passende Form.

firstoffertio: ja, der Song nagt wohl nicht nur holg an den Nerven, verständlicherweise. Ich fand, er eignet sich gut, weil dort indische Pop-Musik und westlicher TV-Trash aufeinander treffen. "Ein Mann kämpft mit seinem sprechenden Auto gegen das Verbrechen" - ja, das sind die Prämissen, denen Erfolg beschert ist Smile
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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 29.08.2014 13:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Der erste Arbeitstag +++ Flamenco-Fieber +++ Krach auf dem Bungalow

Die Klinik, ein süßer Bungalow, war etwas außerhalb meines Städtchens vor einem prächtigen Alpenpanorama gelegen – eine echte Seltenheit hier im hohen Norden. Ich erinnere mich gut an den Geruch von Desinfektionsmittel und Meerschweinchen, als ich nervös meinen ersten Arbeitstag antrat. Außer dem Chefarzt bestand die Belegschaft aus zwei Helferinnen. Da war die rothaarige Janine, die mich bei meiner Einweisung mit einem bösen Blick bedachte, als wolle sie sagen »Hör gut zu: ich bin die Frau, der Karl jeden Morgen beim Händeschütteln den Mittelfinger über die Handfläche streicht, ich bin seine Nummer Eins während der Überstunden. Komm mir in die Quere und ich zerkratz dir deine Briefmarkensammlung«. Um die blonde Jessica schien es besser bestellt zu sein. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass wir etwas Grundlegendes gemeinsam haben. Und tatsächlich stellte sich schon bald bei einem Rommé-Abend in der Teeküche heraus, dass wir beide dieselbe Blutgruppe haben und es nicht leiden können, wenn uns hinkende Marabus in die Karten schauen.

Meine erste Assistenz hätte fast in einem Fiasko geendet. Auf dem Anrufbeantworter hatte eine besorgt klingende Frau nur gesagt, ihre Katze hätte »Flamenco-Fieber«. Als sie dann im Behandlungszimmer die Katzenbox öffnete, begann es seltsam zu klappern. Dr. Drusel hielt seine Hand schützend vor meinen Bauch. Schleichend, unter einem schwarzen Sombrero mit roten Bommeln tänzelte die Katze auf die Behandlungsliege und spielte ununterbrochen ihre Kastagnetten.
»So geht das schon seit einer Woche«, sagte die Frau, »Wir werden noch verrückt von dem Geklapper.«
»Und wenn wir ihr einfach die Kastagnetten wegnehmen?«, schlug Karl nachdenklich vor.
»Na, versuchen Sie das mal. Mein Mann trägt Bandage um beide Hände.«
Plötzlich schlug mein Bauch Alarm. »Nein, ich bringe ihr Bauchtanz bei! Das ist leiser.«
Janine lachte nur spöttisch und dafür hätte ich sie fast in den Schwitzkasten genommen und mir alles vermasselt.

Doch ich hatte Erfolg bei der Katze und damit den Respekt meiner Kollegen. Zur Feier machte ich es mir in dieser lauen Nacht auf dem Bungalowdach bei einem Glas Rotwein bequem und zählte Sternschnuppen. Als mir keine Wünsche mehr einfielen, schrieb ich den Doktor an, der unten noch ein Rudel Flamingos versorgte: »Warum ziehst du dir nicht die Schuhe aus und kommst aufs Dach?«
Keine Minute später öffnete sich die Dachluke und Karl kam auf mich zu. Dabei knackte und krachte es fürchterlich, dass die Meisen aus den Wipfeln flohen.
»Du ... du hast das Dach mit Knäckebrot ausgelegt«, sagte er atemlos. Er ging langsam auf mich zu, bis ihm das Herz bis in den Hals hüpfte und mir der Flamingogeruch in die Nase stach.
»Womit habe ich nur so ein gerissenes Biest wie dich verdie-«
Ich legte ihm den Finger auf den Mund und nahm es billigend in Kauf, am nächsten Morgen mit Sesamkrümeln in den Ohren aufzuwachen.


.

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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 30.08.2014 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sun,

wie schön, mal wieder was von dir zu lesen! Zumindest im dsfo gibt's nichts Vergleichbares, was das Spaßpotenzial angeht, jedenfalls nicht in den Werkeboards. Laughing Alles bierernst, oder, wo mal mit humoristischer Intention, tendenziell schmallustig bzw. wie schon-mal-irgendwo-gehört.
Ich finde es immer wieder klasse, wie du dich traust, das Vakuum in Rekordzeit mit abstrusem Inventar zu füllen, um dann (wohl oft auch zu deiner eigenen Überraschung) die immanenten Bezüge nachzuliefern.

