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Leseprobe Science-Fiction (ich hab es immer noch nicht aufgegeben)


 

 
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Neidhard
Schreiberassi

Alter: 64
Beiträge: 52



BeitragVerfasst am: 21.02.2014 21:26    Titel: Leseprobe Science-Fiction (ich hab es immer noch nicht aufgegeben) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Das der Anfang einer Geschichte oder eines Buches, oder sonstwas. Also keine Ahnung was es wird. Ich schreib einfach mal so.  wink

Das ist eine Person die heißt Gwyn, es ist beabsichtigt sie so sprechen zu lassen. Ich denke ich sag das vorher.

Im letzten Abschnitt habe ich absichtlich die Füllwörter stehen lassen.
Mir war der Satz Rhythmus wichtig. ich weiß nicht ob ich den so lasse. Das überlege ich mir noch.

Also los geht es

Gwyn kroch auf Händen und Knien. Hier im beengten Sicherheitsbereich war es staubig und düster. Mühsam schob sie einen Lichtwerfer nach vorne
Mit tränenden Augen prüfte sie die Außenwand des Fusionsreaktors.
Gwyn fluchte. Sie würde der Kommandantin eine Handvoll Dreck in ihre Uniform stecken. Wie konnte sie das tun, sie kriechen zu lassen.
Pah! Gwyn lässt sich das nicht gefallen. Jenny wird schon sehen. Gwyn ist Kriegerin.
Ein abrupt einsetzendes Brummen machte sie fast taub. Das konnte nicht einzig die Anti Gravitations-Einheit sein!
Verflucht! Wenn Reaktor anläuft, Gwyn ist tot, tot, tot!
Als sie über ein Bündel von Supra Leitungen krabbeln musste, bekam sie einen Niesanfall. Staub wirbelte auf. Hustend glitt sie auf den Boden und rang nach Atem..
Oho! Gwen wird Jenny büßen lassen. Die wird was zu hören bekommen!
Eine leichte Erschütterung ließ den Boden beben. Mit vor Angst aufgerissenen Augen starrte Gwyn in die Dunkelheit. Ein zweites Mal bebte der Boden.
»Oh, oh, Gwyn verbrannt im Reaktor«, jammerte sie lauthals.
Gwyn nahm den Lichtwerfer und kroch rückwärts bis zu einer Öffnung, groß genug um ihren Körper durchzuzwängen. Sie plumpste auf die andere Seite..
»Zu«, sagte sie vernehmlich. Unter quietschenden Geräuschen glitt eine Luke vor die Öffnung.
Ha! Gwyn wird das nicht mitmachen, nein. Gwyn wird zu Jenny gehen und sagen sie solle selber Staub fressen. Pah!
Nur weil sie klein und schwach ist, durfte die Kommandantin sie nicht die Drecksarbeit machen lassen.
Gwyn machte ein mürrisches Gesicht. Sie schlug den Staub von ihrem blauen Overall, und schüttelte den Dreck aus ihren feuerroten Haaren.
Dann knipste sie den Lichtwerfer aus, und stampfte durch die Sicherheitsschleuse. Hinter ihr fiel eine meterdicke Tür zu.
Ihr Blick fiel auf eines der wenigen Fenster der Global Avallach, dem Expedition Sternenschiff. Ein Planet fühlte das gesamte Sichtfeld aus. Wie ein blauer Schleier hüllte die Atmosphäre ihn ein, und weiße Wolkenbänder umschlangen ihn, als wollten sie ihn umarmen. Gwyn konnte Strukturen auf seiner Oberfläche erkennen. Eine Weile stand sie da, und eine Ehrfurcht ergriff sie. Gaia drei. Der erste Exoplanet, der eine Sauerstoff Atmosphäre hatte. Fast fünfhundert Jahre hatte man Expeditionen ausgeschickt. Alle Welten waren leblos und kalt. Die Erde blieb die einzige Heimat. Ein Sauerstoff Planet. Ein Juwel in der Kälte des Raumes.

