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"Hope"Ein modernes Märchen, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als eine wahre Geschichte


 
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petershope
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 74
Beiträge: 18
Wohnort: Bayern Deutschland/General Santos Phlippinen


BeitragVerfasst am: 13.02.2014 19:36    Titel: "Hope"Ein modernes Märchen, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als eine wahre Geschichte eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Leute

Anbei der Anfang meines Romans, bin gespannt auf eure Resonanz

Liebe Grüße Peter

Die Geschichte:

Während Peter Gent, Perserkater Marty´s wohlgenährten Bauch krault und verträumt in die Sterne schaut,  passiert  etwas Unglaubliches.  Eine hochentwickelte außerirdische Rasse, die Ataloner, nimmt telepathischen Kontakt zu ihm auf.  Nach dem er sich vom ersten Schrecken erholt hat, erfährt er den Grund dafür. Die Menschen steuern mit rasanter Geschwindigkeit auf die totale Zerstörung ihres Planeten hin. Nur eine sofortige Wende um 180° kann den drohenden Untergang noch verhindern. Um den Erdbewohnern ihre lebensgefährliche Situation vor Augen zu führen,  suchten die kosmischen Wächter, wie sich die Atalonen auch nennen, einen geeigneten Menschen, der ihnen dabei hilft, die Erde vor ihrem sichern Untergang zu retten. Dafür reisen sie mit Peter Gent quer durchs Universum zu vielen weit entfernten Galaxien und Sternenvölkern, um Ihm am Beispiel anderer Rassen zu zeigen, dass es immer einen Weg zur Umkehr gibt.
Trotz der Vielfalt kosmischen Lebens ist es unendlich wichtig, jedes einzelne Sternenvolk zu erhalten, denn intelligentes Leben entsteht sehr selten, deshalb muss es unbedingt erhalten werden. Es ist das Blut in den Adern des Universums!                                                                                                                                                                                                            
Auf seiner atemberaubenden Reise ins All erkennt Peter Gent bald die simplen und doch so genialen Mechanismen, die das unendliche Universum letztendlich zusammen-halten.
 
Die Menschen von der zwingenden Notwendigkeit einer vollkommenen Umkehr zu überzeugen und aus ihnen ein würdiges Volk  in der Gemeinschaft der Sternenvölker zu machen, scheint auf den ersten Blick völlig unmöglich zu sein.
Zu viele grundverschiedene  Interessen und Machtböcke versuchen dies zu verhindern.  Nur die schier unerschöpfliche Macht und Überlegenheit der Ataloner kann Peter Gent kurz vor dem Ende noch helfen, die Menschheit zur Umkehr zu zwingen.
Doch die letzte Entscheidung liegt bei den  Menschen selbst.

Peter Etscher
  HOPE
(HOFFNUNG)

Vorwort
„Es war einmal“

  Mit diesem einfachen Satz fangen alle alten Märchen an und sie erzählten Geschichten über Gut und Böse, Freue und Leid,  Liebe und Hass, aber auch von der Notwendigkeit, dass das Gute stets über das Böse siegen muss, weil eine Welt nur bestehen kann, wenn die Menschen darin die Hoffnung nicht verlieren.

 Ein Begriff, der heute  eine völlig neue Bedeutung gewonnen hat, denn es ist nicht mehr so leicht die Guten von den Bösen zu unterscheiden, weil Beide vorgeben, die „Guten“ zu sein…

  Am Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts, in einer verträumten Kleinstadt im Bundesstaat Maine an der Ostküste der Vereinigten Staaten, beginnt ein Märchen, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als eine wahre Geschichte zu werden.

Die unglaubliche Geschichte von Peter Gent.          
Für seine 42 Jahre und gerade mal hundervierundsiebzig cm, ist er um den Äquator schon fast ein bisschen zu füllig. Er trägt lieber Jeans und Shirts, als Anzüge und Krawatten und ist immer geneigt, zuerst das Gute in den Menschen zu sehen. Ach ja, er wird nur wütend, wenn jemand seinen besten Freund „Marty“ als fetten Kater bezeichnet.
                    

Wie alles begann…


  Dieser verregnete Juli versuchte doch tatsächlich, sein schlechtes Image etwas aufzupolieren und glänzte mit einer sternenklaren Sommernacht. Eine willkommene Gelegenheit, den Fernseher auszulassen und es mir mit einem riesigen Kissen in Großvaters altem Schaukelstuhl auf der Veranda gemütlich zu machen.
Entspannt legte ich  die Beine auf das alte  ächzende Holzgeländer. Im Herbst werde ich wohl nicht drum herum kommen, den Handlauf zu erneuern.
Doch jetzt kribbeln erst mal der Wind und die würzige Priese vom nahen Meer angenehm in der Nase und auf der Haut.
Seit dem tragischen Tod meiner Eltern vor vier Jahren,  wohne ich wieder im Haus meines Großvaters. Ich hatte dem hektischen Boston endgültig den Rücken gekehrt und kümmerte mich neben meiner Arbeit nun um meine Großeltern, die die furchtbare Tragödie beinahe selbst ins Grab gebracht hätte.
Wehmütig erinnerte ich mich an den  Tag an dem meine geliebten Eltern so grausam ums Leben kamen.
 
Auf der Rückfahrt vom alljährlichen Hummerfest in Boothbay Harbor überholte sie ein Pickup dessen Insassen offensichtlich völlig betrunken waren, denn sie übersahen den entgegenkommenden Truck, der mit dröhnenden Horn und Lichthupe auf sie zuraste. Als sie im letzten Moment  zurück auf ihre Spur wechselten, rammten sie meinen Vater. Sein alter Ford brach bei dem Aufprall aus, drehte sich quer zur Straße, überschlug sich mehrmals und rutschte auf dem Dach direkt vor den verzweifelt bremsenden Tanklaster. Dann ging alles sehr schnell, der Sattel des LKW brach aus, kippte erst um rutschte funken stiebend ein paar Meter über den Asphalt, verkantete sich plötzlich und richtete sich fast schon wie in Zeitlupe senkrecht auf, verharrte einen Moment, als wüsste er nicht, wohin er fallen sollte und begrub dann den Wagen meiner Eltern, begleitet von dem furchtbaren Geräusch berstenden Metalls  unter sich. Bevor jemand zu Hilfe eilen konnte explodierte der Tank des LKW in einem gigantischen Feuerball. Meine Eltern und der Fahrer des LKW verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. Der Fahrer des Pickup wurde nie gefunden.
Seit diesem Tage konnte ich auf kein Hummerfest mehr gehen, obwohl ich unsere heimischen Hummer über alles liebe. Auch Marty, mein grauer Perserkater vermisste das leckere Hummerfleisch. Ich brachte ihm früher immer etwas mit.
  
Mühsam verdrängte ich die trüben Gedanken und schaute in den klaren Sternenhimmel über mir, während Marty schnurrend seinen Kopf am Schaukelstuhl rieb.  
 
 Da  erfasste mich plötzlich eine eigenartige, undefinierbare Unruhe, mein Herz begann heftig zu schlagen wie nach zu viel starken Kaffee und ich hatte das seltsame Gefühl, nicht alleine zu sein.
 
 Als wäre das nicht beunruhigend genug, hörte ich nun auch noch ich eine Stimme, nicht von außen, die Stimme war direkt in meinem Kopf!
   Wie elektrisiert dachte ich fassungslos, so was gibt es doch gar nicht. Weit und breit war ja niemand, ich saß völlig alleine auf der Veranda,  im Haus war alles still, meine Großeltern schliefen schon längst.
 Was passiert da mit mir? Trotzig versuchte ich die Stimme aus meinem Kopf zu verdrängen. Doch  sie wurde nur noch stärker und überdeckte bald alle meine Gedanken, sodass ich nicht anders konnte, als  nachzugeben und ihr gebannt zu lauschen.

Jetzt verstand  ich auch, was sie  sagte…

Umschlagbild entfernt by Merlinor



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Peter Etscher
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Mishka
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 51
Beiträge: 52
Wohnort: NÖ


BeitragVerfasst am: 14.02.2014 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

die Idee, dass Außerirdische Menschen kontaktieren, um das Bewusstsein der Menschen zum Positiven zu beeinflussen, und so die Menschheit zu retten, ist nicht neu.

Du könntest also nur mit einer originellen und guten Umsetzung punkten.
Dazu gehören auch so grundlegende Dinge wie Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Da liegt bei deinem Text leider vieles im Argen.

Dazu kommen Zeitfehler (du springst von Präteritum zu Präsens) und Logikfehler (wie kann Peter Gent den Unfall so genau beschreiben - inkl. Horn und Lichthupe - wenn er nicht dabei war und niemand überlebt hat bzw. der Unfallverursacher nie gefunden wurde?)

Da du schon ein Cover hast, möchtest du dein Manuskript wahrscheinlich demnächst veröffentlichen oder du hast es schon getan.
Ich empfehle dir eine gründliche Überarbeitung. Mit einer Veröffentlichung in diesem Stadium tust du dir keinen Gefallen.

LG,
Mishka
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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 37
Beiträge: 2061
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 14.02.2014 14:33    Titel: Re: "Hope"Ein modernes Märchen, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als eine wahre Geschi Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

ich schließe mich Mishka an. Dieser Text benötigt noch einige Arbeit. Dass es dabei nicht nur um Rechtschreibung und Grammatik geht, möchte ich mal kurz am dramatischen Höhepunkt des Textes zeigen:

petershope hat Folgendes geschrieben:
Auf der Rückfahrt vom alljährlichen Hummerfest in Boothbay Harbor überholte sie ein Pickup, dessen Insassen offensichtlich völlig betrunken waren Wer macht diese offensichtliche Feststellung?, denn sie übersahen den entgegenkommenden Truck, der mit dröhnenden Horn und Lichthupe auf sie zuraste. Als sie im letzten Moment  zurück auf ihre Spur wechselten, rammten sie meinen Vater. Sie rammten nicht den Vater, sondern den alten Ford, an dessen Steuer der Vater saß. Das mag pingelig erscheinen, aber kein Autor sollte mit Sprache schludrig umgehen. Sein alter Ford brach bei dem Aufprall aus, drehte sich quer zur Straße, überschlug sich mehrmals und rutschte auf dem Dach direkt vor den verzweifelt bremsenden Tanklaster. Dann ging alles sehr schnell, der Sattel des LKW brach aus, kippte erst um rutschte funken stiebend ein paar Meter über den Asphalt, verkantete sich plötzlich und richtete sich fast schon wie in Zeitlupe senkrecht auf, verharrte einen Moment, als wüsste er nicht, wohin er fallen sollte und begrub dann den Wagen meiner Eltern, begleitet von dem furchtbaren Geräusch berstenden Metalls  unter sich.


