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Shaiqa und die weiße Taube


 
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Abendstern
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 109
Wohnort: wo ist Abendstern zu finden?


BeitragVerfasst am: 08.04.2014 20:00    Titel: Shaiqa und die weiße Taube eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Sand unter Silberpfeils Hufe wirbelte sich auf und verursachte eine Staubwolke. Doch auch der Schwarze Reiter spornte seinen Hengst an um mit ihnen Stand zu halten. Ein Kopf um Kopfrennen begann in das Meer ohne Wasser. Bald war nur noch eine große Staubwolke zu sehen. Und das Galoppieren der Pferde zu hören. Da die Sonne sich langsam nach Westen wendete, war die Luft etwas lauer geworden. Trotz dessen war es für die Reittiere zu warm, um die Wette zu reiten. Die Nüstern der beiden Pferde hatten sich weit geöffnet, ihre Mähne wehte im Wind. Shahiqa begriff, dass sie den Verfolger nicht abschütteln könnte. Sie führte die rechte Hand zu ihrem Schwert und umklammerte den Griff. Mit der anderen Hand zog sie die Zügel sanft an sich und wurde langsamer. Der Schwarze Reiter machte es ihr nach und ritt nun neben sie. Sie wandte den Kopf leicht zu ihm und gewährte ihm einen flüchtigen Blick, um etwas von ihm sehen zu können. Jedoch war sein Gesicht ebenso verschleiert und sie konnte nur ein paar schwarze funkelnde Augen sehen. Der Reiter erwiderte ihren Blick. Er war ruhig. „Wenn er böse Absichten hätte, dann hätte er nicht gezögert“, ging Shahiqa durch den Kopf. Sirius gurrte ruhelos auf ihrem Schulter.
Ohne ein Wort zu wechseln, ritten sie eine Weile nebeneinander.
„Assalamu- alaykum“, begrüßte der Fremde auf  Tuareg art.
Mit einer leichten Kopfneigung nahm sie seinen Gruß an.
„Wa idh tehaya men hadheqqabiyl?“ („Nimmt man eine Begrüßung so an“?) fragte er.
Sie schwieg.
„Il ayna? (Wohin des Weges?)“, fragte er erneut in ihrer Sprache.
Sie schwieg weiterhin.
„Also gut. Du möchtest nicht reden. Oder du bist Stumm. Ich reite nach Agadem und habe erhofft, dass euer Weg euch vielleicht auch dorthin führt. Dann könnten wir den Weg verkürzen indem wir uns unterhalten“
Doch sie machte keinerlei Anstalten zu reden.
„Es ist ein weiter Weg, den ihr vor euch habt. Ich möchte euch und euren Freund zu mir in mein Zelt einladen. Ich bitte euch mein Gast zu sein“
Shahiqa vergaß, dass sie nicht sprechen wollte und trat ins Fettnäpfchen. „Welcher Freund?. Ich bin alleine wie ihr sieht“
Der ungewollte Begleiter schmunzelte anscheinend, denn seine Augen leuchteten. „Die Taube meinte ich. Sie weicht euch nicht von der Seite. Eine seltsame Art und so leuchtend weiß, so arkadisch..man könnte meinen das es eine verzauberte Fee ist“
„Arkadisch?“, fragend blickte sie zu ihm.
„Malerisch schön“
Sie hob die Brauen als würde sie sagen „aha“. „Lädt ihr jeden Fremden den ihr begegnet in euer Zelt?“, fragte sie und bemusterte ihn.
„Gewöhnlich nicht. Was macht eine Frau in dieser Gegend. Noch dazu alleine ohne Führer und nicht aus Afrika ist?“
Sie schwieg. Der seltsame Mann rief in ihr Angst hervor. Woher wusste er, dass sie nicht aus Afrika war. Es gab dort nicht nur Schwarzhäutige.
„Meint ihr damit meine Hautfarbe?“
„Nein. Ich habe die gleiche Hautfarbe wie ihr. Ich wohne in der Oase Agadem. Mein Stamm lebt dort. Es ist sehr schön bei uns. Komm mit und ruht euch etwas aus. Seid mein Gast. Ausgeruhter könnt ihr besser denken“
Seine Stimme war die eines alten Mannes. Doch seine Augen waren sehr flink und leuchteten.
„Ich kenne ihn nicht. Vielleicht ist er ein Sklavenhändler oder so“ Ihre Gedanken waren verwirrt. Sie bemerkte nicht, dass dieser Mann, der sie zu sich nach Hause einlud, sie in den Augenwinkeln beobachtete.
„Ich bin Omar Albaka“
„Ich bin Shahiqa…“, antwortete sie und verstummte.
„Hast du auch einen Nachnamen Shahiqa? Ich hoffe du hast nichts dagegen, wenn ich du zu dir sage?“

12Wie es weitergeht »


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Abendstern
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 109
Wohnort: wo ist Abendstern zu finden?


