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Snackbox


 

 
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Nicnak
Schreiberling

Alter: 35
Beiträge: 207
Wohnort: Pendler zwischen Berlin und Bayern


BeitragVerfasst am: 07.03.2014 12:57    Titel: Snackbox eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schreib- und Aufwärmübungen, alles was der Entf-Taste entfliehen konnte, oder aus dem Mülleimer wieder heraus gehüpft ist, sowie sonstiger Nonsens, der meine Synapsen malträtierte, bis ich ihn freigelassen habe.


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Aufgabe: 5 vorgegeben Worte in einen Text einbauen.

„Ich zog einen der Einmalhandschuhe, die ich zuvor an der Tankstelle gekauft hatte, aus dem Päckchen und füllte ihn mit Glühwein Die Schweine werden noch sehen was sie davon haben, mein Spendenkonto einfach so zu schließen, dachte ich vor mich hin, stieg aus dem Auto und spazierte langsam und gemütlich in Richtung des Klosters, vom Wallfahrtsort Maria Stern.

Alles was ich wollte, war ein wenig Geld zu sammeln, für die Gruppe der Geburtenhilfe meiner Frau. Die Säcke taten auch noch scheißfreundlich, als ich das Konto bei ihnen aufgemacht hatte, schoss es durch meinen Kopf, trotzdem blieb ich ruhig, lies mich von meinen Gedanken nicht hetzen. Und jetzt wollen sie davon nicht mehr wissen.

Ich ging durch die Eingangshalle, vorbei an ein paar Kindern, die mit irgendwelchem Krimskram spielten, bevor ich an die Tür der Oberschwester kam. Ihr hatte ich das Geld gegeben. Arme Kids, dachte ich mir noch, war der Ort doch bekannt dafür, dass die Belegschaft die hilflosen kleinen Geschöpfe, die an der Babyklappe hier abgegeben wurden und aufwachsen mussten, regelrecht misshandelte.

Schwester Magret öffnete die Tür, nachdem ich dreimal leise geklopft hatte, laut würde es ohnehin gleich werden.
Ich holte aus und wollte ihr den gefüllten Handschuh gerade über die Rübe ziehen, als er riss und sich der Inhalt plätschernd über den Laminatboden der Einrichtung ergoss.

„Herr Meier, was soll denn dieser Kinderkram?“, sagte sie und schaute mich verdutzt an, bevor ich ihr eine pfefferte. Ich mein, ich schlag keine Frauen, ältere schon gleich gar nicht, aber dieses Monster war keine Frau, selbst schuld! Nicht nur das sie mit meiner Kohle nicht mehr rausrückte und mir irgendeinen Scheiß erzählte, von wegen: „… es hätte Komplikationen mit der Bank gegeben“, es war allseits bekannt, dass sie und weitere Schwestern ihres Drecksordens sich an den Heimkindern vergingen.

Na ja, ist ja auch egal, jedenfalls fiel sie um und stand nicht mehr auf. „Herzstillstand.“, meinte der Spacken von Richter und deswegen bin ich hier, erneut. Frage beantwortet?“, sagte Kalle, lehnte sich zurück auf das obere Bett und starrte an die Decke.


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Die Biene summend leise flog,
zur Blüte hin welch Blatt sie wog,
den Rüssel fuhr sie streckend aus,
und schlürfte schnell den Hönig raus.


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Die Geschichte des Tauchers, der an Depressionen litt, und keine Lust mehr zu Leben hatte, da ihn seine Freundin verlassen hatte, nachdem er ihr 2x fremd gegangen ist, zuerst mit ihrer Schwester, und danach mit seiner ehemaligen Arbeitskollegin, von der Surfschule auf den Malediven

"Blubb, blubb," weg war er.


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Hirn aus, Licht an,
Fernseher an, Tür zu,
zum Wohl, ein Snack,
Snack schmeckt, alles gut,
gute Nacht, ich dös,
dös ein und Schlaf.     


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Noch halbtrunken von der schlaflosen Nacht, torkelte ich zum Automaten. Die Münze fiel und ich drückte den Knopf.  Der Becher kam und die Flüssigkeit fing an zu laufen. Der Duft der Bohnen erfüllte meine Nüstern. Im Sekundentakt blinkend hypnotisierte mich die kleine Leuchte, als ich wartete. Fertig, signalisierte mir ein leises Piepen. Ich griff zu, mit zuckender Motorik, traf den Becher und die Suppe schwappte über meine Hand und verbrannte sie. Na toll,  der Vanilleschaum, ist weg! dachte ich.. Dafür blieb das Beste: Der erste Schluck, am frühen Morgen.


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Panzer Krim`s Grenze entlang,
Putins Befehlen jeder folgte,
und in 50 Jahren dann,
fragt sich jeder was dass sollte.