Abgesehen von Mishkas Frage, woher der Protagonist diese detaillierte Schilderung hat - ich habe wirklich Mühe, mir den Unfallhergang vorzustellen: Wenn das Ausweichmanöver der Betrunkenen wirklich so knapp war, dann kann sich der Ford, nachdem er aus der Spur ausgebrochen ist, doch nicht mehrfach überschlagen und dann (!) noch auf den Tanklaster zurutschen - denn der müsste doch schon längst weitergefahren sein. Mein Vorschlag: Spiel den Unfallhergang doch mal mit Matchbox-Autos nach, vielleicht stimmst du mir dann zu.

Zitat:
Bevor jemand zu Hilfe eilen konnte explodierte der Tank des LKW in einem gigantischen Feuerball. Meine Eltern und der Fahrer des LKW verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. Der Fahrer des Pickup wurde nie gefunden.


Dadurch, dass die Dramatik hier immer weiter gesteigert wird - von 'Unfall' zu 'Unfall mit Tanklaster' zu 'Unfall mit Tanklaster und gigantischem Feuerball' bekommt das hier fast 'ne (ungewollte?) komische Note, die hier noch gesteigert wird:

Zitat:
Seit diesem Tage konnte ich auf kein Hummerfest mehr gehen, obwohl ich unsere heimischen Hummer über alles liebe. Auch Marty, mein grauer Perserkater vermisste das leckere Hummerfleisch. Ich brachte ihm früher immer etwas mit.


Hier weiß man nicht, worüber der Protagonist mehr bestürzt ist: Seine Eltern verloren zu haben oder keinen Hummer mehr essen zu können.

Wie gesagt, da hast du noch einige Arbeit vor dir. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Gruß,
Klemens
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livingjukebox
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 37
Beiträge: 80
Wohnort: Kreis Soest


BeitragVerfasst am: 14.02.2014 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich an deiner Geschichte stutzig macht, sind die Altersangaben. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Mann 42 Jahre alt, lebt aber bei seinen Großeltern (!) bzw. kümmert sich um sie?
Als seine Eltern vor vier Jahren ums Leben gekommen sind, war er also 38. Ein geringeres Alter des Protagonisten würde m.M.n. einerseits die Dramatik erhöhen, andererseits deinen Text logischer machen.
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petershope
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

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Wohnort: Bayern Deutschland/General Santos Phlippinen


BeitragVerfasst am: 14.02.2014 17:24    Titel: "Hope"Ein modernes Märchen... pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mishka und Klemens,
vielen Dank für Eure erste Beurteilung!
Ja, diese Zeitfehler sind unter vielem Anderen, eine große Schwäche von mir, die ist mir erst beim Buchschreiben so richtig aufgefallen.
Leider hatte ich nur eine sehr einfache Schulbildung und ehrlich gesagt, in meiner Schulzeit auch gar keinen Bock, daran was zu ändern. Das rächt sich irgendwann. Nur ein kleines Beispiel: das Wort Präteritum musste ich erst mal googlen, um zu erfahren, was es bedeutet...
Den Fehler beim Unfall der Eltern sehe ich jetzt auch. rotwerd Ich werde diesen Unfallhergang aus dem Text herausnehmen, noch mehr ausbauen und gut überarbeiten, auch die Logik und Realität und ihn als Einspieler, als kleines Unterkapitel einbauen, das habe ich im späteren Buchbereich auch schon zwei mal gemacht, um die Hintergründe diverser Terroranschläge zu erklären. (bei Tom Clancy und Clive Cussler abgeschaut Mr. Green )

Natürlich würde ich mein Buch gerne sofort veröffentlichen, jeder Autor wünscht sich das, hehe, aber ich weiß mittlerweile, dass es noch ein weiter, arbeitsreicher Weg dahin ist. Ich bin deshalb für jede Hilfe sehr dankbar!
Insgesamt, insbesondere wegen meiner fehlenden Bildung in der deutschen Sprache, werde ich nicht umhin kommen ein umfassendes, professionelles Lektorat machen zu lassen. Nur ist das leider sehr teuer.
Das Cover habe ich deshalb schon entworfen, weil es mir Spaß gemacht hat, meiner Geschichte ein Titelbild, oder Gesicht zu geben.
 
Auch Dir livingjukebox, vielen Dank für den Tipp, du hast vollkommen recht! Ich werde Peter Gent eine gehörige Verjüngungskur verabreichen.

Und bitte macht weiter so, viiiieeeeelen Dank schon mal!
Liebe Grüße
Peter


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Peter Etscher
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Mishka
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Beiträge: 52
Wohnort: NÖ


BeitragVerfasst am: 14.02.2014 20:13    Titel: Re: "Hope"Ein modernes Märchen... Antworten mit Zitat

petershope hat Folgendes geschrieben:

..., werde ich nicht umhin kommen ein umfassendes, professionelles Lektorat machen zu lassen. Nur ist das leider sehr teuer.


Du könntest dir auch Testleser suchen, mit denen du (auf Gegenseitigkeit?) stilistisch und formal an deinem Text arbeiten kannst. Du wirst sehen, mit jeder Seite lernst du dazu und es kostet nichts.
Immerhin hast du dein Manuskript bereits fertig geschrieben und kannst jetzt damit arbeiten. Durchhaltevermögen hast du also.
Das wird schon, wenn du dich reinhängst. Und so schlimm ist auch deine Rechtschreibung nicht. Ich meinte mit meiner Kritik nur, dass es für eine Veröffentlichung noch nicht reicht.
Wär doch schade, wenn die Geschichte "verbrennt", weil sie formal keinen guten Eindruck macht und ein Agent/Verleger/Internetleser sie deshalb erst garnicht liest.

Liebe Grüße,
Mishka
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Tom Erde
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BeitragVerfasst am: 14.02.2014 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo petershope,

erstmal vorneweg: Ich höre täglich tausenderlei Stimmen in meinem Kopf und finde das ganz und gar nicht ungewöhnlich. Das ist vollkommen normal!

Und sie sprechen zu uns! Wer hören kann, der lausche ihren unfassbaren Weisheiten!

An deiner Geschichte musst du wahrscheinlich noch ein bisschen arbeiten, wenn du dir etwas davon versprechen willst. Das Thema ist wahrlich nicht neu. Doch kommt es natürlich auf die Erzählweise an. Selbst die banalste Geschichte kann, gut erzählt, ein totaler Straßenfeger werden. Siehe Harry und seine Gespenster.

Außerdem frage ich mich mich die ganze Zeit: "War das jetzt alles, oder war das nur ein Abriss der ersten beiden Seiten deines Buches?" Hilf mir bitte auf die Sprünge!

Dann kritisierst du bei einer anderen Einstand-Geschichte die Rechtschreibung als wärst du Dr. Duden persönlich und schreibst selbst keinen Deut besser. Da ist wohl ein bisschen Selbstreflexion angesagt!

Grüße

Tom Erde

P.S.: Ein kleiner Tipp am Rande. Das Cover eines Buchs vor der Fertigstellung der Geschichte zu präsentieren bringt Unglück.


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Mit deinem Kuss ging´s mir in die Hände,
zu sperren den Drachen hinter brennende Wände.
Nun binden ihn Ketten aus verzaubertem Feuer,
nun winselt und schnurrt es das Ungeheuer.
Tom Erde
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petershope
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BeitragVerfasst am: 14.02.2014 21:59    Titel: Die Stimmen im Kopf pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Tom Erde,

ja, ja, diese Stimmen im Kopf...

Das eigentliche Buch ist schon seit über 10 Jahren fertig, ich bin nur bis heute nicht zufrieden damit, sei es nun die Quantität oder die Qualität. Außerdem sagen mir die Stimmen in meinem Kopf ständig neue Dinge dazu...
Ich hab bis jetzt immer alles im stillen Kämmerchen alleine gemacht, da wird man, wie heißt es so schön: Betriebsblind. Aber ich bin weder selbstverblendet, noch uneinsichtig. Ich freue mich über jede Kritik und versuche das Beste draus zu machen.
Nun zum Argument, das Thema ist nicht neu:
Das das Thema "Außerirdische helfen den Menschen" nicht neu ist, weiß ich natürlich auch. Aber eine Geschichte mit dieser Vorgabe ist ja damit überhaupt noch nicht erzählt, es ist ja nur die Plattform, auf der der Roman aufbaut. somit , so denke ich jedenfalls, sagt das gar nichts über die Originalität oder Aktualität der Geschichte aus.
Du müsstest meine ganze Geschichte lesen, um dies beantworten zu können. Die darf ich aber noch nicht einstellen, bevor ich 50 fachliche Kommentare abgegeben habe. Du musst also noch a bisserl warten.

Das mit dem Cover nimm bitte nicht so ernst, ich bin Designer und mache solche Sachen halt beruflich, das ist auch schon das 8. oder 9. ...
Ob es das endgültige wird ist also genauso wie das Buch noch komplett offen.
Ich muss mich bloß langsam a bisserl beeilen, dass ich das alles noch erlebe...

Zu dem Vorwurf mit der Kritik des anderen Einständlers, muss ich sagen, Asche auf mein Haupt und Buße tun. Da hat mich ein irgend ein Teufel geritten, ich habe nicht alles von dem Mann gelesen und nicht genug nachgedacht bevor ich meinen Mund aufgemacht habe.
Diese Watsch´n hob i verdient, wie man bei uns in Bayern sagt!
L.G.
Peter


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Peter Etscher
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petershope
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Alter: 74
Beiträge: 18
Wohnort: Bayern Deutschland/General Santos Phlippinen


BeitragVerfasst am: 14.02.2014 22:46    Titel: "Hope"Ein modernes Märchen... neu pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mishka und Klemens,

Vielen Dank für die neuen Ratschläge, Mishka!
Wie du ja schon weißt bin ich schon 68 Jahre alt. Ich war die meiste Zeit selbstständig und bekomme nur eine sehr kleine Rente, also muss ich weiter malochen, da aber die Knochen schon ganz schön weh tun, ist die Ausbeute da nicht so groß. Außerdem lebe ich ja zur Hälfte auf den Philippinen und hab dort ein kleines Haus eine Frau und einen Stall voll "angenommener" Kinder zu versorgen. Deshalb tue ich mich schwer, ein teueres professionelles Lektorat machen zu lassen. Dein Vorschlag ist also sehr interessant, wenn Du mir da noch gute Ratschäge geben kannst, bin ich sehr dankbar.
Nun zur Aufarbeitung meines Textes gemäß eurer berechtigten Kritik.

