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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Der letzte Kampf (Einblick in mein gerade enstehendes Buch)


 

 
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sagittarius
Geschlecht:männlichVorschüler


Beiträge: 1
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 28.12.2013 09:49    Titel: Der letzte Kampf (Einblick in mein gerade enstehendes Buch) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Weltraum. Unendliche Weiten.........
Am Arsch, dachte sich O´Niel und beendete die Wiedergabe der xten Neuverfilmung des berühmten Science Fiction Klassikers.
In nicht einmal mehr achtzehn Stunden würde er mit seiner Crew in eben jener“unendlichen Weite“ sein.
Nur, dass diese so unendlich und weit gar nicht sein würde. Sondern zwölf Leute eingepfercht auf kleinstem Raum und das über viereinhalb Monate.
O´Niel lag auf seiner Koje und starrte finster auf die 32 Zoll große Projektion, die ihm nun statt des Films die aktuellen Nachrichten auf  CNN zeigte.

„..... in weiteren Verlauf der Verhandlungen hieß es, dass sollte Präsidentin Giffords, dem drängen der Justizbehörden auf mehr finanzielle Mittel nicht nachgeben, könnten Katastrophen wie die vor sechs Jahren im mittlerweile geschlossenen San Quentin nicht mehr ausgeschlossen werden.
Tedd Bennigton für Sie Live aus dem California State Prison: Corcoran indem derzeit mehr als die Hälfte der Insassen wegen  neunzehn ungeklärten Todesfälle und unwürdiger Haftbedingungen in Hungerstreik getreten sind.
Tedd wie konnte es dazu kommen?........"


Er schaltete die Projektion aus. Meldungen wie diese kamen mittlerweile am laufenden Band. Überfüllte Gefängnisse, Ausschreitungen auf offener Straße, Terroranschläge in einer belebten Mall.  Code Orange war inswichen zum Status Quo geworden und eine wirkliche Verbesserung war nicht in Sicht, eher das Gegenteil.

Das alles spielte jedoch für O´Niel jetzt keine Rolle mehr.

O´Niel war mit seinen 23 Jahren und mit seinen dunkelblonden Haaren,den grün-braunen Augen und der durchschnittlich trainierten Figur alles andere als das was sich die meisten unter einen Weltraumhelden vorstellen. Aber wer braucht schon Helden?
Er würde mit zu den ersten Menschen gehören die den Mars  kolonisieren.

Einen Menschheittraum verwirklichen und Mitgestalter einer neuen Epoche seien

So zu mindestens wird es in den gängigen Medien Weltweit dargestellt.

Das PEGASUS Projekt, das geflügelte Pferd als Sinnbild für eine aufstrebende Menschheit.

O´Niel schnaufte beim Gedanken an diese Propaganda verächtlich auf.

Die Realität war mehr als ernüchternd.
Die Chinesen hatten mit Ihren NASA äquivalent der CNSA bis jetzt deutlich mehr erreicht.

Chang’e, das Monderkundungsprogramm der CNSA lief hervorragend.

Seit  Mai 2029 besaßen sie mit der Yang Liwei Base auf dem Mond, eine dauerhaft bemannte Station.  Die USA schafften es 5 Jahre später mit der Armstrong Base aufzuholen, jedoch war da die CNSA wieder ein Schritt vorraus. Keine 3 Jahre nach Errichtung der Armstrong Base im Lunaren Krater" Theophilus" begann China bereits mit der ersten Förderung von Helium-3.

Ein ewiger Wettstreit indem bis heute die USA den kürzeren gezogen haben.

Doch für den Mars hatte auch die CNSA allein nicht genug Ressourcen.
Nach den ersten tragischen Kolonisierungsversuch mit den Projekt mars one, durch ein Holländisches Unternehmen entschied sich die Internationale Gemeinschaft das Projekt Staatsübergreifend anzugehen.

Das Pegasus Projekt war geboren.
Eine Kooperation der wichtigsten Raumfahrtagenturen ESA,NASA,CNSA, der Japanischen JAXA und der russischen ROSKOSMOS.

„O´NIEL, DIE SCHEISS TÜR!!“schrie jemand außerhalb des Zimmers.

O´Niel wurde je aus seinen Gedanken gerissen und gab per Sprachbefehl die Tür frei.

„Na endlich,hab schon Gedacht ich störe dich bei etwas intimen.“

Steffen Berger stand breitbeinig und grinsend im Türrahmen.

„Ich dachte mir schon das ich dich hier beim Grübeln antreffe. Lass mich raten jetzt kurz vor dem Start gehen dir ein Haufen sentimentaler Gedanken über das was du hier auf der Erde zurück lässt durch den Kopf?“

O´Niel blickte ihn überrascht an.
Steffen Berger war ein drahtiger 1,80m großer Typ mit schelmischen Gesichtzügen die ihn immer etwas von einen freschen Jungen verliehen.

„Du hast mich ertappt Steffen und was mit dir?“

Er schaute zerknirscht drein.

„Geht mir genauso Mann, jetzt kurz bevor ernst wird, wird ein das ganz erst wirklich Bewusst.

Achja der Commander will das wir um 14hundert in sein Büro sind um uns nochmal wegen den Pressetermin um 16hundert zu breafen.“

„Breafen?“wiederholte O´Niel mit sarkastischem Unterton.