BeitragVerfasst am: 08.04.2014 20:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ein junger Knabe, der seine Hand als schirm vor den Augen benutzte sah, das in der Ferne die beiden Reiter kommen und lief ihnen entgegen. Ein breites Grinsen über sein Gesicht verriet, das er sich über Omar Al Bakas kommen sehr freute. Er hielt die Zügeln des Reittieres des Alten und half ihm abzusteigen. Shahiqa stieg ebenso ab und drückte dem Knaben die Zügel in die Hand. Dann folgte sie Omar in den schwarzen Khaima (Zelt aus Ziegenfell). Im Khaima war reichlich Platz vorhanden. An der Decke hingen Schwerter, Wäschebeutel und allerhand Geschirr, die sie zum täglichen Leben gebrauchten. In einer Ecke waren Betten gestapelt, wahrscheinlich gefüllt mit Schafswolle. Shahiqa setzte sich unmittelbar direkt neben Omar, auf eine dünn gepolstertes Kissen. Kurz darauf kam eine junge verschleierte Frau in das Zelt und brachte ein Drahtkörbchen mit Holzkohle mangal,eine kleine emaillierte albrad (Teekanne), grünen Tee, ein Pott Zucker, kleine alfinshar (Teegläser) und ein kleines Tablett. Shahiqa fiel auf, das die Hände der jungen Frau mit Henna bemalt waren. Wahrscheinlich war sie frisch verheiratet. Soviel wusste sie über die Tuaregs.
Omar zündete die Holzkohle in Mangal an und wartete bis die Glut kam. Dann setzte er die Teekanne auf den Mangal und wartete bis das Wasser kochte. Während er Shahiqa auf die traditionelle Teezeremonie aufmerksam machte, nahm er einen halben Glas Teeblätter und gab sie in die Teekanne. Nach dem Der Tee kochte warf er ein paar Würfel Zucker hinein.  Mit hohem Strahl goss er den Tee in die Gläser; dann schüttelte er die Gläser wieder in die Kanne bis sich der Zucker aufgelöst und der geschätzte Schaum entstand. Dann probierte er einen Schluck. Der Tee war süß genug. Dann goss er den Tee halbvoll in die Gläser und überreichte das Glas Shahiqa. Sie nahm einen Schluck und verzog das Gesicht. Es war bitter, sehr bitter sogar. Nach dem sie den Tee aus Höflichkeit getrunken hatte, reinigte er die Gläser und das Tablett mit Wasser. Dann ging die Zeremonie von vorne los. Er schüttelte noch mal Wasser in die Teekanne und ließ ihn dieses mal länger kochen. Diese Zeremonie musste dreimal gemacht werden, da die Besucher Tuaregs mindestens drei Gläser trinken mussten. Der zweite Tee schmeckte etwas süßer und der dritte richtig sanft.
„Weißt du warum der erste Tee bitter schmeckte?“, fragte er
Sie verneinte in dem sie mit dem Kopf schüttelte.
Der erste Tee schmeckt bitter, weil das Leben so bitter ist. Der zweite war schon süßer, weil die Liebe süß ist und der dritte war sanft wie der Tod“.
Irgendwie ergab es einen Sinn. Das Leben war bitter. Für sie jedenfalls, aber ob der Tod so sanft war, konnte sie nicht nachvollziehen. Die Liebe? Sie konnte sich nicht erinnern, ob sie die Liebe gekannt hatte.
„Nun meine Tochter“, sagte er. „Hast du über meine Frage nachgedacht? Kannst du das Rätsel lösen?“
„Ja das habe ich, glaube ich jedenfalls“
„Dann lass mal hören“, sagte er, während er im Schneidersitz saß und sich es noch gemütlicher machte.
„Ich habe es mir so vorgestellt. Der Schäfer sollte ein Schaf kaufen, das in Umständen ist. Dann sollte er warten, bis das Schaf das Lämmchen bekommen hat. Wenn das Lämmchen da ist und keine Milch mehr braucht, soll er das Schaf schlachten und das Fleisch und Fell verkaufen. Das Lämmchen sollte als das Schaf und das Gold, das er für das Fleisch und Fell bekommen hat,  dem König übergeben. Somit hat er ein Schaf und das Gold wieder“
Seine Augen glänzten. „Du bist wahrlich intelligent. Ich habe es mir schon gedacht, dass du das Rätsel auflösen könntest.