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Aufgabe: Die schlechteste Geschichte der Welt

„Das ist unlogisch, Tony sollte Gino abholen, wie kann er da bei Giuseppe noch ne Pizza essen, wenn ihm der Boss den Befehl erteilt hat und auch noch ausdrücklich befohlen hat, er solle ihn sofort ausführen, anstatt  bei Luigi, dem Klempner, die Sauglocke für seine Frau zu holen, die ja schwanger ist, von Roberto, was Tony nicht weiß, auch niemals erfahren darf, da glaubst du doch nicht im Ernst, dass der Lumpenhund auch nur eine Sekunde daran denkt, den Befehl vom Boss zu missachten, klar er ist ein harter Kerl, die Sache mit Angelo war eiskalt durchgezogen, auch die Lieferung von letzten Samstag, hat er reibungslos über die Bühne gebracht, wenn auch 100 Gramm gefehlt haben, solche Mengen interessieren den Boss `n Scheiß, war die Sache sauber, es steht ja nicht mal fest, dass er das Koks überhaupt eingesteckt hat, und ganz ehrlich ab und zu Mal ne Nase, ist jetzt auch keine Todsünde, bei Madonna, nein, trotzdem würde Tony niemals daran Denken, DeMarco`s Befehl hinauszuschieben, er ist schließlich nicht irgendein, dahergelaufener, Möchtegernganove, großspurig ist er, zweifelsohne, brutal und blutrünstig vielleicht auch, aber fair, dass muss man ihm lassen, bei dem Ding, im La`Trostana, mit Belutschi, hat er sich Mercello`s Meinung erstmal angehört, bevor er ihn, mit Benzin übergossen und anzünden lies, was für`n Feuer, die Nachbarskinder haben noch Böller reingeworfen, dass hat gebrannt wie Zunder, sag ich dir und dennoch, DeMarco ist der Boss, verwandt mit dem Boss, du-weißt-schon-wer, er ist nicht nur Sizilianer, sondern auch sein Neffe, oder Schwäger … was weiß ich,  Blutsverwandt jedenfalls, alte Linie, bis in die Heimat, was er sagt ist Gesetz, und da kommt der kleine Scheißer sicherlich nicht auf falsche Gedanken, sich mal eben `ne Pizza im Maròsso zu holen, auch wenn Guiseppe ein Meisterkoch ist, klare Sache, seine Pizza ist die Beste, erst recht die Nostrana, der Gorgonzola aus Valeria, die Salami von Jungbüffeln, von Francessco`s Farm, eigene Aufzucht, die Samen, extra eingeflogen aus Argentinien, ein Gaumenschmaus, ebenso wie die Muscheln in Knoblauchsoße, frisch, nicht so wie der Scheiß im Velentina, erste Wahl, frisch vom Händler, aber sicher nicht wert zu sterben, hätte er die Sache nicht sofort erledigt, hätte er sich seine Muscheln selber tauchen können, mit Beton an den Füßen, weißtè was ich meine.“, sagte Michelangelo und holte erstmal tief, tief Luft.

„Schon klar, und trotzdem habe ich ihn gerade bei Giuseppe gesehen, denkst du ich erkenn meinen eigenen Bruder nicht?“


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 Die Sonne scheint, der Himmel blau,
 ein Bierchen jetzt, dass wär schon WoW,
 ich seh zum Himmel, und ich schau,
 eim Adler zu, und er ist grau,
 fliegt steil hinab, was für`ne Schau,
 krallt sich ne Maus, doch die ist schlau,
 rotiert im Kreis, und weiß genau,
 er lässt sie fallen, denn er ist blau.


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Aufgabe: Lass dich von einem Lied, Songtext, Gedicht, Film, Roman oder Kunstwerk inspirieren und schreibe eine Geschichte

Musik: Um welchen Song handelt es sich?

Es fühlte sich an als, ob Schmetterlinge sich in Steffis Bauch tummelten und wild umher flogen. Sie war auf dem Weg zu ihm. In Gedanken versunken lies die schöne Zeit, der vergangenen Tage, Revue passieren. Lächeln lief sie die Straße entlang. Die Schlange vor dem Eingang, konnte sie von Weitem schon sehen, als sie das Getuschel, der wartenden Masse vernahm. Sie trug die Kette, die er ihr gestern geschenkt hatte. Sie nickte dem Türsteher freundlich zu, gab ihre Jacke ab, und ging vorbei an der Bar, zu seinem Pult.
„Hi, Schatz“, strahlte sie und gab ihm einen zärtlichen Kuss.


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Ich sitze rum, schau mich um,
Sonne scheint und Lacht,
Wolken nahen, werden grauer,
was hat Petrus da gemacht?


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Die Zeit verflog, als hätte sie Red Bull getrunken. Tippend schreibend verbrachte ich Stunde um Stunde, wie im Wahn, erschöpft, doch glücklich.

Die Seiten wuchsen, ebenso wie die grauen Haare. Buchstaben stapelten sich erst und purzelten hinunter zu formulierten Worten.   Noch andere Aufgaben du hast!, Yoda sich meldeten in meinem Verstand.
  
