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Früher

 
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Honig
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen


Beiträge: 45
Wohnort: NRW
Bronzene Neonzeit


BeitragVerfasst am: 29.06.2014 21:00    Titel: Früher eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Früher
Es ist noch dunkel, als der Alarm losgeht. Das Jaulen der Sirenen heult durch die Baracken. Sie wecken uns immer vor Sonnenaufgang. Jetzt ist es Juli und eine echte Schinderei. Aber wahrscheinlich müssen wir auch im Winter nur unwesentlich später an die Arbeit. Sicher bin ich mir da nicht, denn eine Uhr habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Entweder wurden sie nach der Übernahme auch vernichtet, so wie unsere Computer und Mobiltelefone. Vielleicht hat aber auch niemand mehr wert darauf gelegt zu wissen, wie spät es ist. Macht ja auch keinen Unterschied.
Ich richte mich auch und schwinge die Beine über die Seite meines Bettes. Einer der Wächter geht durch die Reihen der Betten und scheint denen, die noch im Bett liegen, mit seiner Lampe ins Gesicht. Ich sehe den Lichtschein kommen und beginne mich zu waschen. Das Wasser in dem Eimer neben meinem Bett riecht bereits seit einigen Tagen unangenehm und zieht fettige Schlieren auf der Oberfläche. Wenn ich meine Hände eintauche, beginnen die Schlieren zu tanzen. Ich reibe mir mit nassen Händen durch das Gesicht, tauche die Hände noch einmal in das Wasser und verreibe es unter den Armen. Der Wächter hat mein Bett erreicht und leuchtet mich nur kurz von der Seite an. Erst wenn ich eines Tages nicht mehr alleine aufstehen kann, wird mir mehr Aufmerksamkeit zu Teil werden.
Ich stecke meine Schuhe in die Stiefel, schnüre sie fest zu und stehe auf. Am Fußende des Bettes stelle bleibe ich stehen. „Gut geschlafen?“ fragt mich Roland, der ebenfalls bereits Stellung am Fußende seines Bettes bezogen hat. Wie jeden Morgen antworte ich „Geht so“. Vielleicht werden das die einzigen Worte sein, die ich heute mit einem anderen Menschen wechseln werde. Viel haben wir uns nicht zu sagen.
Der Alarm verstummt und wir gehen los. Raus aus der Baracke und über den Hof, unter dem kalten Licht der Neonlampen vorbei an den anderen Stahlbetonbaracken. Dutzende weiterer Aufbewahrungslager für ihre Arbeitskräfte. Tausende Männer strömen auf den Hof. Niemand konnte mir je sagen, wo sie die Frauen und Kinder hingebracht haben. Ich bezweifle, dass irgendjemand mutig genug war, zu fragen.
Das Graffiti auf der vorletzten Baracke vor dem Tor bringt mich schon lange nicht mehr zum Schmunzeln. Aliens eunt domus. Ich würde gerne wissen, wer so lange seinen Humor behalten konnte. Ich habe seit den ersten verschwommenen Bildern, die im Fernsehen übertragen wurden, nicht mehr gelacht. Keiner der Science Fiction Filme, die ich früher geschaut habe, hatte Recht. Wir haben sie weder willkommen geheißen als Heilsbringer, noch bis aufs Blut bekämpft. Wir waren die Hasen vor der Schlange.
Wir durchschreiten unter den Augen der Wächter das Tor. Man sieht ihre Gesichter kaum hinter den Atemmasken. Regungslos starren sie auf uns herab. Wenige Reihen vor mir wird es unruhig im Tross. Ich sehe jemanden davonrennen. Finn. Wir haben ein paar Mal über unsere Leben früher geredet. Aber selbst das kann man schon als früher bezeichnen. Er rennt. Ich frage mich nicht mehr, wo hin sie flüchten wollen. Es gelingt sowieso niemandem, irgendwohin zu kommen. Einer der Wächter macht drei lange Schritte hinter Finn her, er ist bereits zwanzig Meter vom Tross entfernt. Der Wächter streckt seinen Arm aus und richtet seinen Zeigefinger auf Finn. Ich weiß nicht, ob die Bezeichnung korrekt ist. Es ist der dritte von acht gliederlosen, ungefähr fünfundzwanzig Zentimeter langen Fingern an einer Hand. Aber der Mensch versucht immer Muster und Bekanntes wiederzuentdecken. Man sieht einen kurzen Blitz und die Luft riecht nach Ozon. Finn krümmt sich bereits auf dem Boden. Zwei der Wächter tragen ihn, an den Armen und Beinen haltend, davon. Man wird ihn heute nicht mehr sehen, und vielleicht auch nicht morgen. Aber spätestens übermorgen wird er wieder im Tross stehen und mit uns gehen. Und rennen wird er ganz sicher nicht noch einmal. Niemand rennt ein zweites Mal. Wir marschieren weiter. Es beginnt zu dämmern.