„Ich habe noch ein Rätsel für dich. Wenn du das auch noch lösen könntest, dann werde ich dir auch einiges beibringen, die du auf dein Weg gebrauchen kannst“
Sie nickte schmunzelnd.
„Neulich bei einem Sandsturm habe ich in ein Haus Schutz gesucht. Das Haus war fast zerfallen. Eine alte Frau und ihre Tochter wohnten darin. Aber die Tochter schielte auf einem Auge. Daraufhin habe ich gesagt, der Schornstein hängt aber schief, was ich natürlich das Auge meinte. Sie antwortete mir dann. Es ist zwar schief, aber er zieht gerade. Was hat sie damit gemeint? Wie soll ein Schornstein, der schief ist gerade ziehen?“
Sie hatte ihre ganze Aufmerksamkeit Omar gerichtet. Als er mit seiner Frage fertig war, lachte sie leise.
„Sie hat euch auf eure Frage hin geantwortet, aber ihr habt sie nicht verstanden. Ihr war bewusst, worauf ihr hinaus wolltet. Sie schielt zwar, aber sieht dennoch gerade. Das hat sie damit gemeint“
Er klatschte freudevoll in die Hände. „Du bist wahrlich eine kluge Frau. Heute Nacht wirst du hier übernachten. Morgen werde ich dir dein Weg erklären“
Der Tee wurde getrunken. Eine Stille herrschte im Khaima. Omar war in Gedanken versunken. Dann stützte er sich an seinem Stab und richtete sich hoch. Ohne Worte verließ er das Zelt. Sie richtete sich auch auf und ging hinaus. Die Frauen die ihre Arbeiten verrichteten warfen ihr einen flüchtigen Blick und ein Lächeln und beachteten sie nicht weiter. Sie sah, das Omar auf einen Dünenhügel zu marschierte. Wortlos folgte sie ihm mit Sirius auf der Schulter. Die Sonne war nicht mehr so heiß um diese Tageszeit. Er setzte sich auf eine Düne, die sich vor sehr langer Zeit festgesetzt hatte. Shahiqa gesellte sich zu ihm. „Ich hoffe, ich störe euch nicht. Wenn mein Gesellschaft sie von ihren Gedanken abhalten sollte, möchte ich euch nicht stören“, sagte sie mit Ehrfurcht.
„Setz dich“, sagte er und deutete mit der Hand auf die versteinerte Düne. “Einst war es hier eine Wüste aus Sand, aber der Wind hat alles weggefegt“.
 Einen Moment der Ruhe blickte er in die Ferne und umfasste alles, was ihn umgab. Die Sandkörner der Wüste, strahlten in das Licht der Sonne wie zerstreute Goldkörner. „Die Sahara ist der Garten Allahs, aus dem dieser alles überflüssige menschliche und tierische Leben entfernt hat, damit es einen Ort gebe, wo er in Frieden wandeln könne, sagt ein arabisches Sprichwort“, sagte er und wies auf die Wüste in der Ferne. Er legte eine kurze Pause ein und wurde nachdenklich. Shahiqa beobachtete die Wüste und die Dünen, die in lauem Wind hin und her wandelten und ihre Form änderten. Staubpartikel machten sich im Licht der Sonne bemerkbar.
„Ich lebe schon sehr lange auf der Erde, das ich nicht weiß wie alt ich bin und habe viel erlebt in dieser Zeit. Gutes aber auch Böses“, seufzte der Alte laut und vernehmlich. „Jedes Jahrhundert werden sieben Menschen auserwählt, die Menschen und Wesen auf andere Ebenen helfen sollen. Sie werden geführt durch die Vier Auserwählten oben, ganz, ganz weit weg“, sagte er und schaute in den blauen Himmel. „Sie haben den höchsten Rang und sind fähig Dinge zu tun oder zu bewegen, wozu ein normaler Mensch nicht fähig ist. Jeden Tag sehen sie in die Himmelsrichtungen Norden, Osten, Süden und Westen und nehmen die Klagen der Menschen wahr und führen diese Sieben zu den Klagenden“
Shahiqa hatte ihre Ohren gespitzt und hörte ihm aufmerksam zu. Sie konnte allerdings nicht verstehen worauf Omar hinaus wollte.
Dann wandte er sich ihr zu. „Auf deiner Reise wirst du einige Prüfungen erhalten, die du bestehen musst“, fuhr er fort. „Eines hast du bereits hinter dir“