Gwyn riss sich von dem Anblick los, und stieg eine steile Treppe empor. Im Kontrollraum empfing sie gedämpftes Licht. Am taktischen Monitor in der Mitte des Raumes stand Jenny. Sie runzelte die Stirn und sah sie fragend an. Gwyn beachtete sie nicht und schlenderte demonstrativ gelassen zu Sarah, der zweiten Raumpilotin. Sie saß, die Füße auf dem Steuerpult, entspannt in ihren Pilotensessel. Die drei Holo-Displays vor ihr tauchten sie in rotem Licht.
»Oh«, sagte Sarah überrascht und grinste.
»Was grinst Sarah so?«, schimpfte Gwyn.
»Hihi, du bist total schmuddelig«.
»Haha«, höhnte Gwyn und schlug wütend mit der flachen Hand auf das Steuerpult.
»Ähm«, sagte eine Stimme hinter ihr. »Und was soll das, Gwyn?«
Jenny kam nach vorne und verschränkte ihre Arme vor der Brust. Sie hatte ihre Uniform an und ihre Haare hatte sie in einen Zopf nach hinten gekämmt. Sie war mehr wie einen Kopf größer als Gwyn.
»Oh, liebe Jennylein, Gwyn ist fertig und meldet sich«, säuselte Gwyn.
»Aha. Das ging schnell. Check-up erfolgreich, können wir den Fusionsreaktor eins aktivieren?«
»Yo, sehr verehrte Jennylein Kommandeur, Check-up erfolgreich und Gwyn beschmutzt, Niesanfall, aber lebt«
Jenny lachte. Sie schüttelte den Kopf und sah auf die kleine Gwyn herunter.
»Also, Gwyn ich kenn dich. Wenn ich das Mal alles glauben kann. Dann wird Sarah den Fusionsreaktor einschalten, und wenn der uns um die Ohren fliegt, setze ich dich zur Strafe auf Gaia aus. Falls ein klein wenig von der Global Avallach übrig bleibt«
Sarah sah zu ihnen beiden rüber, und sie und Jenny tauschten bedeutungsvolle Blicke.
Gwyn machte ein entsetztes Gesicht.
»Gwyn ist gewissenhaft und fleißig und ein nettes Wesen. Gwyn verneigt sich vor Jennylein Kommandeur und nimmt jede Strafe an, sollte so manches nicht funktionieren«
Gwyn machte eine tiefe Verbeugung. Ihre roten Haare fielen nach vorne und streiften den Boden.
Im Hintergrund kicherte Sarah belustigt und tippte auf mehrere Sensortabs.
»Achtung, Fusionsreaktor eins wird aktiviert in fünf Minuten. Bitte verlassen sie den Sicherheitsbereich«. Die Stimme des Bordrechners war laut und eindringlich.

Er war ewig. Und würde ewig sein.
Ein Teil des Ganzen.
Er war wichtig. Ohne ihn würde nichts sein.
Er wahr verfolgt. Das war richtig. Es war seine Aufgabe, verfolgt zu werden.
Ein Teil des Prinzips zu sein war die vornehmste Aufgabe.
Er wusste nie, ob er besiegt werden könnte. Aber er wird sein bestes geben.
Jeden Moment. Er war überall. Gleichzeitig.
Er durchdrang das sein und das nicht sein. Den Anfang und das Ende.
Er war ein Teil des Nichts. Er brauchte nur da zu sein.
Er war Chaos. Er war Nacht. Er war Krieg. Er war Tod.
Er war der, aus dem das Licht geboren wird. Wenn er besiegt wird. Vorerst.
Er würde immer wieder kommen. Und er konnte sehr mächtig werden.
Dann wenn niemand da ist, der ihn besiegen konnte.
Und da wo er sehr mächtig wurde, da konnte sich der Raum verwerfen, da verlor sich der Raum in die Zeit.
Er fürchtete sich.
Es gab Wesen, die waren mächtiger als er.
Aber sie waren nicht überall. Konnten nicht überall sein.
Und so verwarf sich der Raum irgendwo in den Weiten der Dimensionen.  Verborgen.
Zwischen Sonnen, Staub und Planeten.
Er wusste, irgendwann wird es kommen.
Das Wesen, das ihn findet und ihn besiegt.
Dann würde ein neues Licht geboren.
Und alle Wesen in allen Universen werden sich vor ihm verneigen.
Vor dem Prinzip, von dem einen, der Schatten ist, und als Licht aus diesen geboren wird.

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Exergia
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 102
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 22.02.2014 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Darf ich meinen Senf abgeben? Ich habe eigentlich selbst keinen Schimmer und deshalb sage ich gleich vorweg: Nimm was du für sinnvoll hälst und den Rest meines Geblubbers ignoriere einfach wink.

Erst einmal: Einige kleine Rechtschreibfehler sind drin. Ich halte sie für Flüchtigkeitsfehler. Mir hilft es oft einen Text in einer anderen Formatierung noch einmal zu lesen.
In der zweiten Zeile steht vor dem "Mit" kein Punkt. Deshalb müsste es klein geschrieben werden.

Die Anti-Gravitations-Einheit sollte entweder als Eigenname geschrieben werden und dann meiner Meinung nach, mit einem Bindestrich zwischen Anti und Gravitation oder ganz ohne, oder du müsstest anti klein schreiben. Was unschön aussieht und keinen Sinn macht wink.

In der achten Zeile müssten es drei Punkte sein und ich glaube es gehört ein Leerzeichen dazwischen (also: Atem ...). Ich kann mich aber täuschen.

Ich belasse es mal dabei. Lies einfach noch einmal durch.

