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Autor Nachricht
alnaex
Geschlecht:männlichVorschüler

Alter: 21
Beiträge: 1
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 21.07.2014 04:49    Titel: Der schlimmste Tag eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es ist Mitternacht. Ich befinde mich immer noch Tiefschlaf, doch plötzlich höre ich ohrenbetäubende Schreie vor meinem Fenster. Es ist meine Nachbarin und Freundin meiner Mutter. Anna Summers. Die Feuermelder im Flur schlagen Alarm. Mir ist kochend heiß, doch draußen ist es höchstens fünfzehn Grad warm. Der Schweiß läuft mein Gesicht hinunter. Ich öffne den Vorhang vor meinen Fenstern. Es donnert und blitzt gewaltig. Der Regen prasselt auf dem schnellsten Wege zu Boden. Ich realisiere, dass das Haus, in dem ich lebe, Feuer gefangen hat. Ich kann mich nicht mehr bewegen. Ein Zustand der Lähmung. Ich zittere am ganzen Körper und kann nicht nachdenken, wie bei einem Blackout.
Meine Nachbarin zückt ihr Handy. Sie wählt den Notruf. Ich höre ihre Stimme durch mein Fenster. » 112. Welchen Notfall möchten Sie melden? «, fragt der Disponent der städtischen Leitstelle. Anna Summers Handy ist auf laut gestellt. Ich bekomme jedes einzelne Wort dieses Anrufes mit. » Mein Name ist Anna Summers. Das Haus der Familie Connor steht in Flammen. Sie wohnen in der Wesley Street 2020. «, antwortet Anna Summers. » Befinden sich Menschen in dem Haus? «, fragt der Disponent, nachdem er tief durchatmet. Anna Summers verschlägt diese Frage die Sprache. » Frau Summers befinden sich Menschen in dem Haus? «, fragt der Disponent erneut, während seine Stimme klarer und verständlicher wird. » Es befinden sich drei Menschen in dem Haus. Kira Connor und ihre Kinder Nik und Julia. Kiras Mann Robert ist noch bei der Arbeit. «, antwortet Anna Summers mit einer deutlich spürbaren Nervosität in ihrer Stimme. » Bleiben Sie am Ort des Brandes. Ich schicke Familie Connor so schnell wie möglich Hilfe. «, antwortet der Disponent, bevor er das Gespräch beendet.
Die Feuerwehr ist unterwegs. Ich kann mich langsam wieder bewegen und öffne eines meiner Fenster, während ich nachdenke. Entweder ich rette meine Mutter und meine große Schwester aus den Flammen und riskiere dabei mein Leben oder ich rette meine Wenigkeit und bin ein Feigling. Ich würde letzteres mein Leben lang bereuen. Meine Schwester öffnet die Tür. » Nik wir müssen schleunigst von hier verschwinden! «, brüllt Julia. » Wo ist unsere Mutter? «, frage ich meine Schwester. » Der Zugang zu ihrem Zimmer ist blockiert. Wir können sie nicht retten. «, antwortet Julia. Meine Schwester hält sich den Mund zu, um nicht an dem Rauch zu ersticken, der sich wie eine Wolke über den ganzen Raum erstreckt. Ich nähere mich vorsichtig dem Zimmer meiner Mutter. » Nik bist du verrückt geworden? «, brüllt Julia erneut. » Ich muss sicher sein, dass es keine Chance gibt sie zu retten, sonst werde ich nie wieder ruhig schlafen können. «, sage ich, während mir bewusst wird, dass ich mich in Lebensgefahr befinde. Ich renne zurück in mein Zimmer und verschließe die Tür hinter mir. Meiner Mutter kann ich nicht mehr helfen. Julia hatte recht. Die Flammen befinden sich bereits vor ihrer Tür. Jetzt muss ich an meine Schwester und mich denken. Ich wühle hektisch in einer meiner Schreibtisch Schubladen und nehme ein altes Fotoalbum meiner Mutter hinaus, als Erinnerung, denn möglicherweise werde ich sie niemals wiedersehen. » Folge mir zum Fenster. Wir springen hinaus. «, sage ich. Mein Zimmer befindet sich im ersten Stock des Hauses. Wir würden uns bei einem Sprung also keinen einzigen Knochen brechen oder uns anderweitig verletzten. Meine Schwester tut sich schwer auf das Fensterbrett zu klettern, aber sie schafft es nach dem dritten Versuch trotzdem, aus dem Fenster zu springen. Julia und ich können erfolgreich aus unserem brennenden Haus entkommen. Der Boden besteht aus Gras, dieses dämpfte unseren waghalsigen Sprung. Mein Gewissen plagt mich. Hätte ich nicht mehr für meine Mutter tun können?
___________________________________________________________