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Magpie
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Da hast du wirklich eine interessante Kulisse geschaffen, mal etwas ungewöhnlicher für Fantasy smile
Es sind ein paar Grammatikfehler drin, aber da traue ich mich hier noch nicht heran, ich kann erst einmal nur den Inhalt und die Spannung beurteilen, was natürlich rein subjektiv ist.

Ist der erste Post der Anfang der Geschichte oder mitten drin? Für den Anfang wäre es etwas irritierend für den Leser, zu viele Fragen und warum hetzt eine junge Frau alleine ein Pferd durch die heisse Wüste? Wasser ist in der Regel knapp und wenn dem Tier die Luft ausgeht, ist sie ziemlich verloren... oder hat dies eine Vorgeschichte.
Von den Verhaltensformen dort weiß ich leider nicht viel, aber ich wäre etwas zu skeptisch, um dem Fremden gleich zu folgen, dem sie doch anfangs zu entrinnen sucht...?

Ansonsten ganz gut und spannend geschrieben, etwas blumig (wie aber oft die arabische Sprache ist!) und es bringt den Flair der Wüse gut zum Ausdruck.

Aber, wie gesagt, ich kann als Laie nur subjektiv beurteilen.
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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 13:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das ist natürlich kein Anfang und ja leider habe ich Grammatikfehler, da ich nicht deutschsprachig bin, vielleicht sollte ich vom Anfang etwas hineinstellen, damit man es verstehen kann, die junge Frau ist eine ausgebildete Kriegerin, die auf Reisen ist, weil sie einige Prüfungen bestehen muss. Die Taube, ist ein kleiner Junge, der sich verwandeln kann und ein teil dieser Geschichte ist. Ich habe natürlich bei der zweiten text etwas ausgelassen, damit es nicht zu lang wird.  Ich habe mit einem Verlag gesprochen und ich weiss leider nicht, wie ich ein Exposê schreiben soll, hoffe hier Hilfe finden zu können Laughing

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KeTam
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Abendstern,

es wäre vielleicht echt besser, wenn du den Anfang einstellst. Danach wird dein Manuskript ja auch bei Agenturen oder Verlagen beurteilt.

Bevor du aber dein Manuskript einem Verlag anbietest, lies dir bitte wichtige Informationen über Druckkostenzuschussverlage durch!

Hier findest du eine Liste sauberer Verlage:

http://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Verlagsliste


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... ansich ist die Nudel ja auch eine Art Waffe.*

*Anne Mehlhorn
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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 13:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ja das ist mir schon klar, sie wollen ja auch 30 SEiten von beginn an, ob sie natürlich gefallen finden an meine Geschichte .....? Steht in den Sternen

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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 13:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

KeTam hat Folgendes geschrieben:
Hallo Abendstern,

es wäre vielleicht echt besser, wenn du den Anfang einstellst. Danach wird dein Manuskript ja auch bei Agenturen oder Verlagen beurteilt.

Bevor du aber dein Manuskript einem Verlag anbietest, lies dir bitte wichtige Informationen über Druckkostenzuschussverlage durch!

Hier findest du eine Liste sauberer Verlage:

http://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Verlagsliste


Habe mir mal die Liste angeschaut, das sind ne menge Verleger..Hast du schon ein Buch veröffentlicht?


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Magpie
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Mit einem Exposé wird oft eine Leseprobe verlangt (bevorzugt der Anfang), es ist also wichtig, dass du zuvor dein Werk von jemanden prüfen lässt, der gute Deutschkenntnisse hat, damit die Fehler nicht vom Werk ablenken smile
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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 14:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ok also den Anfang Laughing soll ich die seiten hier dann löschen?