Zweitens: Du springst in den Zeiten, meist schreibst du in der Vergangenheit. Aber dann kommen Sätze (die Gedanken?) im Präsens. Mich zumindest reißt das aus dem Lesefluss.
Ich kann mir vorstellen, dass du das gemacht hast um aktivere Sätze zu bilden.
Warte da lieber noch andere Meinungen ab, vielleicht bin ich ja die Einzige, die sich daran stört.

Drittens:
Du schreibst, du weißt nicht was es wird und genau das merkt man der Szene meiner Meinung nach an.
Die Charakterisierung wirkt auf mich äußerst sprunghaft. Im ersten Absatz wirkt sie auf mich dümmlich, kindlich, aggressiv.

Im nächsten ist sie plötzlich in der Lage "demonstrativ gelassen" an Jenny vorbei zu schlendern und (in meinen Augen) süffisant zu säuseln. Wozu immerhin eine gewisse Planung und Selbstreflektion gehört, die ich ihr im ersten Absatz nicht zugetraut habe.

Viertens: Der Dialog wirkt auf mich relativ konfus, es gibt viel Gerede, das mir ziellos vor kommt. Es scheint, du wüsstest nicht wie deine Figuren, (die sich ja anscheinend kennen) zueinander stehen, und was sie da gerade überhaupt treiben. Ich hätte mir gewünscht, in dem Dialog aufgeklärt zu werden, worum es überhaupt geht. Oder zumindest den Eindruck zu haben der Autor wisse worum es geht und lässt mich mit voller Absicht im Unklaren.

Fünftens: Den dritten Absatz mag ich irgendwie. wink

So das waren meine zehn Cent. Wie gesagt nimm was du brauchst und sei mir nicht böse für die Kritik.
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Neidhard
Schreiberassi

Alter: 64
Beiträge: 52



BeitragVerfasst am: 22.02.2014 10:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Exergia

Ich bin hier niemanden böse. Ich bin dankbar, wenn jemand gegen ließt. Ich hab hier leider in meinen Umfeld niemanden der das machen könnte. Und ich bin ja nur ein kleines Schreiber Würstchen wink

Also, ich habe eine sehr gute Vorstellung von meinen Charakteren, und auch schriftlich festgehalten. Es gibt auch ein Exposé.
Das die besagte Gwyn dümmlich daherkommt, liegt vermutlich an der Sprache, die wie ich schon geschrieben habe Absicht ist.
Ich darf mal verraten das diese Gwyn kein menschliches Wesen ist, und das dem Leser das auf den ersten Seiten auch klar wird.
Ich wollte also mit der Sprache diesen Umstand herausstellen.

Es ist interessant, das du als Leser in den ersten Abschnitten sofort Aufklärung haben möchtest worum es sich handelt.
Ich habe hier etliches science fiction Literatur im Regal, und ich bekomme bei manchen erst auf seit 50 Aufklärung wink

So ist mein Geschreibsel auch angelegt, das der Leser immer mehr Infos bekommt, je mehr er ließ. Um den Leser halt bei der "Stange" zu halten.
Wahrscheinlich in meiner Unbedarftheit ein Fehler.

Das mit den Gedanke hast du recht. Ich habe so versucht einzelne Gedanken herauszustellen. Die Stimmung der Person war mir da wichtig.
Denn die Stimmung der Person steht im Widerspruch  zu der Handlung und Dialogen, als sie dort mit Jenny und Sarah zusammentrifft.
Also, Gwyn, wütend im ersten Abschnitt, tut, als sie mit Jenny und Sarah zusammentrifft, betont unterwürfig und lieb.

Womöglich ist mir das nicht gelungen. Ein griff ins Klo, wie man hier zu sagen pflegt. Ich denke ich werde hier den ganzen Rotz löschen und mir ein anderes Hobby suchen wink

Vielen Dank fürs Lesen.
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Exergia
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 102
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 22.02.2014 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Neidhard hat Folgendes geschrieben:
Hi Exergia

Ich bin hier niemanden böse. Ich bin dankbar, wenn jemand gegen ließt. Ich hab hier leider in meinen Umfeld niemanden der das machen könnte. Und ich bin ja nur ein kleines Schreiber Würstchen wink


Da sind wir schon zu zweit wink.

Neidhard hat Folgendes geschrieben:

Ich darf mal verraten das diese Gwyn kein menschliches Wesen ist, und das dem Leser das auf den ersten Seiten auch klar wird.
Ich wollte also mit der Sprache diesen Umstand herausstellen.


Das habe ich mir sogar gedacht smile. Also damit hattest du bei mir schon einmal Erfolg.
 