Wie jeden Tag führt der Weg uns durch die Reste der Vorstadt. Kein Krieg, keine Bombe, die Zeit und die Natur alleine haben hier gewirkt. Früher haben wir auf diesem Teil der Strecke noch manchmal geweint. Heute erinnern uns die verkommenen Straßenzüge nicht mehr an ein zu Hause. In meinem Augenwinkel bewegt sich etwas und ich drehe ruckartig den Kopf. Da! Eine Ratte! Sie huscht durch ein zerschlagenes Kellerfenster in eine der Hausruinen. Mein Magen krampft sich schmerzhaft zusammen. Hunderte hungriger Augen schauen ihr hinterher. Doch heute siegt bei allen die Furcht vor dem Rennen.
Bevor wir in die Grube steigen reicht uns einer von ihnen unser Werkzeug. Spitzhacken, Schaufeln, Eimer. Wir werden sie abends wieder abgeben. Das ist wie mit dem Rennen, niemand versucht zweimal sein Werkzeug herauszuschmuggeln oder zu etwas anderem als dem Abbau des Gesteins zu benutzen. Die meisten versuchen es nie. In der Grube machen wir uns an die Arbeit. Wir hacken und graben. Wie jeden Tag transportieren sie alles ab. Was sie damit machen, wonach sie suchen, auch das hat noch niemand laut gefragt.
Die Sonne steht bereits hoch am Himmel und brennt auf uns herab, als die Wächter die Schüsseln austeilen. Kurz können wir uns setzen und essen. Einer der Wächter reicht mir eine Schüssel und geht zum weiter. Die kalten Schüsseln mit Brei kühlen meine Hände. Ich genieße die Kühle erst einige Zeit, bis ich zu Essen beginne. Ich nehme den Löffel in die Hand und tauche ihn in den Brei, als er gegen etwas stößt. Ich schaue mich um. Niemand schaut in meine Richtung. Ich beginne zu essen und nach einigen Löffeln voll Brei, sehe ich wogegen der Löffel gestoßen ist. Eine Gabel! Sie muss in den Brei gefallen sein bevor das Essen ausgegeben wurde. Mein Herz schlägt laut. Ich habe Angst, dass sie es hören können. Es würde mich nicht wundern. Ich darf jetzt keinen Fehler machen. Vorsichtig nehme ich die Gabel in meine Hand und schaue mich noch einmal um. Immer noch bin ich unbeobachtet. Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen und  führe ich meine Hand an den Stiefel. Ich versuche die Gabel in den Stiefel zu stecken und es aussehen zu lassen, als würde ich mich kratzen. Meine Stirn und meine Handfläche werden feucht. Mein Magen kribbelt. Ich fühle mich so lebendig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ein Schnarren hinter mir und ich fahre herum. Einer der Wächter steht vor mir und streckt seine Hand aus. Ich bin wie in der Bewegung festgefroren, meine rechte Hand im Stiefel und die Schüssel in meiner linken  Hand. Er schnarrt noch einmal und streckt seine Hand auffordernd noch weiter in meine Richtung. Ich ziehe meine Hand aus dem Stiefel, richte mich auf und gebe ihm die Schüssel. Er blickt hinein. Der Löffel liegt in den Resten meines Breis. Der Wächter sieht mich kurz an und geht weiter.
Kurz bevor es dunkel wird machen wir uns auf den Weg zurück zu den Baracken. Unsere Ankunft wird wieder nur von den Neonlampen begrüßt. Auf dem Rückweg versucht niemand zu rennen. Ich setze mich auf mein Bett und ziehe die Stiefel aus. Ich tauche meine Hände in den Eimer neben meinem Bett. Das Wasser wurde auch heute nicht gewechselt. Mein Magen brennt vor Hunger. Ich hoffe sie ist es wert. Ich streife meine Stiefel aus und fühle, ob sie noch da ist. Ich lege mich hin und warte. Als das Licht ausgeht zähle ich bis hundert. Dann zähle ich noch einmal bis hundert und zur Sicherheit ein drittes Mal. Ich bin mir nun sicher, dass alle anderen bereits schlafen. Erst dann wage ich es meine Hand auszustrecken und die Gabel aus dem Stiefel zu nehmen. Da ich nicht weiß wohin mit ihr, halte ich sie in meiner Hand. Die Kühle des Metalls fühlt sich gut an auf meinen heißen, rauen Handflächen. Ich weiß noch nicht, was ich mit ihr tun werde, aber ich weiß, dass ich nur einen Versuch habe. Heute Nacht werde ich gut schlafen.

