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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Zwischen-Raum und Geist Kapitel 3. Alte Freunde, neue Feinde


 

 
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Sataniel Six
Abc-Schütze


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BeitragVerfasst am: 11.04.2014 18:07    Titel: Zwischen-Raum und Geist Kapitel 3. Alte Freunde, neue Feinde eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es ist das dritte Kapitel aus meinem Roman, ein bisschen lang zugegeben, ich wünsche trotzdem viel Spaß beim lesen.

                                                Kapitel 3
                                    Alte Freunde, neue Feinde

Auszug:
Die drei gingen durch die vielen Tunnel und Gänge der Weltraumstation, vorbei an leerstehenden oder mit schweren Stahlgittern zugezogenen ehemaligen Shops. Es sah verlassen und trostlos aus, Sin erinnerte sich ab Lebhaftes Treiben, doch nur vereinzelte Hybrida in dreckiger Arbeitskleidung begegneten ihnen, keine Menschen viel im auf. Alles war mit achtlos stehen gelassenem Unrat und Habseligkeiten bedeckt: achtlos liegen gelassene Taschen, Koffer, Kleidung, manches war scheinbar in letzter Minute aussortiert worden.
»Traurig nicht wahr? Slark kannte den bedrückten Ausdruck im Gesicht seines besten Freundes nur zu gut, »Die Solarion haben angefangen die Station zu räumen, aber es ähnelt eher einer Deportierung denn einer Evakuierung, sie haben in letzter Minute die Beschränkung der Frachtmitnahme verschärft um die ZP Sprungkosten zu verringern. Fracht Sin, es sind Menschen und Hybrida und keine verdammte Fracht.« Slark redete sich in Rage, »Die Solarion haben jeden Funken Menschlichkeit verloren auf den sie sich so großkotzig berufen. Menschen, haben sich immer schon für besser gehalten, sprechen von Wohl für die Allgemeinheit und kriechen der SW in den Arsch.«
Sin fragte vorsichtig, »Wen haben die Solarion denn schon evakuiert?«
»Ausschließlich ehemalige Bürger von Solarion Prime oder den anderen sechs Planeten. Hybrida werden später geholt oder müssen für sich selbst sorgen. Die Endodecks sind das einzige das aussieht wie früher, genauso viel Abschaum wie immer. Das Problem wird sein das die Slumbewohner zum Teil hier bleiben wollen.« Keiner sagte mehr ein Wort nach Slark Hark düsteren Erzählungen über die sterbende Raumstation FarPoint. Sie gingen durch ein unendliches Gewirr aus Gängen, Tunneln und Durchgängen. Sie kamen an einer großen Halle ähnelnden n Bereich an, eine verlassenen gespenstische Szenerie. Leere Verkaufsstände, verschlossene Eingänge und Türen ließen Sin eine frühere Konsumebene ebene vermuten. Am hinteren Ende stand ein Grüppchen verhärmte Hybrida vor einer mit schlechten, obszönen Graffiti beschmierten Tür. Neonfarbenen Hologramme flimmerten um den Eingang zu einer kleinen Bar.
Slark ging als erster durch die sich öffnende Tür und bedeutete den beiden mit einladender Geste nachzukommen. Stickige Luft schlug ihnen entgegen.
»Hier gibt es das beste Bier im ganze Universum,« versprach Slark vertrauen erweckend, »Na ja, es wird wahrscheinlich das einzige sein. Er lachte über seinen eingehen schlechten Scherz und führte sie in den hinteren Teil der in Lila gehaltenen Bar.

»Helioseismologen meinst du?« Sin fiel Slark ins Wort, »Ich dachte wir haben noch ein paar tausende Jahre bis zur Nova?«
»Das dachte ich auch aber soviel ich mit Hilfe von Aeryn aus der Datenbank erfahren habe will die Solarion die Station aufgeben. Die Reichen haben schon das sinkende Schiff verlassen und die Hydrophonik wurde schon vor Monaten abgeschaltet, Lebensmittel sind extrem überteuert und die Energie fällt fast täglich aus. FarPoint ist am Arsch Sin, es wird Zeit das du Aeryn wo anders unterbringst.« Slark schaute verlegen auf den Tisch.
Sin war vom plötzlichen Thema Wechsel überrascht.
Gero saß still in der Ecke und trank scheinbar geistesabwesend an seinen mittlerweile gebrachten Bier, Sin wusste das er genau zuhörte und sagte mehr zu sich selbst als in die Runde, »Ich habe beschlossen Aeryn auf Titan Alpha zu bringen, Estacado Jenkins hat mir versprochen Sie bei sich aufnehmen bis sie alt genug ist.«
Slark hustete sein Getränk aus und keuchte, »Bist du jetzt verrückt geworden? Auf Titan Alpha ist es schon gefährlich genug, aber zu diesem Irren? Da kannst du sie gleich der Fraternitas oder besser  gleich der SW übergeben. Du solltest Sie mitnehmen und ihren Planeten finden. Du hast es Lyam versprochen. An seinem Sterbebett hast du es ihm versprochen, weist du das noch?«
»Ja ich weis es noch Slark, ich kann Sie nicht mitnehmen, die Aufträge sind zu gefährlich und ich kann mit ihr nicht durch die Zwischen-Raum Portale fliegen. Ich habe lange überlegt und mich für Estacado entschieden da er der einzige ist der noch um Aeryns Fähigkeiten weiss und ihr beim Umgang damit helfen kann.«
Gero schielte gespannt über sein Glas, sagte aber nichts.
»Wenn die Struktur Wahrer nur den leisesten Verdacht auf ihren Aufenthalt haben…,« Slark lies den Satz unvollendet.
»Unser letzter Auftrag hatte eine seltsame Wendung, wir haben Navigationsaufzeichnungen aus dem Klangnebel, der selbe Nebel woher Aeryns Mutter laut Lyams Andeutungen kam. Aber wir haben aber noch etwas seltsameres gefunden, wir verfolgten zwei Schmuggler, ein scheinbar fingierter Auftrag, aber du kennst mich und meine Neugier,« er lachte schief und entblösste eine Reihe großer Zähne, »Die Ladung ist mit der Frachtdrohne Richtung Store unterwegs.« Er trank mit einem großen Schluck sein Glas aus und wischte mit dem Unterarm den Schaum aus dem Bart. »Kommt, ich will es hinter mich bringen, Aeryn wird schon sauer genug sein das ich Sie warten lasse, Sie hat bestimmt längst die Schiffsdatenbank durchsucht und weiss das wir kommen.« Sie standen auf und verließen ohne zu zahlen die schmierige Bar.

