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Verlorene Seelen- Arbeitstitel


 

 
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phia12
Geschlecht:weiblichSchneckenpost

Alter: 22
Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 13.12.2013 00:25    Titel: Verlorene Seelen- Arbeitstitel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich hier schreiben soll:-D
Na ja ich bin im Schreiben noch nicht so erfahren und hoffe einfach auf ein paar Tipps, die mich weiter bringen... Hier gibt es so viele nette Leute die so viel Erfahrung haben und so viel wissen, ich bin überwältigt!:-)
Viel Spaß beim lesen ich würde mich riesig über Feedback jeder Art freuen:-)

Die Kirchturmuhr schlug sechs. Die Dämmerung kam langsam über ihn. Das war die Zeit zu der viele Leute kamen. Um sechs war es immer voll. Immer wenn die Leute nach der Arbeit ein paar Minuten Zeit fanden war es voll. Er hatte alle Zeit der Welt, denn er wartete hier. Er würde für immer hier sitzen und warten und Leute beobachten. Er wartete darauf, dass die Leute ihn beobachten würden. Heute war er spät dran, dachte er. Zielstrebig lief er auf einen Grabstein zu. Auf den einen Grabstein, der alles für ihn war. Und dort ließ er sich nieder und wartete, wie jeden Tag. Er wartete jeden Tag mehrere Stunden. Aus ihm einem unbekannten Grund ließ ihn die Trauer und Verzweiflung der Leute, besonnener und gelassener werden. All diese Leute gingen verschieden mit ihrer Situation um. Er ging mit seiner Situation um indem er beobachtete wie andere damit umgingen. Und durch warten. Aber für eine halbe Stunde jeden Tag vergaß er all diese törichten Leute und sein Herz begann zu pochen. Wie von selbst trugen ihn seine Beine dann immer auf einen anderen Grabstein. Das Beet war ungepflegt. Sein Beet war nie ungepflegt. Immer dann um viertel vor sieben gehörte seine Aufmerksamkeit nicht den vielen verlorenen Seelen. Immer genau um viertel vor sieben gehörte sie nur der Frau. Die Frau, die jeden Tag um viertel vor sieben kam und sich auf einer Bank niederließ, hatte wunderschöne, lange, braune Haare die manchmal im Wind wehten. Sie hatte zarte Haut und im Winterwaren ihre Wangen, an denen ab und an eine Träne hinab lief, rot vor Kälte. Sie war wunderschön. Wer war sie nur? Jeden Tag um viertel vor sieben saß sie dort und hielt weiße Tulpen in den Händen. Sie saß ganz alleine auf der einsamen Bank. Aber er war sicher, dass sie nicht alleine war. Sie war wie er. Nur tausendmal schöner. Und deshalb nahm er sich jeden Tag um viertel vor sieben Zeit und sah sie an. Und als sie um viertel nach sieben ging trugen ihn seine Beine zurück auf seinen Grabstein. Dann war ganz starr und hatte immer noch ihr Bild vor Augen. Er wollte sie kennen kernen und ihr aus den Tiefen der Einsamkeit helfen, aber er wartete ja. Und nach dieser glückseligen halben Stunden saß er wieder da biss tief in die Nacht hinein saß er dort und lauschte den Stimmen verlorener Seelen, denn er wartete ja noch immer. Er würde immer warten, das hatte er versprochen.

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Nun mache ich much aif die Suche nach dem großen Vielleicht- François Rabelais
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Ithanea
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 31
Beiträge: 1270

Ei 3


BeitragVerfasst am: 16.12.2013 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo phia12,

ich finde deinen Text schön. Schade, dass dir noch keiner hier Feedback gegeben hat, manchmal gehen einzelne Texte halt unter. Deswegen tut es mir auch Leid, dass ich dir irgendwie gar nichts genaueres mitgeben kann, worauf du achten könntest (außer ein paar Kommafehler).
Vielleicht das aber auch nicht schlimm, denn mir gefällt er, wie gesagt.
Es würde mich natürlich interessieren, wer der Protagonist ist und worauf/auf wen er wartet. Und ob er irgendwann den Mut fassen wird, die Friedhofsschönheit anzusprechen Wink
Vermutlich wolltest du beim Leser dieses Interesse wecken. Wenn da noch weitere Episoden kommen, wäre ich dabei. Wenn der Text so zu Ende ist, ist er schön, aber ich weiß nichts damit anzufangen. Weißt du, was ich meine?
Und vielleicht fällt jetzt noch jemand anderem etwas auf, darum kommentiere ich einfach mal, auch wenn ich nicht viel zu sagen habe.
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4549
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 16.12.2013 23:38    Titel: Re: Verlorene Seelen- Arbeitstitel Antworten mit Zitat