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femme-fatale233
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Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 01.07.2014 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag diesen Text. SiFi, ein passendes Genre für das Thema. So wie Du erzählst könnte es der Anfang einer längeren Geschichte sein, in der sich nach und nach entlarvt, warum diese Wesen da sind, was sie können und was sie mit den Bodenschätzen wollen.
Die emotionale Bindung, die die Person zu der Gabel aufbaut, gefällt mir. Auch wie die Beziehung zu den Aliens beschrieben wird: "Wir waren wie die Hasen vor der Schlange" - du spielst im Text immer wieder damit, dass die Menschheit sich mehr oder weniger kampflos ergeben hat, ohne zu fragen, warum oder wer da regiert. Das macht deinen Text plausibel und könnte deiner Figur gleichzeitig die Möglichkeit geben, derjenige zu werden, der fragt.

Schon interessant, immerhin ist der Text hier im Wettbewerb nicht der einzige, bei dem das Nicht-Fragen bzw. falsches Fragen zum Verhängnis wird.

Auf jeden Fall ist dieser Text in meinem Top 10 dabei.
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Eredor
Geschlecht:männlichDichter und dichter

Moderator
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Goldene Harfe Pokapro III & Lezepo I


Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 01.07.2014 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo! Aus Zeitgründen werde ich nur in wenigen Sätzen meinen Eindruck wiedergeben. Möglicherweise kann ich nach dem Wettbewerb näher zu meiner Stellung Bezug nehmen.

***

Bei diesem Text stimmt alles. Er ist klasse und löst vieles aus. Für zwei Stunden ist das so gut wie unmöglich, so einen Text zu schreiben. Und genau aus diesem Grund bekommst du dafür auch Punkte.