Es schepperte laut im hintersten Gang und eine Gestalt mit roten Haaren viel laut fluchend, begleitet vom Inhalt der Regale auf die Nase. Schimpfend rappelte Sie sich hoch und kam bedrohlich näher, »Willst du mich hier verrotten lassen oder wie ist das geplant? Warum hast du mich nicht längst abgeholt?« Sie blieb vor ihm stehen und blickte ihm fest in die Augen.
Sin sah das Aeryn Tränen an den Wangen hinabliefen, Er umarmte Sie und Aeryn wehrte sich nur einen Moment, schlang dann die Arme um ihn und schluchzte laut.
»Gero helfen Sie mir bitte beim begutachten der Fracht eures Schiffes, die Transportdrohnen müssten sie schon abgestellt haben. Wir müssen sie sofort zur Fraternitas weiterleiten, ich will keinen weiteren Auseinandersetzungen mit der Bruderschaft.« Die beiden gingen in den Frachtbereich des Stores der sich in einer separaten Halle nebenan befand. Der Zugang war im hinteren Teil des Ladens versteckt, es sah von außen so aus als gehöre es nicht zu dem Gebäudekomplex. Slark hatte viele solcher Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Da Aeryn eine Menge mit Sin zu besprechen hatte wollte Slark die beiden allein lassen.
»Es tut mir leid Aeryn, wirklich, du musst mich verstehen, ich kann dich nicht einfach mitnehmen. Wir brauchen noch ein paar Jahre bis du alt genug für das Update bist.«
»Ausreden, immer nur Ausreden, du hast mir beim letzten mal versprochen dass du mich hier endlich rausholst, einen neuen Navigator hast du auch eingestellt ohne ein Wort zu sagen,« Sie riss sich unsanft los und sah ihn trotzig an.
»Ich habe dir was mitgebracht,« Er versuchte das Thema zu wechseln doch Aeryn unterbrach ihn, »Spar dir den Scheiss, sag mir lieber wer der Hybrida ist, gut muss er sein sonst hättest du ihn nicht eingestellt.«
»Fluch nicht immer so, sonst nehme ich dich diesmal nicht mit.«
Aeryn war sprachlos, was eher selten war.
»Was denn, keine Antwort?« Sin lachte und tippte ihr an die Stirn.
Das löste ihre starre und Sie sprudelte los, »Auf dein Schiff? Bringst du mir fliegen bei? Als dein Navigator? Schmeiss diesen Gero Flott oder Schrott wieder raus, ich bin viel besser als die doofen Hybrida.«
Sin lachte laut, »Er heißt Mott, Gero Mott, und er ist verdammt gut. Das beste ist das er nicht so viel Fragen stellt wie du. Und schau nicht so böse ich erkläre dir alles, aber vorher möchte ich das du dir etwas ansiehst, du weißt schon, mir sagst was du siehst.«
»Ach daher weht der Wind, bist du etwa nur deshalb gekommen, um mich arbeiten zu lassen.«
»Nein, ich denke es hat etwas mit dir zu tun Aeryn. Mit dir und deinen Fähigkeiten.«
Sie schaute fragend drein. Dann sah sie immer aus wie ein zwölfjähriges Mädchen und gar nicht so cool und abgeklärt wie sonst.
»Möchtest du wieder nach Hause, zurück nach Solarion Prime? Hey, wo willst du hin, bleib hier."
Sie verschwand beleidigt zwischen den Gängen der Halle. Das fängt ja gut an, in welche Reihe ist sie den verschwunden? Er folgte ihr und musste seitwärts durch den Gang gehen. Es stank nach Servoöl und verschimmelnden Biochips, ein Nullgravgenerator erregte seine Aufmerksamkeit. Slark hebt auch alles auf, Nullgravitation ist seit der CTC-Schleifen-Rechnung in die Quanteneigenschaften der Materialien von Schiffen und Transportern eingebaut. Sin schob seinen dicken Bauch weiter durch das Labyrinth der einen Quadratkilometer messenden Halle.
Slark hatte in Jahrelanger Arbeit den Store gegen Neuroüberwachung abgeschirmt, hier gab es auch keine Propaganda.
Deshalb hatte er sich vor über fünf Jahren für diesen Ort entschieden. Aeryn wohnte hier um die Genkontrollen zu vermeiden die man zwangsläufig hunderte Male am Tag passierte wenn man offiziell in den Wohnquartieren Registriert ist. Sie konnte machen was Sie wollte, beschwerte sie sich deshalb auch nie. Sin stieg den letzten Meter über allerhand Elektromüll: auseinander montierte Motoren, Drohnen, Graphenakkumulatoren die an seltsamen Maschinen angeschlossen waren, Glasgefässe mit Flüssigkeiten in allen Farben und übelsten Gerüchen, Nährwasser für Biochips schätzte Sin vorsichtig. Aeryn hatte mehr Ahnung was Technik betraf, und was ist das?
»War das etwa ein Lasergewehr?« Sin nahm es auf und drehte es in seinen Händen hin und her, "Was hast du denn damit gemacht? Ich sehe das du die Energieversorgung und den Lichtfokus ausgebaut hast." Sin viel auf das nur diese zwei speziellen Teile fehlten, um zu wissen um welche Bauteile es sich handelt musste man die Waffe bis ins kleinste Detail kennen, Sie hatte extreme Fortschritte gemacht. Er legte das Gewehr Anerkennend zurück.
Aeryn lag zusammengerollt auf ihrem Bett. Es stand in der Mitte einer zehn mal zehn Meter messenden Fläche die von Regalen bis unter die Decke umgehen war, nur der Schmale Gang führte hierher.