Ich ignorierte ihn und schaffte weiter, schaffte viel, schaffte eine trockene Kehle, einen grummelnden Magen, brennende Augen und einen sich quälenden Rücken.

Aufhören du sollst!! meldete er sich wieder. "Nicht aufhören ich können!", sagte ich leise und ruhig vor mich hin.

Kippen stapelten sich zu Pyramiden und fielen hinab, so dass die Spitze frei war, als würde sie auf etwas warten. Warten auf die nächste Kippe?

Ich war umringt von Flaschen, besudelt mit Kalk und Teerändern auf dem Boden.
Trinken du musst und essen du sollst!! tappelte und zog er an meinen Gehirnsträngen. "Aufhören du sollst, oder einschläfern ich dich werde", drohte ich ihm und schaute zur Uhr. Es war kurz vor acht. Acht Uhr morgens!

Schlafen du musst!!!  meldete sich Yoda erneut. Ich ignorierte ihn weiter und schrieb Zeile um Zeile, Wort um Wort.

Weitere Stunden vergingen und Strahlen der erwachenden Sonne schienen durch die Lücke meiner Jalousie, enttarnten den Tabakrauch, der qualmend in ihnen tanzte, von Strahl zu Strahl, schlängelte er sich hinfort zur Decke. Staubpartikel reihten sich um ihn, umringten ihn und stiegen ein, in den Tanz des Rauches.

Frischluft atmen du sollst!!! Ertrug ich sein Geschwätz. „Nichts zu sagen du hast!“, flüsterte ich, als mich Kälte überkam und meine Finger erst froren, dann blau wurden. Schwankend im Bad angekommen schaute ich in den Spiegel, wo Augenringe mich überraschten, so bläulich wie ein geschlagener Hund. Dass du haben davon!!! nörgelte er weiter in meinem Kopf.

Ich beschloss ihn ruhig zu stellen, ging zum Kühlschrank und holte eine eiskalte, gläsrigbraune Flasche heraus. Ploppend zischte der Deckel und der Gerstensaft rang mir erfrischend die Kehle hinab.
  
Du nicht dürfen das tun!!! rülpste er benommen in meine Synapsen. „Maul halten du sollst!“, meckerte ich vor mich hin, trank noch ein paar Bier und schrieb weiter und weiter
und so begann meine Schreiberitis.

(Vermischt mit meiner früheren WoW Sucht Zeitverschwendung Leidenschaft!)


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Aufgabe Geschichte aus einem vorgegebenen Satz bilden und mit ihm anfangen.

Als ich aufwachte war ich tot.  Och nee, nicht schon wieder, dachte ich und sah auf die Uhr. Zehn nach fünf. Die Zigarette hing halb vom Aschenbecher runter, getragen von der erloschenen Glut. Ich nahm einen Schluck aus der Flasche vor mir, es schmeckte schal.
„Acchhh …“, gähnte ich. „Wieder da.“
„Guten Morgen“, sagte Flo.
„Ey Erik, ist nicht dein Ernst … was soll der Scheiß?“, keifte Basti aus den Boxen.
„Ja, sorry, hatte heute Nachtschicht.“
„Is mir echt egal langsam, dann such dir was anderes. Is das dritte Mal jetzt schon.“
„Krieg dich mal ein. Nur weil du T3 komplett hast, musste ja kein auf King machen. Soll er sich jetzt ne andere Arbeit suchen, oder was?“, konterte Tanja und lachte leise.
„Ja was denn, nur weil der einpennt, gehen wir alle drauf und können dann ne halbe Stunde nen Heiler suchen, zu der Uhrzeit. Is einfach scheiße, Mann“, sagte Basti.
„Ich hab doch gesagt tut mir leid“, verteidigte ich mich.
„Mir egal, ey. Ich bin stinksauer auf dich … die Repkosten zahlst du!“
„Lol, die paar Gold“, sagte Flo.
Ich portete mich zurück ins Wirtshaus und ging noch schnell zum Briefkasten.
„Jaja, mach ich … nun gut, ich geh pennen“, sagte ich und zündete mir eine Fluppe an.
„Eine geruhsame Nacht, der Herr. Möge deine Kraft erruhen und der morgige Tag dir Aufschwung verleihen …  ne Spaß, mach`s gut“, philosophierte Flo in seiner üblichen Rolle.
„Gud`s Nächtle. Bis morgen“, säuselte Tanja.


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Auf der Terrasse 15 Mann,
sonnen sich und jeder kann,
Radio hören Musik schön,
und alle tun dem Tage frönen,
trotzdem sitze ich allein,
horche still in mich hinein,
Biene kommt ich scheuch sie weg,
Ruhe vorbei so`n Dreck.