Neidhard hat Folgendes geschrieben:

Es ist interessant, das du als Leser in den ersten Abschnitten sofort Aufklärung haben möchtest worum es sich handelt.
Ich habe hier etliches science fiction Literatur im Regal, und ich bekomme bei manchen erst auf seit 50 Aufklärung wink


Oh, das ist vielleicht falsch angekommen. Natürlich finde ich es spannend wenn ich mir Fragen stelle und das Buch lese, weil ich mir Aufklärung erhoffe. Im vorliegenden Fall, hat das bei mir leider nicht geklappt.
Ich würde es so nicht lesen wollen, weil sich mir keine interessanten "Rätsel" aufdrängen.
Um mich für die Protagonisten und die Geschichte zu interessieren brauche ich immerhin einige grundlegende Informationen: Wen habe ich vor mir? Du musst mir nicht erzählen, dass sie ein Roboter oder etwas Ähnliches ist. Aber dann wünschst du dir vermutlich, dass ich mich frage, was sie ist. Und dazu brauche ich einen "Hook", der mich in ihren Charakter, ihre Aufgabe, ihr Umfeld, ihr Problem oder eben irgendwas an ihr investiert. Und das passiert leider nicht von alleine sonst hätten wir alle kein Problem unsere Geschichten an den Mann zu bringen wink. (Das war jetzt konfus und ich hoffe du verstehst, was ich meine.)

Und wie gesagt, das ist meine Meinung. Also kann ich auch ziemlich daneben liegen wink.



Neidhard hat Folgendes geschrieben:

Das mit den Gedanke hast du recht. Ich habe so versucht einzelne Gedanken herauszustellen. Die Stimmung der Person war mir da wichtig.
Denn die Stimmung der Person steht im Widerspruch  zu der Handlung und Dialogen, als sie dort mit Jenny und Sarah zusammentrifft.
Also, Gwyn, wütend im ersten Abschnitt, tut, als sie mit Jenny und Sarah zusammentrifft, betont unterwürfig und lieb.


Vielleicht könntest du dann etwas Inneren Monolog einbauen um das zu verdeutlichen?

Neidhard hat Folgendes geschrieben:

Womöglich ist mir das nicht gelungen. Ein griff ins Klo, wie man hier zu sagen pflegt. Ich denke ich werde hier den ganzen Rotz löschen und mir ein anderes Hobby suchen wink


Oha, du solltest nicht wegen meiner unwissenden Meinung das Handtuch werfen. Das war sicher nicht beabsichtigt!

Neidhard hat Folgendes geschrieben:


Vielen Dank fürs Lesen.


Nichts zu danken smile
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 22.02.2014 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Neidhard hat Folgendes geschrieben:
Ich denke ich werde hier den ganzen Rotz löschen und mir ein anderes Hobby suchen wink


Hallo Neidhard,

so kann man auch um Komplimente fischen. Very Happy Und die werde ich nun da lassen.

Aber zuvor eine kurze Negativkritik.
Deine Einleitung zu deinem Text macht zunächst keine Lust überhaupt lesend einzusteigen. Warum soll ich etwas lesen, zu dem augenscheinlich der Autor selbst keine rechte Meinung hat. Ist halt irgendwas, oder mal schauen, ob es überhaupt was wird.

Ich finde die Geschichte hat ein solch deutliches Zurücknehmen gar nicht nötig. Du kannst, denke ich, selbstbewusst zu dem Text stehen.

Der Anfang macht deutlich, dass Gwyn kein menschliches Wesen ist. Die Geschichte spielt auf einem Raumschiff, dass scheinbar ausschließlich von weiblichen Protagonisten geführt wird. Die Szene vermittelt erste Eindrücke zu den Protagonisten. Ich ahne, dass du noch viel Raum gelassen hast, dass sie sich im Verlaufe der Geschichte entwickeln können.

Im dritten Abschnitt wird der / ein Konflikt eingeführt. Interessant das der ein Er ist. Ob diese Beobachtung im Laufe deiner Geschichte eine Bedeutung bekommt, weiß ich nicht. Neugierig hat es mich schon gemacht.

Zur Sprache von Gwyn: Du schreibst selbst, dass du daran noch feilen möchtest. Ich bin gar nicht sicher, ob das nötig ist. Ich konnte ihren Gedanken gut folgen. Vielleicht wird ihr Sprachvermögen sich im Laufe der Geschichte verbessern. Gwyn darf und sollte aber auch erkennbar bleiben.

Zum Schluss noch ein kleines Beispiel, für die Schreibfehler, die bereits angesprochen wurden.
Zitat:

Ein Planet fühlte das gesamte Sichtfeld aus.


Fazit: Ich mag Gwyn und bin durchaus auf eine Fortsetzung gespannt.


_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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Neidhard
Schreiberassi

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BeitragVerfasst am: 22.02.2014 14:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

So, ich hab mal den Anfang geändert smile

Vielleicht ist der jetzt etwas lesbarer.

