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Kolliy
Geschlecht:männlichLeseratte

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BeitragVerfasst am: 28.06.2014 21:52    Titel: Bisher Titellos eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hey
Das ist das erste Kapitel eines meiner drei Projekte. Ich hoffe es ist nicht allzu lang.

"Siehst du schon etwas?", brüllte Alexander Sanchez zu mir herauf. Alexander Sanchez war der Kapitän des Seelenverkäufers, auf dem ich angeheuert hatte. Er bezeichnete die Andromeda gerne als hübsches Mädchen in ihren besten Tagen, jeder vernünftige Mensch wartet darauf, dass es bei der nächsten Welle im Hafenbecken versinkt. Der einzige Grund, weshalb ich auf dem Kahn angeheuert hatte, war, dass ich Geld brauchte. So wie jeder andere, der hier arbeitete. Nicht das Sanchez gut bezahlte. In diesem Moment stand ich im Krähennest, und hielt Ausschau nach der Insel, die sich nach Sanchez Karte, die er auf dem Schwarzmarkt irgendeinem dubiosen Händler abgekauft hatte, hier irgendwo befinden musste. „Nein“, brüllte ich zurück. Keiner von der Crew ging davon aus, hier etwas zu finden, außer vielleicht sein erster Maat, der in diesem Moment aus dem Niedergang hervor kam. Er war ein großer bulliger Kerl, mit mehr Muskeln als Hirn. Keine Ahnung wie er es zum Offizier geschafft hat. Vielleicht weil er Sanchez bei jeder sich bietender Gelegenheit in den Arsch kroch.
Eine Welle hob und senkte das Schiff und ich musste mich kurz am Mast festhalten. Kurz darauf lag das Meer wieder glatt da. Sanchez hatte weniger Glück. Er verlor das Gleichgewicht und wäre hingefallen, wenn ein Matrose neben ihm ihn nicht aufgefangen hätte. Er hatte trotz seit seiner vielen Jahren, die er zur See fährt, immer noch keine Seemannsbeine. Der Seemann versuchte, nicht die Miene zu verziehen. Heute Abend wird der Kapitän wieder Ziel von Spott und Häme. Mir war das egal, ich mochte ihn nicht. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Seit ich auf den Brettern des Segelschiffes stand, wurde ich von Sanchez als diebische Brut bezeichnet und er versuchte mich vor allen anderen bloßzustellen. Ich verachtete ihn und hielt ihn für mehr als inkompetent, ein Schiff zu befehligen. Aber das war nicht mein Bier, am Ende wollte ich nur meine Bezahlung. Sanchez starrte finster zu mir hoch, als wäre es meine Schuld, das die Karte offensichtlich gefälscht war. Dann stapfte er unter Deck und sein Hund folgte ihm.
Ich zog mein Kopf wieder zurück und hielt weiter Ausschau nach etwas, was nicht existierte. Ein warmer Wind trug ein fernes Möwen kreischen an mein Ohr. Ich versuchte das Geräusch zu orten, als ich am Horizont ein Schiff erblickte. „Schiff auf Backbord.“, rief ich dem Steuermann zu. Ich drehte mich wieder zu dem Schiff, welches seltsamerweise schneller näherkam als es tun sollte. Ein seltsames Gefühl machte sich in mir breit. Es war anders gebaut, als die Schiffe, die ich kannte. Sanchez stapfte auf das Deck. „Von welcher Flotte gehört das Schiff?“, fragte er. „Weiß ich nicht. Aber es ist zu schnell, so eines habe ich noch nie gesehen.“, antwortete ich lautstark. „Das liegt daran, dass du ein verdammter Grünschnabel bist.“, knurrte er und holte sein Fernglas aus seiner Tasche. Er hielt es an sein Auge und erbleichte. „Hart Steuerbord“, gab er panisch den Befehl. „Das bringt nichts“, brüllte ich herunter: „Es ist zu schnell“ „Bin ich hier den Kapitän, oder du?“, schrie er wütend zurück. Sein Gesicht färbte sich rot. Das fremde Schiff war jetzt schon so nahe das es auch die anderen Matrosen es sahen. Der Steuermann riss das Steuerrad herum. Unsere Verfolger kamen immer näher, und die Matrosen machten sich zum geentert werden bereit. Sie waren alle mit Seemessern bewaffnet. Die Klinge von solchen Messer schnitt ein armdickes Seil  ohne große Anstrengung durch, Fleisch und Knochen machten kaum einen Unterschied. An der Reling wurden dicke Stäbe mit Stahlspitzen herausgeschoben. Sie sollten verhindern, dass das Schiff unseres rammte. Außerdem erschwerte es das Entern. Ich nahm mein Messer in die Hand und wartete ab. Erst als es schon so nahe war, dass ich Einzelheiten erkennen konnte, fiel mir eine Besonderheit am Bug auf. „Scheiße, die wollen uns rammen“, entfuhr es einen Matrosen im selben Moment. „Festhalten“, brüllte ein anderer. Ich umklammerte den Mast. Durch das Schiff lief ein heftiger Ruck. Ich prallte gegen den Mast und rutschte daran herunter. Schnell rappelte ich mich wieder hoch und warf ein Blick nach unten. Mein Kopf dröhnte von dem Aufprall. Die Andromeda war glatt entzwei gerissen worden. Im Wasser trieben die zerfetzten Leiber, von denen, die das Pech hatten im Weg zu stehen. Die anderen rappelten sich auch gerade auf die Beine. Ich entdeckte Sanchez in der Nähe vom Niedergang, er stand schon wieder. Ich drehte meinen Kopf und hielt nach dem Angreifer Ausschau. Sie hatte in der Nähe geankert. An der Reling machten sich Bogenschützen bereit. Sie trugen weiße Rüstungen von einer seltsamen Machart. An ihrer Seite hingen lange schmale Klingen. Ihre Bögen waren größer als sie selber und sie legten gekonnt Pfeile auf die Sehne. Synchron zogen sie die Sehne zu ihrem Ohr. Ein weiterer Soldat stand daneben und hielt eine Hand in die Höhe. Er selbst hatte keinen Bogen, doch er hatte sich einen weißen Schild auf den Rücken geschnallt. Um seinen Arm war ein gelber Streifen gemalt. Als er die Hand fallen ließ, schossen die Bogenschützen auf meine Kameraden. Die, die schon standen wurden von der Wucht der Treffer in das Wasser geschleudert. Die Andromeda sank mit beeindruckender Geschwindigkeit. Das Wasser flutete das Deck und spülte die Leichen in das Meer, wo es schon von Haien wimmelte. Ein paar versuchten die Wanten hochzuklettern, doch sie wurden von den Bogenschützen erbarmungslos abgeschossen. Das Wasser hatte schon die Hälfte des Mastes erreicht, als ich bemerkte dass ich hier oben bald Schwierigkeiten bekommen würde. Währenddessen hatten die Schützen aufgehört zu schießen. Die sonst azurblaue See war nun gefärbt von dem Blut der Toten und die Haie hielten ein Festmahl. Die Andromeda war jetzt komplett unter Wasser, außer dem Krähennest. Ich sprang zu dem anderen Schiff abgewandten Seite in das Wasser. Ich hoffte, dass mir die Überreste vom Mast Deckung gaben. Von dem Schiff hörte ich ein überraschten Warnruf, bevor ich in das Wasser tauchte. Kurz darauf tauchten die ersten Pfeile um mich herum in das Wasser ein. Ich rollte mich zusammen um eine möglichst kleine Fläche zu bieten. An meinem linken Fußgelenk ziepte etwas. Vom untergehenden Schiff entstand ein Sog, der mich weiter unter Wasser zerrte. Sieden heiß fiel mir ein, dass man von untergehenden Schiffen mitgerissen wurde. Mit aller Kraft schwamm ich gegen den Sog an.
Ich tauchte mit den Kopf durch die Wasseroberfläche. Zitternd holte ich Luft, das Schiff mit den Angreifern trieb in einiger Entfernung. Ich hoffte, dass man mich von dort nicht entdeckte. Für den nächsten Tauchgang hatte ich keine Kraft mehr. Um mich herum schwammen die Überreste von der Andromeda. Vor mir trieb ein Fass, ich zog mich daran hoch. Von der Sonne war die Oberfläche aufgeheizt. Erst jetzt bemerkte ich, dass mein Knie blutete. Erschrocken untersuchte ich mich weiter, und entdeckte in meinem Fußgelenk eine Pfeilspitze. Ich traute mich nicht, sie zu entfernen. Aus irgendeinem Grund spürte ich sie nicht. Müde sank mein Kopf auf das raue Holz.