***

lg Dennis


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"vielleicht ist der mensch das was man in den/ ersten sekunden in ihm sieht/ die umwege könnte man sich sparen/ auch bei sich selbst"
- Lütfiye Güzel
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Piratin
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Ei 2


BeitragVerfasst am: 01.07.2014 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

eine Geschichte die beim ersten Lesen sehr rund und abgeschlossen scheint, doch nach mehrmaligem Lesen bin an einer Frage hängen geblieben: Was machen die Menschen dort? Nach was graben sie und welchen Nutzen ziehen die Alienbesatzer daraus? Es gibt Ratten, aber keine anderen Tiere wie Vögel? Der Spruch an der Wand ist klasse und erinnert mich an das "Leben des Brian". Im Vergleich zu den anderen Geschichten hat es Deine trotz der offenen Fragen in die Top 10 geschafft.
Viele Grüße
Piratin


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Das größte Hobby des Autors ist, neben dem Schreiben, das Lesen.
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Kleeblättchen
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Alter: 35
Beiträge: 55
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BeitragVerfasst am: 01.07.2014 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mir gefällt deine Geschichte sehr gut. ^^

Du malst eine düstere Welt in der die Menschen wohl Sklaven von Aliens sind die irgendwann vorher auf die Erde kamen. Das Szenario ist soweit klar und nachvollziehbar. Ja, es wäre eine Möglichkeit die uns bevorstehen könnte, wenn ... ähm ... das gehört jetzt nicht hier hin. (Ich bin halt SciFi-Fan)

Mit dem Prota kann ich gut mitfühlen. Auch finde ich die Entwicklung sehr schön von der Trostlosigkeit seines Alltags zu der Hoffnung am Ende.

lg
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Constantine
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2915

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 01.07.2014 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für deinen Beitrag. Eine Dystopie nach einer Alieninvasion. Deine Geschichte ist etwas zu lang geraten, sprachlich würde ich an einigen Stellen kürzen und umformulieren. Du hast einige Redundanzen drin.

sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
(1) In dem Text darf niemand sterben. Weder direkt beschrieben, noch indirekt angedeutet, in Dialogen mitgeteilt oder in Gedanken aufleuchtend, nicht in Rückblenden nachgeholt oder in Vorausahnungen angespielt. Kein Mensch, kein Tier und keine Pflanze, von über- und außerirdischen Wesen ganz zu schweigen. Diesmal bleiben alle am Leben. Es hadert auch niemand mit dem Tod, einer schweren Krankheit oder springt dem Knochenmann gerade so von der Schippe.


Wettbewerbsaufgabenstellung (1) sehe ich als nicht eingehalten, in deiner Geschichte ist Tod von Mensch, Tier und/oder Natur angedeutet.
Leider hat es deine Geschichte nicht in meine Top 10 geschafft. Es tut mir leid.

Merci beaucoup.

LG,
Constantine
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 66
Beiträge: 800

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 01.07.2014 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eine düstere und beklemmende Story geworden. Man fühlt sich an KZs erinnert oder an Gefangenenlager diverser Arten.
Du hast die Geschichte mit großer sprachliche Intensität geschrieben.
Der Hoffnungsschimmer am Ende gefiel mir, wenn ich mir auch nicht vorstellen kann, was er mit der Gabel anfangen wird.
Gute, sehr düstere Geschichte.
Viele Grüße Zufall
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shatgloom
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BeitragVerfasst am: 01.07.2014 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde diese Geschichte sehr spannend, toll geschrieben, Vorgaben umgesetzt.  
Ich kann daran absolut nichts aussetzen, nur haben mich andere Geschichten eben etwas mehr überrascht in der Umsetzung des Themas.
Trotzdem noch bei den ersten zehn.
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shatgloom
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Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 01.07.2014 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde diese Geschichte sehr spannend, toll geschrieben, Vorgaben umgesetzt.  
Ich kann daran absolut nichts aussetzen, nur haben mich andere Geschichten eben etwas mehr überrascht in der Umsetzung des Themas.
Trotzdem noch bei den ersten zehn.
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Vogel
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Beiträge: 451

Goldene Neonzeit


BeitragVerfasst am: 02.07.2014 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

