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Faos Fünf-Minuten-Ferdichtungen


 
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Fao
wie Vendetta

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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 15:46    Titel: Faos Fünf-Minuten-Ferdichtungen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

ScHaU iN bLaU
(ohne Maumau)

Nur Ich,
ich darf
- und dürfen kommt von wollen
(würde es von können kommen
würde es
kullern heißen und wir
könnten uns nicht mehr halten
vor lachen)

Weiche!
Teufelsherz
und Gottespack
wir verderben in uns
und reiten geschwind
wie der Wind
zum Kind*.
(das verreckte)


*Gestern konnte man sie noch kaufen, heute gibt es Reime nur geliehen.



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Fao
wie Vendetta

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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 15:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

GaBeN mIt ScHaBeN
(es schmerzen die Waden)

Bleibe bleibe
du Augenblick
du schöner
Moment -
äh meinte ich nicht...?

Aber wer will schon sterben
im Land der Richter und
Lichter
gibt es heute nicht
Lorraine steckt eine Dose ein
mit Klettverschluss

Demian,
verflucht - das war alles schonmal besser.


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Fao
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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 15:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

WiTz uNd ScHlItz
(ist wie ein Ritz)

Das tolle an Assoziationen ist:
Man kann sie loslassen
wie eine Herde
wilder Pferde

sie gallopieren geschwind...
(Kinder verrecket!)
Wenn man fällt
danieder
ist alles hernieder


prasselt der Regen
und fällt der Stern
aus der Traum.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 15:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

WüSt iSt dEr DrÜst
(verdammt noch mal was soll ein Drüst sein und was soll das Ganze überhaupt habe ich keine Lust nun ein Gedicht zu schreiben, wer den Scheiss lesen soll, ist mir ohnehin nicht klar und hier fragen sich alle und grübeln ob der Ernsthaftigkeit und Gesichtsverlustes im dsfo (das ist so ein Schriftstellerforum im Universum, Rosen gibt es dort und gelbe Sterne, man munkelte über Russen-Morde und Katzenkinder aber genug davon) vergessen die Anbindung, die Bindung, der Faden: Rot war Blut und Schmerz)

Tut Leid.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 16:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

NuR iSt RuHr
(Man muss erster sein, in ...Bluhr)

Hey Baby,
Bleib doch noch ein bisschen,
es ist gerade so schön.
Schön einsam
ohne dich,
denke ich und blase
Rauchringe in die dunkle Nacht
(hell war sie gestern,
als wir gemeinsam auf dem Gipfel explodierten
und im Schnee niederregneten als
Trockenblumen mit Schnittmuster)

Man fand uns
unter einem Steinkreuz.


Die Krähen schwiegen.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 16:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

SeHnSuChT oHnE fLeIsCh
(Ist wie Reis ohne Brei oder Paprika ohne Salz oder Haare ohne Glatze)

Du Katze,
mit Fratze
überhaupt: schonmal Zähne geputzt?
Nur mit SALZ?
Das nennt man
ökologisch,
komm ich buchstabier dir das mal:
ö-k-o-l-o-g-i-s-c-h
erst das ö
dann das k
dann das o
dann das l
dann das o
dann das g
ich weiß, dass du weißt, wie es weitergeht aber
dann das i
dann das c
mist verschrieben also nochmal
nach i
das s
dann c
dann h
ökologisch
das heißt:
Morgens um halb sieben aufstehen,
um die Flaschen zu putzen und
dann die Hälse umdrehen
aber in der Biotonne,
da tanzen die Maden,
die man vergas,
ach dumm.


P.S.: In Ökologisch steckt das Wort logisch, schonmal gemerkt, schonmal DARÜBER NACHGEDACHT???


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 16:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ZuG iM tRuG
(In Bein steckt das Wort Nein aber darüber schrieb schon Dr.Öttka eine Fibel)

Hey Baby,
Sag doch mal
was Liebe ist
wie definierst du das
und die Quellenangabe -
mit oder ohne Verlag?
Die Jahreszahl auf jedenfall,
die ist wichtig,
merke dir das.

Lorraine schrieb eine Notiz.
(Nur lesbar war sie nicht)

Man sah
schwieg
und dachte.

Alles war nur eine riesige Metapher
aus Schutt und Asche
Papier zu Papier.
Stifte an die Macht!


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 16:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

KlO iSt FrOh
(auch ohne Katze)

Frühstücksbrot
und Kichererbse
Ei und Marmelade

was man alles so auf einen Tisch decken kann
unglaublich ist das
unglaublich

man ist das unglaublich.