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Nicki
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BeitragVerfasst am: 28.06.2014 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kolliy,
vorab noch ein herzliches Willkommen, auch wenn du dich auf dem roten Teppich schon vorgestellt hast.
Zu deiner Geschichte: Ich habe sie komplett gelesen, zu lang ist sie nicht, doch das Lesen wird durch die fehlenden Absätze erschwert. Die Geschichte fängt spannend an, zumindest hast du es richtig gemacht, den Leser sofort in die Handlung hinein zu werfen.
Zum Handwerk: Versuche, bei einer Überarbeitung, Absätze einzubauen. Bei  jedem Sprecherwechsel sollte ein Absatz erfolgen, dann ist es übersichtlicher und man weiß, wer gerade spricht. Auch die Zeiten hast du nicht eingehalten, du wechselst zwischen Präteritum und Präsens. Lass das Präsens weg.
Wenn du bereit bist, an deiner Geschichte grundsätzliches zu ändern, werde ich dir auch noch Logikfehler aufzeigen, Dinge, die rein aus schiffstechnischer Sicht so niemals passieren können. Dazu brauche ich aber Zeit und die investiere ich gerne, wenn ich weiß, du bleibst dran und überarbeitest es wirklich. smile
Schönen Abend noch
Nicki


_________________
MfG
Nicki

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford
"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A.Einstein


*Sommerblues* September 2017 Eisermann Verlag
*Trommelfeuer* November 2017 Eisermann Verlag
*Silvesterliebe* 30. November 2018 Eisermann Verlag
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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 28.06.2014 23:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Nicki
danke für das schnelle Feedback. Mit dem Zeiten habe ich immer Schwierigkeiten, das weiß ich selber. Ich hoffe, das kommt mit der Zeit. Was meinst du mit "schiffstechnischer Sicht", ich bin nicht der Alleswisser, was Schiffe angeht, aber ich weiß dass zum Beispiel die altern Griechen Rammsporne an ihren Schiffen hatten. Wenn das dein Problem ist.
Und natürlich bleibe ich dran und ich werde sie auch überarbeiten. Smile
Auch dir einen schönen Abend
Kolliy
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Nicki
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BeitragVerfasst am: 28.06.2014 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Die Rammsporne sind es nicht, die mich irritieren. In welcher Zeit soll dein Roman denn stattfinden? Wie ordnest du es ein? Fantasy oder History?

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Nicki

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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 00:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich wollte es in die Kategorie Abenteuer schieben. Also dann eher Historie. Über die Zeit habe ich mir noch nicht so richtig Gedanken gemacht. 14. bis 15. Jahrhundert, schätze ich
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Rainer Prem
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

dann kannst du auf jeden Fall einen Begriff in der Geschichte vergessen: "schnell".

Bei einer Geschwindigkeit von vielleicht 10/12 Stundenkilometern brauchen Schiffe zwischen "am Horizont auftauchen" und Angriff Stunden wenn sie aufeinanderzulaufen. Wenn der Kapitän sofort einen Kurswechsel befielt, treffen sie sich gar nicht mehr, weil es erst Nacht wird, und der Kapitän dann nochmal den Kurs ändern kann.

Abhilfe: Der Angreifer kommt hinter einer Insel hervor, dann braucht er nur noch eine Viertelstunde oder so.

Und einen "panischen" erfahrenen Kapitän kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Grüße
Rainer

Kolliy hat Folgendes geschrieben:
Ich wollte es in die Kategorie Abenteuer schieben. Also dann eher Historie. Über die Zeit habe ich mir noch nicht so richtig Gedanken gemacht. 14. bis 15. Jahrhundert, schätze ich
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Nicki
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 11:00    Titel: Re: Bisher Titellos Antworten mit Zitat

Kolliy hat Folgendes geschrieben:
Hey
Das ist das erste Kapitel eines meiner drei Projekte. Ich hoffe es ist nicht allzu lang.