Sin hörte wie sie schluchzte und sagte beruhigend, »Es geht nicht anders, ich verspreche dir das wir deinen Planeten finden, dort kannst du, und vielleicht eines Tages auch ich, in Ruhe Leben, ohne Angst vor den Solarion oder der SW. Estacado Jenkins wird sich die restlichen Jahre um dich kümmern und dir viel beibringen, du kannst eine Menge von ihm lernen, mehr als von mir. Du musst Aeryn. Wenn du jemals sicher sein willst müssen wir deine Gensignaturen komplett im Neurointerface überschreiben und dazu musst du alt genug sein, ich kann keine Zwischen-Raum Tore benutzen wenn du dabei bist.
Sie drehte sich um und sah ihn mit roten Augen fest an.
»Ich weiß doch, es ist nur, es dauert alles so lange. Ich will wissen wo ich herkomme und warum ich so bin wie ich bin,« Sie redete immer schneller, »Es wird intensiver Sin, ich sehe noch Minuten nachdem ich etwas berührt habe seine Geheimnisse, manchmal reicht es schon wenn ich nur an Menschen oder Hybrida vorbeigehe. Und nicht nur Erinnerungen aus der Vergangenheit, ich sehe auch Absichten und Ereignisse aus der Zukunft. Sie lachte nervös. Sin merkte das Sie ihm nicht alles erzählte und hakte nach, »Was spezielles? Was hast Du gesehen Aeryn?«
»Vorhin als ich auf dem Weg hierher war bin ich an den internen Hangars vorbei, da spürte ich einen Typ von den Fraternitas,« Sin setzte sich Kerzengerade auf.
»Der Kerl war kein normaler Low-Level Bruder sondern ne richtig miese Type. Ich spürte einen absoluten Willen und unglaublichen Intellekt. Aber die Augen, ich sehe noch immer noch seine grünen Augen." Sie machte eine kurze Pause und sprach leise weiter, "Ich spürte auch dich Sin.«
Er zuckte zusammen, Sie klang fast wie Lyam, »Wieso mich, was meinst du?«
»Ich hatte das Gefühl er sei wegen dir hier, Er stand im Laden und unterhielt sich mit uns, und das kann noch nicht passiert sein, oder stimmt das etwa nicht, sag schon.«
»Ja Aeryn, Er war wegen mir hier, oder viel mehr wegen dem was du dir anschauen sollst, wir haben deshalb auch nicht mehr viel Zeit. Ach ja,« er zückte nicht sichtbar den kleinen silbernen Gegenstand aus seiner Tasche, »Und bevor ich es vergesse, was habe ich in meiner Hand?«
»Sind wir nicht beide zu alt für so was?" Aeryn rollte die eisblauen Augen und schmunzelte. "Na gut, dir zuliebe, aber schnall dich lieber an Sin.«
Er wusste was jetzt kam, trotzdem hatte er eine Gänsehaut. Intensiver und länger, was meinte Sie damit?
Aeryn Strecke ihre zarte Hand aus und berührte nur ganz leicht mit den Fingerspitzen seine kräftigen Finger.
Es war schlimmer als jemals zuvor.
Sie fielen, Hand in Hand, tauchten ein in ein Meer aus Blut. Plötzlich stand er mit dem Rücken zur Wand und ein wutverzerrtes Gesicht rammte ihm schreiend ein Messer in den Bauch. Er fühlte wie es in seinen Magen eindrang, ihn aufschnitt und sein Inhalt sich warm und tödlich in seinem Körper ausbreitete. Dann wieder das Blutmeer, er dachte Aeryns Stimme zu hören, nicht mehr als ein Flüstern, ein Hauch, aber er verstand sie nicht. Jetzt hatte er das Messer in der Hand, stach auf einen leblosen Körper ein, Blut spritzte als es wieder und wieder hinunterfuhr. Gestank nach Metall und Exkrementen ließen ihn würgen.
(Messer von ihrem Dad, Erinnerung mit Sin zusammen, sieht in Tot.
Später respektive Mit Lyam und Sin wie Laym Sin das Messer im sterben gab und sagte er soll Aeryn retten
Evtl sogar in der Blutmeer Szene ?)
Rot, Er sank tiefer in das endlose Meer aus Blut. Etwas schloss sich um sein Handgelenk und er schaute nach oben, dort war Aeryn, sie zog ihn zur Oberfläche, schwamm wie von Sinnen.
Sin öffnete die Augen, er brauchte einen langen Moment um zu wissen wo er war. Schweiß gebadet stützte die Ellenbogen  auf seine Knie und vergrub schwer atmend das Gesicht in den Händen.
Er fühlte sich um zehn Jahre gealtert.
Aeryn unterbrach die Stille, "Na, ich sagte doch du sollst dich anschnallen, heftig nicht wahr? Und zu deiner Frage, es ist ein Messer, ein sehr altes Messer, von Hand hergestellt und es hat viele Leben beendet. Zu Recht und zu Unrecht." Sie machte eine lange pause und sagte andächtig, "Es gehörte Laym.«
Er drehte sich langsam zu ihr um und sagte sehr traurig, "Ich hatte ja keine Ahnung."
"Jetzt weisst du was ich meine." Sie sprang vom Bett auf.
"Und jetzt lass uns zu den anderen gehen, ich bin neugierig was du noch mitgebracht hast, wenn es so interessant ist wie das Messer bin ich nicht mal mehr Böse auf dich." Sie lachte laut und rannte los zum Frachthangar.
Sin hatte zuviel Krieg und Tod in seiner Zeit beim Solarion Militär gesehen, in den Kleinkriegen mit der Bruderschaft oder separierten Hybrida Systemen musste er oft über Leben und Tod entscheiden. Wie schaffte Aeryn es angesichts dieser Bilder so Locker zu bleiben?