@Einar Inperson

danke für dein Posting. Das mit den "Er" ist die zweite Ebene der Story.
Beide Ebenen werden irgendwann dann zusammengeführt. Und vielleicht fällt dem Leser ja auch vorher der Groschen. So eine Art "Aha" Erlebnis.
Ja, die Personen entwickeln sich weiter, müssen durch Konflikte. Große Gefühle, Abenteuer, ein Schuss Philosophie, und eine überraschende Sicht auf den Anfang der Menschheit vor 1,9 Millionen Jahren.

So , nun zum neuen Anfang

Gwyn war wütend.
Musste sie kurz vor der Landung eine Inspektion machen?
Ohne Frage, die Global Avallach war in die Jahre gekommen. Aber sie hielt es für übertrieben.
Ja, sie war wütend. Nicht wegen der Inspektion. Sondern das sie auf Händen und Knien rutschen musste. Und jedes mal wenn sie nach vorne rutschte, wurde feiner Staub aufgewirbelt. Er drang in ihre Lungen und verklebte ihre Augen.
Hustend und mit tränenden Augen kroch sie durch den beengen und düsteren Teil des Sicherheitsbereiches. Im Schein eines Lichtwerfers prüfte sie die Außenwand des Fusionsreaktors nach Schäden.
Musste diese übervorsichtige Kommandantin sie die Arbeit machen lassen? Am liebsten würde sie den Staub in ihre Uniform stopfen. Jawohl!
Gwyn krabbelte über ein Bündel Supra-Leitungen. Dann hangelte sie sich an einen Metallträger entlang. Gut, das sie so klein war. Mit ihren ein Meter vierzig war es leichter, sich nicht den Kopf zu stoßen.
Offensichtlich mochte das der Grund sein warum Jenny, die Kommandantin sie die Inspektion machen ließ.
Ein intensives Brummen ließ sie aufschrecken. Der Reaktor würde doch jetzt nicht anlaufen? Dann währe sie Tod! Im Kontrollraum wussten sie, dass sie hier drin war. Aber unter Umständen spinnt ja der Zentral-Rechner.
Gwyn blieb sitzen, sie hatte keine Lust mehr. Sie könnte Jenny sagen, es währe alles in Ordnung. Bald würde sich vieles ändern. Um auf den Planeten zu kommen, musste sie die beiden menschlichen Wesen auszuhalten. Wenn sie dort ein axiomisches Quantenfeld aufgebaut hatte, würde die Expedition, wie sie geplant war, vorbei sein. Keine Messwerterfassung mehr. Dann gäbe es andere Ziele. Ihre Ziele!
Das Brummen wurde intensiver. Angst! Ja Angst stieg in ihr hoch und ergriff Besitz von Verstand und Körper. Wie gebannt saß sie da. Der Lichtwerfer projizierte ein gespenstisches Licht in dem Raum. Staub schwebte in der Luft.
Dann. Schlagartig bebte der Boden.
Einmal... zweimal...!
Gwyn zuckte zusammen. Panik schlug über sie zusammen wie eine Woge. Flink schnappte sie den Lichtwerfer und rutschte rückwärts auf eine spärliche Öffnung zu.
Mühsam quetschte sie sich hindurch und plumpste auf der anderen Seite herunter.
»Zu«, befahl sie laut, und unter Einsatz eines quietschenden Geräusches schob sich eine Luke vor die Öffnung.
Gwyn atmete durch. Mit schmerzverzerrtem Gesicht stand sie auf. Ihre Knie brannten und ihre Handflächen waren wund. Sie klopfte den grauen Staub von ihrem blauen Overall und schüttelte sich die roten Haare aus. Sie hätte einen Zopf machen sollen.
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Tom Erde
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Beiträge: 47
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Neidhard,

da ich deinen ersten Text gelesen und kommentiert habe, viel es mir leichter, mit deiner Protagonistin etwas anzufangen. Dort hast du ja schon ein bisschen zu ihr erklärt, zu ihrer Herkunft und ihren Motiven.

Dein neuer Text hat auf jeden Fall mehr Ausdruckskraft und mehr Spontanität, ich mag das leicht verrückte darin, auch die Sprache von Gwyn, die von sich selbst in der dritten Person spricht.

Hier stellte sich mir jedoch die Frage: Ist das ein neuer Anfang, oder ein kleines Textstück aus dem weiteren Verlauf? Denn bei deinem ersten Text beginnt die Handlung damit, das Gwyn an der Haltestelle des City-Transporters steht und sich Gedanken über ihren Auftrag macht.

Der letze Abschnitt, der mit - Er war ewig - beginnt, kommt ein bisschen konfus rüber. Ich denke mal, er soll einen ersten Einblick in das dunkle Wesen gewähren, das Gwyn irgendwann bekämpfen muss. Wenn dem so ist, würde ich so etwas nicht mitten in eine Handlung stellen, die damit nichts zu tun hat, sondern ihn in einem eigenen, kleinen Kapitel platzieren.