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"ALLES MUSS RAUS!!!", brüllte der Aufseher, damit die Packer weiter hinten, ihn auch hören konnten und stapelte die sandfarbenen Päckchen "Kommt schon Leute, macht hinne! Ich will zeitig Feierabend machen. Das sind die letzten Päckchen, dann ist Schluss."

  "Ey, ist nicht sein ernst oder. 5 vor 12 und der haut noch Lieferungen raus ?!", sagte Knut und griff sich ein Paket.

  "Jaja, kennste doch, jeden Tag das Gleiche." Der Aufseher schmiss die letzten Päckchen auf die Ablage und steckte sich ne Kippe an.

  Harry packte sich auch ein Paket und sagte schlechtgelaunt: "Man die Scheiße interessiert doch eh keine Sau!"

  "Quatsch nicht rum! Rauf auf`n Wagen und jut is. Du weißt doch wie er tickt, alles muss raus sonst kriegta schlechte Laune und kann nich pennen."

  "Ja, aber trotzdem, um die Uhrzeit!! Wenn wah die Überstunden wenigstens bezahlt bekämen. Meine Alte keift auch schon rum wie`n Köter mit Verstopfung!", motzte Knut und verzog das Gesicht wie eine Stinktier dem man auf den Schwanz getreten ist.

  "Jetzt labber dir keen Wolf, wah. Hier haste n Limerick, hier sone Geschichte, das wars. Feierabend!.", sagte der Aufseher vergnügt  und grinste breit.
  
  "Ja für dich Uli! Wir müssen den Mist noch zum Großhirn fahren.", meckerte Harry, griff sich das letzte Paket und stieg ein.

  Uli trat zu ihm an die Seitenscheibe. "Und vergiss nicht die Aterie auf der G8 ist verstopft, nimmste die G10, da müssteste durchkommen."


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„Aargh!“, schrie ich, als mich Hitze überfiel, verbrannte, wie Feuer. Kurz, dann wieder normal. Die Temperatur sank, mein Nacken erholte sich.
„Aargh!“, schrie ich erneut. Kälte durchströmte mich nun, kalt wie Eis, stach mich, durchbohrte meinen Kopf, meine Schläfen. Ich fror, zitterte, bibberte. Kurz, dann wieder normal.
  
Feuer, heiß wie Lava, ergoss sich erneut über meinem Körper, ein stechender Schmerz, verbrannte mich, ich stand in ihr. Genug, es reicht! Ich drehte das Wasser ab und schrie: „Schatz, bei TUI buchen wir nie wieder!“, und dachte mir nur scheiß Pauschalreisen.


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Aufgabe:  Inspiration Musik

„In der Schule war es mein Pausenhof! Halt die Fresse, gib mir dein Pausenbrot!“, bellte es aus seinen Stöpseln. Kragen hoch, Kette raus, stand er da. Die Hose in den Socken. Die warme Sonne drückte förmlich auf seiner Haut und schien ihm in sein eins freundliches Gesicht. Es war ein schöner Tag, nur hier und da ein paar Wattewolken.  
Schlechtgelaunt zog er die Nase hoch, rotzte dicken grünen Schleim an den Straßenrand, mit einem Gesichtsausdruck, der eher einem wilden Tier, glich als einem Mensch. Er war jung, dumm! Noch benebelt vom letzten Tag und mit Schleim in der Kehle, führte er den Jägermeisterflachmann zum Mund und nahm einen brennenden Schluck. Er spuckte erneut, der zähflüssige Sirup war nun braun. Ein leichter Flashback überkam ihn vom letztigen Joint.
Er wartete eine Weile, holte seinen Schülerausweis heraus und stieg ein, in den Bus seines 300 Seelenortes.


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Morgen mehr,
Feedback willkommen,
jetzt erst mal schreiben,
dann sich sonnen.


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„LASST IHN BLUTEN!“, brüllte Gaius als sie auf ihn einstachen.

Rubinrotes Blut quoll aus ihm heraus, rang an ihm entlang und vermischte sich auf dem staubigen Boden, langsam versickernd, zu einer dunklen Pfütze. Sie stachen weiter auf ihn ein, wieder und wieder, er zuckte, wand sich, und keuchte schwachen Atems tiefe Züge.   

„Es reicht!“, mischte sich Aurelius ein und wollte ihm schon Aufhelfen, als er zurückgehalten wurde von Gaius Soldaten.

„Lasst ihn bluten habe ich gesagt.“

Voller Abscheu sah Aurelius ihn an. „Du bist ruchlos Gaius! Ein Tier, ein Teufel!“

„Er hat aber recht, es ist nur fair. Hart, aber dennoch fair. Das wird ihm eine Lehre sein beim nächsten Mal.“, mischte sich Lucius ein, blickte starr auf den Boden, die Kapuze tief übers Gesicht gezogen und rieb sich die Hände.

„Wenn es so weitergeht wird es kein nächstes Mal geben!“, sagte Aurelius und riss seinen Arm aus den Fängen des Soldaten.