"Das kann nicht euer Ernst sein," hörte Sin Slark Hark laut Fluchen als Sie im Frachtbereich angekommen waren. Er beeilte sich um Gero vor ihm zu Retten. "Ihr beiden wisst aber was das ist oder? Was wollt ihr Yeterin Talyn erzählen wenn er nur das Quaternit und nicht das Quantenverschränkte Quanternium bekommt?" Gero und Slark standen um die Transportboxen die mit geöffneten Deckeln am Ende der Wand standen und stritten lautstark um den Inhalt.
Aeryn drängelte sich durch die beiden und blickte neugierig in die Kisten.
Zwei enthielten hunderte, kleine durchsichtige Behälter die eine weißbläuliche Flüssigkeit enthielten, es war komprimiertes Mark, Sie schüttelte sich angewidert.
Über die andere musste Sie sich beugen um den Inhalt zu sehen. Sin schaute gespannt zu und zog Slark und Gero einen Schritt nach hinten und bedeutetet ihnen mit dem Finger auf den Lippen, ruhig zu sein.
Aeryn sah einen merkwürdigen Quader, bestehend aus rechtwinklig ineinander laufenden Platten. Auf der Außenseite dachte Sie ihr Gesicht zu sehen, als Schemen der immer wieder neu zusammengesetzt wurde. Es muss sich um Quanternium handeln, dass seltenste Material im Universum. Es besteht aus dem Metall Quaternit was von den Wanderern, den Vorfahren der Struktur Wahrer, vor Milliarden von Jahren künstlich erschaffen wurde. Aeryn hatte gelesen das selbst die SW es nicht geschafft hatte dieses Material noch einmal herzustellen, geschweige denn es in seinen Quanteneigenschaften zu Verschränken um das noch kostbarere Quanternium zu erhalten.
"Diese Quader sind Erinnerungen und Aufzeichnungen der Wanderer, eine Datenbank von unvorstellbarer Größe, kein Wunder das die Schimmelbrüder es unbedingt haben wollen."
Sin schmunzelte, insgeheim mochte er ihre derbe Art, Sie nahm wie ihr Vater Lyam nie ein Blatt vor den Mund.
Aeryn beugte sich so tief in die Kiste das ihre Füße in der Luft hingen. Ganz winzig nur ein paar Zentimeter groß schimmerte es geheimnisvoll am Boden der Kiste. Sanfte Goldtöne umspielten das Metall, es schien das Licht selbst zu emittieren.
Sie traute sich kaum es anzufassen, so seltsam sah es aus, dann, mit beherztem Griff, zog sie es aus der Box.
Es passierte, nichts.
Aeryn stand mit den Quader in der rechten Hand vor den dreien und grinste triumphierend.
Plötzlich sah Sin das ihr lächeln gefror, der Quader ließ ein unendlich fröhliches Lachen in ihren Köpfen erklingen, Sin fühlte wie alle Furcht von ihm abfiel, es existierte nur dieser Moment.
Ein lautes Scheppern weckte ihn aus dem Traum. Der Quader war zu Boden gefallen und Aeryn lag rücklings auf dem Boden.
Slark reagierte als erste und stürzte sich auf Sie.
Er fasste an ihren schlanken Hals und fühlte den Puls und beugte sich mit dem Ohr über ihren Mund, nach quälenden Sekunden sagte er erleichtert, "Sie atmet noch, scheint alles in Ordnung zu sein , aber besser wir schliessen sie an den Med-Pod an um sicher zu gehen." Er hob sie sanft auf die Arme.