"Siehst du schon etwas?", brüllte Alexander Sanchez zu mir herauf. Alexander Sanchez war der Kapitän des Seelenverkäufers, auf dem ich angeheuert hatte. Er bezeichnete die Andromeda gerne als hübsches Mädchen in ihren besten Tagen, jeder vernünftige Mensch wartet darauf, dass es bei der nächsten Welle im Hafenbecken versinkt. Der einzige Grund, weshalb ich auf dem Kahn angeheuert Wortwiederholung  hatte, war, dass ich Geld brauchte. So wie jeder andere, der hier arbeitete. Nicht das Sanchez gut bezahlte. Hier würde ich einen Absatz machen, der Übergang ist zudem sehr abrupt In diesem Moment stand ich im Krähennest, und hielt Ausschau nach der Insel, die sich nach Sanchez Karte, die er auf dem Schwarzmarkt irgendeinem dubiosen Händler abgekauft hatte, hier irgendwo befinden musste. „Nein“, brüllte ich zurück. Keiner von der Crew ging davon aus, hier etwas zu finden, außer vielleicht sein erster Maat, der in diesem Moment aus dem Niedergang hervor kam. Er war ein großer bulliger Kerl, mit mehr Muskeln als Hirn. Keine Ahnung wie er es zum Offizier geschafft hat hatte. Vielleicht weil er Sanchez bei jeder sich bietender bietenden Gelegenheit in den Arsch kroch.
Eine Welle hob und senkte das Schiff und ich musste mich kurz am Mast festhalten. Kurz darauf lag das Meer wieder glatt da. Wo soll denn nur eine einzige Welle herkommen? Sanchez hatte weniger Glück. Er verlor das Gleichgewicht und wäre hingefallen, wenn ein Matrose neben ihm ihn nicht aufgefangen hätte. Er hatte trotz seit seiner vielen Jahren Jahre, die er zur See fährt fuhr, immer noch keine Seemannsbeine. Der Seemann welcher? versuchte, nicht die Miene zu verziehen. Heute Abend wird der Kapitän wieder Ziel von Spott und Häme. Mir war das egal, ich mochte ihn nicht. Aber das beruht beruhte auf Gegenseitigkeit. Seit ich auf den Brettern des Segelschiffes standan Bord war, wurde ich von Sanchez als diebische Brut bezeichnet und er versuchte mich vor allen anderen bloßzustellen. Ich verachtete ihn und hielt ihn für mehr als inkompetent, ein Schiff zu befehligen. Aber das war nicht mein Bier, am Ende wollte ich nur meine Bezahlung. Sanchez starrte finster zu mir hoch, als wäre es meine Schuld, das die Karte offensichtlich gefälscht war. Dann stapfte er unter Deck und sein Hund folgte ihm.
Ich zog mein Kopf wieder zurück und hielt weiter Ausschau nach etwas, was nicht existierte. Ein warmer Wind trug ein fernes Möwen kreischen an mein Ohr. Ich versuchte das Geräusch zu orten warum versucht er, Möwen zu orten?, als ich am Horizont ein Schiff erblickte. „Schiff auf an Backbord.“, rief ich dem Steuermann zu. Ich drehte mich wieder zu dem Schiff, welches seltsamerweise schneller näherkam als es tun sollte. siehe Kommentar von Rainer Ein seltsames Gefühl machte sich in mir breit. Es war anders gebaut, als die Schiffe, die ich kannte. Sanchez stapfte auf das Deck. „VonZu welcher Flotte gehört das Schiff?“, fragte er. „Weiß ich nicht. Aber es ist zu schnell, so eines habe ich noch nie gesehen.“, antwortete ich lautstark. „Das liegt daran, dass du ein verdammter Grünschnabel bist.“, knurrte er und holte sein Fernglas Fernrohr aus seiner Tasche. Er hielt es an sein Auge und erbleichte. „Hart Steuerbord“, gab er panisch den Befehl. „Das bringt nichts“, brüllte ich herunter: „Es ist zu schnell“ „Bin ich hier den Kapitän, oder du?“, schrie er wütend zurück. Sein Gesicht färbte sich rot. Das fremde Schiff war jetzt schon so nahe das dass es auch die anderen Matrosen es sahen. Der Steuermann riss das Steuerrad herum. Unsere Verfolger kamen immer näher, und die Matrosen machten sich zum geentert werden unschöne Formulierungbereit. Sie waren alle mit Seemessern bewaffnet. Die Klinge von solchen Messer schnitt ein armdickes Seil  ohne große Anstrengung durch, Fleisch und Knochen machten kaum einen Unterschied. An der Reling wurden dicke Stäbe mit Stahlspitzen herausgeschoben. Sie sollten verhindern, dass das Schiff unseres rammte. Außerdem erschwerte es das Entern. Ich nahm mein Messer in die Hand und wartete ab. Erst als es Bezug falsch, es sollte das Schiff sein, hier das Messer schon so nahe war, dass ich Einzelheiten erkennen konnte, fiel mir eine Besonderheit am Bug auf. „Scheiße, die wollen uns rammen“, entfuhr es einen einem Matrosen im selben Moment. „Festhalten“, brüllte ein anderer. Ich umklammerte den Mast. Durch das Schiff lief ein heftiger Ruck. Ich prallte gegen den Mast und rutschte daran herunter. So viel Platz hat er nicht im Krähennest  Schnell rappelte ich mich wieder hoch und warf ein Blick nach unten. Mein Kopf dröhnte von dem Aufprall. Die Andromeda war glatt entzwei gerissen worden. Hier fängt es an, unglaubwürdig zu werden. Im Wasser trieben die zerfetzten Leiber, wovon zerfetzt? Nur weil das Schiff zweigeteilt wurde? von denen, die das Pech hatten im Weg von was? zu stehen. Die anderen rappelten sich auch gerade auf die Beine. Wie das, wenn das Schiff zweigeteilt wurde? Dann gibt es keinerlei ebene Standfläche mehrIch entdeckte Sanchez in der Nähe vom Niedergang, er stand schon wieder. Ich drehte meinen Kopf und hielt nach dem Angreifer nur einer?Ausschau. Sie hatte in der Nähe geankert. Geht nicht auf See. Wie lang soll denn die Ankerkette sein? So etwas geht nur in Landnähe. Außerdem ist ein Schiff vor Anker manövrierunfähig, also unsinnig, wenn man Angreifer ist An der Reling machten sich Bogenschützen bereit. Sie trugen weiße Rüstungen von einer seltsamen Machart. Wenn du schreibst:seltsam, musst du auch schreiben, was daran seltsam ist An ihrer Seite hingen lange schmale Klingen. Ihre Bögen waren größer als sie selber und sie legten gekonnt Pfeile auf die Sehne. Synchron zogen sie die Sehne zu ihrem Ohr. Ein weiterer Soldat stand daneben und hielt eine Hand in die Höhe. Er selbst hatte keinen Bogen, doch er hatte sich einen weißen Schild auf den Rücken geschnallt.echt auf den Rücken? Wozu? Um seinen Arm war ein gelber Streifen gemalt. mit drei schwarzen Punkten??? sry.Als er die Hand fallen ließ wohin? , schossen die Bogenschützen auf meine Kameraden. Die, die schon standen sie konnten doch nirgendwo mehr stehen, außerdem stellen sie sich doch nicht als Zielscheibe vor die Angreifer. wurden von der Wucht der Treffer in das Wasser geschleudert. Die Andromeda sank mit beeindruckender Geschwindigkeit. Das Wasser flutete das Deck und spülte die Leichen in das Meer, wo es schon von Haien wimmelte. Ein paar versuchten die Wanten hochzuklettern, doch sie wurden von den Bogenschützen erbarmungslos abgeschossen. Das Wasser hatte schon die Hälfte des Mastes erreicht, als ich bemerkte dass ich hier oben bald Schwierigkeiten das klingt sehr kalkuliert, er müsste eigentlich in Panik sein. Außerdem sinkt ein Schiff, vor allem wenn es schon in der Mitte auseinandergebrochen ist, nicht einfach so gerade herunter. Und Holz schwimmt! bekommen würde. Währenddessen hatten die Schützen aufgehört zu schießen. Die sonst azurblaue See war nun gefärbt von dem Blut der Toten und die Haie hielten ein Festmahl. Die Andromeda war jetzt komplett unter Wasser, außer dem Krähennest. wie schon gesagt, das geht nicht Ich sprang zu der dem anderen Schiff abgewandten Seite in das Wasser. Ich hoffte, dass mir die Überreste vom Mast Deckung gaben. Von dem Schiff hörte ich ein überraschten Warnruf, bevor ich in das Wasser tauchte. Kurz darauf tauchten die ersten Pfeile um mich herum in das Wasser ein. Ich rollte mich zusammen um eine möglichst kleine Fläche zu bieten. An meinem linken Fußgelenk ziepte etwas. Vom untergehenden Schiff entstand ein Sog, der mich weiter unter Wasser zerrte. Sieden heiß Siedendheiß fiel mir ein, dass man von untergehenden Schiffen mitgerissen wurde. Mit aller Kraft schwamm ich gegen den Sog an.
Ich tauchte mit den dem Kopf durch die Wasseroberfläche. Zitternd holte ich Luft, das Schiff mit den Angreifern trieb kein Anker? in einiger Entfernung. Ich hoffte, dass man mich von dort nicht entdeckte. Ich dachte, er wäre schon von den Bogenschützen anvisiert worden? Für den nächsten Tauchgang hatte ich keine Kraft mehr. Um mich herum schwammen die Überreste von der Andromeda. Vor mir trieb ein Fass, ich zog mich daran hoch. Das geht nicht, er könnte sich höchstens daran festhalten  Von der Sonne war die Oberfläche aufgeheizt. Auch das geht nicht, es ist nass Erst jetzt bemerkte ich, dass mein Knie blutete. Erschrocken untersuchte ich mich weiter, im Wasser? und entdeckte in meinem Fußgelenk eine Pfeilspitze. Ich traute mich nicht, sie zu entfernen. Aus irgendeinem Grund spürte ich sie nicht. Müde sank mein Kopf auf das raue Holz. Und die Haie sind alle weg? Sind schon satt und verschmähen den übrig gebliebenen Leckerbissen?