Messerspitzen schnellten nieder, schafften neue Wunden, neues Blut. Kein Fünkchen grün, kein Fünkchen blau war an ihm zu sehen. Ein sterbensnahes Röcheln, seinen letzten Atemzügen nahe, kam nur noch aus ihm heraus.

Aurelius konnte es nicht mehr ertragen. Erst Wut, dann Hass, überkam ihn und er versuchte erneut sich hinzu zu ihm bemühen.
Er wurde aufgehalten!

„LASST IHN BLUTEN DEN TEXT, HABE ICH GESAGT!
Wie sonst soll er denn lernen?“


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Es ist schon herrlich wenn alles so glatt läuft, dachte sich Martin, lehnte sich zurück und genoss den Tag, als ihn euphorische Gefühle übermannten. Er schaute sich um und lauschte in den Raum hinein … nichts, kein einziges Geräusch. Sonnenstrahlen fielen durch ein kleines Dachfenster und kitzelten ihn an seiner schweinerosa farbenden Nase. Luft füllte ihre Nüstern, während er blinzelnd in das grelle Gelb des Himmelskörpers schaute. Er atmete langsam aus und fühlte der Entspannung seines Körpers nach.
 Alles gut, nein, alles Bestens, sogar, erlaubte er sich heute mal zu denken. Es lief lange schon nicht mehr alles so glatt. Es gab schon ein paar raue Tage die schief liefen, ihn ins Stocken brachten, bei denen er am liebsten Morgens schon im Bett geblieben wäre, oder seine Bettdecke zerrissen hätte. Tage an denen er sein schrundiges Gesicht in die unebenen des Sandes gesteckt hätte. Aber nicht heute, heute lief alles glatt.
Ein lautes Knarzen durchbrach die Stille. Er schreckte hoch, war hellwach, augenblicklich. Er schaute rüber … es verstummte.
  
Sein Herzschlag beruhigte sich und er horchte erleichternd, seinem sinkenden Pulsschlag nach. Er stand trotzdem vorsichtshalber auf und ging hinüber zu der großen Maschine. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Gesichtszügen ab, als er freudig sah wie glatt sie lief.


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Des Kaugummis kleiner Bruder sagte zum Pferd: „Was geht na wieder ab, Osterhase?“, bevor er sich seine Skier in die Ohren steckte und mit seiner Weihnachtsmütze zum Mc Drive schwamm.
 Der Fluglotse, gab ihm statt ner Chinabox nen Döner, vorauf des Kaugummis kleiner Bruder freundlich bitte sagte, den Döner nahm und kräftig trank.
 Mit Zwiebelringen zwischen den Augen und immer noch gesättigt mit Lust auf weniger, hüpfte er weiter und traf den Bli-blubb, der bla-blubbte: „Hey, hast du Bock zu zocken?“
Der Kaugummis kleiner Bruder behauptete: „Ja, klar. Welches Game?“
„Nein ZOOOCKEN!  Zoo Ohh Car een nnn. Das ist hipster für Strümpfe stricken.“
Des Kaugummis kleiner Bruder war verwirrt, zündete sich ne Fluppe an und sich gleich mit.
 Die Salatsoße kam und löschte ihn. „Frau, was treibst du denn wieder, Junger!“
Des Kaugummis kleiner Bruder schrie vor Mitleid: „Aua, mein Bein juckt!“
„Was treibt eigentlich dein Bruder?“
„Ach, der ist voll zerknirscht, irgendwie ist der Saft raus. Der hängt nur noch bei den Untertischen ab.“
Des Kaugummis kleiner Bruder war halb abgefackelt, er glättete sich kurz, streifte die Asche von sich und hüpfte weiter. Er hatte Lust zu Spazieren und warf Enten in den See, woraufhin sich die Brote fröhlich freuten.
 Des Kaugummis kleiner Bruder baute ne Burg, sprang hinein und schrie: „PIKA PI, ITZE ME …“ Er musste pinkeln und kackte im Strahl.
 Die Soße floss, sein Bein wurde gelb und riss ab.
„Hey, nix liegen lassen, du Dumm-Dumm!“, sagte der Gum-Gum und haute ihm eins über die Rübe, woraufhin eine Ecke abknickte.
 Lachend hüpfte des Kaugummis Bruder weiter und hielt vor einem Schmuckgeschäft vor dem ein paar Leute standen. Er schaute in die Glasscheibe und sah ein paar Affen.
 Frau Lollypop kam vorbei und gab ihm einen feuchten Futzi.
 Des Kaugummis kleiner Bruder war daraufhin Überglücklich. So überglücklich, dass er keine Lust mehr zu Sterben hatte.
 Des Kaugummis kleiner Bruder sprang in den Shredder und zerfloss wie Sand.