Hab das Ganze noch mal komplett überarbeitet und hoffentlich auch die Zeitfehler nun besser im Griff. Hier das Resultat:

HOPE, Compactstory von Peter Etscher

Die Geschichte

Während Peter Gent, Perserkater Marty´s wohlgenährten Bauch krault und verträumt in die Sterne schaut,  passiert  etwas Unglaubliches.  Eine hochentwickelte außerirdische Rasse, die Ataloner, nimmt telepathischen Kontakt zu ihm auf.  Nach dem er sich vom ersten Schrecken erholt hat, erfährt er den Grund dafür. Die Menschen steuern mit rasanter Geschwindigkeit auf die totale Zerstörung ihres Planeten hin. Nur eine sofortige Wende um 180° kann den drohenden Untergang noch verhindern. Um den Erdbewohnern ihre lebensgefährliche Situation vor Augen zu führen,  suchten die kosmischen Wächter, wie sich die Atalonen auch nennen, einen geeigneten Menschen, der ihnen dabei hilft, die Erde vor ihrem sichern Untergang zu retten. Dafür reisen sie mit Peter Gent quer durchs Universum zu vielen weit entfernten Galaxien und Sternenvölkern, um Ihm am Beispiel anderer Rassen zu zeigen, dass es immer einen Weg zur Umkehr gibt.
Trotz der Vielfalt kosmischen Lebens ist es unendlich wichtig, jedes einzelne Sternenvolk zu erhalten, denn intelligentes Leben entsteht sehr selten, deshalb muss es unbedingt erhalten werden. Es ist das Blut in den Adern des Universums!                                                                                                                                                                                                            
Auf seiner atemberaubenden Reise ins All erkennt Peter Gent bald die simplen und doch so genialen Mechanismen, die das unendliche Universum letztendlich zusammen-halten.
 
Die Menschen von der zwingenden Notwendigkeit einer vollkommenen Umkehr zu überzeugen und aus ihnen ein würdiges Volk  in der Gemeinschaft der Sternenvölker zu machen, scheint auf den ersten Blick völlig unmöglich zu sein.
Zu viele grundverschiedene  Interessen und Machtböcke versuchen dies zu verhindern.  Nur die schier unerschöpfliche Macht und Überlegenheit der Ataloner kann Peter Gent kurz vor dem Ende noch helfen, die Menschheit zur Umkehr zu zwingen.
Doch die letzte Endscheidung liegt bei den  Menschen selbst.

 
                        Vorwort
„Es war einmal“

  Mit diesem einfachen Satz fangen alle alten Märchen an und sie erzählten Geschichten über Gut und Böse, Freue und Leid,  Liebe und Hass, aber auch von der Notwendigkeit, dass das Gute stets über das Böse siegen muss, weil eine Welt nur bestehen kann, wenn die Menschen darin die Hoffnung nicht verlieren.

 Ein Begriff, der heute  eine völlig neue Bedeutung gewonnen hat, denn es ist nicht mehr so leicht die Guten von den Bösen zu unterscheiden, weil beide vorgeben, die „Guten“ zu sein…

  Am Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts, in einer verträumten Kleinstadt im Bundesstaat Maine an der Ostküste der Vereinigten Staaten, beginnt ein Märchen, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als eine wahre Geschichte zu werden.

Die unglaubliche Geschichte von Peter Gent.          
Für seine 29 Jahre und gerade mal Eins vierundsiebzig, ist er um den Äquator schon fast ein bisschen zu füllig. Er trägt lieber Jeans und Shirts, als Anzüge und Krawatten und ist immer geneigt, zuerst das Gute in den Menschen zu sehen. Ach ja, er wird nur wütend, wenn jemand seinen besten Freund „Marty“ als fetten Kater bezeichnet.

                    
Wie alles begann…

August 2012,  kurz hinter Boothbay Harbor/Maine USA
   
Auf der Rückfahrt vom alljährlichen Hummerfest in Boothbay Harbor betrachtet Gregory Gent lächelnd seine Frau Christina, die neben ihm sitzt.  Auch nach vielen Ehejahren ist er noch immer verliebt wie am ersten Tag.
Das ganze Auto ist erfüllt vom Duft der gekochten Hummer, die sie für ihren Sohn Peter eingepackt haben und Chris hat alle Hände voll zu tun, die große Plastikschüssel mit den Hummerstücken einigermaßen  waagrecht auf ihrem Schoß zu halten. Fröhlich summt sie eine alte Soulmelodie vor sich hin, während sie aus dem Seitenfenster schaut.
Plötzlich bremst Gregory scharf, die Plastikschüssel wird Chris dabei fast aus den Händen gerissen. Schemenhaft erkennt sie auf der Fahrerseite, gefährlich nahe neben ihrem Auto, die Umrisse eines alten GMC Pickup, auf dessen Ladefläche eine Meute grölender Männer mit Bierdosen winkt. Vorbei ist es mit der friedlichen Stimmung, die bis jetzt ihre Heimfahrt begleitet. Beginnende Panik breitet sich aus, als Chris und Greg die sich plötzlich entwickelnde Katastrophe erkennen.
Auf der Gegenfahrbahn nähert sich ein riesiger Tanklaster, der mit dröhnenden Horn und Lichthupe auf sie zurast, während  der Pickup weiter unberührt neben ihnen herfährt und dies scheinbar überhaupt nicht bemerkt.
Nun beginnt der Fahrer des Truck panisch an  zu bremsen, wobei der Aufleger anfängt immer mehr auszubrechen, bis er schon fast quer zur Straße steht. Als der Pickup  im letzten Moment  zurück auf seine Fahrspur wechselt,  rammt er den alten Chevy Caprise von Chris und Greg seitlich so heftig, dass dieser beim Aufprall erst über den Randstreifen schleudert, sich dann querstellt, überschlägt und auf dem Dach auf den näherrasenden, immer noch verzweifelt bremsenden  Tanklaster zu rutscht. Dann geht alles sehr schnell, Gregs Chevy schleift funkenstiebend auf dem Dach genau in den Winkel zwischen Zugmaschine und Aufleger des LKWs, dann  verkantet sich plötzlich der Tankaufleger und richtet sich fast wie in Zeitlupe senkrecht auf, verharrt einen Moment, als wüsste er nicht, wohin er fallen sollte und begräbt den Wagen der Gents, und das Führerhaus den Trucks unter sich., begleitet von dem furchtbaren Geräusch berstenden Metalls  
Bevor jemand den drei Menschen zu Hilfe eilen kann explodiert der Tank des LKW in einem gigantischen Feuerball. Gregory und seine Frau Christina, sowie Charles Burns, der Fahrer des LKW verbrennen bis zur Unkenntlichkeit. Von dem Pickup, der diesen Crash offenbar unbeschadet überstanden hat fehlt bis heute jede Spur.


12 Monate später:

  Dieser verregnete Juli versucht doch tatsächlich, sein schlechtes Image etwas aufzupolieren und glänzt mit einer sternenklaren Sommernacht. Eine willkommene Gelegenheit, den Fernseher auszulassen und es mir mit einem riesigen Kissen in Großvaters altem Schaukelstuhl auf der Veranda gemütlich zu machen.
Entspannt lege ich  die Beine auf das alte  ächzende Holzgeländer.
Im Herbst werde ich wohl nicht drum herum kommen, den Handlauf zu erneuern.
Doch jetzt kribbeln erst mal der Wind und die würzige Briese vom nahen Meer angenehm in der Nase und auf der Haut.
Seit dem tragischen Tod meiner Eltern vor knapp einem Jahr,  wohne ich wieder im Haus meines Großvaters. Ich habe dem hektischen Boston endgültig den Rücken gekehrt und kümmere mich nun neben meiner Arbeit um meine Großeltern, die die furchtbare Tragödie beinahe selbst ins Grab gebracht hat. Ein tiefer Schmerz erfüllt mich, als ich an den  Tag zurückdenke, an dem meine geliebten Eltern so grausam ums Leben kamen.
Mühsam verdränge ich die trüben Gedanken und schaue in den klaren Sternenhimmel über mir, während Marty schnurrend seinen Kopf am Schaukelstuhl reibt.  
 
 Da  erfasst mich plötzlich eine eigenartige, undefinierbare Unruhe, mein Herz beginnt heftig zu schlagen wie nach zu viel starken Kaffee und ich habe das seltsame Gefühl, nicht alleine zu sein.
 
 Als wäre das nicht beunruhigend genug, höre ich nun auch noch ich eine Stimme, nicht von außen, die Stimme ist direkt in meinem Kopf!
   Wie elektrisiert denke ich fassungslos, so was gibt es doch gar nicht. Weit und breit ist ja niemand, ich sitze völlig allein auf der Veranda,  im Haus ist alles still, meine Großeltern schlafen ja schon längst.
 Was passiert da mit mir? Trotzig versuche ich die Stimme aus meinem Kopf zu verdrängen. Doch  sie wird nur noch stärker und überdeckt bald alle meine Gedanken, sodass ich nicht anders kann, als  nachzugeben und ihr gebannt zu lauschen.

Jetzt verstehe  ich auch, was sie  sagt…

Bin gespannt, was ihr dazu sagt.
Lieber Gruß
Peter


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Mishka
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BeitragVerfasst am: 15.02.2014 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

siehst du, schon hast du was gelernt, was du auch ohne teuren Lektor selbständig im gesamten Manuskript korrigieren kannst: die Zeitfehler erkennst du nun selbst.

Mit stilistischen Schwächen ist es nicht ganz so einfach. Da hat es bei mir auch länger gedauert, bis ich einen Blick zumindest für die gröbsten Sachen  entwickelt habe. Und ich übersehe immer noch genug.

Ich versuch mal, dir an ein paar Beispielen Tipps zu geben, worauf du achten solltest und wie du deinen Text deutlich verbessern könntest.

Trotz der Vielfalt kosmischen Lebens ist es unendlich wichtig, jedes einzelne Sternenvolk zu erhalten, denn intelligentes Leben entsteht sehr selten, deshalb muss es unbedingt erhalten werden.

Den letzten Teil kannst du streichen, denn da wiederholst du nur etwas, was du ja vorher schon gesagt hast.
Das "unendlich" ist auch überflüssig. Entweder ist etwas wichtig oder unwichtig.
"Jedes" Sternenvolk heißt ja jedes einzelne. Also ist "einzelne" eine überflüssige Doppelung.

Die Menschen von der zwingenden Notwendigkeit einer vollkommenen Umkehr zu überzeugen und aus ihnen ein würdiges Volk in der Gemeinschaft der Sternenvölker zu machen, scheint auf den ersten Blick völlig unmöglich zu sein.

Eine Notwendig ist immer zwingend, sonst wäre es keine.
Auch "vollkommen" und "völlig" sind überflüssig. "Umkehr" und "unmöglich" allein sagen das Wesentliche bereits aus.

Achte mal darauf, was du streichen könntest, ohne dass etwas von deiner Aussage verloren geht, oder wo du dich wiederholst. Besonders bei den Adjektiven hast du reichlich Kürzungsspotenzial. Dein Text wird dadurch am Ende straffer und dichter.