„Ja ich weiß. Ich hab auch keine Lust mir die vorgefertigten Antworten zum hundertsten Mal vorkauen zu lassen aber Bfehl ist halt Befehl“

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nebenfluss
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 3698
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
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BeitragVerfasst am: 28.12.2013 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sagittarius,

willkommen im Forum.

Dies ist ja, wie du auf dem Roten Teppich sagst, ein Prolog zu deinem Roman. Ehrlich gesagt, liest sich das für mich noch sehr unausgereift.
Drei generelle Punkte, an denen du arbeiten könntest:

1. Show don't tell bzw. Vermeidung von Info-Dump. Du überfrachtest mich gleich zu Beginn (bzw. noch davor, weil es ein Prolog ist) mit einem Haufen Informationen. Verrat mir nur jeweils das, was für das Verständnis der jeweiligen Szene notwendig sind, und versuch diese Infos unauffälliger/natürlicher im Text unterzubringen.

2. Perspektive. Wenn du einen modernen SF-Roman schreiben möchtest, würde ich die personale Perspektive wählen. Gemeint ist: der Leser soll den Eindruck haben, im Kopf der Hauptfigur zu sitzen.

Ein Beispiel aus dem Text dazu:
Zitat:
Steffen Berger stand breitbeinig und grinsend im Türrahmen.

„Ich dachte mir schon das ich dich hier beim Grübeln antreffe. Lass mich raten jetzt kurz vor dem Start gehen dir ein Haufen sentimentaler Gedanken über das was du hier auf der Erde zurück lässt durch den Kopf?“

Steffen Berger grinst und kennt O'Niel offenbar ziemlich gut. Die beiden sind vermutlich langjährige Freunde bzw. Kollegen.

Dann kommt dies:
Zitat:
O´Niel blickte ihn überrascht an.
Steffen Berger war ein drahtiger 1,80m großer Typ mit schelmischen Gesichtzügen die ihn immer etwas von einen freschen Jungen verliehen.  

Einen alten Bekannten schaut man nicht überrascht an und denkt: na nu, der ist ja 1,80 groß und hat schelmische Gesichtszüge. Deshalb ist dies eine auktoriale Perspektive bzw. Info-Dump.

3. Du hast ja schon auf dem Roten Teppich angegeben, Probleme mit der Rechtschreibung zu haben. Um so wichtiger wäre es, deinen Text vor dem Posten durch ein Rechtschreibprogramm zu jagen.
Wenn du den Text in das Editorfenster kopierst, kannst du die foreninterne Prüfung 'Gerold' (oben rechts) benutzen. Die findet auf jeden Fall die Tippfehler, wie:
inswichen, Menschheittraum, vorraus, Scheiss, Gesichtzügen, freschen, Bfehl usw.

LG


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 28.12.2013 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sagittarius,

hier steht der Text also im richtigen Forum.

Zunächst einmal eine kurze Entschuldigung.

'inzwichen' habe ich zwar in Deinem Vorstellungsthread als falsch rot markiert, in meiner Korrektur aber übersehen, es richtig zu schreiben: inzwischen

Also auch hier noch einmal die Bitte, lass ein Korrekturprogramm laufen, oder nutze Gerold.

Zum Text selber:
Die von Dir eingestellte Szene ist für mich glaubhaft. Die Protagonisten reagieren so, wie ich sie mir vor einer Mission vorstellen kann. Das ist geschrieben, wie eine zukünftige Realität aussehen könnte. Nachvollziehbar und für mich sehr gut.

Neben den Rechtschreibfehlern solltest Du aber auch noch an Deinem sprachlichen Ausdruck feilen. Dazu lies Dich hier im Forum ein und forme Deinen eigenen Stil.

Hier noch ein Beispiel dafür, dass Du nicht noch einmal gegengelesen hast: Eine für mich realistische Szene, aber mit grauenvollen Fehlern.

Zitat:
O´Niel blickte ihn überrascht an.
Steffen Berger war ein drahtiger 1,80m großer Typ mit schelmischen Gesichtzügen die ihn immer etwas von einen freschen Jungen verliehen.

„Du hast mich ertappt Steffen und was mit dir?“

Er schaute zerknirscht drein.

„Geht mir genauso Mann, jetzt kurz bevor ernst wird, wird ein das ganz erst wirklich Bewusst.

Achja der Commander will das wir um 14hundert in sein Büro sind um uns nochmal wegen den Pressetermin um 16hundert zu breafen.“

„Breafen?“wiederholte O´Niel mit sarkastischem Unterton.

„Ja ich weiß. Ich hab auch keine Lust mir die vorgefertigten Antworten zum hundertsten Mal vorkauen zu lassen aber Bfehl ist halt Befehl“



O´Niel blickte ihn überrascht an.
Steffen Berger war ein drahtiger 1,80m großer Typ, mit schelmischen Gesichtszügen, die ihm immer etwas von einem frechen Jungen verliehen.

„Du hast mich ertappt Steffen und was ist mit dir?“

Er schaute zerknirscht drein.

„Geht mir genauso Mann, jetzt kurz bevor es ernst wird, wird einem das Ganze erst wirklich bewusst. Ach ja, der Commander will, dass wir um 14hundert in seinem Büro sind, um uns nochmal wegen des Pressetermins um 16hundert zu briefen.“

„Briefen?“wiederholte O´Niel mit sarkastischem Unterton.

„Ja, ich weiß. Ich habe auch keine Lust, mir die vorgefertigten Antworten zum hundertsten Mal vorkauen zu lassen, aber Befehl ist halt Befehl.“


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