Wieder im kleinen Verkaufsraum und Büro von Slark fragte Sin diesen sofort, »Ist mit ihr alles in Ordnung? Geht es ihr gut?«
»Ja es geht mir gut.« sagte eine helle Stimme hinter ihm.
»Schön das du danach fragst, war dir eigentlich klar was passiert wenn ich dieses Ding anfasse? Wenn ja, bist du ein Arsch.« Aeryn blickte ihn vorwurfsvoll an.
»Als ich den Quader angesehen habe hat er geschrien und nicht gelacht, er war für dich bestimmt.«
»Zu leichtsinnig Sin,« sagte Slark der an seinem Schreibtisch saß. »Ich hab mich mal ein bisschen in der Datenbank umgesehen und trotz der mehr als dürftigen Informationen habe ich etwas interessantes gefunden.«
»Sag schon, was steht da, lass mich an den Computer du bist eh viel zu langsam,« sagte Aeryn vorlaut. »Jetzt reicht es aber mal,« fuhr Slark Sie an. Sie hatte gehörigen Respekt vor Slark daher bezog Sie hinter ihm Stellung und schielte ihm stattdessen über die Schulter.
Slark fuhr fort, »Die Solarion haben schon vor Äonen an diesem Material geforscht, in der Galerie der Unendlichkeit gibt es ein einziges bekanntes Stück Quanternium. Die Struktur Wahrer haben es schon eingehen untersucht und als nutzlos empfunden. Es wird mit anderen Artefakten der Geschichte öffentlich ausgestellt.
»Die Galerie der Unendlichkeit,« unterbrach ihn Aeryn träumerisch, »Ich wollte immer schon dort hin, es ist die größte und einzige Sammlung an Erinnerungen vergangener Generationen. Einige Stücke dort sind Milliarden Jahre Alt und ihr ideologischer Wert ist nicht zu bewerten.«
Sin lächelte freundlich als er seinen Arm um Aeryn legte, »Jetzt klingst du wie Estacado Jenkins. Er schwärm auch immer von der Galerie.«
»Sie schlug seinen Arm Weg, ich kann mich noch erinnern, der wohnt doch gar nicht auf Solarion Prime sondern auf dem letzten der sieben Planeten, Titan Alpha, oder stimmt das etwa nicht.«  
Sin fühlte sich ertappt. »Wenn du dort bist könnt ihr mit dem Personentransport durch die transorbitalen Beschleuniger die das Solarion System verbinden, zu der Galerie reisen. Selbst von Titan Alpha dauert es nur ein paar Stunden. So schlimm ist es dort gar nicht, der Planet ist ein gemeinschaftlicher Produktionskomplex der Solarion und des Nanoverbundes. Du wirst dort unglaubliche Dinge sehen.«
»Darf ich noch kurz zu Ende erzählen,« fragte Slark Hark sichtlich genervt. Er hasste es wenn viele Personen durcheinander Sprechen, konzentrieren fiel ihm mit zunehmenden alter immer schwerer. »Wo war ich? Ach ja, Quanternium. Es ist mit Informationen und Daten gefüllt die im zehnstelligen Exabyte Bereich liegen.«
Slark sah die Fragezeichen in ihren Gesichtern und fügte an, »Eine Trillion,« Sie wirkten immer noch nicht wirklich als hätten sie es Verstanden.
»Eine Eins mit achtzehn Nullen. Mich Wundert das dein Kopf nicht geplatzt ist bei der Datenmenge, fühlst du dich nicht irgendwie anders Aeryn, erinnerst du dich an etwas?«
»Nö, alles wie immer, ich kann mich nur noch,« Sie überlegte kurz, »an ein Lachen erinnern, hell und einladend war es, dann wie ich mir beim aufstehen im Med-Pod den Kopf gestossen habe.« Sie strich die roten Haare beiseite und präsentierte eine Beule an der Stirn.
Aeryn registrierte das Slark seinen Freund seltsam ansah.
»Ihr zwei braucht gar nicht so zu gucken, ich kann mir denken was ihr vorhabt. Den Quader bekommt ihr da niemals raus.«
Gero wurde blasser als er ohnehin schon war.
In dem Augenblick drang die verstärkte, metallisch verzerrte Stimme Yeterins an ihr Ohr.
»Besitzer des Ladens mit der ID-Nummer 349.18, Eigentümer: Slark Hark, öffnen Sie umgehend die Hermetische Schleuse. Sie stehen unter dem Verdacht zwei per Fahndung gesuchte Terroristen zu unterstützen. Öffnen Sie unverzüglich, jeder Akt von Widerstand wird als Angriff gegen die Struktur Wahrer und ihre ausführende Executive, die Fraternitas angesehen. Ich gebe ihnen eine Minute um den Store zu öffnen, andernfalls, öffnen ihn meine Kampfdrohnen für Sie.«
Sin rannte zum Schreibtisch und schob Slark mit dem Stuhl zur Seite der wie eingefroren da saß.
Es klackerte kurz, »Scheiße, die haben uns in die Genfahndung eingegeben, jetzt schreit jeder Gencheck: Hallo, wenn wir ihn passieren. Wir kommen so niemals zum Hangar, verdammt.« Sin schlug auf die Tastatur, Aeryn erschreckte sich da sie Wutausbrüche von ihm nicht gewohnt war. Sie kannte ihn scheinbar doch nicht so gut wie sie glaubte.
Sie fragte kleinlaut, »Was machen wir denn jetzt? Wir kommen hier nicht raus, ergeben wir uns doch und lassen ihnen den Quader.« Sie klang verzweifelt.
»Um den geht es längst nicht mehr Aeryn, als er uns auf dem Weg hierher abgefangen hat muss ihm Slark aufgefallen sein. Daraufhin konnte er Rückschlüsse auf Solarion Prime und die Verbindungen zu deinem Vater Lyam ziehen. Er weiß das du hier bist.« Aeryn schluckte und schaute Sin ängstlich an.
»Er wird dich nicht bekommen denn es wäre dein Tod.« Sagte Slark leise als er ruckartig aufstand und Richtung Schleuse ging. Aeryn merkte wie Ausdruckslos sein sonst so grimmiges Gesicht war und zitterte bei dessen Anblick.
Im vorbeigehen tippte er ihr mit dem Zeigefinger an die Stirn, verharrte dort länger als sonst. Er lächelte und schaute ihr tief und die Augen.
Aeryn begriff.
Die Minute war um.
Der Eingang glühte Rot als die Kampfdrohnen das zehntausende Grad heiße Plasmafeld einschalteten. In Sekunden leuchtete die Schleuse Orange auf.
Slark trat in den schmelzenden Tunnel der einmal den Eingang bildete und stellte sich genau vor die Stahltür die fast weiß glühte. Flüssiger Stahl tropfte auf seine Schulter und lies weißen Qualm aufteigen.
Doch das störte ihn nicht, das Sicherheitssystem wurde erst beim trennen der Hirnfunktionen mit dem Neurointerface ausgelöst.