phia12 hat Folgendes geschrieben:
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich hier schreiben soll:-D
Na ja ich bin im Schreiben noch nicht so erfahren und hoffe einfach auf ein paar Tipps, die mich weiter bringen... Hier gibt es so viele nette Leute die so viel Erfahrung haben und so viel wissen, ich bin überwältigt!Smile
Viel Spaß beim lesen ich würde mich riesig über Feedback jeder Art freuen:-)


Hallo phia!
Ich finde es schön, dass du mit Begeisterung an die Sache herangehst und im Gegensatz zu vielen Gleichaltrigen (ich gehe davon aus, dass du tatsächlich vierzehn bist) bereit bist etwas zu lernen.
Daher gleich mein Tipp zu Anfang: Wenn du etwas vor den Text sagen willst, mach es, es ist erlaubt, aber schreib nicht den ersten Satz. Du musst nichts schreiben, niemand verlangt es von dir. Du kannst deinen Text auch einfach hier reinkopieren und dann auf "Absenden" drücken. So verscheuchst du jedoch die Leute.
Also dann, wollen wir mal! smile
Nimm nur das, was du brauchst, ich bin auch kein Schreibass.

Zitat:


Die Kirchturmuhr schlug sechs. Die Dämmerung kam langsam über ihn.

Grammatik:
Du beziehst dich auf die Uhr.
Logik:
Ich finde es etwas seltsam zu sagen, dass die Dämmerung über die Kirchtumuhr kam. Es klingt falsch.
Alternative:
Die Dämmerung senkte sich nieder über die Stadt.

Zitat:

Das war die Zeit KOMMA zu der viele Leute kamen.


Stil: Versuche gleiche Worte nach Möglichkeit zu vermeiden. Wenn du den oberen Satz änderst, zum Beispiel so, wie ich es dir vorgeschlagen habe, dann ist das kamen kein Problem mehr.
Zitat:

 Um sechs war es immer voll. Immer wenn die Leute nach der Arbeit ein paar Minuten Zeit fanden KOMMA war es voll.


Grammatik/Zeichensetzung:
Zwischen zwei Verben kommt in der Regel immer ein Komma.
Stil:
Du schreibst zwei Mal, dass es voll war. Das klingt nicht schön.

Zitat:

 Er hatte alle Zeit der Welt, denn er wartete hier. Er würde für immer hier sitzen und warten und Leute beobachten.

Logik:
Ich finde es komisch, dass du die Tatsache, dass er alle Zeit der Welt hatte mit warten erklärst. Den für mich ist das keine logische Schlussfolgerung. Nur wenn jemand wartet, hat er noch lange nicht alle Zeit der Welt.
Lob:
Durch die Wiederholung der Unds schaffst du das Gefühl des Wartens zu vermitteln. (In der Schule lernt man den Satz eigentlich so zu schreiben: Er würde für immer hier sitzen KOMMA warten und Leute beobachten.)
 
Zitat:

 Er wartete darauf, dass die Leute ihn beobachten würden. Heute war er spät dran, dachte er. Zielstrebig lief er auf einen Grabstein zu.


Logik:
Wenn du schreibst, dass er hier für immer sitzen wird, dann stelle ich mir einen Mann vor, der sitzt. Hier jedoch widersprichst du dir selbst und das sorgt für Verwirrung beim Leser.
Ich sehe gerade, dass du "würde" benutzt hattest, dass ist meines Erachtens insofern falsch, dass du annimmst, er könne warten. So wie ich das jetzt verstehe, hat er das erst vor. Dann sollte der Satz wie folgt heißen (dann kannst du auch gerne "lief" schreiben):
Er wird für immer ...
Zitat:


 Auf den einen Grabstein, der alles für ihn war. Und dort ließ er sich nieder und wartete, wie jeden Tag. Er wartete jeden Tag mehrere Stunden.


