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Heiß Begehrt


 

 
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asriel66
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 54
Beiträge: 183
Wohnort: Katzenhausen


BeitragVerfasst am: 01.05.2014 10:27    Titel: Heiß Begehrt eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Im Rahmen eines Videoprojekte habe ich diese Geschichte geschrieben und auch verfilmt. Wer es liest sollte aber Humor haben.

Die Geschichte eines Mannes der eine wilde Nacht mit einer unbekannten hinter sich hat. Am nächsten Tag bemerkt er, dass er seine Jacke und sein Schlüssel noch bei ihr liegen lassen hat.

Heiß Begehrt

(steht vor der dem Haus, ruft zum Fenster hoch)
Hey, bist du da oder bist du weg, du hast meine Schlüssel und mein Jackett.

Die Tür ist verschlossen und es ist kein Licht zu sehen,
soll ich klingeln oder doch wieder gehen,
es ist ganz still und von dir nichts zu hören,
schon spät, nach acht kann man da noch stören?

War es hier oder war es doch nebenan,
die Straße stimmt, so gab es mein Navi an,
es war ein Zufall dich an der Bar zu treffen,
wir konnten uns gerade noch nach Hause schleppen.
       
Wer bist du eigentlich und was haben wir gemacht,
ach, zu viel gesoffen in dieser ganze Nacht,
du machst auf und ich kann es kaum fassen,
Schei... du bist ne falsche Frau ....auf was hab ich mich da eingelassen.
  
Stimme der "falschen Frau"
Hey Süßer,  ich hab dein Schlüssel und dein Jackett
komm ganz schnell wieder ins Bett, mit dir war es so nett.

ENDE

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Aranka
Geschlecht:weiblichBücherwurm


Beiträge: 3383
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 01.05.2014 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo asriel ,

willkommen im Lyrik Einstand.

Dies ist das erste Werk überhaupt, was ich von dir lese und es gäbe eine Menge zu sagen, aber dafür ist der Einstand sicher nicht der richtige Ort. Du willst dich vorstellen und möchtest sicherlich eine erste Einschätzung zu deinem Text erhalten. Ich kann dir nun nur meine Einschätzung dalassen.

Ich erkenne deutlich, dass du dich noch nicht intensiv mit „gereimten Formen“ beschäftigt hast und daher holpert es ganz schön in deinen Zeilen.(Du findest hier im Forum eine Menge Infos dazu.)

Ein zweiter Punkt sind auch die Rechtschreib- und Grammatikfehler, die hier schon im Vortext auftauchen. Mir unterläuft auch schon mal ein Tipfehler, den ich übersehe. Aber hier stolpere ich über ein paar Fehler zu viel. Da höre ich auch schon mal auf zu lesen, denn es hat dann nichts mehr mit Genuss zu tun.(Schalte doch den Gerold ein, bevor du absendest. Der holt dir schon eine Reihe Fehler heraus.)

Inhaltlich ist die Geschichte banal, aber auch solche Geschichten kann man reizvoll in Reime bringen. So wirklich ist das hier nicht gelungen, dafür bietet es sprachlich zu wenig Witz. Ich zitiere als Beispiel nur einmal die erste Zeile:

Zitat:
Die Tür ist verschlossen und es ist kein Licht zu sehen,
soll ich klingeln oder doch wieder gehen,


Diese Sätze sind „labberig“ sagt man bei uns. Sie haben keine innere Spannung. [die Infinitiv-Konstruktion trägt wesentlich dazu bei]
Und das sind die ersten Zeilen, sie sollen den Leser hineinlocken in den Text. Die sollten anders aussehen.
(Unter Kalauer / Satire verstehe ich inhaltlich und auch sprachlich etwas anderes.)

Das mag jetzt erst mal nicht ermutigend klingen, was ich zu dem Text gesagt habe, sollte dir jedoch nicht die Freude am Schreiben nehmen. Es ist schön, wenn jemand einfach Freude daran hat, seine Ideen in gereimte Worte zu kleiden. Das ist aber dann nicht gleich Lyrik und muss es ja auch nicht sein. Nur sollte man dies vielleicht erkennen lernen.
Wenn aus deiner Schreibfreude und deinen Ideen humorvolle Gedichte werden sollen, dann musst du dich um Handwerkszeug bemühen.
Damit du ein Gefühl dafür bekommst, wie es gehen könnte, lies einfach mal ein wenig bei den „Großen humorvollen Deutschen“ nach: Ringelnatz / Roth / Morgenstern / .... Da findest du im Netz jede Menge guter Beispiele.

Jetzt an diesem Text zu arbeiten, halte ich für wenig sinnig. Vielleicht wirst du ihn später einmal selbst umschreiben und in die Werkstatt stellen, wenn du dich ein wenig kundiger gemacht hast und ein wenig mehr Handwerk mitbringst.  Ich korrigiere nur die Fehler. Vielleicht lässt du sie von einem Mod verbessern.


Zitat:
Im Rahmen eines Videoprojektes habe ich diese Geschichte geschrieben und auch verfilmt. Wer es liest, sollte aber Humor haben.

Die Geschichte eines Mannes, der eine wilde Nacht mit einer Unbekannten hinter sich hat. Am nächsten Tag bemerkt er, dass er seine Jacke und seinen Schlüssel noch bei ihr liegen gelassen hat.

ach, zu viel gesoffen in dieser ganzen Nacht,

Hey Süßer,  ich hab deinen Schlüssel und dein Jackett


Du schreibst, dass dies ein Videoprojekt war. Vielleicht hat der Text ja im Zusammenhang mit einem Film eine andere Wirkung. Das kann ich nicht beurteilen.

Schau dich einfach ein wenig um in der Lyrik. Liebe Grüße Aranka


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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asriel66
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 54
Beiträge: 183
Wohnort: Katzenhausen


BeitragVerfasst am: 01.05.2014 16:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Stimmt, die Fehler wären unnötig gewesen, ich hab Gerold völlig vergessen. Ja, ich denke du hast Recht ohne den Film wirkt der Text sehr flach, der Humor wird so ohne das Video auch gar nicht herüberkommen...

Das Projekt liegt schon einige Jahre zurück...
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