Er drehte sich noch einmal um und sagte leise, »Lauft, in den dritten Gang von Links, Aeryn du weißt welchen, ich Regel das hier schon.« Er blickte seinen besten Freund traurig an, »Sin, versprich mir auf Sie aufzupassen, fahr runter zu unserem alten Hangar, es steht immer noch dort. Such in der Boarddatenbank nach meinem Ordner, und danke für deine Freundschaft.« Sin sah wie er die Hand an sein Computerarmband legte und drauf drückte.
»Slark nein...,«
Die Schleuse schloß sich blitzschnell mit einer auseinander fächernden Iris, Aeryn schrie aber Sin achtete diesmal kaum darauf. Dann ging alles ganz schnell. Laute Explosionen hinter der Iris ließen die drei losrennen.
»Welcher Gang?« Sin blieb stehen und Gero rannte ihn um. »Der dritte von Links,« brüllte Gero der Ihm wieder aufhalf. Na Klasse, der engste von allen, dachte Sin.
Aeryn schrie nach hinten, »Ihr müsst euch beeilen, Slarks Sicherheitssystem wird in ein paar Sekunden aktiviert, hier ist der einzig sichere Ort.« Sin quetschte sich, laut protestierend in den Gang. Gerade als er einen Meter drin war, brach die Hölle los. Wuchtige Explosionen ließen die Halle erbeben, die Detonationen drangen aus allen Bereichen des Ladens.
Sprengladungen zur Selbstzerstörung, dieser verrückte Hund, dachte Sin der sich die Arme über den Kopf hielt. Gero schützte Aeryn mit seinem Körper vor dem Regen aus Schrott der auf sie niederprasselte. Das krachen hörte gar nicht mehr auf, Sin sah das die Komplette Halle ein Chaos aus Elektronik war, man brauchte Minuten um sich ein paar Meter vorwärts zu bewegen, alles hing verschlungen, verdreht und verkeilt übereinander, alles bis auf diesen einen Gang. Langsam wurde ihm klar was es mit der Schrottsammlung auf sich hatte. Auf einmal ging nichts mehr. »Warum bist du stehen geblieben?«
»Ich stecke fest Gero, gib mir die Hand und zieh mich raus.« er kam sich wie ein Trottel vor.
»Du bist einfach zu fett,« schrie Aeryn hinter Gero der der trotz der Gefahr belustigt seine Hand nahm. Ein kräftiger Ruck und Sin stand in Aeryns Bereich.
Er rannte schnurstracks zum Bett und schmiss es um. Aeryn konnte es nicht fassen, »Ey was soll das werden, was hat dir mein Bett getan?« Sin hörte Sie gar nicht und schob es an die hinterste Wand.
Eine Kreisrunde Aussparung war im Boden zu erkennen.
»Gero pack mal mit an, hier unter der Verkleidung,« Er ging auf die Knie und fummelte in einem kleinen Loch, es klickte hörbar und der Boden sprang einen Spalt auf, »Hilf mir die Platte anzuheben.«
Es krachte und Aeryn fühlte eine wohlige Wärme auf ihrer Haut, dann kam die Druckwelle und fegte Sie durch den Raum. Sie landete, konnte es kaum glauben, auf ihrer Matratze, die aufgestellt an der Wand ihren Aufprall gedämpft hatte. Sie rappelte sich hoch auf die Knie und schaute hoch, alles war voll staub und drei zerfetzte Kampfdrohnen lagen in der Ecke. Funken sprühten zischend aus ihren silbernen Leibern. Hatte Sin sie zerstört? Sie hatte es nicht einmal mitbekommen. Trockenes Husten von zwei Vertrauten Personen verrieten ihr das Sin und Gero ok waren.
»Gero die Platte muss weg, hilf mir.« sie hörte Sins gedämpfte Stimme, sah aber nichts vor lauter Staub, obwohl es ihr Zimmer war wusste sie nicht wo sie war. Nach Öl schreiendes Metall gaben ihr eine Orientierungsmöglichkeit und sie kletterte über Berge aus Schrott auf das Geräusch zu. »Nur noch ein kleines Stück, ja das reicht Gero. Aeryn, komm her, beeil dich bitte.«
»Ich bin schon unterwegs, scheisse ich seh nichts, wo seid ihr?«
»Folge den Stimmen.« schrie Sin und Sie drehte sich etwas nach rechts. Wie konnte man sich in seinem eigenen Zimmer verlaufen dachte Aeryn und musste schallend Lachen.
»Was ist jetzt so komisch, dafür haben wir haben keine Zeit. Die Kampfdrohnen werden gleich hier sein. Gero stell dich neben mich, die Platte ist ein Lift der zum Hangar führt.«
Aeryn stürzte weiß vor Staub und keuchend aus dem Staub und blieb wie angewurzelt stehen als Sie Sin und Gero langsam im Boden verschwinden sah. Sie fand aber sofort wieder Luft zum zetern.
»Was? Ich habe fünf Jahre über diesem gruseligen Loch geschlafen? Das ist jetzt nicht dein Ernst Sin.«
»Aeryn, halt die Klappe und komm«, rief er durch das Chaos aus umgestürzten Regalen und Stolperfallen aus Kabeln und von der Detonation abgerissenen Leitungen. Das Geräusch das Yeterins fliegende Roboter Armee erzeugte kam immer näher. Aeryn sprang auf die Plattform die langsam im Boden verschwand und klammerte sich an seinen Arm.
»Mach schon Gero, drück drauf.« Der Lift schoss nach unten.
»Festhalten und nicht die Wände berühren, wir fahren jetzt in Slarks alten Hangar wo hoffentlich mein Solarion Aviator steht.«
»Wenn der alte Knauser das Ding nicht für Kredit verkauft hat,« fügte Gero an.
Es ging rasend schnell abwärts und der Tunneleingang war wieder verschlossen, es war stockdunkel und Aeryn wusste nicht wann sie unten ankommen würden.
Ein Schrei gellte, gefolgt von einem Grellen Blitz.
Gero ging näher in die Mitte.
»Warum sollen wir die Wände nicht berühren?«,
Sin grinste breit, »Weil sonst deine Finger leuchten mein geschätzter Wegfinder. Anderes Wort Es ist«, er hielt kurz inne und sein Grinsen verschwand, »es war Slarks Idee, damit in unserer Abwesenheit niemand versucht den Schacht hinab zu steigen.«
»Und das fandest du OK?«, schrie Aeryn aufgebracht, »Ihr spinnt alle beide, total. Ich hab auf einer Steckdose geschlafen, hattet ihr Genies daran gedacht das ich mein Bett darüber stelle?«
»Aeryn, hör zu«, sie spürte das Sin sie ernst ansah, »stell dir einen Solarion Aviator in der Hand von ein paar Junkies vor, von FarPoint wäre nicht viel über geblieben.«