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KeTam
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Abendstern hat Folgendes geschrieben:
KeTam hat Folgendes geschrieben:
Hallo Abendstern,

es wäre vielleicht echt besser, wenn du den Anfang einstellst. Danach wird dein Manuskript ja auch bei Agenturen oder Verlagen beurteilt.

Bevor du aber dein Manuskript einem Verlag anbietest, lies dir bitte wichtige Informationen über Druckkostenzuschussverlage durch!

Hier findest du eine Liste sauberer Verlage:

http://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Verlagsliste


Habe mir mal die Liste angeschaut, das sind ne menge Verleger..Hast du schon ein Buch veröffentlicht?


Ja, das sind ne Menge ...

Mein Debüt kommt im Juli.


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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 14:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

woww...da bin ich gespannt.. Laughing

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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 09.04.2014 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Abendstern,
das sind zwei schöne Ausschnitte aus deiner Geschichte. Sie machen Lust auf mehr.

Bevor du sie einem Verlag anbietest, solltest du unbedingt zumindest den Teil, den du hinschicken willst, gründlich auf Grammatik und inhaltliche Logik hin überarbeiten.

Ich glaube, dass du hier im Forum dazu Hilfe finden kannst. Nur würde ich nicht den öffentlichen Teil wählen. Was du hier schreibst, wird bei google gefunden. Ich habe gehört, dass einige Verlage das nicht gut finden (nachsehen werden sie alle, denn sie müssen prüfen, ob dein Text schon veröffentlicht wurde).

In einer AG könntest du in einem nicht-öffentlichen Raum mit ein paar engagierten Leuten gut arbeiten.


Ein Beispiel:
Zitat:
Der Sand unter Silberpfeils Hufe wirbelte sich auf und verursachte eine Staubwolke. Doch auch der Schwarze Reiter spornte seinen Hengst an um mit ihnen Stand Schritt zu halten. Ein Kopf um Kopfrennen Kopf-an-Kopf-Rennen begann in das Meer ohne Wasser (hinein). Bald war nur noch eine große Staubwolke zu sehen. Und das Galoppieren der Pferde zu hören. Da die Sonne sich langsam nach Westen wendete, war die Luft etwas lauer geworden. Trotz dessen war es für die Reittiere zu warm, (um) um (das klingt unschön, wäre aber korrekt. vielleicht eine andere Formulierung?) die Wette zu reiten. Die Nüstern der beiden Pferde hatten sich weit geöffnet, ihre Mähne(n) wehte(n) im Wind. Shahiqa begriff, dass sie den Verfolger nicht abschütteln könnte. Sie führte die rechte Hand zu ihrem Schwert und umklammerte den Griff. Mit der anderen Hand zog sie die Zügel sanft an sich und wurde langsamer. Der Schwarze Reiter machte es ihr nach und ritt nun neben sie. Sie wandte den Kopf leicht zu ihm und gewährte ihm einen flüchtigen Blick (das heisst auf deutsch, "sie erlaubte ihm einen Blick". Meinst du das, oder willst du sagen, dass sie ihm einen flüchtigen Blick zuwarf?), um etwas von ihm sehen zu können. Jedoch war sein Gesicht ebenso (danach folgt im deutschen immer ein "wie", wenn nicht vorher schon beschrieben ist, was auch verschleiert ist. Also "Ihr Gesicht war verschleiert. Seins war ebenso verschleiert". Oder "sein Gesicht war ebenso verschleiert wie ihres") verschleiert und sie konnte nur ein paar schwarze funkelnde Augen sehen. Der Reiter erwiderte ihren Blick. Er war ruhig. „Wenn er böse Absichten hätte, dann hätte er nicht gezögert“, ging Shahiqa durch den Kopf. Sirius gurrte ruhelos auf ihrerm Schulter.

Meine Korrekturen sind nur Vorschläge. Jemand anders wird dir sicherlich andere Lösungsmöglichkeiten anbieten. Du musst selbst wählen, welche dir zusagt und ob du sie überhaupt annehmen willst, denn es ist vor allem DEIN TEXT.

holg


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Abendstern
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Beiträge: 109
Wohnort: wo ist Abendstern zu finden?


BeitragVerfasst am: 09.04.2014 15:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Holg, danke dir für die Korrektur, leider kann ich an mein Grammatik nichts verändern, da Grammatik wirklich meine Schwäche ist. Wo genau kann ich meine Ausschnitte reinstellen, ohne das sie im Google auftauchen?