LG,
Mishka
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Tom Erde
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BeitragVerfasst am: 15.02.2014 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

auch Asche auf mein Haupt, mein Kommentar ist ein bisserl schärfer ausgefallen, als es meinem eigentlichen Wesen entspricht, manchmal reitet der Teufel auf einem herum, ohne dass wir es bemerken. Nichtsdestotrotz, du hattest den kleinen Nasenstüber verdient.

Zu deinem Text kann ich folgendes sagen: Man liest, dass du dir jede Menge Gedanken über die Art und Weise gemacht hast, wie wir Menschen mit unserem Planeten umgehen, und dass das Leben eine unglaubliche Kostbarkeit ist, insbesondere das individuell intelligente Leben, egal in welcher Form, ob mit grüner Nase, vier Brüsten, zwei Köpfen oder Tentakeln statt Armen.

Ich weiß, allerorten wird die Länge von Texten kritisiert, doch ich finde es schwierig, die Güte einer längeren Geschichte anhand von ein paar hundert Worten zu beurteilen. Eine Mac Donald Mentalität, die mir exorbitant gegen den Strich geht. Deshalb fällt es mir nicht leicht, detaillierter auf deinen Text einzugehen. Der Ansatz ist gut - über die Ausführung lässt sich streiten - doch viele Kritikpunkte erübrigen oftmals von selbst, wenn man den kompletten Text gelesen hat. Desgleichen die Schwachpunkte und die logischen Ungereimtheiten, diese kristallisieren sich erst durch einen Gesamteindruck der Story heraus.

Wir sind das Salz der Erde hat ein kluger Mann mal gesagt, oder eben, das Blut des Universums. Diese Erkenntnis reift längst nicht in jedem!

Grüße

Tom Erde


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Mit deinem Kuss ging´s mir in die Hände,
zu sperren den Drachen hinter brennende Wände.
Nun binden ihn Ketten aus verzaubertem Feuer,
nun winselt und schnurrt es das Ungeheuer.
Tom Erde
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Mishka
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BeitragVerfasst am: 15.02.2014 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Tom Erde hat Folgendes geschrieben:


Wir sind das Salz der Erde hat ein kluger Mann mal gesagt, oder eben, das Blut des Universums. Diese Erkenntnis reift längst nicht in jedem!



Ich glaub, die Erde würde auch ohne uns Menschen gut zurecht kommen und dem Universum geht die Menschheit erst recht am Kometenschweif vorbei. Wir nehmen uns da viel zu wichtig.

Das hilft Peter jetzt nicht weiter, aber ich konnte es mir nicht verkneifen Wink

LG,
Mishka
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petershope
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BeitragVerfasst am: 15.02.2014 21:48    Titel: "Hope"Ein modernes Märchen... pdf-Datei Antworten mit Zitat

"Ich glaub, die Erde würde auch ohne uns Menschen gut zurecht kommen und dem Universum geht die Menschheit erst recht am Kometenschweif vorbei. Wir nehmen uns da viel zu wichtig"
(Das hilft Peter jetzt nicht weiter, aber ich konnte es mir nicht verkneifen)
schrieb Mishka

Hallo Mishka

gemessen an der Dummheit und Gleichgültigkeit (ich könnte hier noch tausende andere Badwords aufzählen), die leider den größten Prozentsatz unserer  "Menschheit" ausmachen, gebe ich dir recht!
Aber die restlichen sind es wert, auf und vor allen Dingen, mit diesem wunderschönen Planeten zu leben!

Der letzte Absatz in meinem Roman lautet übrigens so:

                                                        Lieber Leser

Die Macht einer Gemeinschaft ist unbesiegbar. Wenn sich nur jeder fünfte Mensch auf unserer Erde  meine einfache kleine Geschichte zu Herzen nimmt und sich gegen die Zerstörung unseres Lebens und Lebensraums wehrt, haben die mächtigsten Regierungen, Konzerne und Religionen keine Chance gegen uns!
Lasst uns gemeinsam aufstehen und der Erde und den Menschen die Hoffnung zurückgeben!
Denn wir brauchen keine Macht aus dem All oder technische Zaubereien, nur unseren Willen, es zu tun!

                                                       Peter Etscher
 
Auch wenn ich ungebildet bin und den Sinn von Präludium und Adjektiv erst googlen muss, um zu verstehen, was es bedeutet, verstehe ich es doch, mit allen Sinnen durch diese Welt zu gehen.
Zu entscheiden, ob wir es wert sind, auf ihr zu leben, oder nicht, steht mir nicht zu.

konnte ich mir auch nicht verkneifen...

Lieber Gruß Peter


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Peter Etscher
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petershope
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BeitragVerfasst am: 15.02.2014 22:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Tom Erde,
danke für die Beteiligung an meiner "Asche" Daumen hoch

Es ist schön , dich auf gleicher Wellenlänge zu sehen.
Hab mir heute die Mühe gemacht, hier mal alles um Dich und von Dir zu lesen. Ich bin sehr beeindruckt!
Ja, ich bin richtig neidisch auf dein Intellekt, und deine hervorragenden Deutschkenntnisse, wow! Das meine ich ehrlich.
Den Begriff Neid interpretiere ich allerdings anders als sonst üblich. Bei mir heißt das Bewunderung! Ich gönne jedem von ganzem Herzen, was er hat, egeal ob erarbeitet oder angeboren! Ich freue mich für ihn und mit ihm und ich lerne dabei.

Nun genug mit der Süßholzraspelei. ich will damit nur sagen, dass meine oft schwülstigen Texte nur deshalb so sind wie sie sind, weil mir die richtigen Worte fehlen.

Ich hoffe, wir werden hier noch viele Gedanken und Ratschläge austauschen können!

Lieber Gruß Peter


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Peter Etscher
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petershope
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BeitragVerfasst am: 15.02.2014 23:11    Titel: "Hope"Ein modernes Märchen... pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mishka,

erstmal ein großes Dankeschön für die guten Ratschläge bezüglich meines Textaufbaus.
Das mit den Zeiten bringe ich gerne durcheinander. ich werde da jetzt sehr darauf aufpassen  
Jetzt will ich mal die anderen Fehler in Angriff nehmen. Deine Beispiele anhand eines Satzes von mir, haben es mir deutlich gemacht.  es ist eine beliebte Marotte von mir, bestimmte Worte, denen ich besondere Bedeutung beimesse mit steigernden Beiwörtern größere Bedeutung zu geben,
WEIL MIR EIN BESSERES WORT, DASS "ALLEIN" AUSKOMMT, NICHT EINFÄLLT... Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr Kopf an die Wand Kopf an die Wand Kopf an die Wand
Da macht sich wieder meine fehlende Schulbildung in Sachen Deutsch bemerkbar, leider.
Aber Deine Ratschläge haben schon geholfen. Allein bei diesem Text hier habe ich nach mehrmaligem Durchlesen 21 Worte und ganze Satzteile rausgenommen, ohne den Sinn des Textes zu schmälern. Puh, da gibt es jetzt noch viel zu tun, bis ich den ganzen Roman allein von diesen beiden Fehlern befreit habe. aber es lohnt sich, Danke!
L.Gruß Peter


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petershope
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BeitragVerfasst am: 19.02.2014 01:54    Titel: Hope, ein modernes Märchen pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mishka,
nachdem ich dank deiner konstruktiven Hilfe die Einleitung meines Romans schon erheblich verbessern konnte, möchte ich nun die ebenfalls schon verbesserte weitere Entwicklung der Geschichte vorstellen, damit der erste Teil einen gewissen Abschluss hat und die Möglichkeit bietet, mehr Einblick in den Verlauf des Romans zu erhalten.
Freue mich auf rege Resonanz.
Lieber Gruß Peter

Der erste Kontakt

   „Entspanne dich, du brauchst keine Angst zu haben, es wird dir nichts geschehen, habe Vertrauen und wehre dich nicht gegen das was du gerade in deinem Bewusstsein spürst.
   Wir haben deine Gedanken sehr lange studiert um ganz sicher zu gehen, dass du der richtige bist, den wir für unsere Mission ausgewählt haben. Die meisten Wesen eurer Art, die wir auf diese Weise kontaktiert haben  reagierten panisch, aggressiv, oder sie hielten sich für verrückt, weil sie sich nicht vorstellen konnten oder wollten, was mit ihnen passierte. Als sie dann die Tragweite der Situation erkannten, bekamen Gedanken von Machtgier und Größenwahn sofort die Oberhand über ihr Denken.
  Du bist jedoch anders, du hast diese einmalige, Veranlagung, die wir schon so lange suchen.
  Ja, du denkst richtig, wir sind nicht von dieser Welt, was wir sind und warum wir mit dir in Kontakt treten, wirst du bald erfahren, wir möchten dich nicht gleich am Anfang zu sehr überfordern. Lebe weiter wie du es gewohnt bist und sprich mit niemandem über diesen Kontakt, wir melden uns  wieder, wenn wir sehen, dass du bereit bist“.
  Ich lausche noch eine Weile in mich, doch außer meinen eigenen Gedanken ist Stille.
Jetzt bricht die Gewissheit mit ungeheurerer Kraft über mich herein, ich hatte gerade Kontakt mit außerirdischen Wesen! Großer Gott, dass gibt es doch nicht!
Meine Gedanken überschlagen sich! Total schwindelig vom rasenden Herzschlag schießen mir Tränen in die Augen, ja ich weine, überwältigt von einem unbeschreiblichen Glücksgefühl.
 
  Als ich  langsam wieder zur Ruhe komme, zündete ich mir eine Zigarette an,  schließe die Augen und lasse das soeben Erlebte noch einmal Revue passieren.
  Die widersprüchlichsten Gefühle tanzen einen wilden Reigen, auch eine gewisse Angst, ob dies alles tatsächlich passiert ist und wenn  ja, bin ich dem allem auch wirklich gewachsen?
 
  Wie in Trance starre ich auf die Glut meiner Zigarette und bemerke erst jetzt, Marty´s ungeduldiges Miauen. Mein leicht übergewichtiger Perserkater,  hat sich, nachdem sein energisches Graunzen kein Gehör fand, entschlossen mit einem Satz laut schnurrend in meinen Schoß zu landen…

  Gedankenverloren kraule ich noch eine Zeit lang seinen wohlgenährten Bauch, bevor wir gemeinsam ins Haus gehen.  Ohne Licht  zumachen ziehe ich mich aus und gehe ins Bett. Irgendwie glaube ich den Zauber des eben Erlebten zu zerstören, wenn ich das Licht einschalte.
Marty nützt die Gunst der Stunde und schlüpft zufrieden schnurrend unter die Bettdecke. Ungeachtet dieser kaum vorstellbaren Erlebnisse falle ich in einen traumlosen Schlaf.      