Ich hoffe, die vielen Kommentare erschrecken dich nicht zu sehr, aber vieles von dem, das du schreibst, ist unrealistisch. Es sind auch noch einige Kommafehler vorhanden, doch ich denke, du solltest das erste Kapitel erst einmal überarbeiten, bevor man an die Kleinigkeiten geht.
Wenn du den Kapitän und den bulligen Maat nicht mehr brauchst, würde ich die Beschreibung am Anfang weglassen und dich mehr auf den Angriff konzentrieren. Das Auftauchen von Figuren, vor allem mit Namen, die später nicht wieder erscheinen, irritieren den Leser nur.
Viel Spaß beim Überarbeiten. Pfiffig Blinzeln


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Nicki

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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 11:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Rainer
Habe ich gar nicht beachtet, dass Segelschiffe sehr viel langsamer sind. Ich versuche, es zu ändern.
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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 11:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Nicki
Um deine Frage mit den Möwen zu beantworten. Möwen sind immer in Nähe von Land.
Bei der Person mit der gelben Armbinde und dem Schild auf dem Rücken, habe ich versucht ihn ein wenig hervor zu heben, weil er für den späteren Verlauf noch wichtig ist.
Ich finde so viel ist das gar nicht.
Kolliy
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Rodion
Schmierfink

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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kolliy

eine spannende Geschichte, ein dynamischer Anfang.

Die Logik-Fehler sind mir natürlich auch aufgefallen, aber wenn du die ausräumst...
Nur eines noch: als dein Protagonist noch im Krähennest ist und der Mast schon zur Hälfte verschwunden ist, kann er doch nicht erst jetzt bemerken, dass er dort oben Schwierigkeiten bekommen würde.
Ich wüsste auch nicht, wozu er dort oben schon sein Messer herausholt, da ja nicht zu erwarten ist, dass ihn dort jemand besucht. Und zum Herunterklettern, ist das Messer in den Händen eher hinderlich. Aber vielleicht tat er es auch unüberlegt, einfach weil er Angst hat oder weil alle anderen sich auch bewaffnen. Jedenfalls wird es er so wohl verloren haben, bei seinem Sprung. Andernfalls aber hätte er das Messer wohl noch bei sich, vielleicht braucht er es ja später noch?
Naja, und dass die Bogenschützen alle Matrosen so schnell erschossen haben... ich weiß nicht. Es werden doch auch von denen welche auf die Idee gekommen sein, abzutauchen und sich in den Trümmern an der Oberfläche zu verstecken, oder? Ist nur so ein Gedanke, der sich mir beim Lesen stellte, tut aber letztendlich nicht viel zum Hergang bei, denke ich.

Das Angreifer-Schiff klingt irgendwie nach Fantasy. Das würde dann die Geschwindigkeit und die seltsamen Rüstungen erklären. Aber dann müssten die Leute auf der Andromeda auch anders reagieren, da ja offenbar Zauberei im Spiel wäre.
 
Nun gut, ich bin mal gespannt, was aus der überarbeiteten Variante geworden ist und in welche Richtung sich das Abenteuer entwickelt.

LG, Rodion
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Rainer Prem
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Zur Verkürzung der Sichtweite fällt mir noch ein: Nebelbank - aber das heißt kein Wind.