Ich habe jemanden vom AG angeschrieben, vielleicht sollte ich die beiden Ausschnitte vorerst rausnehmen?

Nochmal edit: Laughing Ich habe gerade gemerkt, das ich dich angeschrieben habe..


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agu
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Abendstern,

ich finde Deine Textabschnitte sehr interessant - mir gefallen die Tonalität und Stimmung, die Wahl der Sprachbilder und ganz allgemein der authentische arabische Einschlag, der den Text zu etwas Besonderem macht - vor allem in unserem Sprachraum, in dem die Fantasy meist sehr stark von britischen/amerikanischen Autoren und der Pen&Paper Rollenspiel-Tradition beeinflusst ist.
Unter Veröffentlichungs-Aspekten würde ich also sagen, das ist ein Aspekt, der für Dein Manuskript spricht und es vielleicht aus der Masse heraushebt.

Jetzt kommen wir zu den Problemen Wink -
Meine Vorredner haben es schon angedeutet, der Text hat ein Problem mit der Grammatik. Und zwar ein großes. Man muss da nicht schön drumherum reden - wenn Du keine Lösung dafür findest, wirst Du keinen  seriösen Verlag für das Manuskript begeistern können, egal wie gut die Geschichte ist. So, wie der Text jetzt da steht, kann man ihn auf keinen Fall veröffentlichen - er bräuchte immens viel Überarbeitung, die im Rahmen eines Lektorats fast nicht geleistet werden kann.
Das, was die Besonderheit in Deinem Text ausmacht - nämlich Deine Nähe zu einem anderen Kulturkreis und Sprache - wird Dir hier zum Verhängnis. Es sind nicht nur die vielen Schnitzer in der Grammatik, sondern immer wieder auch Wörter, die in ihrem Kontext nicht ganz richtig verwendet werden und die man korrigieren müsste. Dazu kommen ein paar Anfängerfehler, wie eingeschobene Erklärungen, Perspektivunschärfe (Du schreibst immer wieder einzelne Sätze aus einer Fremdperspektive und nicht der der erzählenden Figur) und manchmal zu umgangssprachliche Formulierungen, die in geschriebener Form nicht gut klingen. Also das, was ein Lektor meint, wenn er sagt, der Autor müsse stilistische Schwächen ausmerzen.

Wenn ich Dir einen Rat geben darf:
Es ist zunächst einmal super, dass Du in dieses Forum hier gefunden hast - Du wirst hier viel Unterstützung und Hilfestellung beim Verbessern Deines Schreibstils finden. Nutze das, informiere Dich entweder hier oder mit Schreibratgebern oder mit beidem darüber, welche Faustregeln es für stilistisch-handwerklich gute und saubere Texte gibt und versuche sie so lange zu trainieren, bis sie Dir in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Ich würde Dir sehr raten, Deine Motivation jetzt nicht kaputt zu machen, indem Du viele Verlage anschreibst, zig Absagen kassierst und am Ende womöglich Dein Manuskript verbrennst, indem Du es in einem nicht marktreifen Zustand auf eigene Faust veröffentlichst.
Stattdessen empfehle ich Dir, es erst einmal liegen zu lassen und etwas Neues anzufangen. Entweder Kurzgeschichten oder einen neuen Roman. Und dabei gezielt Deine stilistischen Schreibfähigkeiten zu verbessern, gerade auch, indem Du hier im Forum mit anderen daran arbeitest. Lies auch einmal in die Texte anderer Autoren hinein und sieh Dir die Kritiken dazu an - man kann daraus meist auch für den eigenen Text viel lernen.
Nach einiger Zeit, vielleicht nach einem Jahr, wenn Du viel Neues geschrieben und dabei weiter gelernt hast, nimm Dir Dein jetziges Roman-Manuskript vor und überarbeite es. Und wenn es dann gut ist, kannst Du erneut darüber nachdenken, es Verlagen und/oder Agenturen anzubieten.

Alternativ kannst Du auch versuchen, einen Co-Autor zu finden. Hier im Forum haben wir mindestens ein Beispiel für zwei Autorinnen, die sehr erfolgreich zusammen Bücher schreiben. Eine Co-Autorin könnte Dir helfen, die Grammatik-Probleme in Griff zu bekommen, während Du im Gegenzug Deine sehr schönen Sprachbilder und Story-Ideen einbringst.