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scopie
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 154



BeitragVerfasst am: 31.03.2014 03:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hi NicNac,

sitze hier und wollte gerade nur noch eine rauchen. Klickste dich nochmal kurz durch. Dachte: "Super, hier hat ein Fünfzehnjähriger 'nen Thread zu einer Ablage für seinen gedanklichen Dünnsch gemacht". (Dann habe ich gesehen, dass du nicht mehr fünfzehn bist. Aber ob Dünnsch oder nicht, das musste ich erst noch herausfinden. Spoiler: Auch am Ende bin ich noch gespalten, aber amüsiert.)

Trotzdem lesen du musst... und ich musste doch tatsächlich an manchen Stellen lachen.

Hier:

Zitat:
Nicht nur das sie mit meiner Kohle nicht mehr rausrückte und mir irgendeinen Scheiß erzählte, von wegen: „… es hätte Komplikationen mit der Bank gegeben“, es war allseits bekannt, dass sie und weitere Schwestern ihres Drecksordens sich an den Heimkindern vergingen.

Na ja, ist ja auch egal, jedenfalls fiel sie um und stand nicht mehr auf.

Und hier:

Zitat:
„Lol, die paar Gold“, sagte Flo.


Flo, der perfekt gewählte Name für den 17-Jährigen, der wie ein 14-jähriger Informatiker im Stimmbruch klingt, das "lol" durch so ein komisches nervöses Lachen in ein schnelles "lo-o-o-ol" verwandelt. Ich stelle mir vor, wie Barlow über ihn erzählt.

Und beim Flüstern zu Yoda im Kopf. Dieses Zurück-Flüstern war ausschlaggebend. Insgesamt so eine karge Beschreibung, aber ich konnte mir die Situation vorstellen. Immer diese Nächte... Rolling Eyes

Und auch bei manchen dieser komischen Hirnfurz-Gedichte, weil sie so simpel sind, sich aber auch einfach so locker-beschwingt lesen lassen. (Meine Stimme hüpfte in Gedanken.)

Und ein bisschen grinsen musste ich beim Kleinstadt-Gangster. Gelegentlich mag ich das, sich nicht einfach nur aufzuregen, sondern dieses "Was bist du denn für einer" in schöne, klare, ganze Sätze zu packen. Erleichternd.

Die letzten 4 sind nichts für mich. Vielleicht brauche ich dafür auch einfach, wie der Dorf-Hustler, einen (Flashback vom) Joint. Hast du während des Verfassens etwa ... ? Razz

Korrekte Rechtschreibung und Grammatik fehlen an manchen Stellen. Das hat mich jetzt aber nicht so gestört. Was ich um diese Zeit mit meinem letzten Fünkchen Ernst noch glaube zu erkennen: Realistische Dialoge liegen dir.

So, jetzt aber.

Beste Grüße
scopie
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Nicnak
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Alter: 35
Beiträge: 207
Wohnort: Pendler zwischen Berlin und Bayern


BeitragVerfasst am: 03.04.2014 21:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ui Blink
Hier ist ja jemand. ^_^

Garnicht mitbekommen vor lauter PoKaPro.

Zitat:
Ich stelle mir vor, wie Barlow über ihn erzählt.


Barlow war echt der Beste. Allein die Hunter Geschichte. lol

Zitat:
Hast du während des Verfassens etwa ... ? Razz


nene, die Zeiten sind vorbei. ^^ Knapp 10 Jahre schon (Zeit vergeht Oo)

Zitat:
Korrekte Rechtschreibung und Grammatik fehlen an manchen Stellen. Das hat mich jetzt aber nicht so gestört. Was ich um diese Zeit mit meinem letzten Fünkchen Ernst noch glaube zu erkennen: Realistische Dialoge liegen dir.


Jup, das ist meine Achillesverse, also eine von vielen.

Danke dir für die Kritik, und dass du dir um die Uhrzeit echt alle Geschichten durchgelesen hast. Wink

Mit dem Dünsch haste teilweise sicher recht. Schreibe erst seit ein paar Wochen und nutze solche kurzen Texte eher zum Üben,
und damit sie nicht auf meiner Festplatte verstauben sammele ich sie hier.
Mal schaun, vielleicht kriege ich den Thread bis zur Rente ja noch voll. : )
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Nicnak
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Beiträge: 207
Wohnort: Pendler zwischen Berlin und Bayern


BeitragVerfasst am: 06.04.2014 17:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Ersatzgeschichte zum PoKaPro 03/14 die leider nicht angenommen werden konnte

Hab dich – Hass dich

 Sechs Äpfel baumelten an Spiralen hin und her, auf den Kappen der Jungs, die wild durcheinander riefen:

„Die Mädels kommen!“ – „Hilfe!“ – „Bewacht eure Äpfel!“

Conny und Molly schwebten heran und umrundeten die Brücke mit Loopings, um die Jungs zu verwirren, was beim kleinen Willy auch prima klappte. Vom schnellen hin und her Schauen wurde ihm Speiübel.

„Ooh“, sagte er noch, bevor er sich auf die Knie fallen ließ und seinen Mageninhalt entleerte, der zum größten Teil aus Süßigkeiten bestand.