Sturm, Gischt, Keine Sicht, Schwarzer Schatten - so könnte das klappen (das heißt auch, dass der im Krähennest in Lebensgefahr ist).

Grüße
Rainer

Kolliy hat Folgendes geschrieben:
@ Rainer
Habe ich gar nicht beachtet, dass Segelschiffe sehr viel langsamer sind. Ich versuche, es zu ändern.
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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 13:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Rainer
Es gibt viele Möglichkeiten, am liebsten ist mir aber immer noch die Insel. Very Happy

@ Rodion
Schön, dass es dir gefällt. Das, das Schiff eher nach Fantasy geht ist nicht weiter verwunderlich, schließlich bin ich der totale Fantasy Fan Smile

LG
Kolliy
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Nicki
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Kolliy hat Folgendes geschrieben:
@ Rainer
Es gibt viele Möglichkeiten, am liebsten ist mir aber immer noch die Insel. Very Happy


Dann könntest du das Angreiferschiff auch ankern lassen, das geht schon ab einer gewissen Wassertiefe. Nur sollte es einen Grund dafür geben.
So eine Insel kann auch ganz plötzlich aus dem Dunst auftauchen, aber dann darf es vorher keinen Wind gegeben haben. Und die einzelne Welle braucht ebenfalls eine Erklärung.


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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 29.06.2014 14:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Nicki
die Welle werde ich wohl raus nehmen
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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 30.06.2014 22:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

So hier ist die Version 2.0 meines Textes. Ich hoffe ich hab vieles berücksichtigt @ Rainer Smile
Schätze immer noch paar Fehler drin

"Siehst du schon etwas?", brüllte Alexander Sanchez zu mir herauf. Alexander Sanchez war der Kapitän des Seelenverkäufers, auf dem ich angeheuert hatte. Er bezeichnete die Andromeda gerne als hübsches Mädchen in ihren besten Tagen, jeder vernünftige Mensch wartet darauf, dass es bei der nächsten Welle im Hafenbecken versinkt. Der einzige Grund, weshalb ich auf dem Kahn arbeitete, war, dass ich Geld brauchte. So wie jeder andere, der verrückt genug war sich hier an Bord zu wagen. Nicht das Sanchez gut bezahlte.

In diesem Moment stand ich im Krähennest, und hielt Ausschau nach der Insel, die sich nach Sanchez Karte, die er auf dem Schwarzmarkt irgendeinem dubiosen Händler abgekauft hatte, hier irgendwo befinden musste. „Nein“, brüllte ich zurück. Keiner von der Crew ging davon aus, hier etwas zu finden, außer vielleicht sein erster Maat, der in diesem Moment aus dem Niedergang hervor kam. Er war ein großer bulliger Kerl, mit mehr Muskeln als Hirn. Keine Ahnung wie er es zum Offizier geschafft hatte. Vielleicht weil er Sanchez bei jeder sich bietenden Gelegenheit in den Arsch kroch.

Wellengang kam auf und das Schiff schaukelte hin und her.  Ich musste mich am Mast festhalten. Sanchez hatte weniger Glück. Er verlor das Gleichgewicht und wäre hingefallen, wenn ein Matrose neben ihm ihn nicht aufgefangen hätte. Er hatte trotz seit seiner vielen Jahren, die er zur See fuhr, immer noch keine Seemannsbeine. Der Matrose versuchte, nicht die Miene zu verziehen. Heute Abend wird der Kapitän wieder Ziel von Spott und Häme. Mir war das egal, ich mochte ihn nicht. Aber das beruhte auf Gegenseitigkeit. Seit ich an Bord war, wurde ich von Sanchez als diebische Brut bezeichnet und er versuchte mich vor allen anderen bloßzustellen. Ich verachtete ihn und hielt ihn für mehr als inkompetent, ein Schiff zu befehligen. Aber das war nicht mein Bier, am Ende wollte ich nur meine Bezahlung. Sanchez starrte finster zu mir hoch, als wäre es meine Schuld, das die Karte offensichtlich gefälscht war. Dann stapfte er unter Deck und sein Hund folgte ihm.

Ich zog mein Kopf wieder zurück und hielt weiter Ausschau nach etwas, was nicht existierte. Ein warmer Wind trug ein fernes Möwen kreischen an mein Ohr. Ich versuchte das Geräusch zu orten. Auf Backbord entdeckte ich eine Insel. „Land in Sicht“, gab ich Meldung. Sanchez stürmte wieder auf das Deck. „Habe ich euch es nicht gesagt“, rief er freudestrahlend. Dann schaute er zu mir hoch: „Und was sagst du jetzt?“ Ich schüttelte den Kopf: „Das könnte sonst was für eine Insel sein, Käptn.“ Wir segelten direkt auf die Insel zu. Die Insel war von einem Sandstrand umgeben. An dem Strand standen vereinzelt Palmen. Sanchez stellte die Gruppe zusammen, die auf der Insel den Schatz suchen sollte. Die anderen warfen den Anker und holten die Segel ein. Sanchez bestieg mit zwei weiteren Männern und seinem ersten Maat das Beiboot. Sie ruderten zu der Insel. Lustlos ließ ich meinen Blick wandern. Die Matrosen stellten sich am Wassertonne an, wo der Quertiermeister Wasser austeilte. Routiniert kletterte ich hinunter.

Wieder in dem Krähennest sah ich, wie ein Schiff um die Insel herum segelte. Das Schiff hatte einen Rammsporn knapp oberhalb der Wasseroberfläche, darüber war auf beiden Seiten am Bug ein Auge gemalt. „Schiff an Backbord.“, schrie ich herunter. Auf dem Deck brach hektischer Betrieb aus. Der Steuermann lief zu dem Steuerrad, während die anderen den Anker einholten und die Segel setzen. „Hey, was ist mit dem Käptn?“, brüllte ein Matrose. Das Schiff nahm langsam Fahrt auf, und der Steuermann drehte nach Steuerbord. Doch ich sah, dass wir dieses Wettrennen verlieren würden. Das fremde Schiff kam zu schnell näher. Ich betrachtete es genauer. Der Schiffstyp ähnelte unser, doch es war länger und hatten keine Ruder. Am Heck gab es einen Aufbau. Mit mulmigen Gefühl tastete ich nach meinem Messer. Die Männer unten griffen nach ihren Messern und ihren Gewehren. Die Angreifer trugen weiße Rüstungen und Helme. Die Helme verdeckten den kompletten Kopf. Ihre Oberkörper waren von Rüstungen geschützt, die über und über mit schwarz-roten Strichen bedeckt waren. Die Striche ergaben ein verwirrendes Muster. An ihren Seiten hingen lange Schwerter. Durch den Kurswechsel trafen sie uns nicht direkt in die Mitte, sondern schräg in den Heck. Der Aufprall schleuderte mich gegen den Mast. Mein Hinterkopf prallte gegen das Holz und biss mir auf die Zunge. Ich spuckte etwas Blut aus und ich rappelte mich wieder hoch.