Zudem kann ich sagen, du machst Fortschritte, auch wenn noch etwas Stringenz im Handlungsablauf fehlt.

Grüße

Tom Erde


_________________
Mit deinem Kuss ging´s mir in die Hände,
zu sperren den Drachen hinter brennende Wände.
Nun binden ihn Ketten aus verzaubertem Feuer,
nun winselt und schnurrt es das Ungeheuer.
Tom Erde
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Neidhard
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014 16:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Tom

Vielen Dank fürs lesen.

Ja, das ist ein neuer Anfang.
Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich sonst Probleme im Handlungsablauf bekomme, wenn ich nicht mindestens 500 Seite schreibe.
Und so weit wollte ich ja auch nicht wink

Der Abschnitt mit dem "Er", ja das ist so eine Sache. Wie ich bereits geschrieben habe, es soll eine zweite Eben sein, in der ich immer mal wieder kurz! wechsel. Ich möchte ja gerne die zwei Ebenen später zusammenführen, so das sie zu einer Ebene werden, auf der Gwyn und "Er" zusammentreffen.
Mal schauen wie ich das "zusammenstricken" kann
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Exergia
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das gefällt mir insgesamt viel besser smile. Bei dem Anfang würde ich auch definitiv weiter lesen.

Psst: wäre wird ohne h geschrieben und das "mal" (Und jedes mal wenn sie ...) müsste meiner Meinung nach groß geschrieben werden.
"Gut, das sie so klein war." Gehört hier nicht ein doppeltes s ans dass?
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Neidhard
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BeitragVerfasst am: 23.02.2014 17:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ohne den Lichtwerfer stampfte sie durch die Sicherheitsschleuse. Eine meterdicke Tür fiel hinter ihr zu. Sie stand im Gang zum Kontrollraum. Ein Panorama Fenster gab den Blick frei auf einen Planeten. Gaia drei.
Er nahm das gesamte Blickfeld ein und seine blaue Atmosphäre lag wie ein Schleier über seine Oberfläche. Weiße und graue Wolken umhüllten ihn, als wollten sie den Planeten umarmen. Durch sie hindurch konnte Gwyn Strukturen erkennen. Berge, Schluchten, Steinwüsten.
Eine gewaltige Ehrfurcht ergriff sie. Dieser Planet, ein Aspekt des einen Geistes. Und sie, Gwyn, ein nichtiges Wesen, war seine Botin.
Das würde Jenny bald begreifen, sowie Sarah, der Pilotin.
Dort auf Gaia würde sie Gwenhwyfar befreien. Gwenhwyfar. Ihr Schwesterchen.
Kein anderes Wesen stand über ihr. Gwenhwyfar war dru id es. Sie war Weisheit.
Gwenhwyfar war eine Kriegerin. So wie Gwyn eine war.
Nach mehreren Minuten konnte Gwyn ihren Blick losreißen.
Gaia ein Juwels im kalten Raum.
Beseelt von dem Anblick, kam sie in den Kontrollraum.
Warmes gedämpftes rotes Licht empfing sie. Ein Rot, das von all den Displays und Monitoren kam, die den Raum bestrahlten. Verbunden mit den Terminals erzeugten sie eine unwirkliche Stimmung. Hier konnte man es spüren, das Herz und die Seele der Global Avallach.
Sie war ein majestätisches Sternenschiff.
Vierhundert Meter in der Länge. Achtzig Meter Hoch.
Einhundert siebzig Tausend Tonnen.
Ein Expeditionsschiff der galaktischen Transportbehörde.
Hauptaufgabe, Messwerterfassung auf Exoplaneten.
Auf einen Holo-Display war die Drehung des Sternenschiffes per Holografie zu erkennen. Der Navigations-Rechner senkte den Bug ab, damit die Unterseite mit dem Hitzeschild voran, in die Atmosphäre von Gaia eintauchen konnte. Die Daten auf dem Display sahen gut aus, es würde keine Probleme geben.

12Wie es weitergeht »

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markoose
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BeitragVerfasst am: 23.02.2014 22:28    Titel: Immer weiter Antworten mit Zitat

Hallo Neidhard,
ich fand deinen ersten Text gut und ich hätte weiter gelesen. Es sind zwar einige Fehler vorhanden, aber Ausdruck und Satzbau lassen sich gut an. Inhaltlich müssen nach meinem Geschmack Fragen manchmal offen bleiben. Und zwar unter Umständen ganz schön lange.