»Wir fahren direkt auf die Brücke hoch, Gero fass bitte noch nichts an, ich erkläre dir das nötigste.«
»Wofür hältst du mich, ich kann alles fliegen.« sagte er Zähneknirschend.
»Das ist nicht unser Plünderer, eine falsche Eingabe oder zu späte Entscheidung und wir sind erledigt, keine Diskussion.«
»Ich bekomme das schon hin, ich hab schon größere Dinger geflogen.«
»Das kann schon sein aber die hatten keinen Antiwasserstoff Antrieb und die Fusionsgranatwerfer waren bestimmt eine Nummer kleiner. Ihr beide setzt euch hin und verhaltet euch ruhig.«
»Aber,« die Türen glitten auf und die beiden verstummten.
Aeryn und Gero starrten wie gebannt auf die übervolle Kommandobrücke. Der Raum wurde eingenommen von einem riesigen Kommandosessel in der Mitte und einem kleineren Sessel links davon, lange Konsolen waren vor den Sesseln angebracht, tausende Zeichen blinkten gestresst. Es gab keine Scheibe nach aussen, nur eine Konkave graue Fläche wo bei anderen Schiffen die Cockpitfenster waren. Aeryn fragte sich wie man sich hier jemals auskennen, geschweige denn es ohne sich die Anleitung in das Neurointerface zu laden, fliegen könne.
Gero räusperte sich und sagte entschuldigend, »Wo sollen wir Platz nehmen Kapitän?«
»Lass die Scherze und setz Aeryn an die Funkkontrolle, und mach den Gurt fest. Draußen wird die Hölle los sein. Unsere einzige Chance ist per FTL Sprung ins Solarion System zu springen, auf Titan Alpha können wir uns eine Zeitlang verstecken. Ich kenne ein paar Routen die wir ohne lästige Genkontrolle passieren können.«
Aeryn protestierte nicht und lies sich fügsam wie ein Baby im Sitz festmachen, ihr viel auf das Gero seltsam entspannt wirkte, sie dachte das es wohl an der Art der Hybrida, mit Stress umzugehen lag. Aufmerksam beobachtete sie Sin der sich auf den riesigen Braunen Sessel gesetzt hatte, er gab keine Befehle in die Konsole ein.
»Eine Holomatrix, soviel zum Thema alte Technik ist die bessere.« Sie glaubte plötzlich ihren alten Freund kaum zu kennen.
»Alles Bereit, ich lege jetzt die Aussensicht auf den Holoschirm. Die Schleuse ist mit meinem Neurointerface verbunden und öffnet sich sobald ich den Startbefehl gebe. Öffne bitte die manuelle Navigation und programmier den Kurs Richtung Solarion System.« Sin blieb trotz der Anspannung konzentriert.
Gero reagierte sofort, schwang sich auf den kleineren Sessel und tippte die Koordinaten ein.
»Ziel Titan Alpha, bestätigt, Ionentriebwerke gestartet, warte auf weitere Befehle.« Gero fühlte sich wie ein erster Offizier. Die graue Fläche verwandelte sich in ein dreidimensionales Abbild des Hangars vor ihnen, Zahlenkolonnen liefen an beiden Seiten  entlang. Aeryn fühlte wie die Aviator bebte und sah wie es sich langsam in Bewegung setzte. Die Schleuse war nur einen Spalt geöffnet, schon quoll ein silberner Schwarm Drohnen, wie Bienen in den Hangar. Der sanfte Goldton der Anzeige wechselte in ein gefährliches rot.
»Volle Redundanz auf die vorderen Schilde. Ich kann nur durch sie durch.« Sin beugte sich in seinem Sessel nach vorne. Die Aviator schoss wie ein Pfeil in die Wolke, die Brücke wurde in Feuerschein getaucht als die Schilde die Drohnen zum Überladen brachten.
Aeryn starrte mit offenem Mund auf den Holoschirm. Eine silberne Spirale raste auf das Schiff zu, die Drohnen explodierten in einem Trümmerhagel wenn sie auf die Hülle des Aviator trafen, dann nur noch schwarz.
Ihre Zöpfe schwebten neben ihrem Gesicht, Aeryn brauchte einen Moment, Schwerelosigkeit, wie hatte sie das vermisst, fast hätte sie sich abgeschnallt. Sie hörte Sins sonore Stimme.
»FTL Aggregate online, der Autopilot bringt uns weiter weg von FarPoint, noch können wir nicht springen und keine Waffen abfeuern.«
»Kannst du die Waffenkontrolle nicht manuell freigeben? Der Ionenantrieb erzeugt nicht genug Schub um die Drohnen abzuhängen und die Zusatzpartikel lassen sich nicht starten. Wir müssen sie abwehren.«
»Nein. Wenn die Automatik sie verfehlt ist das Risiko für die Station einfach zu groß, da wohnen  Menschen, die willst du doch nicht auf dem gewissen haben, oder Gero?«
Aeryn fragte sich wie er die Waffenfreigabe nur in Erwägung ziehen konnte, selbst ihr war die Macht dieses Schiffes nicht entgangen. Wenn die Solarion schon so schreckliches Kriegsgerät hatte, was hatten dann die Struktur Wahrer. Langsam begriff sie wie klein ihre Welt doch war. Aeryn fragte sich wo das stetige Brummen der Reaktoren geblieben war. Dann wurde der Raum in die Länge gezogen, oder sah es nur so aus, Aeryn hielt sich die Hand vor den Mund um sich nicht zu übergeben. Sie hörte Gero etwas sagen, seine Stimme klang seltsam entfernt und übertrieben langsam, alles war wie in Zeitlupe.
»FTL Aggregate bereit, auf nach nach Titan Alpha, Sprung…«
(Ende des Plots)[/center]