Die Andromeda war von dem Rammsporn entzwei gerissen. Im Wasser trieben die Leichen von denen, die das Pech hatten im Weg zu stehen. Der Angriff kam so überraschend, dass wir keine Zeit hatten uns irgendwie zu verteidigen. Das Heck trieb zur Seite, während es Meer versank. Die Ladung rutschte aus dem Laderaum, als sich auch der Bug anhob. Die Matrosen, die sich nicht festhalten konnten, schlitterten in das Meer. Geschockt beobachtete ich, wie sie von den Haien zerrissen wurden.

Ich drehte meinen Kopf und hielt nach den Angreifern Ausschau. Sie hatte in der Nähe geankert. An der Reling machten sich Bogenschützen bereit. Ihre Bögen waren größer als sie selber und sie legten gekonnt Pfeile auf die Sehne. Synchron zogen sie die Sehne zu ihrem Ohr. Ein weiterer Soldat stand daneben und hielt eine Hand in die Höhe. Er selbst hatte keinen Bogen. Ein gelber Streifen schien ihn als Ranghöheren zu kennzeichnen. Als er die Hand ruckartig nach unten zog, schossen die Bogenschützen auf meine Kameraden. Die, die sich noch festhalten konnten, wurden durch die Pfeile in das Wasser geschleudert. Der Bug hob sich weiter in die Luft und die Andromeda sank schneller. Ängstlich hielt ich mich am Rand von dem Krähennest fest. Mein Magen machte ein Überschlag, als sich der Bug senkrecht stellte und ich überrascht aus dem Krähennest flog. Ich hoffte dass mich niemand aus dem anderen Schiff entdeckte, während ich zwischen Holzteilen im Wasser aufschlug aufschlug.

Kurz darauf tauchten die ersten Pfeile um mich herum in das Wasser ein. Ich rollte mich zusammen um eine möglichst kleine Fläche zu bieten. An meinem linken Fußgelenk ziepte etwas. Vom untergehenden Schiff entstand ein Sog, der mich weiter unter Wasser zerrte. Siedenheiß fiel mir ein, dass man von untergehenden Schiffen mitgerissen wurde. Mit aller Kraft schwamm ich gegen den Sog an.

Ich tauchte mit dem Kopf durch die Wasseroberfläche. Zitternd holte ich Luft, das Schiff mit den Angreifern ankerte in einiger Entfernung. Ich hoffte, dass man mich für tot hielt und nicht mehr nach mir Ausschau hielt. Für den nächsten Tauchgang hatte ich keine Kraft mehr. Um mich herum schwammen die Überreste der Andromeda. Vor mir trieb ein Fass, ich hielt mich daran fest. An meinem Fußgelenk wurde das ziepen zu einem Jucken. Ich tastete danach und zog meine Hand erschrocken zurück, als ich eine Pfeilspitze ertastete. Glücklicherweise entdeckte ich nirgendwo um mich herum Blut, also konnten die Haie mich nicht wittern. Müde legte ich meinen Kopf auf das raue Holz.

LG
Kolliy
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Rainer Prem
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Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 01.07.2014 06:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Liest sich gut.

Immer noch 14./15. Jahrhundert? Dann schau dir mal an, was damals "Gewehre" waren. https://de.wikipedia.org/wiki/Arkebuse Damit gehst du kein Schiff entern. Also: Keine Feuerwaffen in den Händen der Angreifer. Wozu auch, wenn sie das Schiff mit einem Rammstoß zerstören.

Und wenn das andere Schiff schnell ist, und rammen will, dann hat es ganz sicher Ruder. Schau mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Galeere

Den Stil zu kommentieren, überlasse ich denen, die mehr davon verstehen. Nur zwei Dinge:

Bei einem "Ich"-Erzähler solltest du versuchen, alle modernen Begriffe aus de Sprache zu eliminieren, "orten", "routiniert" "Gewehr" etc.

und:

Die Andromeda war von dem Rammsporn entzwei gerissen. Im Wasser trieben die Leichen von denen, die das Pech hatten im Weg zu stehen. Der Angriff kam so überraschend, dass wir keine Zeit hatten uns irgendwie zu verteidigen.

Sie Sätze haben die falsche Reihenfolge. Der dritte muss zuerst kommen, ganz zu Beginn des Angriffs,sonst müsstest du ihn ins Plusquamperfekt setzen, und das wäre hässlich.

Grüße
Rainer
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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 01.07.2014 15:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Rainer
Schön das es dir gefällt Smile
Das mit den Arkebusen bezieht sich auf die Verteidiger, die Angreifer haben ja Bögen. Das mit dem Satz werde ich ändern.
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Nicki
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Ei 10


BeitragVerfasst am: 01.07.2014 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Weil wir gerade dabei sind:
Zitat:
Die anderen warfen den Anker und holten die Segel ein.

Zuerst werden die Segel geborgen, dann wird der Anker fallen gelassen. Also nur Reihenfolge ändern.
Zitat:
Wieder in dem Krähennest sah ich, wie ein Schiff um die Insel herum segelte.

Das ginge nur, wenn die Insel klein ist und flach wie ein Pfannkuchen ist. Woher will er wissen, das die Angreifer herum segelten? Ich weiß, was du meinst, du solltest es etwas präziser audrücken.
Außerdem, warum geht er überhaupt wieder nach oben? Wenn man keine Angreifer erwartet, macht das keinen Sinn, weil man ja fast an Land ist.

Zitat:
Die Andromeda war von dem Rammsporn entzwei gerissen.
Das Heck trieb zur Seite, während es Meer versank.
Die Ladung rutschte aus dem Laderaum, als sich auch der Bug anhob. Die Matrosen, die sich nicht festhalten konnten, schlitterten in das Meer.

Stell dir diese Situation bildlich vor. Da Schiff besteht aus zwei Teilen, keines davon ist gerade liegend schwimmfähig. Der Mast inklusive Krähennest würde sich sofort Richtung Wasseroberfläche bewegen.
Das, was du hier beschreibst, erfolgt sofort, innerhalb von wenigen Sekunden:
Zitat:
Mein Magen machte ein Überschlag, als sich der Bug senkrecht stellte und ich überrascht aus dem Krähennest flog.