Der zweite Kontakt

  Mehr als ein Monat ist jetzt vergangen, seit ich diese unglaublichen Dinge in meinem Kopf wahrgenommen habe, ohne dass die Fremden noch einmal mit mir in Kontakt traten.
  Viele Tage in denen ich glaubte, an meinem Verstand zu zweifeln, in denen ich mir einredete, dass dies alles nur ein verrückter Traum war, ein Streich, den mir meine zugegebenermaßen oft recht blühende Phantasie gespielte.
  Aber auch Zweifel und Angst, ob es sich die Fremden am Ende doch noch anders überlegt haben, das ich doch nicht der bin für den sie mich hielten.
  Auch beschlich mich eine geradezu kindische Panik, was ist,  wenn sie nicht wieder kommen?    
  Mein Erlebnis mit jemandem zu teilen?  Wer hätte mir so etwas schon geglaubt…

  Die wildesten Visionen, was die Fremden wohl genau gemeint haben könnten und warum gerade ich wohl ihre Zielperson sein mochte, geisterten mir durch den Kopf. Doch die Verwirrung wurde nur größer.
Mit der Zeit schlich sich nach und nach  wieder eine gewisse Normalität in mein Denken. Ich beschloss,  den ganzen unheimlichen Vorfall irgendwie abzulegen und einfach zu warten, was weiter geschieht.
  Na ja, ich versuchte es wenigstens …

Doch wie es meistens ist, gewinnt der graue Alltag wieder die Oberhand und die aufgewühlten Gedanken  und Erinnerungen an das Erlebte verblassen allmählich.

  Gegen Ende des Sommers, gut eineinhalb Monate sind seit dem nächtlichen Erlebnis vergangen, habe ich mich irgendwie damit abgefunden, dass ich es wohl doch nicht bin, den die Fremden suchen, dass ich nicht gut genug für diese geheimnisvolle Aufgabe bin.
 Trotz der offenen Frage, um was auch immer es dabei ging,  schmerzt die Ungewissheit.
Zuweilen hatte ich überlegt, ob ich Großvater von dem Vorfall erzählen sollte, als alter Hummerfischer hatte er schon viele verrückte Sachen erlebt, lies es aber dann doch sein.
  
Auf der Oceanpoint Road in Richtung Boothbay, bepackt mit Plänen und Mustern für einen Erweiterungsbau des Boothbay-Region-Country-Club, lasse ich  in Gedanken meine Auftragsunterlagen noch mal Revue passieren, im Hintergrund singt Luther Vandross gerade meine aktuellen Lieblingssong „Dance with my Father“ im Radio, als es wieder  passierte…
    
  Es geschah wie  das erste Mal, völlig unerwartet,  jedoch dieses Mal mit solcher Intensität, dass ich beinahe die Beherrschung über meinen Wagen verliere. Ein wütendes Hupkonzert der nachkommenden Fahrzeuge hilft mir aber schnell wieder zur Realität zurück.
  Vorsichtig lenke ich den Wagen auf den Seitenstreifen und halte Ausschau nach einer Haltemöglichkeit, während  ich die Fremden in Gedanken bitte, so lange zu warten, bis ich meinen Wagen sicher anhalten kann.
   
  Als ich vor mir die Ankündigung eines Motels lese, kann ich es kaum noch erwarten und mein Herzschlag kämpft einen wilden Wettstreit mit der  Drehzahl meines Northstar V8!
  Kaum habe ich meinen Wagen an einer etwas abseits liegenden Stelle hinter dem Motel geparkt und verzweifelt nach einer Zigarette gesucht, ist die Stimme wieder da.

  „Diese Unart der Menschen, giftige Gase in sich aufzusaugen, ist nicht gut für dich“

  Erschreckt werfe  ich die gerade erst angezündete Zigarette in weitem Bogen aus dem offenen Fenster, als wäre sie eine Stange Dynamit mit brennender Lunte.

  Ok, ich hab´s verstanden…

  „Es ist nun an der Zeit, dass wir dir zeigen, wer wir sind“, sagte die Stimme und während ich noch wartete, dass sie weiter spricht, passiert etwas völlig abgefahrenes.
  Alles um mich herum verschwimmt auf einmal und macht einer, in allen Farben des Regenbogens  schillernden Kugel platz, in deren Mittelpunkt ich nun zu schwebe.
  Es ist unbeschreiblich,  ohne jedes Gewicht, scheine ich in dieser eigenartigen Sphäre zu  schweben, dabei kann ich mich völlig normal bewegen. Begleitet von einem feinen Kribbeln verändert sich die Farbe der Sphäre jetzt in ein tiefes waberndes türkisblau.
    
  Im nächsten Moment verschwindet die Sphäre und ich stehe in einem seltsamen,  irisierenden  Raum, dessen Außenwände völlig transparent zu sein scheinen, denn ich kann schräg unter mir die Erde sehen, oh nein, genauso muss sie vom Mond aus zu sehen sein!
  Erst jetzt bricht die Gewissheit über mich herein, dass ich innerhalb eines Sekundenbruchteils viele tausend Kilometer weit in den Weltraum gereist bin, ohne das Geringste zu spüren.

  Kaum habe ich mich einigermaßen beruhigt , versuchte ich sofort, den fremdartigen Raum nach den Wesen abzusuchen,  die mich auf diese unglaubliche Weise hier her transportiert haben mussten.
  Doch ich stehe ganz allein in diesem unbeschreiblichen Raum.  Die Transparenz der Wände ist inzwischen verschwunden und die Oberfläche der leicht nach oben und den Seiten gekrümmten, völlig glatten Wände, strahlt in einem leicht silbernen, wie Perlmutt schimmernden Licht, dass den ganzen Raum erfüllt.
 
Erst jetzt bemerke ich, es ist total still, kein Summen elektronischer Geräte, oder Grollen mächtiger Aggregate, nicht der kleinste Laut, und doch glaube ich zu spüren, dass ich mich mit dem „Raum“ bewege,  SEHR   SCHNELL   bewege!
Von Neugier befallen, wende ich mich der nun geschlossenen, vermeintlichen Wand zu und frage mich unbewusst, was dahinter wohl zu sehen ist.

  Der Gedanke ist noch nicht ganz zu Ende gedacht, als der Bereich den ich gerade fixiert habe wieder komplett transparent wird. Scheinbar ohne jeden Schutz, stehe ich  vor einem wahnwitzig vorbei rasenden Weltraum. Erschreckt springe ich einen  Schritt zurück. Großer Gott!
  Offensichtlich brauchte ich nur an etwas zu denken und es geschieht sofort.
  Wir müssen uns mit unverstellbarer Geschwindigkeit bewegen, denn ich sehe die Sterne nur als vorbei fliegende feine Striche. Leicht schmunzelnd fällt mir dabei „Star Trek“ TNG ein, wo die Reise mit Überlichtgeschwindigkeit fast genauso dargestellt wird. Kein Wunder, dass es meine Lieblingsserie im Fernsehen ist, überlege ich.  Unsere Phantasie kommt der Realität offensichtlich, zumindest in diesem Punkt, sehr nahe…
 
  Nach dem ich die Veränderung des Raumschiffes, denn um ein solches musste es sich hier handeln, nur allein Kraft meiner Gedanken bewirke, versuche ich es nun ganz bewusst noch einmal und denke „anhalten“
Sofort verschwinden die Striche und die Sterne stehen unbeweglich vor mir. Unwillkürlich verlagerte ich mein Gewicht, um nicht aus dem Raumschiff zu fallen, aber ich spüre nicht die geringste Verzögerung.
 
Noch nie habe ich so etwas gesehen. Diese absolute Schwärze, dieses klare eiskalte Funkeln der Sterne, es ist so faszinierend, dass ich minutenlang nur unbeweglich auf dieses grandiose Schauspiel starren kann.

  Obwohl ich mich mit den Sternbildern, wie wir sie von der Erde aus sehen, nicht sonderlich gut auskenne, weiß ich doch im selben Moment, dass diese Konstellation der Sterne nicht die ist, die an unserem Nachhimmel zu sehen ist. Was mir auffällt,  ist vor allem dieses „räumliche“ Gefühl, ich kann dies gewaltige Tiefe spüren und erkenne die gigantischen Entfernungen zwischen den gestochen scharfen Lichtpunkten. Das leichte Flimmern der Sterne auf der Erde, ist  wie ich weiß,  in Ermangelung der  lichtbrechenden Atmosphäre vollkommen verschwunden.
   
  Wieder probierte ich meine neue Fähigkeit aus und suche einen besonders intensiv funkelnden Stern aus und denke „näher ran“.  Augenblicklich bricht eine unvorstellbare gleißende Helligkeit auf mich herein die sofort wieder verschwindet, als sich die transparente Fläche so weit verdunkelt, dass ich ohne Anstrengung auf eine riesige Sonne schauen kann, die fast den ganzen Raum vor mir ausfüllt.
  Wow! ist das ein Traum, wache ich gleich in meinem Wagen auf dem Parkplatz hinter dem Motel auf und meine Zigarette hat ein hässliches Loch in den Teppich meines STS gebrannt?

„Nein, dies ist kein Traum“, plötzlich war die Stimme wieder da  „Ja, du bist in einem Raumschiff, wie ihr es nennt, nur ist dies nicht, wie du glaubst, aus fester Materie. Alles was du hier siehst, und spürst, ist reine Energie, die übrigens über uns im Moment nur von deinen Gedanken gesteuert wird!
  Alles was du zum Leben brauchst, auch das Sauerstoffgemisch, das du einatmest, wird in diesem „Schiff“ aus der umliegenden Sternenenergie generiert.

  Du bist jetzt auch zu einem Teil dieser Energie geworden, denn dein anfälliger Körper würde die Kräfte und Energien die bei einer Reise durch den Space entstehen, nicht überleben. Doch habe keine Angst, du bist noch genauso real vorhanden, wie auf der Erde.
  Feste Materie ist auch nur eine Art der kosmischen Energie, nur eben in einer anderen Form. Wir haben in vielen Millionen von Jahren, gemessen  an euren Zeitbegriffen, die Möglichkeit gefunden, diese unendliche Energie effektiv zu nutzen.“  
  In einem sich direkt vor mir bildenden, Sesselartigen  Gebilde, erkenne ich jetzt eine groß gewachsene, schlanke Gestalt mit „beruhigend“ menschlichen Umrissen.
  Allerdings scheint ihre Form in einer einzigen, fliesenden Bewegung zu sein, es ist fast nicht möglich eine klare Kontur oder Mimik  zu erkennen, alles ist in ständiger Bewegung.
 
  Auf eine einladende Geste des Fremden hin entsteht neben mir  ein weiterer Sessel, und das Wesen sagt: „setz dich zu mir“. Auch jetzt sind die Worte in meinem Kopf entstanden, doch ich weiß, dass sie nur von der faszinierenden Gestalt vor mir kommen können.