Logik:
Also doch, er wartet hier immer.
Daher muss der Satz ändern. Fang ruhig den Satz mit "wie jeden Tag" oder "wie immer" an oder auch so:
Er hatte alle Zeit der Welt. Er wartete hier, wie jeden Tag, er saß und wartete und beobachtete die Leute.

Zitat:

 Aus ihm einem unbekannten Grund ließ ihn die Trauer und Verzweiflung der Leute, KEIN KOMMA besonnener und gelassener werden.


Grammatik:
Das heißt: Aus einem ihm unbekannten Grund ...

Zitat:
All diese Leute gingen verschieden mit ihrer Situation um. Er ging mit seiner Situation um indem er beobachtete wie andere damit umgingen.


Stil:
Was ich hier zu meckern habe, weißt du mit Sicherheit schon selbst. Weiter oben habe ich das auch schon bemängelt. Sehe das als Übung an: Was gefällt mir hier nicht? Notfalls sage ich es dir.

Zitat:
Und durch warten. Aber für eine halbe Stunde jeden Tag vergaß er all diese törichten Leute und sein Herz begann zu pochen.

Logik:
Du hast davor behauptet, er säße jeden Tag dort für mehrere Stunden
Zitat:
. Wie von selbst trugen ihn seine Beine dann immer auf einen anderen Grabstein.


Logik:
Zuvor hast du behauptet, dass er nur auf diesen einen Stein zuläuft, der für ihn alles bedeutet. Nun sind es doch verschiedene. Wenn man weiterließt, weiß man, was du meinst, so kommt es jedoch nicht heraus.

Zitat:
Das Beet war ungepflegt. Sein Beet war nie ungepflegt.

Logik:
So sagst du, dass er tot ist. Sein Beet gibt es noch nicht. Du musst es also anders schreiben.

Zitat:
Immer dann um viertel vor sieben gehörte seine Aufmerksamkeit nicht den vielen verlorenen Seelen.

Logik:
 Auch das klingt falsch: Die verloren Seelen kann man leicht als Tote interpretieren.
Zitat:

 Immer genau um viertel vor sieben gehörte sie nur der Frau. Die DER Frau, die jeden Tag um viertel vor sieben kam und sich auf einer Bank niederließ, PUNKT Sie hatte wunderschöne, lange, braune Haare KOMMA die manchmal im Wind wehten.

Stil:
Drei Adjektive hintereinander sind zwar erlaubt und findet man in vielen Büchern, in diesem Forum scheinen sie jedoh auf großen Widerstand zu stoßen. Allerdingt haben die Leute recht, schön ist es nicht. Doch davon abgesehen: Wunderschön ist ein nichts sagendes Wort. Wenn du es streichst, machst du dem Text einen größeren Gefallen, als wenn du es hier lässt.
Zitat:

 Sie hatte zarte Haut und im WinterLEERZEICHENwaren ihre Wangen, an denen ab und an eine Träne hinab lief, rot vor Kälte. Sie war wunderschön.

Logik:
Woher weiß dein Prota, dass sie zarte Haut hat? Hat er sie jemals berührt?
Stil:
Hier hab ich ebenfalls etwas zu meckern. Was, weißt du sicherlich.

Zitat:
Wer war sie nur? Jeden Tag um viertel vor sieben saß sie dort und hielt weiße Tulpen in den Händen. Sie saß ganz alleine auf der einsamen Bank.


Stil/Logik:
alleine - einsam. Ist zuviel des Guten. Außerdem klingt es seltsam, dass eine Bank einsam ist.