Zum Schluss noch ein kleiner praktischer Hinweis zum Text:
Die Übersetzungen bestimmter Begriffe in Klammern hinter dem Wort macht man so nur in Fachbüchern, nicht aber in belletristischen Texten, weil sie den Leser aus dem Lesefluss katapultieren. Viel besser ist es, die Erläuterung als natürlichen Teil des Satzes mit einfließen zu lassen.

Ich gebe Dir ein Beispiel:
„Wa idh tehaya men hadheqqabiyl?“, fragte er. Nimmt man eine Begrüßung so an?
Sie schwieg.
„Il ayna?“ Wohin des Weges?
Sie schwieg weiterhin.


Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und hoffe, dass Du einen Weg findest, aus Deinem Rohdiamanten einen schönen Stein zu schleifen.

Liebe Grüße,
Andrea


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Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
Die dunklen Farben des Lichts (2012, SP)
Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
Sonnenfänger (2013, Weltbild)
Kill Order (2013 Sieben)
Choice / als Chris Portman (2014, Rowohlt)
Wie man ein Löwenmäulchen zähmt / als Eva Lindbergh (2016, Droemer Knaur)
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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 18:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,
vielen Dank für dein Lob und Kritik. Ja was soll ich dir sagen, deutsch ist eine sehr schwierige Sprache. Ich werde dein Rat folgen und auch andere Geschichten hier lesen, denn man lernt nur daraus. Ich würde gerne wissen, wer die Co Autoren sind, vielleicht können sie mir ja wirklich helfen. Einen seriösen Lektor zu finden ist wie ein Nadel im Heu Haufen zu suchen...Leider. Ich werde mir deinen Kommentar noch einige male durchlesen..


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anuphti
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Abendstern,

ich würde gerne wissen, ob Du persönlich in der Wüste gelebt hast, vor allem mit oder bei Tuareg?

Viele kleine Details sind nämlich nicht ganz korrekt, so sind zum Beispiel die Frauen der Tuareg unverschleiert.

Und kein Targi würde zu Pferd durch die Wüste reiten, sondern immer mit einem Mehari. (oder ist das der "Fantasyteil" Deiner Geschichte?)

Und die Zelte sind aus Ziegenwolle und nicht aus Ziegenfell (oder meintest Du "Wolle aus Ziegenfell"?

Ansonsten erst einmal herzlich willkommen im dsfo!

LG
Nuff


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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 09.04.2014 19:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

anuphti hat Folgendes geschrieben:
Hallo Abendstern,

ich würde gerne wissen, ob Du persönlich in der Wüste gelebt hast, vor allem mit oder bei Tuareg?

Viele kleine Details sind nämlich nicht ganz korrekt, so sind zum Beispiel die Frauen der Tuareg unverschleiert.

Und kein Targi würde zu Pferd durch die Wüste reiten, sondern immer mit einem Mehari. (oder ist das der "Fantasyteil" Deiner Geschichte?)

Und die Zelte sind aus Ziegenwolle und nicht aus Ziegenfell (oder meintest Du "Wolle aus Ziegenfell"?

Ansonsten erst einmal herzlich willkommen im dsfo!


LG
Nuff


Hallo Anuphtii nein ich habe nicht in der Wüste gelebt, das ist rein Fantasy, Naja ich denke mal aus Ziegenhaare hergestellt. Ich weiss nicht aus irgendeinem Grund bin ich verfallen in die Wüste. Ich glaube alles spiegelt sich in einem wieder, Vielleicht ist das die Leere in meinem inneren, daher liebe ich die Wüste. Meine Bekannte waren zu Gast bei Tuaregs und ich habe sehr viel über sie gelesen, weil dieses Volk mir so Nahe steht.


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agu
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BeitragVerfasst am: 10.04.2014 02:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Abendstern,

Abendstern hat Folgendes geschrieben:
Ich würde gerne wissen, wer die Co Autoren sind, vielleicht können sie mir ja wirklich helfen.