  So aus dem Bauch heraus denke ich  „ER“, seine Stimme, irgendwie klingt sie männlich…

  Als ich mich setze, scheint der Sessel sich meinen Konturen sofort exakt anzupassen, denn ich spüre überhaupt nichts, wäre er nicht sichtbar würde ich glauben, ich sitze einfach in der Luft.
Nun  spricht  mich der Fremde erneut an und bedeutet mir, mich einfach zurück zu lehnen, meine Augen zu schließen um mich zu entspannen, so könne ich die neuen Informationen besser empfangen.

  „Zuerst möchte ich dir sagen, dass wir uns schon vor sehr langer Zeit von materiellen Körpern getrennt haben, wir existieren als Teil der kosmischen Energie.
  Damit du aber einen vertrauten materiellen Körper siehst, habe ich diese optische Form angenommen.      Wenn wir uns besser kennen gelernt haben, werde ich jeden realen Körper annehmen, den du sehen möchtest, das Gleiche gilt nun auch für dich selbst.
Möchtest du, dass ich eine weibliche Stimme verwende?
Ich habe in deinen Gedanken gelesen, dass du mich auf Grund meiner Gedankenstimme für „männlich“ hältst.
Das ist kein Problem. „Oh nein“, erwiderte ich, „ ist schon in Ordnung, ich denke eine Männerstimme passt besser zu meiner Vorstellung von dir“
  „Na gut, dann erzähle ich dir weiter“.  

  „Vor ca. 6.000 Jahren eurer Zeitrechnung, hatten wir noch einen phonetischen Namen für unser Volk, er ist zwar immer noch geläufig, weil er einfacher auszusprechen ist, als unsere heutige Bezeichnung, doch untereinander verwenden wir keine Namen mehr.   Ihr kennt ihn übrigens in etwas abgewandelter Form von unseren früheren Besuchen auf eurem Planeten, denke mal an Atlantis…
 
 Eine Gruppe unserer Weltenforscher, beobachtete gerade eine kleine Inselgruppe mit einer für eure damalige Entwicklungsstufe außergewöhnlich fortschrittlichen Bevölkerung, kurz vor deren tragischen Untergang.
  Zu dieser Zeit verboten es uns unsere Gesetze noch einzugreifen, um die natürliche Entwicklung einer Rasse nicht  zu beeinflussen.
  Nur einige wenige Auserwählte des Inselstaates, mit denen wir kurz vor der Katastrophe  in direkten Kontakt getreten waren, haben das Inferno überlebt. Wir wollten nicht, dass  die außergewöhnlichen Gene dieses Volksstammes gänzlich untergehen. Sie sollten sich mit anderen Rassen eures Volkes vermischen“.

„Entschuldige“, warf ich aufgeregt ein. „wenn ich dich unterbreche, aber was ist den damals tatsächlich passiert?  Über den Untergang von Atlantis wird auf der Erde noch immer wild spekuliert, die Meinungen unserer Forscher und Archäologen sind so unterschiedlich, dass praktisch jeder eine andere Theorie vertritt.
  Einige halten die Atlantismythologie sogar nur für ein Hirngespinst des griechischen Philosophen Plato“.

  Vergessen war für einen Moment das Raumschiff und meine heutigen Erlebnisse im All…

  Der Fremde zeigt auf eine rechteckige, helle Fläche, die sich  unbemerkt links von mir in der Wand gebildet hat. „Du kannst jetzt auf diesem Monitor in geraffter Folge die wichtigsten Geschehnisse verfolgen“.

  Im gleichen Moment entstand, wo zuvor noch ein milchiges Wabern zusehen war, ein dreidimensionales Bild. Zunächst aus einem erhöhten Blickwinkel, erkenne ich eine atemberaubende  antike Stadt mit Bauwerken, gegen die die Akropolis in Athen und die antiken Prachtbauten in Rom wie schäbige Holzhütten aussehen.
  Es schien als wäre gerade der Abend herein gebrochen. Alle Fenster und Plätze sind hell erleuchtet, ich erkenne sofort, dass die Atlanter bereits damals über Elektrizität verfügt haben mussten, denn dieser helle Schein konnte unmöglich von Fackeln und Öllampen her rühren.
  Nun wechselt das Bild und zeigt eine ungeheurere Flutwelle, die mit hoher Geschwindigkeit auf die Inselgruppe zurast und in wenigen Augenblicken alles unter sich begraben wird. Die gesamte Kultur der Atlanter wurde  in einem einzigen Moment ausgelöscht. An den kontinentalen Konturen konnte ich erkennen, dass sich diese Tragödie vor der Westküste  Afrikas abspielte. Nördlich ca. 500 km über den Kanaren und in westlicher Richtung gut tausend Kilometer vor der Afrikanischen Küste, in etwa auf der Höhe von Madeira.
  Mittlerweile hatte der Tsunami die Küste von Afrika erreicht und begrub  die Sahara in einer Breite von mehreren hundert Kilometern unter gigantischen Wassermassen. Die Flutwelle brach sich erst 2500 km östlich, am gewaltigen Ahaggar Bergmassiv an der Südwetlichen Grenze des heutigen Algeriens und hinterließ eine Spur der Verwüstung, die kein Lebewesen in dieser Region überlebt haben konnte.
  Von Atlantis war nichts mehr zu sehen.
Diese Katastrophe war mit nichts aufzuhalten gewesen. Mächtige Verschiebungen der damals noch wesentlich instabileren tektonischen Platten hatten ein Seebeben von gewaltigen Ausmaßen verursacht. Als die Flutwelle Atlantis erreichte, hatte sie die gigantische Höhe von fast hundertfünfzig Metern erreicht.

  Die Kraft der ungeheueren Wassermassen war so groß, dass die gesamten Inseln zu feinstem Staub zermahlen wurden, ein Grund weshalb man bis heute keine Artefakte des versunkenen Atlantis gefunden hat.
  Während die Bilder der Katastrophe stumm ablaufen, erzählt mir der Fremde über die Zeit vor dem Untergang von Atlantis.
  Die Atlanter, sie nannten sich selbst Hotempsut, hatten erst in jüngster Zeit, also ungefähr 350-400 Jahre vor ihrem Untergang begonnen, den westlichen Teil Nordafrikas zu besuchen, einige drangen sogar bis ins heutige Ägypten vor.
  Da sie vermeiden wollten, unerwarteten Besuch der auf dem afrikanischen Kontinent lebenden Volksstämme zu erhalten, kleideten sie sich unauffällig in der Tracht der Eingeborenen. Ihr Ziel war nicht die Eroberung des Afrikanischen Kontinentes, sondern vielmehr der Erwerb von Edelmetallen, wie Gold, Silber und Kupfer, die auf ihrem Inselreich nur spärlich oder gar nicht vorhanden waren und von deren bloßer Existenz die Einheimischen keine Ahnung hatten.
Auch wollten sie  ihre sehr viel weiter entwickelte Kultur nicht mit den für sie primitiven Eingeborenen zu teilen.
  Die für damalige Verhältnisse mit Seefahrzeugen schier unüberwindbare Entfernung zu ihrem Reich, hätte zwar ausgereicht, vor den zu dieser Zeit noch recht rauen Nomadenstämmen  sicher zu sein, aber sie wollten kein unnötiges Risiko eingehen.
  Gerade wegen ihrer, von der restlichen damaligen Welt abgeschiedenen Lage,  hatten sie diesen hohen Entwicklungsstand erreichen können und sahen keinen Grund ihn mit anderen Völkern zu teilen.  
  Nun war das nicht gerade eine edle Einstellung, aber nach dem sie bei ersten Expeditionen gesehen hatten, welche barbarischen Sitten Ihre kriegerischen Nachbarn pflegten, war dies durchaus verständlich.

  Die Hotempsut brachten  viele hochintelligente Wissenschaftler und geniale Baumeister hervor, sie  beherrschten schon seit mehr als  drei Jahrhunderten die Erzeugung von elektrischem Strom, den sie mittels von besonderer Solarzellen gewannen. Sie  verfügten zudem über einfache,  gasgefüllte spindelförmige Luftschiffe die sie mit Turbinenartigen Elektromotoren fortbewegten.
     
  In Ermangelung natürlicher Feinde dachten sie daher auch nie daran, irgendwelche Schutzmaßnahmen oder Defensivwaffen zu  entwickelten.
Nach der verheerenden Katastrophe waren solcherart Überlegungen nun gegenstandslos geworden.

  Die vierzehn von uns ausgewählten Hotempsut,  es waren  fünf Männer und neun Frauen, die wir vor dem Untergang ihrer Heimat in Sicherheit gebracht hatten, mussten nun erst einmal  auf ihre neue Aufgabe vorbereitet werden.   Dazu wurde ihre Erinnerung an das Geschehene bis auf  wenige Fragmente gelöscht. Sie sollten ihre positiven Gene möglichst unbelastet und unvoreingenommen weiter geben. Unsere Anwesenheit und Mithilfe durfte dabei auf keinen Fall bekannt werden.
  Da die  Hotempsut dunkelhäutige Menschen waren, kam nur eine Integration auf dem Afrikanischen und dem Australischen Kontinent in Frage.
  Wir hatten bei der Auswahl der Geretteten ausschließlich Wissenschaftler und Gelehrte gewählt, die nicht in technischen Naturwissenschaften tätig waren, denn wir wollten nicht, dass sich wieder eine dadurch überlegene, abgegrenzte Volksgruppe bildete. Die Menschheit sollte sich technisch möglichst natürlich entwickeln.         
  Fünf Frauen und drei Männer, sie waren auf Atlantis mit Astronomie und Baukunst beschäftigt  gewesen, wurden deshalb im schon damals sehr fortschrittlichen oberen Niltal eingegliedert.
  Die restlichen sechs Atlanter, vornehmlich Philosophen und Agrartechniker kamen nach Australien. Ihr  Einfluss ist noch bis in die heutige Zeit bei den Aborigines  zu spüren.

  So, nun möchte ich den Ausflug in die Vergangenheit und zum Untergang von Atlantis beenden. Du weist jetzt wie der Name Atlantis entstanden ist, es waren Erinnerungsbruchstücke der in Ägypten angesiedelten Hotempsut, die sich aus der unterbewussten Kenntnis unseres Volksnamens bildeten.

  Während dieses Besuches auf der Erde erkannten unsere Forscher erstmals auch die  entscheidende genetische Entwicklung der Menschen  und ihr Potenzial für eine neue zukünftige Sternenrasse.  

  Sie bemerkten aber auch das extrem aggressive und selbst zerstörerische Potenzial, dass euch zwar zu einer sehr schnellen evolutionären Entwicklung verholfen hat, aber auch die Gefahr in sich birgt, dass ihr die Erde in naher Zukunft selbst auslöschen werdet, wenn ihr euch nicht auch auf geistiger Ebene weiter entwickelt.
 