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SATA
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SickBoy
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BeitragVerfasst am: 12.04.2014 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

So nen Batzen Text liest sich kein Schwein durch. Ich jedenfalls nicht! Na gut, ich hab die ersten Zeilen überflogen - ne Menge Fehler sind mir da ins Auge gehüpft. Vermutlich einige Vertipper, aber auch viele der Sorte - Rechtschreibung - 6 -Setzen! You know?
Am besten du pickst dir einen etwas kleineren Teil deines Textes heraus, na sagen wir mal ein Zehntel. Das überarbeitest du dann nochmal nach besten Wissen und Gewissen und stellst es wieder ein.
Dann wirst du auch sicherlich mehr Feedback bekommen.
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Gast







BeitragVerfasst am: 13.04.2014 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt leider.

Mit so einer Textwand kann ich auch nicht viel anfangen - auch nicht, wenn sie durch Absätze und Unterteilungen noch einigermaßen gegliedert ist. Ich denke, ein kurzer Abschnitt käme weitaus besser an. Ich habe zwar trotzdem einen Teil gelesen (aus Höflichkeit?), aber so würdest du bestimmt mehr Feedback bekommen.

Es sind einige Tippfehler vorhanden; auch bei der Interpunktion noch mal nachsehen, wenn du es selbst re-liest. Sind ein paar Fehler unterlaufen. Aber an sich wäre ich gern bereit, bei einer etwas kürzeren Variante nochmal reinzusehen wink Dann lohnt sich auch ein Review!
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