D. Adams ist hier wirklich nicht weit weg, an Tom Robbins musste ich auch denken (Salomes siebter Schleier), aber noch näher ist - war auch mir sofort aufgefallen - natürlich deine eigene Frau Clown. Das geht bei der Tierklinik los und hört bei Dingen, die aus dem Gesicht hängen, nicht auf. Macht aber nichts.
Meine Leser-Erwartung erfüllst du mal wieder - am schönsten übrigens, indem auf hinkende Marabus und Flamenco-Fieber bald die Flamingos folgen - ahnte ich's doch Pfiffig Blinzeln

Auf den Schnitzer im allerzweiten Satz bist du schon hingewiesen. Nichts zu meckern sonst. Bis jetzt Twisted Evil

LG


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MartinD
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BeitragVerfasst am: 30.08.2014 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir wirklich gut! Ein sehr seltenes Maß an Originalität, wohltuend zu lesen! Natürlich freue ich mich auf eine Fortsetzung - wenn es denn eine gibt - aber sonst warte ich auch gerne auf das fertige Werk!

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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt muss ich warten, wie das weitergeht. Teil 2 enttäuscht mich bisher etwas.
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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 00:55    Titel: Antworten mit Zitat

Vergessen! Da war ja doch was, eine Erbse:
Sun Wukong hat Folgendes geschrieben:
Zur Feier machte ich es mir in dieser lauen Nacht auf dem Bungalowdach bei mit einem Glas Rotwein bequem und zählte Sternschnuppen.


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MartinD
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
... auf dem Bungalowdach bei mit einem Glas Rotwein bequem ...

Warum eigentlich nicht?


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

MartinD hat Folgendes geschrieben:
nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
... auf dem Bungalowdach bei mit einem Glas Rotwein bequem ...

Warum eigentlich nicht?

Weil der Beischlaf erst später kommt.

Oder was meinst du ... warum wir eigentlich nicht alle bequem mit einem Glas Rotwein auf Bungalowdächern sitzen? Na, weil Rotwein so hässliche Flecken auf dem Manu macht.

gesendet von meinem Acer-Notebook,
GPS: Garten, hinten links, unter Pavillion, wegen Regenankündigung im Radio.


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MartinD
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
MartinD hat Folgendes geschrieben:
nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
... auf dem Bungalowdach bei mit einem Glas Rotwein bequem ...

Warum eigentlich nicht?

Weil der Beischlaf erst später kommt.

Oder was meinst du ... warum wir eigentlich nicht alle bequem mit einem Glas Rotwein auf Bungalowdächern sitzen? Na, weil Rotwein so hässliche Flecken auf dem Manu macht.

gesendet von meinem Acer-Notebook,
GPS: Garten, hinten links, unter Pavillion, wegen Regenankündigung im Radio.


 Laughing  Okay, dann nehmen wir Weißwein.
Hoffentlich hält der Strom länger, als der Regen dauert

Nein, warum mit und nicht bei?


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Schwer zu sagen. Ich glaube, es liegt am an dem Zusatz 'bequem' -

Ich lag bequem bei meiner Frau = bequem wegen meiner Frau

Ich saß bequem bei einem Glas Rotwein = ?

Aber war bei mir auch wirklich nur ein kurzes Stirnrunzeln. Sun muss es ja nicht annehmen, ich wollte nur mal draufzeigen.


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MartinD
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Schwer zu sagen. Ich glaube, es liegt am an dem Zusatz 'bequem' -

Ich lag bequem bei meiner Frau = bequem wegen meiner Frau

Ich saß bequem bei einem Glas Rotwein = ?

Aber war bei mir auch wirklich nur ein kurzes Stirnrunzeln. Sun muss es ja nicht annehmen, ich wollte nur mal draufzeigen.


Ich beziehe es gar nicht auf Suns Text bzw. deinen Einwurf, sondern ich frage mich generell, wie es jetzt heißen soll: ›wir sitzen bei einem Glas Wein‹ oder ›wir sitzen mit einem Glas Wein‹. Ersteres ist sogar geläufiger, Zweiteres lässt noch einen Nachsatz erwarten à la ›... in der Hand und erfreuen uns der noch vorhandenen Maikäfer‹. Scheints wieder mal einer der Fälle, wo der Kontext eine Rolle spielt - was es übrigens Schreibautomaten sehr schwer machen dürfte Smile


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 31.08.2014 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

MartinD hat Folgendes geschrieben:
Scheints wieder mal einer der Fälle, wo der Kontext eine Rolle spielt - was es übrigens Schreibautomaten sehr schwer machen dürfte Smile

That's it!
"Wir saßen beim Bier." ist ein Satz, wenn auch kein schöner.
"Wir saßen mit dem Bier." ist kein Satz, nicht mal ein hässlicher.
Germanistisch wahrscheinlich unhaltbar, aber gefühlt doch richtig.
Das sind diese Sprachgebräuchlichkeiten, an der sich jede KI die Byte-r-chen ausbeisst. Laughing
Jetzt aber weg hier, bevor Sun uns wegen OT rausschmeisst.