Gut, Baby,
Schweigen ist auch nur eine Art,
nichts zu sagen
aber davon haben wir genug
GENERATION SCHWEIG



still.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 16:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

DiE mAsSe mAcHtS
(doch)


manchmal muss man auch scheitern dürfen.

Solange dazu kein
Haufen kommt
ist ja noch alles gut.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 17:31    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Stilwechsel: Schreib ich eben
über den Tod

denn Liebe und Sex
und Drogen und Rausch
sind heute out,
Tod Selbstmord und Verbrechen
will man heute lesen.

okay.

Räusper.


:

Tod.
Oh Tod,
du sterbender Wicht.


----

uhm...

....


Schwarze Blume

Sie wuchs
auf einem Hügel
alleine
nur Schnee und Eis
um sie herum

"Du dachtest, du könntest bleiben
aber zwischen uns sind Welten"
sagtest du
und verschwandest

nun stehe ich hier
bei dieser Blume
sie wuchs alleine
auf diesem Hügel

sie ist schwarz.


---

Subtil,
denke ich
und schreibe diese Verse nieder
nicht immer muss Tod mit Tastatur verbunden sein,
auch Blumen sterben einsam.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 17:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ranken ranken
über Ranken

man mir reichts.

dieses Gedicht ist ganz eindeutig
für Lorraines Sprechmelodie
konzipiert.

Glaubst du nicht?

Nur sie kann diesen einzigartigen
Frageton
mit Bruchstücken -
hafter
Melodie

(mist, doppelt,
egal)

hauche dies nun:
Liebe
weißt du, was das ist?

und


HASS

komm, ich sag dir mal
wie das geht
in Schönschreibschrift
das können auch die Franzosen,
die werden staunen,

Ha!


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 17:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Keks und Kekse
Schokolade
Milch und Eier
Wurst und Brot

Alles alles,
will ich haben,
will ich essen und
verdauen

dann ein Bier damit brauen
und ein Gedicht schreiben
die werden immer blöder.

Man mir reichts.*

*Intratextualität. Danke, der Rübe nach.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 17:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

DaS LeTzTe
(vielleicht)


"Tschüss!"

---



"Mach das Fenster zu - ist kalt!"


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 17:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie man ein Gedicht ganz am Schluss noch retten kann
Blaue Noten
hatten wir nicht in der Schule
aber in Musik gab es
Stimmgabeln
und in der Pause
aßen wir
Ehrmann
denn keiner macht mehr....
mein Gott Walther
leben wir in Lothringen?
Rüben haben sie zu Hause
der brummt der Kühlschrank
alloha.
Krausen sind out.

warte doch bald
ruhest du auch.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich finde das ja schon zu postmodern und viel zu gewollt. Mit Keksen und Schokolade und Milch und Eiern und Wurst und Brot Bier brauen? Das Bild ist einfach schief. Verstehst du? Außerdem sind da viel zu wenig Reime. Das kannst du besser. Ich weiß es.

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"Wenn du Schriftsteller sein willst, dann sag, dass du der Beste bist ...
Aber nicht, solange es mich gibt, kapiert?! Es sei denn, du willst das draußen austragen."

(Ernest Hemingway in "Midnight in Paris")
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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 17:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mr.Curiosity,

Ich habe mich über deine Kritik gefreut, auch wenn ich nicht mit ihr übereinstimme und auch zukünftig so schreiben werde, wie ich möchte (ich denke, ich habe meinen Stil einfach schon gefunden und es hat nicht viel Sinn, noch etwas zu ändern).
Danke aber für deine Meinung, schreibst du auch Gedichte?
Werde mal gleich nachschauen...
Recht hast du allerdings mit der Milch, die gehört wirklich nicht dortrein, beim nächsten Mal werde ich daran denken.

Gruß,
Fao


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Was ich ein bisschen vermisse, ist das Gemüse. Vor allem Rosenkohl und Brokkoli. Unter dem Aspekt kann ich nur sagen, dass meine Lyrik besser ist als deine. Fao, von meinem literarischen Käse kannst du dir noch einige Scheiben abschneiden.

Ich hoffe du bist jetzt nicht enttäuscht.

liebe Grüße,

der Mann deiner Träume.


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Fao
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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 19:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Tut mir Leid, dir das sagen zu müssen, aber mit deinem Kommentar zeigst du eindeutig, dass du von Literatur keine Ahnung hast.
Kohl-Gemüse ist als literarische Metapher überschätzt,
schon Goethe sagte: Kohl bläht, und Blähungen sind nicht gut. Also in Gedichten.