Fehler in der Rechtschreibung und in der Kommasetzung sind mir momentan völlig egal. Mir geht es eher um die Frage, ob mein Text potenzial besitzt. Kann ich getrost weiterschreiben oder sollte ich es besser gleich lassen?
Danke für jede Antwort.

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Rainer Prem
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 61
Beiträge: 1035
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 21.07.2014 07:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Du hast viel zu viele Sätze mit "Subjekt Prädikat Objekt", die hart und unverbunden nebeneinanderstehen. Unsere deutsche Sprache ist so reich an Möglichkeiten, Sätze anders zu formulieren, die du nutzen solltest

Ich habe das Gefühl, dass du dir nicht die Mühe gemacht hast, einmal über den Text zu lesen und ihn einem Reality-Check zu unterziehen.

Beispiel "Ich befinde mich immer noch Tiefschlaf" also kann das Ganze nur ein Traum sein. Ist es das? Wenn nicht, kannst du nicht im Tiefschlaf sein.

Beispiel "Ich kann mich nicht mehr bewegen" "Meine Nachbarin zückt ein Handy" Wie kommt deine Nachbarin in dein Schlafzimmer?

Beispiel "Wesley Street 2020" gibt es wahrscheinlich nicht in Deutschland, also spielt deine Geschichte wohl im englischsprachigen Ausland. NIRGENDWO da ruft man die Feuerwehr mit "112". USA ist 911, England ist 999. Das lässt sich innerhalb von zwei Minuten im Internet herausfinden.

Zusammenfassend schaffst du es, den "Tod deiner Mutter" bemerkenswert emotionslos zu berichten. Ich kann nur hoffen, dass du das nicht wirklich erlebt hast. Ich denke, du solltest so ein schwieriges Thema erst einmal sein lassen und über irgendetwas anderes schreiben.

Grüße
Rainer
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 65
Beiträge: 799

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 21.07.2014 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mir geht es eher um die Frage, ob mein Text potenzial besitzt. Kann ich getrost weiterschreiben oder sollte ich es besser gleich lassen?
Danke für jede Antwort.

Oh, du bist ja gleich prinzipiell, alnaex. Aber erst mal Willkommen und Hallo,

Ich  kenne den Hintergrund für diese Frage nicht, weiß nicht, wie gern du schreibst, wie lange schon, welche Ansprüche du hast.
Deinem Text fehlt noch viel. Er wirkt noch unerfahren. Für mich heißt das aber nur, weiterzuschreiben, solange man Ideen und Spaß hat. Und letzteres kannst nur du selbst entscheiden.

Zitat:
Es ist Mitternacht. Ich befinde mich immer noch Tiefschlaf, doch plötzlich höre ich ohrenbetäubende Schreie vor meinem Fenster. Es ist meine Nachbarin und Freundin meiner Mutter. Anna Summers. Die Feuermelder im Flur schlagen Alarm. Mir ist kochend heiß, doch draußen ist es höchstens fünfzehn Grad warm. Der Schweiß läuft mein Gesicht hinunter. Ich öffne den Vorhang vor meinen Fenstern. Es donnert und blitzt gewaltig. Der Regen prasselt auf dem schnellsten Wege zu Boden.