Zu deiner Arbeitweise:
Ich kann dir nur empfehlen - schreiben, schreiben, schreiben. Mit dem Wegwerfen bin ich immer vorsichtig.
Ich stelle mir das immer wie etwas vor, das zusammengebaut wird. Klar muss man aufpassen, welche Teile man verwendet, aber man kann erst an einem ganzen Werkstück herumschleifen oder was ausspachteln, sonst wird es nie fertig.

Erst mal Textkörper produzieren - dann setzen lassen und Betaleser einschalten - dann schleifen - schleifen -schleifen.

Immer weiter,

Gruß
Markoose
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Neidhard
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Alter: 64
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BeitragVerfasst am: 24.02.2014 10:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo markoose

Ich bin ja bestrebt mich weiter zu entwickeln, und sehr dankbar wenn jemand meinen Text "auseinandernimmt". Ich habe hier leider niemand zum Gegenlesen.

Und schmeiße dann schon mal Texte komplett um. Ist ja der fünfte Anfang der Story den ich schreibe. Ich möchte ein bestimmtes Niveau erreichen.
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Neidhard
Schreiberassi

Alter: 64
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BeitragVerfasst am: 24.02.2014 17:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier war man in der Lage, das Herz und die Seele der Global Avallach zu spüren.
Sie war ein majestätisches Raumschiff.
Achtzig Meter Hoch. Vierhundert Meter lang
Einhundertsiebzigtausend Tonnen.
Ein Expeditionsschiff der galaktischen Transportbehörde.
Hauptaufgabe, Messwerterfassung auf Exoplaneten.
Die holografische Darstellung des Sternenschiffes flimmerte im grünen Licht über den taktischen Monitor. Der Navigations-Rechner senkte den Bug ab, damit die Unterseite mit dem Hitzeschild vornan, in die Atmosphäre von Gaia eintauchen konnte. Laut den Daten würde es keine Probleme geben.
Jenny stand vor der Holografie und sah Gwyn fragend und mit Stirnrunzeln an.
Ein leichtes Zittern des Bodens ließ erkennen, das sie langsam in die obersten Atmosphärenschichten eintauchten. Gwyn flanierte absichtlich gelassen in Richtung Hauptsteuerpult.
»Gwyn ist fertig«, rief sie ohne Jenny zu beachten.
Auf einen der Pilotensitze hockte Sarah. Lässig und mit den Beinen auf dem Steuerpult, beobachtete sie die Holo-Displays.
»Gleich geht es abwärts«, meinte sie und grinste.
Jenny berührte Gwyn an der Schulter.
»Schnall dich mal an«
Zum wiederholten Male war ein leichtes Zittern zu spüren. Die Global Avallach war bereit, den Abstieg zur Planetenoberfläche zu bewältigen. Die Anti-Gravitations-Einheiten schalteten ab. Es herrschte Schwerelosigkeit. Einhundertzwanzig Kilometer über den Planeten schwenkten die Steuertriebwerke um einhundertachtzig Grad und stemmten sich gegen die Fliehkräfte. Rechnergesteuert tauchte das Expeditions Schiff in die blaue Sphäre von Gaia. Flammen loderten an den Hitzeschilden, und Funkten stiebten an ihrer schwarzen Außenhaut. Wie in einem Ozean strebte die Global Avallach der Tiefe zu. In der einsetzenden Dichte der Luftschichten glühte die Unterseite in tiefem Rot des Plasmas und Fetzen der Wärmekacheln zerstoben in der Sauerstoff Atmosphäre.
Eine Alarmsirene kreischte.
»Achtung Temperatur am Hitzeschild auf eintausendsiebenhundert Grad«
Die Stimme des Bord Rechners war wie ein Weckruf. Jenny setzte sich mit einem Ruck gerade in den Pilotensessel.
»Uff«, stöhnte Sarah und blickte hektisch von Display zu Display.
Gwyn hatte die Augen geschlossen. Ob sie sich mit dem Bordrechner verbindet, um den Stand der Dinge zu klären? Dann würde sie nicht mehr die kleine dumme Gwyn sein. Andererseits war ein Unfall imstande, alles was sie wollte, zu vereiteln. Sie beschloss, die Situation zu ihren Gunsten zu bewältigen. Es dauerte den Bruchteil einer Sekunde, sie und der Bordrechner waren eine Einheit.
Lass es Jenny und Sarah nicht merken. Sie werden es wissen, wenn Gwyn es will. Gwyn muss ein kleines dummes Wesen bleiben.
»Was ist los«, frage Jenny verwirrt.
»Oh, Gwyn weiß schon. Eintrittswinkel neun Grad. Zu groß.« Gwyn hatte jetzt die Augen geöffnet. Ein Poltern war im hinteren Teil der Global Avallach zu hören.