Eine sehr dichte, spannende Geschichte. Im Gegensatz zu Therion beim Richter gelingt es Dir viel besser, die Vorgeschichte beiläufig einfließen zu lassen und die Handlung unmittelbar aus Sicht des Prot. zu schildern.
Erst hat mich die Resignation und Passivität der Menschen etwas gestört, aber mit dem Ende bildet das einen guten Kontrast. Und dann passt es auch, dass das Ende nicht im Schweinsgalopp eine Flucht schildert, sondern lediglich der Gedanke an Flucht die Veränderung darstellt.
Leider gibt es einige Flüchtigkeitsfehler, vor allem aber viele unnötige Wortwiederholungen (schau mal, wie oft am Anfang "Bett" auftaucht). Sowieso ist der Anfang etwas zäher, als wäre die Muse erst beim Schreiben richtig aufgewacht. Daran, wie Du schreibst, sieht man, dass Du diese Mängel sicher bemerkt und verbessert hättest, wäre mehr Zeit gewesen.

Gruß
Vogel


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Michel
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Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 02.07.2014 13:10    Titel: Archipel Gulag mit Außerirdischen Antworten mit Zitat

Arbeitstag in hoffnungsloser Atmosphäre, wo selbst eine Gabel schon etwas Besonderes ist.
Die Atmosphäre des Arbeitslagers wird anschaulich und detailliert geschildert und hat mich an Schilderungen wie den "Archipel Gulag" oder Müllers "Atemschaukel" erinnert. Gut, deren Dichte erreicht sie noch nicht ganz. Sad und liest sich weniger konsequent. Gut gelungen sind die Nebensächlichkeiten, durch die die Extraterrestials geschildert werden: Wenige Details, das Bild stellt sich von selbst ein.
Gestört hat mich z.T. die Umgangssprache, der Text ist noch ungeschliffen. (Wie auch, in zwei Stunden?)
Der Anfang einer längeren Geschichte? Oder bildet die (leere?) Hoffnung den offenen Schluss der KG? Bleibt offen.
Fazit: Atmosphärisch dicht mit ein paar Unreinheiten.

Herzliche Grüße, Michel
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Michel
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Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 02.07.2014 13:11    Titel: Archipel Gulag mit Außerirdischen Antworten mit Zitat

Sorry, Doppelpost
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 61
Beiträge: 1838



BeitragVerfasst am: 02.07.2014 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Guy/Girl,

vielleicht darf man bei diesem Wettbewerb nicht den Fehler machen, eine Geschichte als Dystopie zu bezeichnen, aber diese Geschichte ist eine Dystopie. Eine negative Utopie.
Interessant finde ich daran, dass man sie streckenweise, wie einen Erfahrungsbericht eines KZ-Häftlings oder eines Häftlings im Gulag lesen kann. Der Wassereimer, der extrem frühmorgendliche Appell, erinnern mich stark an die Schilderungen aus Dachau und Auschwitz. Natürlich darf man eine Fiktion nicht mit einem authentischen Bericht aus einem Todeslager gleichsetzen, denn es gibt in der Hinsicht nichts Reales mit Erfundenem zu Vermischen. Alle fiktionalen Texte und Filme scheitern an der Grausamkeit dieser Wirklichkeit.
Dieser Text kann und will wahrscheinlich damit garnicht gleichziehen und doch gibt es Parallelen zu Erfahrungsberichten. Die öde Monotonie eines Sträflings- oder Zwangsarbeiter-Alltags wird mit einer überzeugenden Sprache geschildert: Eine mehrfingrige Spezie, vermutlich aus einer zukünftigen oder außerplanetarischen Welt, hält die Menschen um unseren Häftling gefangen. Ich gewinne, wie bei einem KZ-Bericht, den Eindruck, es handelt sich um einen Überlebenden. Das ist nur subjektiv, aber die Schilderungen der Ruinen und der vergeblichen Flucht des Mithäftlings, bestärken mich darin. Vielleicht hat eine Naturkatastrophe oder eine nukleare K. stattgefunden, in deren Folge einige Mutierte die Herrschaft dieser Welt übernommen haben. Weitere Interpretationen kann man sich sparen, denn der Text gibt nicht mehr her.
Im Vordergrund der Geschichte steht die Entdeckung der Gabel im Essen und deren Bergung durch den Häftling, zwecks Weiterverwendung. Der Schluss der Geschichte bleibt, im Hinblick auf die Aufgabenstellung des Wettbewerbs, bewusst offen. Man überlegt, für welchen Zweck der Mann die Gabel wohl verwenden wird. Wird er damit versuchen einen Wächter zu erstechen? Nein, denn das bedeutete den Tod des Wächters und das wiederspricht der Aufgabenstellung. Wird er ein Loch in die Wand der Baracke bohren, um zu fliehen? Nein. Eine Szene der Geschichte zeigte uns, dass eine Flucht unmöglich ist. Ein Suizid mit der Gabel ist ebenfalls auszuschließen. Welche Möglichkeiten einer Gabel gibt es noch? Man kann damit essen, sich den Buckel kratzen, damit einen Schuh zubinden, alles möglich. Aber entspricht eine solche Lösung dem dystopischen Charakter der Geschichte?
Ich sage nein.
Und doch: Sehr gute Geschichte. Surprised