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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 03.09.2014 11:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

So, die Herrschaften, ich hoffe, Sie hatten ein anregendes Gespräch über den Unterschied zwischen 'mit' und 'bei', mit/bei einem Glas Bier oder Wein.
Zitat:
Zur Feier machte ich es mir in dieser lauen Nacht auf dem Bungalowdach [bei einem Glas Rotwein] bequem und zählte Sternschnuppen

Den Satzteil mit dem Wein kann man ja auch ausklammern und hat immer noch einen kompletten Satz. 'Mit' würde betonen, dass der Wein die Bequemlichkeit auslöst, oder? Der Wein soll aber nur begleitender Umstand sein.

Vielen Dank jedenfalls, nebenfluss, für deine anscheinend in einem Überschwang verfasste Lobhudelei. Aber die sich herauskristallisierende Methode bei meinen ähnlichen Texten hast du schön in Worte gefasst: das Vakum mit mehr oder weniger miteinander verzahntem, abstrusen Inventar zu füllen. So gesehen sind die verschiedenen Stories auch Überarbeitungen dieses Schreibprozesses.

Und ja, selbst überrascht wird man auch dabei - das sind dann besonders schöne Momente, wenn man merkt, dass man sich für den nächsten "Plotpunkt" etwas passendes bereits in die Eröffnung geschrieben hat, das man wieder aufgreifen kann. Auch die hinkenden Marabus, die ihre Köpfe in die Spielkarten halten... keine Ahnung wer die hereingelassen hat.

Der letzte, dritte Teil ist fast fertig, fehlt noch etwas Feinarbeit, damit er sich hoffentlich nahtlos anschließt.

firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Jetzt muss ich warten, wie das weitergeht. Teil 2 enttäuscht mich bisher etwas.
Ja, es hat sich etwas wegbewegt vom Stil des ersten Teils. Auch der dritte Teil bleibt in dieser Tonart. Hatte ich am Anfang nicht so eingeplant, aber es sind tatsächlich eher kleine Dinge im ersten Teil, die ich noch ändern würde. Würde mich trotzdem über ein Fazit von dir freuen.

Danke euch allen für die netten Worte!
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Papa Schlumpf
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BeitragVerfasst am: 03.09.2014 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Gemeinde,
war ein paar Tage etwas behindert, deshalb erst jetzt.
1. ich bevorzuge trockenen Rotwein.
2. wie wär's mit bei = neben? Meist sitzt man bei - einander, gewissermaßen bei - nahe, bevor der Bei -Schlaf einsetzt, wobei sich das mit den Jahren verschieben kann. Aber so stimmt der Rotwein wieder.
3. Und jetzt ist gut.
Sun, lass krachen. Ich bin mächtig gespannt. Bis hierher war's eine tolle Sache.
Papa Schlumpf


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Sun Wukong
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BeitragVerfasst am: 04.09.2014 15:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Gewissensentscheidungen +++ The Shaking Fours +++ Ende und Anfang

Einige Zeit nach dieser Nacht auf dem Bungalow sah ich während einer OP, wie Janine ein Sesamkorn aus dem Ärmel rutschte. Also hatte ich Karl noch immer nicht für mich allein. Sesam reizte ihn besonders, denn seine Frau war dagegen allergisch. Am nächsten Morgen erklärte Karl dann überraschend, für zwei Tage zu verreisen. Er wollte unter anderem das K seines Vornamens in ein C ändern lassen. Kaum hatte er die Klinik verlassen, ging Janine auf Konfrontationskurs. Selbst während den Behandlungen stichelte sie. Sie stellte sich immer vor mich, damit ich nichts sah. Bis ich nicht länger mitspielte und Janine wegstieß. Unsere anschließende Rauferei endete erst, als ihr ein gereizter Pavian einen sauberen Kinnhaken verpasste. Nachdem Janine in der Teeküche wieder zu sich kam, erklärte sie, in einem Moment der Klarheit gesehen zu haben, was sie mit ihrem Leben wirklich tun wollte.
»Eine Epiphanie!«, riefen Jessica und ich und wir wünschten ihr alles Gute für ihre Karriere im mongolischen Militärorchester.