Okay, das letzte stimmt jetzt nicht ganz, aber dennoch denke ich, dass ich deinen Kommentar löschen lassen sollte, schreibe mal gleich eine PN an das ModTeam.

Fao.


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich fände Spargel ja wesentlich angemessener als diese ganzen Brassica-Gewächse. Und Fao sieht bedeutend besser aus als Eredor.

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Fao
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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 19:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Rübenach,

Möchtest du bei meiner nächsten Anthologie mitmachen?
Das Heft für März ist schon voll, aber vielleicht ist in dem für April noch Platz (müsste mal mit meiner Verlegerin darüber sprechen).
Danke für deinen Kommentar,
allerdings möchte ich keine Phallus-symbole in meinen Gedichten haben.

LG
Fao


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Fao hat Folgendes geschrieben:
WiTz uNd ScHlItz
(ist wie ein Ritz)

Das tolle Groß an Assoziationen ist:
Man kann sie loslassen
wie eine Herde
wilder Pferde
Woher kriegt man denn heute noch eine ganze Herde wilder Pferde? Pferde werden doch heutzutage hergestellt und sozialisiert. Ich glaube nicht, dass irgendwo jemand eine Herde wilder Pferde hat, die er loslassen könnte. Für mich ein verunglücktes Bild.

sie gallopieren geschwind... Das hat ein "Galopp" so an sich, dass er geschwind ist.
(Kinder verrecket!) Welche Kinder verrecken denn bitte an losgelassenen Assoziationen? Und wo kommen diese Kinder her? Du unterstellst hier, dass dieses Gedicht in jedem Fall von mehreren Kindern gleichzeitig gelesen wird, sonst könntest du dir diese Ansprache nicht erlauben. Ich als erwachsener Mensch fühle mich da ausgeschlossen. Alternativ könntest du in die Klammer auch "Geliebte", "Nacht", "Schmerz", "Sehnsucht" und "Wald" schreiben, das würde den ganzen Text lyrischer machen. Das fände ich effektiver.
Wenn man fällt
danieder Vielleicht hast du noch nicht davon gehört, aber es gibt so etwas wie Schwerkraft und wegen dieser Schwerkraft können Menschen generell nur "danieder" fallen. Redundant.
ist alles hernieder Dieses Wort ist veraltet und wird höchstens noch in Faokirchen verwendet.


prasselt der Regen Dass Regen prasselt, ist redundant. Was soll er sonst tun? Einfach nur "Regen" zu schreiben, hätte hier gereicht. Aber Königin Fao von Faokirchen im Land Reduntanien weiß das wohl nicht. Ich würde zudem vorschlagen "Regen" durch "Fleischwurst" zu ersetzen.
und fällt der Stern
aus der Traum.
Dieser Satzabschluss macht grammatikalisch wenig Sinn.


Du solltest wissen, dass ich dich trotzdem mag, aber das hier enttäuscht mich.

LG David


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BeitragVerfasst am: 31.01.2014 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Fao hat Folgendes geschrieben:
DiE mAsSe mAcHtS
(doch)


manchmal muss man auch scheitern dürfen.

Solange dazu kein
Haufen kommt
ist ja noch alles gut.


Hallo V,

In Z 2 ist es mE sehr deutlich, wie das LD "Solange", diese Frau mit dem sehnenden Namen, den Umbruch geradezu mit Gewalt verhindert. Gewalt! Überhaupt ist das ein Thema bei dir, als immer da (doch) seiende, kriegerische Wut, die dann (in sich ein wider-sachLesendes) als transparente, also quasi nicht vorhanden sein-Wollende, sich in ihrem Folien-Dasein ganz offenbarlich dem Leser (oder müsste es heissen: Betrachter??) so virtuos entzieht, ja - entwindet. Du brauchst sie nicht, die Zeichen, die anführen, verführen, umlegen oder -brechen; der Umbruch, das Revolutionäre genügt sich in der Vision, die vielleicht (ich sage das aus gutem Grund so zögerlich-respektvoll) nur die Ankündigung einer Vision darstellt, eine Ankündigung, die sich nicht brüstet, sich nicht sonnt im Dunkel der Verblendung.

"noch" ist alles gut

Ganz, ganz stark.

Danke fürs Einstellen. Danke. Damit kannst du in den

DK-Ausscheidungskampf!

Nimm für dich aus meiner Lesart, was du brauchen kannst, aber vergiss den Rest nicht.

Lorraine,
tief bewegt
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