LG Mardii


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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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Lapidar
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Alter: 58
Beiträge: 3219
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 03.07.2014 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

einer der Sci-Fi Lösungen zu diesem Thema.  Diese hier ist durchaus düsterer als die andren die ich bis jetzt gelesen habe. Hast du mal die Dreibeinigen Monster gelesen? Geht in eine ähnliche Richtung. Du hast

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"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
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nebenfluss
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Beiträge: 4185
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
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BeitragVerfasst am: 04.07.2014 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

<allgemeine_Vorbemerkung>

Viele FFF-Beiträge, zu wenig Zeit. Textarbeit kann ich da kaum leisten, aber doch jedem einen kurzen Eindruck hinterlassen.
Da es vorkommen kann, dass ein wohlwollender Kommentar mit einer effektiven 0-Punkte-Wertung kollidiert ...
... ein paar Worte zu meiner Punktvergabe im neuen Bewertungssystem. Als Grundlage habe ich jeweils nach Antworten zu zwei Fragenkomplexen gesucht, die ich für die letztendlich relevanten in diesem Wettbewerb halte:

1.Wie fertig wirkt der Text? Hat die Zeit gerade ausgereicht, um eine Idee zu entwerfen, oder konnte diese noch ausgearbeitet und in ansprechende Prosa gegossen werden? Kommt die Geschichte zu einem runden Abschluss oder liest sie sich, als sei mittendrin abgebrochen und abgeschickt worden? Würde ich mich ärgern, sie in dieser Form in der Prosa-Werkstatt zu finden? Oder würde ich sie sogar im Feedback akzeptieren?

2.Wie  stark wurde das Thema „Stahlbetonzeit – Neonlicht“ integriert? In den Vorgaben stand ja nicht „Schreibe eine Geschichte, in der irgendwann Stahlbeton und Neonlicht erwähnt werden“. Wird deutlich, warum der Stahlbeton namensgebend sein könnte für eine bestimmte Zeit (z. B. einen Lebensabschnitt), ein Zeitalter oder auch Zeit generell, aus der Sicht des Protas? Sind Stahlbeton und Neonlicht beliebige Zutaten oder tragende Elemente, die eine eigentümliche Atmosphäre schaffen? Ergibt sich die Wirkung durch eine zwingende Verbindung zwischen diesem Raum, diesem Licht und dieser Zeit?

Mein 'Urteil' dazu wird sich natürlich auch in den Kommentaren niederschlagen. Es würde mich aber zu sehr einengen, nun statisch die Fragen abzuarbeiten. Deshalb die Kommis in gewohnter Form.