Du vergibst dir in dieser Eingangsszene viele Möglichkeiten, Spannung zu schaffen.
Wenn man z. B. aus dem Schlaf hochschreckt, das geht ja nicht so, dass man sofort orientiert ist und weiß, welche Stimme man da hört. Sondern das verläuft eher etappenweise. Das ist ein Durcheinander. Oder wenn die Feuermelder pfeifen. Wie klingt das, was riecht sie, was hört sie. Das ist ein ganz übles Gepfeife übrigens, das dir die Ohren durchspült. Du solltest stärker mit sinnlichen Wahrnehmungen arbeiten. Du beschränkst dich auf sehr allgemeine und direkte Beschreibungen, die in kurzen, immer gleichen Sätzen wiedergegeben werden.
Außerdem ist die zeitliche und logische Abfolge für mich unklar. Müsste sie nicht vorher ans Fenster gegangen sein, um mitkriegen zu können, dass die Nachbarin ruft? Und wieso kriegt die Nachbarin den Rauch vor den Feuermeldern mit?
Bei mir ist neulich der blöde Melder angegangen, da hätte ich keine Nachbarin vor dem Fenster hören können. Und der geht (oder soll es zumindest) auch bei kleinen Rauchentwicklungen schon losgehen, weshalb in der Küche keine installiert werden. Also wenn die Nachbarin es schon sieht, dann müsste das Mädchen den Alarm schon lange gehört haben.   

Also mein allererster Tipp: Versetz dich in die Situation und lass dir Zeit, deine Gefühle und Wahrnehmungen zu zeigen. Bezieh Gerüche mit ein, wie klingt das Geräusch des Alarms, nicht nur die Hitze allgemein nennen, sondern sie beschreiben.

Der Regen prasselt  auf schnellstem .... Im Prasseln steckt eh schon drin, dass es schnell ist. So wie du das schreibst klingts nicht gut.  

Zitat:
Ich realisiere, dass das Haus, in dem ich lebe, Feuer gefangen hat. Ich kann mich nicht mehr bewegen. Ein Zustand der Lähmung. Ich zittere am ganzen Körper und kann nicht nachdenken, wie bei einem Blackout.

Den Zustand genauer beschreiben, nicht einfach nur zweimal wiederholen, dass sie sich nicht bewegen kann. ich kann mich nicht mehr bewegen und Zustand der Lähmung ist doppelt gemoppelt. Beschreib das einmal, aber dafür genauer, beschreib auch andere körperliche Zustände, das mit der Bewegungslosigkeit  kommt immer, wenn Leute einen Schockzustand beschreiben sollen. Überleg dir da was Besonderes. Das Zittern beschreibst du übrigens so, als zittere sie gleichzeitig mit der Bewegungslosigkeit, das passt noch nicht zusammen.  Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man so abstrakt über sich nachdenkt in einer solchen Situation; das muss kürzer, atemloser werden, das kann man variieren über die Satzlänge und die Satzzeichen, wichtig aber ist dabei, dass du wirklich in die Situation reingehst, der Gefühlswust, die körperlichen Sensationen, das muss alles rein und man muss als Leser das Chaotische spüren, die Emotionen.
Und dann danach, glaubst du, das Mädchen würde so lange dem Handygespräch lauschen? Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Lass sie Satzfetzen wahrnehmen, versuchen, mit der Nachbarin Kontakt aufzunehmen.
Und was ist das mit dem Anrufen. Wieso klingen die alle amerikanisch, sinds dann aber doch nicht?
Das sind Unlogeleien drin, überprüf wirklich noch mal Zeit und Ablauf und den Ort und die Namen.
Es ist übrigens so, dass viele amerikanische Namen benutzen, wenn sie schreiben, weil man so sehr amerikanische Settings aus Filmen gewöhnt ist. Aber wenn man anfängt ist es ratsam, bekannte Orte zu wählen. Die man dann auch vor Augen hat, von denen man weiß, wie sie wirklich aussehen.