  Die Entstehung intelligenten Lebens im Universum ist trotz seiner unendlichen Größe ungeheuer selten, sodass wir die Aufgabe übernommen haben, über diese Entwicklung zu wachen und sehr genau darauf achten, dass es sich nicht in die  „falsche“ Richtung entwickelt.
  Dabei ist es in den Anfangsstadien eines neuen Sternenvolkes sehr wichtig, dass auch eine aggressive  Entwicklung entsteht, um den Forscherdrang und die mentale Stärke in den Genen zu fördern. Diese notwendige, barbarische Entwicklung birgt aber leider auch die latente Gefahr in sich, eine sehr große Eigendynamik zu bilden.
  Viele wertvolle neue Sternenvölker sind vor unserem Eingreifen leider daran  zu Grunde gegangen.
 
  Nach dem wir diese Gefahr erkannt hatten, mussten wir bei manchen Völkern, entgegen unseren ethischen Grundsätzen, nicht in die Evolution junger Rassen einzugreifen, zum Schutze des Fortbestandes unseres gemeinsamen Universums  doch bisweilen  ihre natürliche Entwicklung beeinflussen.
  Seit einiger Zeit tun wir das aber nicht mehr selbst im Verborgenen, sondern wählen einzelne Wesen dieser Völker aus, den zerstörerischen Hang gemeinsam mit uns abzuwenden.

  Aus diesem Grunde haben wir auch dich ausgewählt, euer Volk vor der Gefahr seines drohenden Unterganges zu bewahren und ein wertvolles Mitglied unserer Kosmischen Gemeinschaft zu werden.

Damit du die Fähigkeit erwirbst, in kosmischen Dimensionen zu denken, die einzigartige Vielfalt der Sternenvölker kennen zulernen und dein Volk für die Aufnahme in den kosmischen Bund vorzubereiten, wirst du nun mit diesem Sternenschiff die wichtigsten Völker unseres Bundes kennen lernen.
  
  Die Vielfalt in Aussehen, Denk- und Lebensweise der 37 derzeit im kosmischen Bund vereinten Sternenvölker wird dich hoffentlich sehr beeindrucken. Du wirst erkennen, wie winzig jedes einzelne Volk allein  und wie groß und bedeutend es in der Gemeinschaft ist.

  Gemessen an der Größe des Universums erscheint dir die Anzahl der Sternenvölker sicher äußerst gering.
  Dies war jedoch nicht immer so. Bis vor ungefähr 1,5 Millionen Jahren eurer Zeitmessung gab es hunderte von Sternenvölkern, die alle nach ihrer eigenen, oft barbarischen Vorstellung lebten, sich gegenseitig bekriegten, schwächere oder noch nicht so weit entwickelte Rassen unterjochten oder vernichteten um deren Welten auszubeuten, und ganze Sternenvölker zu  willenlosen Söldnern versklavten.
  Viele dieser hoch technisierten und grausamen Völker entwickelten entsetzliche Waffen mit unvorstellbarer Zerstörungskraft, die bei der geringsten Unachtsamkeit die gesamte Existenz des bekannten Universums hätten  auslöschen können.
  Unsere Rasse war die einzige, die die kosmische Energie in friedlicher Absicht seit Anbeginn ihrer Existenz erforscht hatte und ihre unvorstellbare Kraft nutzbar machte. Dieser unbesiegbaren Kraft verdankten  wir es schließlich, die grausamsten Sternenvölker zu Frieden und humanem Umgang miteinander zu zwingen, ihre Armeen zu zerstören oder völlig unbelehrbare Rassen, wenn es keinen anderen Ausweg gab, auch endgültig zu vernichten. Ja, auch so etwas gab es. Eine für uns zutiefst deprimierende Aufgabe, mussten wir doch dabei viele unschuldige Wesen töten. Dies war auch der entscheidende Ausschlag dafür, schon in frühester Zeit, in die Entwicklung neuer Rassen umsichtig einzugreifen.  
  Seit dieser Zeit wachen wir über die neuen, jungen und alten Sternenvölker und darüber, ob sich  gefährliche Entwicklungen abzeichnen.
Kriege gehören seit dem der Vergangenheit an.
 Doch zuvor,  wütete ein furchtbarer Völkerkampf, der über 250 Erdenjahre andauerte.
  Der kosmische Bund besteht seit dem aus 26 alten Sternenvölkern, und 11 neuen Sternenrassen, die im Laufe ihrer Evolution unter unserer Obhut entstanden sind. Sie verteilen  sich fast über das gesamte bekannte Universum.
  Das Volk der Menschen könnte die 38. Rasse werden, die in den kosmischen Bund aufgenommen wird, wenn sie sich den Linien unserer Gemeinschaft als würdig erweist. Deine Aufgabe ist es nun, dies mit unserer Hilfe zu erreichen“.

  Nun habe ich in wenigen Minuten erfahren, was alles geschehen war,  lange bevor in unserem Sonnensystem überhaupt intelligentes Leben entstand...

 Langsam erkenne ich auch die feinen und doch so gewaltigen Zusammenhänge. Die Erde, ihre inneren Zwistigkeiten und  ihre  „vermeintliche“ Einmaligkeit  waren da nur ein unbedeutendes Staubkorn.
 Überwältigt schließe ich meine Augen und denke an die warme Sommernacht  vor eineinhalb Monaten auf meiner Veranda, in der mich die Fremden zum ersten Mal angesprochen haben.

  Als ich die Augen wieder öffne, sitze ich in meinem Wagen auf dem Parkplatz des Motels.
Meine Uhr sagt mir, dass seit meinem „Trip“ in den Weltraum nur ungefähr 30 Minuten vergangen sind, obwohl es mir wie Stunden vorgekommen ist!

  Gerade will ich aus alter  Gewohnheit mal wieder  zur Zigarettenschachtel greifen...  
Oh ja, ja, ja ich weiß…
Lächelnd steige ich aus dem Wagen und werfe die noch halbvolle Schachtel in einen Müllcontainer…

  Fast eine Woche ist vergangen, seit meinem letzten Erlebnis mit den Fremden. Wie mir scheint, lassen sie mir immer etwas Spielraum zwischen den Kontakten, damit ich etwas zur Ruhe komme und mich meiner privaten Dinge annehmen kann. Trotzdem kann ich keine Sekunde lang diesen unglaublichen Ausflug in den Weltraum und die erhaltenen Informationen aus meinen Gedanken verbannen.
  Doch jetzt gehen mir erst mal ganz „irdische“ Dinge durch den Kopf.
  Wie soll ich denn nur meinem privaten und geschäftlichen Umfeld die bevorstehende, sicher gut ein Jahr dauernde Abwesenheit erklären? Ich kann ja schlecht die Wahrheit sagen,  man würde mich  für komplett durch geknallt  halten, ich übrigens auch…
 So viele Fragen sind  noch offen geblieben.
Wie soll ich den Fremden denn nennen, was sage ich meinen Großeltern, wie soll ich das alles meinen Kunden erklären, ganz zu schweigen von Marty, meinem geliebten Perserkater, wer bürstet jeden Tag seine widerspenstigen langen Haare und noch schlimmer, wer weckt mich jeden Morgen mit einem zärtlichen Schnurrkonzert.  Wie soll ich die Trennung von allem was mir lieb und teuer ist so lange verkraften?
 
  Gut, das was die Fremden mir da für meine Zukunft alles aufbürden wollen, lässt kaum Spielraum für irgendwelche privaten Dinge und  die Entscheidung, mich dieser Aufgabe zu 100% zu stellen, war bereits beim ersten Kontakt gefallen, aber wie das alles Zug um Zug geschehen sollte, kann ich bis jetzt noch nicht einmal ansatzweise überschauen.
  Bis jetzt habe ich noch nie versucht, selbst mit den Fremden in Kontakt zu treten, alles ist ja auch noch so neu, so überwältigend und  unfassbar, dass mir die dazwischen liegende Zeit nicht einmal gereicht hat, dies alles überhaupt zu verarbeiten.

  All das geht mir durch den Kopf als ich von meinem Geschäftstermin in Boothbay zurück fahre.
Eigentlich hätte ich verärgert darüber sein müssen, dass die Fahrt bis auf den Kontakt mit den Fremden eher ein Flop war, wenn auch ein verständlicher.
 Bei den Arbeiten am Fundament wurde auf dem Grundstücksteil, auf dem die Erweiterung geplant war, ein alter Indianerfriedhof entdeckt, der wie es sich herausstellte schon 800 Jahre vor der Eroberung  des Kontinents entstanden war. Eine sehr bedeutende Entdeckung alter indianischer Kultur.  
 Da war es natürlich vorbei mit meinem Bauprojekt.
  Aber so wirklich hat mich der vorläufige Verlust des Auftrages dann doch nicht gefuchst, wenn ich an das denke was nun für eine gewaltige Aufgabe auf mich zu kommt.        
   Es war an der Zeit, mir Gedanken zu machen, wie ich nun selbst aktiv in den Ablauf eingreife.
    Das erste ist, mir die vielen offenen Fragen beantworten zu lassen, die mir im Kopf herum geisterten.
    Ich habe diesen Gedanken noch nicht ganz  zu Ende gedacht, als die Stimme in meinem Kopf schon zu sprechen beginnt…
„Du brauchst nur daran zu denken, du weist ja, wir sind immer mental bei dir, wollen dich aber noch nicht zu sehr überfordern. Es kommt noch vieles, im Moment noch unvorstellbares auf dich zu, was dein Geist im jetzigen Stadium noch nicht aufzunehmen im Stande ist. Du musst noch etwas Geduld haben“

  Das Gehirn der Menschen ist zwar schon heute äußerst komplex, beherbergt aber unzählige, noch brachliegende Bereiche, die bei einer natürlichen, positiven Entwicklung eurer Rasse normalerweise erst in ferner Zukunft aktiviert und genützt werden.  
  In deinem Falle werden wir diese Ressourcen nach und nach schon jetzt aktivieren, damit du ohne Schaden zu nehmen in der Lage bist,  in kosmischen Verhältnissen zu denken,
   
  „Ich werde dir jetzt zuerst einmal etwas über  unsere Geschichte erzählen und versuchen, auch deine persönlichen Fragen befriedigend zu beantworten.“


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Peter Etscher
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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 37
Beiträge: 2061
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 19.02.2014 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

zunächst mal ein 'Sorry' von mir. Ich wollte die letzten Tage immer mal wieder etwas zur Neufassung der Einleitung schreiben, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Da gibt es m.E. noch Verbesserungspotential - aber vielleicht kann ich das ja noch nachholen, falls du daran interessiert bist.

Zum zweiten Teil aber: Puh, da hast du jetzt einen ganz schönen Brocken eingestellt. Knapp 4500 Wörter liegt definitiv über dem, was mit Textarbeit zu bewältigen ist - was schade ist, denn beim ersten Drüberlesen hätte ich quasi zu jedem Satz eine Anmerkung oder einen Verbesserungsvorschlag. Aber wir sind ja hier auch im 'Einstand' und nicht in der 'Werkstatt', wie ich vor kurzem gelernt habe...