</allgemeine_Vorbemerkung>

Ausgesprochen respektable Leistung. Diese Dystopie ist rund, wirkt sehr routiniert geschrieben und vermittelt einen guten Eindruck einer kommenden Zeit: Außerirdische haben die Menschen unterworfen und knechten sie zur Arbeit unter Tage. Die Gabel als Hoffnungsschimmer finde ich sehr gut gewählt.
Neonlicht habe ich gefunden, Stahlbeton als Baumaterial nicht. Man erfährt nicht, was die Aliens anfangen mit dem abgebauten Gestein. Im übertragenen Sinne, auf die Unnachgiebigkeit des Systems bezogen, könnte das allerdings eine Stahlbetonzeit sein.
Den Titel finde ich etwas seltsam - es geht doch gar nicht um 'früher'?

Ich habe lange um die ersten drei Plätze gerungen. Am Schluss ist "Früher" bei mir Platz 3 geworden.

LG


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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halcyonzocalo
Geschlecht:männlichEinsamer Trancer

Alter: 30
Beiträge: 1251
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo


BeitragVerfasst am: 04.07.2014 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Gar nicht schlecht, muss ich sagen. Klar, man könnte vorwerfen, dass das Szenario schon ein bisschen abgegriffen ist, aber meiner Meinung nach wurde es sprachlich sehr schön ausgestaltet und man kann gut mit dem Protagonisten mitfühlen. Auch das offene Ende weiß hier zu gefallen. Insgesamt also durchaus ein Anwärter für Punkte - mal schauen, wie es am Ende aussieht.

Edit: Letztendlich machst du mein persönliches Treppchen komplett. Du bekommst 8 Punkte von mir. Wink


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Die minimaldeterministische Metaphernstruktur mit ihrer mytophoben Phrasierung spiegelt den ideeimmanent abwesenden Bedeutungsraum.
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Malaga
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 900



BeitragVerfasst am: 04.07.2014 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Obwohl kein SF-Fan, gefällt mir das, Inhalt und Sprache. Die Distanziertheit, die Lakonie der Sprache hat was.
Gefühlsmäßig denke ( Twisted Evil ich kann sowas) ich zwar, das klingt nicht nach FFF, sondern richtig durchkomponiert und -formuliert, aber was soll's. Ich habe keine Lust, neu zu überlegen. 7 Punkte.
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pintus
Gänsefüßchen


Beiträge: 45



BeitragVerfasst am: 06.07.2014 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mutmaße mal, dass der Verfasser, unbekannterweise, ein aufs Prosaschreiben konditioniertes Hirn hat und aus der Fülle von Gelesenem und Ausgedachtem hier in zwei Stunden diesen kleinen Wurf gelandet hat.
Die Geschichte erzählt zwar nichts Neues, aber das ist in dem Fall wurscht, weil die Prosa inhaltlich und stilistisch funktioniert.
Für mich sieht der Text nicht so aus, als wäre er locker aus der Hüfte geschossen.
Gemessen an den (zeitlichen) Vorgaben ist das hier gut geschrieben. Letztendlich kann auch die altbewährte Story die Qualität der Geschichte nicht nach unten ziehen.
In dem Sinne ...

Well done
pintus
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niko
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 62
Beiträge: 213
Wohnort: Göttingen


BeitragVerfasst am: 06.07.2014 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

die geschichte liest sich gut. dichte sprache, gut gestaltet.

beste grüße: niko


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Ein Gedicht auf dem Hintergrund der Biographie des Autors zu interpretieren ist so, als würde man einem schwimmenden Schiff das Wasser nehmen. (NJK)
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 06.07.2014 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

schläfst du noch?

Ein Text der flüssig zu lesen ist. Als Leser kann ich der Geschichte gut folgen. Ich hatte auch nie das Gefühl aussteigen zu wollen, sondern konnte bis zum Schluss dranbleiben.

Trotz der dramatischen Verortung der Geschichte hat sie mich leider dennoch nicht gepackt. Weder bekomme ich ein Gefühl für die Außerirdischen, noch für die gefangenen Menschen, oder sind es vielleicht gar die Menschen, die sich hinter den Atemmasken verbergen uns als Aggressoren auf einem anderen Planeten auftreten.

