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Der einsame Müller im dunklem Winter


 

 
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alucard14
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 22
Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 17.05.2014 18:25    Titel: Der einsame Müller im dunklem Winter eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Mond schien auf die Mühle. Das alte Mühlrad drehte sich langsam und rostig. Ein eiskalter Wind pfiff um das Gemäuer und stöhnte ein trauriges pfeifen aus. Die Mühle bestand aus Holz. Sie stand in einem Wald. Knorrige Äste streckten die Arme nach der Mühle aus. Der Schnee bedeckte die Mühle so das sie fast unsichtbar wirkte. In der Mühle befand sich nur ein Knabe im Alter von 14  Jahren. Sein Name war Carlo Nivdranko. Er führte ein einsames Leben in dieser Mühle. Fern ab von jeder Zivislation. In seinen kalten glasigem blick sah man eine gebrochene Seele. Er saß auf einem Stuhl vor einen Tisch und schrieb auf Pergament mit einer Rabenfeder. Die Tinte war schwarz und versickerte gleich im Pergament. Er hatte dieses Leben freiwillig gewählt. Er war nicht reich im Gegenteil er lebte in Armut. Doch es war ihm egal. Sein Freund ,Leon, hatte er beschützt bis er keinen Schutz mehr brauchte da er nun glücklich mit seiner Geliebten Svenja in einer Stadt lebte. Fern von Armut. Fern von Gefahr. Fern von Carlo. Es war gut so. Carlo hatte nur Unglück über sie gebracht. Verhasst von seinen früheren Bekannten. Als Gewalttätiger Eigenbrötler verschrien. Die Wahrheit war dass nicht. Doch Carlo wusste selbst nicht mehr was er war. Leon und seiner Freundin geschah nur Unglück. Jeder der sich mit Carlo abgab wurde genauso gemieden wie Carlo. Alles was Carlo hatte war sein Rabe, die Mühle, und die Sense im Vorratsschrank wo er Getreide, Fleisch und seine Kleidung lagerte. Es ging ihm zwar besser als manchem Betteljungen doch nichts war schlimmer als Einsamkeit und Trauer. Carlo stand auf da das mühlrad aufgehört hatte sich zu drehen. ,,Wieder der Frost und der Schnee,, seuftze er. Er ging aus der Mühle in die rabenschwarze Nacht. Seine Stiefel hatte er von einem Reichenkaufmann geklaut. Sie knirschten unter dem Schnee. Als er an dem Rad ankamm legte er die hände auf das Rad. Dann drehte er es mit einer kraftvollen Bewegung nach rechts. Man hörte Eis splittern. Dann setzte sich das Mühlrad wieder in Bewegung. Ein knirschendes langsam verebendes Geräusch breitete sich auf seine Ohren aus.
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 17.05.2014 20:09    Titel: Re: Der einsame Müller im dunklem Winter Antworten mit Zitat

alucard14 hat Folgendes geschrieben:
Der Mond schien auf die Mühle. Das alte Mühlrad drehte sich langsam und rostig. Ein eiskalter Wind pfiff um das Gemäuer und stöhnte ein trauriges Pfeifen aus. Die Mühle bestand aus Holz. Sie stand in einem Wald. Knorrige Äste streckten die Arme nach der Mühle aus. Der Schnee bedeckte die Mühle, so dass sie fast unsichtbar wirkte. In der Mühle befand sich nur ein Knabe im Alter von 14  Jahren. Sein Name war Carlo Nivdranko. Er führte ein einsames Leben in dieser Mühle. Fern ab von jeder Zivilisation. In seinem kalten, glasigen Blick sah man eine gebrochene Seele. Er saß auf einem Stuhl vor einen Tisch und schrieb auf Pergament mit einer Rabenfeder. Die Tinte war schwarz und versickerte gleich im Pergament. Er hatte dieses Leben freiwillig gewählt. Er war nicht reich, im Gegenteil, er lebte in Armut. Doch es war ihm egal. Seinen Freund ,Leon, hatte er beschützt, bis er keinen Schutz mehr brauchte, da er nun glücklich mit seiner Geliebten Svenja in einer Stadt lebte. Fern von Armut. Fern von Gefahr. Fern von Carlo. Es war gut so. Carlo hatte nur Unglück über sie gebracht. Verhasst von seinen früheren Bekannten. Als gewalttätiger Eigenbrötler verschrien. Die Wahrheit war dass nicht. Doch Carlo wusste selbst nicht mehr, was er war. Leon und seiner Freundin geschah nur Unglück. Jeder, der sich mit Carlo abgab, wurde genauso gemieden, wie Carlo. Alles was Carlo hatte, war sein Rabe, die Mühle, und die Sense im Vorratsschrank, wo er Getreide, Fleisch und seine Kleidung lagerte. Es ging ihm zwar besser als manchem Betteljungen, doch nichts war schlimmer, als Einsamkeit und Trauer. Carlo stand auf, da das Mühlrad aufgehört hatte, sich zu drehen. ,,Wieder der Frost und der Schnee", seufzte er. Er ging aus der Mühle in die rabenschwarze Nacht. Seine Stiefel hatte er von einem reichen Kaufmann geklaut. Sie knirschten unter dem Schnee. [Wohl eher der Schnee unter den Stiefeln] Als er an dem Rad ankamm, legte er die Hände auf das Rad. Dann drehte er es mit einer kraftvollen Bewegung nach rechts. Man hörte Eis splittern. Dann setzte sich das Mühlrad wieder in Bewegung. Ein knirschendes, langsam verebbendes Geräusch breitete sich auf seine Ohren aus.


Hallo alucard,

deine Fehler sind zu 90% Flüchtigkeitsfehler, die man sicher nie ganz vermeiden kann. Schön wäre es, wenn du deinen Texte ein wenig sorgfältiger prüfen würdest, bevor du sie einstellst. Ich denke mal, damit würdest du die meisten Fehler noch korrigieren können.

Die Geschichte selbst hat wie alle deine Geschichten eine gut empfundene Stimmung. Du verwendest anschauliche Bilder, die sicher flüssiger in deine Texte eingebunden werden, wenn du einige Jahre älter bist.

Zum Beispiel:
Zitat:
Die Mühle bestand aus Holz. Sie stand in einem Wald. Knorrige Äste streckten die Arme nach der Mühle aus. Der Schnee bedeckte die Mühle, so dass sie fast unsichtbar wirkte.


Ich finde diese Stelle eine gute Beschreibung. Ein Versuch von mir unter Verwendung deiner Worte:

Die Mühle war aus dem Holz des Waldes erbaut, in dem sie stand. Die Bäume streckten ihre Äste wie knorrige Arme nach ihr aus. Schneebedeckt war sie fast unsichtbar.


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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alucard14
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 22
Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 18.05.2014 10:57    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Einar für die konstruktive Kritik. Nun habe ich eine Frage an dich. Wie denkst du wird die Story weitergehen ? Schreib bitte zurück.
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