Zitat:
Aber er war sicher, dass sie nicht alleine war. Sie war wie er. Nur tausendmal schöner. Und deshalb nahm er sich jeden Tag um viertel vor sieben Zeit und sah sie an. Und als sie um viertel nach sieben ging KOMMA trugen ihn seine Beine zurück auf seinen Grabstein. Dann war er ganz starr und hatte immer noch ihr Bild vor Augen. Er wollte sie kennen lkernen und ihr aus den Tiefen der Einsamkeit helfen, aber er wartete ja. Und nach dieser glückseligen halben Stunden saß er wieder da biss tief in die Nacht hinein KOMMA saß er dort und lauschte den Stimmen verlorener Seelen, denn er wartete ja noch immer. Er würde immer warten, das hatte er versprochen.



Ganz allgemein:
Dein Text ist sehr melancholisch und traurig aufgebaut. Er ist zu kurz, um den Leser wirklich mitzunehmen, zu kurz, um wirklich zu wissen, was passiert ist. Aber er ist schön. Leider bleibt das Ende zu sehr offen und ich bleibe genauso schlau wie zuvor. Auf wen wartet er? Warum tut er das? Wem hatte er es versprochen? Es sind zuviele Fragen.

Dennoch: Ein sehr schöner Text, mit dem lässt sich arbeiten.
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Gamone
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BeitragVerfasst am: 17.12.2013 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo phia12,

ich geh mal davon aus, dass du die Wiederholungen als Stilmittel nutzt?!

Da Nothingisreal schon die Erbsensuppe ausgelöffelt hat, bleibt mir nur noch zu sagen: Daumen hoch schön melancholisch geschrieben. Er ist ein Geist, ja?

LG
Gamone


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... du solltest öfters vom Dach springen ...
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nothingisreal
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BeitragVerfasst am: 17.12.2013 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Gamone hat Folgendes geschrieben:


Da Nothingisreal schon die Erbsensuppe ausgelöffelt hat, bleibt mir nur noch zu sagen: Daumen hoch schön melancholisch geschrieben. Er ist ein Geist, ja?


phia hat Folgendes geschrieben:
Das Beet war ungepflegt. Sein Beet war nie ungepflegt.

ich hat Folgendes geschrieben:
Logik:
So sagst du, dass er tot ist. Sein Beet gibt es noch nicht. Du musst es also anders schreiben.



 Embarassed
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Jack Burns
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BeitragVerfasst am: 17.12.2013 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phia

Generell ist das Gothic-Gedöns ja nicht so meins.
Aber mir gefällt die von Dir erzeugte Grundstimmung. Das machst Du (intuitiv?) ziemlich gut.
Nach meinem Geschmack könnte die Dame ein bisschen weniger schön sein. Durch den Fokus auf das Äußere wird es für mich zu oberflächlich. Wenn jemand nach dem Tod noch auf seine Angebetete wartet, sollte mehr dahinterstecken, als schöne Haare.
Allerdings bin ich mir jetzt nicht sicher, ob sie schon zu Lebzeiten seine Dame war. Sie sitzt ja vor einem anderen Grabstein ...

Liebe Grüße
Martin


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phia12
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BeitragVerfasst am: 19.12.2013 19:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo erstmal:-)
Zu erst , ja ich bin wirklich vierzehn:-)
Dann ein Dankeschön an alle für das Feedback! Besonders an nothingsreal, für die ausführlichen Verbesserungsvorschlägen! Danke, das hilft mir total weiter! Und ich muss leider zugeben, dass ich das mit der Kommastellung nicht so drauf hab... :oops:
Dies soll eine richtige Kurzgeschichte sein, mitsamt Intention und Stilmitteln:-)
Auch die Wiederholungen und kurzen Sätze sind Stilmittel:-) Es soll eine Geschichte zum Nachdenken sein, hat deshalb ein offenes Ende... Also so habe ich es in der Schule gelernt... Ich habe viele Dinge offen gelassen, um dem Lesen Spielraum zu geben. Unter anderem über meinen Protagonisten ... Zum Beispiel, ist er ein Geist?, ist er keiner? Herkunft? Usw...Meine Geschichte sollte eine Intention haben , deshalb würde ich sie ungern einfach heraus plaudern :lol:
Auf jeden Fall Danke, für das Feedback und ich hoffe es hat euch ein bisschen gefallen