 Molly nutzte die Gelegenheit, schnappte sich seinen Apfel und biss herzhaft hinein.

 Timmy richtete sich vor ihr auf wie ein Bär und knurrte: „Rarrgh!“

„Kani-wupti“, sagte Molly und zeigte mit ihrem Finger auf ihn, aus dem ein kleiner rosa Blitz hervorschoss, der ihn in ein Kaninchen verwandelte.

„Hey, wir haben gesagt es wird nicht gezaubert!“, protestierte Marty, als Conny von hinten an ihn ran flog und sich seinen Apfel schnappte.

„Hab einen“, kicherte sie und steckte ihn in die Tasche.

„Und ich hab dich!“, sagte Ronny, hielt sie fest und drückte ihr einen feuchten Schmatz auf die Lippen.

„Iiihhh!“, ertönte es im Chor.

 Sie war heimlich verknallt in ihn, was sie natürlich nicht zugab, und tat so als würde sie sich wehren.

Argwöhnisch beobachtete Molly die Beiden, sowie die zaghaften Versuche ihrer Schwester, sich aus der Situation zu befreien - es drehte sich immer alles um Conny.

Ich hass dich, dachte sie voller Wut und platzte fast vor Eifersucht, als plötzlich ihr gesamter Oberkörper heftig zu zittern begann. Ihre Pupillen zuckten wild von links nach rechts, aus ihrem Mund brachen Stoßzähne hervor und dicker Sabber lief ihrem Kinn entlang. Sie spreizte ihre rechte Hand, die Haut platzte auf und eine riesige Klaue, mit rasiermesserscharfen Spitzen, kam zum Vorschein. Mit einem Schnaufen, dass eher dem eines wilden Tiers glich als dem eines kleinen Mädchens, schnellte sie auf Ronny zu, holte aus und zerfetzte mit einem einzigen Wisch sein gesamtes Gesicht.
 Blut spritzte umher und plätscherte auf die Sprossen der Brücke, als Mickey plötzlich rief: „Träumst du Molly? Ich hab noch nen Apfel“, den er mit wippenden Kopfbewegungen zum Wackeln brachte.


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Stefan Raab ein Phänomen
lächelt er kann man es sehn
ein Gebiß wie Elfenbein
Porzellan und hart wie Stein
Eine Wampe wie ein Bär
früher mal heut elitär
hart wie gemeißelt auf Plakaten
retuschiert? Ich möchte nicht raten
Macht Show für Show, doch kaum wer kann
ihn wirklich schlagen, ich frag mich wann
der Jackpot wächst auf 10 Millionen
wenn's soweit ist geh ich ihn holen.


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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 37
Beiträge: 2060
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 07.04.2014 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da ich mich ja nicht am PoKaPro beteilige, kann ich dir ruhigen Gewissens eine kurze Rückmeldung zu deinem Text geben - ich behandle ihn mal außerhalb der Wettbewerbsrichtlinien auf der reinen Textebene.

Nicnak hat Folgendes geschrieben:
Sechs Äpfel baumelten an Spiralen hin und her, auf den Kappen der Jungs, die wild durcheinander riefen:


Beim ersten Satz ist es m.E. wichtig, dass sich dem Leser direkt ein klares Bild bietet, gerade dann, wenn das, was du beschreibst, recht außergewöhnlich ist (ich zumindest kenne keine Kappen mit Spiralen und aufgesetzten Äpfeln) - 'baumeln' bringe ich intuitiv mit etwas Herabhängendem zusammen; hier wäre vielleicht 'wippen' besser. Oder hängen die Äpfel von den Kappen herunter? Wozu braucht es überhaupt die Spiralen? Sind die Äpfel darauf aufgesteckt? - Und während ich noch versuche, ein Bild von diesen Kappenspiraläpfeln zu bekommen, wird mir gesagt, dass es eigentlich um die Jungs geht, die wild durcheinander rufen - das würde ich in einen separaten Satz packen.

Zitat:
Conny und Molly schwebten heran und umrundeten die Brücke mit Loopings, um die Jungs zu verwirren, was beim kleinen Willy auch prima klappte. Vom schnellen hin und her Schauen wurde ihm Speiübel. speiübel


'Umrunden' findet für mich irgendwie unweigerlich in der Horizontalen statt, ein Looping dafür in der Vertikalen. Oder? Und der Ausdruck 'prima klappen' gefällt mir an der Stelle nicht; kann aber auch noch nicht sagen, woran das liegt, und eine Alternative habe ich leider auch nicht. Vielleicht fällt dir was ein.

Zitat:
Timmy richtete sich vor ihr auf wie ein Bär und knurrte: „Rarrgh!“


Das ist jetzt nur meine subjektive Sicht (wie eigentlich alles hier), aber diese Comicsprache wirkt in einem Prosatext immer etwas deplatziert.