Ich bin demzufolge etwas ratlos. Vielleicht ordne ich meine Eindrücke mal und suche mir ein paar Stichpunkte heraus, auf die hin du deinen Text nochmal durcharbeiten kannst - selbst dann wirst du aber um irgendeine Form von Lektorat nicht umhin kommen, fürchte ich.

Liebe Grüße,
Klemens
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Mishka
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 51
Beiträge: 52
Wohnort: NÖ


BeitragVerfasst am: 19.02.2014 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

bin auch wieder da Smile

Ich stimme Klemens zu, dass es viel bei deinem Nachschub anzumerken gäbe. Aber ich glaube, es würde dir auch nicht helfen, dich auf viele verschiedene Baustellen auf einmal hinzuweisen.

Ich bleib deshalb beim Streichen und Kürzen von Überflüssigem. Ich kann da schon eine Verbesserung erkennen, trotzdem habe ich im ersten Absatz noch einiges entdeckt:

meinen eigenen Gedanken; eine gewisse Angst; auch wirklich gewachsen bin; schießen mir Tränen in die Augen, ja ich weine ...

Doch mit dem Streichen einiger Adjektive oder Nebensätze ist es noch nicht getan. Überflüssiges Kürzen heisst auch: Wie kann ich das, was ich sagen will, so präzise wie möglich ausdrücken? Was ist aufplusterndes Beiwerk und kann weg?

Ich hab mir mal deine ersten beiden Sätze vorgenommen und sie etwas eingedampft:

Entspanne dich, du brauchst keine Angst zu haben, es wird dir nichts geschehen, habe Vertrauen und wehre dich nicht gegen das was du gerade in deinem Bewusstsein spürst.

Hab keine Angst, dir wird nichts geschehen. Vertrau uns und wehre dich nicht gegen deine Wahrnehmungen.

Wir haben deine Gedanken sehr lange studiert um ganz sicher zu gehen, dass du der richtige bist, den wir für unsere Mission ausgewählt haben.

Wir haben deine Gedanken lange studiert. Nun sind wir sicher, dass du der Richtige für unsere Mission bist.

Bei der Gelegenheit habe ich aus deinen langen Sätzen zwei gemacht. Es ist auf Dauer sehr anstrengend, viele lange Sätze zu lesen, in denen mehrere Gedanken untergebracht sind.

Also, mit dem Kürzen wirst du noch eine Weile gut zu tun haben Wink

Nimm dir die Zeit, die es braucht, bis du es intus hast.

Lg,
Mishka
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petershope
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 74
Beiträge: 18
Wohnort: Bayern Deutschland/General Santos Phlippinen


BeitragVerfasst am: 20.02.2014 18:00    Titel: Peters Hope pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mishka,
vielen Dank für die vielen neuen Informationen. Zu den zu streichenden Adjektiven oder Nebensätzen, habe ich noch was auf dem Herzen.
Wenn ich alle diese Worte raus streiche, die ich eigentlich nur deshalb verwendet habe um einen Begriff noch intensiver, mehr vom Herzen kommend  darzustellen, eben nicht nur persönlich, sondern ganz persönlich (als Beispiel), dann kürze und straffe ich meiner Meinung nach nicht nur meinen Text, sondern auch den "Spirit", den ich erzähle. Ich habe dich schon verstanden und ich habe dann, wenn ich meinen Text dann nicht mehr wiedererkannt habe, versucht, andere Worte oder eine andere Reihenfolge zu finden. Immer gelingt mir das aber nicht. Da habe ich dann das Gefühl, dass die Inbrunst, die Liebe, die Zärtlichkeit oder die Faszination, die ich in der Geschichte transportiere, weg gewaschen ist, wie ein schöner Druck auf einem T-Shirt, sodass ich nur noch ein leeres, nichtssagendes weißes T-Shirt erkenne, verstehst du? Ich denke soviel Freiheit sollte man einem Autor schon lassen, dass er niederschreiben kann,  was er fühlt. Ich verstehe, ein holpriger und zu langer Satz, Rechtschreibfehler, Interpunktion, die Zeit und Logikfehler u.s.w. müssen beseitigt werden, aber alle vom Autor ganz bewusst verwendeten Ausschmückungen wegzulassen??? Auch hier glaube ich dich zu verstehen. -Wenn man es beherrscht, dann findet man halt andere, bessere Worte oder ganz andere Satzkombinationen-
Hier denke ich aber, dass ich an meine Grenzen stoße, weil mir einfach die nötige Bildung fehlt.
Mishka, ich bin ein Kämpfer, ich gebe niemals auf, wegen ein paar Problemen. Aber das viele Weglassen (müssen, oder sollen) verunsichert mich und bremst mich irgendwie aus. Erkläre mir das bitte, ich halte sehr viel von deiner Meinung.
Das nächste, eigentlich noch viel größere Problem ist, niemand sagt mir etwas über meine Story, ob sie von der Idee her gut oder schlecht ist.
Ich lese mein Manuskript ja auch schon zigmal, dabei merke ich schon, dass mancher Satz holprig oder zu lang ist, natürlich sehe ich auch die Schreibfehler und vieles habe ich schon ausgebessert, aber es macht mir keine Mühe meine Geschichte trotzdem im Ganzen zu verstehen.
Was ist so schlimm, oder schwer daran, ein Manuskript einfach mal ohne Fehlersuche, einfach wegen dem Inhalt zu lesen und diesen zu beurteilen?
         
Ich lese wirklich sehr viel,  locker ein Buch mit 600 Seiten in einer Woche.
Aber ich finde, (auch bei Bestsellern) in jedem Buch mindestens 10-15 Schreibfehler. Und da waren Profis am Werk...
Kein Mensch gibt so ein Buch deshalb zurück oder liest es nicht.

Das sind so kleine Teufelchen, die mir immer im Kopf rum geistern.
Was meist du dazu?
Liebe Grüße
Peter


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Mishka
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Beiträge: 52
Wohnort: NÖ


BeitragVerfasst am: 20.02.2014 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

mir gefällt, dass du Hinweise hinterfragst und dir deine Gedanken darüber machst.

Meine Ratschläge sollten dir nur durch die Beispiele verdeutlichen, wo und wie du ansetzen könntest, um deinen Text zu verbessern. Das heisst nicht, dass du es dann genau so machen sollst/musst.

Zu den Adjektiven, Füllwörtern und Co.: Auch diese Wörter haben ihre Funktion und ihre Berechtigung. Eine Sprache ganz ohne sie wäre tot.
Ich hab auch nie gesagt, du sollst sie komplett ausmerzen.
Aber dort, wo sie nur wiederholen, nichtssagend sind oder einfach nicht passend, sollte man sie streichen bzw. durch bessere ersetzen. Das gleiche gilt auch für Verben oder Substantive.
Das ist nur meine Meinung, wie alles, was ich dir schreibe.

Wenn du dir Ratschläge anhörst, darüber nachdenkst und am Ende zu einer anderen Meinung kommst, ist das doch okay. Es ist dein Text und am Ende soll er dir auch noch gefallen.

Zu deiner Story kann ich erst was sagen, wenn ich noch die beiden Kapitel gelesen habe, die du mir geschickt hast.
Aber wenn dir die Idee sehr am Herzen liegt, dann ist doch egal, was andere davon halten. Wenn ich dir sagen würde, dass sie für mich uninteressant ist, würdest du sie dann in den Papierkorb werfen?
Ich denke, nicht. Und das ist auch richtig so.

Im Moment bin ich unsicher, worum es dir eigentlich geht. Steht deine Idee und das Thema für dich im Vordergrund, oder geht es dir vor allem um eine Veröffentlichung?
Im ersten Fall gäbe es sicher andere Möglichkeiten, über die Idee zu diskutieren, als einen Roman zu schreiben.
Im zweiten Fall wirst du aber um Arbeit an deinem Manuskript nicht herum kommen.

LG,
Mishka
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petershope
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014 01:58    Titel: Peters Hope pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mishka,

natürlich geht es mir in erster Linie darum meinen Roman zu publizeren. Die "Ichform" habe ich gewählt, weil ich mich im Geheimen selbst als den Protagonisten sehe. Die angesprochenen Themen sind meine spezielle Philosophie über diese (wunderschöne) blaue Kugel und was darauf herumkriecht.
Also möchte ich im Vorfeld natürlich auch darüber diskutieren.
Aber das schlimmste wäre doch, wenn ein Verleger meine zuvor handwerklich einwandfrei hergerichtete Geschichte aufnimmt und sie danach von einem Lektor so glatt gebügelt wird, dass ihre Botschaft nicht mehr zu erkennen ist.
Ich habe dies schon oft erlebt , wenn ich ein Buch lese und danach seine Verfilmung sehe. Es fühlt sich an wie eine Amputation.
 
Doch nun Schluss mit dem Gejammere!

Ich werde mir alle deine Ratschläge zu herzen nehmen. In der nächsten Zeit will ich auch noch die restlichen Kapitel und Ergänzungen fertigschreiben, die halbfertig in der Schublade (PC) liegen und dabei die bestehenden Kapitel weiter überarbeiten und hoffe, dass du dich meiner Arbeit wieder so phantastisch widmest. Hier noch mal vielen Dank!
Besonders gespannt bin ich natürlich, wie dir meine "speziellen"  Alien so gefallen. Einer der wichtigsten Bestandteile eines SF Romans ist ja nun mal die Phantasie des Autors.
Liebe Grüße Peter


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petershope
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014 02:44    Titel: Peters Hope pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Klemens,
kein Problem wegen der verzögerten Antwort, du hast ja schließlich auch noch was anderes zu tun. Deshalb erst mal ein herzliches Dankeschön!
Das mit dem dicken Brocken lag daran, dass der erste Kontakt zu kurz war und erst durch den zweiten Kontakt  eine abschließende Episode besteht.
Sorry.
Lass dir ruhig Zeit, vielleicht kannst du mir dann auch allgemein was zur Story sagen. Buch Sich kaputt lachen Sich kaputt lachen Sich kaputt lachen
Gerade beim SF Roman ist ja die Phantasie des Autors das Wichtigste.
Ich zeichne in meinem Roman 12 außerirdische Rassen bez. weise Intelligenzen, Welten und Planetensysteme. (quasi mein eigenes kleines Universum)
Die nächsten Kapitel werden davon berichten.

Es ist mir schon klar, dass es  trotz vieler Hilfe und Eigenleistung wahrscheinlich nicht reichen wird, ohne ein abschließendes, professionelles Lektorat auszukommen. Ich möchte, bevor ich mein Buch einem Verlag vorstelle alles tun, um ein handwerklich einwandfreies Produkt abzuliefern.
Also dann, ich freue mich auf deine Antworten!
Lieber Gruß Peter


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