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Doir
Geschlecht:männlichSchmierfink


Beiträge: 56



BeitragVerfasst am: 01.07.2014 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kolliy,

ich leg mal gleich los:

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Er bezeichnete die Andromeda gerne als hübsches Mädchen in ihren besten Tagen, jeder vernünftige Mensch wartet darauf, dass es bei der nächsten Welle im Hafenbecken versinkt.


Muss dein Schiff Andromeda heißen? Hat das einen historischen Bezug oder einfach so? Bei mir hat das erstmal für Augenrollen gesorgt. Es gibt ja bereits ein Schiff, das so heißt und die Assoziation die entsteht, ist nicht vorteilhaft.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

In diesem Moment stand ich im Krähennest, und hielt Ausschau nach der Insel, die [...]


Vielleicht ist es der Atmosphäre dienlich, wenn du statt Insel "Eiland" schreibst.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Keiner von der Crew ging davon aus, hier etwas zu finden, außer vielleicht sein erster Maat, der in diesem Moment aus dem Niedergang hervor kam.


Man kommt nicht aus dem Niedergang hervor. Man kann aber den Niedergang benutzen, um vom Unterdeck auf das Oberdeck/Hauptdeck zu gelangen.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Wellengang kam auf und das Schiff schaukelte hin und her.  Ich musste mich am Mast festhalten. Sanchez hatte weniger Glück. Er verlor das Gleichgewicht und wäre hingefallen, wenn ein Matrose neben ihm ihn nicht aufgefangen hätte.


Ich weiß ja nicht, wie groß das Schiff ist, aber bezweifle jetzt einfach mal, dass er das so genau sehen konnte, während er oben im Krähennest nach einer Insel späht.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Seit ich an Bord war, wurde ich von Sanchez als diebische Brut bezeichnet und er versuchte mich vor allen anderen bloßzustellen. Ich verachtete ihn und hielt ihn für mehr als inkompetent, ein Schiff zu befehligen. Aber das war nicht mein Bier, am Ende wollte ich nur meine Bezahlung.


Lass uns festhalten, das Schiff ist einem miserablen Zustand, der Kapitän ist ein Mistkerl und hat keine Ahnung von Nautik und zudem ist die Bezahlung schlecht? Was macht er da noch auf dem Schiff? Ist der Protagonist so ein Nichtsnutz, dass er auf keinem anderen Schiff anheuern kann?

Kolliy hat Folgendes geschrieben:
Sanchez starrte finster zu mir hoch, als wäre es meine Schuld, das die Karte offensichtlich gefälscht war. Dann stapfte er unter Deck und sein Hund folgte ihm.


Wieder: Muss ein kleines Schiff sein, das er die Gesichtszüge erkennt. Zumal ich annehme, dass der Käptn generell nicht oft lächelt und es von da oben schwer zu erkennen sein dürfte, ob das jetzt seine ganz normale Fratze war oder ein vorwurfsvoller Blick.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Ein warmer Wind trug ein fernes Möwen kreischen an mein Ohr.


Passt nicht in den Schreibstil des übrigen Textes und ist zudem grammatikalisch inkorrekt.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Ich versuchte das Geräusch zu orten. Auf Backbord entdeckte ich eine Insel. „Land in Sicht“, gab ich Meldung. Sanchez stürmte wieder auf das Deck. „Habe ich euch es nicht gesagt“, rief er freudestrahlend. Dann schaute er zu mir hoch: „Und was sagst du jetzt?“ Ich schüttelte den Kopf: „Das könnte sonst was für eine Insel sein, Käptn.“ Wir segelten direkt auf die Insel zu.


Wieso widerspricht er seinem Kapitän, der gerade mies gelaunt war und jetzt eine Insel gefunden hat, die laut Aufzeichnungen irgendwo da sein sollte? Selbst wenn es eine andere Insel ist, macht es keinen Sinn das hier in Zweifel zu ziehen. Will er den Kapitän lieber wieder mit schlechter Laune erleben? Es muss heißen: "Aye, Käptn!"

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Die Insel war von einem Sandstrand umgeben. An dem Strand standen vereinzelt Palmen.


Die Sätze würde ich zusammenlegen. Oder zumindest Strand, aufgrund von Wortwiederholung, aus dem zweiten Satz streichen und umformulieren.


Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Lustlos ließ ich meinen Blick wandern. Die Matrosen stellten sich am Wassertonne an, wo der Quertiermeister Wasser austeilte. Routiniert kletterte ich hinunter.


Erzählenswert? Eher nicht. Würde ich rausstreichen oder aufpeppen, mit einer Schlägerei oder einem Meutereigespräche.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Wieder in dem Krähennest sah ich, wie ein Schiff um die Insel herum segelte. Das Schiff hatte einen Rammsporn knapp oberhalb der Wasseroberfläche, darüber war auf beiden Seiten am Bug ein Auge gemalt. „Schiff an Backbord.“, schrie ich herunter.


Passiert alles zu langsam. Er sieht ein Schiff, dann sieht er noch ein Rammsporn, ein gemaltes Auge, blabla. Auf das wichtigste wird zudem nicht geachtet: die Flagge.

Im Übrigen fehlt ja auch jede Info darüber, unter welcher Flagge der Protagonist segelt. Ich schätze ein Piratenschiff, könnte aber auch ein spanisches Handelsschiff sein oder englische Freibeuter (etwas unrealistisch wegen dem Namen Sanchez). Da ich ja auch irgendwas von Fantasy in einem der Beiträge gelesen habe, auch gern die Flagge der "Dadoner" oder wie auch immer.
Da der Protagonist ja scheinbar nicht weiß, wer die Angreifer sind, kann zumindest von einer fremden Flagge die Rede sein.

Ein temporeicherer Ablauf würde wohl so aussehen: Ein Schiff - Flagge ausmachen - losschreien. Den Rammsporn kannst du auch später noch erwähnen, was du ja auch noch tust.


Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Ich betrachtete es genauer. Der Schiffstyp ähnelte unser, doch es war länger und hatten keine Ruder. Am Heck gab es einen Aufbau. Mit mulmigen Gefühl tastete ich nach meinem Messer. Die Männer unten griffen nach ihren Messern und ihren Gewehren. Die Angreifer trugen weiße Rüstungen und Helme. Die Helme verdeckten den kompletten Kopf. Ihre Oberkörper waren von Rüstungen geschützt, die über und über mit schwarz-roten Strichen bedeckt waren.Die Striche ergaben ein verwirrendes Muster. An ihren Seiten hingen lange Schwerter.