Ich muss hier leider Schluss machen, weil ich zum Job muss. Aber noch so viel:
Für mich klingt dein Text wie ein erster Entwurf. Der aber doch noch viel zu sehr Bericht ist als spannende Geschichte.
Was würde ich machen, wenn ich an diesem Punkt wäre. Naja, mich einerseits in die Situation versetzen, was würde da passieren, wie würde ich oder andere Menschen sich da verhalten. Und zweitens würde ich einfach mal lesen, ganz gezielt, wie andere Autoren solche Gefahrensituationen beschreiben. ich finde immer, man lernt sehr viel von den Profis, wenn man mit einer ganz gezielten Fragestellung kommt.
So jetzt aber ... nix wie weg.
Ich wünsch dir noch einen schönen Tag und schreib bloß weiter.
Viele Grüße
Zufall
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Lotta
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 53
Beiträge: 263
Wohnort: Wunderland


BeitragVerfasst am: 21.07.2014 10:02    Titel: Re: Der schlimmste Tag Antworten mit Zitat

Hallo alneax,

erstmal willkommen im Forum.

Zu deiner Frage - die Geschichte bedarf einer Überarbeitung.

Ich zeige mal einige Beispiele auf, die sind bitte nur als Vorschläge zu betrachten.
Du musst nicht auf die Gedanken des Protagonisten verzichten, wenn du verschiedene Perspektiven verwendest.

Hier mal ein link dazu:
http://www.leixoletti.de/theorie/perspektive.htm


Einige Bemerkungen zum Text:

Es ist Mitternacht.
Ok., damit hast du mich drin, ist mE ein guter Anfang.

Ich befinde mich immer noch Tiefschlaf, (Ich schlafe tief und fest. Punkt!) doch plötzlich höre ich ohrenbetäubende Schreie vor meinem Fenster. Es ist meine Nachbarin und Freundin meiner Mutter. Anna Summers.
Im Tiefschlaf erkennst du die Stimme deiner Nachbarin?

Die Feuermelder im Flur schlagen Alarm.
Die müssten längst schon Alarm schlagen. Mir ist kochend heiß, doch draußen ist es höchstens fünfzehn Grad warm.
Woher weiß der das mit den höchstens 15 Grad? Die Info ist für mich als Leser nicht relevant, nicht in diesem doch eigentlichen spannenden Szenarium.

Der Schweiß läuft mein Gesicht hinunter. Ich schwitze. Oder: Schweiß läuft mir über das Gesicht.
Ich öffne den Vorhang vor meinen Fenstern.
Kann man einen Vorhang öffnen?
Es donnert und blitzt gewaltig.
Drinnen brennt´s und draußen ist Gewitter?
Der Regen prasselt auf dem schnellsten Wege zu Boden.
Diese Formulierung tät ich weglassen. Das passt in sich nicht zusammen.
 Ich realisiere, dass das Haus, in dem ich lebe, Feuer gefangen hat.
"Es brennt! Es brennt! Himmel Arsch, es brennt! Ich will noch nicht sterben! Es brennt!"

Ich kann mich nicht mehr bewegen. Ein Zustand der Lähmung. Ich zittere am ganzen Körper und kann nicht nachdenken,
Passen Zittern und Lähmung zusammen?, wie bei einem Blackout. (tät ich weglassen.)
Meine Nachbarin zückt ihr Handy.
Das siehst du in deiner gelähmten Haltung? Bei all dem Lärm draussen, blitzen, donnern usw. erkennst du das?