Oder kommt er gar als Allegorie daher.

Der Titel gibt mir keinen Bezug zum Text. Ein Früher zeigt er mir nicht.

Der Ich-Erzähler befindet sich also in einem Gefangenenlager. Die genaue Zeit ist ihm nicht bekannt. Es ist ihm mittlerweile, wie so vieles, egal. Woher er dann präzise weiß, dass es Juli ist?

Auf dem Weg zur Arbeit registriert er einen Fluchtversuch in der Ferne. Auch ich als Leser halte Distanz zu diesem Geschehen. Es berührt mich nicht. Ich bange nicht um den Flüchtigen. Es gelingt ohnehin niemandem, wie ich erfahre. Wieder ein Egal.

Dann im Brei die Gabel. Etwas Außerordentliches. Sie bleibt jedoch bis zum Schluss verborgen. Hier spüre ich das Besondere. Der Ich Erzähler hat jetzt einen Schatz.

Doch dann: Der ich Erzähler verrät mir, dass er nicht weiß, was er damit anfangen wird. Vielleicht, frage ich mich, weiß er auch nicht, ob er überhaupt etwas mit der Gabel anfangen wird. Irgendwie ist mir das aber schon egal.


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Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

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gold
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Alter: 67
Beiträge: 6393
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DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 06.07.2014 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

als Lehrer würde ich schreiben: gute Arbeit.

Das Problem, das ich für mich bei diesem Text sehe, ist, dass er eine Thematik aufgreift, die man immer wieder serviert bekommt und das macht deinen Text nicht außergewöhnlich für mich.

Das ist schade, weil ich ihn gut geschrieben finde. Auch die Stimmung hast du gut ´rüber gebracht.

Trotz aller Kritik rangiert dein Text dennoch unter meinen Top ten. Wink

LG
gold


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Es dauert lange, bis man jung wird. (Pablo Picasso)
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Jenni
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4053

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 06.07.2014 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ein klassisches Dystopieszenario mit Aliens.
Vermutlich der Länge in der kurzen Zeit geschuldet, enthält der Text so einige etwas unschöne bis unlogische Formulierungen.
Bsp:
Zitat:
Es ist der dritte von acht gliederlosen, ungefähr fünfundzwanzig Zentimeter langen Fingern an einer Hand.
Was sollen gliederlose Finger sein? Sind es Glieder oder nicht? (Finger wären Glieder.)
Zitat:
Man sieht einen kurzen Blitz und die Luft riecht nach Ozon.
Wie riecht denn Ozon?
Zitat:
Eine Gabel! Sie muss in den Brei gefallen sein bevor das Essen ausgegeben wurde.
Da müssen sie aber eine gewaltige Portion Brei bekommen, dass eine Gabel darin völlig verborgen bleibt.

Verzeihlich, aus genannten Gründen. Was mir mehr aufstößt: In welcher Art das Thema hingebogen wurde um auf den Text zu passen. Denn Stahlbetonbaracken?! Unter Baracke stelle ich mir so einen verfallenen Holzschuppen vor, das ziemlich exakte Gegenteil dessen, was man aus Stahlbeton baut.
(Und wenn ich meine Vorstellung mit der des Dudens abgleiche, dann sagt auch der, eine Baracke sei "nicht unterkellerter, einstöckiger [Holz]bau für eine behelfsmäßige Unterbringung".)
Sicher, dass der Text auf dem Thema des Wettbewerbs beruht?

Gelesen habe ich ihn trotzdem ganz gern, und richtig gut gefällt mir das Ende:
Zitat:
Ich weiß noch nicht, was ich mit ihr tun werde, aber ich weiß, dass ich nur einen Versuch habe.


Zu meinen Favoriten zählt der Text nicht.
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