Ich finde das nicht optimal gelöst, um die Angreifer zu beschreiben. Das nimmt wieder Tempo raus.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Durch den Kurswechsel trafen sie uns nicht direkt in die Mitte, sondern schräg in den Heck.
[...] Die Andromeda war von dem Rammsporn entzwei gerissen.


Entzweigerissen durch einen Stoß seitlich ins Heck? Rammsporne waren im Übrigen jetzt nicht die erfolgreichste Methode, um Schiffe zu versenken. Sie wurden eher dazu eingesetzt feindliche Schiffe manövrierunfähig zu machen.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Im Wasser trieben die Leichen von denen, die das Pech hatten im Weg zu stehen. Der Angriff kam so überraschend, dass wir keine Zeit hatten uns irgendwie zu verteidigen.


Die Matrosen sehen, das ein Schiff voller Fahrt auf sie zu kommt, um sie zu rammen und bleiben am Aufschlagsort stehen? Man kann ja vorher schon einschätzen, wo man ungefähr getroffen wird.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Ich drehte meinen Kopf und hielt nach den Angreifern Ausschau. Sie hatte in der Nähe geankert. An der Reling machten sich Bogenschützen bereit. Ihre Bögen waren größer als sie selber und sie legten gekonnt Pfeile auf die Sehne.


Wie schaut es aus, wenn man gekonnt einen Pfeil auf die Sehne legt?

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Ein weiterer Soldat stand daneben und hielt eine Hand in die Höhe. Er selbst hatte keinen Bogen. Ein gelber Streifen schien ihn als Ranghöheren zu kennzeichnen. Als er die Hand ruckartig nach unten zog, schossen die Bogenschützen auf meine Kameraden. Die, die sich noch festhalten konnten, wurden durch die Pfeile in das Wasser geschleudert. Der Bug hob sich weiter in die Luft und die Andromeda sank schneller. Ängstlich hielt ich mich am Rand von dem Krähennest fest. Mein Magen machte ein Überschlag, als sich der Bug senkrecht stellte und ich überrascht aus dem Krähennest flog. Ich hoffte dass mich niemand aus dem anderen Schiff entdeckte, während ich zwischen Holzteilen im Wasser aufschlug aufschlug.


Wortwiederholung.
Und irgendwie kommt mir der Ablauf nicht flüssig vor. Vielleicht könntest du die gegnerische Soldaten das Schiff entern lassen, dann kannst du während eines Zweikampfes zwischen Protagonist und feindlichem Soldat, die Rüstung beschreiben etc. (also das, was do weiter oben schon getan hast). Die Andromeda sinkt dann, weil sie angezündet wurde oder weil das Schiff leckgeschlagen hat, nach dem Aufprall.


Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Siedenheiß fiel mir ein, dass man von untergehenden Schiffen mitgerissen wurde. Mit aller Kraft schwamm ich gegen den Sog an.


Siedenheiß? Irgendwo im Synonym-Wörterbuch gefunden? Sollte wohl in die Richtung "bitterlich" oder "plötzlich" gehen. Siedenheiß würde ich in jedem Fall rausstreichen.


Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Ich hoffte, dass man mich für tot hielt und nicht mehr nach mir Ausschau hielt.


Wortwiederholung.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Vor mir trieb ein Fass, ich hielt mich daran fest.


Unschöne Formulierung.

Kolliy hat Folgendes geschrieben:
  Glücklicherweise entdeckte ich nirgendwo um mich herum Blut, also konnten die Haie mich nicht wittern.


Oh doch, das können sie.


War jetzt bisschen viel und bei der einen oder anderen Sache etwas zu kleinlich, aber ich wollte es dennoch erwähnen, kann ja nicht schaden.
Aber wie du bemerkt haben dürftest, bezog sich meine Kritik kaum auf Zeit-, Recht- und Grammatikfehler. Das überlasse ich den Experten in dem Bereich. Aber es waren schon einige dabei.

Du solltest dir auf jeden Fall mehr Zeit für die Überarbeitung nehmen und nicht nur zwei Tage. Es macht es für die Leser einfacher und du erhältst auch automatisch mehr Kritik, weil man sieht, dass du dich bemühst.

lg
Doir
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BeitragVerfasst am: 01.07.2014 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Doir hat Folgendes geschrieben:

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Keiner von der Crew ging davon aus, hier etwas zu finden, außer vielleicht sein erster Maat, der in diesem Moment aus dem Niedergang hervor kam.


Man kommt nicht aus dem Niedergang hervor. Man kann aber den Niedergang benutzen, um vom Unterdeck auf das Oberdeck/Hauptdeck zu gelangen.

Doir

Der Niedergang ist der Weg, den du beschrieben hast, ist also richtig. Aber man kann wirklich aus dem Niedergang heraus kommen. Pfiffig Blinzeln


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Doir
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BeitragVerfasst am: 01.07.2014 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Nicki hat Folgendes geschrieben:
Doir hat Folgendes geschrieben:

Kolliy hat Folgendes geschrieben:

Keiner von der Crew ging davon aus, hier etwas zu finden, außer vielleicht sein erster Maat, der in diesem Moment aus dem Niedergang hervor kam.


Man kommt nicht aus dem Niedergang hervor. Man kann aber den Niedergang benutzen, um vom Unterdeck auf das Oberdeck/Hauptdeck zu gelangen.

Doir

Der Niedergang ist der Weg, den du beschrieben hast, ist also richtig. Aber man kann wirklich aus dem Niedergang heraus kommen. Pfiffig Blinzeln


Und so hat der voreilige Kritiker auch was gelernt. Surprised
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Kolliy
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BeitragVerfasst am: 01.07.2014 21:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Doir
Danke für deine ausführliche Antwort Smile
Ich wusste nicht, dass es bereits ein Schiff gibt was so heißt. Das einzige Schiff was ich gefunden habe, was so hieß war ein Panzerkreuzer. (Ein Hoch auf Wikipedia Smile )
Ich glaube schon, dass man vom Krähennest die Gesichtszüge von den Menschen am Boden sehen kann, wenn man sich vorbeugt.
Er widerspricht seinen Kapitän weil sie sich auf den Tod nicht abkönnen und er ein Punk und Rebell ist.
Zu deiner Frage ob er ein Nichtsnutz ist. Ist er eigentlich nicht, sein Problem ist, dass er in der Gesellschaft ein Außenseiter ist und er nicht gerade aus der Mittelschicht kommt. Er heuert deshalb an, weil er sonst keine Arbeit hat.
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