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Die Linie

 

 
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Boro
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BeitragVerfasst am: 26.10.2007 10:30    Titel: Die Linie eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Am Anfang war die Welt,
der Start von Deiner Linie.
Gezackt wie eine Pinie,
läufst auf zum großen Held.

Gehst nun zum nächsten Akt,
die Mitt' von Deiner Linie.
Blühst hell wie die Robinie,
mit zweitem Strich Kontakt.

Verlierst komplett die Schwingung,
das End' von Deiner Linie.
Verwelkst wie die Geranie,
gefühlt mit Anstrengung.

Dein Dasein fast verlebt,
läßt los von Deiner Linie.
Urplötzlich schwingt sie wieder,
verschieb den Punkt, gelebt!



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Apollon
BeitragVerfasst am: 26.10.2007 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Boro,

ich finde viele ansätze deines Werks sehr gelungen, ich musste an ein kleines Kind denken. Wie es langsam aufwächst.

....Urplötzlich schwingt sie wieder,....

Ich bin mir noch net so sicher was du mit schwingst genau hervorrufen willst, es fällt für mich noch vollkommen aus dem Rahmen, von daher suche ich da noch nach anhaltspunkten...

.....läufst auf zum großen Held.......

Auch das läufst find ich interessant, ich fände ein strebst vielleicht auch interessant falls es dazu passt^^


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Der Verstand schreibt mit Tinte, das Herz mit Leidenschaft...

Wissenschaft ist ein stahlharter Metalldildo zum umschnallen.- Vince Masuka

Mein Lieblingsepigramm:
"Ich selbst bin Ewigkeit, wenn ich die Zeit verlasse
Und mich in gott und gott in mich zusammenfasse." von Johannes Scheffler
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Boro
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BeitragVerfasst am: 26.10.2007 13:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Ralf,

danke für Deinen Kommentar. Las mich Dir erklären, was ich mir bei dem Gedicht gedacht habe:
Die "Linie" steht als aus der Wissenschaft entliehene Metapher für die Ausschläge in der Gefühlswelt im Laufe eines Lebens. Sowohl positiv, wie auch negativ. Die Ausschläge am Anfang des Lebens sind gezackt, unregelmäßig, wild, ego-zentriert. Das Gedicht beschreibt, daß man in "ruhiges Fahrwasser" gelangen kann, bis die Gefühlsempfindungen immer flacher, die Ausschläge der "Linie" immer weniger werden.
Angelehnt an die Natur, erst voller Spitzen, Ecken und Kanten, dann weich wie eine Blüte, dann das verwelken.
Nur mit Kraftanstrengung gelingt es noch sich zu begeistern, oder sich zu ärgern. Manchmal ist das der "Punkt". Das Ende vom Lied. Im Gedicht gelingt in der letzten Strophe die Loslösung von eingefahrenen Strukturen, die Distanz von der eigenen "Linie", die Zeile ohne Reim, ein neuer Blickwinkel. Mit dem Erfolg, daß die "Linie" wieder anfängt zu schwingen, die Emotionen wieder tiefer werden. Es wird wieder gefühlt. Es wird wieder gelebt.

So.. alles klar Wink ?

cu

Martin
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Apollon
BeitragVerfasst am: 26.10.2007 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Dann lag ich mit meinen Gedanken an ein kleines Kind zu denken das aufwächst gar net mal so weit entfernt, es erinnert mich ein wenig an
Goethes "Gesang der Geister über dem Wasser"


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