Sie wählt den Notruf. (Wen denn sonst?)
Ich höre ihre Stimme durch mein Fenster. » 112. Welchen Notfall möchten Sie melden? «, fragt der Disponent der städtischen Leitstelle. Anna Summers Handy ist auf laut gestellt. Ich bekomme jedes einzelne Wort dieses Anrufes mit. » Mein Name ist Anna Summers. Das Haus der Familie Connor steht in Flammen. Sie wohnen in der Wesley Street 2020. «, antwortet Anna Summers. » Befinden sich Menschen in dem Haus? «, fragt der Disponent, nachdem er tief durchatmet. Anna Summers verschlägt diese Frage die Sprache. » Frau Summers befinden sich Menschen in dem Haus? «, fragt der Disponent erneut, während seine Stimme klarer und verständlicher wird. » Es befinden sich drei Menschen in dem Haus. Kira Connor und ihre Kinder Nik und Julia. Kiras Mann Robert ist noch bei der Arbeit. «, antwortet Anna Summers mit einer deutlich spürbaren Nervosität in ihrer Stimme. » Bleiben Sie am Ort des Brandes. Ich schicke Familie Connor so schnell wie möglich Hilfe.(Bleiben sie vor Ort! Hilfe kommt!) «, antwortet der Disponent Hat denn Frau Summers eine Frage gestellt?, bevor er das Gespräch beendet.
Und wieder - der Erzähler hört das alles, jetzt sogar die gedämpfte Stimme am anderen Ende der Leitung? Keinen in der Leitzentrale interessiert die Namen. Wo soll den die anrufende Frau sonst hingehen? Das Haus brennt, es blitzt und donnert, drinnen schreien evtl. Menschen und sie geht des Nachts einkaufen?

Die Feuerwehr ist unterwegs. Ich kann mich langsam wieder bewegen und öffne eines meiner Fenster, (Nein, auf keinen Fall das Fenster öffnen!! Jeder Feuerwehrmann würde dir den Schlauch über die Rübe haun´) während ich nachdenke.
Das Feuer verbreitet sich, der Rauch auch, man kann die Hand nicht mehr vor den Augen sehen, man hustet und keucht, ringt nach Atem - und dein Protagonist verspürt Erleichterung? Und kann über sein Leben nachdenken?

Entweder ich rette meine Mutter und meine große Schwester aus den Flammen und riskiere dabei mein Leben oder ich rette meine Wenigkeit und bin ein Feigling. Ich würde letzteres mein Leben lang bereuen. Meine Schwester öffnet die Tür. » Nik wir müssen schleunigst von hier verschwinden! «, brüllt Julia. » Wo ist unsere Mutter? «, frage ich meine Schwester. » Der Zugang zu ihrem Zimmer ist blockiert. Wir können sie nicht retten. «, antwortet Julia. Meine Schwester hält sich den Mund zu, Normalerweise atmet man durch die Nase, aber es gibt auch die sogenannten "Mund-Atmer" um nicht an dem Rauch zu ersticken, (diese Erklärung erübrigt sich von selbst)
 der sich wie eine Wolke über den ganzen Raum erstreckt.
Die zunehmende Dramatik lässt mE den Begriff "eine Wolke" nicht zu.

Ich nähere mich vorsichtig dem Zimmer meiner Mutter. » Nik bist du verrückt geworden? «, brüllt Julia erneut. » Ich muss sicher sein, dass es keine Chance gibt sie zu retten, sonst werde ich nie wieder ruhig schlafen können. «, sage ich, während mir bewusst wird, dass ich mich in Lebensgefahr befinde.
Was ist denn so schlimm am Zimmer der Mutter? Und wie obig - eigentlich müssten die schon alle tot sein, oder wenigstens halbtot.

 Ich renne zurück in mein Zimmer und verschließe die Tür hinter mir. Meiner Mutter kann ich nicht mehr helfen. Julia hatte recht. Die Flammen befinden sich bereits vor ihrer Tür. Jetzt muss ich an meine Schwester und mich denken. Ich wühle hektisch in einer meiner Schreibtisch Schubladen und nehme ein altes Fotoalbum meiner Mutter hinaus, als Erinnerung, denn möglicherweise werde ich sie niemals wiedersehen.
Wie obig, der Protagonist müsste eigentlich schon tot sein oder zumindest Bewusstlos.

Hier mach ich mal Schluss mit dem Text. Da gäbe es noch einiges mehr zu sagen.

___________________________________________________________

Fehler in der Rechtschreibung und in der Kommasetzung sind mir momentan völlig egal. Mir geht es eher um die Frage, ob mein Text potenzial besitzt. Kann ich getrost weiterschreiben oder sollte ich es besser gleich lassen?
Danke für jede Antwort.

Das sollte dir bitte nicht egal sein.
Ansonsten, bleib dran, Daumen drück.

Gruß, Lotta
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