»Und? Wie steht es mir?«, war Carls erste Frage nach seiner Rückkehr. Erwartungsvoll saß er am Schreibtisch und spielte mit seiner Krawatte. Doch bei genauerer Betrachtung gefiel mir Carls neue Erscheinung ganz und gar nicht. Gerade das Raue an Karl hatte ich doch so gemocht. Jetzt erschien Carl ganz glatt. Als ob er einem aus der Hand flutscht, wenn man nach ihm packt. In Gedanken sah ich mich bereits auf einem Yak eine mongolische Landstraße entlang preschen, um Janine - am Steuer eines Militärjeeps vor mir - zu überreden zurück in die Praxis kommen, nur damit ich diesen neuen Carl vom Hals hatte.
»Jedenfalls habe ich über einen Ersatz für Janine nachgedacht, Laila. Deine Tanztherapie hat sich herumgesprochen. Ich könnte noch vier weitere Tänzerinnen einstellen. Die leitest du dann als meine neue Nummer Eins. Was denkst du?«

Ich bekam meine Tänzerinnen, Kim Eins bis Kim Vier, und mit ihnen wurde meine Behandlung zu einer von Tieren bevorzugten Heilmethode. Unter dem Namen »Laila & the Shaking Fours« gelang uns sogar ein viraler Hit im Internet. Unser Musikvideo »Shake that shelly belly, Mr. Crab« bescherte der Klinik einen solch massiven Zulauf von Krustentieren, dass Carl überlegte, ob er nicht auch einen Chefkoch einstellen sollte. Es lief also rund in unserem Bungalow. Bis eines Tages Carls Frau mit verheulten Augen an Jessica vorbei ins Behandlungszimmer stürmte.
»Das habe ich in deinem Hobbykeller gefunden«, schluchzte sie und warf Carl eine angebrochene Packung Sesamknäcke vor die Füße. Erst forderte sie, dass er sie gründlichst über alles aufkläre, und ihre nun aufkochende Wut brachte selbst das zu behandelnde Schaf dazu, Carl anzuflehen, einfach auszupacken. Dann überlegte seine Frau es sich anders, setzte die Klinik in Brand und fesselte sich mit ihm an den Röntgenapparat. Aus sicherer Entfernung konnten wir zwischen trauernden Tieren nur noch zuschauen, wie der Bungalow mitsamt dem Alpenpanorama abfackelte. Das Wenige, was mir blieb von der Begegnung mit Karl, den ich auch als Karl in Erinnerung behalten will, war sein Barmer-Kuli. Und die »Shaking Fours«. Und Flamingogeruch, der ging selbst nach der x-ten Reinigung nicht mehr aus meinem türkisen Gucci-Tanktop – großartig.

Wieder auf der Suche nach neuer Arbeit tingelte ich nachts mit meinen Tänzerinnen durch die Hafenkneipen. Bis Kim Nummer Zwei von einem alten Käpt'n angesprochen wurde. Ob wir auf seinem Walfänger für Stimmung sorgen wollten während einer langen Seefahrt über Indien nach Papua-Neuguinea. Auf diese Gelegenheit hatte ich gewartet seit meiner taktischen Platzierung des Sesamknäckes. Nach mehreren Wochen, wir waren auf hoher See, gab ich das Kommando zur Meuterei. Schwupp, ging die leichtsinnige Walmörderbande über Bord, von durchtrainierten Bäuchen erst bewusstlos, dann über die Reling geboxt. Wir machten die Kanonen schussbereit und hissten unsere schwarze Flagge, darauf ein Bauch vor zwei gekreuzten Glitzerknochen. Als an diesem Tag die Bordanlage Knight Rider Bhangra spielte, ich mir unter dem Salut meiner Crew den Kapitänshut aufsetzte und einen Säbel an den Paillettengürtel steckte, wusste ich, ich war angekommen. Ich, Laila: die gefürchtete Chef-Bauchtänzerin der sieben Weltmeere.


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Papa Schlumpf
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BeitragVerfasst am: 04.09.2014 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Sun,
ich hätte es mir am Ende weniger brav gewünscht, nach dem Anfang. Aber es ist durchaus lesenswert und für eine Empfehlung gut.
Weil ich aber so ein oller Stänker bin setze ich noch eins nach:
Zitat:
Selbst während den Behandlungen stichelte sie.

Ich weiß, umgangssprachlich ist es jetzt erlaubt, aber trotzdem, "der Dativ ist dem Genitiv sein Tod." Aber wir wollen uns doch nicht als Leichengräber betätigen. Wir doch nicht. Deshalb schreiben wir lieber "während der Behandlungen", klingt einfach besser, nicht so sehr nach ... Sag ich jetzt nicht.
Hat trotzdem Spaß gemacht, Deine Story.
Hab Dank und weitermachen!
Papa Schlumpf[/quote]


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