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nothingisreal
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BeitragVerfasst am: 19.12.2013 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

phia12 hat Folgendes geschrieben:
Hallo erstmal:-)
Zu erst , ja ich bin wirklich vierzehn:-)
Dann ein Dankeschön an alle für das Feedback! Besonders an nothingsreal, für die ausführlichen Verbesserungsvorschlägen! Danke, das hilft mir total weiter! Und ich muss leider zugeben, dass ich das mit der Kommastellung nicht so drauf hab... Embarassed
Dies soll eine richtige Kurzgeschichte sein, mitsamt Intention und Stilmitteln:-)
Auch die Wiederholungen und kurzen Sätze sind Stilmittel:-) Es soll eine Geschichte zum Nachdenken sein, hat deshalb ein offenes Ende... Also so habe ich es in der Schule gelernt... Ich habe viele Dinge offen gelassen, um dem Lesen Spielraum zu geben. Unter anderem über meinen Protagonisten ... Zum Beispiel, ist er ein Geist?, ist er keiner? Herkunft? Usw...Meine Geschichte sollte eine Intention haben , deshalb würde ich sie ungern einfach heraus plaudern Laughing
Auf jeden Fall Danke, für das Feedback und ich hoffe es hat euch ein bisschen gefallen


Versuch die Geschichte zu überarbeiten und stell sie dann hier wieder rein. Dann können wir dir weiterhelfen.
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Einar Inperson
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BeitragVerfasst am: 19.12.2013 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo phia12,

die größeren und kleineren Fehler sind ja bereits herausgearbeitet worden.

Was ich kritisieren würde ist etwas anderes. In deinem Text geht es viel um Warten, um Zeit haben, um Gelassenheit.

Dafür kommt es mir als Leser ein wenig zu kurzatmig vor. Er eilt mir zu schnell voran. Mir hätte noch die eine oder andere Beschreibung, das eine oder andere Adjektiv (Achtung: Die meisten anderen User hier, sehen das oft anders) gefallen.

Falls Du den Eindruck gewinnen solltest, dass ich Deinen Text kritisch sehe. Ganz im Gegenteil. Er gefällt mir gut.


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Jack Burns
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Beiträge: 1547



BeitragVerfasst am: 20.12.2013 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Phia
Zitat:


Ich habe viele Dinge offen gelassen, um dem Lesen Spielraum zu geben.


Genau das hat mir sehr gefallen.
Man muss nur aufpassen, dass nicht zu viel im Ungwissen bleibt. Den Fehler mache ich manchmal. Wenn wichtige Informationen weggelassen werden, verlierst Du den Leser.
Das offene Ende ist jedenfalls sehr gut so.

Martin


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Vogel
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Beiträge: 451

Goldene Neonzeit


BeitragVerfasst am: 20.12.2013 01:15    Titel: Antworten mit Zitat

Mir hat der Text auch gut gefallen. Die Stimmung kommt gut rüber. Ich selbst bin ein Freund von Wiederholungen und nutze sie auch gerne. Ich habe schon damit gerechnet, dass man Dir das vorhalten wird (wie es mir auch passiert). Ich finde allerdings auch, dass Du es an der ein oder anderen Stelle ein bißchen damit übertrieben hast, zB mit der viertel vor Sieben. Vielleicht hat diese Uhrzeit noch eine ganz besondere Bedeutung, die mir entgangen ist, aber so viel Betonung kommt mir zu viel vor.
Kurzatmig fand ich den Text nicht. Ich fand eher, dass durch die Redundanzen das Warten und das eintönige schön vermittelt werden. Kann aber passieren, dass Du den ein oder anderen Leser mit dieser Eintönigkeit verlierst. Das ist vielleicht auch mit den letzten beiden Postings gemeint.
Ich dachte mir auch, dass der Protagonist ein Geist ist (insofern war das mit dem eigenen Beet natürlich gewollt). Die Frau hielt ich für lebendig (weswegen er sie auch nicht berühren kann). Warum sie jeden Tag zur exakt gleichen Zeit kommt, weiß ich aber nicht.
Ich behaupte, dass Du Sprachgefühl und Talent hast. Handwerklich kann man darüber hinaus viel lernen. Hast Du Bücher dazu? Hier im Forum findest Du sonst garantiert viele Empfehlungen.


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