Mit Co-Autor meinte ich, vielleicht findest Du - z.B. über Bekanntschaften in diesem Forum - jemanden, der Lust hat, mit Dir gemeinsam zu schreiben.
Ich glaube, das muss sich dann einfach ergeben.
Ansonsten hilft zur Verbesserung der Grammatik natürlich ganz generell, sehr viel zu lesen. Dadurch verbessert sich mit der Zeit das eigene Sprachgefühl.
Ich verstehe aber die Probleme, mit denen Du kämpfst. So (und noch viel schlimmer) ergeht es mir mit Englisch - ich habe das Gefühl, es fließend zu sprechen, weil ich ein paar Jahre in USA gelebt habe. Ich kann auch prima Emails oder Fachtexte auf Englisch verfassen - aber meine Versuche, Belletristik auf Englisch zu schreiben, sind bis jetzt immer gescheitert. Ich merke selbst, dass ich dann sofort unsicher werde, ob eine Wortwahl oder Formulierung jetzt genau das trifft, was ich aussagen will.
Aber das wird besser mit jedem Buch, das ich lese.

Also kann ich Dich nur ermuntern, das auch zu tun Smile

Liebe Grüße,
Andrea


_________________
Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
Die dunklen Farben des Lichts (2012, SP)
Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
Sonnenfänger (2013, Weltbild)
Kill Order (2013 Sieben)
Choice / als Chris Portman (2014, Rowohlt)
Wie man ein Löwenmäulchen zähmt / als Eva Lindbergh (2016, Droemer Knaur)
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Murmel
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BeitragVerfasst am: 10.04.2014 03:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mir nicht sicher, ob du wirklich einen Co-Autoren brauchst oder nicht eher einen Ghostwriter. Co-Autoren teilen sich die Arbeit, wechseln sich zum Beispiel kapitelweise ab, zum Beispiel. Du aber brauchst einen, der für dich deine Ideen "übersetzt". Das machen Ghostwriter.
Oder du verfolgst den Weg, den dir agu vorgezeigt hat, denn du musst deine Fehlerquote nach unten drücken, sonst bekommst du keinen Fuß in die Tür.


_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 10.04.2014 10:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

agu hat Folgendes geschrieben:
Hallo Abendstern,

Abendstern hat Folgendes geschrieben:
Ich würde gerne wissen, wer die Co Autoren sind, vielleicht können sie mir ja wirklich helfen.

Mit Co-Autor meinte ich, vielleicht findest Du - z.B. über Bekanntschaften in diesem Forum - jemanden, der Lust hat, mit Dir gemeinsam zu schreiben.
Ich glaube, das muss sich dann einfach ergeben.
Ansonsten hilft zur Verbesserung der Grammatik natürlich ganz generell, sehr viel zu lesen. Dadurch verbessert sich mit der Zeit das eigene Sprachgefühl.
Ich verstehe aber die Probleme, mit denen Du kämpfst. So (und noch viel schlimmer) ergeht es mir mit Englisch - ich habe das Gefühl, es fließend zu sprechen, weil ich ein paar Jahre in USA gelebt habe. Ich kann auch prima Emails oder Fachtexte auf Englisch verfassen - aber meine Versuche, Belletristik auf Englisch zu schreiben, sind bis jetzt immer gescheitert. Ich merke selbst, dass ich dann sofort unsicher werde, ob eine Wortwahl oder Formulierung jetzt genau das trifft, was ich aussagen will.
Aber das wird besser mit jedem Buch, das ich lese.

Also kann ich Dich nur ermuntern, das auch zu tun Smile

Liebe Grüße,
Andrea


Ja ich verstehe dich. Ich spreche eigentlich auch ganz gut englisch, aber man merkt, das es zum Schreiben solcher Texte nicht ausreicht. Daher schaue ich mir gerne auch Filme in englischer Sprache Laughing


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Die Sahara ist der Garten Allahs, aus dem dieser alles überflüssige menschliche und tierische Leben entfernt hat, damit es einen Ort gebe, wo er in Frieden wandeln könne
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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 10.04.2014 10:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Murmel hat Folgendes geschrieben:
Ich bin mir nicht sicher, ob du wirklich einen Co-Autoren brauchst oder nicht eher einen Ghostwriter. Co-Autoren teilen sich die Arbeit, wechseln sich zum Beispiel kapitelweise ab, zum Beispiel. Du aber brauchst einen, der für dich deine Ideen "übersetzt". Das machen Ghostwriter.
Oder du verfolgst den Weg, den dir agu vorgezeigt hat, denn du musst deine Fehlerquote nach unten drücken, sonst bekommst du keinen Fuß in die Tür.


Danke Murmel
ich bin gestern auch auf die Idee gekommen und habe Ghostwriter angeschrieben, mal sehen wann sie mir antworten


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Abendstern
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BeitragVerfasst am: 14.04.2014 19:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Surprised

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