Sarah sah sie verunsichert an.
»Hier auf dem Display ist der Eintrittswinkel korrekt, wie kommst du auf neun Grad?«
Jenny umklammerte die Lehne ihres Sitzes. Ihr Gesicht war vor Anspannung verzerrt.
»Sarah schalte auf Halbautomatik und heb den Winkel an, da kann mutmaßlich was dran sein«
»Rechnerchen macht schon, ist auf sieben Grad«. Gwyn war bemüht, in ihrer Stimme möglichst unbeteiligt zu wirken.
Sarah schüttelte ungläubig den Kopf.
»Gwyn hat recht, die Temperatur geht runter, wir sind im grünen Bereich«
Jenny sah verdutzt auf die Holo-Displays. Sie sah blass aus.
»Was war das?«
Gwyn mochte nicht mehr. Nein, sie war es leid die Piloten Anfängerin zu spielen.
In absehbarer Zeit werden sie es wissen müssen, wer Gwyn in Wirklichkeit ist. Es wird unvermeidlich sein. Gwyn wollte ihnen schon jetzt eine Ahnung davon geben.
"Beim Eintritt in Atmosphäre gab es einen XOR und NAND Fehlerchen in der Eingangslogik von Hauptrechnerlein. Ämmh! Ausgehend von einem vorher sich manifestierenden Elektrodendurchbruch in der Supraleitmagnetoskopie bei, ähmm, Sektion 29 im Schaltkreis von SC3, hat, ähmm, das Hauptrechnerchen das von Navigationsrechner kommende, ähmm, korrespondierende Quantenfeld im Zuge des XOR und NAND Fehlers ein vorzeitiges Aktivieren des rechten Impulstriebwerkes hervorgerufen«
Ein rumpelndes Geräusch, und ein Schwanken des Bodens deuteten an, dass die Global Avallach von Luftturbulenzen durchgeschüttelt würde.
Jenny starrte sie an. Der Mund stand weit offen. Sarah kicherte.
»Hihi, was erzählst du da?«
»Nun gut«, meinte Jenny. Ihre Augen sagten Gwyn, das sie fassungslos war. »Wir reden nach der Landung«
»Achtung. Endanflug. Bodenberührung in null fünf metrischen Zeiteinheiten«
Die Stimme des Bordrechners ließ Gwyn zusammenzucken.
Im flimmernden Licht einer Holografie sah man einen Pfad aus Dreiecken bis zu einer virtuellen Oberfläche.
Eine Kamera an der Außenseite der Global Avallach schaltete auf einem Monitor. Große Flammen loderten an einen Hitzeschild.
Gwyn sah, wie Wolken rasend schnell auf sie zukamen.
Wie ein Asteroid stürzte das Sternenschiff der Planetenoberfläche entgegen, einen Feuerschweif hinter sich herziehend.
Auf einem Interferometrie Monitor erschien reliefartig die Oberfläche von Gaia drei. Ein kleiner weißer Kreis wanderte in Sprüngen darüber, der mögliche Landeplätze anzeigte. Daten scrollten von oben nach unten.
Jenny tippte hektisch auf einige Sensor-Taps. Gwyn nahm an, sie startete die Hilfs-Antriebe. Eine sinnvolle Maßnahme, um bei Ausfall der Haupttriebwerke die Einhundertsiebzigtausend Tonnen nicht aufschlagen zu lassen. Jenny zurrte die Gurte straffer und aktivierte ein Holo-Display mit den Richtungs-Sektoren.
 Die Triebwerke der Global Avallach donnerten über die Oberfläche von Gaia. Das wuchtige Sternenschiff glitt langsam in die Dunkelheit der Nachtseite. Mit einem tiefen Grollen zündeten die Zusatztriebwerke. Das flimmernde blaue Licht der Antigravitations Anlage erleuchtete die Lande Einheit. Sie würde wie in Polster wirken, wenn die Global Avallach wie ein riesenhaftes Insekt zu Boden fiel. Wie Pranken eines Tigers waren die mächtigen Landestützen entschlossen, sich in das Erdreich des Planeten zu krallen. Mit Schrittgeschwindigkeit setzte die Global Avallach auf. Staub, Steine und Sand wurden duzende von Metern in die Luft geschleudert. Mit kreischenden Geräuschen federte die Global Avallach ab. Die Triebwerke erstarben und die Antigravitation Aggregate schalteten ab.
Jenny hatte die Hände auf das Schaltpult vor sich gelegt. Sie zitterten geringfügig. "Bums", sagte Gwyn spaßig, "Unser Raumschiffchen ist gelandet. Alles gut".
Jenny seufzte und schnallte sich vom Pilotensitz ab.
Sie lehnte sich erschöpft in die Rückenpolster zurück und hielt sich die Hand an die Stirn. Gwyn wickelte konzentriert eine Haarsträhne um ihren Zeigefinger.
"Raumschiffchen mag Gwyn".
Jenny sah sie schräg von der Seite an und schüttelte den Kopf. Die Displays schalteten auf Systemstatus um.

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