Zitat:
„Kani-wupti“, sagte Molly und zeigte mit ihrem Finger auf ihn, aus dem ein kleiner rosa Blitz hervorschoss, der ihn in ein Kaninchen verwandelte.


Diese beiden Relativsätze hintereinander finde ich unschön. Vielleicht: "... und zeigte mit ihrem Finger auf ihn. Ein rosa Blitz schoss aus der Fingerspitze und verwandelte ihn in ein Kaninchen", oder so.

Zitat:
„Hey, wir haben gesagt es wird nicht gezaubert!“, protestierte Marty, als Conny von hinten an ihn ran flog und sich seinen Apfel schnappte.


Ist mir zu umgangssprachlich.

Zitat:
Sie Conny war heimlich verknallt in ihn, was sie natürlich nicht zugab, und tat so als würde sie sich wehren.


Das Problem hier ist, dass du im Mittelteil eine neue Information bringst, die erstens überflüssig ist (heimlich = nicht zugeben), zweitens bezieht sich der letzte Teil darauf - in der jetzigen Satzstellung mit dem 'und' müsste man den Mittelteil aber eigentlich ausklammern können und der Satz immer noch funktionieren:

"Sie war heimlich verknallt in ihn [...] und tat so, als würde sie sich wehren"

Keine Ahnung, ob ich das richtig erkläre, aber m.E. hakt das irgendwie. Vielleicht: "... weshalb sie so tat, als würde sie sich wehren."

Zitat:
Argwöhnisch beobachtete Molly die Beiden, sowie die zaghaften Versuche ihrer Schwester, sich aus der Situation zu befreien - es drehte sich immer alles um Conny.


Hier fände ich ein: "Immer musste sich alles um Conny drehen" schöner.

Zitat:
als Mickey plötzlich rief: „Träumst du Molly? Ich hab noch nen Apfel“, den er mit wippenden Kopfbewegungen zum Wackeln brachte.


Das 'den' bezieht sich ja auf den Apfel aus der wörtlichen Rede - ich bin mir grade nicht sicher, ob man das so machen kann, mir kommt's irgendwie falsch vor. Kann mich aber auch irren.

Auch wenn meine Pingeligkeit einen anderen Eindruck erwecken könnte: Ich mag den Text. Er hat eine originelle Grundidee, ist vom Ton her recht gut getroffen und hat eine sehr interessante Komponente mit dieser Gewalt, die da plötzlich in das Spiel der Kinder einbricht - das könnte man m.E. auch noch ausbauen. Mich würde es jedenfalls freuen, wenn du dem Text noch etwas Feinschliff zukommen lassen wollen würdest.

Gruß,
Klemens

Edit: Noch eine kurze Anmerkung: Den Hinweis, dass Molly ihren 'Gewaltausbruch' nur träumt, würde ich vielleicht sogar rausnehmen, also einfach mit - "Ich hab noch nen Apfel", rief Mickey - weitermachen; das macht den Text und dieses Kinderspiel m.E. nochmal etwas mysteriöser und spannender.
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Nicnak
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BeitragVerfasst am: 07.04.2014 15:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Klemens,

danke für deine Kritik.

Du hast Recht, einige Sätze hapern. Das Problem war nur dass beim PoKaPro maximal350 Worte erlaubt waren, und ich viel zusammenstreichen musste.

Deine Tipps helfen mir jedenfalls ein gutes Stück weiter (hoffe mal mein Unterbewusstsein speichert dass auch alles schön ab).

Zitat:
als Mickey plötzlich rief: „Träumst du Molly? Ich hab noch nen Apfel“, den er mit wippenden Kopfbewegungen zum Wackeln brachte.


Bei dem Satz habe ich auch lange überlegt. Normal hätte ich einen neuen Satz geschrieben, das wäre aber zu lang geworden, und er sollte die Geschichte auch abrunden bzw. beenden.

Zitat:
Edit: Noch eine kurze Anmerkung: Den Hinweis, dass Molly ihren 'Gewaltausbruch' nur träumt, würde ich vielleicht sogar rausnehmen, also einfach mit - "Ich hab noch nen Apfel", rief Mickey - weitermachen; das macht den Text und dieses Kinderspiel m.E. nochmal etwas mysteriöser und spannender.


In der Vorgabe stand:
Zitat:
Das Bildmotiv sollte entweder direkt oder metaphorisch in den Text einbezogen werden. Dabei ist die ganze Bandbreite von Humor, Romantik bis zu Horror erlaubt und erwünscht.


Ich wollte in der 2ten Geschichte alle 3 Elemente unterbringen.
Dass mit dem Traum diente dazu, dass die Geschichte noch weitergeht, da eine Vorgabe war "ein flüchtiger Augenblick, ohne Ende und Pointen."

Weiterschreiben werde ich die Geschichte erst mal nicht, komm so schon kaum mit meinem Roman voran.

Trotzdem danke für deine Kritik.

Gruß Nicnak
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